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Künstliche Intelligenz

Post zum Freitag: Vom Installieren einer Wärmepumpe in Zeiten der Unsicherheit


Wenn ich mir ein Wort überlegen müsste, was die aktuelle Zeit charakterisiert, dann wäre es „Unsicherheit“. Von der Corona-Pandemie, über den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, hin zum aktuellen Krieg im Nahen Osten: All dies schürt nicht nur persönliche Unsicherheit, sondern auch wirtschaftliche, gesellschaftliche und finanzielle. Als ob dies nicht schon genug wäre, drückt Künstliche Intelligenz stark auf ursprünglich gute Perspektiven von Bürojobs. Fragen Sie beispielsweise mal Webentwickler, Grafiker oder Sachbearbeiter, wie es um deren Zukunftsangst steht. Die ist bei vielen längst eingekehrt.

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Doch in Zeiten der Unsicherheit keimt immer auch Hoffnung, schließlich hat man einen Teil der eigenen Zukunft selbst in der Hand. Eine gute Grundlage dafür ist es, geprüfte Informationen aufzunehmen und solides Wissen aufzubauen. Dafür arbeiten unsere Redakteure tagtäglich und scheuen sich auch nicht vor komplexen Themen.



Hobby-Handwerker Martin Enthofer und seine Wärmepumpe.

(Bild: Martin Enthofer / heise medien)

Wie beispielsweise der selbstständigen Erneuerung einer Heizungsanlage auf Wärmepumpen-Technik. Das mag für die meisten verrückt und riskant klingen, geht aber – wie der ITler und Hobby-Handwerker Martin Enthofer beweist. Im Vergleich zu einer normalen Installation durch einen Fachbetrieb hat er 10.000 Euro gespart und es trotzdem gut hinbekommen. Diese Geschichte fanden wir spannend und haben zwei heise-Redakteure hingeschickt. Wie die Installation ablief, auf welche Probleme er stieß und wo Martin doch Profis um Hilfe bitten musste, können Sie sich in unserer heise+-Videoreportage ansehen.

Unsicherheit herrscht auch am Speichermarkt. Wann fallen die Preise für DDR-Module endlich wieder? 32 GByte kosten derzeit mindestens 200 Euro – besonders schlecht für jene, die ihre Rechner aufrüsten wollen. Aber auch für den Markt von Komplett-PCs. Mein Kollege Mark Mantel hat die Situation am Speichermarkt analysiert, erklärt die Gründe für die hohen Preise und beantwortet die für die meisten wohl wichtigste Frage: Jetzt kaufen oder warten?



Ein Notfallradio mit Kurbel und integriertem Solarpanel.

(Bild: Jan Philipp Wöbbeking / heise medien)

Warten sollte man zumindest nicht beim Kauf von Notfallausrüstung, die braucht man schließlich in unerwarteten Notfällen. Dazu zählen auch Radios mit Kurbel- und Solarladung. Kollege Jan Wöbbeking hat seinen großen Vergleichstest von Anfang Februar aufgrund der großen Nachfrage um zwei weitere Kurbelradios für unter 100 Euro erweitert – beide mit Solarpanel und Powerbank-Funktion; und zumindest aus einem kommt auch ordentlicher Sound.

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AirPods sind ebenfalls für ihren ordentlichen Klang bekannt, lassen sich leicht bedienen und gehören zu den beliebtesten Apple-Produkten. Doch die meisten AirPods-Nutzer reizen die kleinen Ohrstöpsel nicht mal ansatzweise aus. Deswegen hat unser Apple-Experte seine 15 wichtigsten Tipps niedergeschrieben. Lesen Sie mal rein, Sie werden ein paar gute Kniffe mitnehmen.



Roboter, die einem das Rasenmähen abnehmen. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

(Bild: Ulrike Weis / heise medien)

Zum Abschluss noch ein Lesetipp für Gartenbesitzer, die sich bald wieder mit dem Rasenmähen rumplagen müssen. Mittlerweile gibt es Mähroboter, die sich hauptsächlich mit optischen Sensoren im Garten zurechtfinden. Wir haben zwei solche Geräte auf deren Mähfähigkeiten und Kleintierschutz hin getestet – und waren ziemlich begeistert.

Genießen Sie Ihr Wochenende.

Ihr
Martin Fischer
Stellv. Chefredakteur heise medien


(mfi)



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Künstliche Intelligenz

Reiche-Ministerium durchleuchtete Dutzende Mailkonten von Mitarbeitern


Die Leitung des Wirtschaftsministeriums von Ressortchefin Katherina Reiche (CDU) hat Dutzende von E-Mail-Konten von Mitarbeitenden des Ministeriums durchleuchten lassen. Das berichtete der Spiegel. Zwischen dem 28. und 29. Januar wurden demnach 36 Konten durchsucht. 27 Mitarbeitende waren von der Aktion betroffen, wie aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervorgeht.

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Laut Ministerium erfolgte die Maßnahme wegen des Verdachtes von Dienstpflichtverletzungen, konkret der Herausgabe personenbezogener Daten beziehungsweise Geschäftsgeheimnisse Dritter im Rahmen einer Reise der Ministerin. Reiche war Ende Januar mit einer Wirtschaftsdelegation nach Saudi-Arabien gereist.

Der Spiegel hatte bereits Mitte März berichtet, es seien die E-Mail-Konten von mehreren Beamten im Ministerium durchforstet worden. Das Handelsblatt hatte ergänzt, die Teilnehmerliste einer Reise sei weitergegeben worden. Ein Nachrichtenportal habe Unternehmensvertreter aufgeführt, die Reiche bei der Delegationsreise nach Saudi-Arabien begleiten sollten.

Die Maßnahme erfolgte laut Ministerium auf Anweisung der Staatssekretäre, „nach vorangehenden Beratungen im Kreis der Hausleitung“. Die Maßnahme habe sich auf die Auswertung von Protokolldaten beschränkt, das heißt Metadaten wie Absender, Empfänger, Betreff, Datum und Uhrzeit. „Inhalte von E-Mails wurden nicht eingesehen.“ Der Personalrat sei über die Maßnahme informiert worden.

Der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner, unter Reiches Amtsvorgänger Robert Habeck (Grüne) Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, sagte: „Katherina Reiche bekommt weder die Energiekrise noch ihr Haus in den Griff. Statt auf die Fachkompetenz im Haus zu vertrauen, setzt sie auf Kontrolle und Strafen.“

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Ein Sprecher des Ministeriums sagte allgemein, Vertraulichkeit und Schutz interner Informationen seien wichtige Grundlagen für eine funktionierende Verwaltung. „Die Herausgabe von vertraulichen Informationen ist nicht nur grundsätzlich untersagt, sondern gefährdet Entscheidungsprozesse, führt zu Vertrauensverlust innerhalb der Regierung und schadet der Glaubwürdigkeit von Ministerien. Entsprechend ist es nicht nur im Interesse der Hausspitze, sondern auch im Interesse aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass keine vertraulichen Informationen ‚geleakt‘ werden.“

Die weit überwiegende Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verhalte sich vollkommen rechtstreu und erfülle Tag für Tag ihre Aufgaben mit hohem Pflichtbewusstsein. „Ihre Arbeit wird durch gezielte Indiskretionen beeinträchtigt. Die Urheberschaft solcher Indiskretionen zu erkunden, gehört zu den Pflichten einer Amtsführung. Alle dazu geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen werden strikt eingehalten.“


(mho)



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Justiz in Nordrhein-Westfalen leidet unter massiven IT-Störungen


Die Justiz in Nordrhein-Westfalen sieht ihre Arbeit durch IT-Probleme erschwert. „Unsere gute Bilanz könnte besser sein, wenn wir nicht permanent durch IT-Probleme behindert würden“, sagte Prof. Andreas Heusch, Präsident des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts. In den vergangenen Monaten sei kaum ein Tag ohne IT-Störung vergangen.

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Ärgerlicherweise gebe es kein Notfallmanagement außerhalb der Kernzeiten. „Die Richter sitzen dann vor schwarzen Bildschirmen und können nicht weiterarbeiten“, sagte Heusch. Dies könne auch zu Lücken im Rechtsschutz führen, „wenn wir nicht rechtzeitig an die Akten kommen“.

Richter müssten in eiligen Fällen oft auch nach 16.00 Uhr oder am Wochenende arbeiten. Wenn dann bei Systemabstürzen kein IT-Support zur Verfügung stehe, sei dies ein Organisationsproblem.

Das Gericht verzeichnete einen merklichen Anstieg der Verfahren, mit denen straffällig gewordene Ausländer ausgewiesen werden sollen. Die Ausländerbehörden nähmen solche Sachverhalte vermehrt in Angriff, berichteten die Verwaltungsrichter.

Um Straftäter noch aus der Haft heraus abschieben zu können, benötigten die Gerichte aber etwas Vorlauf. Beim sofortigen Vollzug der Ausweisung wären sechs Monate ausreichend, ohne Sofortvollzug eineinhalb Jahre. Auch wenn viele Ausländerbehörden „am Limit“ seien: Besser wäre es, die Ausweisungsverfahren mit dem Abschluss der Strafverfahren zu starten.


(mho)



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Trotz Milliarden-Minus: Warum Intels Aktie um 20 Prozent hochschießt


Intel gibt einen Betriebsverlust von 3,1 Milliarden US-Dollar und einen Nettoverlust von 3,7 Milliarden US-Dollar für das erste Quartal 2026 bekannt. Vor einem Jahr waren es „nur“ 301 Millionen beziehungsweise 821 Millionen US-Dollar. Trotzdem schießt die Aktie im nachbörslichen Handel Donnerstagabend 20 Prozent hoch. Zum einen liegt der aktuelle Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar (+7 % im Jahresabstand) über Intels letztem Ausblick, zum anderen übertrifft die Prognose für das zweite Quartal die Wall-Street-Erwartungen deutlich.

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Analysten haben erwartet, dass Intel rund 13,1 Milliarden US-Dollar in seinem neuen Ausblick nennt. Tatsächlich sind es aber 13,8 Milliarden bis 14,8 Milliarden US-Dollar für das zweite Quartal. Gleichzeitig prognostiziert Intel einen Nettogewinn von mehreren Millionen US-Dollar. Es wäre das erste grüne Quartal ohne milliardenschwere Einmaleffekte seit 2023.

Maßgeblich ein Posten verhagelte Intel das erste Quartal: Restrukturierungs- und sonstige Aufwendungen. Intel hat dafür fast 4,1 Milliarden US-Dollar verbucht. Typischerweise handelt es sich dabei größtenteils um Abfindungspakete für gekündigte Mitarbeiter. Von 115.000 Mitarbeitern im Herbst 2024 sind jetzt noch 78.500 übrig. Der operative Cashflow steigt um 35 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar.

Der steigende Umsatz kommt maßgeblich von Preissteigerungen bei Prozessoren und einem höheren Anteil von Xeon-Modellen für Server und (KI-)Rechenzentren. Mit dem Aufkommen von KI-Agenten rücken CPUs wieder stärker in den Fokus, die sich für deren Ausführung eignen.

Intel hat Produktionslinien von Desktop- und Notebook-Prozessoren auf Xeon umgestellt. Folglich steigt der Umsatz der Gruppe Data Center and AI im Jahresvergleich um 22 Prozent auf knapp 5,1 Milliarden US-Dollar. Mit einem operativen Gewinn von gut 1,5 Milliarden US-Dollar hat die Sparte die harten Zeiten hinter sich gelassen.

Die Client Computing Group rund um alle Core-Prozessoren für Desktop-PCs und Notebooks stagniert bei 7,7 Milliarden US-Dollar Umsatz. Höhere Preise gleichen die geringere Produktionsmenge aus. Mit 2,5 Milliarden US-Dollar operativem Gewinn ist sie damit profitabler. Die konzernweite Marge steigt folglich im Jahresvergleich von 36,9 auf 39,4 Prozent.

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Der Umsatz der Chipfertigungstochter Intel Foundry steigt um 16 Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar. Intel selbst bleibt der einzige Großkunde mit einem Umsatzanteil von 97 Prozent. Das Wachstum dürfte maßgeblich von der hohen CPU-Nachfrage bei KI-Rechenzentren stammen. Das Betriebsminus bleibt mit 2,4 Milliarden US-Dollar enorm.

Alle angekündigten Partnerschaften, unter anderem mit Google und Elon Musks Firmen, bleiben erst einmal Zukunftsmusik. Geld spülen sie noch nicht in die Kasse.


(mma)



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