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LinkedIn gibt Tipps für erfolgreiche Videos: Das sind sie


Doch noch nicht alle LinkedIn Creator trauen sich das regelmäßige Posten von Videos zu, obwohl das für Aufmerksamkeit und Reichweite sorgen kann. Deshalb hat LinkedIn eine Reihe von grundlegenden Tipps für performante Videos auf der Plattform geteilt. Und wir haben zusätzlich konkrete Tipps in petto, die deinem Video-Content auf LinkedIn zu mehr Relevanz verhelfen können.


LinkedIn geht gegen AI Slop vor

– diese Formulierungen lassen Posts nach ChatGPT klingen

Person tippt auf einem Laptop mit geöffnetem LinkedIn Feed, daneben der Schriftzug „Keeping Conversations Real On LinkedIn“ als Hinweis auf LinkedIns neue Maßnahmen gegen generische KI-Inhalte und AI Slop.
© LinkedIn

Best Practices für LinkedIn-Videos: Wie oft posten? Was soll vorkommen?

Das LinkedIn Team hat im Creator Video Newsletter auf der eigenen Plattform – mit immerhin über 475.000 Abonnent:innen – zentrale Fragen rund um LinkedIn-Video beantwortet. Ganz oben auf der Liste steht die Frage nach der Posting-Frequenz. Dabei ist laut LinkedIn am wichtigsten, einen Rhythmus zu finden, den du beibehalten kannst. Als Richtwert nennt das Team allgemein zwei bis fünf Posts pro Woche, von denen ein bis zwei Videobeiträge sein sollten.

Die nächste Frage thematisiert den Videoinhalt. Dabei verweist das LinkedIn Team auf die Relevanz der eigenen Perspektive auf Entwicklungen aus der Branche oder Trends und betont:

Start with what you know. The videos that perform best are grounded in real experience and a clear point of view […].

Diesen Hinweis greift auch LinkedIns Brand- und Content-Experte für Storytelling im DACH-Raum Niklas Fazler auf, der für OnlineMarketing.de bereits einige Tipps für gute Videos geteilt hat. Er meint in Bezug auf die Expertise:

Glaubwürdigkeit ist die wichtigste Währung im B2B. Unternehmen, die ihre Fachexpert:innen ins Rampenlicht stellen, laden die Marke mit Autorität auf. Beiträge von Führungskräften steigern das Engagement um bis zu 53 Prozent, bei anderen Expert:innen sind es bis zu 17 Prozent. Fundierte Recherche und Zuversicht machen den Unterschied – die Wiedergaberate steigt um durchschnittlich 32 Prozent.

Allerdings brauche es für den Feed nicht immer Perfektion in der Machart (Untertitel sollten jedoch dabei sein), Scrollstopper aber sind als Formatstart wichtig.

Variable Inhalte mit Relatability gesucht

Die Inhalte relevanter LinkedIn-Videos können je nach Branche und Expert:in variieren. Von Vorteil sind dabei jedoch kulturelle oder aktuelle Referenzen – etwa aus der Branche, aus dem Streaming-Kontext oder aus dem Sport (die Fußball-WM steht vor der Tür). Zudem bietet es sich an, eine Formatstruktur zu schaffen, die man als serielle Option immer wieder für regelmäßige Beiträge nutzen kann. Das können beispielswesie How-to-Videos sein, die einen Einblick in die eigene Arbeitswelt vermitteln und zugleich Anknüpfungspunkte für die Viewer schaffen. Social Strategist Carmen Vicente hat zum Beispiel in einem Video, das das LinkedIn Team als Positivbeispiel aufführt, gezeigt, wie das remote arbeitende Team von Slate an bestimmten Tagen zusammenkommt, um gemeinsam Content in großem Umfang zu erstellen. Im Post listet sie Details zur Vorarbeit und zum Ziel auf. Im Video zeigt sie, wie diese Arbeitsorganisation ablaufen kann und untermalt das Ganze visuell.

Mit dem Behind-the-scenes-Charakter des Videos baut die Creatorin Nähe und Vertrauen zur Community auf. Das ist aber nur ein Beispiel für Videos, die auf der Plattform gut funktionieren. In Clips können zum Beispiel auch Auszüge aus Video-Podcasts oder anderen Auftritten die Insights im Post untermauern und für Reichweite im Video-Bereich sorgen. LinkedIn-Expertin Britta Behrens hat es vorgemacht.


Noch mehr Tipps zu einer guten Performance auf LinkedIn, mithilfe von Videos, aber auch anderen visuell ansprechenden Inhalten, hörst du im Podcast mit Niklas Fazler und Niklas Lewanczik.


Noch mehr Video-Touchpoints für LinkedIn: Canva-Kreation und Rückkehr des Video-Tabs

Damit künftig noch mehr Videoinhalte via LinkedIn rezipiert werden, möchte die Plattform den dedizierten Video-Tab zurückbringen. Nach einer Test- und Iterationsphase wird er zunächst in Australien, Kanada und im Vereinigten Königreich wieder ausgerollt. Zeitweise war er nur in den USA verfügbar.

Lakshman Somasundaram, Senior Director of Product bei LinkedIn, gibt in seinem Post an, dass die User im Test zweimal mehr Zeit mit Videos im Tab oder Carousel verbracht haben und 60 Prozent mehr Zeit pro Video für die Rezeption aufgewendet haben. Das sind gute Aussichten für Video-Creator. Diese können unterdessen mit der Kreationsplattform Canva nicht nur Videos direkt für LinkedIn erstellen, sondern diese auch unmittelbar auf der Plattform teilen – dann aber samt „Made with Canva“ Deep Link.

Demnächst möchte das Team von LinkedIn im Create Video Newsletter noch mehr Insights dazu liefern, wie gute Videos für die Plattform erstellt werden können. Zusatztipps liefern wir dir schon jetzt mit den Hinweisen von Niklas Fazler und seinen acht Content-Prinzipien.


Video-Content auf LinkedIn:

8 Prinzipien für echten Impact

Eine Truppe Mädels macht ein Selfie zusammen
© Kampus Production – Pexels

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Mehr Brand Deals: TikTok testet neues Creator-Profil-Feature


Mit Collaborate with brands testet TikTok eine neues Signal im Profil, mit dem Creator ihre Offenheit für Kooperationen anzeigen können. Das soll Brands helfen, passende Partner:innen einfacher zu finden, direkt in der App.

TikTok bietet Brands und Creatorn zahlreiche Möglichkeiten für Kooperationen – von organischen Funktionen wie Duets und Stitches über gemeinsame Posts bis hin zu Affiliate-Partner:innenschaften im TikTok Shop, bei denen Creator direkt an Verkäufen beteiligt werden können. Doch bevor Kampagnen entstehen, müssen passende Partner:innen überhaupt erst zusammenfinden. Daher will TikTok jetzt offenbar die erste Kontaktmöglichkeit direkt in die App verlagern.

Dafür testet die Trend-App jetzt eine neue Möglichkeit, Creator und Brands für mögliche Kooperationen in der App zusammenzubringen. Der Social-Media-Experte Jonah Manzano entdeckte innerhalb des Bereichs What’s new in TikTok One die neue Option Collaborate with brands.


TikTok Next 2026:
Marken brauchen jetzt „unersetzlichen Instinkt“

Grafik zu TikTok Next 2026 mit den drei Trendbereichen Reali-Tea, Curiosity Detours und Emotional ROI auf schwarzem Hintergrund.
© TikTok via Canva

TikTok will Brand Deals direkt in der App anstoßen

Die neue Funktion Collaborate with brands soll es Creatorn ermöglichen, direkt auf ihrem Profil sichtbar zu machen, dass sie für Kooperationen mit Marken offen sind. Das könnte Unternehmen die Suche nach passenden Partner:innen deutlich erleichtern und Creatorn schneller Zugang zu Brand Deals verschaffen. Statt potenzielle Kooperationspartner:innen erst über andere Plattformen oder per Direktnachricht kontaktieren zu müssen, könnten Marken direkt auf TikTok erkennen, wer für eine Zusammenarbeit bereitsteht.

Vor allem für Creator, die Nischen bedienen oder noch weniger bekannt sind, dürfte die Profiloption spannend sein. Sie erhöht ihre Sichtbarkeit für potenzielle Werbepartner:innen und könnte den Einstieg in bezahlte Kooperationen vereinfachen. Wann die Funktion Collaborate with brands breiter ausgerollt wird, ist bislang allerdings noch unklar.

Auch andere Plattformen treiben die Zusammenführung von Creatorn und Marken voran. X testet etwa mit Creator Connect KI-gestütztes Matching, während YouTube mit Creator Partnerships neue Wege für Kooperationen direkt auf der Plattform schafft.


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Thjnk: Legendärer Bob-Dylan-Auftritt wird zur Metapher für den neuen Audi RS 5


Die Kampagne fängt die Atmosphäre von Bob Dylans berühmten Auftritt 1965 ein.

Bob Dylans erster Auftritt mit E-Gitarre in Newport 1965 gilt als Wendepunkt in der Musikgeschichte. In diese großen Fußstapfen möchten Audi und Thjnk treten und positionieren das erste hybride Audi-RS-Modell als ähnlich mutigen Aufbruch in die Zukunft.

Beim Newport Folk Festival 1965 in Rhode Island trat der bis dahin vor allem als Folk-Musiker bekannte Bob Dylan erstmals mit einer elektrischen statt

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WhatsApp testet verschwommene Spoiler Messages


Erste User können auf WhatsApp Nachrichten als Spoiler markieren und sie so zunächst unleserlich machen. Die Empfänger:innen entscheiden dann, ob sie die Nachricht entziffern wollen. Das funktioniert mit einer anderen Meta App bereits.

Du möchtest nicht direkt verraten, was sich hinter deiner WhatsApp-Nachricht verbirgt? Oder in einem Gruppen-Chat sollen nur bestimmte Mitglieder die Nachricht lesen? Mit den neuen Spoiler-Nachrichten möchte WhatsApp Usern die Option geben, Chat-Elemente zuerst verschwommen anzeigen zu lassen. Damit entsteht die Möglichkeit, etwaige Spoiler nur bei Interesse zu lesen. Die Markierung als Spoiler funktioniert ganz leicht und wird aktuell getestet.


Spoiler? Nur wenn du willst:

Threads führt Blur Feature für sensible Inhalte ein

Zwei Smartphone Screens zeigen das neue Spoiler Blur Feature auf Threads: Links wird beim Erstellen eines Posts Text als Spoiler markiert, rechts erscheint der geblurrte Post im Feed.
© Lindsey Gamble via Threads

Spoiler auf WhatsApp: Threads hat die Option bereits

Auf Metas Social-Media-Plattform Threads gibt es die Spoiler-Option für Post-Elemente bereits. User können im Post Composer Wörter markieren und dann die Option „Als Spoiler markieren“ anwählen. Wer den Post sieht, muss aktiv auf das verschwommene Spoiler-Element tippen, um den Post oder die Nachricht zu lesen.

So kannst du auf Threads einen Spoiler markieren, eigener Screenshot aus der Threads App
So kannst du auf Threads einen Spoiler markieren, eigener Screenshot aus der Threads App

Genau diese Funktion testet Meta derzeit auch für WhatsApp. Der auf die Messaging App spezialisierte Publisher WABetaInfo berichtet davon. In einem Video, das der Publisher auf Threads geteilt hat, ist zu sehen, wie User in Nachrichten Wörter oder Sätze markieren und als Spoiler einstellen können. Dabei müssen User beim markierten Element zum Dreipunktemenü in der Auswahlleiste navigieren und die Option für Spoiler auswählen. Wir selbst haben die Option noch nicht – dafür aber beispielsweise Möglichkeiten wie „Vorlesen“, „Perplexity fragen“, „Reddit-Suche“ und „PDF-Datei in Acrobat erstellen“.

Wer einen Spoiler einstellt, kann damit zum Beispiel Inhalte verdecken, die manche Adressat:innen nur nach Zustimmung – quasi wie bei einem Opt-in – lesen möchten. Das können Spoiler zu Filmen, Serien oder Büchern sein, Informationen zu Geburtstagsfeiern oder Ausflügen, bestimmte Witze oder sensible Inhalte. Grundsätzlich können User das Feature auch nutzen, um die Kommunikation etwas dynamischer und aufregender zu gestalten.

Die Funktion soll bald für Betatester:innen bereitstehen und könnte in den nächsten Monaten für alle User ausgerollt werden; ein offizielles Roll-out-Datum steht indes noch nicht fest. Dann könnte sie ebenso auf Fotos und Videos ausgeweitet werden. Diese können auf Threads schon heute genauso wie Textelemente mit einer Spoiler-Markierung versehen werden.





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