Apps & Mobile Entwicklung
okELSTER: Steuerklärung per App mit nur einem Klick startet im Juli

Ab dem 1. Juli startet die neue Funktion „okELSTER“ in der App MeinELSTER+. Darüber sollen Bürger die Möglichkeit erhalten, ihre Steuerklärung mit nur einem Klick an das Finanzamt zu übermitteln. Allerdings birgt die Funktion verschenktes Sparpotenzial und ist auch nicht für alle Steuerzahler verfügbar.
Die App MeinELSTER+ bietet bisher ergänzend zum Webportal ELSTER die Möglichkeit, Belege digital zu erfassen und zu sammeln, um sie stets zur Hand zu haben, wenn sie etwa für die nächste Einkommensteuererklärung gebraucht werden. Letztere soll nun aber auch über die App möglich werden und im besten Fall nur einen Klick benötigen.
So funktioniert die 1-Klick-Steuererklärung
Das funktioniert so, dass in der App eine vorausgefüllte Steuererklärung anhand der bereits bei den Finanzbehörden vorliegenden Daten erstellt wird. Der Anwender habe dann die Möglichkeit, nach Prüfung auf Richtigkeit die Erklärung mit nur einem Klick an das jeweilige Finanzamt abzusenden. Zuvor sind selbstverständlich noch Anpassungen möglich: Die Eingabe fehlender Daten oder Änderungen sollen ebenfalls direkt in der App möglich sein. Eine Vorschau auf den nachfolgenden Steuerbescheid sei ebenso geplant. Letztlich soll mit der neuen Funktion auch die Arbeit der Finanzbehörden erleichtert werden.
Start ab 1. Juli, aber nicht für alle
Das Angebot „okELSTER“ startet am 1. Juli 2026 in der App und soll dann auch in der Webversion „einfachELSTERplus“ zur Verfügung stehen. Allerdings kommt die Funktion nicht für alle in Frage: Zunächst sollen nämlich nur ledige Personen ohne Kinder die Funktion nutzen können und auch nur, wenn diese Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und/oder Rentenzahlungen erhalten. Ein gültiges ELSTER-Konto ist zwingend erforderlich.
Funktion nicht unumstritten
Wie Spiegel berichtet, ist die neue Funktion allerdings nicht unumstritten, denn diese berge die Gefahr von finanziellen Einbußen, da etwaige Steuersparmaßnahmen dann übersehen werden könnten
(z.B Angabe von Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen, Pendlerpauschale, Kinderbetreuungskosten etc. pp.).
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Windows 11: Taskleiste bald wieder in alle Richtungen verschiebbar

Als Teil der angekündigten Verbesserungen von Windows 11 will Microsoft den Nutzern künftig wieder ermöglichen, die Taskleiste an den linken, rechten oder oberen Bildschirmrand zu verschieben. Das berichtet Windows Central unter Berufung auf interne Quellen, die mit Microsofts Plänen vertraut sind.
Ähnlich wie bei Windows 10 soll sich auch die Größe der Taskleiste anpassen lassen. Im Kern erhalten Nutzer damit Optionen zurück, die vor Windows 11 standardmäßig vorhanden waren.
Sofern sich an den Plänen nichts ändert, sollen die zusätzlichen Taskleisten-Optionen laut den Informationen von Windows Central im Sommer veröffentlicht werden. Die Entwicklung habe demnach eine hohe Priorität.
Kehrtwende bei Taskleiste
Für Microsoft wäre dieser Schritt eine Kehrtwende. Dass die Taskleiste bewegbar sein soll, war – neben der Position des Startmenüs – eine Forderung, die seit dem Start von Windows 11 regelmäßig aufkam. Laut Microsoft ließe sich das aber nicht ohne Weiteres umsetzen. Für Windows 11 wurde die Taskleiste von Grund auf neu entwickelt, dementsprechend wären bestimmte Langzeit-Funktionen nicht mehr vorhanden.
Forderungen nach einer anpassbaren Taskleiste verneinte Microsoft laut Windows Latest auch mit der Begründung, solche Optionen würden die Benutzererfahrung einschränken. Unter anderem würden Animationen dann nicht mehr funktionieren.
Dass Microsoft nun doch an diesem Punkt ansetzt, stößt in den sozialen Medien auf ein gemischtes Echo. Die Reaktionen, die Windows Central gesammelt hat, reichen von „Warum nicht gleich so“ bis zum Einwand, dass lediglich eine Minderheit die Taskleiste verschiebe; für eine Mehrheit der Nutzer habe diese Anpassung demnach keine Relevanz.
Microsoft will Windows 11 reparieren
Mehr Optionen für die Taskleiste – sofern sie wirklich kommen – sind aber ohnehin nur eine von mehreren Optimierungen, die Microsoft plant, um Windows 11 zu verbessern. Das Betriebssystem leidet unter einem miesen Ruf. Neben der Flut von KI-Funktionen, der Integration in das Microsoft-365-Ökosystem und der Bug-Welle sind dafür auch Mängel in der Benutzerführung verantwortlich.
Verbessern will man die generelle System-Performance und die Stabilität. Beseitigt werden sollen Probleme mit Kernfunktionen wie dem Explorer. Den KI-Kurs will Microsoft ebenfalls entschlacken.
- 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat
- Verbesserungen bei Microsoft: Windows 11 schneller & stabiler, KI auf dem Prüfstand
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Keine Begrenzung nötig? Ecovacs bringt neue Mähroboter
Der Frühling naht und es wird Zeit, den Garten aus dem Winterschlaf zu befreien? Dann könnt Ihr Euch freuen. Top-Hersteller Ecovacs bringt gleich vier neue Mähroboter-Modelle nach Deutschland. Vor allem die LiDAR-Modelle können sich wirklich lohnen.
Die GOAT-Serie von Ecovacs dürfte wohl zu den beliebtesten Mähroboter-Reihen gehören, die Ihr Euch in Deutschland kaufen könnt. Neben einem ausgezeichneten Mähergebnis setzt der Hersteller immer wieder neue Maßstäbe und möchte dies mit den neuen O- und A-Modellen erneut erreichen. Drei der vier Geräte nutzen zudem weder Begrenzungsdraht noch Baken. Wir stellen Euch die Ecovacs GOAT-Mähroboter näher vor.
Vier neue Modelle: Das bieten Euch die Ecovacs-Mähroboter im Detail
Den Anfang macht direkt das günstigste Modell. Mit dem Ecovacs GOAT O600 schnappt Ihr Euch den einzigen Mähroboter der aktuellen Serie, der auf RTK-Baken setzt. In Verbindung mit der „Vision“-Navigation kann das Gerät problemlos durch Euren Garten navigieren und Hindernisse gekonnt umkurven. Letzteres wird durch eine fortgeschrittene KI unterstützt. Der Mähroboter eignet sich für Rasenflächen von bis zu 600 m², lässt sich via App steuern und kann aufgrund seiner besonderen Bauweise sogar Passagen durchqueren, die gerade einmal 70 cm in der Breite messen. Auch die Einrichtung gestaltet sich recht einfach, dank automatisierter Karten. Preislich seid Ihr beim Ecovacs GOAT O600 mit 649 Euro dabei.
Keine Grenzen gesetzt: Die LiDAR-Modelle im Check
Etwas kostspieliger sind die bereits genannten LiDAR-Mähroboter von Ecovacs. Diese benötigen keine Begrenzungen mehr, sondern nutzen eine ausgezeichnete LiDAR-Navigation, die wir bereits aus den zahlreichen Ecovacs-Saugrobotern kennen. Dabei handelt es sich um ein Dual-LiDAR-System, das, in Verbindung mit einer KI-Kamera, holografische Karten erfasst und mit einer Genauigkeit von bis zu zwei Zentimetern glänzen soll. Die HoloScope 360 Dual-LiDAR-Navigation erfasst zudem alles in einem 360-Grad-Radius.

Das Top-Modell, der Ecovacs GOAT A3000 LiDAR Pro ist darüber hinaus mit einem verbesserten 100-Watt-Schneidemotor ausgestattet und soll somit eine 80 Prozent höhere Mähleistung erzielen, während er bis zu 3.000 m² Rasenfläche bearbeitet. Eine 32-V-Plattform sorgt zudem dafür, dass bis zu 400 mm² pro Stunde beschnitten werden und Steigungen von bis zu 27 Grad kein Problem darstellen. Der TruEdge-Trimmer übernimmt die Feinarbeit und schneidet zusätzlich die Rasenkanten passgenau. Für einen Preis von 2.299 Euro wird Euch hier neueste Mähroboter-Technologie geboten.
Der GOAT A1600 LiDAR Pro bietet dieselben Vorteile, ist jedoch für eine Rasenfläche von maximal 1.600 m² ausgelegt. Das schlägt sich auch deutlich im Preis nieder. Ecovacs verlangt für dieses Modell noch 1.499 Euro.
Habt Ihr eine kleinere Rasenfläche, geht es allerdings noch günstiger. Mit dem GOAT O1200 LiDAR Pro gibt’s ebenfalls eine begrenzungsfreie Variante mit den Vorteilen der Pro-Serie, allerdings sind hier lediglich Rasenflächen von bis zu 1.200 m² möglich. Dadurch avanciert das Gerät jedoch zum Preiskracher und fällt knapp unter die 1.000-Euro-Grenze. Den GOAT O1200 LiDAR Pro bekommt Ihr für 999 Euro geboten.

Neue Mähroboter ab jetzt erhältlich
Die neuen Mähteufel von Ecovacs sind seit dem 12. Februar 2026 unter anderem bei Amazon erhältlich. Legt Ihr hohen Wert auf eine ausgezeichnete Mähleistung in Verbindung mit einer starken Ausstattung und Top-App, seid Ihr mit den GOAT-Modellen gut beraten. Die jeweiligen Preise haben wir Euch nachfolgend noch einmal aufgeführt.
Was haltet Ihr von den neuen Mährobotern? Ist eines der Modelle spannend für Euch? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Anno 117: Pax Romana: Erster Cosmetic-DLC bringt Mosaik ins Spiel

Der erste Cosmetic-DLC für Anno 117: Pax Romana widmet sich farbenfrohen Mustern aus kleinen Steinen. Der DLC wird ab dem 19. Februar auf allen Plattformen gleichzeitig erhältlich sein. In einem Devblog geben die Entwickler von Ubisoft Mainz detaillierte Einblicke in die kosmetischen Änderungen.
Verschiedene Mosaike passend zu den Regionen
Das „Meisterhafte Mosaike Pack“ widmet sich den Mosaiken des Römischen Reiches und bringt diese in farbenfrohen, detailreichen Mustern aus zahlreichen kleinen Steinen ins Spiel. Großen Ornamente lassen sich etwa inmitten eines Plazas oder Wohnblocks platzieren und mit Bodenplatten umgeben.
Der DLC soll eine große Auswahl an Bodenplatten und deshalb für jeden Geschmack etwas bieten. Für eine eher ländliche Siedlung in Albion gibt es beispielsweise grasbewachsene Pflaster, um die Atmosphäre der Vegetation widerzuspiegeln. In Latium kann der Erbauer hingegen auch auf klassische Marmorfliesen zurückgreifen. Insgesamt sieben verschiedene Arten von „Stein”-Bodenplatten bietet der DLC. Wer mehr Farbe möchte, kann aus 13 farbenfrohen Bodenplatten aus lila, rotbraunen, grünen und gelben Mosaiksteinen wählen.
Verschiedene Oberflächen, die unterschiedlich rau sind, sollen unterschiedliche Reflexionen erzeugen, die sich im Licht je nach Blickwinkel verändern.
Neben den Bodenplatten enthält dieses Paket auch zwei Mauernsysteme. Die Gartenmauer mit einem Tor der Helden ist eine klassische Mauer, die sich für eine römische Siedlung eignet, um beispielsweise die Villa des Gouverneurs zu umgeben. Die Oppidum-Mauer und das Druwids-Tor sind hingegen die Wahl für Siedlungen in Albion und erinnern an „Der Herr der Ringe“.
Zudem hat Ubisoft Gebäude-Skins für das Badehaus und das Forum hinzugefügt, beide mit einer Latium- und einer Albion-Variante.
Auf Twitch gibt es zudem eine Aufzeichnung des Livestreams, in dem der DLC angekündigt wurde.
Patch 1.4 kommt ebenfalls am 19. Februar
Am selben Tag wird Ubisoft auch den Patch 1.4 für Anno 117: Pax Romana mit einer Reihe von Fehlerbehebungen und Verbesserungen veröffentlichen. Die vollständigen Patch Notes sollen am Mittwoch, 18. Februar, veröffentlicht werden.
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