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Milliardärsfamilien investieren in Trade Republic: Deutschlands Nr.1-Startup jetzt


Neue Top-Investoren steigen in einer 1,2-Milliarden-Euro Secondary-Runde bei Trade Republic ein. Das Fintech wächst weiter und bleibt profitabel.

Milliardärsfamilien investieren in Trade Republic: Deutschlands Nr.1-Startup jetzt

Thomas Pischke (l.) und Christian Hecker (r.) lernten sich 2011 im Studium kennen. Marco Cancellieri (nicht im Bild) stieß kurz vor der Gründung 2015 zum Team.
Trade Republic

Trade Republic wird nach einer Secondary-Transaktion mit 12,5 Milliarden Euro bewertet. Das gab das Unternehmen diesen Mittwoch bekannt. Im Zuge des Verkaufs bestehender Anteile in Höhe von 1,2 Milliarden Euro steigt der Berliner Neobroker damit zum wertvollsten deutschen Startup auf. Neue Investoren wie Wellington, Fidelity und der Staatsfonds GIC beteiligen sich, während bestehende Geldgeber ihre Anteile ausbauen.

Bewertungssprung auf 12,5 Milliarden Euro

Mit der Bewertung liegt Trade Republic nun knapp vor der Münchner KI-Firma Helsing, die zuletzt mit rund zwölf Milliarden Euro bewertet worden war. Gegenüber der letzten großen Finanzierungsrunde im Sommer 2022, als das Unternehmen noch auf etwa fünf Milliarden Euro kam, hat sich der Unternehmenswert demnach mehr als verdoppelt.

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Im Zuge der Secondary-Transaktion wechseln Anteile aus der Frühphase den Besitzer. Bestehende Investoren wie Founders Fund, Sequoia, Accel, TCV und Thrive Capital bauen ihre Positionen aus. Neu hinzu kommen mehrere langfristig ausgerichtete Kapitalgeber, darunter Wellington Management, Fidelity Management & Research Company und Khosla Ventures.

Ergänzt haben den Investorenkreis die europäischen Beteiligungsgesellschaften Aglaé und Lingotto Innovation. Aglaé gehört zur Familie Arnault, die auch hinter Louis Vuitton steckt. Lingotto ist Teil des Netzwerks der italienischen Agnelli-Dynastie, die unter anderem Anteile an Ferrari hält.

Trade Republic selbst erhält im Rahmen der Transaktion kein neues Kapital.

Wachstum ohne frisches Kapital

Nach eigenen Angaben ist Trade Republic seit drei Jahren profitabel und sieht aktuell keinen Bedarf für zusätzliches Wachstumskapital. Die Secondary-Runde ermöglicht frühen Investoren einen teilweisen Ausstieg und verschafft dem Unternehmen zugleich mehr zeitlichen Spielraum mit Blick auf einen möglichen Börsengang. Mitgründer Christian Hecker hatte zuletzt betont, Trade Republic wolle vorerst privat weiterwachsen.

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Operativ wächst der Neobroker weiter stark. In den vergangenen 18 Monaten hat Trade Republic seine Kundenzahl auf über zehn Millionen verdoppelt, das verwaltete Vermögen liegt bei rund 150 Milliarden Euro. Rund 70 Prozent der Nutzer investieren laut Unternehmen erstmals am Kapitalmarkt. Seit Ende 2023 verfügt Trade Republic über eine Vollbanklizenz und hat sein Angebot zuletzt unter anderem um Girokonten, eine Bezahlkarte sowie neue Anlageklassen erweitert.

Wachstum bringt auch Reibung

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Das schnelle Wachstum bringt allerdings auch Herausforderungen mit sich. Zuletzt waren die Beschwerden von Kunden bei Verbraucherzentralen und der Finanzaufsicht BaFin gestiegen, insbesondere mit Blick auf den Kundenservice. Das Startup kündigte an, diesen in den kommenden Monaten weiter auszubauen. Branchenbeobachter rechnen derzeit nicht mit regulatorischen Einschränkungen, wie etwa beim Wettbewerber N26 in der Vergangenheit.



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5 neue Startups: Porters, meda, Qontext, ailloy.io, codyco.ai


#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Porters, meda, Qontext, ailloy.io und codyco.ai.

5 neue Startups: Porters, meda, Qontext, ailloy.io, codyco.ai

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Porters
Porters aus Zürich, von Konstantin Kotulla, Christopher Barth und Michael John an den Start gebracht, setzt auf die KI-gestützte Automatisierung von Banking-Prozessen. Dabei geht es unter anderem darum, Arbeitsabläufe bei rechtlich sensiblen Dingen zu verbessern.

meda
Die Münchener Jungfirma meda, von Andrei Mancu aus der Taufe gehoben, möchte sich als „KI-Dokumentations- und Abrechnungssoftware für Ärzte“ etablieren. Das Team aus München verspricht dabei „weniger Papierkram, mehr Patientenversorgung“. Die Plattform des Startups automatisiert etwa „die medizinische Verwaltung“.

Qontext
Das Berliner KI-Startup Qontext hat vor, sich als „Context Management Platform“ zu etablieren. „Our mission is to turn company context into a shared, trusted resource: centralized, up-to-date, and accessible to every AI process through one simple layer“, teilt das Team um die Gründer Lorenz Hieber und Nikita Kowalski mit. 

ailloy.io
Bei ailloy.io aus Wiesbaden, von Beatrice Gosert und Paul Grotzke auf die Beine gestellt, dreht sich alles um Paartherapie. Zur Idee teilt das Team mit: „We translate therapeutic expertise into continuous, accessible care that understands relationship dynamics in real time. This is not chatbot therapy. It’s structured, empathic guidance built on science.“

codyco.ai
Hinter codyco.ai aus München, von Stefan Schaff, Endrit Bytyqi und Alexander Schober ins Leben gerufen, verbirgt sich ein „KI Concierge für Hotels“. Die KI des Startups nimmt dabei Reservierungen an, wickelt die Zahlungen ab und schreibt die Buchung automatisch in das System des jeweiligen Hotels. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

WELCOME TO STARTUPLAND


SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E



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Tower sammelt 6,4 Millionen ein – Level Nine erhält 4 Millionen – Finanzspritze für Diamens


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Tower sammelt 6,4 Millionen ein +++ Level Nine erhält 4 Millionen +++ Finanzspritze für Diamens +++ DHDL: Peak Protect, Heartbeat Revivel, purora +++

Tower sammelt 6,4 Millionen ein – Level Nine erhält 4 Millionen – Finanzspritze für Diamens

Im #DealMonitor für den 17. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland

Tower 
+++ Der Londoner Investor DIG Ventures, der Wiener Investor Speedinvest, Flyer One Ventures, Roosh Ventures, Celero Ventures, Angel Invest sowie Business Angels wie Jordan Tigani, Olivier Pomel, Ben Liebald und Maik Taro Wehmeyer investieren 6,4 Millionen US-Dollar in Tower. Das Startup aus Berlin, 2024 von Brad Heller und Serhii Sokolenko gegründet, ermöglicht es „Menschen und KI-Agenten, zusammenzuarbeiten und KI-generierten Code sowie Daten in zuverlässige Systeme zu verwandeln, die tatsächlich funktionieren“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team unter anderem „den Ausbau seines Go-to-Market-Teams“ vorantreiben. Mehr über Tower

Level Nine 
+++ Der Berliner Investor Visionaries Tomorrow, Zero Carbon Capital, Rockstart, IBB Ventures und das Angel-Investoren-Netzwerk better ventures investieren 4 Millionen Euro in Level Nine. Das Berliner Startup, 2023 von Seadna Quigley und Emily Sheridan gegründet, entwickelt eine KI-gestützte „Katalysator-Plattform, die lokal verfügbare biobasierte Rohstoffe in leistungsfähige chemische Grundbausteine umwandelt“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „den industriellen Scale-up der Katalysator-Plattform vorantreiben“. Visionaries Tomorrow hält nun 15,6 % am Unternehmen. Auf Zero Carbon Capital entfallen 10 %. Mehr über Level Nine

Diamens
+++ Der Grazer Investor eQventure, VP Venture Partners, FS Life Science Investment und VGW Beteiligungs GmbH investieren eine sechsstellige Summe in Diamens. Das FemTech aus Linz, von Marlene Rezk-Füreder, Clara Ganhör, Angelika Lackner, Eva Scharnagl und Peter Oppelt an den Start gebracht, entwickelt „den weltweit ersten Test für Endometriose aus Menstruationsblut“. „Für jede Frau frei zugänglich, einfach und preiswert“, teilt das Startup mit. Mehr über Diamens

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Peak Protect
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 75.000 Euro in Peak Protect (jetzt als Easy Protect unterwegs) und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup setzt auf ein Stahlseil als Handysicherung.

Heartbeat Revivel
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 160.000 Euro in Heartbeat Revivel und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Berlin setzt auf ein tragbares, schlüsselbundgroßes Soundgerät, das im Notfall klare, gesprochene Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Wiederbelebung gibt.

purora
+++ Familien-Löwin Dagmar Wöhrl investiert in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 300.000 Euro in purora und sichert sich dabei 13,75% am Unternehmen. Das Startup aus Raab setzt auf fertige Bio-Mahlzeiten im Glas.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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War for Talents bei deutschen Unicorns: Diese Branchen stellen jetzt ein


War for Talents bei deutschen Unicorns: Diese Branchen stellen jetzt ein

Indeed-Daten zeigen: In diesen Unicorn-Branchen steigen derzeit die Chancen auf Jobs.
Generative Illustration: Dominik Schmitt/Gründerszene

Die deutschen Unicorns wachsen – und suchen Personal. Wer stellt ein, welche Spezialisierungen sind besonders gefragt? Gemeinsam mit den Arbeitsmarktexperten von Indeed zeigt Gründerszene euch einmal im Monat, wo eure Chancen auf einen Job bei den Einhörnern besonders gut stehen. Im März: Defense-Tech und Climate-Tech.





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