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Meta One startet direkt mit 4 Abostufen


Mit den vergleichsweise niedrigen Einstiegspreisen für Dienste wie Instagram Plus oder WhatsApp Plus will Meta die Hürde senken, künftig für besonders spannende sowie neue Funktionen zu zahlen, und gleichzeitig möglichst viele Menschen für die neuen Abos gewinnen. In Europa hatte Meta bereits 2023 kostenpflichtige Versionen von Facebook und Instagram ohne Werbung eingeführt. Der Konzern reagierte damit auf strengere EU-Datenschutzvorgaben rund um personalisierte Werbung und Datennutzung.


Instagram Plus und WhatsApp Plus starten weltweit
– perspektivisch kommt Meta One

Grafik mit dem Schriftzug „MetaOne“ vor vier pastellfarbenen Wolken- und Farbverläufen in Blau, Rosa, Lila und Türkis. Das Motiv visualisiert Metas geplantes Premiumökosystem rund um Instagram Plus, WhatsApp Plus und Facebook Plus.
© Naomi Gleit, xoxostd via Canva

Instagram Plus: Mehr Reichweite, mehr Insights und heimliche Story Views für 3,99 US-Dollar

Instagram Plus setzt vor allem auf exklusive Insights und Interaktionsfunktionen, die bisher nicht direkt in der App verfügbar waren. Das Abo soll laut den neuen Informationen 3,99 US-Dollar pro Monat kosten und unter anderem folgende Funktionen enthalten:

  • unbegrenzte Zielgruppenlisten für Stories über die bisherige Close-Friends-Funktion hinaus
  • Story Rewatch Insights
  • durchsuchbare Viewer-Listen
  • ein wöchentliches Story Spotlight für zusätzliche Sichtbarkeit
  • Stories mit einer Laufzeit von bis zu 48 Stunden statt nur der üblichen 24 Stunden
  • Quiet Posting für Profil und Highlights, ohne Inhalte aktiv im Feed auszuspielen
  • Story Preview ohne sichtbaren Viewer-Eintrag
  • Custom App Icons
  • eigene Schriftarten für Bios
  • zusätzliche Profil-Pins

Creator sollen laut den Informationen allerdings darüber informiert werden, dass die anonyme Story-Preview-Funktion existiert.

Grafik von Meta zum neuen kostenpflichtigen Abo Instagram Plus mit Preisangabe von 3,99 US-Dollar pro Monat sowie Funktionen wie Story Insights, längere Story-Laufzeiten, anonyme Story Previews und zusätzliche Profilanpassungen.
Übersicht der Instagram Plus Features, © Meta via Matt Navarra

WhatsApp Plus: Meta macht sogar Chat-Design und Klingeltöne zum Abo

Das WhatsApp-Bezahlabonnement WhatsApp Plus steht seit Mitte Mai ersten iOS Usern zur Verfügung und bringt zahlreiche Personalisierungs- und Komfortfunktionen in die App. In Europa kostet WhatsApp Plus laut bisherigen Tests derzeit rund 2,49 Euro pro Monat. Laut den neuen Informationen soll das Abo langfristig 2,99 US-Dollar monatlich kosten. Zum Paket gehören unter anderem:

  • Premium Sticker
  • animierte Chat Overlays
  • zusätzliche Themes
  • alternative App-Logos mit individuellen Farbeffekten
  • individuelle Klingeltöne
  • bis zu 20 angepinnte Chats statt bisher drei
  • individuelle Anpassungen für Chat-Listen
  • 18 zusätzliche Farboptionen für die App-Gestaltung
Grafik zu WhatsApp Plus mit Preis von 2,99 US-Dollar pro Monat sowie zusätzlichen Themes, Stickern, Klingeltönen und erweiterten Chat-Funktionen.
WhatsApp Plus bringt neue Personalisierungs- und Organisationsfunktionen im Abo, © Meta via Matt Navarra

Facebook Plus: Stories, Reactions und Viewer-Suche für 3,99 US-Dollar

Facebook Plus soll ebenfalls 3,99 US-Dollar pro Monat kosten und bringt ähnliche Funktionen wie Instagram Plus auf Facebook und Messenger. Laut den neuen Informationen umfasst das Abo unter anderem:

  • längere Story-Laufzeiten von bis zu 48 Stunden
  • animierte Super Reactions für Stories
  • Viewer Insights und Suchfunktionen für Story-Zuschauer:innen
  • Story Previews, ohne selbst als Viewer sichtbar zu werden
  • Custom Icons für Facebook und Messenger

Auch hier sollen Poster laut den Informationen darüber informiert werden, dass die anonyme Preview-Funktion existiert.

Grafik zu Facebook Plus mit Preis von 3,99 US-Dollar pro Monat sowie längeren Stories, Viewer Insights, Super Reactions und anonymen Story Previews.
Facebook Plus erweitert Stories und Insights um zusätzliche Premiumfunktionen,
© Meta via Matt Navarra

Meta One: AI, Creator Tools und Reichweite werden zum Premium-Bundle

Laut Social-Media-Experte Matt Navarra plant Meta mehrere unterschiedliche Stufen für AI-, Creator- und Business-Funktionen. Die verschiedenen Meta One-Angebote sollen perspektivisch Instagram Plus, Facebook Plus, WhatsApp Plus und zusätzliche AI-Funktionen unter einem gemeinsamen Premiumsystem bündeln.

Meta One Plus für 7,99 US-Dollar pro Monat

Meta One Plus soll zusätzliche AI-Nutzung und Premiumfunktionen aus den Meta Apps enthalten. Dazu gehören unter anderem:

  • mehr monatliche AI-Nutzung
  • mehr Thinking Mode für komplexe Aufgaben in der Meta AI App und im Web
  • zusätzliche Bild- und Videogenerierung
  • gebündelte Premiumfunktionen aus Instagram, Facebook und WhatsApp
Grafik zu Meta One Plus mit Preis von 7,99 US-Dollar pro Monat sowie mehr AI-Nutzung, Thinking Mode und generativen Bild- und Videofunktionen.
Meta One Plus bündelt zusätzliche AI-Nutzung und Premiumfunktionen aus den Meta Apps, © Meta via Matt Navarra

Meta One Essential für 14,99 US-Dollar pro Monat

Mit Meta One Essential richtet sich Meta an Creator und professionelle Accounts. Das Paket soll unter anderem folgende Funktionen enthalten:

  • Verified Badge für Instagram und Facebook
  • zusätzlicher Schutz gegen Fake Accounts und Identitätskopien
  • proaktive Überwachung möglicher Copycat Accounts
  • erweitertes Linksheet für Websites, Social Profiles und weitere Ziele
Meta One Essential kombiniert Verifizierung, Schutzfunktionen und Profil-Tools für Creator und Brands.
Meta One Essential kombiniert Verifizierung, Schutzfunktionen und Profil-Tools für Creator und Brands, © Meta via Matt Navarra

Meta One Premium für 19,99 US-Dollar pro Monat

Im Vergleich zu Meta One Plus soll Meta One Premium für 19,99 US-Dollar pro Monat deutlich mehr Kapazität für intensive AI-Nutzung und komplexere Requests bieten. Laut den Informationen richtet sich das Paket vor allem an Power User mit höherem AI-Bedarf.

Grafik zu Meta One Premium mit Preis von 19,99 US-Dollar pro Monat sowie erweiterter AI-Kapazität und zusätzlichen generativen Funktionen.
Meta One Premium richtet sich an intensive AI User mit höherer Nutzungskapazität, © Meta via Matt Navarra

Meta One Advanced für 49,99 US-Dollar pro Monat

Das teuerste und umfangreichste Meta One-Abo soll laut den veröffentlichten Informationen 49,99 US-Dollar pro Monat kosten. Meta One Advanced richtet sich an professionelle Accounts, Brands und Creator und enthält unter anderem folgende Features:

  • bessere Platzierungen in Instagram- und Facebook-Suchergebnissen
  • höhere Sichtbarkeit im Feed
  • hervorgehobener Follow Button auf Reels
  • automatische Follow-Einladungen an Personen, die mit Inhalten interagieren
  • klickbare Links in Instagram Posts und Reels
  • erweiterte Profile mit mehreren Adressen und zusätzlichen Informationen
  • Competitive Insights für Instagram
  • Audience Insights für Facebook
  • optimiertes Scheduling
  • Shared Account Access
  • Alerts für Original Content Credit
  • menschlicher Support
Grafik zu Meta One Advanced mit Preis von 49,99 US-Dollar pro Monat sowie Reichweiten-Tools, klickbaren Links, Insights und Workflow-Funktionen.
Meta One Advanced bündelt Reichweitenfunktionen sowie Analytics und Workflow Features für professionelle Accounts, © Meta via Matt Navarra

Die verschiedenen Meta One-Abos sollen laut den veröffentlichten Informationen zunächst in ausgewählten Märkten getestet werden. Meta One Plus und Premium starten demnach zuerst in Singapur, Guatemala und Bolivien. Meta One Essential und Advanced sollen zunächst in Saudi-Arabien, Marokko, Thailand und Bangladesch getestet werden.


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Claude Fable 5 länger ohne Aufpreis verfügbar – nicht alle happy


Claude User mit Bezahlabonnement können länger auf Claude 5 Fable bauen, ohne Credits zu verbrauchen. Zudem bleibt das wöchentliche Nutzungslimit für Claude Code vorerst erhöht.

Das jüngste Update Anthropics spaltet die Gemüter. Denn das KI-Unternehmen hat den Zugriff auf das wieder verfügbare Modell Claude Fable 5 in den Abonnements ohne zusätzliche Abrechnung via Credits zugesagt – allerdings nur für eine kurze Zeit. Während sich die einen über die Verlängerung freuen, ärgern sich andere darüber, künftig neben dem Abonnement die Credits für die Nutzung des Modells zahlen zu müssen. OpenAI reagiert mit einem Angebot für GPT-5.6 Sol.


Claude Fable 5 kommt zurück und Claude Sonnet 5 neu dazu

beigefarbener Hintergrund, eine Fünf aus Pflanzen davor
© Anthropic via Canva

Claude Fable 5 länger ohne Credit-Kosten im Abo

Auf X hat der offizielle Account von Anthropic bekanntgegeben, dass es zwei wichtige Nutzungs-Updates für Claude User gibt. Zum einen können alle, die ein Bezahlabonnement haben, das neue und nach einigen Irrungen und Wirrungen in den USA wieder umfassend verfügbare Modell Claude Fable 5 weiterhin im Abonnement nutzen, ohne Credits einsetzen und für diese extra zahlen zu müssen. Das gilt aber nur bis zum 19. Juli. Bis dahin bleibt auch das wöchentliche Nutzungslimit für Claude Code im Abonnement um 50 Prozent erhöht.

In den sozialen Medien fallen die Reaktionen auf die Claude Fable 5-Nutzungsbedingungen gemischt aus. Zwar freuen sich einige, dass sie noch ein paar Tage mehr direkt im Abonnement mit dem Modell arbeiten können, ohne Extrakosten einkalkulieren zu müssen. Doch viele sind frustriert. Denn nach dem 19. Juli wird das Modell nur noch mit kostenpflichtigen Usage Credits zu nutzen sein. User können im Abonnement dann ein anderes Modell nutzen, das ohne diese Zusatzkosten enthalten ist – oder die Mehrkosten in Kauf nehmen. Die Usage Credits werden im Konto über den Bereich „Zusätzliche Nutzung“ verwaltet.

Eine Reihe von Usern kommentierte Anthropics Post mit der Drohung, andere KI-Unternehmen mit ihren Modellen zu nutzen, da diese in den festgelegten Abonnements ohne Zusatzkosten bleiben.

Auf X erklärte OpenAIs Thibault Sottiaux bereits, dass das neue Vorzeigemodell des Unternehmens, GPT-5.6 Sol, ohne Aufpreis in den Abonnementvarianten der Anthropic-Konkurrenz verfügbar sein wird – zumindest für den Moment.

Auch GPT-5.6 steht jetzt weltweit umfassend zur Verfügung, nachdem es durch US-Restriktionen zunächst einer kleinen Gruppe vorbehalten war. Das Modell unterstützt ChatGPT und Codex sowie den neuen Super-Agent ChatGPT Work. Diese Dienste konkurrieren unter anderem mit Claude Code und Claude Cowork.


Wie es eigentlich zu Claude Code kam:

Anthropic erzählt Making Of

schwarzer Hintergrund, davor Terminal mit Claude Icon und Textfeldern
© Anthropic via Canva

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Edelman Trust Barometer: Leben in Blasen: Wie Marken auf Abschottung reagieren können


Menschen leben zunehmend in ihren eigenen Blasen

Die wichtigste Erkenntnis der neuen Edelman-Studie kommt nicht als Vertrauenswert daher, sondern als Warnsignal für das Marketing: Die Welt fragmentiert sich. Menschen ziehen sich in soziale, kulturelle und ideologische Gemeinschaften zurück. Sie vertrauen vor allem denen, die dieselben Werte, dieselben Informationsquellen und einen ähnlichen Hintergrund haben wie sie selbst. Für Marken bedeutet das eine fundamentale Veränderung der Spielregeln.

„Wer sich abschottet, lehnt mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit Marken ab, die auch Menschen ansprechen, die anders sind als er selbst“, sagt CEO

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OMD e2b und Linkedin: KI-Kompetenz wird im B2B-Marketing immer wichtiger


Auch im B2B-Marketing finden sich zahlreiche Nutzungsfelder für KI

Immer mehr B2B-Marketer setzen KI zur Strategieentwicklung ein, ob bei der Marktanalyse oder der Konzeption von Kampagnen. Gleichzeitig verlieren etablierte Methoden an Bedeutung, zeigt eine aktuelle Umfrage von OMD e2b und Linkedin.

Bereits zum zweiten Mal seit 2024 führen Linkedin und OMD e2b, die auf B2B-Marketing spezialisierte Unit von OMD Germany, ihre Studie zur Nutzung

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