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Künstliche Intelligenz

n8n: Wichtiges Sicherheitsupdate in Sicht


Die n8n-Entwickler kündigen für kommenden Mittwoch (22. April) zur Mittagszeit einen Sicherheitspatch für ihre Automatisierungsplattform mit KI-Funktionen an. Zu den Schwachstellen ist derzeit so gut wie nichts bekannt.

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In einer Mail an n8n-Nutzer steht, dass es sich um mehrere kürzlich entdeckte Sicherheitslücken mit den Bedrohunsgraden „kritisch“ und „hoch“ handelt. Was nach erfolgreichen Attacken passieren kann, ist bislang unklar. In der Nachricht steht auch nichts von bereits laufenden Attacken.

Die Entwickler raten Betreibern von On-Premises-Instanzen, das Update, wenn es draußen ist, so schnell wie möglich zu installieren. Wenn der Sicherheitspatch da ist, wollen sie weitere Informationen zu den Lücken und zur Absicherung von Systemen veröffentlichen.


(des)



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Mobile Klimaanlage Dreo AC318S im Test: Mit App, Fensterabdichtung & 7500 BTU


Die Dreo AC318S kühlt kleine Räume bis 15 m² und punktet mit App-Steuerung, Home-Assistant-Integration sowie vielseitigem Zubehör. Wir haben sie getestet.

Die Dreo AC318S ist eine kompakte Monoblock-Klimaanlage mit 2,2 kW Kühlleistung, die der Hersteller für Räume bis 15 m² empfiehlt. Besonders ist die umfassende Smart-Home-Anbindung: Neben der eigenen Dreo-App stehen Google Home und sogar eine offizielle Home-Assistant-Integration bereit.

Ebenso ungewöhnlich ist der Umfang des beiliegenden Fensterabdichtungs-Zubehörs. Während viele Konkurrenten lediglich eine starre Schiebeklappe für amerikanische Schiebefenster mitliefern, deckt Dreo gleich mehrere Fenstertypen ab – inklusive eines flexiblen Abdichtungstuchs mit Klettband für die hierzulande verbreiteten Flügelfenster. Im normalen Kühlbetrieb arbeitet die AC318S dank integriertem Verdampfer weitgehend abflussfrei, im Entfeuchtungsmodus muss man jedoch zwingend den unteren Ablaufanschluss nutzen und das Wasser über den beiliegenden Schlauch abführen. Als Kältemittel kommt das klimafreundliche R290 zum Einsatz.

Preislich liegt die AC318S aktuell bei 460 Euro auf Amazon, mit einem 25-Euro-Anklick-Coupon sinkt der Preis auf 435 Euro. Das Testgerät hat uns Dreo zur Verfügung gestellt.

Ausstattung & Bedienung

Beim Lieferumfang punktet die AC318S vor allem mit ihrem Zubehör zur Fensterabdichtung. Während viele Konkurrenten nur eine starre Schiebeklappe für amerikanische Schiebefenster beilegen – die an deutschen Flügelfenstern oft nicht sinnvoll nutzbar ist – deckt Dreo gleich mehrere Fenstertypen ab. Im Karton liegen eine Fensterblende mit Erweiterung (jeweils 45 cm) für Schiebefenster, ein Wandabluftadapter für fest installierte Abluftkanäle, ein flexibles Abdichtungstuch mit Klettband für Flügelfenster sowie eine zusätzliche Fensterdichtung. Hinzu kommen der Abluftschlauch mit 15 cm Durchmesser und 1,52 m Länge, eine Fernbedienung samt Batterie sowie ein Ablaufschlauch.

Die AC318S bietet drei Betriebsmodi: Kühlen (Zielbereich 16 bis 30 °C), Entfeuchten (Zielwerte von 30 bis 80 % relativer Luftfeuchte in 5-%-Schritten) und Ventilator. Im Trocken-Modus schafft sie laut Hersteller 2,5 l pro Stunde, auf 24 Stunden gerechnet sind das bis zu 60 l. Wichtig: Im Entfeuchtungsmodus muss man den unteren Ablaufanschluss öffnen und den mitgelieferten Schlauch in einen tiefer gelegenen Abfluss oder Eimer führen – nur dann läuft das Kondenswasser kontinuierlich ab. Der Lüfter hat drei Stufen plus Auto, hinzu kommen ein 24-Stunden-Timer, eine Kindersicherung, eine ECO-Funktion sowie ein Oszilliermodus, bei dem sich die Auslassklappen in einem Winkel zwischen 50 und 90 Grad bewegen und die Luft sichtbar besser verteilen.

Am Gerät selbst stehen alle Funktionen zur Verfügung, die auch die App bietet. Auf dem Bedienfeld sitzen kapazitive Tasten für Ein/Aus, eine M-Taste zum Durchschalten der Betriebsmodi, Plus und Minus für die Temperaturwahl, eine Taste für die Lüfteranpassung, Oszillieren ein/aus, Timer sowie den Nachtmodus. Was aktuell eingestellt ist, zeigt das runde, schwarz hinterlegte Display auf der Vorderseite unter den Tasten: die voreingestellte Temperatur, die Lüfterstärke als drei Striche, der Modus als Symbol (etwa eine Schneeflocke für Kühlen), ein Symbol für aktiviertes Oszillieren sowie ein Symbol für eine bestehende WLAN-Verbindung. Die Kindersicherung lässt sich per Langdruck aktivieren, das Display zeigt dann „LC“.

Besonders viel Mühe hat Dreo in die Smart-Home-Integration gesteckt. Die Einrichtung in der Dreo-App ist erfreulich zügig: Modell aus der Geräteliste wählen, WLAN verbinden, Standortfreigabe erteilen – fertig. Die Verbindung zum Dreo-IoT-Server steht in unter fünf Sekunden, und schon nach der ersten Anmeldung bietet die App ein Firmware-Update an. In der Dreo-App lässt sich das Gerät einem Raum zuweisen, in Schwarz oder Weiß darstellen und vollständig fernsteuern. Neben den Grundfunktionen gibt es Zeitpläne, ein Nutzungsprotokoll sowie Wartungshinweise, etwa zum Filterwechsel oder zum Reinigen der Kondensatschalen. Auch eine Filterstandsanzeige ist am Gerät integriert und lässt sich nach der Reinigung per Langdruck auf die Lüftertaste zurücksetzen.

Über Google Home stehen alle Betriebsmodi und drei Lüfterstufen zur Verfügung, Piepton und Display lassen sich ebenfalls deaktivieren. Eine kleine Schwäche: Die im Google-Dashboard angezeigte Raumtemperatur erscheint in Fahrenheit, ohne dass sich das umstellen ließe – alle anderen Geräte zeigen Celsius an. Dreo bietet zudem eine offizielle Home-Assistant-Integration. Die AC318S wird erkannt, allerdings arbeiten die Entitäten nicht zuverlässig und werden häufig als „nicht verfügbar“ angezeigt. Funktionieren sie, lassen sich vier Lüfterstufen, Oszillation, Modus, Piepton, Display und Kindersicherung steuern. Da das Produkt recht neu auf dem Markt ist, könnte das zu den anfänglichen Kinderkrankheiten gehören und dürfte sich mit Updates der Integration beheben lassen.

Beim Geräuschpegel zeigt sich das übliche Bild: Wir messen am Gehäuse über 45 dB(A), aus zwei Metern Entfernung rund 41 dB(A). Dabei dominieren weniger das gleichmäßige Brummen des Kompressors, sondern die Lüfter. Der Schlaf-Modus, der nach Herstellerangabe die Zieltemperatur stufenweise anhebt, um den nächtlichen Temperaturverlust des Körpers auszugleichen, bewegt sich akustisch in einem ähnlichen Bereich – wie bei praktisch allen mobilen Klimaanlagen ist auch er nicht wirklich für den Schlaf geeignet.

Design

Die Dreo AC318S kommt in einem weißen Kunststoffgehäuse, das schick und seriös wirkt. Wer es eleganter mag, greift zur schwarzen Variante – diese dürfte allerdings deutlich anfälliger für Staub und Fingerabdrücke sein. Mit Maßen von 41 × 63,5 × 35 cm bleibt das Gerät kompakt.

Der Auslass für die Kühlluft wird von zwei klappbaren, elektrisch öffnenden Flügeln verdeckt, die im Stillstand sauber übereinander schließen. Ähnliche Lösungen gibt es bei einigen Konkurrenzmodellen ebenfalls, sie verleihen dem Gerät aber im ausgeschalteten Zustand eine aufgeräumte Optik. Im Oszilliermodus klappen sie rhythmisch leicht zu und wieder auf und verteilen die Luft so im Raum.

Zur Mobilität tragen Laufrollen und ein Tragegriff bei, sodass sich das Gerät zwischen Räumen umstellen lässt. Das Bedienfeld liegt oben, eine Kindersicherung sperrt es bei Bedarf. Display und Piepton lassen sich abschalten – praktisch, wenn das Gerät im Schlafzimmer steht. An der Rückseite sitzen zwei Gitter mit den Filtern, die sich für die Reinigung leicht entnehmen lassen.

Ersteinsatz

Laut Hersteller soll das Gerät nach dem Transport mindestens sechs Stunden aufrecht stehen, bevor man es zum ersten Mal in Betrieb nimmt. Anschließend richten wir die Fensterabdichtung ein. Wir nutzen das beigelegte Abdichtungstuch mit Klettband an unserem doppelflügeligen Fenster ohne Mittelrahmen. Ein Klettband kommt rund um den inneren Fensterrahmen und auf den zweiten Fensterflügel, das andere an den Fensterflügel, an dem der Schlauch ausgeführt wird. So lässt sich das geöffnete Fenster dicht und verschlossen halten. Alternativ liegen Adapter für Wandabluftkanäle und Schiebefenster bei.

Der Abluftschlauch wird mit dem Sicherungsblech am Gerät befestigt. Den beigelegten Wasserschlauch haben wir am unteren Ablauf angeschlossen – im reinen Kühlbetrieb ist das streng genommen nicht notwendig, im Entfeuchtungsmodus dagegen Pflicht. Anschließend verbinden wir die Klimaanlage per Dreo-App mit dem WLAN – das geht so schnell, dass wir kaum Zeit für Screenshots haben. Die App schlägt direkt ein Firmware-Update vor, das wir installieren. Danach lässt sich die AC318S sofort per App, Fernbedienung oder Bedienfeld starten und der Modus auswählen.

Kühlleistung und Energieverbrauch

Hinweis: Wie gut die Klimaanlage am Zielort kühlt, ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählt die Isolierung des Raums, die Größe des Raums, die derzeitige Außentemperatur und ob dem Raum zusätzlich (kühlere) Luft hinzugeführt wird. Die von uns beobachtete Leistung ist eine Momentaufnahme unter stark individuellen Bedingungen und ist nicht mit einer genormten Labormessung gleichzusetzen.

Wir testen die Dreo AC318S in einem 12,39 m² großen Schlafzimmer in einem Altbau mit historischer Außenfassade – allerdings ohne offenen Dachstuhl. Die Deckenhöhe liegt bei rund 2,45 m, am Boden Parkett, der Raum ist nahezu quadratisch geschnitten. Außer Lampen befinden sich keine zusätzlichen Wärmequellen im Raum, kühle Luft wird nicht extra zugeführt. Die Tür bleibt geschlossen, das Fenster ist mit dem mitgelieferten Abdichtungstuch verschlossen.

Die AC318S kühlt mit 2,2 kW und nutzt das umweltfreundliche Kältemittel R290. Die Luftumwälzung gibt Dreo mit 300 m³/h an, empfohlen wird die Klimaanlage für Räume bis 15 m². In unserem etwas kleineren Testraum passt das gut.

Im ersten Testlauf am Abend sinkt die Temperatur in 30 Minuten von 25,7 auf 24,1 Grad – bei Außentemperaturen um 20 °C, am Tag waren es bis zu 29 °C. Nach weiteren 18 Minuten erreichen wir 23,4 °C. Die Luftfeuchte fällt in dieser Zeit von 42 auf 38 Prozent. An einem anderen Tag starten wir bei 26,3 °C und 45 % Luftfeuchte. Nach 20 Minuten sind es 25,5 °C und 41 %, nach insgesamt 35 Minuten 24,7 °C und 40 %. Der Kühleffekt ist klar zu spüren, gemessen wurde mit einem auf Kopfhöhe montierten Raumthermometer.

Der Stromverbrauch variiert deutlich je nach Modus. Im Ventilatormodus zieht die AC318S in Stufe 1 nur 22,3 W, in Stufe 2 sind es 27,1 W, in Stufe 3 dann 38,6 W. Im Kühlmodus auf höchster Stufe bei eingestellten 16 °C steigt der Verbrauch auf rund 607 W. Über vier Testdurchläufe mit jeweils 30 bis 45 Minuten Laufzeit summiert sich der Verbrauch auf insgesamt 1,35 kWh, was bei unserem Stromtarif etwa 36 Cent entspricht. Praktisch ist das abflussfreie Konzept im normalen Kühlbetrieb: Dank integriertem Verdampfer sammelt sich im Behälter kaum Wasser, ein Entleeren ist im Alltag selten nötig. Im Entfeuchtungsmodus dagegen ist die kontinuierliche Wasserableitung über den unteren Anschluss Pflicht.

Preis

Die Dreo AC318S kostet 460 Euro bei Amazon. Mit einem 25-Euro-Coupon, der sich auf der Produktseite anklicken lässt, sinkt der Preis aktuell auf 435 Euro. In der Vergangenheit war die Klimaanlage bereits für unter 400 Euro erhältlich.

Fazit

Die Dreo AC318S ist eine kompakte mobile Klimaanlage mit gut durchdachter Smart-Home-Integration. Die Dreo-App lässt sich extrem schnell einrichten und bietet Zeitpläne, Wartungshinweise und Firmware-Updates. Auch Google Home und Home Assistant werden unterstützt – letztere allerdings mit Einschränkungen bei der Zuverlässigkeit der Entitäten. Positiv fällt das umfangreiche Fenster-Zubehör auf, das im Gegensatz zu vielen Konkurrenten auch deutsche Flügelfenster sinnvoll abdeckt.

In unserem 12-m²-Schlafzimmer kühlt das Gerät zuverlässig um mehrere Grad und reduziert nebenbei die Luftfeuchte. Wer entfeuchten will, muss zwingend den Ablaufschlauch dauerhaft anschließen. Wie fast alle mobilen Monoblock-Klimaanlagen ist auch sie im Nachtmodus zu laut für den Dauerbetrieb beim Schlafen. Zum Listenpreis ist sie durchschnittlich attraktiv, mit Coupon oder im Angebot wird sie zur echten Empfehlung für kleine Räume.



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Perplexity bringt KI-Agenten „Personal Computer“ auf Windows


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Perplexity kündigt die Windows-Unterstützung für seinen KI-Agenten Personal Computer an. Nach dem Start auf dem Mac bringt das Unternehmen die Desktop-Variante seines Cloud-Orchestrators nun auch auf Windows-Rechner. Der Agent soll lokale Dateien, native Apps und Webdienste in einem System verbinden und dabei automatisch aus über 20 KI-Modellen das jeweils passende für eine Teilaufgabe auswählen.

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Wie Perplexity in seinem Blog mitteilt, läuft Personal Computer für Windows direkt auf dem Rechner des Nutzers und orchestriert die täglich genutzten Apps und Dateien. Der Rollout beginnt zunächst für zahlende Max- und Enterprise-Max-Abonnenten.

Personal Computer unterscheidet sich von der reinen Weboberfläche von Perplexity grundlegend: Statt einzelne Anfragen in einer Browsersitzung zu beantworten, ist der Agent als „persistenter digitaler Mitarbeiter“ konzipiert. Er kann auf einem dedizierten Rechner rund um die Uhr laufen, Hintergrund-Workflows abarbeiten und Aufgaben über längere Zeiträume fortführen – etwa Reporting-Pipelines, Datenaufbereitung oder das automatische Sortieren lokaler Ordner. Dabei greift er direkt auf das Dateisystem und native Desktop-Anwendungen zu, was ein reiner Web-Agent nicht kann.

Die Architektur soll zusätzlich lokale Verarbeitung mit Cloud-Rechenleistung kombinieren, wie Perplexity bereits am Dienstag ankündigte: Ein lokales Modell entscheidet hierbei automatisch, welche Aufgabenteile auf dem Gerät verbleiben und welche in die Cloud ausgelagert werden. Über 400 OAuth-Konnektoren binden zusätzlich Dienste wie Slack, GitHub, Notion oder Snowflake an.

Kurz vor der Windows-Ankündigung hatte Perplexity bereits Add-ins für Microsoft Word, Excel, PowerPoint und Outlook veröffentlicht. Zuvor war der Agent schon in Microsoft Teams integriert. Die Add-ins blenden Computer als Seitenpanel in den Office-Apps ein und ermöglichen dort KI-gestützte Aufgaben – etwa Berichte auf Basis von Web-Recherchen erstellen, Finanzmodelle in Excel aus SharePoint- oder FactSet-Daten aufbauen oder Präsentationen aus bestehenden Dokumenten generieren.

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Die Office-Integrationen sind über den Microsoft Marketplace installierbar und stehen Pro-, Max- sowie Enterprise-Kunden zur Verfügung. Personal Computer erweitert diese Funktionalität zusätzlich um den direkten Zugriff auf lokale Dateien und Apps.

Mit dem Windows-Launch positioniert sich Perplexity als direkte Alternative zu Microsofts eigenem Copilot. Der zentrale Unterschied liegt in der Modell-Agnostik: Während Copilot vorrangig Microsofts stark auf das Microsoft-365-Ökosystem fokussiert ist, orchestriert Perplexity Computer über 20 verschiedene Frontier-Modelle und wählt für jede Teilaufgabe automatisch das Passende aus. Zudem bindet der Agent auch Nicht-Microsoft-Systeme wie Slack, GitHub oder Notion ein – Copilot erreicht Drittdienste außerhalb des Microsoft-Kosmos nur eingeschränkt.

Inwieweit Perplexitys Personal Computer Microsofts erst diese Woche angekündigtem KI-Assistenten Scout Konkurrenz macht, lässt sich noch nicht abschätzen.

Für Unternehmen wirft Personal Computer genauso wie die KI-Assistenten von allen Anbietern, Datenschutzfragen auf. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen müssen daher Auftragsverarbeitungsverträge, Standardvertragsklauseln und eventuelle Zusatzvereinbarungen prüfen.


(rie)



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Analyse zum Souveränitätspaket der EU: Krisenfest per Gesetz?


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Es ist ein umfangreiches Paket, das die EU-Kommission an den Start gebracht hat. Es besteht aus unterschiedlichen Sachverhalten, die unter der Überschrift „Technologische Souveränität“ geregelt werden sollen. Kern der Änderungsvorschläge der EU-Kommission für mehr technologische Souveränität sind zwei Gesetzestexte: Mit dem Chips Act 2 soll Europas Rolle im Halbleiterökosystem resilienter definiert werden. Mit dem Cloud and AI Development Act (CADA) sollen kritische Fähigkeiten der Informationsgesellschaft nun herbeireguliert werden. Kann das funktionieren?

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Ein Kommentar von Falk Steiner

Ein Kommentar von Falk Steiner

Falk Steiner ist Journalist in Berlin. Er ist als Autor für heise online, Tageszeitungen, Fachnewsletter sowie Magazine tätig und berichtet unter anderem über die Digitalpolitik im Bund und der EU.

Die EU-Kommission will die Rolle der EU stärken, denn der bisherige Modus funktioniert unter den geänderten Vorzeichen der Abhängigkeit von Anbietern aus gleich zwei problematischen Weltregionen nicht mehr. Zwar wird auch weiterhin sehr genau unterschieden: Bei chinesischen Anbietern wird davon ausgegangen, dass der Staat unmittelbaren Zugriff auf oft staatlich geförderte Unternehmen haben kann, um strategische Staatsziele zu erreichen. Dabei geht es einmal um die Frage der direkten Bedrohung, also etwa Spionage- und Sabotageszenarien. Daneben wird mitbedacht, ob hier nicht gezielt Märkte erobert werden, um Alternativen etwa aus Europa dauerhaft aus dem Spiel zu nehmen. Es geht also um die Abhängigkeit von einzelnen Komponenten, sondern von gesamten Herstellern und letztlich Branchen.

Doch viel relevanter im Vergleich zur ersten Trump-Präsidentschaft ist die geänderte Perspektive auf die USA. Der Abschied vom Glauben, dass die Vereinigten Staaten und dort ansässige Unternehmen dauerhaft verlässliche Partner mit geteilter Wertvorstellung sind, ist massiv erschüttert – auch bei überzeugten Transatlantikern. Gegen America Alone helfe nur ein digital unabhängigeres Europa, heißt es inzwischen selbst dort – und das möglichst schnell. Was bei 27 Mitgliedstaaten im Regelfall etwas zwischen einem halben und zwei Jahren meint, bis die Gesetze verabschiedet sind.

Gerade im Cloud and AI Development Act spiegelt sich die Diskussion der vergangenen Monate wider. Künftig soll es unter dem Cloud Computing Sovereignty Framework (CCSF) vier Vertrauenslevel geben, die EU-weit den Grad der Unabhängigkeit von Cloudanbietern nachvollziehbar darlegen sollen – und für öffentliche Stellen Mindestvorgaben treffen. Staatliche Stellen sollen, schlägt die Kommission vor, auf jeden Fall einen Sitz in der EU voraussetzen und Rechenzentren in der EU belassen – solange nicht ausdrücklich anders beauftragt. Und auch der Zugriff für Nicht-EU-Behörden soll wenigstens sehr klar deklariert werden müssen.

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Ab der zweiten Stufe muss durch externe Prüfer nachgewiesen werden, dass ein Anbieter die Kriterien erfüllt. Dann dürfen etwa Daten nicht für KI-Training außerhalb der EU genutzt werden, ein EU-Cybersicherheitszertifikat wird zur Pflicht. Zentral aber sind die Beschränkungen des Einflusses durch Akteure in Drittstaaten: Diese dürfen keinen Einfluss auf die Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit haben – also etwa durch rechtliche Sanktionen. Das würde etwa alle Anbieter mit Hauptsitz in den USA bereits vollständig ausschließen – und bildet unter anderem den Fall zweier europäischer Richter am Internationalen Strafgerichtshof ab, die von US-Präsident Donald Trump persönlich sanktioniert wurden.

Noch schärfer sind die Vorgaben in Level 3 und Level 4, wobei nicht nur die Anforderungen an die externe Auditierung zur Konformitätsbewertung jeweils höher werden. Ab Level 3, das etwa für Polizeianwendungen eine Rolle spielen kann, wird etwa noch schärfer auf die verwendeten Komponenten abgestellt und etwa der Nachweis von Abhängigkeiten über verwendete Softwarekomponenten aus dem Nicht-EU-Ausland verlangt. Level 4 hingegen steht mit etwas blumigen Worten dafür, dass ein Anbieter de facto nur aus der EU kommen, in ihr operieren und für Hochsicherheitszwecke verwendet werden darf.

Die Kriterien für diese „Vertrauenslevel“ sind in den Anhängen zum CADA-Entwurf (PDF) enthalten und sollen jeweils kumulativ gelten. Sie sind zweifelsohne aus Sicht einiger Anbieter ein Problem. Für die Richtigkeit der Angaben sieht der CADA ab Level 2 vor, dass externe Prüfer die Kataloge abarbeiten und dem Anbieter anschließend bescheinigen, welche Kriterien er erfüllt hat.

Scharfe Kritik kommt denn auch etwa von der Computer and Communications Industry Association (CCIA), einem Verband, der in der EU unter anderem auch Interessen großer US-IT-Unternehmen vertritt. Als „gefährliches Rezept für eine schrittweise Abschottung des Marktes“ bezeichnet der Verband das Vorhaben. Kein internationaler Anbieter außerhalb der EU könne die Sicherheitsniveaus erfüllen, die die Kommission verlange.

Allerdings kennt der CADA-Entwurf auch Ausnahmen: Drittstaaten können EU-Staaten gleichgestellt werden, heißt es in Artikel 18. Eine Mindestvoraussetzung ist eine Angemessenheitsentscheidung nach Artikel 45 der Datenschutzgrundverordnung. Eine solche – umstrittene – existiert für die USA sogar in einem gewissen Rahmen, für China jedoch nicht. Dazu kommen jedoch weitere Kriterien, wie eben dass Cloudanbieter nicht zur Diensteunterbrechung gezwungen werden dürfen – unerreichbar unter US-Recht.



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