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UX/UI & Webdesign

Es kommt auf gute Teamstrukturen an › PAGE online


Satte 95 % nutzen Figma, aber es gibt immer noch zu wenig Ressourcen, um die Nutzung zu optimieren. Auch der organisatorische Support fehlt. Und das, obwohl Designsysteme doch eigentlich die Zusammenarbeit zwischen Design und Entwicklung verbessern sollen.

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Die Teams, die mit den Systemen arbeiten, sind sehr klein – auch in großen Unternehmen. Das lässt Rückschlüsse zu, die die Zufriedenheit betreffen. Da ist es nur nachvollziehbar, dass sich alle Beteiligten mehr Ressourcen wünschen. Das ist auch für den erfolgreichen Einsatz wichtig, denn auf die Teamstrukturen kommt es an.

Dieser Report gibt einen Überblick über den Stand der Designsysteme in 2026. Wir haben einige Punkte näher betrachtet.

Mehr Vertrauen durch bessere Kommunikation & Schulungen

Akzeptanz und Vertrauen sind laut Bericht immer noch nicht optimal, auch wenn insgesamt 42 % ein hohes Vertrauen in die Systeme haben und 49 % sehen es eher als moderat. Also müsste es in den Bereichen der Kommunikation der Systemstabilität und dem Zeitfaktor noch weiter Verbesserungen geben. Denn das seien Faktoren, die Vertrauen schaffen.

Geht es um die Zufriedenheit in puncto organisatorischem Support, sank die Prozentzahl von 42 % auf 32 %.  Das ist kein guter Wert, wenn man bedenkt, dass laut Report 82 % berichten, dass Designsysteme die Zusammenarbeit zwischen Design und Entwicklung eigentlich verbessern.

Aber es wird scheinbar an einigen Stellschrauben gedreht, zumindest zwecks der Dokumentation und dem Informationsfluss, denn ganze 90 % der Teams bieten das bereits an. Wobei es hier auch Nachbesserungsbedarf gibt, denn nur 40 % haben Workshops und Trainings implementiert, 34 % Onboarding-Materialien und 19 % Videos. 1-1-Hilfe gibt es immerhin zu 71 %. Aber Webinare sind bei den Befragten nur zu 6 % vorhanden.

Übrigens: Tool-King ist weiterhin Figma mit 95 % Nutzung.

Auf die Teamstrukturen kommt es an!

Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von Designsystemen sind die Teams selbst und wie sie organisiert sind. Schon im Report des vorigen Jahres war der Punkt Ressource ein kritischer. Es wurde bemängelt, dass es einfach zu wenig Leute geben würde, die die Designsysteme managen. Das ist weiterhin der Fall, viele Teams berichten, dass sie mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen unzufrieden sind.

Der Report sagt, dass 87 % der Organisationen ein dediziertes Designsystem-Team haben, was im Vergleich zu Vorjahren leicht gestiegen ist. Die Teams selbst seien aber eher klein, meist bestünden sie aus nur 1–2 Personen, selten gebe es große Teams.

Aber die durchschnittliche Teamgröße wächst mit der Unternehmensgröße. Das ist nur eine logische Konsequenz, denn wo mehr Leute, da auch mehr Ressourcen. Schaut man sich aber die genauen Zahlen an, fällt auf, dass die Teams wirklich klein sind.

  • 1–100 Mitarbeitende (2), 100-1.000 (4), 1.000-5.000 (5), 5.000+ (11)

Daraus resultiert, dass sich die Teams unterbesetzt fühlen. Und das ist in allen Unternehmensgrößen gleichermaßen der Fall.

Die Herausforderungen & KI

Nicht überraschend nennen knapp mehr als die Hälfte Ressourcenknappheit als Herausforderung. Das betrifft auch das Community-Management. 10 % der Teams sehen Schwierigkeiten bei Integration und Aktualisierung.

Erfreulich ist, dass es hinsichtlich der Barrierefreiheit Fortschritte gibt, aber es gibt noch einiges an Verbesserungsbedarf.

Insgesamt stellen technologische Anpassungen auch eine große Herausforderung dar.

Im letzten Jahr ging es zudem darum, dass mehr Automatisierungen gewünscht sind. Diese sind trotz vorhandener Technologien immer noch wenig verbreitet. 37 % automatisieren, 32 % planen es und 68 % haben keine Automatisierung.

Besonders gefragt sind Dokumentations- und Prozessautomatisierung. Viele Teams wünschen sich Automatisierung bei Figma-Variablen, Release Notes, Asset-Generation und Versionierung. Hier kommt KI ins Spiel: Sie wird hauptsächlich für Code- und Dokumentationsgenerierung genutzt. 71 % verwenden KI für Code-Generierung und 60 % für Dokumentationsgenerierung.

Allerdings gibt es weiter Bedenken, denn 61 % befürchten, dass die KI nicht zuverlässig genug ist.

 

Der Report wurde von der Designsystem-Management-Plattform Zeroheight Mitte März 2026 veröffentlicht. 



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Behind the Set › PAGE online


Brücken bauen im Bewegtbild: »Behind the Set« bringt Studierende und Fachleute zusammen, stärkt den praxisnahen Wissenstransfer und begegnet den strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Ein neues Format, das für die Community leben soll und von ihr getragen wird.

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Grafik © CreatiF Center

»Behind the Set« möchte Wissen kommunizieren und kollaborative Arbeitsweisen in der hiesigen Filmproduktion fördern. Die Kooperation läuft zwischen dem bundesweiten Berufsverband Assistant Directors Union (ADU) und dem CreatiF Center der HFF München.

Das CreatiF Center ist seit der Gründung 2023 als zentraler Hub für den Transfer zwischen Kunst, Wissenschaft und Medientechnologie bekannt und arbeitet eng mit Partner:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, was neue Wege in die Märkte öffnen kann. Ein Punkt, der in den verschiedenen Designdisziplinen ebenfalls immer wieder diskutiert wird.

Ständiger Wandel am Set

Ein solcher Austausch über Grenzen hinweg ist dringend nötig, denn Deutschland gerät als Produktionsstandort immer stärker unter Druck. Auch im Bewegtbild wird für viele Stakeholder die Luft dünner beziehungsweise für manche vielfältiger – ähnlich wie in Agenturen und Unternehmen. Genau wie beim Design ist auch die fragmentierte Branchenstruktur der Filmbranche ein ewig leidiges Thema. Und wo viel Bewegung herrscht, braucht es mindestens genauso viel Austausch.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Abläufe, sondern um einen fundamentalen technologischen Wandel am Set. Der Einzug von Virtual Production – dem Drehen vor gigantischen LED-Wänden – und KI-gestützten Tools wirft die traditionelle Arbeitsteilung komplett über den Haufen.

Wo früher visuelle Effekte erst Monate nach dem Dreh in der Postproduktion entstanden, müssen Teams heute digitale Kulissen und Workflows schon vorab perfekt koordinieren. Das erfordert ein völlig neues, abteilungsübergreifendes Verständnis von Produktionsmanagement.

Werkzeugkasten für die Bewegtbildbranche

Das neue Format richtet sich sowohl an den Nachwuchs als auch an die Profis: Es betrifft zum Beispiel Regieassistenz-Teams, angehende Filmstudierende, Tech-Interessierte oder Bildgestalter:innen. Aber genauso betroffen sind die fertig ausgebildeten Fachleute, weil viele hinter den rasanten technologischen Entwicklungen alleine nicht hinterherkommen können. Es braucht mehr Vermittlungsangebote und Infopools.

In der Planung ist daher eine Formatmischung aus virtuellen Austauschformaten, Veranstaltungen, Fachbeiträgen und Einblicken aus der Praxis. Lena Fischer, Projektleitung des Integrativen Produktionsmanagements im CreatiF Center, nennt dies einen Werkzeugkasten und kommentiert:

»Wir wollen ein Format bauen, das für die Community ist und auch von der Community mitgetragen wird.«

Weil das Format als Transferprojekt gefördert ist, wird es kostenlos angeboten. Das Kick-off-Event findet am 8. Juni statt.

Mehr Informationen gibt es auf der Website.

 

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Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online


Nach 28 Jahren ist Schottland wieder bei einer Fußball-WM dabei. Und die traditionsreiche Limo Irn-Bru feiert das mit einem Musik-Spot mit vielen Stars – und einem erfrischenden Blick darauf, was die Fußball-Fans in den USA erwartet: von irren Ticketpreisen und riesigen Hot Dogs bis zur Security.

Witzig & musikalisch: Schottland feiert WM-Teilnahme auf eigene Art! › PAGE online

Irn-Bru, die leuchtende orange schottische Limo mit einem Geschmack nach Zitrusfrüchten, ist nicht irgendein Getränk. Es wird das »andere Nationalgetränk« des Landes genannt. Neben dem berühmten Whiskey natürlich. Und ist erfolgreicher als Colca-Cola dort.

Das »Iron-Brew«, wie es ursprünglich hieß, ist also eine Instanz in Sachen schottischer Nationalität. Und so feiert die Marke die erste Teilnahme der schottischen Nationalmannschaft bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 1998 mit durchschlagendem Erfolg.

Dafür hat es den ikonischen Brand-Jingle »Made in Scotland from Girders« in einen musikalischen Werbespot verwandelt, bei dem ein schottisches Who-is-Who auftritt: Von Franz Ferdinands Frontmann Alex Kapranos über Fußballheld John McGinn und einem wunderbaren Chor bis hin zu Susan Boyle, die hoch oben auf der ikonischen Forth Rail Bridge schmettert. Schade allerdings um die schlechten Fake-Bilder in diesem Part.

So lustig wie musikalisch

Umso schöner ist der neckische Humor, den die Agentur Lucky Generals gemeinsam mit dem Regie-Duo Grandmas aus Manchester auf den Weg brachte.

Und der so manche absurde Realität herauskitzelt – von den Ticketpreisen bis zu den häufig so überdimensionalen Portionen in US-Restaurants, Naturkatastrophen und der Security bei der Ankunft.

Auch wenn die Andeutung eher subtil bleibt und sich auf eine geschmuggelte Dose Irn-Bru bezieht, ist die Anspielung auf die Einreisepolitik der Regierung naheliegend.

Wie der Slogan wurde auch die Plattform »Made in Scotland From Girders« wiederbelebt und feiert die Resilienz schottischer Fans.

Zusätzlich zu dem Musikspot, der im Mittelpunkt der Kampagne steht und jetzt im Fernsehen, auf Social Media und in digitalen Kanälen läuft, gibt es eine Plakatkampagne, Spotify- und Vinyl-Veröffentlichungen und Behind-the-Scenes-Inhalte.

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Plakat der Kieler Woche 2026 – Design Tagebuch


In gut zwei Wochen beginnt die größte Segelregatta der Welt, die Kieler Woche (20. bis 28. Juni 2026). Das Plakat zur diesjährigen Kieler Woche sei „freundlich, locker und mit einer besonderen Leichtigkeit“, so der Veranstalter.

Im Rahmen des traditionellen Designwettbewerbs zur diesjährigen Kieler Woche hatte sich im vergangenen Jahr der Grafikdesigner Erik Brandt aus Minneapolis mit seinem Entwurf gegen 14 weitere Vorschläge durchgesetzt. Die Jury ist der Auffassung: „Das Design vereint die beiden zentralen Facetten der Kieler Woche – Sport und Freizeit – in einem modernen, vielseitigen Auftritt.“

Kieler Woche Plakat 2026, Quelle: Landeshauptstadt Kiel

Auszug des Jury-Statements

„Die dynamische Komposition und die sommerliche Farbgebung vermitteln Offenheit und Lebensfreude. Im Zentrum steht die Wendetonne, die als starkes Symbol den Segelsport mit der offenen, festlichen Atmosphäre des Volksfests verbindet. […] Die rhythmische Spiegelung des Textes schafft eine visuelle Kontinuität, die spielerisch über das Format hinausgeht. Durch die Wiederholung entsteht ein starkes Symbol für die lange Tradition der Kieler Woche, ihre beständige Wiederkehr – und die Gewissheit, dass sie auch in Zukunft immer wieder neu erlebbar sein wird“, heißt es in der Beurteilung der Jury.

Das Plakat der Kieler Woche wird seit 1959 in einem jährlich stattfindenden Designwettbewerb ermittelt, zudem Designer aus dem In- und Ausland eingeladen werden. Das Siegermotiv kommt während der Segel- und Festwoche auf Plakaten und Flaggen zum Einsatz und schmückt darüber hinaus zahlreiche Medien und Anwendungen wie Kaffeebecher, Schlüsselbänder und andere Werbeartikel.

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