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Googles Veo 3.1 Lite ist da: Viel günstiger und genauso schnell
Veo 3.1 ist das kosteneffizienteste KI-Videomodell von Google, das trotzdem schnell ist und nützliches Framing anbietet. Google hat schon die nächste Preissenkung bekanntgegeben, kurz nachdem die Konkurrenz von Sora abgeschaltet wurde – auch aus Kostengründen.
Google legt im Wettbewerb der KI-Videogenerierungs-Tools nach und liefert eine neue Modellversion für Veo 3.1. Der Googler Logan Kilpatrick startet seinen Post zur Vorstellung mit den Worten „Video’s here to stay“. Das ist einerseits ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Unternehmen die KI-Videoentwicklung weiter vorantreiben wird und dafür noch mehr User gewinnen möchte. Andererseits könnte es ein Seitenhieb auf OpenAI sein. Das KI-Unternehmen stellte kürzlich überraschend den eigenen KI-Videogenerator Sora samt App ein, nicht zuletzt weil er pro Tag rund eine Million US-Dollar verbrannte, ohne nennenswerte Einkünfte zu liefern. Damit wird Googles Veo 3.1 womöglich für noch mehr KI-Video-Creator zur Go-to-Option Nummer eins. Als weiterer Anreiz kommt mit Veo 3.1 Lite eine besonders kosteneffiziente Version hinzu.
Hype vorbei, Milliarden futsch:
OpenAI stellt KI-Video-App Sora ein

Was Veo 3.1 Lite zu bieten hat: Tempo und weniger als 50 Prozent der Kosten für Fast – das auch günstiger werden soll
Wer das Standardmodell Veo 3.1 Quality einsetzt, muss für eine Sekunde KI-Video mit Audio 40 US Cent bei der Auflösung von 720p oder 1080p zahlen, für 4k werden 60 US Cent fällig. Deutlich günstiger ist bereits die Version Veo 3.1 Fast mit 15 beziehungsweise 35 US Cent pro Sekunde. Während diese Modellversion am 7. April eine nicht weiter spezifizierte Kostenreduzierung erhalten soll, kommt die neue Modellversion Veo 3.1 Lite mit einem noch geringeren Preis für die Videokreation daher. User bezahlen nur fünf US Cent für eine Sekunde mit 720p Auflösung und acht US Cent für 1080p Auflösung. 4k ist indes nicht verfügbar. Die User können ihre Videolänge anpassen und vier, sechs oder acht Sekunden als Option mit entsprechendem Kostenfaktor auswählen.
Read more in our launch blog: https://t.co/sG2vKwOgnm
— Logan Kilpatrick (@OfficialLoganK) March 31, 2026
Mit den günstigeren Preisen möchte Google noch mehr Developer und Creator locken, um sie an ihr KI-Videomodell zu binden, das jetzt in der Gemini API und im Google AI Studio verfügbar ist. Dabei soll Veo 3.1 Lite nicht nur als abgespeckte Version für wenig Geld agieren, sondern in Sachen Tempo sogar mit Veo 3.1 Fast mithalten können. Im Rahmen der Auswahlmöglichkeiten für Creator stehen neben den verschiedenen Auflösungen und Längen auch flexible Framing-Formate für Landscape-Videos (16:9) und Portraitvideos (9:16).
Mit Beispiel: Die Einsatzoptionen für Googles KI-Videomodell werden stetig erweitert
Außerdem werden Text-to-Video und Image-to-Video unterstützt. Gerade mit Image-to-Video kannst du Veo 3.1 nutzen, um schnell aus für deine Marke oder dein Storytelling relevanten Bildern dynamische KI-Videos zu generieren. Google demonstriert auf Threads ein Einsatzbeispiel. Die generierten Videos kannst du wiederum für Social Media, deine eigene Seite oder deine Owned Channels einsetzen, um Aufmerksamkeit im Video- und KI-Zeitalter zu generieren.
Noch mehr Kreationsmöglichkeiten bieten unterdessen die Templates, die Google für Veo 3.1 genau wie für das Visual-Kreations-Tool Nano Banana bereitstellt, um noch einfacher zu hochwertigen Bildinhalten zu gelangen. Und wer auf KI-Videogenerierung baut, kann sich über weiteren Support von Google freuen. Denn Alisa Fortin und Guillaume Vernade vom Google DeepMind Team erklären im Blog Post zum jüngsten Update bereits:
Our commitment to making video generation more available to developers doesn’t stop with the release of Veo 3.1 Lite. Stay tuned for more updates soon!
Noch leichter KI-Videos erstellen:
Googles Veo 3.1 bekommt Templates

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Kampagnenfortsetzung: Schwäbisch Hall lässt Wohnträume der Gen Z wahr werden
Auch scheinbar verrückte Wohnideen sind umsetzbar, will die Kampagne von Schwäbisch Hall zeigen
Bereits im vergangenen Jahr starteten Schwäbisch Hall und Ogilvy mit #MakeItReal eine Kampagne, die sich speziell an die Gen Z richtete. Die aktuelle Fortsetzung will junge Menschen dazu ermutigen, auch ihre ausgefallensten Wohnträume Wirklichkeit werden zu lassen.
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WM-Coup: Levi’s geht viral, weil FIFA Stadionlogo verbietet
Levi’s musste das namengebende Logo des eigenen Stadions in San Francisco verdecken, um der FIFA gerecht zu werden und hat kurzerhand einen aufsehenerregenden Marketing Move daraus gemacht. Denn das Brand-Logo funktioniert auch ohne Schriftzug.
Die FIFA verbietet Brands, die kein WM-Sponsoring betreiben, eine Außendarstellung im Rahmen der Herrenfußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Das ist blöd für eine Reihe von Stadien, die das Sponsoring berühmter Brands – die aber nicht als Partner:in der FIFA auftreten – im Namen tragen. Und so wird während der WM aus dem MetLife Stadium das New York New Jersey Stadium, aus dem SoFi Stadium das Los Angeles Stadium und aus dem Levi’s Stadium das San Francisco Bay Area Stadium.
Levi’s musste für das Spiel zwischen der Schweiz und Katar, genau wie für die weiteren Partien, sogar das große Brand-Logo im Stadion selbst verdecken. Von der FIFA gesagt, von Levi’s getan – aber mit einem Twist. Denn Levi’s verdeckte den Namenszug in Weiß und mit der bekannten Batwing-Form. Seit ihrer Einführung 1967 ist diese Designform eng mit der Marke verknüpft, viele kennen sie von Levi’s T-Shirts und sie gehört zu den Bestsellern der Lifestyle Brand.
Sowohl die markennahe Umsetzung der FIFA-Restriktion als auch die anschließende Anpassung des Instagram und TikTok Accounts sorgten für viel Furore im Digitalraum. Levi’s konnte damit einen wichtigen Marketing-Moment selbst steuern, was sich nicht zuletzt für den Verkauf der eigenen Kollektionen passend zur WM anbietet.
Check24 schon wieder mit kostenlosem WM-Trikot:
Gegen Daten als Marketing-Coup

Levi’s: Marketing-Coup mit dem „[redacted] stadium“
Viele Zuschauer:innen mögen sich über die weiße Namensabdeckung vor dem in riesigen Lettern am Levi’s Stadium mit dem Wort „STADIUM“ gewundert haben. Und doch dürften sie erkannt haben, dass das verdeckte Wort sich nur auf die Marke Levi’s beziehen kann. Schon während des Spiels zwischen der Schweiz und Katar fiel die Änderung auf, die auf den FIFA-Regularien rund um die WM 2026 beruht. Dabei sorgte schon die Änderung für viel Aufmerksamkeit, die die Marke für sich nutzen konnte.
@ogkelleena #levisstadium #fifa #worldcup #bayarea #fyp @Levi’s @FIFA World Cup ♬ New York Stand Up New York Knicks Anthem – Bolo The Assassin
Levi’s selbst reagierte dann schnell und änderte im Instagram Account mit über zehn Millionen Followern und auf TikTok das Profilbild. Dort ist derzeit vor rotem Hintergrund ein weißes Batwing-Symbol zu sehen, genau wie im Stadion. Das jüngste Reel mit der Caption „Welcoming the world to the beautiful [redacted] stadium!“ konnte binnen 15 Stunden über 420.000 Likes und mehr als 5.000, vielfach begeisterte, Kommentare generieren. Das ist deutlich mehr als bei anderen Posts der Marke. Auf TikTok hat das Video fast neun Millionen Views (Stand: 15. Juni 2026).
Auch der Marketing Publisher Adweek berichtet auf Threads über den Marketing Move, der Levi’s derzeit zum Gesprächsthema unter den Marken der WM macht.
Marketing Move, der auch Conversions mit sich bringen kann
Damit folgt die US Brand für Bekleidung einem Marketing Playbook, das auch Tim Christiansen, General Manager DACH für Snapchat, gegenüber OnlineMarketing.de aufgerufen hat. Mit Blick auf Snapchat meint er:
Fußball lebt vom Austausch, aber die Art und Weise, wie Fans connecten, hat sich massiv ins Digitale verlagert. Snapchat ist heute das soziale Bindeglied: Wir ermöglichen es den Fans, hautnah dabei zu sein und ihre Emotionen zu teilen, egal, ob sie im Stadion sitzen oder von zu Hause aus zuschauen. Dass 57 % der Snapchatter*innen die App während der Spiele als aktiven Second Screen nutzen, zeigt deutlich: Das wahre Stadion-Feeling findet heute in der digitalen Community statt. Für Advertiser ist dieser Shift im Fan-Verhalten eine riesige Chance. Wer als Marke heute Fans wirklich erreichen will, darf nicht nur passiv berieseln, sondern muss dort stattfinden, wo die echte Konversation läuft […].
Während auf Snapchat Fußball-Stars wie Maxi Mittelstädt und Mario Götze für Fußball-Feeling sorgen, können Marken, die während eines medial so massiv begleiteten Großereignisses in den Vordergrund treten, langfristig profitieren. Die WM der Herren in Katar 2022 erreichte laut FIFA insgesamt über fünf Milliarden Menschen. 2026 dürften es deutlich mehr werden, weil es eben schon mehr Spiele und Mannschaften gibt. Dazu kommt, dass populäre Plattformen wie TikTok und YouTube als Preferred Platforms der FIFA in diesem Jahr exklusive Inhalte ausspielen, von Behind-the-scenes-Material bis hin zu Live-Übertragungen. Zählt man diverse Marketing-Kanäle dazu, kommen Milliarden Menschen weltweit an der WM nicht vorbei.
Levi’s kann aufgrund der aktuellen Aufmerksamkeit auf zusätzliche Follower für die Social-Media-Kanäle und womöglich Besucher:innen der Websites oder Online Stores hoffen. Dort finden sich seit Kurzem zum Beispiel die sogenannten International Soccer Tees, eine Reihe von T-Shirts mit Länderfarben und -namen passend zur WM.
Außerdem hat die Marke Patches und Pins zur Auswahl, um das Fan-Erlebnis auch in Sachen Style aufzuwerten. Dazu kommen offizielle Football Collections in Kooperation mit den Verbänden aus Frankreich, England, den USA und Mexiko.
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Clevere WM-Werbeaktion: So bringt die BVG den Tooooooor-Jubel in die Berliner U-Bahn
Aus Oranienburger Tor wird Oranienburger Toooooor
Mit dem 7:1-Kantersieg gegen Curaçao hat die deutsche Nationalelf am Sonntagabend bei ihrem ersten WM-Auftritt abgeliefert. Die Berliner Verkehrsbetriebe haben das Torfestival offenbar vorhergesehen – und in einer Nacht- und Nebelaktion schon mal den Torjubel vorweggenommen.
Wer zurzeit am wohl bekanntesten Berliner Wahrzeichen in die U-Bahn steigt, wird womöglich seinen Augen kaum trauen. Denn aus dem „Brandenburger Tor“ ist das „Brandenburger Tooooooor“ geworden. Dasselbe ist mit allen anderen U-Bahnhöfen passiert, die ein „Tor“ im Namen tragen. Heißt: Auch die U-Bahnhöfe Frankfurter Tor, Hallesches Tor, Kottbusser Tor, Oranienburger Tor und Schlesisches Tor wurden in einer Nacht- und Nebelaktion vom 13. auf den 14. Juni und somit pünktlich zum ersten Spiel der deutschen Nationalelf bei der Fußball-WM umgewidmet.
Wobei der Aufwand wohl nicht ganz gering war. „Sechs U-Bahnhöfe, eine Nacht, vier Teams – und am Morgen steht Berlin mancherorts vor einem neuen Stadtbild“, sagt Moritz Jüdes, Gründer und Geschäftsführer der Werkstatt für Alles, die RYSM bei der Nacht- und Nebelaktion unterstützte. Bereuen tut der Chef der auf Handwerk, Design und technische Konzeption spezialisierten Berliner Agentur und Manufaktur freilich nichts. „Ich liebe solche Aktionen: Eine gute Idee wird durch grundsolides Handwerk wachgeküsst und eine ganze Stadt kann das Ergebnis sehen“, sagt er.
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