Apps & Mobile Entwicklung
Effizienter SM2524XT: PCIe-5.0-SSDs mit unter 5 Watt bei 14 GB/s möglich

Silicon Motion präsentiert mit dem SM2524XT einen weiteren SSD-Controller mit PCIe 5.0. Dieser soll mit 4 Kanälen und ohne eigenen DRAM-Cache nicht ganz so schnell wie der SM2508 arbeiten, dafür aber nochmals effizienter sein. Über 14 GB/s bei weniger als 5 Watt für die ganze SSD werden versprochen.
Jetzt kommt der SM2524XT auf den Markt
Der SSD-Controller SM2524XT ist kein Unbekannter, denn Silicon Motion hatte diesen bereits im vergangenen Sommer vorgestellt und den Beginn der Serienfertigung verkündet. Doch erst jetzt, wenige Tage vor der Computex, erfolgt die Markteinführung. Mit dem Chip bestückte SSDs dürften demnach auf der Messe in Taipeh zu finden sein.
„High-End“, aber kein Flaggschiff
Auf der jüngsten Roadmap des Herstellers wurde der SM2524XT als „High-End“-Produkt angepriesen, während der schon länger verfügbare SM2508 als „Flaggschiff“ noch eine Liga höher spielt.
Im Grunde handelt es sich um einen Lückenfüller zwischen dem Mainstream-Modell SM2504XT und dem SM2508. Mit ersterem hat der Neuling vier Kanäle und den fehlenden DRAM-Cache gemein, während beim Durchsatz und den maximalen IOPS der SM2508 eingeholt werden soll.
Silicon Motion verspricht nun bis zu 14 GB/s beim Lesen und bis zu 12 GB/s beim Schreiben sowie 2,5 Millionen IOPS „Random Performance“.
Gefertigt wird auch dieser Chip in einem 6-nm-Verfahren bei TSMC. Der Prozessor soll über vier Cortex-R8-Kerne (arm) verfügen und neben PCIe 5.0 x4 mit NVMe 2.1 umgehen können. Zudem werden nun noch schnellere NAND-Chips mit bis zu 4.800 MT/s unterstützt. Dank „Separate Command Address“ (SCA) sollen Zugriffe auf den Speicher effizienter erfolgen. Die Spannungsoptimierung PI-LTT sorge wiederum für eine halbierte Spannung beim NAND I/O.
Die Kombination aus den genannten Funktionen mit einem kompakten Chips aus moderner Fertigung sorgt für eine niedrige Leistungsaufnahme. SSDs mit dem SM2524XT sollen nach Messungen des Herstellers weniger als 5 Watt beim sequenziellen Lesen mit vollen 14 GB/s benötigen.
Beim Durchsatz/Watt buhlt aber noch ein anderer Chip um die Effizienzkrone: Phison versprach im Januar für den kommenden E37T bis zu 14,7 GB/s bei lediglich 2,3 Watt Leistungsaufnahme für den Controller. Ob die gesamte SSD damit ebenfalls unter 5 Watt liegen wird, bleibt abzuwarten, ist aber sehr wahrscheinlich.
Basis für PCIe-5.0-SSDs im Notebook
Die ersten PCIe-5.0-SSDs waren mit deutlich mehr als 10 Watt Leistungsaufnahme noch wirklich heiße Eisen und selbst im Desktop-PC musste auf die Kühlung besonders geachtet werden. Spätestens jetzt gibt es eine ganze Reihe sparsamer PCIe-5.0-Controller. Die noch effizienteren Neulinge von Silicon Motion und Phison werden dazu beitragen, dass PCIe 5.0 als Schnittstelle für SSDs auch im Notebook zum Standard wird.
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007 First Light: IO Interactive freut sich über 1,5 Mio. Verkäufe in 24 Stunden

007 First Light ist laut Entwickler IO Interactive und Amazon MGM Studios der erfolgreichste Verkaufsstart der Studio-Geschichte. Das neue James-Bond-Spiel habe sich innerhalb von 24 Stunden bereits 1,5 Millionen Mal verkauft. Auch mit den Kritikerwertungen und ersten Spieler-Rezensionen zeigen sich die Entwickler zufrieden.
Die Entwickler zeigen sich zufrieden
Wie IO Interactive gemeinsam mit Rechteinhaber Amazon MGM Studios bekanntgegeben hat, habe sich 007 First Light am ersten Tag nach Release weltweit über 1,5 Millionen Mal verkauft. Unklar bleibt dabei wiederum, auf welchen 24-Stunden-Zeitraum sich die Entwickler konkret beziehen. Das Action-Adventure rund um den noch jungen James Bond ist regulär am 27. Mai 2026 erschienen, war für Vorbesteller respektive Käufer der Deluxe Edition aber schon am 26. Mai spielbar. Jedenfalls handele es sich um den bislang schnellsten Verkaufsstart in der Geschichte des dänischen Studios, das zuvor vor allem durch die Hitman-Reihe bekannt geworden ist.
Die Kontroverse rund um eine unzureichende und schlichtweg aus der Zeit gefallene FSR-Implementierung und damit einhergehende Bekenntnisse beziehungsweise Aufrufe, das Spiel – vorerst – nicht zu kaufen, haben dem Erfolg zum Verkaufsstart augenscheinlich keinen Abbruch getan.
The milestone of 1.5 million units sold in 24 hours reflects overwhelming global enthusiasm for 007 First Light and represents a significant achievement for IO Interactive. With an 88 OpenCritic rating and 87 Metacritic score, 007 First Light has been embraced by both critics and players alike, already establishing itself as one of 2026’s most successful gaming releases.
IO Interactive
Zufrieden zeigen sich die Entwickler auch bezüglich Wertungen und Rezensionen. Auf Metacritic wird 007 First Light mit 87/100 Punkten als eine der besten Neuveröffentlichungen des Jahres gehandelt, Kritiker finden reichlich Lob und auch Spieler sind angetan. Auf Steam ist das Spiel mit aktuell schon über 8.000 Rezensionen und 91 Prozent Zustimmung „sehr positiv“ bewertet.
Eine Plattform und Pathtracing fehlen noch
007 First Light ist bereits für den PC auf Steam und im Epic Games Store, die PlayStation 5 und Xbox Series X|S erschienen. Auf der Nintendo Switch 2 soll der Release später im Sommer 2026 erfolgen.
Ebenfalls im Sommer wollen IO Interactive und Technik-Partner Nvidia Pathtracing und damit einhergehend RTX Ray Reconstruction nachreichen.
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Ja, sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt bzw. es schon gekauft
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Ich leihe es mir aus
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
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Nein
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Euro-Office: Europäische Alternative zu Office365 startet am 09. Juni
Mit Euro-Office geht am 9. Juni eine europäische Office-Suite an den Start, die vor allem Behörden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unabhängiger von US-amerikanischen Diensten wie Microsoft 365 und Google Workspace machen soll.
Europäische Tech-Allianz
Hinter dem Projekt steht eine europäische Tech-Allianz, zu der unter anderem Ionos, Nextcloud, EuroStack, XWiki, OpenProject und Proton zählen. Das Ziel ist nicht weniger als ein souveräneres Office-Paket für Europa: Dokumente, Tabellen und Präsentationen sollen gemeinsam im Browser bearbeitet werden können, ohne dass Anwender auf US-amerikanische Cloud-Plattformen angewiesen sind.
Der Start am 9. Juni markiert zunächst die erste stabile Version. Kunden von Ionos Managed Nextcloud sollen Euro-Office ab diesem Zeitpunkt installieren können. Die tiefere Integration in das Nextcloud-Workspace-Angebot von Ionos ist demnach für den Spätsommer vorgesehen. XWiki rechnet mit einer Einbindung im vierten Quartal. Damit wird Euro-Office nicht als isoliertes Einzelprodukt positioniert, sondern als Bestandteil bestehender Kollaborationsplattformen.
Eine klassische Desktop-Anwendung ist Euro-Office hingegen nämlich nicht. Die Office-Suite wird im Browser innerhalb unterstützter Plattformen genutzt und richtet sich damit eher an Organisationen, die Dokumentenbearbeitung, Zusammenarbeit und Datenhaltung zentral bereitstellen wollen. Wer eine lokal installierbare Office-Suite für den Einzelplatz sucht, findet in Euro-Office daher keinen direkten Ersatz für LibreOffice oder Microsoft Office.
Digitale Souveränität soll vorangetrieben werden
Relevant ist das Projekt vor dem Hintergrund der Debatte um die digitale Souveränität. Viele öffentliche Einrichtungen und Unternehmen suchen nach Wegen, Datenverarbeitung, Dokumentenbearbeitung und Zusammenarbeit stärker unter europäische Kontrolle zu bringen. Euro-Office verspricht hier einen pragmatischen Ansatz: Statt eine komplett neue Office-Welt aufzubauen, wird bestehende Open-Source-Technik aufgegriffen und in europäische Strukturen überführt.
Ob Euro-Office im Alltag tatsächlich eine ernsthafte Alternative zu Microsoft 365 wird, hängt allerdings nicht nur vom Funktionsumfang ab. Entscheidend werden Stabilität, Dateikompatibilität und Support sein. Gerade in Verwaltungen und größeren Unternehmen reicht der politische Wille allein meist nicht aus. Die Software muss sich vielmehr im täglichen Einsatz bewähren.
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Workspace für Unternehmen: Gemini-App wird um neue Freigabefunktionen erweitert
Google erweitert die Gemini-App um neue Freigabefunktionen für Unternehmen, mit der Workspace-Nutzer Dateien und Inhalte künftig deutlich einfacher direkt über Google Drive teilen können sollen. Die neue Funktion soll bereits in der kommenden Woche eingeführt werden und die Zusammenarbeit in Teams vereinfachen.
Neue Funktion für produktivere Zusammenarbeit
Mit der neuen Funktion soll es künftig möglich sein, Snapshots von Gemini-Chats, Canvas-Projekten und generierten Medien sicher per Link über Google Drive freizugeben. Laut Google basiert die Freigabe dabei auf derselben technischen Infrastruktur wie Google Drive und nutzt entsprechend auch die bekannte Freigabeoberfläche aus Google Docs und Sheets. Durch die neue Integration sollen Teams bestehende Gemini-Workflows einfacher übernehmen und gemeinsam weiterführen können, was die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen erleichtern soll. Gleichzeitig sieht Google darin eine Möglichkeit, KI-Kompetenzen innerhalb von Organisationen breiter zu etablieren. Auch im Bildungsbereich verspricht sich das Unternehmen neue Einsatzmöglichkeiten für gemeinsames Lernen und Unterrichten.
Die geteilten Inhalte werden dabei als Momentaufnahme des jeweiligen Gesprächs oder Projekts gespeichert. Führt ein Empfänger die Unterhaltung weiter oder nimmt Änderungen an Dateien vor, soll dies keinen Einfluss auf den ursprünglichen Verlauf des Besitzers haben. Google will dadurch Original-Chats und freigegebene Versionen klar voneinander trennen.
Integration erfolgt automatisch
Nach der Einführung wird die neue Funktion standardmäßig für Google-Workspace-Kunden aktiviert und übernimmt bestehende Organisationsrichtlinien für Dateifreigaben automatisch. Zusätzlich erhalten Administratoren im Bereich „Generative AI Settings“ neue Steuerungsmöglichkeiten innerhalb der Google Admin Console. Dort lässt sich unter anderem festlegen, ob Nutzer entsprechende Inhalte ausschließlich intern oder auch extern teilen dürfen. Darüber hinaus können die Richtlinien gezielt auf einzelne Organisationseinheiten oder Konfigurationsgruppen angewendet werden.
Einführung hat bereits begonnen
Die neuen Admin-Funktionen werden seit dem 28. Mai 2026 sowohl für Rapid- als auch für Scheduled-Release-Domains ausgerollt. Endnutzer sollen die neue Freigabefunktion ab dem 3. Juni erhalten, wobei der vollständige Rollout spätestens drei Tage später abgeschlossen sein soll.
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