Künstliche Intelligenz
KI geht einkaufen | c’t uplink
Die Idee, eine agentische KI mit Einkäufen zu beauftragen, klingt auf den ersten Blick bizarr und auch risikoreich. Wie kann sie wissen, welche Produkte passen oder gefallen? Sind die Zahlungsverfahren sicher? Was, wenn sie Dinge falsch versteht und in einen Kaufrausch kommt? Und was ist mit dem Datenschutz, Stichwort gläserner Kunde?
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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …
In dieser Folge des c’t uplink sprechen wir über die Details und Herausforderungen von Agentic Commerce, welche Perspektiven das Konzept hat und warum zur Zeit noch viel (auch rechtliche) Unsicherheit herrscht.
Zu Gast im Studio: Markus Montz
Host: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer
►Mehr zum Thema Agentic Commerce lesen Sie in unserem Schwerpunkt bei heise+ (€).
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(jss)
Künstliche Intelligenz
Zwischen Naturmomenten, Architektur und großer Weite: Die Bilder der Woche 24
Die dieswöchige Auswahl der Bilder der Woche führt durch sehr unterschiedliche Bildwelten. Natur, Architektur, Landschaft und Industrie stehen ebenso gleichberechtigt nebeneinander wie feine Details und große Szenerien. Mal sind es feine Strukturen, mal große Landschaften, die den Blick fesseln. Dabei spielt Licht oftmals die Hauptrolle – als warmes Gegenlicht, farbiger Sonnenuntergang oder präzise gesetzter Kontrast.
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Auffällig ist zudem der wohlüberlegte Einsatz von Perspektive und Bildgestaltung. Ungewohnte Blickwinkel, klare Linien und reduzierte Hintergründe lenken die Aufmerksamkeit gezielt auf das Wesentliche. Unsere sieben Aufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie Fotografen mit einfachen Motiven, besonderen Momenten und einer durchdachten Komposition starke Bildgeschichten erzählen können.
(Bild: heise )
Plattbauch (Libellula depressa) im Gegenlicht von Roland Schirmer

Plattbauch (Libellula depressa) im Gegenlicht
(Bild: Roland Schirmer)
Wie aus Glas gefertigt, sitzt dieser Plattbauch im Abendlicht auf einem Schilfhalm. Das Gegenlicht lässt jede Ader seiner Flügel leuchten und taucht auch seinen Körper in warme Goldtöne. Der dunkle Hintergrund lenkt den Blick direkt auf das Insekt, indem er alle Ablenkungen fernhält. Auf diese Weise wird ein alltäglicher Naturmoment zu einer Szene voller Detailreichtum und Leuchtkraft.
Windrose Siebenbäumen von claus-labenz

Windrose Siebenbäumen
(Bild: claus-labenz)
Wie eine riesige Blüte dreht sich die Windrose dieser Mühle in den Himmel. Die Aufnahme aus der Froschperspektive lässt die Konstruktion besonders groß wirken und rückt ihre markanten Formen in den Mittelpunkt. Sonne, Wolken und Kondensstreifen bilden eine lebendige Kulisse und verstärken den Eindruck von Wind und Bewegung. So wird aus einem technischen Detail ein überraschendes Motiv, das die raffinierte Funktionsweise historischer Mühlen zeigt.
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Eichelspecht von Zika

Eichelspecht
(Bild: Zika)
Zwischen den leuchtend roten Blüten einer Heliconia sitzt ein Eichelspecht. Sein markanter roter Scheitel greift die Farben der Pflanze auf, wodurch er zum natürlichen Mittelpunkt der Aufnahme wird. Der weiche, grüne Hintergrund lässt die kräftigen Farben und die feine Gefiederstruktur des Vogels besonders wirken. So entsteht ein Bild, das die Vielfalt der Tierwelt Costa Ricas eindrucksvoll zeigt. Eine Szene, die man nicht so schnell vergisst.
Jeder sieht, was er sehen will… von Kurt von Hebsack

Jeder sieht, was er sehen will…
(Bild: Kurt von Hebsack)
Bei Nacht ragen die geschwungenen Fassaden des Dongdaemun Design Plaza in Seoul wie eine futuristische Schlucht in den Himmel. Die Aufnahme nutzt die starke Untersicht sowie die klaren Linien der Treppe, um den Blick tief ins Bild zu ziehen. Helle Lichtkanten treffen auf dunkle Flächen und verstärken den grafischen Charakter des Gebäudes. Dadurch wirkt die Architektur fast abstrakt und lässt Raum für verschiedene Assoziationen.
The day is fading away in bright colours von ShE 1981

The day is fading away in bright colours
(Bild: ShE 1981)
Die Sonne versinkt hinter den Gipfeln des Himalaya und hinterlässt ein spektakuläres Farbenspiel aus Gelb-, Orange- und Rottönen. Die gestaffelten Bergketten ziehen sich als dunkle Silhouetten durch das Bild und erzeugen so eine optische Tiefe bis zum Horizont. Wobei die mittig platzierte Sonne einen klaren Blickpunkt setzt. Licht und Landschaft verbinden sich zu einem ruhigen Ausklang des Tages und vermitteln die Weite und Stille dieser Bergwelt.
Valencia Oceanografico 5 von DiSe.fotografie

Valencia Oceanografico 5
(Bild: DiSe.fotografie)
Vor einem tiefblauen Hintergrund schwebt eine Qualle durch das Wasser des Aquariums. Die seitliche Ansicht zeigt ihren filigranen Körper mit feinen Tentakeln und hellen Punkten auf dem Schirm. Durch die klare Freistellung wird der Blick direkt auf das Motiv gelenkt. Der große Negativraum verstärkt die Wirkung der zarten Formen und lässt die Qualle beinahe schwerelos erscheinen. Das Bild zeigt die stille Eleganz einer Unterwasserwelt, die sonst oft verborgen bleibt.
Schweinestall I von dg9ncc

Schweinestall i
(Bild: dg9ncc)
Ein gerader Feldweg führt durch die Landschaft und direkt auf eine Gruppe von Silos am Horizont zu. Die starke Zentralperspektive zieht den Blick direkt in die Tiefe des Bildes. Die Darstellung in Schwarz-Weiß betont Formen und Kontraste und schafft eine ruhige Stimmung. Im Vordergrund fällt der Schatten des Fotografen ins Bild. Er erinnert an die Arbeiten von Lee Friedlander und macht die Aufnahme zugleich zu einer persönlichen Spur im Motiv. So verbindet das Foto auf zurückhaltende Weise Landschaft, Industrie und Selbstbeobachtung.
(vat)
Künstliche Intelligenz
Post zum Freitag: Deepfake-Selbsttest, Panther-Lake-Notebooks und SpaceX-IPO
Stellen Sie sich vor, das Telefon klingelt, auf dem Bildschirm erscheint das vertraute Gesicht eines Kollegen, die Stimme klingt genauso, wie Sie sie seit Jahren kennen – und doch sprechen Sie mit niemandem. Genau dieses mulmige Szenario haben wir in der Redaktion in einem Selbstversuch durchgespielt und einen ahnungslosen Mitarbeiter per Live-Deepfake angerufen. Das Ergebnis dieses Experiments mit KI-gestützter Video- und Sprachfälschung ist gleichermaßen faszinierend wie verstörend. Wenige Fotos und kurze Audioschnipsel reichen heute aus, um digitale Doppelgänger zu erschaffen, die selbst geübte Augen täuschen. Gemeinsam mit einem IT-Sicherheitsexperten zeigen wir aber auch, woran sich die Fälschungen trotz aller technischen Fortschritte noch erkennen lassen.
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Jetzt aber ausnahmsweise mal genug mit KI, hin zu handfester Hardware: Intel hat mit der Baureihe Core Ultra 300, intern Panther Lake genannt, einen Gegenangriff auf die erstarkte ARM-Konkurrenz gestartet. Endlich sollen lange Akkulaufzeiten und hohe Performance unter einer Haube vereint sein, so wie es Apple und Qualcomm seit Jahren vormachen. Ob das gelingt, haben wir im Vergleichstest von vier 14-Zoll-Notebooks mit den neuen Panther-Lake-Chips geprüft. Mit dabei sind HPs OmniBook X 14 für unter 1100 Euro sowie deutlich teurere Edelgeräte von Dell, Lenovo und Samsung jenseits der 2700-Euro-Marke. Dass solche Preise inzwischen für Neuerscheinungen üblich sind, hat übrigens auch mit der KI-getriebenen Speicherkrise zu tun – ein Thema, das uns wohl noch eine Weile begleiten wird.
Wer ein neues Notebook bevorzugt fernab des Schreibtischs nutzen möchte, plant womöglich auch das Wochenende öfter mit den Füßen statt mit dem Auto. Apropos: Reguläre Karten-Apps sind nicht immer ideal, wenn man wandern oder gemütlich durch unbekannte Städte streifen will. Wir haben deshalb neun praktische Tipps zusammengetragen, wie Sie mit iPhone, iPad und Mac besser zu Fuß ans Ziel kommen. Wussten Sie etwa, dass in Apple Karten ein recht versteckter, manueller Routenplaner für Fußgänger schlummert, mit dem sich mehrere Orte zu einer Wegstrecke verknüpfen lassen? Ein schöner Begleiter für entspannte Herbstspaziergänge.
Für alle, die lieber elektrisch unterwegs sind, haben wir einen Blick auf die Batterietechnologie unter der Motorhaube. In China stecken bereits in über 80 Prozent der neu zugelassenen E-Autos LFP-Zellen, in Europa sind es bislang nur gut 13 Prozent – doch der Trend kippt. Anschaulich erklären wir, warum Lithium-Eisenphosphat-Zellen günstiger, robuster und sicherer als die hier noch dominierenden NMC-Akkus sind – und wo ihre Schwächen liegen, etwa bei Kälteempfindlichkeit und geringerer Energiedichte. Ich fand spannend, wie sehr die Kristallstruktur der Kathode darüber entscheidet, ob ein Akku im Crash-Fall ins gefürchtete „Thermal Runaway“ gerät oder eben nicht.
Von der Materialschlacht im Akku zur Materialschlacht an der Börse: Am 12. Juni soll mit SpaceX einer der größten Börsengänge der Geschichte über die Nasdaq gehen. 75 Milliarden US-Dollar will Elon Musk einsammeln, die Bewertung läge bei mindestens 1,75 Billionen – mehr als Saudi Aramco, Meta oder Tesla. Was das für Privatanleger bedeutet, wie deutsche Investoren überhaupt an die Aktie kommen und welche ETFs künftig automatisch SpaceX-Anteile enthalten, beleuchten wir in einer ausführlichen Analyse zum SpaceX-IPO und seinen Folgen für Anleger. Spoiler: Die größte Umsatzquelle ist längst nicht mehr das Raketengeschäft, sondern Starlink.
Für alle, die sich fragen, warum manche CI/CD-Pipelines so zickig sind, beschreiben wir, warum klassische Ansätze für moderne Testautomatisierung oft nicht mehr ausreichen und plädieren für ein radikales Testdaten-Engineering. Gerade wenn Cloud-native Microservices und historisch gewachsene Datenbankmonster aufeinandertreffen, wird die Bereitstellung valider Ausgangszustände zur Königsdisziplin – ein Muss für alle, die ihre Tests endlich zuverlässig grün bekommen möchten.
Auch wenn die Fußball-WM in diesem Jahr von allerhand politischem Theater überschattet wird, bringt sie wieder einige technische Änderungen mit: einen neuen gechippten Ball, KI-Spieleravatare, einen erweiterten Video-Schiedsrichter und mehr Regeln sollen für mehr Fairness sorgen. Welche Vor- und Nachteile die Neuerungen mit sich bringen, habe ich in einem Hintergrundartikel beschrieben. Außerdem können sie sehen, was passiert, wenn man sich auf KI-Coding einlässt: Eigentlich wollte ich nur eine interaktive Animation des WM-Balles „Trionda“ bauen, jetzt können Sie auf „Bottis Bolzplatz“ gegen unser Maskottchen antreten…
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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende – und falls Sie demnächst einen Videoanruf bekommen, schauen Sie vielleicht zweimal hin.
Ihr
Volker Zota
Chefredakteur heise medien
P.S.: An dieser Stelle möchte ich Sie noch auf unseren Expertentalk am 17. Juni um 17 Uhr hinweisen, in dem wir Ihre Fragen zu mobilen Klimageräten beantworten.
(vza)
Künstliche Intelligenz
Übersicht: So verbessert Apple iOS 27 an vielen Stellen
Das Format der Apple-Keynote zur WWDC in dieser Woche war ein ganz anderes als üblich: Erstens war die Veranstaltung mit etwas mehr als einer Stunde und 15 Minuten außergewöhnlich kurz und zweitens kümmerte sich Apple nicht, wie sonst üblich, einzeln um die jeweiligen Betriebssysteme, sondern behandelte sie in einem Abwasch. Das kann daran liegen, dass insbesondere iOS, iPadOS und macOS immer näher zusammenrücken – oder auch daran, dass Apple in diesem Jahr vor allem auf Produktpflege setzt. Und so nannte Apple etwa bei iOS 27 neben einer länglichen Präsentation von Siri AI nur einige Highlights. Den „Kleinkram“, der durchaus wichtig ist, verlagerte Apple auf eine einzige Einblendung.
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Lautstärke-Nerv abgeräumt
So kann man erstmals Alarmen, Timern, Benachrichtigungen und Systemklängen eigene Lautstärkeeinstellungen spendieren. FaceTime kann Vorder- und Rückkamera gleichzeitig nutzen (nicht bei allen iPhones). Die Wetter-App hat eine neue Highlights-Ansicht mit den wichtigsten Infos. Die Nachrichten-App kommt mit einer Möglichkeit, handschriftliche Nachrichten und Bilder zu erstellen und zu versenden, sind einzelne Botschaften noch nicht durchgegangen, blockiert das nicht mehr den ganzen Thread. Sollte der Mobilfunkanbieter es unterstützen, kann man eine Telefonnummer auf zwei iPhones verteilen. Die Herstellung von AirPlay-Verbindungen soll schneller geworden sein, zudem überträgt AirDrop flotter.
Homescreen-Widgets gibt es nun auch in XXL (bis ganzseitig), die Foto-App kann Videostandbilder speichern und geteilte Alben timen auf Wunsch nach einer bestimmten Zeit aus. Mail lädt Nachrichten schneller, Safari frisst weniger Strom und das üblicherweise lahme HomeKit-Pairing soll schneller arbeiten. Auf iPhones mit N1-Chips soll der Personal-Hotspot-Betrieb weniger Strom fressen, auf allen Geräten wurde die Batterieanzeige genauer.
Fotos-App, Schlafen, Power-Management
Die Schlaf-Einstellungen kennen Zeitzonenveränderungen und die besuchten Orte – bislang nicht in der EU verfügbar – sind genauer. Das Bluetooth-Power-Management wurde besser, der Entsperr-Vorgang geht schneller. Auch die App-Bibliothek scrollt weniger abgehackt. Die Fotos-App erlaubt es, Schlüsselbegriffe zu Fotos und Videos hinzuzufügen und erkennt Ausweise und packt sie in eigene Ordner. Die gesamte App soll performanter arbeiten.
iOS 27 erscheint zusammen mit den anderen neuen Betriebssystemen im Herbst, vermutlich im September. Aktuell läuft eine Betaphase für Entwickler, die im Juli auf alle Interessierten im Rahmen einer Public Beta erweitert wird. Erste Erkenntnisse zu den Developer-Vorabversionen: Sie fühlen sich stabiler an als viele erste Betas der vergangenen Jahre.
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(bsc)
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