Datenschutz & Sicherheit
Kommentar: Open-Source-Entwickler arbeiten sich an AI-Bugs krank
Als Barometer für die Stimmung bei Open-Source-Projekten dienen seit jeher einige meinungsstarke Persönlichkeiten. Zu diesen gehören Linus Torvalds und auch Daniel Stenberg, Gründer und noch immer Hauptentwickler bei curl. Sie melden sich regelmäßig zu Zeitgeistthemen zu Wort. Im Gefolge der „Vulnocalypse“ KI-gestützter Sicherheitslücken konstatiert er nun: Die Mitarbeit an Open-Source-Projekten wird zum Gesundheitsrisiko. So kann es nicht weitergehen, denn die mangelnde Beteiligung gefährdet den Open-Source-Gedanken.
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Stenbergs Ansichten zu KI-gestützter Fehlersuche sind differenziert und zeichnen präzise die Evolution der LLM nach: Nach Klagen über „AI Slop“ und dem kurzzeitigen Aus für das curl-Bug-Bounty-Programm ist das Projekt aktuell in einer Phase des „Chaos hoher Qualität“. Eintrudelnde Fehlerberichte sind nicht offensichtlich Unsinn, sondern detailliert und sehr ausführlich. Der Entwickler verbringt seine Tage mit der Überprüfung von KI-generierten Sicherheitsmeldungen. Jede – im Schnitt eine pro Tag und somit fünfmal so viel wie noch im Jahr 2024 – muss er lesen, nachvollziehen und, wenn notwendig, weitere Schritte veranlassen.
Das lässt wenig Zeit für die sonstige Weiterentwicklung des Projekts und zerrt an Stenbergs Gesundheit. Seine Frau, so bloggt der Schwede, habe zum ersten Mal ihre Sorgen um seine langen Arbeitszeiten und das Ungleichgewicht zwischen Arbeits- und Freizeit geäußert. Anderen Mitgliedern des curl-Teams gehe es ähnlich und, sagt Stenberg: „Ich mache mir Sorgen um meine Teamkollegen.“ Der Druck sei so hoch wie nie zuvor: „Eine Lawine aus Arbeit mit hoher Priorität, die alles andere übertrumpft“ rausche auf die Entwickler nieder.
Stenberg, der sich ähnlich wie Linus Torvalds als „Benevolent Dictator for Life“ bezeichnet, skizzierte bereits im Jahr 2024 seine Prinzipien zur Arbeit an curl: „Liefere grundsolide Software ab, auf die sich das ganze Universum verlassen kann“, heißt es dort. Und: „Behandle die Sicherheit stets als Nummer-Eins-Priorität“. An diesen und acht anderen Prinzipien will sich Stenberg messen lassen – und sie machen sein Team und ihn nun buchstäblich krank. Denn deren Gewissen und Stolz auf die Arbeit an curl zwinge sie dazu, die Meldungen zu bearbeiten, anstatt sie einfach zu ignorieren.
Wo sind die Milliarden der Milliarden Nutznießer?
Weitgehend ignoriert fühlt sich Stenberg hingegen von den Unternehmen, die curl oder libcurl in ihren Produkten verbauen. Deren Anzahl ist schier unbegreiflich: Auf dreißig Milliarden aktive Installationen schätzt das Team die „Install Base“ von curl. Von der Firewall über den Staubsaugerroboter bis zur Videospielkonsole werkelt die Übertragungsbibliothek in den meisten Haushalten der Welt vor sich hin.
Das ist rekordverdächtig – und wie viele Sponsoren hat dieses Rekordprojekt? Dreiundzwanzig. Sind darunter Tech-Giganten mit Billionenwert wie Google, Meta, Apple, Microsoft? Fehlanzeige. Stattdessen ist Elastic, immerhin auch ein Unternehmen mit Fünf-Milliarden-Bewertung, Goldsponsor und überweist dem Projekt monatlich zwischen 500 und 1.000 US-Dollar. AirBNB (Börsenwert 78 Milliarden US-Dollar) überweist zwischen 100 und 500 Dollar im Monat, dasselbe zahlt auch ein britisches Reinigungsunternehmen.
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Auch von KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic keine Spur und selbst deren großzügiges Angebot, das Securitymodell Mythos auf curl loszulassen, setzte das Unternehmen offenbar nur indirekt in die Tat um. Derweil entzieht „Vibe Coding“ vielen Open-Source-Projekten die materielle Grundlage, wie Wissenschaftler herausfanden.
Auf OpenCollective hat das curl-Projekt gut 950 Förderer mit Einmal- oder Monatsspenden, auf Github noch einmal 250. Die GitHub-Spender sind überwiegend Privatpersonen, und wer sich in der Open-Source-Blase im Fediverse tummelt, wird viele Avatare wiedererkennen. Hier spenden also viele Ehrenamtler an andere Ehrenamtler – große Unternehmen glänzen weiter durch Abwesenheit.
Die Sponsorenseite ist jedoch kein vollständiges Abbild der Realität, wie mir Daniel Stenberg erklärte: „Ich arbeite Vollzeit an curl und bin bei wolfSSL angestellt. Ich tue das, weil wir Kunden haben, die für curl-Unterstützung und andere curl-bezogene Tätigkeiten bezahlen, und ich denke, es wäre fair, diese Kunden auch als Sponsoren des curl-Projekts zu bezeichnen.“ Also könnten auch Konzerne wie Microsoft diese indirekte Sponsoringmöglichkeit nutzen – wolfSSLs Kundenliste ist nicht publik.
Das reiche dennoch nicht, konstatiert Stenberg in seinem Blog: „Ich wünschte, mehr Unternehmen […] würden ihren Teil beitragen, um uns zu finanzieren.“ Er glaubt jedoch nicht an ein Umdenken, obgleich die Situation sich weiter verschärft habe. Den „Tsunami“, wie Stenberg die Flut an Bug-Reports nennt, könnte das Team nur schwimmend überstehen, Rettungsboote seien nicht in Sicht.
Fast sei er neidisch auf Projekte, die durch schwere (Sicherheits-)Fehler „die Welt für eine Weile zum Brennen gebracht haben“, denn diese hätten in der Folge Aufmerksamkeit und teilweise auch finanzielle Unterstützung bekommen. Vielleicht meint er Heartbleed? Die katastrophale Sicherheitslücke in OpenSSL hatte 2014 ein Schlaglicht auf die finanzielle und Personalsituation des Projekts geworfen und für merkbare Verbesserungen gesorgt. Doch welche Auswirkungen hätte ein ähnlicher, womöglich über das Internet ausnutzbarer Fehler in curl? Dreißig Milliarden potenziell verwundbarer Geräte sind echt eine ganze Menge, alleine in meinem Haushalt dürfte curl an die fünfzigmal vertreten sein.
Entwickler-Umarmen als neues Balkonklatschen?
Daniel Stenberg ist beileibe nicht alleine mit seiner Klage über mangelnde Unterstützung. Auf der kürzlich zu Ende gegangenen Konferenz RIPE92 forderten die Entwickler hinter drei der meistgenutzten quelloffenen DNS-Server Bind, Unbound und PowerDNS: „Umarme deinen OSS-Maintainer – oder unterstütze ihn mit einem [Support-]Vertrag“. Ist die (virtuelle) Umarmung nun die Absolution, das „Balkonklatschen“ für überbeanspruchte Softwareentwickler? Das reicht nicht, so kann Open Source und somit das technische Fundament unserer digitalen Gesellschaft nicht überleben.
Die aktuelle Zuspitzung erneuert den Blick auf ein Problem, das seit Jahrzehnten besteht: Unternehmen nutzen Open Source als Basis für den eigenen Geschäftserfolg. Manche wie Bambu Labs zeigen zudem ganz offen, dass sie auf die Gepflogenheiten und Regeln des offenen Ökosystems pfeifen, wenn es dem eigenen Geschäftsmodell dient. Und KI-Unternehmen, deren LLMs die Projekte mit Fehlermeldungen überschwemmen, haben ohnehin häufig genug gezeigt, dass sie hauptsächlich sich selbst verpflichtet sind.
Natürlich gibt es keinen Spendenzwang, schließlich ist „kostenlose Abgabe“ eines der Merkmale von Open-Source-Software (OSS). Aber ich finde, Firmen haben auch die Pflicht, Unterstützung zu gewähren – ob finanziell oder ideell durch Entwicklerstunden. Es wird also höchste Zeit für alle Nutznießer von Open Source, sich zu beteiligen. Denn wie jedes andere Ehrenamt lebt auch dieses von der Beteiligung. Und überlebt nur durch sie.
(cku)
Datenschutz & Sicherheit
Fehler in Docker Model Runner erlaubt Sandboxausbruch unter macOS
Nutzen Angreifer eine Sicherheitslücke in Docker unter macOS erfolgreich aus, können sie aus der Sandbox ausbrechen und Schadcode im Hostsystem ausführen. Eine dagegen gerüstete Version steht zum Download bereit.
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Die Sicherheitslücke
In einer Warnmeldung erläutern die Entwickler, dass die Schwachstelle (CVE-2026-5843 „hoch“) in Docker Model Runner zum Laden und Ausführen von lokalen LLMs steckt. Darüber können Angreifer die Komponente dazu bringen, ein mit Schadcode verseuchtes KI-Modell zu laden. Dafür müssen sie aber über ein Netzwerk Zugriff auf Container haben.
Das Sicherheitsproblem liegt konkret im Umgang mit Python-Code in diesem Kontext. Weil keine Überprüfung stattfindet, wird ein LLM ohne Sicherheitsabfrage direkt geladen. Unter macOS handhabt Apples MLX-Framework lokale KI-Modelle. In diesem Fall liest MLX die config.json und führt malicious_script.py direkt aus. Weil MLX außerhalb der Docker-Umgebung ohne Sandbox direkt auf Systemebene läuft, können Angreifer eigenen Code mit den Rechten des Nutzers ausführen können.
Die Entwickler geben an, dass Docker ab Version 4.56.0 bedroht ist. Sie versichern, die Sicherheitsproblematik in der Ausgabe 4.71.0 gelöst zu haben. Bislang gibt es keine Berichte, dass Angreifer die Lücke bereits ausnutzen. Die Version ist bereits seit April dieses Jahres verfügbar. Konkrete Informationen zur Lücke sind aber erst seit Kurzem bekannt.
Aktuell ist die Ausgabe 4.75.0, in der die Entwickler unter macOS und Windows verschiedene Bugs ausgebügelt haben. In 4.72.0 haben sie die Linux-Kernel-Sicherheitslücke „Copy Fail“ (CVE-2026-31432 „hoch“) geschlossen. Die Copy-Fail-Schwachstelle wird bereits ausgenutzt und Angreifer kompromittieren darüber Systeme als root-Nutzer. Demzufolge sollten Admins sicherstellen, dass auf ihren Systemen eine aktuelle Ausgabe installiert ist.
(des)
Datenschutz & Sicherheit
Umstrittene Befugnisse: BKA erhält Zugriff auf Angreifer-Infrastruktur
Ein „Meilenstein für die Sicherheitsarchitektur Deutschlands“ sei das Gesetz zur Stärkung der Cybersicherheit, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Denn damit komme als „Kernbestandteil“ die „aktive Cyberabwehr“. „Wir schlagen zurück, wir schalten die Bedrohung aus. Wenn wir angegriffen werden, werden wir die Angreifer stören und ihre Infrastruktur zerstören können.“ Politisch wird diese neue Befugnis für das Bundeskriminalamt mit der geänderten Sicherheitslage und der erhöhten Dringlichkeit begründet.
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„Aktive Cyberabwehr“ soll kein Hackback sein
Umstritten ist, dass nach dem Willen der Bundesregierung künftig mutmaßliche Angreifersysteme zur Gefahrenabwehr lahmgelegt oder manipuliert werden dürfen. „Bisher haben wir bei Angriffen reagiert, indem wir versucht haben, sie in schadlose Bereiche des Netzes umzuleiten“, erläutert Dobrindt. Das sei wirkungsvoll, aber bislang das Einzige an aktiver Abwehr. Software und Server von Angreifern im Ausland würden künftig ebenfalls ins Visier genommen, was aus seiner Sicht einen qualitativen Unterschied darstellt. Es handele sich bei den vorgesehenen Maßnahmen um eine notwendige Ergänzung zu allen anderen, ebenfalls vorgenommenen Maßnahmen wie der Härtung von IT-Systemen oder gesetzlichen Verpflichtungen zu mehr IT-Sicherheit wie durch die NIS2-Regeln.
Kritiker sehen in der Regelung die Befugnis zum Hackback – bei der bereits in einem frühen Stadium in fremde Systeme eingedrungen werden könne. Da professionelle Angreifer sich jedoch regelmäßig fremder Geräte bedienten, beträfen die Maßnahmen nicht die Urheber, sondern Dritte. Diese Befürchtung hält Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) jedoch für unbegründet. Eine Gefahr, hier unbeabsichtigt Grenzen des völkerrechtlich Zulässigen zu überschreiten, sieht der Minister nicht.
Vergleichsmaßstab: Herrenloser Koffer
Ein Hackback sei ein ungerichteter Vergeltungsschlag, hier gehe es hingegen um konkrete Gefahrenabwehr durch Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Daher bedürfe es auch keiner Änderung am Grundgesetz, sagte der Minister. „Wir gehen nicht wahllos auf Server zu, sondern es muss klar sein, dass von dieser Serverstruktur die Gefahr ausgeht.“ Wer genau hinter dem System stecke, sei dafür irrelevant. Der Minister zieht dabei eine Analogie: „Wenn von einem herrenlosen Koffer eine Gefahr ausgeht, dann schreiten wir dagegen ein und klären nicht erst auf, wem dieser Koffer gehört.“ Oft sei heute allerdings bekannt, wem angreifende Geräte zuzurechnen seien.
Vom IoT-Device über Server bis zu gekaperten Cloudinstanzen soll das BKA künftig frühzeitig eingreifen können, um Angriffe wie DDoS-Attacken von vornherein zu unterbinden, indem etwa Command & Control-Server identifiziert und unschädlich gemacht werden.
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Kritik vonseiten der Zivilgesellschaft
Nach den Vorhaben für Vorratsdatenspeicherung, den Umsetzungsgesetzen zur digitalen Beweissicherung, den Datenanalyse- und biometrischen Internetabgleichsbefugnissen ist das bereits das dritte große Paket, mit dem die schwarz-rote Bundesregierung Polizeien und Staatsanwaltschaften weitere Befugnisse einräumen will. Gegen Teile dieser Pläne, die zudem im Eiltempo den Bundestag passieren sollen, gibt es scharfe Kritik aus der Zivilgesellschaft.
(dmk)
Datenschutz & Sicherheit
7-Zip: Hochriskante Lücke erlaubt Einschleusen von Schadcode
Im Archivprogramm 7-Zip haben IT-Forscher eine Sicherheitslücke entdeckt, die Angreifern das Einschleusen von Schadcode ermöglicht. Dazu genügt das Öffnen einer sorgsam präparierten Archiv-Datei. Ein Update zum Schließen des Sicherheitslecks steht bereit.
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Das GitHub-Security-Team hat einen entsprechenden Schwachstelleneintrag veröffentlicht. In 7-Zip 26.00 können bösartige Akteure demnach einen Heap-basierten Pufferüberlauf provozieren. Bei der Verarbeitung von komprimierten NTFS-Streams kann ein zu kleiner Puffer angelegt werden, was zum Absturz der App oder sogar zur Ausführung beliebigen Codes führen kann (CVE-2026-48095, CVSS 8.8, Risiko „hoch“).
Das Verhalten der Lücke unterscheidet sich je nach Wortbreite der Systemarchitektur. 32-Bit-Builds sind in jedem Fall davon betroffen, auf 64-Bit-Systemen hängt es davon ab, wie viel RAM tatsächlich im System verbaut ist. Auf Systemen mit 16 GByte und mehr findet die Speicherallokation korrekt statt, sodass dort Schadcode eingeschleust werden kann.
Auf Systemen mit weniger Speicher kann das fehlschlagen und führt dann zu einem Denial-of-Service-Zustand. Die Meldung enthält auch Proof-of-Concept-Code, sodass Angreifer in Kürze die Schwachstelle in ihr Standard-Repertoire aufnehmen könnten.
Das SOC-Prime-Team hat einen Blog-Beitrag zur Schwachstelle veröffentlicht. Die Lücke ist dadurch gefährlich, dass Angreifer keine speziellen Dateiendungen für die manipulierten Archive nutzen müssen, um den NTFS-Handler in Aktion zu setzen. Die Endungen können auch beliebig sein, etwa .7z, .zip, .rar oder ähnliche. Wenn die dafür zuständigen Handler die Daten in der Datei nicht verarbeiten können, wendet 7-Zip eine Art MIME-Magic an und füttert den NTFS-Handler mit dem Input, weil der die Datei erkennt und verarbeitet.
Aktualisierte Software
Das Problem besteht in 7-Zip 26.00. Am 27. April 2026 erschien 7-Zip 26.01, das unter anderem diese Sicherheitslücke schließt. Da 7-Zip keinen automatischen Update-Mechanismus enthält, müssen Nutzerinnen und Nutzer sowie Admins die Aktualisierung manuell vornehmen. An der Windows-Eingabeaufforderung sollte der Aufruf von winget upgrade --all die Aktualisierung finden und installieren.
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Ansonsten steht die aktuelle 7-Zip-Fassung auch auf der Download-Seite des Projekts zum Herunterladen bereit. Eine weitere Download-Seite bei Sourceforge hält zudem Updates für diverse Plattformen abseits von Windows bereit, dort finden sich auch die weiteren Änderungen gegenüber der Version 26.00.
Das Update sollte rasch erfolgen. Im vergangenen November haben Angreifer eine Schwachstelle in 7-Zip missbraucht, um damit ihren Opfern Schadcode unterzuschieben.
(dmk)
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