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EU-Kommission investiert Millionen in deutsches Startup – hier das Pitchdeck
Als die Gründer von Pixel Photonics vor fünf Jahren ihr Deep-Tech-Startup starteten, dachten sie nicht an Landesverteidigung. Heute könnte ihre Technologie genau dabei eine Rolle spielen: Das Startup aus Münster entwickelt hochempfindliche Lichtdetektoren, die vielseitig einsetzbar sind – auch für Anwendungen, die Europa sicherer machen sollen.
Jetzt hat das Unternehmen eine Finanzierungsrunde über 13,5 Millionen Euro abgeschlossen. Mit an Bord: die EU-Kommission. Wie es dem Münsteraner Startup gelungen ist, die Kommission zu überzeugen, erklärt Gründer Nicolai Walter im Gespräch mit Gründerszene.
Das Kapital stammt zum einen aus einer Seed-Runde, angeführt durch die Wagniskapitalgeber Futury Capital, HTGF und Kensho Ventures sowie der Bundesagentur für Sprunginnovation (SPRIND), gibt das Startup bekannt. Zum anderen kommt ein Teil der Finanzierung aus dem EIC Accelerator der EU-Kommission – einem der härtesten Innovationsprogramme Europas. Welches Pitchdeck die Kommission überzeugen konnte, stellt das Startup Gründerszene exklusiv zur Verfügung.
Das macht Pixel Photonics
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KI-Fans sollten sich auf diesen 315.000-Dollar-Job bewerben
Anthropic sucht eine gut bezahlte Person, die religiös klingende Skills mitbringen soll. Tech und Glaube haben noch andere erstaunliche Überschneidungen.
Anthropic sucht einen überzeugten Anhänger, der bereit ist, das Evangelium von Claude zu verbreiten. Das Unternehmen stellt einen „Applied AI Claude Evangelist“ ein. In dieser Rolle wird die Person mit Startups zusammenarbeiten, um ihnen bei der Einführung der Produkte von Anthropic zu helfen.
Der Claude-Evangelist wird „das Gesicht von Anthropic“ unter Risikokapitalgebern, Startup-Gründern und Accelerators sein. Er oder sie wird die Einarbeitung von Entwicklern leiten, Demos und Tutorials erstellen und Feedback an das interne Team weitergeben.
Gehalt von einer Viertelmillion
Ein wesentlicher Teil der Tätigkeit wird die Durchführung von Live-Veranstaltungen sein. Eine der Aufgaben: „Entwerfen und Durchführen von praktischen technischen Sessions, die Entwickler innerhalb einer einzigen Veranstaltung von der Neugierde zum aktiven Entwickeln bewegen.“
Die Stelle erfordert sieben Jahre Berufserfahrung und einen Hintergrund als technischer Gründer oder Mitarbeitender eines Startups. Das Jahresgehalt liegt zwischen 240.000 und 315.000 US-Dollar.
„Evangelist“ mag auf den ersten Blick als ungewöhnliche Berufsbezeichnung erscheinen, ist aber in der Tech-Branche keineswegs beispiellos. Apple hatte beispielsweise einst eine Position als „Chief Evangelist“.
KI ist bisschen Sekte
Der Claude Evangelist ist einer von mehreren neuen Jobs, die aus der KI-Revolution hervorgegangen sind. Ein weiterer kürzlich geschaffener Job: „Forward Deployed AI Accelerator“. Der Titel stammt vom Zahlungsabwicklungsunternehmen Stripe, das eine Stelle in seinem Marketingteam besetzte, um gute KI-Gewohnheiten zu festigen.
Das „Forward Deployed“-Modell hat sich seitdem über Stripe hinaus verbreitet. Am Montag kündigte OpenAI die neue, mit 10 Milliarden Dollar ausgestattete OpenAI Deployment Company an. Dank der Übernahme des Beratungsunternehmens Tomoro wird sie mit einem Kern von rund 150 „Forward Deployed“-Ingenieuren starten.
Und während die Berufsbezeichnung „Evangelist“ verständlicherweise an Religion denken lässt, gibt es in der KI-Branche noch deutlichere religiöse Bezüge. Der ehemalige Google- und Uber-Ingenieur Anthony Levandowski gründete vor Jahren bekanntlich eine KI-Kirche. Im Jahr 2024 sagte Arthur Mensch, CEO von Mistral, dass es bei der Besessenheit von AGI darum gehe, „Gott zu erschaffen“. Im Oktober erklärte Shyam Sankar, CTO von Palantir, dass der KI-Pessimismus durch einen Mangel an Religion getrieben sei.
Prediger-Skills gesucht
Unterdessen trafen sich Anthropic und OpenAI kürzlich mit religiösen Führern zu einem Rundtischgespräch unter dem Titel „Faith-AI Covenant“, um zu erörtern, wie KI-Systemen am besten ein Gefühl für Recht und Unrecht vermittelt werden kann.
Wer sich bewerben möchte, sollte bedenken, dass die Stelle bei Anthropic möglicherweise eher die Rolle eines Predigers als die eines Entwicklers erfordert. Ein guter Kandidat sollte „die Fähigkeit besitzen, einen Raum zu beherrschen“, heißt es in der Stellenanzeige.
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