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„Kleinster Smart Ring der Welt“: Oura Ring 5 offiziell vorgestellt, das sind die Neuerungen

ŌURA hat den Oura Ring 5 enthüllt. Dieser Smart Ring ist 40 Prozent kleiner als das Vorgängermodell und damit der „kleinste Smart Ring der Welt“. Mehr als 50 Gesundheitskennzahlen sollen sich mit dem neuen Smart Ring erfassen lassen.
Der Oura Ring 5 ist aus Titan gefertigt und misst 6,09 mm in der Breite sowie 2,28 mm in der Dicke, bei einem Gewicht ab 2 g in Abhängigkeit von der gewählten Ringgröße. Mit diesen gegenüber dem Oura Ring 4 um 40 Prozent kleineren Abmessungen geht der finnische Hersteller einen Kritikpunkt von Smart Rings allgemein an, die sich beim täglichen Tragen etwas klobig anfühlen können.
Der Oura Ring 5 im Detail
Die kompaktere Form des Oura Ring 5 konnte nur durch Anpassungen der Sensor-Architektur und des Akkus des Wearables erreicht werden. Trotzdem soll die Akkulaufzeit weiterhin bei rund einer Woche liegen und die Messgenauigkeit bei der Erfassung von Gesundheitsdaten ebenso hoch bleiben. Zudem sorgt eine überarbeitete Signalarchitektur für optimierten Hautkontakt, während performantere LEDs für einheitlichere Messwerte sorgen sollen.
Neu hinzugekommen ist eine Live-Aktivitätenerfassung, wodurch Workouts mit zugehörigen Kennzahlen wie Tempo und Distanz direkt auf dem Smartphone-Bildschirm nachverfolgt werden können. Durch Verwendung von Drittanbieter-Herzfrequenzmessgeräten kann ferner die Herzfrequenz in Echtzeit angeschaut werden, was auch mittels eines Sperrbildschirm-Widgets möglich ist.
Darüber hinaus gibt es neue Funktionen zur Frauengesundheit, die ab sofort für alle Oura-Ring-Varianten ab der dritten Generation und neuer zur Verfügung stehen. „Menopause Insights“ baut auf einem Fragebogen auf, der zusammen mit einem klinischen und wissenschaftlichen Team von Oura konzipiert wurde. Nach einer Symptombewertung zeigt ein Dashboard die jeweiligen Auswirkungen an. Die neue Funktion zur hormonellen Schwangerschaftsverhütung in „Cycle Insights“ kalkuliert auf Basis der mit dem Smart Ring erfassten Gesundheitsdaten, wie das gewählte Verhütungsmittel sich jeweils auswirken kann.
Gerade bei Gesundheitsdaten ist der Datenschutz immer wieder ein Kritikpunkt. Oura reagiert jetzt mit einer Datenlöschfunktion, mit der Daten aus einem gewählten Zeitrahmen individuell gelöscht werden können. Zudem wird ab dem Oura Ring 4 die Funktion „Locate“ eingeführt, die Anwendern dabei helfen soll, einen verlorenen Oura Ring oder ein Ladecase ausfindig zu machen. Hierbei stehen die Live-Aktivitätenerfassung, die Datenlöschung und die Locate-Funktion ab dem 4. Juni 2026 zur Verfügung.
Preise und Verfügbarkeit
Die Vorbestellung des Oura Ring 5 startet ab heute, während die Auslieferung ab dem 4. Juni erfolgen soll. Die Standard-Varianten in den Farben Schwarz und Silber kosten 429 Euro, für die Premium-Ausführungen in Gold, Stealth, Brushed Silver und Deep Rose werden hingegen 529 Euro fällig. Im Lieferumfang enthalten ist ein passendes Ladegerät.
Ein spezielles Case mit Ladefunktion, das mit dem Oura Ring 5 kompatibel ist, muss hingegen separat erworben werden. Es kann ab heute zum Preis von 109 Euro vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt am 4. Juni. Eine Oura-Mitgliedschaft, die den vollständigen Funktionsumfang freischaltet, kostet zusätzlich 5,99 Euro pro Monat oder 69,99 Euro pro Jahr.
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GameSir G7 Pro 8K PC Aimlabs Controller im Test
Die verbesserte Version des G7 Pro schraubt die Polling-Rate auf 8.000 Hz und wirbt mit einem Trainings-Simulator Aimlabs, der Shooter-Spielern beim Üben helfen soll. Das ist allerdings nicht der Grund, warum sich das Gamepad lohnt und am Ende sogar als Geheimtipp empfiehlt. Alle Details im Test.
„8.000! Hz! Gaming!“, ruft der neue Game-Controller G7 Pro von GameSir. Viel leiser spricht er davon, Schwachstellen des Vorgängers abgestellt zu haben. Doch genau das bringt ihn tatsächlich in eine exzellente Position gegenüber weit teureren Elite-Produkten. Luft nach oben bleibt, aber nicht mehr viel. Alle Details im Test.
- Aufgewertete Thumbsticks & Buttons
- Präzise Button-Rückmeldung
- Viele Einstellmöglichkeiten
- Geringes Gewicht
- Geringe Plattformauswahl
- Kein Platz um Zubehör zu verstauen
G7 Pro 8K vs. G7 Pro im Überblick
Dass es sich beim G7 Pro 8K im Kern um das G7 Pro (Test) handelt, verrät der Name. Ein Gyroskop, zwei zusätzliche Buttons vorne und zwei deaktivierbare Paddles auf der Unterseite erweitern die Eingabemöglichkeiten, Modularität die Individualisierung. Faceplate, Abdeckungen der Griffe, D-Pad und in der neuen Variante auch Stick-Kappen sind austauschbar.
Einstellungen für Thumbsticks und Trigger können in vier Profilen über die GameSir Connect App geändert werden. Dazu gehört die Option, die Totzone zu verändern oder zu eliminieren. Zur Tastenbelegung stehen beim 8K auch Makros zur Wahl.
Gehobene Technik
Technisch befindet sich der G7 Pro auf dem Stand der Zeit. Hall-Effekt-Trigger und TMR-Thumbsticks darf man in der Preisklasse erwarten. Mikrotaster unter ABXY-Buttons und das gegenüber dem alten G7 Pro verbesserte D-Pad ebenfalls. Eingaben fühlen sich dank eines klaren Druckpunktes nun präziser und klarer an als gewöhnliche Taster. Dazu kommt nun die Möglichkeit, die Polling-Rate am PC auf 8.000 Hz zu erhöhen. Vibrationsmotoren gibt es dafür nur noch für die Griffe, die Trigger bleiben beim neuen Modell stumm.
Varianten, Preis und Zubehör
Der getestete 8K-Controller trägt als GameSir G7 Pro 8K PC – Aimlabs Edition halbtransparentes Türkis mit goldenen Akzenten und Aimlabs-Branding.
Daneben gibt es eine Nioh-3-Version im Stil des Action-Rollenspiels sowie eine gold-schwarze Champions Edition. Angekündigt hat GameSir zudem die Royal2 Edition des Pads, das Bezug auf einen Profi-Spieler nimmt. Der Preis liegt stets bei rund 110 Euro.
Eine einfarbige, schlichte Variante fehlt im Programm. Um einen dezenten Look zu erzeugen, muss eine zusätzliche Faceplate erworben werden. Aktuell kann jedoch nur das mittlere Element erworben werden, das auch für den normalen G7 passt. Abdeckungen für die Griffe fehlen im Sortiment des Herstellers noch.
Praxistest: 123
Zum G7 Pro 8K gibt es wenig anderes zu sagen als zum G7 Pro? Weit gefehlt. Denn der Controller ist praktisch ein wesentlich größeres Upgrade, als der kleine Namenszusatz und die neue Farbe es in der Theorie nahelegen.
8.000 Hz im Alltag
An der hohen Polling-Rate liegt das nicht. 8.000 Hz zu 1.000 Hz klingen nach gewaltigem Fortschritt, sparen im Idealfall aber weniger als eine Millisekunde Zeit ein. In der Signalkette ist das kaum der Rede Wert, spürbar zumindest mit den Boomer-Sinnen des Autors nicht. Bemerkbar macht es sich an anderer Stelle: 8.000 Hertz reduzieren die Akkulaufzeit in der Regel drastisch.
Hier sind feine Upgrades
Wesentliche Upgrades des Pads liegen an anderer Stelle. Das 8K-Modell ist das, was der G7 Pro vom Start weg hätte sein dürfen: Ein rundes Gamepad, das einen angemessen hochwertigen Handschlag gibt. Das fängt bei den Mikrotastern an. Diejenigen unter dem D-Pad klicken immer noch leicht, aber deutlicher. Dadurch verringern sich Fehlauslösungen, die Präzision steigt ohne die agile Leichtigkeit des G7 Pro aufzugeben.
Zugleich haben ABXY-Tasten weniger Spielraum für Bewegungen. Dadurch kommt es selbst in ungünstigen Fällen nicht mehr zu quietschendem Kontakt mit der Faceplate, während der Eindruck „entklappert“. Das passt besser zum präzisen Klick und der knackigen Gesamtcharakteristik. Trotz Mausklick-Faktor bleibt der Hub jedoch mit etwa zwei Millimetern spürbar, Tasten wollen noch heruntergedrückt werden. Das nimmt dem Feedback spitze Nervosität.
Auch die Thumbsticks klicken in der verbesserten Version leichter sowohl in der fühl- als auch hörbaren Rückmeldung deutlicher. Die Feder der Sticks zeigt ein geringeres Losbrechmoment um die Mittellage bei reduzierter Rückstellkraft. Davon profitiert die Dosierbarkeit.
Die größte Änderung liegt aber im nun homogenen Zusammenspiel der Komponenten. Der Controller wirkt so leichtfüßig und agil, aber nicht übermäßig aggressiv, er lässt sich auch bei entspanntem Feierabend-Spiel einwandfrei einsetzen.
Das darf besser werden
Die Form braucht weiter ein wenig Gewöhnung und einen lockere Lage in der Hand. Den legen schmaleren, spitzer gewinkelte Griffe nahe. Das mag der Tatsache geschuldet sein, dass die meisten Controller der Xbox-Form folgen und die Ausnahmen deshalb erst einmal ungewohnt sind oder schlicht die breitere Form der Mehrheit besser liegt. Schlecht oder unangenehm wird die GameSir-Form jedenfalls nicht, persönlicher liegt die Präferenz aber bei der Form des Standardcontrollers.
Die Thumbsticks wölbt GameSir leicht nach außen. Das verspricht Gewinne bei der Präzision. Wer das nicht mag, kann beim 8K wechseln. Beiliegend finden sich nach innen abfallende Varianten sowie „PlayStation“-Caps in zwei Höhen. Sie sind jedoch nur am Rand rau und wirken deshalb ein wenig rutschig. Verstauen lassen sie sich nur in der Verpackung. Der praktische Ladeständer versteckt zwar den Funkempfänger in einem Fach, hat aber sonst keinerlei Stauraum.
Software & Einstellungen
Die Software wechselt beim 8K. Aus Nexus wird die GameSir Connect App, sonst ändert sich nix. Die App bedient auch den günstigeren Cylclone 2 (Test) und weitere GameSir-Controller. Ändern tut sich damit ebenfalls nichts: Aufbau und Funktionsumfang sind identisch, alle klassentypischen Einstellungsmöglichkeiten vorhanden.
Fazit
„8.000! Hz! Gaming!“, ruft der neue Game-Controller G7 Pro von GameSir. Viel leiser spricht er davon, Schwachstellen des Vorgängers abgestellt zu haben. Doch genau das bringt ihn tatsächlich in eine exzellente Position gegenüber weit teureren Elite-Produkten. Luft nach oben bleibt, aber nicht mehr viel.
Tatsächlich kann man das 8.000-Hz-Schlangenöl abhaken und sich allenfalls darüber freuen, theoretisch das Maximum auszuschöpfen. Mit dem G7 Pro 8K sind Niederlagen totsicher Skill Issues. Die schlechte Nachricht: Genauso ist es mit 1.000 oder 250 Hz, nur vielleicht nicht gefühlt.
Wertvoller sind Verbesserungen an allen Buttons auf der Oberseite. Weniger Spiel, knackige, klare Klicks und das ent-schwamm-isierte D-Pad bringen den Controller richtig zusammen und liefern jetzt gleichmäßige, angemessen hochwertige und präzise Rückmeldungen. Sinnvolle und gut umgesetzte Extras in Form von Zubehör und Zusatztasten runden das Paket ab. Sein größter Nachteil ist nun das visuell auffällige Design.
Was also will man noch, das teurere Controller bieten? Viel mehr können sie nun wirklich nicht, außer vielleicht an einer Konsole arbeiten. Gegenüber günstigeren Modellen lässt sich der Mehrwert hingegen an jeder Stelle spüren. Deshalb hat sich der G7 Pro 8K zumindest für den PC den Status als Geheimtipp in der Luxusklasse verdient.
- Aufgewertete Thumbsticks & Buttons
- Präzise Button-Rückmeldung
- Viele Einstellmöglichkeiten
- Geringes Gewicht
- Geringe Plattformauswahl
- Kein Platz um Zubehör zu verstauen
ComputerBase hat den G7 Pro 8K Aimlabs von GameSir leihweise zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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Kritische Dienste: Großbritannien nimmt Tech-Riesen an die Leine

Großbritannien nimmt erstmals vier große Cloud-Anbieter unmittelbar ins Visier der Finanzaufsicht. Seit dem 13. Juli 2026 werden AWS, Microsoft, Google und Oracle als kritische Drittanbieter überwacht, weil Ausfälle ihrer Dienste Banken, Versicherer und Finanzmärkte zugleich treffen könnten.
Vier Konzerne gelten als systemrelevant
Die britische Regierung hat AWS, Google Cloud, Microsoft und Oracle als sogenannte Critical Third Parties (kurz CTP; zu Deutsch: kritische Drittanbieter) eingestuft. Gemeint sind externe Technologieanbieter, deren Dienste für das Funktionieren des britischen Finanzsystems eine so große Bedeutung haben, dass ein längerer Ausfall mehrere Unternehmen oder Märkte gleichzeitig beeinträchtigen könnte.
Die Einstufung betrifft dabei nicht pauschal alle Geschäftsbereiche der vier Konzerne. Die Aufsicht konzentriert sich auf jene Cloud- und Technologiedienste, die Banken, Versicherer und andere Finanzunternehmen für kritische Prozesse einsetzen. Weitere Anbieter können später in das Regelwerk aufgenommen werden, falls ihre Bedeutung für die Stabilität des Finanzsystems entsprechend wächst.
Aufseher dürfen Informationen und Tests verlangen
Mit dem neuen Status erhalten die Bank of England, die Prudential Regulation Authority und die Financial Conduct Authority (vergleichbar mit der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Bundesbank) direkte Aufsichtsmöglichkeiten gegenüber den Technologieunternehmen. Bislang richteten sich Vorgaben vor allem an Banken und andere regulierte Finanzunternehmen, die ihre Dienstleister selbst kontrollieren mussten.
Die drei Behörden dürfen künftig Informationen anfordern, die Widerstandsfähigkeit kritischer Dienste bewerten und gemeinsam mit den Anbietern Maßnahmen gegen erkennbare Risiken entwickeln. Falls nötig, können sie zudem spezifische Regeln erlassen und durchsetzen. Die Unternehmen sollen Störungen nicht nur möglichst verhindern, sondern kritische Dienste nach einem Vorfall auch schnell wiederherstellen können.
Oligopol als Sicherheitsrisiko
Damit reagieren die britischen Behörden auf die zunehmende Konzentration im Cloud-Markt auf einige wenige Anbieter (Oligopol). Wenn viele Banken denselben Anbieter verwenden, könnte ein einzelner technischer Fehler oder Cyberangriff im ungünstigsten Fall gleichzeitig Zahlungsverkehr, Online-Banking oder andere zentrale Finanzdienste beeinträchtigen.
Mit AWS, Microsoft, Google und Oracle stehen nun erstmals konkrete Anbieter unter dieser direkten Kontrolle. Großbritannien geht damit einen Schritt über klassische Vorgaben für Banken hinaus: Nicht mehr nur die Kunden müssen nachweisen, dass ihre Systeme sicher sind. Auch die Betreiber der zugrunde liegenden Cloud-Infrastruktur müssen sich künftig unmittelbar gegenüber den Finanzaufsehern verantworten.
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Apple Silicon: M7 Ultra mit bis zu 1,5 TB RAM, M8 aus 1,4-nm-Fertigung

Apples Chip-Roadmap sehe nicht länger einen M6 Pro und M6 Max vor, war Ende Juni der Gerüchteküche zu entnehmen. Für den M7 sollen diese Ausbaustufen zurückkommen, dann auch mit M7 Ultra, der laut Bloomberg bis zu 1,5 TB unterstütze. Unterdessen bereite Apple für 2028 den M8 vor, der aus der 1,4-nm-Fertigung stammen soll.
Das neue MacBook Pro mit OLED-Display und Touch-Unterstützung hätte laut früheren Gerüchten mit M6, M6 Pro und M6 Max auf den Markt kommen sollen. Jüngsten Meldungen zufolge sei aber nur noch der M6 für das Basismodell vorgesehen, darüber sollen M5 Pro und M5 Max zum Einsatz kommen. Bloomberg berichtet seitdem von einer beschleunigten Apple-Silicon-Roadmap, die für nächstes Jahr M7, M7 Pro und M7 Max vorsehe, bevor 2028 unter anderem der M7 Ultra an der Reihe sei. Apples letzter Ultra-Chip, der M3 Ultra, wurde im März letzten Jahres für den Mac Studio vorgestellt.
Tape-out des M7 bereits erfolgt
Hintergrund des Umbruchs in der Roadmap sei der Fokus auf Künstliche Intelligenz. Für den M7 sei ein signifikantes Upgrade der Neural Engine vorgesehen, weshalb die M7-Familie angeblich nach vorne gezogen wurde. Der Tape-out des M7 sei bereits erfolgt. Damit ist der Moment gemeint, in dem das Chipdesign als fertiggestellt gilt und an die Chipfabrik zur Produktion übergeben wird.
KI-Leistung wie bei Nvidia Blackwell
Dem Bericht zufolge könne Apples übernächster Chip in der größten Ausbaustufe in puncto KI-Leistung mit dedizierten Beschleunigern aus der Leistungsklasse Nvidia Blackwell mithalten. Das sagt allerdings wenig über die tatsächliche Leistung aus, denn Blackwell ist eine breit gefächerte Architektur, deren Vorstellung vor über zwei Jahren erfolgte. Davon abgeleitete Consumer-Produkte wie die RTX 5090 kamen Anfang 2025 auf den Markt. Dem M7 die KI-Leistung von Blackwell zu attestieren, eignet sich daher nur eingeschränkt zum Prahlen.
M7 Ultra mit bis zu 1,5 TB RAM geplant
Die maximale KI-Leistung soll 2028 der M7 Ultra bieten, den Apple in Konfigurationen mit bis zu 1,5 TB RAM plane, so Bloomberg. Das sei das Doppelte des für den M5 Ultra geplanten Speichers. Ob der Chip tatsächlich mit so viel Unified Memory auf den Markt kommen wird, hänge aber von der dann vorliegenden Speichersituation ab, die sich bis dahin wieder etwas eingependelt haben könnte. Apple plane auf Basis des M7 Ultra zudem einen neuen Server-Chip für den Einsatz in den eigenen Rechenzentren.
M8 aus 1,4-nm-Fertigung
Auf den für nächstes Jahr vorgesehenen M7 folge bereits 2028 der M8, der die KI-Fähigkeiten abermals ausbaue. Diesen Chip werde Apple im 1,4-nm-Verfahren fertigen lassen, erklärt Bloomberg. Der A14-Prozess ist TSMCs kommende Fertigungstechnologie der 1,4-nm-Klasse und der Nachfolger des N2-Prozesses (2 nm). Er setzt weiterhin auf Gate-All-Around-(GAA)-Transistoren der zweiten Generation und soll vor allem KI-Beschleuniger, High-End-Smartphones und leistungsstarke Prozessoren effizienter machen. Gegenüber N2 verspricht TSMC 10 bis 15 Prozent mehr Leistung bei gleichem Stromverbrauch oder 25 bis 30 Prozent weniger Energieverbrauch bei gleicher Leistung. Zudem soll die Logikdichte um mehr als 20 Prozent steigen, wodurch mehr Transistoren auf derselben Chipfläche untergebracht werden können.
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