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Künstliche Intelligenz

Neuer Apple-Chef hofft auf „nahezu unbegrenztes Potenzial“ durch KI


Apple bringt die Mitarbeiter nach dem angekündigten Führungswechsel auf Kurs. „Ich sage euch: Wir stehen kurz davor, die Welt erneut zu verändern“, betonte Apples künftiger CEO John Ternus in einer internen Vollversammlung, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag berichtet. Ternus, aktuell noch der Hardware-Chef, löst Tim Cook im September an der Unternehmensspitze ab, wie Apple in der Nacht auf Dienstag bekannt gegeben hatte.

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Für Apple-Produkte gebe es eine „unglaubliche Roadmap“, versprach Ternus. Er hofft zudem auf künstliche Intelligenz: „KI wird nahezu unbegrenztes Potenzial schaffen“, so der Ingenieur. Das werde für Apple-Produkte „völlig neue Chancen“ eröffnen. Konkrete Details zur Verwendung von KI wurden nicht genannt.

Apple scheint Teams intern unter Hochdruck auf KI-Tools und -Workflows umzuschulen, das Siri-Team muss ins KI-Bootcamp, hieß es jüngst. Für Siri hat Apple vor zwei Jahren große, neue KI-Fähigkeiten vorgeführt, konnte diese bislang aber nicht liefern. Im Unterbau muss der Konzern auf Fremdtechnik ausweichen: Sprachmodelle aus Googles Gemini-Serie bilden künftig die Basis. Was das konkret für Siri und Apple Intelligence bedeutet, dürfte das Unternehmen erst im Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC enthüllen.

Tim Cook betonte gegenüber den Mitarbeitern, er sei „gesund“ und wolle für lange Zeit bei Apple bleiben. Cook wird ab September zum „Executive Chairman“ in Apples Aufsichtsrat und will sich „politischen Entscheidungsträgern auf der ganzen Welt“ widmen. Dazu gehört sicherlich auch US-Präsident Donald Trump, der sich am Dienstag darüber freute, dass Cook ihn gerne anruft, um „seinen Arsch zu küssen“. Er werde Ternus in dessen neuer CEO-Rolle außerdem zur Seite stehen, so Cook.

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Apples Führungsspitze ist bereits seit Monaten in einem großen Umbruch – teils altersbedingt, teils auch aufgrund des erwarteten CEO-Wechsels. Weitere Änderungen stehen entsprechend bevor. Der faktisch zweitmächtigste Manager hinter Ternus wird künftig Apples Chip-Chef Johny Srouji sein: Er übernimmt als „Chief Hardware Officer“ die Leitung der gesamten Hardware-Sparte, darunter fallen iPhones, Macs, iPads & Co. neben der Chip-Entwicklung, Forschung rund um Kerntechnik, Plattformarchitekturen und Projektmanagement.

Andere Manager wie Mike Rockwell, aktuell mit der überfälligen Erneuerung von Siri betraut, denken laut Bloomberg-Informationen „über ihre Zukunft nach“. Es gilt als eine von Ternus’ größten Herausforderungen, fähige Führungskräfte im Konzern zu halten.


(lbe)



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Künstliche Intelligenz

KI-Staatsfonds: Trump plant Regierungsbeteiligung an OpenAI, Anthropic & Co.


Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump bereitet einen Kurswechsel in der Digital- und Wirtschaftspolitik vor. Im Weißen Haus laufen Gespräche über eine staatliche Beteiligung an führenden Unternehmen im KI-Bereich, wie unter anderem Bloomberg, CNBC und Politico berichten. Ziel ist die Gründung eines nationalen Wohlfahrtsfonds, der die Bevölkerung am finanziellen Erfolg der KI-Revolution beteiligen soll. Trump kündigte an, sich in der nächsten Woche mit den Chefs der führenden Branchenvertreter in Washington zu treffen, um eine formelle Partnerschaft zwischen der Exekutive und der Tech-Industrie zu erörtern.

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Hinter den Kulissen wird diese Idee schon länger vorangetrieben. Vor allem Sam Altman, Chef des Branchenprimus OpenAI, steht laut Insiderberichten bereits seit über einem Jahr in Verhandlungen mit der Trump-Regierung über ein solches Modell. Demnach hat der CEO das Konzept einer staatlichen Beteiligung 2025 vorgeschlagen.

Im Kern sieht sein Plan vor, dass OpenAI Firmenanteile an den Staat überträgt. Diese Aktien sollen als Grundstock für einen öffentlich-rechtlichen Vermögensfonds dienen. OpenAI selbst veröffentlichte ein entsprechendes Positionspapier, in dem es einen „Public Wealth Fund“ skizzierte. Erträge sollen an die Bürger ausgeschüttet werden.

Trump bestätigte den Ansatz am Freitag an Bord der Air Force One: Es gebe vielversprechende Konzepte, bei denen Teile des immensen Wohlstands, den Künstliche Intelligenz generiere, an die US-amerikanische Öffentlichkeit zurückgegeben werden könnten. So werde die Bevölkerung im Grunde zu einem Partner der Firmen. Er habe darüber bereits mit allen relevanten Akteuren der Branche gesprochen.

Trump erhofft sich durch direkte finanzielle Beteiligungen der Wähler auch mehr Rückhalt in der Bevölkerung für sich und die Technologie. Die Skepsis im Land ist groß, da viele durch die rasante KI-Entwicklung tiefgreifende Störungen des Arbeitsmarktes und existenzbedrohende Jobverluste befürchten. Der Widerstand gegen den Bau immer neuer Rechenzentren für die datenhungrige KI wächst.

Grundsätzlich findet die Idee überparteiliche Unterstützung. Neben Vertretern der Tech-Elite wie Anthropic oder dem xAI-Gründer Elon Musk hat auch der linke Senator Bernie Sanders einen Gesetzesentwurf eingebracht, der eine 50-prozentige staatliche Beteiligung an bestimmten KI-Schmieden vorsieht. Bei einem solchen Fonds ginge es nicht um Peanuts: OpenAI und der Konkurrent Anthropic stehen vor potenziellen Börsengängen, bei denen die Unternehmen mit je weit über einer Billion US-Dollar bewertet werden könnten.

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Das Vorhaben stößt aber auch auf Widerstand, vor allem aus Trumps konservativem und regulierungsfeindlichem Umfeld. David Sacks, sein früherer KI-Sonderbeauftragter, warnt vor einer gefährlichen Verschmelzung von Staat und Großkonzernen. Konservative sollten ihm zufolge eine staatlich kontrollierte KI besonders fürchten. Ein solches System besäße totalitäre Macht über Informationen, menschliches Verhalten und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse. Kritiker geben ferner zu bedenken: Interessenkonflikte drohten, wenn der Staat eine Industrie regulieren soll, an der er als Großaktionär beteiligt ist.

Erst vor wenigen Monaten unterzeichnete Trump ein Dekret zur Einrichtung eines staatlichen Souveränitätsfonds. In seiner zweiten Amtszeit hat der Staat strategische Beteiligungen an Tech-Konzernen wie Intel und IBM übernommen. Flankierend unterzeichnete der Republikaner eine Anweisung an die Sicherheitsbehörden, die Einführung fortschrittlicher KI-Modelle zu beschleunigen. Die Betreiber sollen solche Systeme vorab dem Staat vorlegen.


(jow)



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Künstliche Intelligenz

Top 10: Der beste Full-HD-Beamer im Test – perfekt für Fußball-WM, Film & Gaming


Full-HD-Beamer Etoe Seal Pro im Test

Der Full-HD-Beamer Etoe Seal Pro lockt mit Android 11, einer hohen Helligkeit von 1000 Ansi-Lumen und einer umfangreichen Ausstattung zu einem günstigen Preis. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • hohe Helligkeit mit 1000 Ansi-Lumen
  • scharfes und kontrastreiches Full-HD-Bild
  • Android 11 mit Netflix, Prime Video & Co. in Full-HD
  • umfangreiche Ausstattung mit HDMI 2.1, USB und Bluetooth
  • gute automatische Bildkorrekturen wie Autofokus und Trapezkorrektur
  • attraktiver Preis

NACHTEILE

  • groß und schwer, nur bedingt mobil einsetzbar
  • keine Linsenabdeckung oder Tasche
  • Fernbedienung nutzt in Teilen Infrarot
  • Lüfter hörbar
  • sichtbare Spaltmaße

Der Full-HD-Beamer Etoe Seal Pro lockt mit Android 11, einer hohen Helligkeit von 1000 Ansi-Lumen und einer umfangreichen Ausstattung zu einem günstigen Preis. Wir haben ihn getestet.

Der Full-HD-Beamer Etoe Seal Pro verspricht eine hohe Helligkeit von 1000 Ansi-Lumen, ein scharfes Full-HD-Bild, Android 11, automatische Bildkorrekturen und viele Anschlüsse. In diesem Test nehmen wir Optik, Verarbeitung, Hardware, Bild, Software und den Preis des Etoe Seal Pro genauer unter die Lupe. Wir zeigen, was der Beamer zu bieten hat und ob er trotz seines günstigen Preises eine Empfehlung ist.

Wie ist die Optik und die Verarbeitung des Etoe Seal Pro?

Der Etoe Seal Pro ist mit Maßen von 22 x 17 x 19 cm und einem Gewicht von 3,2 kg recht groß und schwer. Dazu kommt noch der Tragegriff, mit dem sich der Beamer einfach transportieren lässt. Trotzdem ist er aufgrund seiner Größe und des fehlenden Akkus nur bedingt mobil. Hier empfehlen sich eher kompakte Akku-Beamer wie der Xgimi Halo+ (Testbericht) oder der Blitzwolf BW-VT2 (Testbericht).

Optisch setzt der Seal Pro auf ein schlichtes, unauffälliges Design. Er ist größtenteils in mattem Schwarz gehalten und besteht überwiegend aus Kunststoff. Die Linse steht leicht aus dem Gehäuse hervor, eine Abdeckung oder eine Tasche zum Schutz gibt es leider nicht. Vorne und hinten befinden sich große Kunststoffgitter für die Zu- und Abluft des Lüfters. An den Seiten sitzen die Öffnungen für die zwei integrierten 10-Watt-Lautsprecher.

Die Verarbeitungsqualität des Etoe Seal Pro ist insgesamt in Ordnung, aber nicht überragend. Es gibt stellenweise deutliche Spaltmaße zwischen den Gehäuseteilen. Da der Beamer im Betrieb aber meist einfach nur herumsteht und nicht ständig bewegt wird, ist das nicht weiter schlimm. Eine Zertifizierung gegen das Eindringen von Staub und Wasser hat und braucht der Seal Pro nicht.

Was kann die Hardware des Etoe Seal Pro?

In Sachen Anschlüsse ist der Etoe Seal Pro gut aufgestellt. Er bietet einen HDMI-2.1-Eingang für das Videosignal, an den man etwa einen Laptop, eine Spielekonsole oder einen Receiver anschließen kann. Über den USB-A-Port lassen sich Medien von einem USB-Stick abspielen oder Endgeräte wie Streaming-Sticks mit Strom versorgen. Außerdem gibt es noch einen 3,5-mm-Klinkenausgang für den Anschluss von Kopfhörern oder externen Lautsprechern.

Erfreulich ist, dass sich der Seal Pro auch direkt am Gerät über eine Tastenleiste auf der Oberseite bedienen lässt. So ist man nicht zwingend auf die mitgelieferte Fernbedienung angewiesen. Ihr Design ist ebenfalls gelungen. Sie liegt gut in der Hand, hat eine logische Tastenbelegung und bietet dedizierte Knöpfe für den Aufruf von Youtube, Netflix, Disney+ und Prime Video. Zudem verfügt sie über ein Mikrofon für die Sprachsteuerung.

Etwas merkwürdig: Obwohl die Fernbedienung per Bluetooth mit dem Beamer verbunden ist, was für die Sprachsteuerung nötig ist, erfolgen normale Eingaben über Infrarot. Man muss also mit der Fernbedienung stets auf den Beamer zielen, was etwas umständlich ist. Zudem gibt es eine leichte Verzögerung von etwa einer halben Sekunde bei der Eingabe.

Ansonsten unterstützt der Seal Pro WLAN mit 2,4 und 5 GHz sowie Bluetooth 5.1 für die Verbindung mit externem Zubehör. Im Inneren arbeitet ein ARM Quad 64-bit Cortex-A53-Prozessor, dem 2 GB RAM und 16 GB interner Speicher zur Seite stehen. Eine Bildschirmspiegelung ist per Mirror Cast möglich, um etwa Inhalte von Smartphone oder Laptop auf den Beamer zu übertragen.

Das externe Netzteil, das die Hitze aus dem Gehäuse heraushält, liefert maximal 180 Watt Leistung.

Etoe Seal Pro

Wie gut ist das Bild des Etoe Seal Pro?

Der Etoe Seal Pro liefert ein scharfes und helles Full-HD-Bild mit 1920 x 1080 Pixeln. Die Helligkeit ist mit 1000 Ansi-Lumen für diese Preisklasse außergewöhnlich hoch. Wer es noch etwas heller und günstiger will, der kann sich etwa den Wanbo X5 (Testbericht) ansehen. Damit ist der Seal Pro auch in Räumen mit etwas Restlicht noch gut nutzbar. Natürlich ist das Bild in einem komplett abgedunkelten Raum am besten. Die hohe Helligkeit sorgt auch dafür, dass das Bild zu den Rändern hin nicht zu sehr abfällt.

Der Beamer nutzt ein 4,4 Zoll großes LCD-Panel und erreicht einen dynamischen Kontrast von 3000:1. Das Bild wirkt insgesamt kontrastreich, die Farben sind kräftig. Einige Nutzer berichten von einem leichten Grauschleier, der die Farben etwas blass erscheinen lässt, das konnten wir in unserem Test aber nicht feststellen. Der Beamer unterstützt zudem HDR10 für Quellen mit erweitertem Kontrastumfang.

Das native Seitenverhältnis ist 16:9, optional sind auch 16:10 und 4:3 einstellbar. Das Projektionsverhältnis liegt bei 1,22:1, der Projektionsabstand ist mit 1,1 bis 5,4 Metern recht flexibel. Damit lassen sich Bilddiagonalen von 40 bis 200 Zoll realisieren. Die empfohlene Diagonale für ein optimal scharfes Bild liegt zwischen 80 und 120 Zoll, der ideale Abstand zwischen Beamer und Leinwand zwischen 2,16 und 3,24 Metern.

Um auch bei schrägem Aufstellwinkel oder schiefer Leinwand ein gerades Bild zu erhalten, bietet der Seal Pro diverse automatische Bildkorrekturen. Per Autofokus wird das Bild stets scharf gestellt, die Trapezkorrektur von ±40° richtet es vertikal aus. Eine digitale 4-Punkt-Korrektur ist ebenfalls verfügbar. Zudem gibt es einen digitalen Zoom von 50 Prozent bis 100 Prozent.

Diese Korrekturen funktionieren insgesamt gut, gehen aber zulasten der Bildqualität. Denn der Beamer muss das Bild dann digital nachberechnen und erreicht nicht mehr die native Full-HD-Auflösung. Für das beste Ergebnis sollte man den Etoe Seal Pro also möglichst gerade vor der Leinwand oder Wand positionieren.

Etoe Seal Pro

Wie gut ist die Software des Etoe Seal Pro?

Auf der Unterseite des Seal Pro versteckt sich hinter einer Klappe der Streaming-Stick Etoe TV D1221 mit Android 11 für Android TV. Er unterstützt gängige Videoformate wie H.265 4K bei 60 fps, VP9 4K bei 60 fps, AVS2-P2 bis 4K bei 60 fps, H.264 4K bei 30 fps sowie MPEG1/2/4.

Dank der Android-TV-Oberfläche gestaltet sich die Ersteinrichtung recht einfach, auch komplett ohne Fernbedienung. Man kann den Beamer direkt mit dem WLAN verbinden und mit einem Android-Handy einrichten. Anschließend landet man auf dem übersichtlichen Android-TV-Homescreen.

Die vorinstallierten Apps umfassen Youtube, Netflix, Prime Video und Disney+, die sich mit einem Klick auf der Fernbedienung aufrufen lassen. Erfreulich ist, dass sich diese Dienste dank des externen Streaming-Sticks in Full-HD-Auflösung nutzen lassen. Das ist bei vielen günstigen Beamern ohne Stick nicht der Fall, da ihnen die nötige Zertifizierung fehlt. Natürlich lassen sich auch weitere Apps aus dem Google Play Store installieren.

Die Bedienung von Android TV auf dem Etoe Seal Pro funktioniert flüssig genug, auch wenn es bei Eingaben über die Fernbedienung zu kleinen Verzögerungen kommt. Für die Wiedergabe von Videos und Filmen von einem lokalen USB-Speicher muss man den VLC-Player aus dem Store herunterladen.

In den Einstellungen hat man Zugriff auf die üblichen Android-TV-Optionen. Erweiterte Bild-Einstellungen wie eine Anpassung von Helligkeit, Kontrast oder Farbtemperatur gibt es nicht. Dafür bietet Etoe ein eigenes Menü für die Beamer-Funktionen, in dem sich etwa der Projektionsmodus (Front, Rückprojektion, Decke) oder die Trapezkorrektur anpassen lassen. Die Möglichkeiten sind aber auch hier eher begrenzt. Mehr dazu in unserer Bildergalerie.

Wie gut sind der Klang und die Lautstärke des Lüfters beim Etoe Seal Pro?

Im Etoe Seal Pro arbeiten zwei 10-Watt-Lautsprecher, die einen recht guten Klang liefern. Sie sind kräftig genug, um einen größeren Raum mit Sound zu füllen und den Lüfter zu übertönen.

Die Höhen und Mitten werden sauber wiedergegeben, doch der Bass könnte kräftiger sein. Insgesamt eignen sich die eingebauten Lautsprecher für den gelegentlichen Film- oder Fußballabend. Für das volle Heimkino-Erlebnis mit sattem Klang empfiehlt sich trotzdem die Verbindung mit einer externen Soundbar (Bestenliste) oder einem Bluetooth-Lautsprecher (Bestenliste).

Der Lüfter des Seal Pro ist im Betrieb deutlich hörbar, ohne dabei aufdringlich zu werden. Ein gewisses Grundrauschen lässt sich kaum vermeiden, schließlich muss die Abwärme des hellen Projektors aus dem Gehäuse befördert werden. Im Vergleich zu anderen Beamern dieser Preisklasse ist die Lüfterlautstärke des Seal Pro aber noch im grünen Bereich. Wer sehr empfindlich ist, sollte aber zur Sicherheit vor dem Kauf Probehören.

Wie teuer ist der Etoe Seal Pro?

Der Etoe Seal Pro kostet regulär 500 Euro. Wer ihn bei Amazon im Etoe-Shop kauft, kann einen Coupon aktivieren und zahlt dann nur noch 400 Euro. Bei Geekmaxi ist der Beamer für 350 Euro gelistet. Mit Coupon-Code Z2QPA7DU kostet er sogar nur 324 Euro.

Fazit

Der Etoe Seal Pro ist ein richtig guter Full-HD-Beamer zum günstigen Preis. Er trumpft mit einer hohen Helligkeit von 1000 Ansi-Lumen, einem scharfen und farbenfrohen Bild sowie einer umfangreichen Ausstattung inklusive Android 11 auf. Dank des integrierten Streaming-Sticks sind auch Netflix und Co. in Full-HD möglich. Die automatischen Bildkorrekturen funktionieren gut, die Anschlussvielfalt mit HDMI 2.1, Bluetooth 5.1 und USB ist vorbildlich.

Schwächen zeigt der Seal Pro bei der Mobilität. Mit über 3 kg ohne Akku ist er recht klobig und hauptsächlich für die Nutzung zu Hause geeignet. Auch die Verarbeitung mit ihren Spaltmaßen ist nicht über jeden Zweifel erhaben. Die Bedienung über die Fernbedienung reagiert manchmal etwas verzögert. Auch nutzt die Fernbedienung in Teilen Infrarot, es gibt keine Linsenabdeckung oder Tasche und der Lüfter dürfte gerne noch etwas ruhiger sein.

Insgesamt bekommt man mit dem Etoe Seal Pro aber sehr viel Beamer fürs Geld. Wer nach einem günstigen Gerät mit heller Full-HD-Projektion für gelegentliche Film- und Fußballabende sucht und keine Ansprüche an die Mobilität hat, bekommt hier ein tolles Gesamtpaket.



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Megadeal in Hollywood: US-Bundesstaaten planen Kartellklage gegen Paramount


In der US-Unterhaltungsindustrie droht ein juristischer Showdown, der die Machtverhältnisse in Hollywood erschüttern könnte. Auf der föderalen Ebene formiert sich Widerstand gegen die geplante Megafusion der Medienriesen Paramount Skydance und Warner Bros. Insidern zufolge bereiten mehrere US-Bundesstaaten eine gemeinsame Kartellklage vor, um die rund 110 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme in letzter Sekunde zu stoppen. Der offizielle juristische Vorstoß wird bereits für die kommenden Wochen erwartet, wie die Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg melden.

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An der Spitze der Allianz gegen den entstehenden Unterhaltungsgiganten stehen demnach mit Kalifornien und New York die beiden wichtigsten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren der USA. Das Büro des kalifornischen Generalstaatsanwalts Rob Bonta betonte zwar, dass die laufenden Untersuchungen andauerten und eine endgültige Entscheidung über eine Klage noch nicht gefallen sei. Doch die Zeichen stehen auf eine neue Konfrontation vor allem zwischen Staaten, die von den oppositionellen Demokraten regiert werden, und der republikanischen Administration unter Donald Trump im Bund.

An den Finanzmärkten sorgte die Nachricht für Nervosität. Die drohende Klage schickte die Aktienkurse beider Konzerne auf Talfahrt: Die Papiere von Warner Bros. gaben um 3,6 Prozent nach. Paramount-Aktien mussten sogar einen Einbruch von 6,7 Prozent verkraften.

Die betroffenen Unternehmen reagierten scharf auf die sich abzeichnende Blockade. Paramount führte ins Feld, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb auf dem hart umkämpften Streaming-Markt nicht schwächen, sondern stärken werde. Ein staatliches Einschreiten gegen die Fusion würde etablierten Plattformen wie dem Marktführer Netflix einen ungerechtfertigten Vorteil verschaffen, hieß es. Dazu kam die Ankündigung, sich mit allen rechtlichen Mitteln gegen jeden Versuch zu wehren, das Vorhaben zu Fall zu bringen. Der Deal komme am Ende den Verbrauchern, den Kulturschaffenden und der ganzen Branche zugute.

An dieser Darstellung gibt es an der Westküste erhebliche Zweifel. In Hollywood stößt die Elefantenhochzeit der zwei Traditionsstudios auf erbitterten Widerstand der Kreativbranche. Schauspiel- und Autorengewerkschaften äußern seit Wochen laut Kritik und sorgen sich um die Zukunft von Arbeitsplätzen. Die Angst geht um, dass durch die Konsolidierung der Produktionslandschaft der Rotstift angesetzt wird, Formate gestrichen werden und die Verhandlungsmacht der Filmschaffenden schwindet.

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Mit der potenziellen Klage wählen die Bundesstaaten einen politisch heiklen Weg. Es ist der bislang weitreichendste Schritt von Regionalregierungen, eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung des US-Kartellrechts einzunehmen und ein Vakuum zu füllen, das die Politik in Washington hinterlässt. Unter der Trump-Regierung gilt eine Intervention der Wettbewerbshüter des Bundes gegen solche Fusionen als äußerst unwahrscheinlich.

Analysten weisen auch auf das Geflecht politischer Verbindungen hin: Der Vater von Paramount-Chef David Ellison, der Oracle-Mitgründer und Milliardär Larry Ellison, gilt als Großspender und pflegt exzellente Beziehungen zu Trump. Der Widerstand und der damit verknüpfte Wirtschaftskrimi haben so auch eine kräftige parteipolitische Note.

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