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Neues Markenlogo für Frecciarossa – Design Tagebuch


Frecciarossa, die vom staatlichen italienischen Bahnunternehmen Trenitalia betriebenen Hochgeschwindigkeitszüge, erhalten im Zuge der Einführung der jüngsten Generation ein neues Markenlogo. Da das Unternehmen einen Expansionskurs verfolgt, werden Bahnreisende das Logo in Italien und schon bald auch in Deutschland und Österreich sehen.

Seit September 2025 ist die neueste Generation der Hochgeschwindigkeitszüge Frecciarossa, zu deutsch „roter Pfeil“, im Einsatz ist. Entwickelt wurde die Zugreihe Frecciarossa 1000 von Hitachi Rail. Trenitalia investiert in die Frecciarossa-Reihe rund 2 Milliarden Euro und verfolgt das Ziel, den Frecciarossa als „besten Zug Europas“ zu etablieren. Bis 2030 will Trenitalia 74 Züge der Frecciarossa in Betrieb nehmen. Zukünftig sollen die Roten Pfeile auf sieben europäischen Eisenbahnnetzen betrieben werden, zusätzlich zum italienischen Bahnnetz.

In Deutschland werden Frecciarossa 1000 erstmals ab Dezember 2026 auf den Schienen unterwegs sein, so der Plan. Täglich sollen dann Direktzüge von München nach Mailand (ca. 6,5 Stunden, via Innsbruck, Bozen, Verona) und nach Rom (ca. 8,5 Stunden, via Bologna, Florenz) starten. Trenitalia kooperiert mit der Deutschen Bahn und der ÖBB für diesen grenzüberschreitenden Betrieb. Die Züge werden für das deutsche und österreichische Netz angepasst und getestet. Das Interieur der Frecciarossa wurde von Giugiaro Design entworfen.

Frecciarossa Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Frecciarossa/Trenitalia, Bildmontage: dt
Frecciarossa Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Frecciarossa/Trenitalia, Bildmontage: dt

Vor dem Hintergrund der Expansion wurde auch das Markendesign weiterentwickelt und das Logo erneuert. Erstmals erhält Frecciarossa zusätzlich zur Wortmarke eine separate Bildmarke: ein stilisiertes und, die Silhouette eines Frecciarossa-Triebkopfs aufgreifend, stark nach rechts geneigtes „F“.

Für das Markendesign verantwortlich zeichnet Inarea Identity Design (Rom).

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Was macht KI mit Gesichtern – und dem Leben darin? › PAGE online


Wenn Lügen Wahrheit werden: Die Illustratorinnen Sylwia Kubus und Sabine Israel stellen Porträts, denen KI generierte Personen als Vorlage dienten solchen gegenüber, die nach realen Vorbildern entstanden. Jetzt ist das in einer Ausstellung zu sehen.

Was macht KI mit Gesichtern – und dem Leben darin? › PAGE online

Von Kund:innenseite sind die Illustratorinnen Sylwia Kubus und Sabine Israel noch nicht mit KI in Berührung gekommen. Glück gehabt sozusagen, dass sie in Aufträgen noch nicht darauf herunterreduziert wurden, mit generativer KI erstellte Entwürfe abzuzeichnen.

Die Auswirkungen von generativer KI interessieren sie aber dennoch. Und vor allem, ob es möglich ist, mit ihr menschliche Emotionen zum Ausdruck zu bringen.

Und zwar diese, die sich im Gesicht spiegeln. Wenn die Haut entspannt oder angespannt ist, wenn sie leuchtet oder der Blick ganz offen ist, getrübt oder versunken. Diese scheinbaren Kleinigkeiten, die so entscheidend sind.

So haben die beiden begonnen mit Claude zu arbeiten, mit ChatGPT, mit Nano Banana von DeeVid.

Für das Porträt Jörg zum Beispiel haben sie geprompted: »Portrait eines schmächtigen jungen Mannes, frontal am Küchentisch sitzend, ein Wasserglas auf dem Tisch, in der typisch 60er Jahre Küche, helle Küchenmöbel, im Sommer, Abendlicht mit Sonne, weißes Hemd, typische Frisur im Stil der amerikanischen 60er Jahre, direkter ernster Blick in die Kamera. Im Stil der Analog-Fotografie in Amerika der 60er Jahre.«

Sabine Israel: digitales Portrait Sigrid

Was macht Menschlichkeit aus?

Bei dem Umgang mit generativer KI waren sie nicht nur überrascht, wie viel mehr Aufwand es ist, gute Bilder zu prompten als üblicherweise behauptet wird, sondern auch darüber, dass auch die KI generierten Porträts Emotionen hervorriefen. Zumindest ein wenig.

Aber um sie mit Echtheit zu versehen, haben die beiden sie zum Ausgangspunkt genommen, sie gezeichnet und gemalt und den Personen Namen gegeben.

Wo die KI aufgehört hat, begann ihre Handarbeit und was dabei entstanden ist, zeigt jetzt eine Ausstellung, die am 10. März 2026 eröffnet wird. Sie stellt nach KI-Vorlagen gemalte Porträts solchen gegenüber, die reale Menschen zeigen, die die beiden Illustratorinnen kennen und fotografiert haben.

Und das in »Der Kleine Mann Mit Dem Blitz«, einer Galerie in Frankfurt (Alt-Sachsenhausen, Kleine Rittergasse 11) mit der die Agentur Kombinatrotweiss, die sie vertritt, zusammenarbeitet.

Die Vernissage ist Mittwoch, 11.03.2026, 18:30–20:30 Uhr. Ausstellungsdauer: 12./13.03.2026. Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag, 16:00–18:00 Uhr oder nach Vereinbarung über Kombinatrotweiss

Sylwia Kubus: Larissa
Sabine Israel: digitales Portrait Florian
Sylwia Kubus: Meret
Sylwia Kubus: No Name (digital)
Sabine Israel: digitales Portrait Meret
Sylwia Kubus: Martin
Sabine Israel: Portrait Buster K.

 

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Raum für Kreativität › PAGE online


Neben den geometrischen »Räumen«, die in der Gestaltung flexibel einsetzbar sind, entwarfen die Designerinnen ein Set an Icons, die der Identity eine spielerische Leichtigkeit verleihen.

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Identity für Isarwinkel

BECC Agency, München. GrüneUmgebung, luftige Backstein-Architektur und eine Kreativagentur direkt im Haus – das ist der Isarwinkel, die neue Eventlocation und Zuhause der Münchner BECC Agency. Die passende Identity für das Gebäude und sein flexibles Nutzungskonzept entwickelten zwei junge Designerinnen aus dem Experience-Team von BECC: Salea Buhmann und Julia Greiner. Die beiden arbeiten gern und eng zusammen – das Isarwinkel-Projekt schweißte sie weiter zusammen.

Den internen Auftrag erhielten die beiden Designerinnen im November 2024, als nach der ersten Besichtigung des neuen Agenturstandorts schnell klar wurde, dass die Räumlichkeiten nicht nur für die Kreativen, sondern auch für Events genutzt werden sollten.

Ein formelles Briefing gab es nicht – und auch keine offiziellen Präsentationen. Die beiden jungen Kreativen sollten sich an einem Agentur-Projekt ausprobieren können. »Wir arbeiten bei BECC immer sehr eng zusammen und stimmen uns live ab«, erklärt Julia Greiner. »So konnten wir Ideen direkt umsetzen und die Identity iterativ gestalten, parallel zu unseren Kundenprojekten.«

New Talents IsarwinkelBild: Carina Pilz

New Talents Isarwinkel
Neues Zuhause: Hier, im Isarwinkel, sitzt seit kurzem die Münchner BECC Agency. Die Location ist aber auch für verschiedene Events mietbar. Die Identity für den besonderen Ort entwickelten die beiden Junior Designerinnen Salea Buhmann und Julia Greiner mit viel Liebe zum Detail und cleveren Anspielungen auf die BECC Dachmarke (Bild: Carina Pilz)

 

Spiel und Space

So begannen die beiden mit einer Analyse des Gebäudes und vergleichbarer Eventräume mit flexiblem Nutzungskonzept. Die Herausforderung: »Wir haben die Identity entwickelt, bevor wir den Ort überhaupt selbst als Office-Space oder Event-Location erleben konnten.«, so Salea Buhmann. »Außerdem sollte sich der Isarwinkel auch wie ein Zuhause für uns als Agentur anfühlen.«

Schon früh fiel deshalb die Entscheidung, das Design direkt an die Architektur selbst anzulehnen und mit den verschiedenen »Räumen« zu spielen. Mit diesem Ansatz entwickelten die beiden Designerinnen ein flexibles Branding, das ausgesuchte Elemente mit der BECC-Dachmarke verbindet und dennoch eigenständig zur Kommunikation rund um den Isarwinkel verwendet werden kann.

Zentral für das Konzept sind die drei verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten: Events, als Creative Space oder für Workshops. Jeder der drei Bereiche ist im Branding durch eine eigene Farbe gekennzeichnet und hat ein individuelles Logo mit einem dynamisch animierten geometrischen »Raum« in Kombination mit dem Isarwinkel-Schriftzug.

New Talents Isarwinkel
Stickers, Bags & Brand Neben den geometrischen »Räumen«, die in der Gestaltung flexibel einsetzbar sind, entwarfen die Designerinnen ein Set an Icons, die der Identity eine spielerische Leichtigkeit verleihen Bild: Carina Pilz

 

New Talents IsarwinkelBild: Carina Pilz

Um die Zugehörigkeit zur Dachmarke zu zeigen, arbeiteten Julia und Salea mit der BECC-Hausschrift Gotham, stellten aber durch verschiedene Schnitte und Kerning eigene Guidelines zur Nutzung für den Isarwinkel auf. Als kreatives Element entwickelten die Designerinnen außerdem eine Reihe an Line-Art-Icons, die mit den kräftigen Brandfarben hinterlegt zu Stickern in verschiedenen Anwendungen werden können.

Keep growing

Noch im Dezember begann die Kommunikation über BECCs Umzug in den Isarwinkel mit dem neuen Design. Salea und Julia entwickelten die Identity im Prozess mit jedem neuen Medium stetig weiter. So entstanden zunächst Social-Postings und Mailings, sowie eine gedruckte Zeitung, die an BECCs Kund:innen versandt wurde. Zum Launch-Event der Location während der Munich Creative Business Week (MCBW) entwarfen die Designerinnen Visitenkarten, Jutebeutel und eine Website, die in Zusammenarbeit mit den anderen BECC Units
umgesetzt wurden.

Ein eigens gestaltetes Leitsystem führte die Besucher:innen durch die Räumlichkeiten und weist den BECC-Mitgliedern jeden Tag den Weg zu ihren Arbeitsplätzen. Damit ist das Projekt aber noch nicht abgeschlossen: »Das Wichtigste ist, dass das Design wirklich emotional und menschlich erlebbar wird. Dass wir und unser Team uns damit identifizieren können«, sagt Salea. Julia ergänzt: »Deshalb ist die Marke so gestaltet, dass sie sich stetig weiterentwickeln kann – nicht nur durch uns, sondern durch alle, die die Räume hier nutzen.«

New Talents Isarwinkel
Herzlich Willkommen! Zum ersten Mal konnten Besucher:innen den Isarwinkel zum Launch-Event auf der MCBW besuchen. Außerdem veranstaltete BECC einen Pitch für eines der ersten Events, das dort stattfinden sollte

 

New Talents Isarwinkel
Raum für … Teil des Isarwinkel-Logos sind dynamische, geometrische Räume, welche die drei Nutzungsmöglichkeiten visualisieren. Der Schriftzug selbst ist in der BECC Hausschrift Gotham gehalten, wird durch den Einsatz verschiedener Schnitte aber zur selbstständigen Brand

 

New Talents Isarwinkel
Die gestalteten Icons

 

New Talents Isarwinkel

New Talents Isarwinkel
Brand berühren: Eines der ersten Medien, das die Designerinnen gestalteten, war eine gedruckte Zeitung, die als Mailing an BECCs Kund:innen verschickt wurde, um den Umzug der Agentur in die neuen Räumlichkeiten anzukündigen

 

New Talents Isarwinkel
Very Social: In den letzten Monaten waren auf Instagram (@beccagency) bereits die ersten Social-Posts im Isarwinkel-Design zu sehen

Portrait Julia Salea, New Talents

Julia Greiner (links) studierte Kommunikationsdesign an der Designschule München und an der Prague City University. Nach zwei Jahren selbstständiger Arbeit wechselte sie in das Brand Experience Team der BECC Agency, wo sie heute Brands entwickelt und vor allem digital neu aufstellt.

Salea Buhmann (rechts) ist seit etwas anderthalb Jahren bei BECC. Sie studierte dual Mediendesign an der DHBW Ravensburg und sammelte dort bereits erste Erfahrung in der Markenführung. Bei BECC gestaltet sie im Experience Design Team Brands, digitale Experiences und Kampagnen.

 

Dieser Beitrag ist erstmals in PAGE 3.2025 erschienen:

 

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Cheers, PAGE – auf das nächste Jahrzehnt! › PAGE online


Heike Edelmann ist seit mehr als zwanzig Jahren für die Rankings bei der PAGE zuständig. Ein besonderer Glücksmoment war es, als 2006 das erste CD/CI Booklet frisch aus der Druckerei auf ihrem Homeoffice-Desk landete (das damals noch nicht so hieß).

Cheers, PAGE – auf das nächste Jahrzehnt! › PAGE onlineDie PAGE hat mich mein ganzes Freelancerinnen-Leben über begleitet und inspiriert. Zum ersten Mal begegnete ich dem Magazin 1993 im Hamburger MACup-Verlag, in dem auch der Design Report erschien, für den ich schrieb. Zu den zukunftsorientierten Technologien zählte das Desktop-Publishing und die PAGE war der Schlüssel zu allen neuen Medien, die in dieser Zeit entstanden. Nach ein paar kleineren Beiträgen startete ich 2003 mit dem PAGE Kreativranking und dem CD/CI Umsatzranking, das zunächst noch im Heft veröffentlicht wurde. Im ersten separat gedruckten Booklet, das 2006 erschien, stellten wir fest: Starre Systeme mit einer Logotype, einer Hausschrift und einer Hausfarbe funktionieren für das Corporate Design nicht mehr. Von da an kamen rasch verlaufende Prozesse des Wandels auf die Kreativbranche zu, von den Anfängen der digitalen Transformation bis hin zur Anwendung von KI.

Meinen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH dazu!

Über vier Jahrzehnte hinweg hat die PAGE es verstanden, kreative Trends und Entwicklungen in der Designszene zu entdecken, sie mitzugestalten und ihrer Community zugänglich zu machen. Als viele Fachzeitschriften – zu spät – feststellten, dass eine Internetpräsenz für sie dringend nötig war, gab es PAGE online schon längst. Nicht nur als digitales Magazin, das die Zeichen der Zeit früh erkannte, sondern als vielseitge Plattform mit einem immer wieder neuen Angebot an praktischen Tipps, Workshops und Weiterbildungen. So konnte die PAGE als einzige der branchenübergreifend berichtenden deutschen Designzeitschriften aus dem Printzeitalter überleben und ihre Relevanz immer weiter ausbauen. Meinen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH dazu!

Deine »40« auf PAGE Online – jetzt einreichen!

Wenn ich die Designszene 2026 betrachte, bin ich optimistisch, weil es viele junge Gestaltende gibt, die mich mit ihren frischen Ideen und Haltungen überzeugen und einige erfahrene Designer:innen, die den Mut haben, einen kreativen Neustart zu wagen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass mich die PAGE noch sehr lange mit überraschenden News und Stories aus der Community begleitet und auf dem Laufenden hält. (he)

Ein Visual mit zwei Verläufen, die sich in der Mitte begegnen. Die Headline: »40 years of celebrating design«

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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