Online Marketing & SEO
Neue Google Windows App weltweit ausgerollt
Googles neue Desktop App ist jetzt überall zu nutzen und erlaubt dank integriertem AI Mode die Suche nach Web-Ergebnissen, Dateien oder Drive-Dokumenten direkt auf dem Desktop. Beim Screen Sharing kannst du sogar nebenbei Fragen stellen. Und die App lässt sich per Shortcut öffnen.
Auf der ganzen Welt können User ab jetzt Googles neue Windows App auf Englisch nutzen. Du kannst sie dir direkt herunterladen und die integrierten Fähigkeiten des von Gemini unterstützten AI Mode sichern. Mithilfe der App kannst du den AI Mode unmittelbar auf deinem Desktop in einem kleinen Fenster nach Informationen aus dem Web fragen und Antworten mit relevanten Links und Hinweisen erhalten.
Doch damit nicht genug. Die Desktop App erlaubt zudem den Zugriff auf deine Dateien, heruntergeladenen Apps und Drive-Dokumente erlauben. Dann kann die App dir auch aus diesen Bereichen im Handumdrehen die passenden Inhalte liefern. Besonders nützlich ist dabei die Option, die App schnell mit der Tastenkombination Alt und Leerzeichen aufzurufen.

Dank der zusätzlichen Option Screen Sharing kannst du überdies beim Bearbeiten von Dokumenten oder Browsing im Web in einem dedizierten Fenster neben deiner Hauptaktivität Fragen an die KI stellen. Und mit Google Lens kannst du via Screen Sharing sogar alles, was auf dem Bildschirm zu sehen ist, in die Fragen miteinbeziehen. So kannst du beispielsweise Texte übersetzen lassen oder Hilfe bei konkreten Aufgabenstellungen einholen.
Wir haben es getestet, du kannst die neue Desktop App von Google in Deutschland bereits nutzen.
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Online Marketing & SEO
Was ist SEO? So funktioniert Suchmaschinenoptimierung heute
SEO: drei Buchstaben für eine zentrale Disziplin im Online Marketing. In einer Zeit, in der jeder Klick zählt, ist Suchmaschinenoptimierung ein entscheidender Erfolgsfaktor. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz die Suche grundlegend: Suchmaschinen liefern zunehmend direkte Antworten statt nur klassischer Ergebnisse. In diesem Blogpost beantworte ich die Frage „Was ist SEO?“ und zeige Dir, wie Suchmaschinenoptimierung heute funktioniert.

Lerne die Antwort auf die Frage: „Was ist SEO?“
Wie funktioniert SEO? Das Wichtigste in Kürze
- SEO bleibt zentral, verändert sich durch KI stark: Suchmaschinen liefern zunehmend direkte Antworten (z. B. Googles AI Overviews), wodurch sich die Anforderungen an Inhalte verändern.
- Suchmaschinenoptimierung ist ein ganzheitlicher Prozess: Erfolgreiches SEO kombiniert Onpage (Content, Technik, UX) und Offpage (z. B. Backlinks).
- Content-Qualität & Suchintention stehen im Fokus: Anstelle reiner Keyword-Optimierung zählen heute Kontext, Relevanz und die tatsächliche Beantwortung von Nutzerfragen.
- Neue Anforderungen durch KI & Zero Click Searches: Inhalte müssen strukturiert, vertrauenswürdig und zitierfähig sein, da Sichtbarkeit auch ohne Klicks entsteht.
- SEO entwickelt sich strategisch weiter: Marke, Expertise (E-E-A-T) und multimediale Inhalte werden für eine langfristige Sichtbarkeit immer wichtiger.
Definition: Was bedeutet SEO?
SEO steht für Search Engine Optimization und bedeutet auf Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Die Suchmaschinenoptimierung ist eine wichtige Disziplin im Online Marketing, die darauf abzielt, die Sichtbarkeit sowie Positionierung einer Website für wichtige Keywords in den organischen (nicht bezahlten) Suchergebnissen von Suchmaschinen zu verbessern. Du „optimierst“ Deine Inhalte in erster Linie für die Nutzer*innen, damit diese auf Deiner Seite die ideale Antwort oder Lösung für ihr Problem finden. Wenn Dir das gelingt, wird das auch von Google belohnt.
Was ist SEO und GEO?
Neben SEO taucht häufig der Begriff GEO auf. GEO steht für „Generative Engine Optimization“ und bezeichnet die Optimierung von Inhalten für KI-basierte Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity oder AI Overviews.
SEO und GEO werden teilweise synonym verwendet. Das ist jedoch nicht ganz korrekt. Während sich SEO klassischerweise auf Suchmaschinen wie Google konzentriert, erweitert GEO diesen Ansatz um die Optimierung für KI-generierte Antworten.
In der Praxis wachsen beide Disziplinen jedoch zunehmend zusammen, da moderne Suchsysteme klassische Suchergebnisse und KI-Antworten kombinieren.
Wie funktionieren Suchmaschinen?
Bevor ich Dir erkläre, wie SEO funktioniert, ist es wichtig zu verstehen, wie Suchmaschinen überhaupt funktionieren:
- Crawler (z. B. der Googlebot) durchsuchen das Internet, indem sie Links von Seite zu Seite folgen.
- Gefundene Inhalte werden im Suchmaschinen-Index
- Gibt ein Nutzer oder eine Nutzerin eine Suchanfrage ein, bewertet Google in Echtzeit die Inhalte im Index und versucht, die Suchintention bestmöglich zu erfüllen.
- Anschließend werden die relevantesten Ergebnisse in den Suchergebnissen
Bei gemischten Suchintentionen zeigt Google oft verschiedene Seitentypen an, zum Beispiel Ratgeber- und Produktseiten. Das passiert, wenn nicht eindeutig ist, ob die Nutzer*innen etwas kaufen oder sich informieren möchten.

Die Suchanfrage „Mittel gegen Läuse“ zeigt neben informationsorientieren Ergebnissen (Ratgeber, grün markiert) auch transaktionelle Seiten (Medikamente, rot markiert).
Welche Seiten für ein bestimmtes Keyword auf Position 1, 5 oder 15 stehen, wird von Suchmaschinen wie Google durch einen komplexen Algorithmus bestimmt. Dieser bewertet mehr als 200 Faktoren. Welche das im Einzelnen sind und wie sie genau gewichtet werden, bleibt im Detail ein Geheimnis. Die wichtigsten Rankingfaktoren sind uns SEOs neben den Nutzersignalen jedoch bekannt und lassen sich grob in zwei Bereiche einteilen: Onpage und Offpage. Diese Bereiche werde ich Dir in einem separaten Abschnitt noch genauer erklären.
Lesetipp: Du willst mehr über den Crawler lernen? Dann empfehle ich Dir meinen Guide zum Thema: Crawler einfach erklärt.
Neben den klassischen Suchergebnissen spielen jedoch zunehmend auch KI-basierte Antworten eine Rolle. Mit Funktionen wie AI Overviews oder dem KI-Modus liefert Google direkt generierte Antworten oberhalb der organischen Ergebnisse. Diese basieren auf verschiedenen Quellen und fassen Inhalte zusammen.

Die Suchanfrage „Was ist ein Stegosaurus“ zeigt eine KI-Antwort von Google.
Für Website-Betreiber*innen bedeutet das: Inhalte müssen so aufbereitet sein, dass sie von Suchmaschinen und KI-Systemen leicht verstanden, eingeordnet und idealerweise auch in solchen Antworten berücksichtigt werden können.
Lesetipp: In ihrem Blogartikel erklärt Dir meine Kollegin Franzi, wie Du Dir in nur 6 Schritten einen echten KI-Content-Workflow aufbaust.
Ziel der Suchmaschinenoptimierung
SEO ist vielschichtig und zielt in erster Linie darauf ab, die Online-Präsenz einer Marke, eines Unternehmens oder eines Onlineshops zu verbessern. Im Kern geht es bei der Suchmaschinenoptimierung darum, die Sichtbarkeit einer Website in den nicht bezahlten Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google zu erhöhen. Weitere Ziele sind:
- Steigerung des organischen Traffics (Klicks) auf die Website
- Optimierung der Nutzererfahrung
- Stärkung der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens in eine Website (Stichwort: E-E-A-T)
- Optimierung der Conversion Rate
- Schaffung eines Wettbewerbsvorteils
- Langfristiger Erfolg und Bestand in den organischen Suchergebnissen
Was ist SEO-Optimierung?
Der Begriff „SEO-Optimierung“ wird häufig verwendet, ist aber eine doppelte Formulierung. Denn SEO steht bereits für „Search Engine Optimization“, also Suchmaschinenoptimierung. Streng genommen würde man damit also „Suchmaschinenoptimierung-Optimierung“ sagen.

„SEO-Optimierung“ als grauenhafte Doppelung des Wortes „Optimierung“.
Für welche Bereiche ist SEO sinnvoll?
Kurz gesagt: für alle Bereiche. Denn Suchmaschinenoptimierung ist eine wichtige Disziplin in nahezu jedem digitalen Umfeld. Es gibt kaum einen Bereich, in dem SEO nicht sinnvoll eingesetzt werden kann:
- E-Commerce: Für Onlineshops ist SEO besonders wichtig, damit die Produkte in den Suchmaschinen von potenziellen Kund*innen gefunden werden können.
- Lokale Unternehmen: Damit Restaurants, Handwerksbetriebe oder Dienstleister in den lokalen Suchmaschinen (zum Beispiel Google Maps) gefunden werden, ist das Thema der lokalen SEO unerlässlich.
- B2B-Bereich: Auch im B2B-Umfeld spielt SEO eine entscheidende Rolle. Die Suchanfragen sind häufig sehr fachspezifisch und mit Hilfe von SEO können Geschäftskund*innen ideal erreicht werden.
- Blogs, Informationsportale und Nachrichtenwebsites: Durch SEO können diese ihre Artikel und Inhalte gezielt in den Suchergebnissen platzieren, wodurch sie eine größere Leserschaft erreichen.
Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung?
Jetzt gebe ich Dir die Antwort auf die Frage „Wie funktioniert SEO?“. Der Einsatz von KI verändert die Suchmaschinenoptimierung deutlich: Standen früher vor allem Keywords im Fokus, sind heute Kontext, Relevanz und die tatsächliche Erfüllung der Suchintention wichtiger.
SEO ist grundsätzlich ein fortlaufender Prozess mit dem Ziel, die Sichtbarkeit Deiner Website in den organischen Suchergebnissen zu verbessern. Dafür kommen verschiedene Strategien und Maßnahmen zum Einsatz, sowohl auf der Website selbst (Onpage) als auch außerhalb (Offpage). In den folgenden Abschnitten zeige ich Dir, worauf es dabei ankommt.
Onpage SEO
Unter Onpage SEO versteht man alle Maßnahmen, die sich auf der eigenen Website abspielen. Dabei kann der Onsite-Bereich selbst noch einmal in zwei weitere Teilbereiche untergliedert werden: inhaltliches & technisches SEO.
Inhaltliches SEO
Dieser Teilbereich bildet die Grundlage für die SEO-Strategie einer Website, indem er unter anderem folgende Fragen beantwortet:
- Welche Suchintention steckt hinter einer Suchanfrage?
- Welche Themen und Aspekte erwarten Nutzer*innen zu diesem Thema?
- Wie kann ich ein Thema vollständig und verständlich abdecken?
- Wie strukturiere ich Inhalte so, dass sie für Nutzer*innen, Suchmaschinen und KI-Systeme leicht verständlich sind?
- Wie formuliere ich Inhalte so, dass sie konkrete Fragen klar und hilfreich beantworten?
- Wie kann ich Title & Meta Description so gestalten, dass Nutzer*innen auf mein Suchergebnis klicken?
Im Fokus steht dabei nicht mehr die reine Optimierung auf ein Keyword, sondern die semantische Relevanz und der tatsächliche Mehrwert für die Nutzer*innen. Ziel ist es, Inhalte zu erstellen, die ein Thema umfassend abdecken und die Suchintention bestmöglich erfüllen.
Aber selbst, wenn Du alle diese Fragen beantwortest und die entsprechenden Maßnahmen umsetzt: Ohne eine solide Technik hilft auch der beste Content Deiner Website nichts.
Technisches SEO
Neben der inhaltlichen SEO ist die technische SEO ein weiterer Grundpfeiler für den SEO-Erfolg Deiner Website und gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Technische SEO beginnt bei der Frage „Ist meine Website überhaupt crawl- und indexierbar?“ und geht über die Identifizierung fehlerhafter Links auf 404-Seiten bis hin zur Optimierung der Ladezeiten. Denn wer will heutzutage ewig warten, bis eine Website geladen hat? Richtig, niemand. Weitere wichtige Faktoren im Technical SEO sind die Implementierung von strukturierten Daten, die Crawlingsteuerung, aber auch die Internationalisierung. Ähnlich wie beim inhaltlichen SEO gilt auch hier die Devise: Ohne guten, auf die Zielgruppe zugeschnittenen Content kann auch die technisch beste Website nicht entsprechend ranken.

Nur wenn inhaltliche und technische SEO stimmig sind, wird Deine Website zum Superhelden in den Suchergebnissen.
Benutzererfahrung (User Experience)
Die User Experience kann zu Onpage SEO gezählt werden, da zu ihrer Optimierung auch Änderungen direkt auf der Website vorgenommen werden. Eine gute Benutzererfahrung sendet ein positives Nutzersignal an die Suchmaschinen, was sich langfristig auf die Rankings auswirken kann. Google selbst liefert in den sogenannten Playbooks viele Beispiele für eine gute User Experience.
SEO für KI-Systeme
Mit dem Aufkommen von KI-basierten Suchergebnissen entsteht ein neuer Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung: die Optimierung für KI-Systeme.
Ziel ist es, Inhalte so aufzubereiten, dass sie von KI verstanden, verarbeitet und in generierten Antworten wie in ChatGPT, Perplexity, Overviews oder anderen LLMs (Large Language Models) berücksichtigt werden können.
Wichtige Faktoren sind dabei:
- Klare, strukturierte Inhalte
- Präzise Antworten auf konkrete Fragen
- Hohe inhaltliche Qualität und Expertise
- Vertrauenswürdige Quellen (E-E-A-T)
- Semantische Tiefe statt reiner Keyword-Optimierung
Wichtig bleibt: Die Inhalte sollen so aufbereitet sein, dass sie in erster Linie für Menschen einen Mehrwert bieten.
Offpage SEO
Wie der Name bereits vermuten lässt, befasst sich Offpage SEO mit allen Maßnahmen, die sich außerhalb der Website (Offsite) abspielen. Vor allem Backlinks, also Links von anderen Seiten auf die eigene Website, spielen bei der Offpage-Optimierung eine große Rolle. Google bezieht die Anzahl und die Qualität der verweisenden Seiten in seine Berechnungen mit ein. Allerdings ist der Einfluss von Backlinks in der SEO-Szene sehr umstritten. Frag drei verschiedene SEOs und jeder wird Dir etwas anderes dazu sagen.
Ein wichtiger Bestandteil ist das Link Audit: Dabei werden bestehende Backlinks mithilfe von Tools wie Sistrix, Ahrefs oder den LinkResearchTools analysiert, um potenziell schädliche Links zu identifizieren und diese gegebenenfalls über das Google Disavow Tool zu entwerten.
Linkbuilding beschreibt darüber hinaus den gezielten Aufbau neuer Backlinks, sei es durch Kauf, Tausch oder (idealerweise) durch hochwertige Inhalte, die organisch verlinkt werden. Dabei gilt: Qualität ist wichtiger als Quantität, da sich minderwertige Links negativ auf das Ranking auswirken können. Bei Seokratie setzen wir daher bewusst auf nachhaltigen, natürlichen Backlinkaufbau durch relevanten Content mit echtem Mehrwert für Nutzer*innen.
Lesetipp: Du willst mehr darüber wissen, wie Du bei einem Link Audit vorgehst? Dann empfehle ich Dir Luisas Blogpost zum Link Audit.
Wie lange dauert SEO?
Wenn Du wissen willst, was SEO ist und wie die Suchmaschinenoptimierung funktioniert, dann musst Du auch verstehen, wie lange SEO dauert. Häufig hört man die Antwort „Das kommt darauf an“. Wenn Dir diese Antwort allerdings nicht ausreicht und Du genauer wissen willst, welche Faktoren die Dauer von SEO beeinflussen, dann empfehle ich Dir meinen Blogpost „Wie lange dauert SEO?“.
SEO-Trends: Diese Entwicklungen solltest Du jetzt kennen
Suchmaschinenoptimierung ist nie abgeschlossen, denn sie entwickelt sich ständig weiter. Ein Blick in die Zukunft von SEO zeigt einige spannende Trends, die die Art und Weise der Suchmaschinenoptimierung verändern werden. Aber auch Altbekanntes bleibt wichtig. Hier ein kurzer Auszug für Dich:
Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz spielt auch in der Suchmaschinenoptimierung eine immer größere Rolle. Neben der Nutzung von KI-Systemen wie ChatGPT für die Content-Erstellung setzen auch Suchmaschinen verstärkt auf maschinelles Lernen, um Suchergebnisse besser auf die Bedürfnisse der Nutzer*innen abzustimmen. Google hat mit den AI Overviews bereits ein KI-gestütztes Sucherlebnis vorgestellt, bei dem zu vielen Suchanfragen direkt generierte Antworten angezeigt werden. Nutzer*innen erhalten somit zunehmend direkte Antworten anstelle einer klassischen Liste von Links. Dadurch sinkt in einigen Bereichen die Klickrate auf organische Suchergebnisse.
Für SEO bedeutet das:
- Inhalte müssen zitierfähig sein (AI Visibility)
- Markenaufbau wird wichtiger
- Vertrauen und Expertise gewinnen an Bedeutung
- Sichtbarkeit entsteht nicht nur durch Klicks, sondern auch innerhalb von KI-Antworten
Daher solltest Du bei Deiner SEO-Strategie weiterhin auf qualitativ hochwertigen Content setzen, der die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe erfüllt und gleichzeitig so aufbereitet ist, dass er auch von KI-Systemen verstanden und genutzt werden kann.
Zero Click Searches
Wie bereits erwähnt werden immer mehr Suchanfragen direkt in den Suchergebnissen beantwortet, ohne dass Nutzer*innen auf eine Website klicken. Für SEO bedeutet das, dass der Fokus nicht mehr nur auf Traffic liegt, sondern auch darauf, sichtbar in den Suchergebnissen selbst zu sein.
Lesetipp: Wie Du Deine Inhalte gezielt für diese neue Suchrealität optimierst, zeigt Dir meine Kollegin Nadja in ihrem Beitrag „Zero Click SEO“.
Multimodale Suche
Nutzer*innen suchen schon lange nicht mehr nur mit Text, sondern auch mit Bildern, Sprache oder Videos. Suchmaschinen und KI-Systeme entwickeln sich zu multimodalen Systemen, die verschiedene Eingabeformate gleichzeitig verarbeiten können. Das hat zur Folge, dass Inhalte in unterschiedlichen Formaten bereitgestellt werden sollten, um in vielen Suchkontexten gefunden zu werden.
Video SEO
Videos werden als Content-Format immer beliebter und das haben auch die Suchmaschinen bemerkt. Prüfe daher Deine Inhalte auf Video-Potenziale, um auch damit in den Suchergebnissen zu ranken. Hast Du Video-Potenziale entdeckt, empfehle ich Dir die Video-SEO-Checkliste, die Dir hilft, in Sachen Video-SEO alles richtig zu machen.
Topical Authority
Gerade im Hinblick auf E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness) spielt der Punkt der Themen-Autorität bereits eine große Rolle und wird auch weiterhin ein wichtiger Faktor bleiben. Durch eine Topical Authority, also den Fokus auf ein bestimmtes Thema oder eine Nische, zeigst Du nicht nur den Suchmaschinen, dass Du großes Fachwissen in diesem Bereich bereitstellst, sondern schaffst so auch mehr Vertrauen bei den Nutzer*innen Deiner Website.
Evergreen Content
Die regelmäßige Aktualisierung von Inhalten ist aufgrund des rasant zunehmenden Wettbewerbs und der Geschwindigkeit der Inhalte von entscheidender Bedeutung für die Platzierung Deiner Seite in den Suchergebnissen. Denn die Relevanz von Inhalten kann sich innerhalb weniger Tage oder Wochen ändern. Der Lebenszyklus von Inhalten wird daher immer kürzer. Stelle sicher, dass Deine Inhalte regelmäßig aktualisiert werden und auf dem neusten Stand sind.
Brauchst Du Hilfe?
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Wir freuen uns auf Deine unverbindliche Anfrage.
So kannst Du SEO lernen
Lass mich Dir eins vorab sagen: Zu lernen, wie SEO funktioniert, ist ein kontinuierlicher Prozess. Die Algorithmen entwickeln sich ständig weiter und Best Practices funktionieren nicht immer. Bleib also neugierig und bereit, Neues zu lernen und Deine Arbeitsweise anzupassen.
Während meines Studiums hatte ich damals erste Berührungspunkte mit SEO und wusste daher in der Theorie grob, wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert. So richtig „gelernt“ habe ich es aber erst in meinem ersten Job. Denn dort konnte ich sozusagen „am lebenden Objekt“ arbeiten und meine Erfahrungen sammeln. Praktische Erfahrung ist im Bereich SEO das A und O. Wenn Du SEO lernen willst, dann versuche es mit einem Praktikum oder einer Trainee-Stelle in einem Unternehmen.
Darüber hinaus hast Du weitere Möglichkeiten, Dich selbst im Bereich SEO zu schulen:
- Fachbücher & Blogs (z. B. Search Engine Journal, Search Engine Land, unser Seokratie-Blog & mehr)
- SEO-Tools (z. B. Search Console, SEMrush, Sistrix oder Ahrefs)
- Webinare & Workshops (z. B. 121Watt oder OMT)
- In Foren oder Communitys aktiv sein
- Networking mit anderen SEOs
Lesetipp: Meine Kollegin Anika erklärt Dir in ihrem Blogpost zum Thema „SEO-Wissen im Unternehmen“ noch einmal ausführlich, warum jeder SEO kennen sollte.

Mit den genannten Punkten kannst Du SEO lernen und Dich darin weiterbilden.
Von „SEO, was ist das?“ zu „Das ist SEO!“
In meinem Blogbeitrag hast Du nun die Antwort auf die Frage „Was ist SEO?“ erhalten und außerdem erfahren, wie die Suchmaschinenoptimierung funktioniert und welche wichtigen Strategien es dabei gibt. Außerdem habe ich Dir Möglichkeiten verraten, wie Du selbst SEO lernen kannst.
Viele Online-Erfahrungen beginnen mit einer einfachen Suchanfrage – daher ist SEO unerlässlich und stellt eine grundlegende Notwendigkeit für jedes Unternehmen dar, das im digitalen Raum erfolgreich sein möchte. Gleichzeitig ist SEO dynamisch und erfordert regelmäßige Anpassungen, um mit den sich verändernden Algorithmen von Suchmaschinen wie Google und dem Verhalten der Nutzer*innen Schritt zu halten.
Mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz wandelt sich SEO zudem immer mehr von einer rein technischen Disziplin zu einer strategischen Aufgabe, bei der Inhalte, Marke und Vertrauen im Mittelpunkt stehen.
Brauchst Du Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung Deiner Website oder willst Dich und Dein Team gezielt in SEO weiterbilden? Dann bist Du bei uns genau richtig! Nimm gerne unverbindlich Kontakt mit uns auf, damit wir besprechen, wie wir Dir weiterhelfen können. Wir freuen uns auf Deine Anfrage!
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„Alles nur geklaut“ : Mit diesem Prinzen-Coversong bringt KFC jetzt Döner in seine Filialen
KFC bringt den Krispy Kebab nach Deutschland
Döner Kebap gilt in Deutschland als eines der populärsten Streetfoods – omnipräsent, vielfältig variiert und kulturell fest verankert. Genau daran dockt KFC nun an. Die Fast-Food-Kette bringt eine eigene Version dieses Kultgerichts in seine Restaurants.
Der sogenannte „Krispy Kebab“ startet am 21. April in Deutschland und ist dort nur für eine begrenzte Zeit erhältlich. Produktseitig bl
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Googles neue Suche in Chrome: AI Mode neben Websites
Ideal für Produktvergleiche und Follow-up-Fragen, problematisch für Publisher: Googles neue Search Experience erlaubt die Parallelnutzung von AI Mode und Websites in einer Ansicht.
Mit einer brandneuen Sucherfahrung möchte Google das Tab Hopping beenden. In Chrome können User den AI Mode einfach parallel zu geöffneten Websites oder Suchergebnissen laufen lassen und Fragen stellen sowie die Konversation weiterführen. Das verschlankt Rechercheprozesse und hilft bei Vergleichen und Planungen. Für Publisher können sich indes Nachteile ergeben. Ohnehin bietet Google den Usern derzeit viele neue Touchpoints für die AI-Nutzung, die hilfreicher und persönlicher denn je wird – vom AI Mode über die Personal Intelligence bis hin zu Nano Banana.
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So funktioniert die neue Suche in Chrome: KI-natives Browsing für mehr Übersichtlichkeit
Die neue Google-Suche in Chrome bringt den AI Mode als Paralleloption zur Web-Erfahrung. Das heißt, User können einen geöffneten Link direkt neben dem AI Mode öffnen und müssen nicht zwischen Tabs hin- und herwechseln. In diesem Kontext soll die Suchintention aus der Konversation mit dem AI Mode beibehalten werden, während die User Seiten öffnen, Details oder Produkte vergleichen und unmittelbar Fragen an den KI-Modus stellen. Das erinnert an AI-first Browser wie Comet von Perplexity und Atlas von OpenAI.
Google rollt diese neue Option zunächst in den USA aus, kündigte aber einen Roll-out für weitere Regionen für demnächst bereits an. Robby Stein, Vice President of Product für Google Search, sieht in der Entwicklung einen Gamechanger gerade für den Produktvergleich über verschiedene Seiten hinweg.
Today we shipped a new Search experience in @googlechrome to help you explore the web without constant back and forth between tabs. Now, when you click a link from AI Mode, the website opens side-by-side.
It’s a game changer for comparing details and products across sites,… pic.twitter.com/Ho6bzRgF3v
— Robby Stein (@rmstein) April 16, 2026
Zusammen mit Mike Torres, Vice President of Product für Chrome, gibt er im Blog-Beitraf auf The Keyword ein Beispiel: Wenn User im Web nach einer Kaffeemaschine suchen, die ihrem Designstil entspricht und Cafè Latte machen kann, können sie die Angaben einfach im AI Mode eingeben und passende Suchergebnisse öffnen. Zu diesen können sie dann Fragen im AI Mode stellen, ohne zum Tab mit dem Modus oder einer Suchseite zurückwechseln zu müssen.
Die Parallelnutzung der Suche und Web-Inhalte kann das konzentrierte Arbeiten oder Recherchieren im Internet fördern. Für Publisher kann aber genau dieser für User und Suchende nützliche Aspekt zum Problem werden, wie auch der SEO-Experte Glenn Gabe auf Threads betont. Immerhin animiert der Modus dazu, Nachfragen zu Produkten oder Inhalten nicht auf der Website der Publisher nachzugehen, sondern mithilfe des AI Mode. Zudem können User durch diese Art der Suche kürzer auf geklickten Seiten verweilen und mehr Paralleloptionen aufrufen, die der AI Mode vorschlägt. Außerdem ist es vorstellbar, dass die User ihre Aufmerksamkeit, da mit dem AI Mode geteilt, nur bedingt den aufgerufenen Seiten zuwenden – was auch für Ads auf der Seite gelten mag. Und die sind für viele Publisher weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells.
Suche lässt sich um vorherige Tabs und Dokumente erweitern
Des Weiteren führt Google eine Option ein, mit der die Nutzer:innen des AI Mode noch mehr Kontext zur Suche hinzufügen können. Über das „Plus“-Menü in der Suchbox oder im Bereich neuer Tabs sowie das „Plus“-Menü im AI Mode können sie bereits besuchte Tabs, aber ebenso Bilder und Dateien wie PDFs als zusätzlichen Suchkontext ergänzen. Wer zum Beispiel bereits in vielen Tabs nach kinderfreundlichen Wanderrouten gesucht hat, kann diese einfach hinzufügen und nach ähnlichen Ergebnissen in unterschiedlichen Regionen suchen.
Überhaupt lässt Google zahlreiche User inzwischen über mehr und mehr Zugänge mithilfe der eigenen KI-Systeme agieren, von der Suche bis zur Prozessoptimierung. In diesem Kontext hat das Unternehmen kürzlich nicht allein den Chrome Browser mit diversen neuen Features wie dank Skills wiederverwendbaren Prompts und vertikalen Tabs für mehr Übersicht versehen, sondern auch die Google App für Windows optimiert. Diese lässt sich jetzt per Tastenkombination, Alt und Leerzeichen, direkt auf dem Desktop als Sparrings-Partner:in mit integriertem AI Mode nutzen. Auf dem Mac ist unterdessen endlich die Gemini App angekommen, die User beispielsweise zur unmittelbaren KI-Fotogenerierung mit Nano Banana nutzen können.
Wer Googles KI-Bildmodell Nano Banana 2 nutzt, kann neuerdings dank der Verknüpfung mit der Google Personal Intelligence hochpersonalisierte Visuals erstellen lassen. Denn Google kann in diesem Kontext auf Google Photos und persönliche Details aus Google Apps zugreifen. So lässt sich beispielsweise als Prompt angeben: Erstelle ein Bild von mir in London, das meine Persönlichkeit widerspiegelt.
Auch diese Funktion kommt zunächst in die USA, für Google AI Plus, Pro und Ultra. Bald soll sie aber umfassend ausgerollt werden, ebenso für Gemini in Chrome. In einem erweiterten Roll-out befindet sich unterdessen die Personal Intelligence bereits, die den AI Mode mit Gmail, Google Photos und anderen Diensten verbindet, um die Suche so persönlich wie nie zuvor zu gestalten. Dabei geben User aber zusehends mehr persönliche Details preis, die Google künftig für sich nutzen könnte.
Google Chrome bekommt Vertical Tabs und Immersive Reading für mehr Übersicht

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