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Diese Link Posts werden auf X jetzt richtig teuer


In nur drei Jahren hat X die API-Preise für externe Tools massiv erhöht. Link Posts kosten jetzt bis zu 0,20 Dollar pro Beitrag, jeder API Call extra. Und dann zeigen auch noch Daten des Nieman Lab der Harvard University, dass Links auf X oft weniger Engagement erzielen.

Seit Elon Musk der Inhaber von X ist, hat die Plattform die Preisstruktur ihrer Schnittstelle für externe Tools (API) mehrfach verschärft. Der ursprünglich weitgehend kostenlose Zugang wurde 2023 gestrichen. Danach führte X ein kostenpflichtiges Tier-Modell ein, das im Pro-Tarif bei rund 5.000 US-Dollar pro Monat startet und im Enterprise-Bereich etwa 42.000 US-Dollar erreicht. Inzwischen setzt X zusätzlich auf nutzungsbasierte Abrechnung, bei der einzelne API-Aufrufe separat berechnet werden. Für Unternehmen, Entwickler:innen und Creator, die auf X aktiv sind und automatisierte Tools nutzen, sind Link Posts inzwischen daher extrem teuer. Und jetzt gab es nochmal eine Preissteigerung.


X bekommt personalisierbare Timelines:
Über 75 Themen zum Anpinnen

Smartphone Mockup mit X Timelines und Post, dunkler Hintergrund mit Sternen
© X via Canva

So teuer sind automatisierte Link Posts auf X jetzt

Seit dem 20. April 2026 liegt der Preis für einen API-basierten Post laut X bei rund 0,015 US-Dollar. Für Posts mit URL werden 0,20 US-Dollar pro Beitrag fällig. Gleichzeitig sind zentrale Interaktionen wie Likes, Follows oder Quote Posts über die API in vielen Self-Serve-Tarifen gestrichen worden. Auch bei Lesezugriffen fällt inzwischen eine nutzungsbasierte Gebühr von etwa 0,001 US-Dollar pro Datenabruf an.

Da Link Posts mehrere API Calls auslösen, etwa für Vorschauen oder zusätzliche Daten, steigen die Kosten bei automatisierten Workflows schnell. Aus einem kostenlosen Distributionskanal ist so in wenigen Jahren ein krasser Kostenfaktor geworden, der mit dem neuen Preismodell weiter wächst– und für viele kaum noch tragbar sein dürfte. Einige Publisher berichten von möglichen Preissteigerungen von rund 1.900 Prozent, etwa Caschys Blog und MARES Media. Die Zahl basiert auf individuellen Berechnungen, ist jedoch keine offizielle Angabe von X.

Link Posts auf X: teuer und wirkungslos?

Neben den steigenden Kosten wird auch die Performance von Link Posts auf X zunehmend hinterfragt. Eine Analyse des Nieman Lab der Harvard University auf Basis von Tausenden Posts von 18 Publisher Accounts zeigt, dass Beiträge mit externen Links im Schnitt deutlich weniger Engagement erzielen als Posts ohne Verlinkung. Selbst Accounts mit Millionenpublikum wie der der New York Times liegen dabei teils weit hinter kleineren Accounts zurück, die komplett auf externe Links verzichten. The Verge führt die geringere Performance von Link Posts auf die Funktionsweise des Feeds zurück. Sobald Inhalte Nutzer:innen aus X herausführen, könnte die Interaktion im Feed sinken und damit auch die Reichweite. Link Posts würden deshalb häufig schlechter abschneiden. Wie aus der Offenlegung der Ranking-Faktoren hervorgeht, priorisiert die Plattform Inhalte, die Nutzer:innen länger binden und zu Interaktionen anregen.

Nikita Bier, Head of Product bei X, widerspricht dieser Analyse und nennt andere Ursachen. Entscheidend seien aus seiner Sicht unter anderem Paywalls wie bei der New York Times sowie die Qualität und Aufbereitung der Beiträge. Gleichzeitig erklärt er, dass Link Posts oft deshalb schlechter performen, weil der integrierte Browser den eigentlichen Post überlagere und Interaktionen ausbleiben könnten. Gemeint ist eine Anpassung aus Oktober 2025: X blendet Link Posts beim Öffnen eines Links am unteren Bildschirmrand ein, damit Interaktionen weiter möglich bleiben.

Wer auf X auf Automatisierung setzt, kommt spätestens jetzt an der Kostenfrage nicht mehr vorbei. Viele betroffene Accounts haben ihre Link-Strategie bereits angepasst oder eingeschränkt, einige X ganz aus ihrem Portfolio gestrichen.





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Das alles kann Canva AI 2.0: Unter populärsten KI-Produkten



Die KI-Top-100:

Wer gewinnt das Rennen um die Standard-KI?

Symbolisches Titelbild zum Artikel über die meistgenutzten KI-Tools weltweit und den Wettbewerb um die Standard KI. Consumer AI Top 100 von Andreessen Horowitz (a16z).
© Andreessen Horowitz (a16z) via Canva

Damit Canva für zahlreiche Design-Verantwortliche, Creator, Marketer und Hobby-Kreativ noch relevanter wird, liefert das Unternehmen mit Canva AI 2.0 das bisher größte Update für die Plattform. Du kannst nicht nur KI-Bilder erstellen, sondern ganze Workflows übernehmen und in Drittdienste einpflegen sowie Designprojekte mit natürlicher Sprache steuern.

KI-Bild mit der Eingabe „ein perfekter Urlaubstag am Strand“, © Canva
KI-Bild mit der Eingabe „ein perfekter Urlaubstag am Strand, © Canva

Das alles kann Canva AI 2.0

Canva AI 2.0 gilt als die größte Neuerung seit Gründung des Unternehmens 2013. Das Tool „markiert den Wandel von einer Designplattform zur zentralen KI-Arbeitsplattform für Teams“, so das Unternehmen. An dem firmeninternen KI-Labor arbeiten über 100 Forschende. Zudem wurden neue Features für den Arbeitsalltag integriert.

Bisher wurde das Tool nur als Forschungsvorschau veröffentlicht. Zu den neu eingeführten Elementen gehören eine neue Architekturebene, ein dialogorientiertes Design, eine schrittweise agentische Bearbeitung sowie eine mehrschichtige Objektintelligenz. Außerdem wird ein „dynamisches Gedächtnis“ versprochen sowie sechs neue Workflows:

  1. Connectors
  2. Zeitplanung
  3. Web-Recherche
  4. Markenintelligenz
  5. Canva Sheets AI
  6. Canva Code 2.0

Mit der neuen Plattform Canva AI 2.0 können Designprojekte mit natürlicher Sprache gesteuert werden. So wird der Prozess von der ersten Projektidee bis zum fertigen Design vereinfacht.

Anstatt mit einer leeren Seite oder einer Vorlage können User bei Canva AI 2.0 nun schon mit einer Idee, einem Ziel oder einer groben Skizze starten. Im Dialog mit der Canva AI kann das Design dann noch weiter optimiert werden. Layout, Hierarchie und Markenidentität werden dabei bereits im ersten Entwurf inkludiert.

Der Kreationsprozess auf Deutsch im Dialog mit Canva AI, © Canva
Der Kreationsprozess auf Deutsch im Dialog mit Canva AI, © Canva

Dank Canva Code 2.0 kannst du nicht nur Layouts prompten, sondern diese sogar mit importierten HTML-Dateien zum Leben erwecken. Und mithilfe der Brand Intelligence kannst du deinen Designs noch Kontextinformationen aus deinen Marken-Layouts mitgeben, sodass alle Designs on-brand bleiben – wie beim KI-Tool Pomelli von Google.

User wirken während des gesamten Kreativprozesses mit

Jedes Element bleibt komplett in Ebenen bearbeitbar, sodass die User sofort mitarbeiten können bei der Ideenentwicklung. Außerdem kann die AI einen Multi-Channel-Kampagnenplan für die Markteinführung eines Produkts erstellen. Die KI generiert die Inhalte in jedem Format und für jeden Kanal. Laut der Pressemitteilung von Canva liegt die Neuerung in der kompletten Einbindung der KI während des kreativen Prozesses:

Es versteht deine Absichten, bearbeitet komplexe Anfragen und koordiniert die Maßnahmen im gesamten Design – und das alles, ohne deinen Arbeitsfluss zu unterbrechen. Wenn du die Kontrolle übernehmen und manuell bearbeiten möchtest, tritt die KI in den Hintergrund, bis du sie wieder brauchst.

Canva AI 2.0 verbindet Prompting, die Web-Suche, Coding und mehr, © Canva
Canva AI 2.0 verbindet Prompting, die Web-Suche, Coding und mehr, © Canva

Diese User-Wünsche hat Canva bereits erfüllt

Die Beliebtheit des Design-Tools hat sicherlich auch mit dem gelungenen Communication Management zu tun. So erfüllte das Unternehmen erst neulich wesentliche User-Wünsche wie jenen nach einem Personal Brand Kit, einer Bewegtbildfunktion und speziellen AI-Video-Effekte. Insgesamt 41 Wünsche hat Canva erfüllt. Neu ist zum Beispiel der nützliche Image Upscaler – eine Funktion, die etwa auch Nano Banana von Google bietet.

Im LinkedIn-Beitrag zu der Community Wishlist wird zudem nach neuen Wünschen der User gefragt, sodass sich viele Nutzer:innen gesehen fühlen in ihren Verbesserungsvorschlägen. So schreibt ein User:

These 41 updates aren’t just about quantity; they represent a sincere effort driven by the community.

Zurzeit läuft für viele noch Canva AI 1.0; Beispiel-KI-Logo für fiktives AI-Unternehmen, das sich auf Design spezialisiert hat, © Canva
Zurzeit läuft für viele noch Canva AI 1.0; Beispiel-KI-Logo für fiktives AI-Unternehmen, das sich auf Design spezialisiert hat, © Canva

Connectors, Kooperation mit Claude Design und mehr

Die Kreationspalette von Canva kommt vor allem Creatorn und Marketern zugute. Ein weiteres Plus für viele User: die Integration von Connectors. Damit wird Canva direkt in populäre Nutzungsumgebungen wie Slack, Gmail, Google Drive, Google Calendar, Notion, Zoom, HubSpot, Microsoft, Atlassian und Linear eingefügt, sodass User die Inhalte von dort miteinbeziehen können.

Außerdem bedeutet die neue Web Research, dass du sogar Informationen aus dem Netz für deine Designs miteinbeziehen kannst. Außerdem kannst du beispielsweise via Sheets AI Spreadsheets für Content-Kalender, Projekt-Timelines und dergleichen mehr erstellen.

Wer nicht nur auf Canva designt, sondern ebenso mit dem neuen Tool Claude Design, kann diese Kreationen sogar zusammenführen. Claude Design steht in Konkurrenz zu Lovable, Figma, Googles Stitch und Co. und erzeugt mit simplen Prompt-Vorgaben kreative Designs für Websites, Präsentationen oder Infoseiten. Nutzer:innen können die Ergebnisse dann im Gespräch mit Claude optimieren und mit Slider auf Bearbeitungsoptionen zugreifen. Alle mit Claude erstellten Designs können direkt in Canva importiert werden und dort mit Drag-and-Drop-Editor bearbeitet werden – genau wie jedes andere Design. So müssen keine neuen Codes mehr generiert werden, wenn Farben getauscht, Elemente verschoben oder Layouts aktualisiert werden.

Die Zusammenarbeit von Canva und Claude Design wurde im April bekannt gegeben, © Canva

Die Zusammenarbeit von Canva und Claude Design wurde im April bekannt gegeben, © Canva

In unserem Artikel zum Thema findest du sieben Tipps eines Anthropic-Designers für die optimale Nutzung von Claude Design. Und auf der Website von Canva findest du noch mehr Insights zu Canva AI 2.0 und seinen vielfältigen Fähigkeiten für das Design und darüber hinaus.


AI-Designs per Sprachbefehl:

So holst du das Beste aus Claude Design heraus

Seite in Claude Design, Weltkugel mit Punkten, Regler und Sidebar daneben
© Anthropic via Canva

Nutzt du Canva beruflich oder privat? Sag es uns gerne in den Kommentaren!





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OpenAI führt Workspace Agents in ChatGPT ein


Workspace Agents sind gemeinsam nutzbare und von Codex unterstützte Agents, die als Weiterentwicklung von GPTs bei der Arbeit in ChatGPT und Slack unterstützen, vom Reporting bis zur Lead-Ansprache.

Baue dir einen Agent und teile ihn mit dem ganzen Team. Um Workflows zu optimieren und diverse Alltagsaufgaben zu automatisieren, müssen OpenAI User nicht mehr auf die GPTs zurückgreifen. Neuerdings können sie mit Workspace Agents umfangreiche Aufgaben delegieren – „vom Erstellen von Berichten über das Schreiben von Code bis hin zum Beantworten von Nachrichten“. Dabei arbeiten die Agents in der Cloud, also auch, wenn die User gar nicht da sind. Und du kannst die Workspace Agents direkt in ChatGPT, aber auch in Slack oder Linear für deine Arbeit einsetzen. OpenAI liefert eine Reihe von Beispielen für diese Agent-Option, an der du dich für den Start orientieren kannst. Außerdem kannst du deine GPTs bald in Workspace Agents umwandeln und sie rund um die Uhr arbeiten lassen. Die Agents sind zunächst noch kostenlos, aber nur auf Zeit.


Auch die KI-Bildgenerierung mit OpenAI wird immer besser.

Die detailliertesten KI-Bilder aller Zeiten?

Das ist ChatGPT Images 2.0

Magazin-Cover mit der Aufschrift „ChatGPT Images 2.0“ und einem detailreichen Chamäleon mit Hut als Beispiel für KI-generierte Bildqualität.
© OpenAI

Die wichtigsten Punkte zu Workspace Agents: Verfügbarkeit, Einsatzgebiet und Beispiele

Workspace Agents sind ab sofort weltweit als Research Preview für die Abonnements ChatGPT Business, Enterprise, Edu und Teachers verfügbar. Sie gelten als Fortentwicklung der GPTs, die aber bestehen bleiben. Bald soll die einfache Umwandlung von vorhandenen GPTs in Workspace Agents möglich sein. Bis zum 6. Mai 2026 sind die Workspace Agents noch komplett kostenlos. Dann gilt eine auf Credits basierende Preisgestaltung.

Wer Zugriff hat, kann die Agents in wenigen Minuten erstellen. Dazu genügt es, einen Workflow zu beschreiben; auch passende Dateien können eingefügt werden, um diesen zu verfeinern. ChatGPT unterstützt dann dabei, die einzelnen Schritte zu definieren, Tools anzubinden, Skills hinzuzufügen und den Agent zu testen. Sind die Workspace Agents erst erstellt, können sie in diversen Umgebungen Kontext erfassen, auf verbundene Apps zugreifen, Code schreiben und ausführen sowie neu gewonnenes Wissen speichern und in der Cloud weiterarbeiten, unterstützt von Codex. Das ist besonders hilfreich, um Arbeitsabläufe nebenher fortzuführen, wenn die User anderweitig beschäftigt oder nicht aktiv sind. Die Agents arbeiten toolübergreifend und holen, sofern nötig, die Genehmigung zur Arbeit von den Usern ein.

Nützlich ist für alle, die auf die Workspace Agents bauen, die Einsatzoption nicht nur in ChatGPT, sondern ebenso in Slack oder Linear. Dank dieser können Teams in ihren gewohnten Umgebungen die unterschiedlichsten Arbeitsabläufe an die Agents auslagern und sich auf andere To-dos konzentrieren. Zu den ersten Anwendungsfällen zählen laut OpenAI die Ansprache potentieller Leads, die Weiterleitung von Feedback zu Produkten, die Prüfung von Software-Anfragen, das wöchentliche Reporting zentraler Kennzahlen, die Analyse von Risiken in der Supply Chain, aber ebenfalls der Monatsabschluss sowie die Unterstützung von Mitarbeitenden.

Die Workspace Agents können Teams in facettenreichen Aspekten unterstützen, © OpenAI
Die Workspace Agents können Teams in facettenreichen Aspekten unterstützen, © OpenAI

Zu den ersten Kund:innen, die die Agents nutzen, gehören Rippling, SoftBank, Better Mortgage, BBVA und HiBob.

Diese Anwendungsfälle zeigt OpenAI auf: Lead Outreach und Reporting Agents dabei

Im Blog Post zur Neuerung stellt OpenAI einige Beispiele für Workspace Agents bereit. Während Teams für die Bereiche Finanzen, Vertrieb, Marketing und Co. auf einige Vorlagen des KI-Unternehmens zugreifen können, zeigen diese Musterbeispiele, wie die Agents tatsächlich aussehen könnten. Es gibt zum Beispiel einen Agent, der eingehende Leads recherchiert, sie bezüglich der Qualifizierungsrubriken einordnet, das CRM dahingehend aktualisiert und sogar passende Follow-up E-Mails für die Leads entwirft. Ein anderer Workspace Agent ruft jeden Freitag Daten ab und erstellt daraus Diagramme und Zusammenfassungen, die für das Reporting eingesetzt werden können. Ein Feedback Workspace Agent wiederum überwacht Slack, Support-Kanäle und öffentliche Foren, erstellt Produktzusammenfassungen und analysiert Feedback, um darauf basierend priorisierte Tasks als Tickets zu erstellen.

So kann ein Feedback Agent wie jener von OpenAI bei Slack aussehen, © OpenAI
So kann ein Feedback Agent wie jener von OpenAI bei Slack aussehen, © OpenAI

Mit den neuen Workspace Agents möchte OpenAI ein zentrales Problem der Alltagsarbeit in Teams beheben, nämlich die Arbeit in Silos und das divers verteilte Wissen:

Wissen ist oft über Menschen und Systeme verteilt. Workspace-Agenten ermöglichen es Teams, dieses Wissen in einen wiederverwendbaren Workflow zu verwandeln: einen, der dem richtigen Prozess folgt, die richtigen Tools verwendet und in der gesamten Organisation geteilt werden kann.

Dabei sollen die Workspace Agents stets unter der Kontrolle der Team-Mitglieder bleiben. Sie können festlegen, welche Tools und Daten verwendet werden dürfen. Sie können genauso festlegen, an welchen Punkten eine Erlaubnis eingeholt werden muss, etwa vor dem Schreiben von Mails oder der Bearbeitung von Tabellen mit sensiblen Daten. Auch können Admins sensible Daten schützen und den Zugriff einzelner Team-Mitglieder auf die Agents steuern. Zudem sollen die Admins bald in der Admin-Konsole alle in ihrer gesamten Organisation erstellten Agents samt Nutzungsmustern und verbundenen Datenquellen sehen können.

In den nächsten Wochen sollen für die Workspace Agents noch Trigger dazukommen, die die Arbeit der Agents automatisch starten, verbesserte Dashboards und der Support für die Agents in der Codex App. OpenAIs Development Agent Codex, der die Prozessoptimierung mit den Workspace Agents unterstützt, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Zahl der wöchentlich aktiven User ist bereits auf vier Millionen gestiegen.

Für den optimierten Zugriff auf Codex hat OpenAI zuletzt eine neue Abooption im Bereich ChatGPT Pro gelauncht.


Das ist das neue ChatGPT Pro-Abo

Lilafarbene und graue Balken im Hintergrund, vorne ein Interface mit OpenAIs Codex und Prompt-Leiste
© OpenAI via Canva





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Google bringt Workspace Intelligence für Docs, Gmail und Slides


Statt zwischen Gmail, Docs, Drive und anderen Tools zu wechseln, greifen diese Google-Dienste künftig ineinander. Du kannst im Chat einfach sagen, was du brauchst – eine Präsentation, ein Meeting, eine Auswertung – und Gemini zieht sich die passenden Infos aus deinen Mails, Dateien und Projekten zusammen und setzt es direkt um. E-Mails werden automatisch priorisiert, Aufgaben vorgeschlagen, Dokumente entstehen aus bestehenden Inhalten. Gleichzeitig kommt ChatGPT jetzt zu Google Sheets und Excel. Tabellen lassen sich per Spracheingabe erstellen, analysieren und aktualisieren – inklusive Formeln und Auswertungen. Alle Details zu den Neuerungen und dem Google-Arbeitsalltag von morgen im Überblick.


Google ergänzt SEO Best Practices für zusätzliche Snippet Links in der Suche

violetter Hintergrund, davor Snippet-Mockup mit Textlinien und Read More CTA
© Google via Canva

Google Workspace Intelligence verknüpft jetzt alles

Mit Geminis Personal Intelligence hat Google Anfang des Jahres bereits begonnen, Daten im privaten Kontext KI-gestützt zu vernetzen. Workspace Intelligence überträgt dieses Prinzip nun auf den Arbeitsalltag und dient als verbindende Ebene, die Nutzer:innen ihren gesamten Business-Kontext zugänglich macht. Im Post erklärt das Unternehmen:

We believe AI should help you get things done. It should understand what projects are most important and how to prioritize work.

Gemini greift auf Inhalte aus Gmail, Docs, Drive, Slides und weiteren Workspace Apps zu und verknüpft sie mit externen Datenquellen, um deinen Arbeitskontext zu erfassen und relevante Informationen zusammenzuführen. So entsteht ein vernetztes Gesamtbild deiner Arbeit, in dem Inhalte nicht mehr isoliert stehen, sondern im Zusammenhang verarbeitet werden können. Kalender, Docs, Gmail und Drive greifen dabei erstmals systematisch ineinander und bündeln Informationen app-übergreifend. Im Blog beschreibt Google das als „einheitliches Echtzeit-Verständnis für automatisiertes Arbeiten“. Konkret übernimmt Workspace Intelligence drei zentrale Funktionen:

  • Informationsbeschaffung: Workspace Intelligence aggregiert automatisch relevante Inhalte aus E-Mails, Chats, Dateien und dem Web, sodass Nutzer:innen nicht mehr aktiv suchen müssen.
  • Situationsbewusstsein: Gemini erkennt Prioritäten, Deadlines und Zusammenhänge und hebt relevante Aufgaben hervor.
  • Personalisierung: Workspace Intelligence analysiert Schreibstil, Kommunikationsverhalten und Formatierungspräferenzen, um Outputs individuell anzupassen.

Dabei lernt Workspace Intelligence aktiv aus bisherigen Arbeitsmustern und kann Tonalität, Struktur und Arbeitsweise der Nutzer:innen nachbilden.

Ask Gemini im Google Chat

Mit Ask Gemini integriert Google eine intelligente Befehlszeile direkt in Google Chat. Du formulierst einfach dein Ziel und Gemini übernimmt die Umsetzung im Hintergrund. Die KI greift auf den gesamten Workspace-Kontext zu und orchestriert Workflows über mehrere Tools hinweg. Dazu gehören:

  • Dokumente und Präsentationen automatisch erstellen
  • Meetings koordinieren und Zeitfenster abstimmen
  • Dateien anhand von Beschreibungen finden
  • Aufgaben über mehrere Anwendungen hinweg ausführen
  • externe Tools wie Asana, Jira oder Salesforce integrieren

Im Alltag wird das besonders im E-Mail Management wertvoll. Die neue AI Inbox in Gmail priorisiert Inhalte, fasst E-Mail-Verläufe zusammen und schlägt konkrete To-dos vor. Nutzer:innen sollen so schneller aufholen und direkt ins Handeln kommen, wie Google in einem Post zu den neuen Inbox-Funktionen betont.

Die Funktion wird aktuell im Gemini-Umfeld ausgerollt und steht zunächst nur Workspace Enterprise Plus Nutzer:innen in Gemini Alpha zur Verfügung.


Googles Pomelli kommt endlich nach Deutschland:
KMU Marketing Tool mit AI Power

Pomelli-Schriftzug vor verschwommenem Hintergrund mit Interface samt Elementen
© Google via Canva

Docs, Sheets und Slides sind jetzt KI-gestützte Workspaces

Auch Google Docs, Sheets und Slides werden mit Gemini kontextsensitiver und stärker miteinander verknüpft. Inhalte entstehen nicht mehr isoliert, sondern auf Basis vorhandener Daten, Kommunikationsverläufe und Unternehmensrichtlinien

In Docs erstellt Gemini Texte, ergänzt visuelle Inhalte und verarbeitet Feedback aus Kommentaren direkt. So übernimmt die KI zunehmend Teile der Kollaboration und reagiert sofort auf Feedback. In Sheets geht Google noch einen Schritt weiter. Neben der Erstellung und Analyse von Tabellen per natürlicher Sprache lassen sich jetzt auch externe Datenquellen einbinden. Mit dem neuen Sheets Canvas entstehen daraus interaktive Anwendungen direkt auf Datenbasis, etwa:

  • Dashboards zur Visualisierung von KPIs
  • Heatmaps für Muster und Trends
  • Kanban-Boards für operative Prozesse
  • individuelle Mini-Apps für datengetriebene Workflows

Google beschreibt die neuen Funktionen in Sheets, insbesondere den Sheets Canvas, als Übergang von statischen Tabellen hin zu interaktiven Anwendungen direkt auf Basis von Unternehmensdaten.

Auch in Slides automatisiert Google die Erstellung von Präsentationen. Gemini generiert vollständige, bearbeitbare Decks aus bestehenden Inhalten und richtet sie an Markenrichtlinien und Designvorgaben aus. Die Funktion befindet sich aktuell im Roll-out und soll in den kommenden Wochen breiter verfügbar werden. Weitere Details zu zusätzlichen Workspace-Neuerungen von der Cloud Next findest du in der offiziellen Übersicht im Workspace Blog.

ChatGPT Plugin für Google Sheets und Excel

Neben Gemini zieht auch ChatGPT weiter in den Google-Kosmos ein. OpenAI hat jüngst Add-ons in Google Sheets und Excel integriert. Diese Integration wurde auch von OpenAIs Ryan Brewer auf X vorgestellt und erlaubt es, Nutzer:innen, Tabellenkalkulationen per natürlicher Sprache zu erstellen, zu analysieren und zu aktualisieren – ohne manuell Formeln zu schreiben oder Tools zu wechseln.

Statt Formeln und Funktionen manuell einzugeben, beschreibst du einfach, was du brauchst. ChatGPT erstellt auf Basis deiner Prompts vollständige Sheets inklusive Formeln, wertet Daten über mehrere Arbeitsblätter hinweg aus und fasst die wichtigsten Erkenntnisse verständlich zusammen. Auch bestehende Tabellen lassen sich direkt überarbeiten, strukturieren und in Echtzeit anpassen. Dabei bleibt der Prozess transparent: ChatGPT zeigt, was passiert, verweist auf konkrete Zellbezüge und fragt vor Änderungen nach Bestätigung. Das können die ChatGPT Plugins konkret:

  • komplette Tabellen inklusive Formeln aus Beschreibungen erstellen
  • Daten über mehrere Arbeitsblätter hinweg analysieren und zusammenfassen
  • Fehler in Formeln erkennen und verständlich erklären
  • Muster und Trends identifizieren
  • Tabellen bereinigen, strukturieren und vereinheitlichen
  • Änderungen transparent machen und begründen

Die Integrationen stehen als Add-ons in Google Sheets und Excel zur Verfügung. In der Beta sind die Integrationen weltweit für Pro- und Plus-Nutzer:innen sowie für Nutzer:innen von ChatGPT Business, Enterprise und Edu verfügbar. Zusätzlich stehen sie Lehrkräften und dem Schulbereich (K–12, also Grund- bis Oberstufe) zur Verfügung. Gerade für datengetriebene Workflows entsteht damit eine neue, smarte und dialogbasierte Form der Interaktion mit Tabellenkalkulationen.





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