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Lebendige Naturfotos durch Unschärfe: c’t Fotografie 2/26


Eine einfache Technik steht unterstützt dabei, Bilder von Tieren, Pflanzen oder Landschaften in meisterhafte Aufnahmen zu verwandeln: das Fotografieren durch natürliche Elemente hindurch. Der Naturfotograf Radomir Jakubowski erklärt, dass Bildwirkung und Komposition wichtiger sind als absolute Schärfe. Seine Methode, die ursprünglich aus der Makrofotografie stammt, verleiht Bildern Tiefe und Atmosphäre. Mit Gräsern, Zweigen oder Blättern im Vordergrund lenkt man den Blick des Betrachters. Ein solcher Vordergrund ist kein zufälliges Störelement, sondern ein bewusstes Gestaltungsmittel.

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Für diese Technik empfiehlt Jakubowski lichtstarke Teleobjektive. Brennweiten wie 135 mm f/1.8 oder 400 mm f/2.8 eignen sich besonders gut. Sie komprimieren den Raum und lassen Vorder- und Hintergrund weich verschwimmen. Ein gebrauchtes 135-Millimeter-Objektiv mit Offenblende f/2.0 oder f/1.8 ist sein Geheimtipp. Der Fotograf betont, dass der Vordergrund umso unschärfer wird, je näher er sich an der Linse befindet. Als Faustregel für die Positionierung von unscharfen, aber noch erkennbaren Elementen nennt er die halbe Distanz zwischen Kamera und Hauptmotiv.



Unschärfe leitet den Blick und wertet viele Motive auf. Wichtig ist der Aufbau mit einer ansprechenden Tiefenstaffelung.

(Bild: Radomir Jakubowski)

Jakubowski erläutert, wie man Bokeh (die Qualität der Unschärfe) gezielt formt. Lichtpunkte im Hintergrund, etwa die durch Blätter scheinende Sonne, erzeugen lebendige Unschärfekreise. Die Wahl des Standpunkts und der Perspektive beeinflussen die Unschärfe ebenfalls stark. Ein tiefer Standpunkt kann beispielsweise den Himmel als Hintergrund nutzen, während eine hohe Position möglicherweise dunkle Täler einbezieht.

Die Technik lässt sich in allen Genres der Naturfotografie anwenden. Im Nahbereich bieten Lücken in der Vegetation einen Blick wie durch ein Schlüsselloch. Öffnungen im Gebüsch rahmen in der Wildtierfotografie Tiere unscharf ein, während diese selbst scharf abgebildet werden. In solchen Motivsituationen stößt der Autofokus der Kamera schnell an seine Grenzen. Jakubowski rät dann zum manuellen Fokussieren. Eine weitere kreative Möglichkeit ist die Technik der Doppelung, bei der ein unscharfes Tier im Vordergrund das scharfe Tier im Hintergrund ergänzt. Selbst in der Landschaftsfotografie kann ein unscharfer Vordergrund reizvoll sein, um zum Beispiel Herbstfarben zu betonen.

Canon EOS R6 Mark III: Mehr Pixel, mehr Tempo. Wir haben die dritte Generation der Canon EOS R6 getestet. Die Kamera bietet einen neuen Sensor mit 32,5 Megapixeln, der Serienaufnahmen mit 40 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Auch die Videofunktionen wurden erweitert. Die Kamera kann nun 7k-Raw-Videos intern aufzeichnen. Dafür hat Canon einen der beiden SD-Kartensteckplätze durch einen Slot für schnellere CFexpress-Karten ersetzt. Der HDMI-Anschluss wurde auf einen vollwertigen Typ-A-Port aufgerüstet, der Bildstabilisator verbessert, sodass er nun bis zu 8,5 Blendenstufen kompensieren kann. Das Gehäuse und die Bedienung ähneln stark dem Vorgängermodell. Der Autofokus erkennt und verfolgt Motive wie Personen und Tiere zuverlässig. Die umfangreichen Menüs erfordern allerdings eine gewisse Einarbeitungszeit.

Die eigene KI-Bildmaschine auf dem Heim-PC einrichten. Tilo Gockel erklärt, wie man einen eigenen KI-Bildgenerator auf dem lokalen Rechner installiert. Das spart Abokosten, umgeht die Zensur und wahrt die Datenhoheit. Doch die Anfangsinvestition in die Hardware ist erheblich. Für den Betrieb des Generators Flux.1 empfiehlt er einen leistungsstarken PC mit mindestens 32 GB RAM und einer Nvidia-Grafikkarte mit 12 GB VRAM. Er rät aber zu 64 GB RAM und 16 GB VRAM. Gockel empfiehlt das Paket Pinokio, weil es vieles vereinfacht, und beschreibt, wie es installiert und eingesetzt wird. Nach der Einrichtung generiert das System Bilder in etwa zehn Sekunden. Da die Auflösung mit 1024 × 1024 Pixeln gering ist, sei ein externer Upscaler wie Krea.ai notwendig.

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Portfolio Ben Thouard

Der französische Fotograf Ben Thouard widmet sich dem Ozean. Seine Bilder zeigen Wasser, Wellen und Licht auf eine Weise, die zwischen Dokumentation und abstrakter Kunst changiert. (Bild:

Ben Thouard

)

90 Jahre Kine-Exakta: Die Revolution der Spiegelreflexkamera. Bernd Kieckhöfel blickt auf die Einführung der Kine-Exakta im Jahr 1936 zurück. Die von der Dresdner Firma Ihagee entwickelte Kamera war die erste Spiegelreflexkamera für das Kleinbildformat. Sie revolutionierte die Fotografie, da sie erstmals ein exaktes Sucherbild dessen zeigte, was das Objektiv aufnahm. Damit löste sie das Parallaxenproblem der verbreiteten Messsucherkameras. Die Kine-Exakta war von Beginn an als System mit Wechselobjektiven und umfangreichem Zubehör konzipiert. Auslöser und Filmtransport befanden sich auf der linken Seite, eine ungewöhnliche Ergonomie für heutige Verhältnisse. Nach dem Krieg erlebte die Kamera in der DDR ihre Blütezeit. Das Modell Exakta Varex von 1950 bot als erste Kleinbild-SLR einen wechselbaren Prismensucher, der ein seitenrichtiges Bild lieferte.

Mehr Rot für die Sterne: Kameras für die Astrofotografie. Handelsübliche Kameras filtern tiefrotes Licht, insbesondere die für die rötlichen Emissionsnebel wichtige H-Alpha-Wellenlänge bei 656 Nanometern. Bei einer Astromodifikation wird dieser Filter vor dem Sensor entfernt oder ersetzt. Dadurch reagiert der Kamerasensor deutlich empfindlicher auf dieses rote Licht, was zu farbenprächtigen Aufnahmen der Milchstraße und von Deep-Sky-Objekten führt. Seidel erläutert, dass dieser Umbau Fachwissen erfordert, da unter anderem das Auflagemaß der Kamera angepasst werden muss. Für die Fotografie bei Tageslicht entsteht durch die Modifikation jedoch ein Rotstich, der durch einen manuellen Weißabgleich oder spezielle Clipfilter korrigiert werden kann. Seidel bewertet auch den Nutzen von Lichtverschmutzungs- und Weichzeichnungsfiltern in der einfachen Astrofotografie und erklärt, warum die Canon EOS 6D bis heute eine beliebte Kamera für diesen Umbau ist.



Der Inhalt der c’t Fotografie 2/26 auf einen Blick.

Sie erhalten die aktuelle Ausgabe der c’t Fotografie (2/2026) für 12,90 Euro im heise shop. Dort sehen Sie auch eine komplette Inhaltsübersicht und erhalten Informationen über das exklusive Online-Zusatzmaterial, das wir über eine übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche anbieten, dazu Vorschaubilder und das Editorial. Das E-Paper und die Ausgabe für Amazon Kindle kosten jeweils 12,49 Euro.


(tho)



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Neue Übersicht: iOS 26.4 macht Hotspot-Abrechnung leichter


Im Rahmen der Einführung von iOS 26.4 hat Apple auch eine Funktion freigegeben, die den Überblick über die Verwendung der iPhone-Datenweitergabefunktion verbessert. Mit dem sogenannten persönlichen Hotspot lässt sich das Datenvolumen von Apple-Handys per WLAN an andere Geräte verteilen, seien es nun iPhones, Android-Geräte, Macs oder iPads. Das neue Feature sorgt dafür, dass man direkt sehen kann, welches Gerät wie viele M- oder GBytes verbraucht hat – statt nur eine Gesamtsumme wie bislang. Allerdings hängt die Genauigkeit der Anzeige bei Apple-Geräten davon ab, welche Software auf der versorgten Hardware läuft.

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Die Infos zum persönlichen Hotspot findet man direkt vom ersten Einstellungsbildschirm aus: Sie sind unter „Mobilfunk“ angeordnet (wo sie zuvor nur einen Teilbereich darstellten). Wartet man kurz, taucht dann auch gleich der Datenverbrauch auf, der unter „Kompatibilität maximieren“ angeordnet wurde, einer Funktion die dazu dient, auch ältere WLAN-Geräte einbinden zu können.

Neu ist nun, dass Apple versucht, die Hotspot-Verwendung einzelnen Geräten zuzuordnen. Diese werden dann auch mit Namen und jeweiligem Verbrauch genannt. Wie bereits zuvor gibt es auch eine Zahl für den Gesamtdatenverbrauch, die bereits im Hotspot-Hauptbildschirm auftaucht. Geräte mit Android-Betriebssystemen, Windows-PCs sowie Macs mit macOS 15.3 oder älter sowie iPhones und iPads mit iOS und iPadOS 18.3 oder älter werden nicht einzeln aufgeführt, landen bei „sonstige Geräte“.

Im direkten Versuch war die neue Funktion allerdings zunächst noch nicht sehr zuverlässig. So wurden Geräte trotz passendem Betriebssystem nicht unterschieden beziehungsweise ihr Name nicht übertragen. Möglicherweise benötigt das System hier mehr Daten.

Apple schreibt zudem, dass man sich auf die Verbrauchsanzeige nur teilweise verlassen kann: Letztlich sei der Mobilfunkanbieter die Instanz, die die Endabrechnung durchführt. Daher ist es sinnvoll, bei intensiver Hotspot-Nutzung ohne Flatrate immer in der jeweiligen App oder auf der jeweiligen Website des Netzbetreibers nachzusehen, ob man sich noch im Rahmen seines Limits befindet.

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(bsc)



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Radiologen & KI scheitern oft an der Erkennung manipulierter Röntgenbilder


Erstmals ist es für Laien dank KI-Modellen wie ChatGPT möglich, allein durch einfache Textbefehle anatomisch plausible, KI-generierte Röntgenbilder zu erstellen. Was in der medizinischen Ausbildung zur Simulation seltener Krankheiten nützlich sein könnte, birgt laut Forschern enorme Risiken für Missbrauch wie Versicherungsbetrug, juristische Auseinandersetzungen oder die gezielte Manipulation von Forschungsdaten.

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Wissenschaftler des Mount Sinai Hospital in New York haben untersucht, wie gut 17 erfahrene Radiologen aus sechs Ländern und verschiedene aktuelle KI-Modelle darin sind, „Deepfakes“ von Röntgenbildern zu erkennen. Die Ergebnisse zeigen eine besorgniserregende Problematik auf.

Die Forscher nutzten für ihre Untersuchung zwei Datensätze. Der erste bestand aus 154 Röntgenbildern, die verschiedene Körperregionen wie Brustkorb, Wirbelsäule, Arme und Beine abdeckten. Bei der Hälfte der Bilder handelte es sich jedoch nicht um echte Röntgenaufnahmen, sondern um KI-Bilder, die von GPT-4o erstellt wurden. Der zweite Datensatz enthielt spezifische Brustkorb-Aufnahmen eines spezialisierten KI-Modells für die Generierung medizinischer Bilder.

Die Studie lief in drei Phasen ab:

  1. Blindphase: Die Radiologen sollten die technische Qualität bewerten und Diagnosen stellen. Sie wurden hierbei nicht informiert, dass KI-Bilder enthalten waren.
  2. Identifikationsphase: Nachdem die Ärzte über die Deepfakes informiert wurden, mussten sie entscheiden, welche Bilder echt und welche KI-generiert waren.
  3. KI-Vergleich: Vier führende KI-Modelle (GPT-4o, GPT-5, Gemini 2.5 Pro und Llama 4 Maverick) wurden ebenfalls getestet, ob sie erkennen konnten, welche Bilder echt und welche KI-generiert waren.

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Die Treffsicherheit bei der Erkennung von KI-generierten Röntgenbildern war überraschend gering und hing nicht von der Berufserfahrung der Mediziner ab.

In der Blindphase äußerten lediglich 41 Prozent der Radiologen (7 von 17) spontan Verdacht, dass sich KI-generierte Bilder im Datensatz befinden könnten. Die restlichen Experten hielten die Deepfakes für authentische klinische Fälle. Aber auch in der Identifikationsphase (nachdem die Radiologen explizit aufgefordert wurden, nach KI-Fälschungen zu suchen), lag ihre durchschnittliche Genauigkeit bei nur etwa 75 Prozent. Das bedeutet, dass jedes vierte Bild falsch beurteilt wurde.

Interessanterweise schnitten auch erfahrene Radiologen mit bis zu 40 Dienstjahren nicht signifikant besser ab als Assistenzärzte. Die Fähigkeit, Deepfakes zu erkennen, scheint eine völlig neue Kompetenz zu sein, die nicht durch klassische klinische Erfahrung erworben wird.

Ähnliche Schwierigkeiten in der Unterscheidung KI-generierter Röntgenbilder von echten Aufnahmen hatten auch KI-Modelle selbst. Keines der getesteten Modelle war in der Lage, die synthetischen Bilder zuverlässig zu erkennen.

Während die OpenAI-Modelle jedoch zumindest eine Genauigkeit von etwa 83 bis 85 Prozent erreichten, waren Googles Gemini 2.5 Pro und Metas Llama 4 Maverick deutlich schlechter und erzielten Werte zwischen 56 und 59 Prozent (was kaum besser ist als reines Raten). Auch GPT-4o, welches ja verwendet wurde, um die synthetischen Bilder zu erstellen, konnte diese nicht zuverlässig von echten Aufnahmen unterscheiden.

Trotz der hohen Qualität der Deepfakes gibt es laut der Studie aber bestimmte Merkmale, die auf eine KI-Generierung hindeuten. So wirken Knochenstrukturen oft übermäßig glatt und haben nicht die feinen, unregelmäßigen Texturen, die im echten biologischen Gewebe vorkommen. Ein weiterer technischer Hinweis findet sich auch darin, wie „verrauscht“ die Röntgenaufnahme ist. Während das übliche Bildrauschen bei echten Aufnahmen aufgrund der physikalischen Eigenschaften der Strahlung unregelmäßig ist, wirkt das Körnungsmuster der KI oft unnatürlich gleichmäßig über das gesamte Bild verteilt. Zudem scheitern die KI-Modelle teils an anatomischen Feinheiten. Subtile Details wie die Schatten von Nagelbetten an den Fingern oder die feinen Gefäßverläufe in der Lunge werden von der KI oft unterschlagen oder falsch dargestellt, was ein Hinweis auf eine Manipulation sein kann.

Die Autoren warnen davor, dass die technische Hürde für die Erstellung täuschend echter medizinischer Bilder massiv gesunken ist. Wie sie schreiben, reicht ein einfacher Textprompt heute aus, um einen Knochenbruch oder einen Tumor zu erfinden, der selbst Experten täuscht.

Um das Vertrauen in die digitale Radiologie zu sichern, empfehlen die Autoren der Studie eine mehrstufige Sicherheitsstrategie. Zum einen sollten spezielle Schulungen für Radiologinnen und Radiologen durchgeführt werden, um deren Blick gezielt für die subtilen Artefakte und Unstimmigkeiten KI-generierter Bilder zu schärfen. Zum anderen sehen die Experten die Einführung robuster technischer Schutzmaßnahmen als unumgänglich an, wobei digitale Signaturen, unsichtbare Wasserzeichen oder Blockchain-basierte Herkunftsnachweise die Authentizität medizinischer Aufnahmen garantieren sollen. Ergänzt werden sollten diese Ansätze durch die Entwicklung unabhängiger, automatisierter Detektoren, die mittels tiefgehender Pixelanalyse Deepfakes im klinischen Alltag eigenständig erkennen und verlässlich markieren können.


(mack)



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Elektro-SUVs und Hybride im Vergleich: Das kosten BMW iX3 und Mercedes-Benz GLC


Die Zulassungsstatistik ist eindeutig: Im Prestige-Duell der Premium-Mittelklasse-SUVs hat Mercedes-Benz seinen Mitbewerber BMW klar abgehängt. Mit dem neuen iX3 wollen die Münchener das Blatt aber wenden. Das markentypisch sportlich getrimmte Elektro-SUV trifft auf den ebenfalls rein elektrisch angetriebenen GLC EQ, der eine auf Komfort und Gediegenheit orientierte Kundschaft ansprechen soll. Einiges dürfte aber von den Unterhaltskosten abhängen, die wir für beide Elektroautos und die weiterhin erhältlichen Plug-in-Hybride analysiert haben.

In den vergangenen Jahren war das Ergebnis zumindest in Deutschland eindeutig: Zwischen 2020 und 2025 konnte Mercedes fast 207.000 Erstzulassungen für den GLC verzeichnen, bei BMW reichte es für rund 153.000. Ob sich daran etwas ändert, dürfte auch von der Preisgestaltung abhängen. Die Mitte April 2026 einzigen beiden erhältlichen Varianten schlagen mit 70.900 Euro (BMW iX3 50 xDrive) und 71.281 Euro (Mercedes-Benz GLC 400 4Matic) zu Buche. Auch wenn Mercedes den ersten Nachlass schon im Konfigurator einräumt: Das ist viel Geld für SUVs der 4,8-Meter-Klasse, allerdings handelt es sich auch um die – vorläufigen – Topvarianten. Mit dem iX3 40 hat BMW für 63.400 Euro hat BMW bereits eine günstigere Konfiguration konkret angekündigt, bei Mercedes fehlt eine solche noch.


Hyundai Inster

Hyundai Inster

  • BMW bietet Wartungspakete an, die vor finanziellen Überraschungen bewahren können. Ob sie sich lohnen, hängt vom Einzelfall ab.
  • Beim Wertverlust gibt es keinen klaren Gewinner, die beiden Elektro-SUVs landen nicht immer vorn.
  • Ist Leasing eine Option, lässt sich damit im Fall zweier Plug-in-Hybride unter Umständen viel Geld sparen.

Entsprechend beschränken wir uns im Kostenvergleich auf die Topmodelle der beiden Elektroautos. Ihnen stellen wir insgesamt drei Plug-in-Hybride (PHEV) gegenüber: den BMW X3 30e xDrive (66.900 Euro) sowie die beiden Mercedes-SUVs GLC 300 e (68.889,10 Euro) und GLC 300 de (70.436,10 Euro). Die Besonderheit des 300 de: Mercedes bietet mit ihm weiterhin einen PHEV an, in dem ein Dieselmotor als Verbrenner dient. Ein Konzept, von dem sich andere Hersteller, die das jemals anboten, wieder verabschiedet haben und das Auswirkungen auf die Unterhaltskosten hat. Für diese greifen wir unter anderem auf die Ausgaben für Kfz-Versicherung und -steuern, Wartung und Verschleiß, Fahrenergie sowie den Wertverlust zurück. Als Ausgangspunkt dienen dabei vier Szenarien mit drei und fünf Jahren Laufzeit sowie 10.000 und 15.000 km pro Jahr.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Elektro-SUVs und Hybride im Vergleich: Das kosten BMW iX3 und Mercedes-Benz GLC“.
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