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Neue Google Windows App weltweit ausgerollt


Googles neue Desktop App ist jetzt überall zu nutzen und erlaubt dank integriertem AI Mode die Suche nach Web-Ergebnissen, Dateien oder Drive-Dokumenten direkt auf dem Desktop. Beim Screen Sharing kannst du sogar nebenbei Fragen stellen. Und die App lässt sich per Shortcut öffnen.

Auf der ganzen Welt können User ab jetzt Googles neue Windows App auf Englisch nutzen. Du kannst sie dir direkt herunterladen und die integrierten Fähigkeiten des von Gemini unterstützten AI Mode sichern. Mithilfe der App kannst du den AI Mode unmittelbar auf deinem Desktop in einem kleinen Fenster nach Informationen aus dem Web fragen und Antworten mit relevanten Links und Hinweisen erhalten.

Doch damit nicht genug. Die Desktop App erlaubt zudem den Zugriff auf deine Dateien, heruntergeladenen Apps und Drive-Dokumente erlauben. Dann kann die App dir auch aus diesen Bereichen im Handumdrehen die passenden Inhalte liefern. Besonders nützlich ist dabei die Option, die App schnell mit der Tastenkombination Alt und Leerzeichen aufzurufen.

Du kannst die Desktop App jederzeit mit Alt + Space aufrufen und Fragen stellen, eigener Screenshot
Du kannst die Desktop App jederzeit mit Alt und Leerzeichen aufrufen und Fragen stellen, eigener Screenshot

Dank der zusätzlichen Option Screen Sharing kannst du überdies beim Bearbeiten von Dokumenten oder Browsing im Web in einem dedizierten Fenster neben deiner Hauptaktivität Fragen an die KI stellen. Und mit Google Lens kannst du via Screen Sharing sogar alles, was auf dem Bildschirm zu sehen ist, in die Fragen miteinbeziehen. So kannst du beispielsweise Texte übersetzen lassen oder Hilfe bei konkreten Aufgabenstellungen einholen.

Wir haben es getestet, du kannst die neue Desktop App von Google in Deutschland bereits nutzen.


Google startet Skills in Chrome:

Die besten Prompts als One-Click Tool immer wieder nutzen

Buntes Gemini Interface mit Skills von Google, Textfeld mit Text und Emojis, Rezeptbild im Hintergrund
© Google via Canva





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Anthropic vor historischem IPO: Bewertung übertrifft OpenAI



Anthropic plant Mega-Börsengang
– Bewertung könnte auf über 300 Milliarden US-Dollar steigen

orangefarbener Hintergrund, grobe Zeichnung einer Hand, die Weltkugel hält, schwarzweiß
© Anthropic via Canva

Anthropic bringt den Börsengang auf den Weg

Im Dezember berichtete die Financial Times über konkrete Vorbereitungen für einen möglichen Börsengang von Anthropic. Demnachfbeso hatte das Unternehmen die Kanzlei Wilson Sonsini engagiert, die unter anderem die Börsengänge von Google, LinkedIn und Lyft begleitet hatte. Zudem wechselte mit Krishna Rao ein Manager zu Anthropic, der zuvor eine zentrale Rolle beim Airbnb-IPO gespielt hatte. In der Branche wurden diese Personal- und Strukturentscheidungen als deutliche Hinweise auf einen IPO gewertet. Eine offizielle Bestätigung gab es damals jedoch nicht.

Diese Einschätzung wurde nun zumindest teilweise bestätigt. Anthropic gab jüngst die vertrauliche Einreichung eines S-1-Formulars bei der US-Börsenaufsicht SEC bekannt. Das Unternehmen erklärte zudem, dass die Prüfung durch die Behörde den Weg für einen möglichen Börsengang ebnen könne. Ob und wann dieser tatsächlich stattfindet, hänge weiterhin von den Marktbedingungen sowie dem Verlauf des Prüfverfahrens ab.

Seit Monaten wird darüber spekuliert, welches der großen KI-Unternehmen den Gang an die Börse zuerst wagt. Die Aufmerksamkeit richtete sich dabei lange vor allem auf OpenAI. Mit der Einreichung bei der SEC hat Anthropic nun jedoch den ersten offiziellen Schritt gemacht.

Der Wettbewerb verlagert sich auf die Finanzmärkte

Während viele Nutzer:innen vor allem die Leistungsfähigkeit von Claude, ChatGPT oder Gemini diskutieren, richtet sich der Blick von Investor:innen zunehmend auf Umsatzwachstum, Profitabilität und Kapitalbedarf. Denn die Entwicklung moderner KI-Modelle erfordert Investitionen in Milliardenhöhe. Ein möglicher Börsengang von Anthropic würde tiefere Einblicke in die wirtschaftliche Realität eines der wertvollsten KI-Unternehmen der Welt ermöglichen.

Sollte die SEC dem Antrag zustimmen, könnte Anthropic einen der wertvollsten Börsengänge der Technologiegeschichte hinlegen. Schätzungen zufolge lag die Unternehmensbewertung Ende Mai bei 965 Milliarden US-Dollar. Damit würde das Unternehmen sogar vor OpenAI liegen, dessen Bewertung zuletzt auf etwa 852 Milliarden US-Dollar beziffert wurde. Zum Vergleich: Alibaba wurde beim Börsengang 2014 mit rund 231 Milliarden US-Dollar bewertet, Facebook 2012 mit etwa 104 Milliarden US-Dollar, wie ein Ranking von Stock Sharks aus dem Oktober 2025 zeigt.

Rückenwind erhält Anthropic dabei durch die starke Geschäftsentwicklung. Nach aktuellen Prognosen könnte das Unternehmen 2026 einen Jahresumsatz von knapp 45 Milliarden US-Dollar erreichen und damit rund 35 Prozent mehr Umsatz erzielen als OpenAI. Zudem rechnet Anthropic bereits im zweiten Quartal mit dem ersten operativen Gewinn – ein weiterer Faktor, der die hohen Erwartungen der Kapitalmärkte erklärt.


Anthropics Umsatz deutlich vor OpenAI:
5 Mal mehr als 2025

Illustration mit Handsymbol und Netzwerk-Knoten auf orangefarbenem Hintergrund sowie kariertem Notizpapier und skizzierten Linien. Das Motiv steht für KI-Agenten, Zusammenarbeit und die neuen Dynamic Workflows von Claude Opus 4.8.
© Anthropic via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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„O.B. für alle Tage“: Erste Ogilvy-Kampagne für O.B. räumt mit Tabus um die Periode auf


Frei von Scham und Tabus möchte Ogilvy die Kommunikation über die Periode gestalten.

Schluss mit blauer Flüssigkeit: Die erste Kampagne von Ogilvy, Thjnk und Loved für die Marke für Periodenprodukte O.B. will ehrlich, authentisch, aber auch humorvoll über das Thema Periode sprechen und so die Traditionsmarke vor allem für jüngere Zielgruppen attraktiver machen.

Erwartungen an Werbung für Periodenprodukte haben sich in den letzten Jahren verändert: Aufnahmen von Frauen, die tiefenentspannt in weißen Sommerkleidern über Wiesen hüpfen, und Flüssigkeiten, die blau oder lila, aber niemals rot sind, haben insbesondere in den jüngeren Generationen ausgedient. Werbung soll die Realität menstruierender Personen widerspiegeln, anstatt sie zu verstecken, als wären rotes Periodenblut, Krämpfe oder Stimmungsschwankungen etwas schambehaftetes. Mit Tabus zu brechen und offen und authentisch über das Thema Periode zu sprechen, ist auch das Ziel der neuen O.B.-Markenplattform „O.B. Für alle Tage“ von Ogilvy.

Die Markenplattform soll die Kommunikation der seit über 70 Jahren aktiven Traditionsmarke O.B. an die Erwartungen und Bedürfnisse der jüngeren Genrationen anpassen und wurde von Ogilvy gemeinsam mit Mitarbeitern von Thjnk und Loved entwickelt. Es ist die erste Arbeit von Ogilvy für O.B., seit WPP den globalen Etat des Konsumgüterkonzerns Kenvue, zu dem O.B. gehört, gewonnen hat. Die erste gemeinsame Kampagne wird in Deutschland, Tschechien, Polen, Ungarn und in der Slowakei ausgerollt. Zuvor war Ogilvy bereits für mehrere Kenvue-Marken im Bereich Public Relations verantwortlich. Durch die aktuelle Kampagne ziehen sich Aussagen nach dem Schema „Ob Durchhängen, ob Durchziehen, ob Hitzewellen, ob Druckwellen, ob, ob, ob… O.B.“. Mit dem Wortspiel um den Markennamen möchten Ogilvy und O.B. die vielen unterschiedlichen Lebensrealitäten während der Periode sichtbar machen. Die Produkte von O.B. werden als Begleiter für alle menstruierenden Personen präsentiert, ob man sich während der Periode nun voller Energie fühlt oder einfach seine Ruhe möchte. „Die Kampagne ist mehr als nur Werbung – sie ist unser Anspruch, ein empathischer Begleiter zu sein und zu einem offeneren, realistischeren Umgang mit dem eigenen Körper beizutragen“, sagt Markus Musey, Global Women’s Health Brand Director bei Kenvue.

Alice Baldczus, Management Supervisor bei Ogilvy, beschreibt die Kampagne als „Startschuss für eine neue Ära von O.B.“: Ziel sei gewesen, sich von den typischen klinisch-sauberen Bildern zu lösen, die man aus der Werbung für Periodenprodukte kenne, und nicht nur Produktvorteile zu kommunizieren, sondern vor allem die Lebensrealität der Zielgruppe in den Mittelpunkt zu stellen. „Die Periode fühlt sich nun einmal nicht jeden Tag nach Sport, perfektem Make-up und einem Dauerlächeln an. Ich bin wahnsinnig stolz darauf, mit einem Team von vielen starken Frauen genau diese Realität sichtbar machen zu dürfen“, ergänzt Natalie Hansen, Creative Director bei Thjnk.

Auch in der Farbsprache der neuen Markenplattform zeigt sich der Bruch mit Klischees: Die Markenfarbe türkis wird durch ein kräftiges Rot ergänzt, dass die Enttabuisierung der Periode symbolisiert. Markante Kampagnenmotive wie ein „Congrats on your Period“-Kuchen sollen eine ehrliche, aber auch humorvolle Kommunikation rund um das Thema Periode ermöglichen.

Neben dem Hauptziel, dem Rebranding der Traditionsmarke O.B., soll die Kampagne auch den Abverkauf der seit April 2026 erhältlichen, verbesserten Produktlinie unterstützen. Sie wird über Online-Video, Social Media, DOOH und am POS in Deutschland, Tschechien, Polen, Ungarn und der Slowakei ausgespielt. Die Umsetzung der Produktion erfolgte durch WPP Production und Zauberberg unter der Regie von Katharina Hingst, die Fotos stammen von Marija Mihailova.



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Social Commerce: Warum das Teleshopping-Urgestein QVC große Pläne im Tiktok-Shop hat


In den USA hat der Teleshopping-Riese QVC Insolvenz angemeldet, in Deutschland gehört QVC zu einem der aktivsten Akteure im Tiktok-Shop. Wie das zusammenpasst und warum QVC auf der Social-Media-Plattform zu seinen alten Teleshopping-Tugenden zurückkehrt, erklärt Stefan Meurer, Vice President Buying & Sourcing, im Exklusiv-Interview mit HORIZONT.

Zweifellos hat QVC schon einmal bessere Zeiten gesehen. Vor 40 Jahren gehörte der US-Sender zu den entscheidenden Akteuren, die Einkaufssendungen

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