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„Nioh 3“: Japan sehen und sterben
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Vor Soulslikes gab es Masocores: Das japanische Entwicklungsstudio Team Ninja ist bekannt für extrem schwierige Action-Spiele. Ein Mix aus Präzision, Schnelligkeit und Reflexen bildet seit „Ninja Gaiden“ von 2004 das Herz seiner Spielidee. So ist es auch seit 2017 in der Reihe „Nioh“. Im mittlerweile dritten Teil zeigen die Entwickler zumindest so etwas wie Verständnis für Neueinsteiger.
Geschichte trifft auf Fantasy
Muss man so etwas wie „Nioh 3“ spielen? Muss man so etwas sogar mögen? Diesen ständigen Spagat an der Niederlage und dem Frust am Horizont? Masocores oder Soulslikes sind unbarmherzig, versprechen aber Genugtuung. Die Reihe „Nioh“ ist genauso schwer, aber nicht so kapriziös wie die Konkurrenz von From Software. „Nioh“-Spiele verstecken Story und Spielelemente nicht hinter rätselhaften Andeutungen. Sie sind stattdessen geradlinig, direkt und schnell. Eine spannende Erzählung mit vielen Wendungen sollten die Spieler trotzdem nicht erwarten. In „Nioh 3“ dreht sich alles um den Kampf.

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Wie schon die Vorgänger verklärt die Story in „Nioh 3“ die japanische Geschichte zu mythologischer Fantasy. Alles beginnt in der Edo-Zeit, Anfang des 17. Jahrhunderts. Held Takechiyo soll Shogun werden, doch eine böse Macht trickst ihn aus. Mittels eines geheimnisvollen Spiegels reist er nun durch verschiedene historische Epochen der japanischen Geschichte, um das Böse zu besiegen. Auf seinen Reisen trifft er nicht nur besessene Fürsten und Monster, sondern auch Helfer, die ihn in verschiedenen Inkarnationen über die Zeitalter hinweg begleiten.
Spielerisch hat sich zunächst wenig geändert. „Nioh 3“ ist ein Open-World-Action-RPG im Stil der Soulslike-Spiele mit temporeichen und schwierigen Kämpfen, die typisch für das Entwicklungsstudio Team Ninja sind. Wo From Software mit „Elden Ring“ und anderen Spielen Ruhe und Gelassenheit fordert, setzt Team Ninja auf Tempo. Perfektes Parieren, Kontern und Ausweichen sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kampf. Neben der Hauptstory können sich die Spieler in Nebenmissionen beweisen, feindliche Basen wie in „Ghost of Yotei“ einnehmen und ihre Ausrüstung und Fähigkeiten verbessern.
Temporeiche Kämpfe
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Das Besondere: Die Spieler können sogenannte Schutzgeister sammeln, die sie nach einigen erfolgreichen Kämpfen aktivieren, um mächtige Hiebe auszuteilen. Im Laufe der Story oder nach der Freischaltung bestimmter Missionsziele werden sie mächtiger und sind entscheidend in vielen Bosskämpfen. Dabei müssen die Spieler immer auf ihre Ausdauer, hier „Ki“ genannt, achten.
In „Nioh 3“ dürfen die Spieler diesmal zwischen zwei Kampfstilen wählen: Samurai und Ninja. Während Ersterer ein Mann für das Grobe ist und sich mit verschiedenen Kampfhaltungen durch die Gegner schlägt, setzt der Ninja auf Schnelligkeit und Ninjutsu-Kräfte, wie tödliche Kunai oder sogar Feuerbälle. Das ist im Prinzip nicht neu – schon „Assassin’s Creed: Shadows“ oder Team Ninjas eigenes „Rise of the Ronin“ setzten auf ein ähnliches Spielprinzip.
Takechiyos Abenteuer ist nicht nur ein Fest für reaktionsschnelle Spieler, sondern eine Fundgrube für Tüftler. Die Spieler kämpfen oder meucheln sich durch die Spielwelt und finden überall Waffen und Rüstungen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Schnell wird das Inventar unübersichtlich und erinnert mit den zahllosen Ausrüstungsteilen an „Monster Hunter“ oder „Borderlands“. Entweder beim Schmied oder durch häufige Nutzung einer bestimmten Waffe kann sie verbessert werden.
Natürlich darf ein Fähigkeiten-Baum nicht fehlen, der ähnlich komplex ist. Fans japanischer Kampfkünste finden hier einen bunten Mix unterschiedlicher Waffenarten, wie Doppel-Katanas, große Schwerter wie Odachis, Speere, Äxte, Kusarigamas, Gleven und einige mehr. Alles unterteilt in Seltenheitsklassen von „Gewöhnlich“ bis „Legendär“ mit ebenso vielen Fähigkeiten.
Jede Fähigkeit, egal ob es schnelles Ausweichen, Sprungattacken oder einfach eine Schlagkombination ist, erfordert Reaktionsschnelligkeit und Fingerfertigkeit. Alle Typen zu meistern, ist nahezu unmöglich. Stattdessen sollten sich die Spieler auf wenige konzentrieren, um sich die zahlreichen Kombinationen auf dem Gamepad zu merken.
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Und das ist noch nicht alles. Durch Schriftrollen lernen die Spieler neue Kampftechniken, Talismane bringen Boni im Kampf. Finden sie kleine putzige Männchen, Kodamas genannt, steigern die Spieler die Effekte von Heiltränken. Wer will, kann abgeschlossene Missionen wiederholen.
Viel zu entdecken
Neben der großen Auswahl an Waffen ist die Welt von „Nioh“ größer geworden. Sie ist zwar nicht so riesig wie in anderen Open-World-Spielen, bietet aber immer noch genug Platz zum Erkunden. Die Zeitreisen führen den Helden von scheinbar idyllischen japanischen Dörfern in eisige Gegenden und in das sogenannte Fegefeuer, wo nur Monster herrschen. Die Missionen sind klar: Alles töten und am Ende das „Herz“ zerstören, um Gegenden vom Bösen zu befreien.
Erstaunlicherweise sind kleinere Gegner nur lästig. Erst die zahlreichen Bosse machen das Spiel zu einer Herausforderung. Sie verstecken sich hinter Nebeln oder in großen Arenen. Es gibt zahlreiche davon, aber aufgrund von Embargo-Bestimmungen dürfen wir nur vom ersten erzählen: ein besessener Fürst, der uns erst auf dem Pferd attackiert und sich später in ein Monster verwandelt. Aber das ist nur der Anfang: Jeder Boss hat andere Angriffsmuster und erfordert unterschiedliche Taktiken. Jeder Fehler wird bestraft und wer nicht zeitig lernt zu parieren oder auszuweichen, wird sich gefrustet abwenden.
Aber dann, der Moment, wenn es funktioniert. Wenn der Plan aufgeht, das Monster in die Parade läuft und für kurze Zeit hilflos daliegt. Erlösung, Genugtuung, Entspannung. Trotz des hohen Schwierigkeitsgrads ist „Nioh 3“ nicht unfair. Spieler können die Attacken der Gegner lernen und den richtigen Moment abpassen. Das ist in seinem Purismus herausragend gelöst. Kaum ein Spiel bietet diesen gelungenen Mix aus atemberaubender Action und Herausforderung.
Dennoch – „Nioh 3“ ist nicht so unbarmherzig wie noch der Vorgänger. Der Einstieg lässt auch Anfängern eine Chance und bereitet sie auf die späteren Kämpfe vor. Das Spieldesign belohnt Spieler, die aus ihren Fehlern lernen und ihre Ausrüstung optimieren.
Neben dem Solo-Abenteuer können die Spieler auch online im Koop-Modus mit anderen Fans die Story nachspielen oder abgeschlossene Missionen wiederholen. Bei den Clan-Kriegen kämpfen die Spieler mit und gegeneinander um Ruhm, Ehre und Siegpunkte. Die Fans können neben der Standard-Version auch eine Deluxe-Version mit Season-Pass kaufen. Bis jetzt sind zwei DLCs angekündigt.
Fazit
Mit „Nioh 3“ treibt Team Ninja ihr eigenes Spielprinzip auf die Spitze. Verschiedene Kampfstile, zahlreiche Waffenarten und scheinbar unendliche Möglichkeiten, seine Ausrüstung zu optimieren, um in den zahlreichen Bosskämpfen zu bestehen. Das Spiel ist schwer, aber fair.
Handlung und Figuren fehlt es dagegen an Spannung und Tiefe. „Nioh 3“ ist kein „Ghost of Yotei“. Charakter bekommt das Spiel besonders durch sein ausgereiftes Kampfsystem, das im Genre einzigartig ist. Selbst die beiden Vorgänger und andere Spiele Team Ninjas wie „Wo Long“ müssen sich in dieser Kampfarena geschlagen geben.
Dazu ist „Nioh 3“ erstaunlich einstiegsfreundlich und zieht den Schwierigkeitsgrad erst nach vielen Stunden merklich an. Durch die Zugänglichkeit und sein direktes kompromissloses Spielprinzip ist es eine wohltuende Abwechslung zu ausufernden Action-RPGs wie „Elden Ring“. Ein gelungener Action-Trip nach Japan für Spieler, die sich für ihre Mühen belohnen wollen.
„Nioh 3“ erscheint am 06. Februar für Windows und PS5. Es kostet ca. 80 €. USK ab 18. Für den Artikel haben wir die PS5-Version durchgespielt.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
In-Ear-Kopfhörer Huawei Freebuds Pro 5 im Test: satter Sound & Noise Cancelling
Fette Bässe, ANC und perfekt zum Telefonieren: Die Huawei Freebuds Pro 5 wollen hervorragende In-Ear-Kopfhörer sein. Ob das gelingt, zeigt der Test.
Seit Jahren begeistert uns Huawei mit dem Top-Modell seiner In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling – den Freebuds Pro. Die Reihe bietet einen ausgewogenen, detailreichen Klang, druckvollen Bass und hohe Telefonie-Qualität. Die fünfte Generation wirkt etwas filigraner, bleibt optisch aber nah an den Vorgängern. Ob sie die Messlatte im Hinblick auf Klang, ANC und Tragekomfort erneut anheben können, klären wir in diesem Testbericht.
Design & Tragekomfort
Die Freebuds Pro 5 kommen erneut in einem ovalen Ladecase mit mattem Finish, das verdammt gut aussieht. Die Verarbeitung überzeugt auf ganzer Linie. An der Unterseite sitzt der USB-C-Anschluss zum Laden, rechts die Pairing-Taste. Mit jeweils 5,5 g pro Stöpsel und 43 g für das Case bleiben die Freebuds angenehm leicht.
Neu ist die mittig angeordnete, ringförmige Status-LED. Sie leuchtet in Grün, Gelb, Weiß oder Rot und zeigt je nach Situation unterschiedliche Informationen an: Bei geöffnetem Etui signalisiert sie den Akkustand der Ohrhörer, bei geschlossenem Deckel den Ladestatus des Cases. Blinkt sie dauerhaft rot, deutet das auf einen Fehler hin, der sich meist per Reset beheben lässt.
Der Deckel klappt mit sattem Schwung auf und schnappt dank Magnetverschluss ebenso zügig wieder zu – das fühlt sich ausgesprochen befriedigend an. Die Ohrhörer haften magnetisch im Gehäuse und sitzen bombenfest.
Einen kleinen Haken gibt es: Die Oberfläche fällt etwas glatt aus – das Case flutscht bei rutschigen Fingern gerne mal aus der Hand. Eine Ausnahme ist die blaue Variante mit Kunstleder-Optik, die spürbar mehr Grip bietet. Die übrigen Modelle in Dunkelgrau, Weiß und Sandgold sind zwar optisch matt gehalten, aber ebenfalls rutschig.
Die Hörer selbst setzen auf das bekannte Stiel-Design mit knubbelförmigem Korpus. Im Vergleich zum Vorgänger Freebuds Pro 4 (Testbericht) wirken sie allerdings filigraner – Huawei hat spürbar an der Eleganz geschraubt. Sie hinterlassen einen hochwertigen, durchdachten Gesamteindruck.
Beim Tragekomfort liefern die Freebuds Pro 5 ebenfalls ab. Bei längeren Sessions drückt und stört nichts – für In-Ears keine Selbstverständlichkeit. Huawei legt vier Silikon-Aufsätze in verschiedenen Größen bei, damit jedes Ohr die passende Variante findet.
Bedienung & App
Für das Pairing öffnet man das Ladecase mit eingelegten Ohrhörern und hält die Funktionstaste etwa zwei Sekunden gedrückt, bis die LED weiß blinkt – die Kopfhörer sind nun kopplungsbereit. Anschließend wählt man den Kopfhörer in den Bluetooth-Einstellungen des Smartphones aus. Alternativ startet man die App nach der Installation und führt die Kopplung direkt darüber durch. Die Freebuds Pro 5 unterstützen zudem Microsoft Swift Pair unter Windows: Im Pairing-Modus erscheint automatisch ein Pop-up – ein Klick auf „Verbinden“ genügt meistens.
Die Bedienung erfolgt direkt über die Stöpsel. Im Stiel ist eine Druckfläche eingebaut: Einmal zusammendrücken startet oder stoppt die Wiedergabe, doppeltes Drücken springt zum nächsten Song, dreifaches zurück zum vorherigen Titel. Die Lautstärke regelt man per Wischgeste am Stiel – ein Piepsen quittiert den Vorgang. Längeres Drücken schaltet zwischen ANC, Transparenzmodus und deaktivierter Geräuschunterdrückung um. Das alles geht spielend leicht von der Hand.
Eine App ist nicht zwingend nötig, aber empfehlenswert. Über „AI Life“ lassen sich Gesten anpassen und Extras freischalten – etwa die Kopfsteuerung, mit der man Anrufe per Nicken annimmt. Auch ein Sitztest für die Ohrhörer ist an Bord. Am Klang lässt sich in der App ebenfalls schrauben. Vier Profile stehen bereit: ausgewogen, stimmoptimiert, bassbetont sowie ein Modus für klassische Musik. Dazu kommen szenariospezifische Optionen für Filme, Spiele, Podcasts oder mehr rhythmische Klarheit – plus ein adaptiver Equalizer, der sich automatisch anpasst.
Kleiner Wermutstropfen: Seit dem US-Handelsembargo von 2019 darf Google nicht mehr mit Huawei zusammenarbeiten – deshalb ist die App nicht im Google Play Store verfügbar. Auf Android-Smartphones lässt sie sich aber per Sideload installieren, ein QR-Code in der Anleitung führt zum Download. In den App-Stores von Samsung und Apple ist sie hingegen regulär erhältlich.
Technische Spezifikationen
Die Huawei Freebuds Pro 5 funken über Bluetooth 6.0 und unterstützen die Codecs AAC für Apple-Geräte sowie LDAC für hochauflösendes Audio unter Android. Der hauseigene Codec L2HC 4.0 funktioniert nur mit ausgewählten Huawei-Geräten wie etwa dem Pura 80 Ultra oder Mate X7. Aktive Geräuschunterdrückung (ANC) ist selbstredend an Bord.
Die Bluetooth-Reichweite überzeugte im Test: In einer rund 70 m² großen Wohnung riss die Verbindung kein einziges Mal ab. Dank Multipoint lassen sich zwei Geräte gleichzeitig verbinden. Insgesamt merkt sich die Pairing-Liste bis zu acht Geräte.
Beim Treiberkonzept setzt Huawei auf ein Dual-Driver-Setup pro Seite: Ein dynamischer Dual-Magnet-Treiber mit 11 mm Durchmesser liefert das Fundament, ein Mikro-Planar-Membran-Treiber mit 6 mm ergänzt die Feinzeichnung im Hochtonbereich. Der Frequenzgang reicht laut Hersteller von 10 Hz bis 48 kHz – deckt also auch Bereiche jenseits des hörbaren Spektrums ab. Dazu kommt ein Tragesensor: Nimmt man die Kopfhörer aus dem Ohr, stoppt die Wiedergabe.
Die Stöpsel selbst sind nach IP57 gegen Schweiß und zeitweises Untertauchen geschützt, das Ladecase ist nach IP54 immerhin spritzwasserfest. Die Akkukapazität liegt bei 60 mAh je Ohrhörer, das Ladeetui steuert insgesamt 537 mAh bei.
Klang, ANC & Telefonie
Die Freebuds Pro 5 spielen auf einem bemerkenswert hohen Niveau. Die Abstimmung ist ausgewogen und detailreich, die Klangbühne überraschend weit und räumlich – einzelne Instrumente lassen sich sauber differenziert heraushören. Bass-Enthusiasten dürfen sich freuen: Im entsprechenden Profil drücken die Tieftöne kraftvoll und konturiert, ohne Mitten und Höhen zu überlagern. Ob Techno, Hip-Hop, Rock oder Podcast – die In-Ears liefern genreübergreifend souverän ab und bieten eine ernstzunehmende, kompakte Alternative zu druckvollen Over-Ear-Kopfhörern.
Eine richtig gute Figur machen die Freebuds Pro 5 auch beim Telefonieren. Der Gesprächspartner ist klar zu verstehen, man selbst wird ebenfalls gut und deutlich wahrgenommen. Auch laute Außengeräusche, etwa Windgeräusche, schluckt die Geräuschunterdrückung des Mikrofons zuverlässig weg – dafür sorgen drei Mikrofone sowie ein Knochenschallsensor. Das macht die Freebuds Pro 5 zu einer ausgezeichneten Option für die Telefonie.
Das Active Noise Cancelling hinterlässt insgesamt einen guten Eindruck – tiefe und mittlere Störgeräusche werden effektiv ausgeblendet. Bei schrillen Höhen gelingt dies allerdings weniger gut: Nervige Stimmdurchsagen in der Bahn oder im Flugzeug gelangen fast ungehindert durch. Aus Sicherheitsgründen mag das ein Vorteil sein, uns nervte es bei jedem Flug enorm. Wer bewusst mehr aus dem Umfeld wahrnehmen will, schaltet auf den Transparenzmodus um.
Akku
Die Akkulaufzeit liegt mit aktivem ANC bei etwa sechs Stunden – ordentlich, aber kein Marathonwert. Die Geräuschunterdrückung geht hier deutlich zulasten der Laufzeit: Ohne ANC halten die Stöpsel gut neun Stunden durch. Das Case lädt die Hörer etwa viermal komplett auf und erreicht so eine Gesamtlaufzeit von rund 38 Stunden ohne ANC oder 24 Stunden mit.
Geladen wird per USB-C oder kabellos via Qi. Nach knapp einer Stunde ist das Case per Kabel vollständig aufgeladen. Bereits eine Viertelstunde am Strom reicht für fast die Hälfte – und damit für einige Stunden Hörzeit.
Preis
Der tolle Klang hat seinen Preis: Die UVP liegt wie bei den Vorgängern bei stolzen 200 Euro. Allerdings bekommt man die Freebuds Pro 5 in Weiß bei Amazon schon ab 169 Euro. Noch günstiger sind sie derzeit direkt bei Huawei: Mit dem Code AHW6ANNI10 kosten sie bis zum 31. März 2026 nur 152 Euro statt 169 Euro – ein Rabatt von 10 Prozent. Eine Garantieverlängerung auf drei Jahre ist inklusive.
Zur Auswahl stehen die Farben Dunkelgrau (auch wenn Huawei es Schwarz nennt), Weiß, Sandgold (Beige) und Dunkelblau, letztere in Kunstleder-Optik.
Fazit
Huawei liefert mit den Freebuds Pro 5 wieder hervorragende In-Ear-Kopfhörer. Die Unterschiede zum Vorgänger fallen zwar überschaubar aus, doch bei Klang und Telefonie legen sie abermals zu – und genau darauf kommt es an. Bass-Fans bekommen druckvolle Tieftöne ohne Matsch, Vieltelefonierer eine der besten Freisprecheinrichtungen im In-Ear-Segment.
Ganz ohne Schwächen geht es aber nicht: Das ANC lässt schrille Töne und Stimmdurchsagen größtenteils durch. Die Akkulaufzeit ist solide, mit aktivem ANC aber kein Marathonwert. Und Android-Nutzer abseits von Samsung müssen die App per Sideload installieren. Wer damit leben kann, bekommt hier exzellente In-Ear-Kopfhörer.
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Microsoft verspricht weniger KI-Nerverei und stressfreie Updates für Windows 11
In einem recht detaillierten Blog-Post hat Microsofts Windows-Chef, Pavan Davuluri, umfangreiche Änderungen an vielen Funktionen von Windows 11 angekündigt. Ohne das ausdrücklich zu sagen, steckt darin die schon absehbare Abkehr von „KI überall“. Zudem sollen einige Funktionen, über die sich Nutzer immer wieder beschwerten, weniger aufdringlich gestaltet werden.
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In dem mit „Unser Bekenntnis zu Windows-Qualität“ überschriebenen Post wendet sich Davuluri ausdrücklich an Teilnehmer des Windows-Insider-Programms. Diese erhalten auf eigenes Risiko neue Funktionen schneller als über die allgemeinen Windows-Updates. Noch in den verbleibenden Tagen des März und im April sollen diese die geplanten Änderungen in neuen Builds erhalten. Sie sind aufgerufen, im neu gestalteten „Feedback Hub“ – dieser bietet nun unter anderem mehr Freitextfelder – ihre Meinung zu äußern. Was dann letztlich in die allgemein verfügbaren Builds einfließt, und vor allem wann, ist wie stets nicht absehbar.
Weniger Unterbrechungen durch Windows-Update
Davuluri geht in seinem Beitrag vor allem auf zwei zentrale Punkte ein, an denen es immer mehr Kritik gab: die Integration von KI-Funktionen und das Verhalten von Windows Update. Letzteres soll in Zukunft weniger Unterbrechungen der Arbeit verursachen, unter anderem, indem sich Updates flexibler verschieben lassen und die Installation weniger Neustarts erfordert. Auch ein Neustart oder ein Herunterfahren ohne Installation von Updates, vermutlich wie schon unter Windows 10, soll künftig möglich sein. Bei neuen Geräten oder einer neuen Installation von Windows 11 lassen sich die Updates vorerst überspringen – das könnte für Administratoren eine spürbare Erleichterung darstellen.
Copilot drängt sich nicht mehr überall auf
Mit „Wir reduzieren unnötige Einstiegspunkte für Copilot“ gibt der Microsoft-Manager offen zu, dass sein Unternehmen es in den vergangenen Monaten mit dem Drang, die Windows-KI zu benutzen, deutlich übertrieben hat. Das brachte dem Unternehmen den Spottnamen „Microslop“ ein. Zunächst soll, so Davuluri konkret, der Hinweis auf Copilot aus dem Editor (Notepad), dem Snipping Tool für Screenshots und der Windows-Fotoanzeige entfernt werden. Generell soll Copilot künftig nur da erscheinen, wo es, so wörtlich „wirklich nützlich“ ist.
Auch, dass der Datei-Explorer für viele Anwender der Teil des Betriebssystems ist, mit dem man am häufigsten in direkten Kontakt kommt, erkennt Davuluri an. Dass der, auch auf derselben Hardware, von Windows 10 zu Windows 11 einfach zäher läuft, und umständlicher zu bedienen ist – etwa durch Einschränkungen in den Kontextmenüs –, erkennt Microsoft jetzt an. Daher soll eine neue Version, wiederum wörtlich, „schneller und zuverlässiger“ werden, was schon mit der Startzeit anfängt.
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Taskleiste wieder an allen Seiten möglich
Etwas mehr Windows 10 wagt Microsoft auch mit einer unmittelbar sichtbaren Änderung: Die Taskbar kann künftig wieder an allen vier Rändern des Bildschirms angedockt werden. Unter anderen Betriebssystemen, auch denen von Microsoft, seit Jahrzehnten eine Standardfunktion. Mit Windows 11 wurde diese jedoch gestrichen, und konnte nur durch Zusatztools reaktiviert werden. Nützlich ist das unter anderem für sehr breite Displays, etwa im 21:9-Format, bei denen man die Taskleiste vielleicht lieber an der Seite hat, um weniger scrollen zu müssen. Und bei sehr vielen gleichzeitig laufenden Programmen kann auch ein (zusätzliches) Hochkant-Display mit entsprechend langer Taskbar an der Seite sinnvoll sein.
Dass die zuletzt immer lautere Kritik bei Microsoft angekommen scheint, gipfelt in dem Satz von Davuluri am Ende seines Beitrags: „Windows gehört genauso euch wie uns.“ Wirtschaftlich stimmt das natürlich nicht, es wäre jedoch schön, wenn das Unternehmen seine Kunden auch langfristig wirklich etwas ernster nehmen würde.
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(nie)
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Top 7: Die beste Massagepistole im Test – schnelle Regeneration schon ab 35 Euro
Gegen schmerzhafte Muskelverspannungen versprechen Massagepistolen schnelle Linderung. Wir zeigen die besten Modelle.
Rund 75 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer leiden regelmäßig an Rückenschmerzen. Die Ursachen sind vielfältig: falsche Sitzhaltung, Bewegungsmangel im Büroalltag oder Stress. All das kann zu Muskelverspannungen führen – und die verursachen teils starke Schmerzen. Besonders langes Sitzen am Schreibtisch kann zum Problem werden, da es zu Einschränkungen der Beweglichkeit und Beschwerden im Alltag führt. Eine gezielte Massage hilft, weil sie die Durchblutung im verspannten Gewebe anregt und Verklebungen im Fasziengewebe lösen kann. So lassen Schmerzen nach und die Beweglichkeit kehrt zurück.
Massagepistolen haben sich vom Nischenprodukt zum beliebten Wellness-Werkzeug entwickelt. Die Geräte versprechen Muskelentspannung auf Knopfdruck, indem sie gezielt Druck auf einzelne Muskelstränge am Körper ausüben – nicht nur am Rücken, sondern auch an Armen und Beinen. Besonders für Hobbysportler und Menschen, die viel reisen, sind Massagepistolen geeignet, da sie Support und Flexibilität bieten und sich durch ihre kompakte Bauweise leicht unterwegs einsetzen lassen. Das kann die Entspannung fördern und Schmerzen vorbeugen.
Doch wie sinnvoll ist der Einsatz wirklich? Wir zeigen Vor- und Nachteile, werfen einen Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft und stellen die besten Geräte aus unseren Tests vor.
Welche ist die beste Massagepistole?
Testsieger ist die Beurer MG195 für 85 Euro. Sie kann nicht nur Wärme erzeugen, sondern auch kühlen. Sieben verschiedene Aufsätze und ein Transportkoffer gehören zum Lieferumfang.
Als Technologiesieger bietet die Bob and Brad D6 Ultra besonders ausgereifte Features mit hoher Amplitude und Stoppkraft – das Gerät ist schon fast etwas für Profis. Der Preis von 200 Euro ist aber entsprechend hoch.
Preis-Leistungs-Sieger ist die Beurer MG79. Die Massagepistole ist handlich, bietet aber eine gute Perkussionsmassage. Der Preis von 35 Euro ist äußerst fair.
Wie funktioniert eine Massagepistole?
Eine Massagepistole erinnert auf den ersten Blick an einen Akkubohrer – der Name leitet sich vom pistolenförmigen Griff ab. Er sorgt dafür, dass das Gerät gut in der Hand liegt und sich einfach bedienen lässt. Statt eines Bohrfutters sitzt vorn ein Massagekopf aus Gummi oder Schaumstoff, den ein bürstenloser Elektromotor mit integriertem Lithium-Ionen-Akku antreibt.
Die meisten Modelle werden als akkubetriebene Einheit geliefert und bieten dadurch hohe Flexibilität und Mobilität. Herstellerangaben zufolge wiegen gängige Massagepistolen zwischen rund 550 und 950 g. Die Betriebszeit pro Akkuladung liegt je nach Modell zwischen 90 Minuten und über sechs Stunden, die Lautstärke beträgt größtenteils etwa 60 dB. Anzahl und Art der mitgelieferten Aufsätze variieren je nach Hersteller, die meisten Geräte bringen mindestens drei Aufsätze mit.
Je nach Modell schafft das Gerät über 3.000 Schläge pro Minute bei Frequenzen zwischen 15 und 50 Hertz. Die Amplitude von mehreren Millimetern Hub sorgt dafür, dass die Impulse mithilfe verschiedener Aufsätze tief ins Gewebe eindringen. Höhere Amplituden (über 10 mm) eignen sich besonders für tiefsitzende Verspannungen. Die meisten Massagepistolen bieten mehrere Vibrationsstufen, um unterschiedliche Bedürfnisse abzudecken. Eine LED-Anzeige zeigt die aktuelle Vibrationsstufe und den Ladezustand an.
Fachleute bezeichnen diese Behandlungsform als perkussive Therapie. Sie wirkt deutlich intensiver als etwa eine elektrische Massageauflage: Die schnellen, wiederkehrenden Druckstöße lösen Verklebungen in den Faszien, machen das Bindegewebe wieder geschmeidig und senken den Muskeltonus.
Die mechanischen Reize regen zudem die Blutzirkulation an und fördern die Nährstoffversorgung im Muskelgewebe, was die Regeneration beschleunigt. Forscher nehmen an, dass die Impulse sensorische Neuronen in den Muskelfasern aktivieren. Das Gehirn erkennt Verspannungen dadurch gezielter und steuert mit einer Lockerung der betroffenen Muskulatur aktiv dagegen.
Der größte Vorteil: Fremde Hilfe ist grundsätzlich nicht erforderlich, Kraft zum Massieren braucht es kaum. Allerdings sind die schnellen Impulse im Handgelenk spürbar. Durch den Akku und den Motor bringen die Geräte ein gewisses Gewicht mit – eine gute Massagepistole sollte daher leicht und ergonomisch geformt sein, um das Handgelenk zu schonen. Zahlreiche Modelle verfügen außerdem über eine automatische Abschaltfunktion, die vor Überhitzung schützt.
Speziell am Rücken erreicht man nicht alle Stellen problemlos selbst – wer sich dabei verrenkt, bewirkt das Gegenteil von Entspannung. Für schwer erreichbare Partien empfehlen wir daher, eine zweite Person um Hilfe zu bitten.
Welche Vorteile hat der Einsatz einer Massagepistole?
Die Perkussionsmassage bietet mehrere nachgewiesene Vorteile. An erster Stelle steht die Verbesserung der Beweglichkeit: Eine im Journal of Sports Science and Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass bereits eine fünfminütige Behandlung der Wadenmuskulatur die Dorsalflexion um durchschnittlich 18 Prozent steigern kann. Wichtig dabei: Die Muskelkraft blieb unverändert, die Massage ermüdet nicht. Das bedeutet, dass sie auch als Teil eines Aufwärmprogramms genutzt werden kann.
Die Perkussionsmassage bietet mehrere nachgewiesene Vorteile. An erster Stelle steht die Verbesserung der Beweglichkeit: Eine im Journal of Sports Science and Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass bereits eine fünfminütige Behandlung der Wadenmuskulatur die Dorsalflexion um durchschnittlich 18 Prozent steigern kann. Wichtig dabei: Die Muskelkraft blieb unverändert, die Massage ermüdet den Muskel nicht. Das bedeutet, dass sie sich auch als Teil eines Aufwärmprogramms eignet.
Massagepistolen sind besonders für Arme, Beine, Waden und Nacken geeignet und können gezielt bei Verspannungen und Bewegungseinschränkungen in diesen Bereichen helfen. Sie lindern Beschwerden, die durch Sport oder langes Sitzen entstehen.
Die Geräte lassen sich sowohl vor dem Training zur Aktivierung der Muskulatur als auch danach zur Regeneration einsetzen. Die Anwendung ist einfach selbst durchführbar, was Therapeuten entlastet und zeitliche Flexibilität ermöglicht. Vor dem Training genügen 30 bis 60 Sekunden pro Muskelgruppe, für die Regeneration empfehlen sich ein bis zwei Minuten pro Hauptmuskelgruppe auf niedriger bis mittlerer Intensitätsstufe. Sportlern wird geraten, die Massagepistole zwei- bis dreimal pro Woche gezielt einzusetzen. Jede Muskelpartie sollte dabei zwischen 30 Sekunden und wenigen Minuten behandelt werden – nicht länger als eine Stunde am Stück.
Auch bei der Regeneration zeigen sich positive Effekte: Die Druckstöße und Vibrationen regen die Blutzirkulation und den Lymphfluss an, was die Nährstoffversorgung des Gewebes verbessert und Stoffwechselendprodukte schneller abtransportiert. Die perkussive Therapie fördert so die Durchblutung, beschleunigt die Erholung und sorgt für eine effektive Muskelentspannung.
Gezielte Übungen mit der Massagepistole – etwa für das Faszientraining oder den Schulter-Nacken-Bereich – unterstützen die Muskelgesundheit zusätzlich. Bei allen Anwendungen sollte auf die individuellen Bedürfnisse und mögliche Einschränkungen geachtet werden. Bei regelmäßiger Anwendung kann zudem der verzögert einsetzende Muskelkater, in der Fachsprache als Delayed Onset Muscle Soreness bekannt, reduziert werden.
Zwei Übersichtsarbeiten aus den Jahren 2023 (Sams et al., 2023, Konrad et al.) bestätigen diese Theorien weitgehend. Die Analyse von 13 Studien ergab, dass Perkussionstherapie die Muskelkraft und Explosivkraft verbessern sowie Schmerzen im Bewegungsapparat verringern kann. Allerdings sind für eine nachhaltige Schmerzreduktion mehrere Behandlungen erforderlich, während Flexibilitätsverbesserungen bereits nach einer einzelnen Anwendung messbar sind.
Welche Risiken gibt es bei der Nutzung einer Massagepistole?
Trotz der positiven Ergebnisse ist die wissenschaftliche Datenlage nicht eindeutig. Eine weitere Studie fand keinen signifikanten Unterschied zwischen Perkussionsmassage und klassischem statischem Dehnen hinsichtlich der Flexibilitätsverbesserung. Die Technologie bietet hier also keinen grundsätzlichen Vorteil gegenüber etablierten Methoden, sondern eher eine zeitsparende Alternative.
Vor der ersten Anwendung sollten die Herstellerangaben und die Bedienungsanleitung sorgfältig gelesen werden – sie enthalten wichtige Hinweise zur sicheren Nutzung und zu möglichen Einschränkungen. Treten während der Behandlung Schmerzen auf, sollte die Intensität sofort reduziert oder die Anwendung abgebrochen werden. Schwangere und Menschen mit bekannten Vorerkrankungen sollten vor der Nutzung unbedingt ärztlichen Rat einholen.
Bestimmte Personengruppen sollten ganz auf den Einsatz verzichten – etwa Menschen mit Thrombosen, Blutgerinnungsstörungen, frischen Verletzungen, Hautinfektionen oder chronischen Knochenerkrankungen wie Osteoporose.
Bei Diabetes oder neurologischen Erkrankungen mit Gefühlsstörungen besteht laut Studien die Gefahr, Gewebeschäden nicht rechtzeitig zu bemerken. Betroffene sollten die Anwendung vorab mit ihrem Arzt abklären. Doch auch gesunde Menschen müssen aufpassen: Bereiche mit oberflächlichen Nerven und Gefäßen sind empfindlich. Tabu sind die Wirbelsäule sowie der vordere Halsbereich.
Wie wendet man eine Massagepistole richtig an?
Entscheidend für die Sicherheit und Wirksamkeit einer Perkussionsmassage ist die korrekte Technik. Das Gerät sollte langsam über den Muskel geführt werden, ohne zusätzlichen Druck auszuüben. Eine ergonomische Form sorgt dafür, dass die Massagepistole gut in der Hand liegt und das Handgelenk schont. Viele Modelle verfügen über eine LED-Anzeige, die Vibrationsstufe und Ladezustand auf einen Blick zeigt.
Einsteiger beginnen mit der niedrigsten Geschwindigkeitsstufe und steigern bei Bedarf schrittweise. Vor dem Training genügen 30 bis 60 Sekunden pro Muskelgruppe, für die Regeneration empfehlen sich ein bis zwei Minuten pro Hauptmuskelgruppe auf niedriger bis mittlerer Intensitätsstufe.
Eine Anwendung sollte insgesamt nicht länger als eine Stunde dauern. Sportlern wird geraten, die Massagepistole zwei- bis dreimal pro Woche gezielt einzusetzen. Die Herstellerangaben und die Bedienungsanleitung sollten dabei unbedingt beachtet werden.
Die meisten Massagepistolen werden mit verschiedenen Massageköpfen geliefert – Anzahl und Art variieren je nach Hersteller, mindestens drei Aufsätze sind aber in der Regel dabei. Kugelaufsätze eignen sich für große Muskelgruppen, während der Kegelaufsatz gezielt Triggerpunkte behandelt und tiefer sitzende Verspannungen löst. Gabelaufsätze sind ideal für den Bereich entlang der Wirbelsäule oder der Achillessehne. Flache Aufsätze kommen häufig bei Massagen mit Öl oder bei Behandlungen mit Wärme und Kälte zum Einsatz – sie eignen sich gut, um müde Muskeln zu lockern und die Regeneration zu beschleunigen.
Weiche oder luftgefüllte Aufsätze sind für empfindliche Stellen wie Schultern und Handgelenke gedacht. Einige hochpreisige Modelle bieten zusätzlich Wärme- oder sogar Kälteaufsätze für kombinierte Therapieansätze. Wichtig: Direkt auf die Wirbelsäule oder andere Knochenvorsprünge sollte man die Massagepistole niemals aufsetzen.
Fazit
Eine Massagepistole kann Beweglichkeit und Regeneration unterstützen – sie ersetzt nach aktuellem Forschungsstand aber weder eine professionelle Physiotherapie noch klassische Dehnübungen. Als Ergänzung zum Training oder zur Selbstbehandlung von Alltagsverspannungen bietet sie einen Mehrwert, sofern man Anwendungsregeln und Kontraindikationen beachtet.
Kurzum: Massagegeräte sind hilfreich, aber kein Wundermittel. In unseren Tests prüfen wir verschiedene Modelle auf Praxistauglichkeit, Verarbeitung und Preis-Leistungs-Verhältnis – eine therapeutische Empfehlung geben wir dabei bewusst nicht ab.
Testsieger ist die Beurer MG195: Sie bietet neben Wärmefunktion auch Kühlung sowie sieben Aufsätze. Technologiesieger ist die Bob and Brad D6 Ultra. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Beurer MG79.
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