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Linux-News der Woche: Nvidia geht Performance-Probleme an


Linux-News der Woche: Nvidia geht Performance-Probleme an

Gnome Resources, der Task-Manager des Linux-Desktops, kann nun weitere Metriken von Intel-Karten auslesen. Wine erhält ein Update. Cinnamon kann mehr Wayland und baut einen neuen Bildschirmschoner. Tuxedo bringt sein InfinityBook Max 16 als AMD-Version. Nvidia geht einen großen Schritt um die Performance an Windows anzunähern.

Gnome erkennt Intels Stromverbrauch

Gnome Resources, am ehesten mit dem Task-Manager zu vergleichen, erhält mit dem Update 1.10.2 die Fähigkeit, den Stromverbrauch von Intel GPUs im Zusammenspiel mit dem Xe-Treiber zu protokollieren. Ebenfalls neu ist die Aufzeichnung der NPU-Frequenz.

GNOME Resources zeigt eine Übersicht des Systems.
GNOME Resources zeigt eine Übersicht des Systems.

Wine 11.4 ist erschienen

Wine ist nicht nur Grundlage für die Ausführung von Windows-Software unter Linux, sondern auch das Herzstück von Valves Proton. Wine 11.4 optimiert DirectSound und führt die Implementierung von CFGMGR32 ein. Letzterer ist dabei von Bedeutung für bestimmte Treiberimplementierungen und Hardwareerkennung. Ebenfalls wurde das Zeitzonen-System verbessert. Weitere Bugfixes finden sich im Changelog.

Cinnamon erhält Wayland-Bildschirmschoner

Linux Mint setzt auf seinen eigenen Cinnamon-Desktop. Dieser baut im Wesentlichen auf Xorg auf, wird aber bereits seit einigen Monaten für Wayland vorbereitet. Der bisherige und nur mit X11 kompatible Bildschirmschoner war hierbei ein eigenes Programm, welches den Desktop ergänzte. Im Rahmen der Wayland-Implementierung wird Cinnamon selbst um die Fähigkeit eines Bildschirmschoners erweitert. Als großer Vorteil zeigt sich hier der deutlich direktere Übergang zurück zum Desktop.

Der neue Cinnamon Bildschirmschoner.
Der neue Cinnamon Bildschirmschoner. (Bild: Linux Mint)

Tuxedos InfinityBook Max 16 Gen10 erhält AMD-Variante

Der auf Linux-Computer und -Laptops spezialisierte Anbieter Tuxedo ergänzt sein Portfolio der Workstation-Laptops um ein AMD-Modell. Das InfinityBook Max 16 – Gen10 wurde Anfang des Jahres zunächst mit Intel-CPU vorgestellt. Die neuen Optionen umfassen Die Ryzen-Prozessoren der Serie AI 7 350, AI 9 365 und AI 9 HX 370. Gepaart wird der Prozessor entweder mit einer GeForce RTX 5060 oder 5070 – beide mit je 8 GB VRAM. Der Arbeitsspeicher lässt sich bis zu 128 GB konfigurieren. Als Akku steht ein 99 Wh großer Energiespeicher zur Seite. Das 16-Zoll-Display deckt 100 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab. Auslieferungen finden ab Ende März statt. Den Laptop gibt es mit vollem Linux-Support, dem hauseigenen Tuxedo OS und einem Kundendienst. Preislich startet das Grundmodell bei 1.749 Euro.

Anschlussmöglichkeiten des InfinityBook Max 16 – Gen10.
Anschlussmöglichkeiten des InfinityBook Max 16 – Gen10. (Bild: Tuxedo)

Nvidia 595 Beta mit Performance-Fix

Nvidia bringt mit dem Beta-Treiber 595.45.04 eine Implementierung der Vulkanerweiterungen VK_EXT_descriptor_heap und VK_EXT_present_timing. Dabei handelt es sich um einen entscheidenden Schritt um den Performance-Nachteil von Nvidia-Grafikkarten unter Linux auszugleichen.



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Erotik-Funktion bei ChatGPT: OpenAI verschiebt Er­wachsenen-Modus erneut


Erotik-Funktion bei ChatGPT: OpenAI verschiebt Er­wachsenen-Modus erneut

Bild: OpenAI

Vor rund einem halben Jahr hatte OpenAI-CEO Sam Altman erste Pläne für einen ChatGPT-Modus speziell für erwachsene Nutzer öffentlich gemacht, der auch eine Erotik-Funktion beinhalten soll. Weit vorangekommen ist das Projekt seitdem allerdings nicht – jetzt wurde es erneut verschoben.

Oftmals angekündigt, aber bisher nicht erschienen

Mitte Oktober gab Altman bekannt, dass sich OpenAI von der bis dato recht restriktiven Gangart bei ChatGPT verabschieden werde. Als Grund wurde dafür bisher immer genannt, dass das Unternehmen damit die psychische Gesundheit seiner Nutzer im Blick behalten wolle. Ebenso war sich OpenAI darüber bewusst, dass diese bewusste Limitierung von Nutzern ohne entsprechende Probleme als Einschränkung empfunden werden könnte. Noch wenige Wochen bevor die Kehrtwende folgte, erklärte Altman in einem Interview, dass der Einbau einer solchen Funktion zwar die Verbreitung von ChatGPT steigern könne, aus Prinzip aber vermieden werde.

Grund für den Sinneswandel soll gewesen sein, dass OpenAI aufgrund neuer Kontrollmechanismen in der Lage sei, eventuell auftretende potenzielle Probleme entschärfen zu können. Daher stellte Altman eine aktualisierte Version von ChatGPT, die über eine Erotik-Funktion für verifizierte erwachsene Nutzer verfügen sollte, bereits für den vergangenen Dezember in Aussicht. Später wurde ein Erscheinen für das erste Quartal 2026 angekündigt.

Für OpenAI gibt es aktuell wichtigeres

Jetzt wurde das Projekt erneut nach hinten gestellt, da sich OpenAI laut einem Unternehmenssprecher künftig mehr auf Aufgaben konzentrieren will, die für mehr Nutzer derzeit eine höhere Priorität besitzen. So soll das Augenmerk künftig stärker auf Dinge wie die Verbesserung der Intelligenz, der Persönlichkeit und der Personalisierung bei ChatGPT gelegt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Unternehmen die Pläne für ein entsprechend offeneres Verhalten des Chatbots aufgegeben habe – eine Umsetzung werde jedoch mehr Zeit in Anspruch nehmen und mehr Ressourcen binden.

Die Richtung ist dennoch eingeschlagen

Einen ersten Schritt in Richtung des neuen Prinzips, „Erwachsene wie Erwachsene zu behandeln“, ist der KI-Spezialist dennoch gegangen: So hat OpenAI im Januar dieses Jahres mit der Einführung seines Tools zur Altersvorhersage begonnen, das möglicherweise mit dem kommenden Erwachsenen-Modus einhergeht und einen Teil der Altersbeschränkungen sowie der Altersverifikation darstellen könnte.

  • OpenAI: ChatGPT soll Erotik-Funktion für Erwachsene erhalten

OpenAI sieht sich massiver Kritik ausgesetzt

Ob die erneute Verschiebung mit den aktuellen Turbulenzen rund um OpenAI zusammenhängt, ist unbekannt. Nach der massiven Kritik am Abkommen des Unternehmens mit dem Pentagon bemüht sich besonders CEO Altman um Schadensbegrenzung. OpenAI hatte dabei eine Zusammenarbeit übernommen, die ursprünglich Anthropic angeboten worden war – das Unternehmen hatte jedoch abgelehnt. Bei dieser Ablehnung ging es im Kern um Massenüberwachung innerhalb der USA und die Steuerung autonomer Waffen. Anthropic bestand auf Sicherheitsrichtlinien, die die Leistungsfähigkeit der Modelle in diesen Bereichen eingeschränkt hätten. Daraufhin stufte das Pentagon Anthropic als Lieferkettenrisiko ein, wogegen das Unternehmen nun klagt.

Seitdem reißt die Kritik an OpenAI nicht ab. Altman sah sich unter anderem gezwungen, in einer Erklärung ein schlechtes Timing bei der Bekanntgabe des Deals einzuräumen. Infolge der Vorfälle verdreifachte sich zuletzt die Deinstallationsrate von ChatGPT, während Anthropics Claude-Assistent an die Spitze der Download-Charts kletterte.

Robotik-Chefin wirft hin

Wie angespannt die Stimmung innerhalb des Unternehmens ist, zeigt auch der vorläufige Höhepunkt der Auseinandersetzung: Caitlin Kalinowski, bisherige Chefin der Robotik- und Hardware-Abteilung von OpenAI, hat das Unternehmen verlassen. Auch hier waren KI-Massenüberwachung und die autonome Steuerung von Waffensystemen die ausschlaggebenden Punkte.



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Retro-Handheld: Pocket Air Mini in B.-Duck-Edition erschienen


Ayaneo hat sein Budget-Handheld Pocket Air Mini in einer B.-Duck-Edition veröffentlicht – der weltweit bekannten und markanten gelben Ente. Die technischen Spezifikationen der sich vor allem an Einsteiger im Retro-Bereich richtenden Konsole bleiben unverändert, der Preis wird jedoch leicht angehoben.

Neues Gewand…

Die äußere Gestaltung des neuen Pocket Air Mini orientiert sich am Vorbild und ist daher ebenfalls in Gelb gehalten, zudem zieren zahlreiche B.-Duck-Elemente sowohl die Vorder- als auch die Rückseite. Der chinesische Retro-Spezialist gibt an, dass die Einheiten der Sonderedition begrenzt seien, nennt aber keine genaue Stückzahl.

…aber gleiche Technik

Die verbaute Technik bleibt gegenüber der normalen Version unverändert: Das Handheld wird weiterhin von einem Helio G90T angetrieben, der speziell für Gaming-Smartphones entwickelt worden sein soll. Der Prozessor kombiniert zwei ARM Cortex-A76-Kerne mit bis zu 2,05 GHz für rechenintensive Aufgaben sowie sechs ARM Cortex-A55-Kerne mit einem Maximaltakt von 2 GHz zu einem Gesamtpaket. Ayaneo versieht das Gerät mit wahlweise 2 GB RAM und 32 GB internem Speicher oder 3 GB und 64 GB. Das Display arbeitet im 4:3-Format und bietet eine Auflösung von 1.280 × 960 Pixeln. Mit dieser Ausstattung soll das Pocket Air Mini laut Hersteller ältere Retro-Konsolen bis hin zur PlayStation 2 problemlos emulieren können.

Die Spezifikationen des Pocket Air Mini in der B.-Duck-Edition
Die Spezifikationen des Pocket Air Mini in der B.-Duck-Edition (Bild: Ayaneo)

Die Sonderauflage lässt sich Ayaneo etwas kosten – mit einem Aufschlag von 10 US-Dollar müssen interessierte Käufer aber nur geringfügig tiefer in die Geldbörse greifen. Die bisherigen Farben Schwarz, Weiß und Retro Power sind weiterhin erhältlich.



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Jetzt umsteigen oder noch warten?


WhatsApp hat fast jeder auf seinem Handy. Man schreibt, schickt Sprachnachrichten, Bilder oder kurze Videos. Nun taucht eine Frage auf, die viele Nutzer verunsichert: Braucht man bald ein Abo, um WhatsApp richtig nutzen zu können?

Mit WhatsApp Plus plant die Mutterfirma Meta ein kostenpflichtiges Zusatzangebot für den Messenger WhatsApp. Die Idee ist nicht neu. Auch der Messenger Telegram bietet seit einiger Zeit eine Premium-Version an, für die Nutzer monatlich zahlen können. Das Grundprinzip bleibt dabei gleich: Die normale Version des Messengers soll weiterhin kostenlos bleiben. Chatten, Sprachnachrichten verschicken oder Fotos teilen – all das funktioniert auch künftig ohne Abo. Das Plus-Modell ist vor allem ein neuer Weg, Geld zu verdienen. Denn: Für Meta ist WhatsApp mit über zwei Milliarden Nutzern ein gigantisches Publikum, das bisher nur begrenzt Einnahmen bringt.

WhatsApp Plus: Das bekommt man, wenn man zahlt

Wer bei WhatsApp Plus mitmacht, soll zunächst vor allem Komfortfunktionen erhalten. Mehr Chats lassen sich oben in der Liste anpinnen, es gibt zusätzliche Klingeltöne und andere App-Icons für den Startbildschirm. Auch exklusive Sticker sind geplant. Das klingt im ersten Moment eher nach Spielerei. Doch solche Extras sind oft nur der Anfang. Erfahrung aus anderen Apps zeigt: Mit der Zeit wandern immer mehr Funktionen in die kostenpflichtige Version.

→ 2 Milliarden Nutzer stürmen WhatsApp: Schnell sein oder verlieren

Ein Blick auf Telegram zeigt, wie sich so ein Modell entwickeln kann. In der Premium-Version können Nutzer beispielsweise sehen, wann Kontakte zuletzt online waren, selbst wenn sie ihren eigenen Status verbergen. Dazu kommen animierte Emojis, mehr Reaktionen auf Nachrichten oder eine Echtzeit-Übersetzung in Chats. Ein weiterer Punkt dürfte für viele wichtiger sein: Werbung. Meta testet bereits erste Anzeigen in WhatsApp. Wenn Werbung stärker in der kostenlosen Version auftaucht, könnte das Plus-Abo vor allem eines versprechen – einen Messenger ohne Reklame.

Was das Abo kostet

Offiziell hat Meta den Preis noch nicht genannt. Berichte aus Tests und internen Versionen deuten aber auf etwa vier bis fünf Euro im Monat hin. Das wäre fast identisch mit Telegram Premium, das derzeit rund 4,50 Euro monatlich kostet. Wer dort gleich für ein ganzes Jahr bezahlt, kommt günstiger weg und spart etwa ein Drittel. Ob WhatsApp ebenfalls ein Jahresabo anbieten wird, ist noch unklar. Gemessen an den bisherigen Zusatzfunktionen wirkt der Preis allerdings eher hoch.

Wird WhatsApp für normale Nutzer schlechter?

Das ist die eigentliche Sorge vieler Nutzer. Doch derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass wichtige Funktionen verschwinden. Die kostenlose Version soll weiterhin alles bieten, was die meisten Menschen täglich brauchen. Das Plus-Abo ist zunächst eher ein Luxuspaket – für Menschen, die viel Wert auf Design legen oder den Messenger besonders intensiv nutzen.

→ WhatsApp bringt „Bin gleich wieder da“-Feature zurück: Das steckt dahinter

Allerdings zeigt das Beispiel Telegram auch eine mögliche Entwicklung: Neue Funktionen erscheinen dort oft zuerst – oder ausschließlich – für zahlende Nutzer. Sollte WhatsApp diesen Weg einschlagen, könnte sich das Gleichgewicht langsam verschieben. Noch aber bleibt WhatsApp das, was es immer war: ein kostenloser Messenger. Das Plus-Abo ist vorerst nur eine zusätzliche Option. Ob daraus einmal mehr wird, entscheidet sich erst in den kommenden Jahren.



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