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Kandou AI bekommt 225 Millionen – Interloom sammelt 16,5 Millionen ein – Kewazo streicht 15 Millionen ein


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Kandou AI bekommt 225 Millionen +++ Interloom sammelt 16,5 Millionen ein +++ Kewazo streicht 15 Millionen ein +++ Cellbricks erhält 10 Millionen +++ sequestra sammelt 5 Millionen ein +++

Kandou AI bekommt 225 Millionen – Interloom sammelt 16,5 Millionen ein – Kewazo streicht 15 Millionen ein

Im #DealMonitor für den 25. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

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INVESTMENTS

Kandou AI
+++ Der amerikanische Halbleiter-Investor Maverick Silicon, SoftBank, Synopsys, Cadence und Alchip investieren 225 Millionen US-Dollar in Kandou AI. „This milestone accelerates our mission to redefine how data moves across AI infrastructure – enabling higher bandwidth, lower power, and scalable AI systems“, teilt das Team zum Investment mit. Das Unternehmen aus Lausanne, 2011 von Srujan Linga und Amin Shokrollahi gegründet, entwickelt energieeffiziente Konnektivitätslösungen für die KI-Infrastruktur. „At Kandou AI, our mission is to democratize AI by doing just that – delivering products that empower customers to build affordable, scalable, and energy-efficient AI systems worldwide“, teilt das Team mit. Mehr über Kandou AI

Interloom
+++ Der englische Investor DN Capital, UiPath-Investor Bek Ventures (früher Earlybird Digital East Fund) und Altinvestor Air Street Capital investieren 16,5 Millionen US-Dollar in Interloom. Das Münchner Startup, 2024 vom Boxplot-Macher Fabian Jakobi, Jaime Madrid und Miha Erzen gegründet, kümmert sich um die „Entwicklung innovativer Automatisierungssoftware für Unternehmen und Organisationen“. „We now have the partners and resources to double down on building the next generation of business process automation“, teilt das Team zum Investment mit. Air Street Capital investierte zuvor bereits 3 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Air Street Capital hält derzeit 24,1 % an Interloom. Auf DN Capital entfallen rund 12 % und auf Bek Ventures knapp 8 %. Mehr über Interloom

Kewazo
+++ Schooner Capital, Chevron Technology Ventures, Asahi Kasei, Benson Capital, Mana Ventures, Gaingels, Atlas Ventures, True Ventures und Cybernetix Ventures investieren eine zweistellige Millionensumme (vermutlich 15 Millionen US-Dollar) in Kewazo. Insgesamt sammelte das Unternehmen nun 35 Millionen US-Dollar ein. Investoren wie Fifth Wall, Cybernetix Ventures, Unorthodox Ventures, das Unternehmen Nemetschek, True Ventures und MIG Capital investierten zuvor bereits rund 20 Millionen Dollar in Kewazo. Das Unternehmen mit Sitz in München und Houston (Texas), 2018 von Artem Kuchukov gegründet, digitalisiert mit Hilfe von Robotik und Datenanalyse die Bauindustrie. Bislang konzentriert sich die Jungfirma dabei mit dem robotischen Lastenaufzug Liftbot auf den Gerüstbau und automatisiert so den Materialtransport. MIG Capital hält derzeit 20,5 % an Kewazo. True Ventures ist mit 19,7 % an Bord. Auf Schooner entfallen 9,7 %. Mehr über Kewazo

Cellbricks
+++ Der englische Investor Silicon Roundabout Ventures (SRV), SPRIND, ACT Venture Partners und weitere Geldgeber investieren 10 Millionen Euro in Cellbricks Therapeutics. „The financing includes a 7 million seed round and more than 3 million in additional non-dilutive funding currently under negotiation“, heißt es in einer Presseaussendung. Das Startup aus Berlin, 2018 von Alexander Leutner, Simon MacKenzie, Tobias Lam gegründet, entwickelt und druckt „biofabrizierte, lebende Gewebeimplantate für die regenerative Medizin“. Zunächst konzentriert sich das Unternehmen „auf Fettgewebe für Anwendungen in der rekonstruktiven Chirurgie und bei komplexen Wunden, wie Verbrennungen und Traumata“. Die langfristige Vision sind „3D-biogedruckte, funktionsfähige menschliche Organe“. Bis Ende 2024 flossen bereits rund 4 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Cellbricks

sequestra 
+++ Die Dr. Rudolf Fries Familien-Privatstiftung investiert über die VSE Beteiligungs-GmbH in sequestra. „Gemeinsam mit bestehenden Förderungen von FFG und aws stehen dem Unternehmen damit rund 5 Millionen Euro zur Verfügung“, heißt es in einer Presseaussendung. Das Wiener ClimateTech, 2024 von Lukas Höber, Roberto Lerche und Gero Schwarz gegründet, entwickelt „datengetriebene Prozess-Technologien zur dauerhaften CO2-Speicherung in der Schwerindustrie“. Climate Founders, Carbon Drawdown Initiative und VSE Beteiligungs-GmbH investierten zuvor bereits 1,1 Millionen Euro in die Jungfirma. Mehr über sequestra

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Warum Gründer bewusst auf externe Finanzierung verzichten






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5 neue Startups: curly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID, Lexi


#Brandneu

Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: curly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID und Lexi.

5 neue Startups: curly, GreenGLOBAL, Assetfy, DATFID, Lexi

deutsche-startups.de stellt heute erneut eine Auswahl junger Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten gegründet wurden oder kürzlich aus dem Stealth-Mode hervorgetreten sind. Noch mehr spannende Neugründungen gibt es übrigens in unserem Newsletter Startup-Radar.

curly
curly aus München „liefert tiefgehende Kundenerkenntnisse durch Voice-AI-Interviews“ im großen Maßstab. „We’re solving customer research’s impossible trade-off: deep insights vs. scale“, verspricht das von Philipp Nastaly und Paul Büchter angeschobene Startup.

GreenGLOBAL
Bei GreenGLOBAL aus Dresden, von Jana-Maria Seiferth ins Leben gerufen, dreht sich alles um Nachhaltigkeit. Die digitale Plattform möchte B2B und B2C transparente Entscheidungen – zum Beispiel über den Kauf einer Ware oder Dienstleistung – bieten.

Assetfy
Die Jungfirma Assetfy aus Berlin, von Daniel Sippel gegründet, setzt auf eine „SaaS-Plattform für Real Estate Professionals, die amtliche Geodaten (ALKIS/Flurkarte), Bodenrichtwerte, Bebauungspläne und aktuelle Marktpreise auf einer Karte vereint“.

DATFID
Hinter DATFID aus München, von Igor Schapiro und Valerii Dashuk an den Start gebracht, steckt ein B2B-Tool für Datenanalyse, Prognosen und Optimierung. Das Tool verwandelt „KI-Modelle von Black-Box-Systemen in vollständig interpretierbare Systeme und versorgt Unternehmen mit klaren, umsetzbaren Erkenntnissen“.

Lexi
Das Startup Lexi aus Berlin hat KI speziell für Musikverträge im Angebot. „LEXI makes music contracts faster than 120 BPM. We help legal teams draft, edit, and review contracts in record time – without losing control“, erläutert das Team der Gründer:innen Maria Saveleva und Oleg Fedak.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Princeton-Forscher: KI nimmt dir den Job nicht weg


Arvind Narayanan und Sayash Kapoor sind Experten für KI und Arbeitsmarkt. Sie erwarten nicht, dass Programmierer ersetzt werden. Und andere Jobs auch nicht.

Princeton-Forscher: KI nimmt dir den Job nicht weg

Elitär. Der Campus der Universität Princeton.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Ted Shaffrey

Arvind Narayanan ist Informatik-Professor an der Elite-Universität Princeton, Sayash Kapoor promoviert dort. Sie schreiben einen regelmäßigen, tiefgründigen KI-Newsletter. Jetzt sagen die beiden: KI wird die Jobs von Programmierern nicht ersetzen. Und die von anderen erst recht nicht.

Wie das sein kann, wo man doch fast täglich von Entlassungen wegen KI hört? Gründerszene hat sich das angeschaut.

KI als Ausrede

Narayanan und Kapoor gehen so weit zu sagen, dass es ein sogenanntes „AI washing“ gebe. Das heißt, dass KI nur als Ausrede dient, um anders begründete Entlassungen zu begründen.

Sie führen dabei drei Beispiele an, die durch die Medien gingen. Bei den Unternehmen Snap, Intuit und dem Fintech Block wurden insgesamt 8.000 Leute entlassen. Die Begründung bezog sich in allen drei Fällen auf KI. Aber das sei vorgeschoben oder Missverständnis.

Die beiden Forscher haben angeschaut, was im Nachgang passierte. Bei Snap etwa kam raus, dass ein Investor den Sparkurs verlangt hatte. Das Unternehmen macht seit Jahren Verluste. Bei Intuit sagte der Chef selbst, dass die Entlassungen nichts mit KI zu tun hatten, das habe sich die Presse so zusammengereimt.

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Einziger Fall von KI-Entlassungen: Nespresso

Ein weiterer Anhaltspunkt: Im Bundesstaat New York müssen Unternehmen Entlassungen melden und dabei auch den Zusammenhang mit KI angeben. Von 25.000 Entlassenen waren nur 46 laut Unternehmen wegen KI arbeitslos geworden. Bei einem einzigen Unternehmen war das der Fall: der Kaffeekapsel-Marke Nespresso.

Narayanan und Kapoor gehen auch davon aus, dass es in Zukunft so bleiben wird. Und davon, dass KI andere Jobs ebenfalls nicht ersetzen wird. Denn Programmiererinnen und Programmierer zählen – ebenso wie Schreibende – zu den Berufsgruppen, bei denen KI die größten Effizienzgewinne verspricht.

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Doch kein Job-KI-ller?

Übrigens gibt es auch an einer weiteren These Zweifel: Nämlich der, dass KI dafür sorgt, dass weniger Nachwuchskräfte eingestellt werden. Forschende haben nun argumentiert, dass der Effekt real ist, aber eine andere Ursache habe: Nicht KI sei schuld, sondern das Home-Office. Abwesende Juniorkräfte seien schwerer einzuarbeiten.

Also Augen auf und Ausschau halten nach „AI washing“!

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