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Künstliche Intelligenz

Klingbeil will klare Regeln bei sozialen Medien für Kinder


SPD-Chef Lars Klingbeil spricht sich für eine stärkere Regulierung der sozialen Medien für Kinder und Jugendliche aus. „Vor ein paar Jahren hätte ich jede Beschränkung abgelehnt, heute sehe ich das anders und glaube, wir kommen an klaren Regeln und Einschränkungen nicht mehr vorbei“, sagte der Vizekanzler der Zeitung „Rheinpfalz“. Soziale Medien prägten das Aufwachsen massiv.

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„Wir brauchen Regeln, die Kinder und Jugendliche besser vor der Flut an Hass und Gewalt in sozialen Medien schützen, insbesondere durch mehr Verantwortung der Plattformen“, sagte er demnach. Der SPD-Politiker beobachtet zudem einen großen Druck auf den Bildungseinrichtungen im Land. „Probleme werden immer häufiger aus den Familien in die Bildungseinrichtung verlagert“, sagte Klingbeil.

„Viele Kinder wachsen in unsicheren Zeiten auf, Krieg in Europa, Inflation, die Sorge um den Arbeitsplatz – all das bringt Sorgen und Verunsicherung in die Familien. Und das landet irgendwann auch in der Kita oder im Klassenzimmer.“ Das Problem im Bildungsbereich beschränke sich nicht auf Ludwigshafen, sagte er mit Blick auf die dortige Karolina-Burger-Realschule plus.

Die Schule ist wegen Gewalt wiederholt in die Schlagzeilen geraten. Zuletzt gab es mehrere Reizgas-Vorfälle. Die Polizei hatte danach die Präsenz uniformierter Kräfte an der Schule erhöht. Ausdrücklich begrüßt Klingbeil die Bereitschaft des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD), „hart durchzugreifen“, wenn es Gewalt an Schulen gebe. „Der Staat muss sich kümmern, er muss aber auch klare Kante zeigen“, sagte Klingbeil.

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(nie)



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Streaming: Apple schnappt sich Rechte hinter „Severance“


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Es dürfte viele überraschen, doch Apples Topserie „Severance“ gehört nicht dem iPhone-Konzern allein. Stattdessen wurde die Show – wie im Medienbereich oft üblich – von einem anderen Studio eingekauft. Doch künftig wird das anders sein: Apples Filmabteilung hat die Show nun vollständig „inhouse“ geholt. Laut einem Bericht des Hollywood-Fachblatts Deadline ging das geistige Eigentum (Intellectual Property, IP) an der Show samt „aller Rechte“ an Apple Studios, wie die eigene Produktion des iPhone-Konzerns heißt. Verkäufer war das Studio Fifth Season, das selbst wiederum einem südkoreanischen (CJ ENM) und einem japanischen (Toho International) Studio gehört – plus der Künstlermanagementfirma Endeavor.

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Apple soll für die Rechte an „Severance“ angeblich etwas weniger als 70 Millionen US-Dollar bezahlt haben. Das ist viel Geld, allerdings gibt Apple mittlerweile Hunderte Millionen nur für Kinostreifen aus. Neu ist diese Vorgehensweise nicht, hatte sich Apple doch auch schon die Science-Fiction-Show „Silo“ von AMC Studios gesichert, nachdem die erste Staffel fertig produziert worden war.

Apple Studios war schon zuvor an anderen Shows beteiligt, darunter „Sugar“ oder „Your Friends and Neighbors“. Dies geschieht oft aber unter Mithilfe anderer Studios. Teilweise gingen die Rechte an Apple, teilweise an die eigentlichen Produzenten. Das war auch beim Hitfilm „F1“ so.

Laut Deadline produziert Apple mittlerweile die Hälfte der Apple-TV-Inhalte zumindest mit. Das Vorgehen erinnert an Netflix, wo anfangs auch Shows anderer Studios eingekauft wurden, bevor der Streamingriese mehr und mehr Rechte ins eigene Haus holte. Apples Leiter der Videoabteilung kamen selbst von Sony Pictures Television Studios.

Grund für den Verkauf von „Severance“ soll auch sein, dass Fifth Season sich die teure Produktion trotz seiner großen Besitzer offenbar nicht mehr leisten kann. Apple sollte daher in Vorleistung gehen. Es wurde auch darüber nachgedacht, mit der Show nach Kanada umzuziehen, da dies billiger sei. Apple plant für „Severance“ nun mit weiteren Staffeln – es soll mindestens vier geben. Ben Stiller, Produzent und einer der Väter der Show, bleibt ebenfalls dabei, er hat eine eigene beteiligte Produktionsfirma.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Microsoft-Forscher warnen vor Manipulation: KI-Antworten werden fremdgesteuert


Auch KI-Tools sind vor Cyberangriffen und Manipulationen nicht geschützt. Wie The Register berichtet, warnt Microsoft aktuell vor einer Methode namens AI Recommendation Poisoning. Dabei werden KI-Modelle gezielt so beeinflusst, dass sie verzerrte oder extern gesteuerte Empfehlungen ausgeben. Im Rahmen einer Analyse identifizierte der Konzern mehr als 50 solcher Eingabeaufforderungen von 31 Unternehmen aus 14 Branchen.

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Microsoft treibt die Entwicklung von KI selbst intensiv voran. Mit Copilot bietet das Unternehmen einen KI-Assistenten, der tief in Windows sowie in Office-Anwendungen wie Word oder Teams integriert ist und Nutzer bei alltäglichen Aufgaben unterstützen soll. Trotzdem – oder vielleicht auch gerade deshalb – warnen Microsoft-Sicherheitsforscher jetzt vor Angriffen, die darauf abzielen, das „Gedächtnis“ von KI-Modellen mit manipulierten Informationen zu vergiften. Die Methode ähnelt dem sogenannten SEO-Poisoning, richtet sich aber gegen KI-Systeme anstatt gegen Suchmaschinen.

Ziel ist es, die Antworten gezielt zu manipulieren. Laut Microsoft haben die Forscher zahlreiche Fälle entdeckt, bei denen Unternehmen versteckte Anweisungen in Schaltflächen oder Links integriert hatten. Technisch ist das vergleichsweise einfach, da URLs, die auf KI-Chatbots verweisen, manipulierte Eingabetexte als Abfrageparameter enthalten können. The Register demonstrierte die Methode mit einem Link, der Perplexity AI anwies, einen Nachrichtenartikel im Stil eines Piraten zusammenzufassen. Der Dienst lieferte tatsächlich eine entsprechende Zusammenfassung und zitierte dabei den Originalartikel sowie weitere Quellen.

„Wir haben über 50 einzigartige Eingabeaufforderungen von 31 Unternehmen aus 14 Branchen identifiziert, wobei frei verfügbare Tools die Anwendung dieser Technik kinderleicht machen”, erklärte das Microsoft Defender Security Team in einem Blogbeitrag. „Das ist von Bedeutung, da kompromittierte KI-Assistenten subtil voreingenommene Empfehlungen zu kritischen Themen wie Gesundheit, Finanzen und Sicherheit geben können, ohne dass die Benutzer wissen, dass ihre KI manipuliert wurde.“

Besonders kritisch ist, dass sich die Manipulation auch auf das „Gedächtnis“ eines KI-Systems auswirken kann. „Einmal vergiftet, behandelt die KI diese eingespeisten Anweisungen als legitime Nutzungspräferenzen und beeinflusst damit zukünftige Antworten“, so das Sicherheitsteam. „Die Manipulation ist unsichtbar und dauerhaft.“ Die Microsoft-Forscher sehen darin ein großes Risiko. Viele Nutzer würden KI-Empfehlungen nicht ausreichend hinterfragen. Microsoft rät daher, KI-bezogene Links sorgfältig zu prüfen. Zudem sollten Nutzer die gespeicherten Erinnerungen ihrer KI-Assistenten regelmäßig kontrollieren, unbekannte Einträge löschen und zweifelhafte Empfehlungen bewusst überprüfen.

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Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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Künstliche Intelligenz

HoloRadar: Roboter „guckt“ um die Ecke mit Funkwellen und KI


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Ein Ingenieursteam der University of Pennsylvania hat ein System entwickelt, das es Robotern ermöglicht, mittels Funkwellen und einer Künstlichen Intelligenz (KI) um die Ecke zu „schauen“. Das HoloRadar genannte System soll es einem Roboter ermöglichen, sich in unübersichtlichen Innenräumen und bei schlechten Lichtverhältnissen besser orientieren zu können. In Industrieumgebungen soll das etwa die Sicherheit erhöhen.

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Das HoloRadar-System nutzt als Basis Funk mit langer Wellenlänge. Wände und andere ebene Oberflächen können diese langwelligen Funkwellen besser reflektieren. Die Oberflächen werden so quasi zu Spiegeln. Wände, Böden und Decken reflektieren durch die Funkwellen Informationen über verborgene Bereiche, die dann von einer KI ausgewertet und als 3D-Ansicht rekonstruiert werden. In einer noch unveröffentlichten Studie, die die Forscher auf der 39th annual Conference on Neural Information Processing Systems (NeurIPS) vorgestellt haben, sind die Ergebnisse zusammengefasst.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Das Video zeigt die Funktionsweise des HoloRadar.

Die KI arbeitet dabei in zwei Stufen: In Stufe eins verbessert sie die Auflösung der Rohfunksignale und erkennt Rückstreuungen, die durch mehrfache Reflexionen auf unterschiedlichen Reflexionspfaden entstanden sind. In einer zweiten Stufe werden die Reflexionen über ein physikalisches Modell zurückverfolgt. Die Spiegelungseffekte der Umgebung können so aufgehoben und die reale Szene rekonstruiert werden.

„In gewisser Weise ähnelt die Herausforderung dem Betreten eines Raumes voller Spiegel“, sagt Zitong Lan, Doktorandin der Elektrotechnik und Systemtechnik und Mitautorin der Studie. „Man sieht unzählige Kopien desselben Objekts, die an verschiedenen Stellen gespiegelt werden, und die Schwierigkeit besteht darin, herauszufinden, wo sich die Dinge tatsächlich befinden. Unser System lernt, diesen Prozess physikalisch fundiert umzukehren.“

Die Technik kann von Robotern dazu genutzt werden, um für sie optisch nicht sichtbare Bereiche „sehen“ zu können. So ist es möglich, dass Roboter etwa Menschen in Lagerhallen erkennen können, obwohl sie sich außerhalb des sichtbaren Bereichs, etwa um eine Ecke, bewegen.

Ähnliche Systeme gab es bereits, erläutern die Wissenschaftler. Sie nutzten allerdings meist sichtbares Licht. Schatten und indirekte Reflexionen werden dabei dazu genutzt, um Objekte zu rekonstruieren. Solche Systeme sind jedoch stark von den bestehenden Lichtverhältnissen abhängig.

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Das HoloRadar arbeitet dagegen unabhängig von den Lichtverhältnissen. „Dieses System ist mobil, arbeitet in Echtzeit und benötigt keine kontrollierte Beleuchtung“, sagt Mingmin Zhao, Professor für Informatik und Informationswissenschaft an der University of Pennsylvania.

Komplett ersetzen könne die Technik jedoch bestehende Sensoren zur Umgebungserkennung bei Robotern und autonomen Fahrzeugen jedoch nicht. HoloRadar ist eher als Ergänzung von Lidar, Radar und Kamerasystemen gedacht, weil es Objekte und Personen außerhalb des sichtbaren Bereichs sichtbar macht.


(olb)



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