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Künstliche Intelligenz

Olympische Winterspiele in Cloud: Alibaba macht Milano Cortina zum KI-Testlabor


Wenn am Freitagabend die Olympischen Winterspiele in Milano Cortina offiziell eröffnet werden, findet der wichtigste Wettbewerb für die IT-Branche hinter den Kulissen statt. Es geht um die Deutungshoheit über das, was wir sehen – und wie es verarbeitet wird. Alibaba Cloud, seit 2017 fester Partner des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat seine Präsenz dieses Jahr massiv ausgebaut. Ging es früher primär um Hosting und die Ablösung teurer Satellitenstrecken, rückt 2026 die generative KI ins Zentrum. Erstmals sollen große Sprachmodelle (LLM) den gesamten Workflow von der Produktion bis zum Archiv dominieren.

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Das Herzstück dieser Entwicklung ist Alibabas KI-Modellfamilie Qwen. Die Technik soll das leisten, was menschliche Redaktionen bei der Flut an Videomaterial kaum noch bewältigen können: das Erstellen von Metadaten in Echtzeit. Das System „Automatic Media Description“ (AMD) scannt die Feeds, erkennt Athleten sowie Schlüsselmomente und schreibt die passenden Beschreibungen nahezu simultan mit.

Was für Rundfunkanstalten nach einer enormen Effizienzsteigerung klingt, markiert gleichzeitig den Abschied von der rein menschlichen Einordnung des sportlichen Geschehens. Wenn Algorithmen darüber entscheiden, welche Szenen als „Highlight“ markiert werden, delegiert das IOC die redaktionelle Vorauswahl an die Software eines chinesischen Tech-Giganten.

Dass bei den Spielen in Italien ausgerechnet Qwen den Ton angibt und nicht etwa OpenAI mit GPT-4 oder Google mit Gemini, ist kein technischer Zufall, sondern das Ergebnis knallharter Sportpolitik. Alibaba sicherte sich bereits 2017 im Rahmen des Olympischen-Partner-Programms einen Platz im exklusiven Sponsoren-Olymp. Der Exklusivvertrag läuft bis 2028 und hat ein geschätztes Volumen von über 800 Millionen US-Dollar.

Das IOC bindet sich durch diese langfristigen Verträge an den Fahrplan seiner Partner. Das hat Folgen: Alibaba liefert nicht nur die Rechenpower. Der Konzern diktiert durch die Integration in die offiziellen Plattformen auch, welche KI-Standards für Rundfunksender weltweit gelten. Ein Wechsel zu potenziell leistungsfähigeren Modellen ist innerhalb der Vertragslaufzeit rechtlich und wirtschaftlich kaum darstellbar.

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Auch für die Zuschauer am Bildschirm wird die KI sichtbarer. In 17 Sportarten, darunter Eishockey und Eiskunstlauf, kommen weiterentwickelte „360-Grad-Replay-Systeme“ zum Einsatz. Deren Ziel ist eine möglichst vollständige räumliche Rekonstruktion: Innerhalb von weniger als 20 Sekunden berechnet die KI aus verschiedenen Kameraperspektiven ein 3D-Modell der Szene. Neu sind die sogenannten „Spacetime Slices“, die Bewegungsabläufe stroboskopartig in einem Bild einfrieren. Technisch ist das beeindruckend, da die Algorithmen die Athleten präzise von komplexen Hintergründen wie wirbelndem Schnee oder spiegelndem Eis trennen müssen.

Mit dieser Initiative versucht das IOC, den Sport in eine Ästhetik zu überführen, die sonst eher aus High-End-Animationen bekannt ist. Doch diese Perfektion hat ihren Preis: Die Grenze zwischen realem Videomaterial und einer KI-generierten Rekonstruktion wird durchlässiger. In einer Zeit, in der Deepfakes und KI-Manipulationen zunehmen, ist das Vertrauen in das „echte“ Bild ein hohes Gut, das hier zugunsten des Show-Effekts aufs Spiel gesetzt wird.

Die Cloud-Abhängigkeit von heute ist die Endstufe einer Entwicklung, die vor Jahrzehnten begann. In der Ära von IBM – einem IOC-Partner von 1960 bis 2000 – ging es primär um die reine Datenverarbeitung. Ergebnisse wurden damals mühsam auf Großrechnern erfasst. Legendär blieb das Desaster von Atlanta 1996, als das Info-System von IBM unter der Last zusammenbrach und Journalisten falsche Ergebnisse lieferte. Danach übernahm Atos das Ruder und fokussierte sich über Jahrzehnte auf die Systemintegration und Cybersicherheit, wobei die Rechenzentren physisch vor Ort oder in regionalen Hubs betrieben wurden.

Der radikale Bruch erfolgte mit Tokio 2020 und Peking 2022. Alibaba verlagerte die Kernsysteme erstmals vollständig in die Cloud. War IT früher eine unterstützende Infrastruktur, ist sie heute das zentrale Nervensystem. Diese Zentralisierung spart zwar Kosten, macht das Weltereignis aber auch anfälliger für geopolitische Spannungen und technologische Fehler.

Die Ambitionen reichen weit über das Live-Bild hinaus. Das IOC lässt Alibaba auch an sein „Gedächtnis“. Im Olympischen Museum in Lausanne und in den internen Archiven wird Qwen als digitaler Bibliothekar eingesetzt. Über acht Petabyte an historischem Material sollen durch KI-Tagging und natürliche Sprachabfragen durchsuchbar gemacht werden. Was oberflächlich wie ein praktisches Tool für Historiker wirkt, bedeutet faktisch die vollständige algorithmische Erschließung der olympischen Geschichte.

Das System „Sports AI“ automatisiert zudem die Kategorisierung von Jahrzehnten an Videomaterial. Das wirft Fragen auf: Wenn eine KI entscheidet, welche emotionalen Reaktionen „relevant“ sind, entsteht ein gefilterter Blick auf die Vergangenheit. So könnte eine technologische Glättung stattfinden, bei der nur noch das für die Cloud optimierte, leicht konsumierbare Bildmaterial an die Oberfläche gespült wird.

Die wirtschaftliche Logik dahinter ist simpel: Das IOC will die Kosten für Rundfunkübertragungen senken. Die „Live Cloud“ ist mittlerweile der Standard für die Distribution. 39 Broadcaster greifen 2026 auf über 400 Feeds zu, ohne dass teure Satellitenkapazitäten gebucht werden müssen. Das senkt die Eintrittshürden für kleinere Sender, erhöht aber die Abhängigkeit von einer einzigen Infrastruktur. Sollte Alibabas Cloud-Infrastruktur haken, könnten die Bildschirme bei Dutzenden Rechteinhabern gleichzeitig schwarz bleiben.


(mki)



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Bahn beginnt fünfmonatige Vollsperrung auf zwei wichtigen Korridoren


Die Deutsche Bahn hat am 6. Februar 2026 zwei umfangreiche Sanierungsprojekte gleichzeitig begonnen. Sowohl der Korridor Hagen–Wuppertal–Köln in Nordrhein-Westfalen als auch die Strecke Nürnberg–Regensburg in Bayern sind bis zum 10. Juli komplett gesperrt. Wie DB InfraGO mitteilt, werden in den kommenden fünf Monaten Gleise, Weichen, Oberleitungen und Bahnhöfe grundlegend erneuert.

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In Nordrhein-Westfalen erneuert die Bahn auf der rund 65 Kilometer langen Strecke insgesamt 81 Kilometer Gleise, 50 Weichen und 29 Kilometer Oberleitung. Hinzu kommen vier Kilometer neue Schallschutzwände. Zwölf Bahnhöfe werden modernisiert und barrierefrei umgebaut, darunter Wuppertal Hauptbahnhof, Solingen Hauptbahnhof sowie die Stationen in Leichlingen, Haan-Gruiten und Ennepetal. Die Arbeiten an den Bahnhöfen dauern teilweise bis Ende 2027 an. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 800 Millionen Euro.

Parallel dazu läuft die erste bayerische Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg. Auf dieser 88 Kilometer langen Strecke, die täglich mehr als 350 Züge befahren, erneuert DB InfraGO 96 Kilometer Gleise, 74 Weichen und 81 Kilometer Oberleitung. Zusätzlich werden zwei neue Überleitstellen geschaffen, Bahndämme saniert und eine Brücke bei Burgthann modernisiert. Die Leit- und Sicherungstechnik wird auf den neuesten Stand gebracht, wobei schon Vorbereitungen für die spätere Erweiterung des European Train Control Systems (ETCS) erfolgen. Alle 20 Bahnhöfe zwischen Feucht und Regensburg-Prüfening erhalten eine Modernisierung mit Fokus auf Barrierefreiheit.

Die Vollsperrungen haben erhebliche Konsequenzen für Reisende. Zwischen Köln und Dortmund müssen ICE-Züge über Düsseldorf, Essen und das Ruhrgebiet umgeleitet werden, was die Fahrzeit um 20 bis 30 Minuten verlängert. Die Bahnhöfe Wuppertal, Solingen und Hagen fallen komplett aus dem Fernverkehrsnetz. Regionalzüge wie RE7, RE49, RB48 sowie mehrere S-Bahn-Linien werden in verschiedenen Phasen eingestellt.

Auf der bayerischen Strecke verkehren Fernzüge bis zum 13. Juni über Ingolstadt und die Donaustrecke, was zu einer Fahrzeitverlängerung von etwa einer Stunde führt. Danach werden die Umleitungen reduziert. Den Regionalverkehr will die Bahn durch verstärkte Züge auf alternativen Routen über Schwandorf sowie die Linien RB17 und RE3 auffangen.

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Um die ausgefallenen Zugverbindungen zu kompensieren, setzt die Bahn massiven Ersatzverkehr ein. In Nordrhein-Westfalen kommen bis zu 200 barrierefreie Busse mit WLAN zum Einsatz. In Bayern fahren zu Spitzenzeiten über 90 Busse auf acht verschiedenen Linien, die zusammen täglich rund 45.000 Kilometer zurücklegen. Auch der Güterverkehr muss auf beiden Strecken umgeleitet werden.

Die beiden aktuellen Projekte sind Teil des bundesweiten Korridorsanierungsprogramms, das ursprünglich 43 Streckenabschnitte umfasste und mittlerweile auf 40 reduziert wurde. Bis 2027 sollen insgesamt 1500 Kilometer Schienennetz grunderneuert werden. Der Korridor Hagen–Wuppertal–Köln ist die zweite von zehn geplanten Sanierungen in Nordrhein-Westfalen, während Nürnberg–Regensburg die erste von sieben bayerischen Korridorsanierungen darstellt.

Die Deutsche Bahn investiert 2026 nach eigenen Angaben mehr als 23 Milliarden Euro in das Schienennetz – ein deutlicher Anstieg gegenüber 19 Milliarden Euro im Vorjahr. Wie die bereits abgeschlossene Sanierung der Riedbahn gezeigt hat, können solche Generalsanierungen die Pünktlichkeit im Nahverkehr um bis zu 20 Prozent verbessern und Verspätungen um rund ein Drittel reduzieren.

Kritiker bemängeln allerdings, dass die Sanierungen zwar die Infrastruktur stabilisieren, aber keine zusätzlichen Kapazitäten schaffen. Die grundlegenden Probleme des überlasteten Schienennetzes lösen die reinen Erneuerungsmaßnahmen nicht. Immerhin liegt die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin im Zeitplan, was Hoffnung macht, dass die Bahn ihre ambitionierten Baupläne umsetzen kann.


(mki)



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Speicherkrise: PC-Hersteller erwägen chinesischen Speicher


Wer ein Notebook oder einen Desktop-PC kauft, könnte darin künftig Arbeitsspeicher des chinesischen Herstellers ChangXin Memory Technologies (CXMT) finden. Fast alle großen PC-Hersteller sollen den Speicher derzeit testen oder auf der Suche nach Kontakten sein, um an das Dynamic Random Access Memory (DRAM) zu gelangen.

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Darüber berichtet die oft gut informierte Nachrichtenagentur Nikkei Asia. Demnach stecken HP, Dell und Acer bereits in der Zertifizierungsphase. Dabei prüfen die Hersteller etwa, ob der Speicher stabil läuft und wie langlebig er ist. Asus soll etwas später dran, aber ebenfalls am chinesischen DRAM interessiert sein.

Der Weltmarktführer Lenovo ist in China beheimatet und dürfte längst CXMT-Bausteine zumindest für den heimischen Markt beziehen. Aus der Top 6 der weltweit größten PC-Hersteller fehlt demnach nur Apple und auch da ist offen, ob die Firma CXMT nicht zugeneigt ist.

Apple soll 2022 schon Interesse an NAND-Flash-Speicher vom chinesischen Hersteller Yangtze Memory Technologies Co. (YMTC) gehabt haben. Wahrscheinlich aufgrund von politischem Druck entschied sich die Firma dann aber gegen den Einsatz in iPhones.

Laut eigener Produktseite stellt CXMT DDR5-8000-Bausteine mit einer Kapazität von 24 Gigabit her. Solche „krummen“ Kapazitäten sind inzwischen im Kommen. Der Hersteller muss sich demnach nicht vor der Konkurrenz in Form von Samsung, SK Hynix und Micron verstecken. Lediglich die Effizienz könnte noch niedriger sein. Laut Nikkei soll CXMT die Chipausbeute und -qualität in den vergangenen Monaten verbessert haben.

Für Notebooks bietet CXMT derweil unter anderem LPDDR5X-DRAM mit einer Kapazität von 16 Gigabit pro Baustein an. Mit der angegebenen LPDDR5X-10667-Geschwindigkeit könnte der Hersteller alle aktuellen Prozessoren von AMD und Intel ausreizen.

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Digitimes aus Taiwan merkt derweil an, dass die beiden chinesischen Speicherhersteller CXMT und YMTC ihre Niedrigpreis-Strategie aufgegeben hätten. Demnach verlangen sie ähnlich hohe Preise wie die Konkurrenz. Die PC-Hersteller würden somit kein Geld mit dem chinesischen Speicher sparen, hätten aber einen zusätzlichen Zulieferer, um etwaige Knappheit auszugleichen.

Laut dem südkoreanischen Marktbeobachter Counterpoint Research hat CXMT bereits einen weltweiten Marktanteil von fünf Prozent bei DRAM. Der Großteil dieser Chips steckt in chinesischen Geräten. Der taiwanische Marktbeobachter Trendforce führt CXMT nicht eigenständig auf, allerdings dürfte CXMT den Großteil der restlichen rund fünf Prozent Marktanteil („alle anderen“) ausmachen.


(mma)



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Top 10: Die beste Magsafe-Powerbank – Apple & Android ab 20 € kabellos laden


Wer unterwegs das Smartphone ohne nervige Kabel laden will, benötigt eine Powerbank, die per Magsafe und Qi2 kabellos lädt. Wir zeigen die zehn besten Modelle.

Magsafe von Apple ist ein ungemein praktisches Feature moderner iPhones. Im Gegensatz zum „normalen“ Qi-Standard hat das iPhone zusätzliche Magneten, die für eine Fixierung des Ladegeräts am Smartphone sorgen. Das ist nicht nur bei KFZ-Halterungen praktisch, sondern auch bei Powerbanks, die magnetisch auf der Rückseite einrasten. Inzwischen ist das Feature nicht mehr nur auf iPhones begrenzt, sondern dank des geöffneten Standards Qi2 auch für die Android-Seite der Macht verfügbar. Zubehör ist in zahlreichen Varianten erhältlich, darunter Halterungen, Ladestationen, Standfüße sowie kabellose Powerbanks.

Hier gibt es verschiedene Akkugrößen, Formen und Spezialfunktionen. Und häufig lässt sich bei den Drittanbietern im Vergleich noch deutlich Geld sparen. Wir haben für diese Bestenliste Powerbanks mit Magsafe getestet. Die preisliche Spannbreite reicht von 20 bis über 80 Euro.

Vorneweg: Auch hier stellt sich wieder heraus, dass gute Leistung nicht unbedingt von den teuersten Geräten kommt: Für eine kabellose Powerbank muss man also keine Unsummen ausgeben. Die Magsafe-Powerbank von iPhone-Hersteller Apple ist inzwischen nicht mehr verfügbar, einzelne Inserate mit gebrauchten Produkten finden sich noch zu horrenden Preisen über 200 Euro im Netz. Vormals kostete sie über 100 Euro und landete aufgrund der geringen Kapazität und Ladegeschwindigkeit auf dem vorletzten Platz.

Welche ist die beste Magsafe-Powerbank?

Für diese Bestenliste haben wir über 20 verschiedene Magsafe-kompatible Powerbanks ausprobiert, die preislich zwischen 20 und 80 Euro liegen. Alle Modelle laden über einen USB-C-Anschluss – und die meisten können sogar kabelgebunden darüber Smartphones mit einem USB-C-Kabel aufladen. Alle Powerbanks zeigen den Akkustand über eine LED-Anzeige mit vier leuchtenden Feldern im Gehäuse. Ein Ladepad für die Apple Watch besitzt keine der hier gezeigten kabellosen Powerbanks.

KURZÜBERSICHT

Die Anker Maggo Powerbank 10k Slim richtet sich an Nutzer, die Wert auf hochwertige Verarbeitung und effiziente Ladeleistung legen. Das sehr schlanke Gehäuse aus Metall wirkt hochwertig und fügt sich unauffällig in ein modernes Technik‑Setup ein. Der matte Korpus mit seitlichem Metallakzent und glatter Oberfläche erinnert eher an ein Designobjekt als an klassisches Zubehör.

Technisch bietet die Powerbank hohe Flexibilität: Über USB‑C stehen bis zu 30 Watt Ladeleistung zur Verfügung, kabellos liefert sie bis zu 15 Watt über Qi2 beziehungsweise Magsafe. Dafür ist der Preis von 47 Euro (Code: ALZADAYS30DE) absolut gerechtfertigt, wenn auch hoch.

VORTEILE

  • gute Effizienz (70 Prozent)
  • hochwertiges Metallgehäuse mit edlem Design
  • sehr schlanke Bauform trotz 10.000 mAh

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials punktet mit ihrer enormen Kapazität von 20.000 mAh. Sie lädt iPhones mehrfach komplett auf. Die Qi2-Zertifizierung macht sie zukunftssicher und universell einsetzbar. Mit 35 W USB-C-Leistung und PPS-Unterstützung lädt sie auch Tablets und kleine Notebooks. Das Metallgehäuse fühlt sich hochwertig an und leitet Wärme gut ab. Für 44 Euro bekommt man hier viel Powerbank fürs Geld.

VORTEILE

  • riesige Kapazität
  • hervorragende Effizienz
  • Qi2-zertifiziert mit 15 W
  • USB-C mit 35 W und PPS-Support
  • hochwertiges Metallgehäuse

NACHTEILE

  • sehr schwer mit 351 Gramm
  • klobige Abmessungen

Die Iniu B7 Magsafe Powerbank bietet viel fürs Geld: Satte 6000mAh Kapazität, 20 W Ladeleistung über USB-C, kabelloses Laden per Magsafe mit 7,5 W und einen integrierten Standfuß, um das Smartphone im Querformat aufzustellen – praktisch zum Filmeschauen unterwegs. Aktuell kostet die Powerbank nur 20 Euro und ist damit recht günstig. Zum Vergleich: Ähnlich ausgestattete Powerbanks kosten sonst schnell 30 bis 40 Euro. Daher unser Preis-Leistungs-Tipp!

VORTEILE

  • integrierter Standfuß
  • 20 W Ladeleistung über USB-C
  • kompaktes Format
  • unschlagbar günstiger Preis (aktuell 20 Euro)

NACHTEILE

  • Standfuß etwas frickelig zu benutzen

Ratgeber

Wie funktioniert kabelloses Laden?

Kabelloses Laden funktioniert durch induktive Technologie. Dabei sitzen Spulen im Smartphone, das Gegenstück befindet sich in der Powerbank. Über ebendiese Spulen wird nun durch Induktion Strom übertragen – über die Gerätegrenzen hinweg.

Ein großer Nachteil kabelloser Ladetechnologie wie Magsafe oder Qi ist der geringere Wirkungsgrad gegenüber kabelgebundenen Lösungen und die damit auch höhere Wärmeentwicklung. Zudem dauert der Ladevorgang deutlich länger als per Kabel, wirklich schnelles Laden geht nur kabelgebunden. Obendrein kann man über den Qi-Standard lediglich Strom übertragen, eine Datenübertragung – etwa für Backups – ist nicht möglich.

Was ist Magsafe?

Der Ladestandard Magsafe ist eine kabellose Ladetechnik von Apple und ähnelt dem Qi-Standard. Wesentlicher Unterschied ist die Fixierung des Ladegeräts per Magnet am Smartphone. Dabei sind Magnete im Ladepad integriert, der passende magnetische Gegenpol befindet sich im iPhone. Ursprünglich hat Apple die Magnet-Technologie 2020 mit dem iPhone 12 eingeführt (inklusive 12 Pro und Pro Max), also auch bei iPhone 13, 14, 15 und 16 (Non-Pro, Pro und Pro Max). Zudem verfügen auch die kleinen iPhones, also iPhone 12 Mini und iPhone 13 Mini, über die Magsafe-Funktion.

Inzwischen hat sich der offene Qi2-Standard etabliert, der das gleiche Magnet-Layout nutzt. Damit profitieren zunehmend auch Android-Smartphones von der praktischen Magnet-Haftung. Während anfangs nur das HMD Skyline als Android-Gerät mit integrierten Magneten auf den Markt kam, haben mittlerweile weitere Hersteller nachgezogen. Samsung, Google und andere verbauen bei immer mehr Modellen die passenden Magneten – der Trend geht klar in Richtung herstellerübergreifender Kompatibilität.

Dagegen schauen Android-Nutzer in die Röhre. Hier gibt es Nachrüstmöglichkeiten per magnetischer Handyhülle. So gut wie das Original halten diese das Smartphone in der Praxis allerdings nicht. Außerdem laden ohnehin nur iPhones an den Magsafe-Ladern mit der maximal möglichen Leistung. Android-Smartphones haben hier das Nachsehen, da sie nicht über Apples proprietäres Ladeprotokoll verfügen.

Hat das eigene Smartphone noch keine integrierten Magnete, lässt sich das mit aufklebbaren Magnet-Ringen nachrüsten, etwa von ESR für unter 10 Euro. Das funktioniert, ist natürlich aber beileibe keine so elegante Lösung wie die im iPhone integrierten Magnete.

Was macht Magsafe-Powerbanks besonders?

Eine Magsafe-Powerbank kombiniert einen mobilen Akku mit der oben beschriebenen kabellosen, magnetischen Ladefläche. Das unterscheidet sie von klassischen Powerbanks, bei denen immer ein Kabel zwischen Akku und Handy baumelt.

Die meisten Magsafe-Powerbanks bieten zwischen 5.000 und 10.000 mAh. Mit 5.000 mAh lässt sich ein Smartphone etwa einmal vollständig laden, mit 10.000 mAh sind es rund zwei komplette Ladungen. Modelle mit 20.000 mAh existieren ebenfalls, fallen aber deutlich größer und schwerer aus – hier verschwimmt der Vorteil des kompakten Magnet-Akkus allmählich.

Kabellos liefern die meisten Modelle 7,5 bis 15 Watt. Die vollen 15 Watt erreichen Smartphones allerdings nur mit zertifizierten Magsafe- oder Qi2-Powerbanks. Ohne entsprechende Zertifizierung laden viele Geräte nur mit 5 bis 7,5 Watt. Zum Vergleich: Per USB-C-Kabel schaffen aktuelle Smartphones je nach Modell 20 bis über 100 Watt – kabelloses Laden bleibt also stets langsamer.

Fast alle Magsafe-Powerbanks besitzen einen USB-C-Anschluss zum Aufladen des Akkus selbst. Viele erlauben darüber auch das kabelgebundene Laden eines zweiten Geräts (Pass-Through). LED-Anzeigen mit vier Segmenten zeigen den Akkustand an, einige Modelle setzen stattdessen auf ein kleines Display mit Prozentanzeige, was wir deutlich besser finden. Praktisch sind integrierte Standfüße, mit denen das Smartphone während des Ladens aufrecht steht – ideal für Videocalls oder Streaming unterwegs.

Was kostet eine Magsafe-Powerbank?

Der Markt teilt sich grob in drei Preissegmente. Unter 20 Euro gibt es einfache Modelle mit 5.000 mAh und Basis-Ausstattung, bei denen Extras wie Standfüße oder Displays meist fehlen und die Verarbeitung schlichter ausfällt. Zwischen 20 und 40 Euro liegen die meisten empfehlenswerten Powerbanks mit solider Verarbeitung, oft 10.000 mAh Kapazität und nützlichen Extras wie einem Kickstand oder USB-C-Ausgang mit Power Delivery.

Ab 40 Euro aufwärts erhält man Premium-Modelle mit besonders hochwertigen Materialien, größeren Akkus, OLED-Displays oder speziellen Features wie aktiver Kühlung. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt stark vom individuellen Bedarf ab – im Test haben teurere Geräte nicht automatisch besser abgeschnitten.

Grundsätzlich gilt: Wer eine kompakte Notfall-Reserve für unterwegs sucht, kommt mit einem 5.000-mAh-Modell für rund 20 Euro gut zurecht. Für längere Reisen oder intensivere Nutzung empfiehlt sich ein Modell mit 10.000 mAh im mittleren Preissegment.

Magsafe-Ladestationen

Magsafe Ladegeräte & Ladestationen

Powerbanks für die Apple Watch

Veger Pomme Apple Watch Powerbank

Wer kennt es nicht? Mitten während des Städtetrips ist die Apple Watch leer, mit der man die ganze Zeit über navigiert hat. Fernab von Steckdosen bietet sich hier eine Powerbank für die Apple Watch an, die kompakt, aber wirksam ist. Der Akku umfasst meistens etwa 1.000 bis 2.000 mAh, was für die smarte Apple-Smartwatch ausreichend dimensioniert ist.

ESR Cyroboost Magsafe Ladegerät

Günstige No-Name-Modelle, wie das von Wefancy gibt es bereits ab 8 Euro. Seit Längerem nutzen wir die Veger Pomme für 18 Euro, die uns gute Dienste erweist. Inzwischen bringen aber immer mehr Hersteller Powerbanks für die Apple Watch oder normale Powerbanks mit zusätzlichem Ladepad auf den Markt. So hat auch Anker kürzlich eine 10.000 mAh große und 35 Watt starke Anker Maggo Powerbank für Apple Watch ab 60 Euro vorgestellt.

Powerbanks mit Kabel oder Qi

Große Powerbanks und Powerstations ab 20.000 mAh

Mitnahme im Flugzeug

Wichtig: Für die Mitnahme im Flugzeug gibt es Auflagen, was die Höhe der Kapazität angeht. So dürfen Powerbanks im Handgepäck eine maximale Kapazität von 100 Wattstunden, also etwa 27.000 mAh haben. Überwiegend wird die Kapazität nur plakativ in Milliamperestunden (mAh) angegeben und nicht in Wattstunden (Wh). Für die Errechnung ist jedoch auch noch die Spannung des Akkus erforderlich. Mehr zu der Problematik und wie man die Kapazität in Wattstunden im Detail errechnet, erklärt der Artikel der Kollegen von heise tipps+tricks.

Für diesen Artikel gilt: Keine der hier getesteten Powerbanks ist davon betroffen, denn alle haben eine Kapazität von deutlich unter 100 Wh (ca. 27.000 mAh). Kauft man aber andere Modelle, sollte man die Limitierung beachten, um im Urlaub in der Sicherheitskontrolle vor dem Flug keine Probleme zu bekommen.

Wichtiger Hinweis: Bei Flugreisen innerhalb Chinas müssen Powerbanks ein gut sichtbar angebrachtes CCC-Kennzeichen (China Compulsory Certificate, „3C“) tragen – sie befindet sich häufig auf der Rückseite des Geräts. Fehlt diese Kennzeichnung, werden Powerbanks bei Sicherheitskontrollen in der Regel eingezogen. Ansonsten gelten die üblichen Einschränkungen.

Testverfahren

Kommen wir nun zum Test der Powerbanks. Dazu laden wir jede Powerbank und bringen sie dann für exakt 30 Minuten am iPhone an. Dabei lesen wir den Akkustand bei Start und Beendigung des Ladevorgangs ab und achten darauf, dass sich dieser nur im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent bewegt. Abseits dieser Werte drosseln viele Smartphones die Ladegeschwindigkeit, was unsere Testergebnisse verfälschen würde. Weiterhin messen wir inzwischen wie bei den kabelgebundenen Powerbanks die nutzbare Kapazität mit unserem USB-Messgerät durch eine vollständige Entladung an einem Lastsimulator.

Daneben achten wir auf die Verarbeitungsqualität sowie auf Geräusche beim Laden. Ebenso beobachten wir beim Aufladen die Wärmeentwicklung. Für die Bewertung spielt vorwiegend das Preis-Leistungs-Verhältnis eine entscheidende Rolle – also das Testergebnis in Kombination mit der Ausstattung und dem Preis. Die jeweils verbauten Magnete waren bei keinem der getesteten Lader als Totalausfall aufgefallen, alle hielten das iPhone recht stabil, wobei es bei unseren Tests kleine bis mittlere Unterschiede gab. Entscheidend ist hierbei aber auch, welches Smartphone man nutzt – an einem großen Pro Max wird sich die Powerbank anders als am kompakten Mini-iPhone verhalten.

Fazit

Am Ende zeigt sich tatsächlich, dass die teuren Geräte mitunter die letzten Plätze belegen. Das liegt nicht nur am verhältnismäßig hohen Preis und dem damit mitunter schlechteren Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern buchstäblich an enttäuschenden Ergebnissen.

Die meisten Geräte liegen zwischen 20 und 50 Euro – und hier bekommt man auch die besten Modelle. Dabei geht es nicht nur um die reine Performance im Test, sondern auch um die Größe. Wer nur eine Notfall-Powerbank für die Zugfahrt ohne Steckdose will, benötigt keine Powerbank mit 20.000 mAh. Außerdem punkten manche Geräte mit schicken Sonderfunktionen, wie einem Standfuß oder einem Display für den Akkustand.

Unser Testsieger ist die Anker Maggo Powerbank Slim mit einer exzellenten Verarbeitung und Ausstattung für 47 Euro (Code: ALZADAYS30DE). Einen attraktiven Preis von 20 Euro hat unser Preis-Leistungs-Sieger Iniu B7. Alles in allem zeigt sich: Powerbank ist nicht Powerbank, und nur weil ein Modell Magnete hat, lädt es noch lange nicht mit der vollen Magsafe-Geschwindigkeit. Die größte Kapazität hat die Verbatim Charge ‚n‘ Go Essentials mit 20.000 mAh für 43 Euro.

Insgesamt sind die Powerbanks aber im Verhältnis zu klassischen kabelgebundenen Modellen in ihrer Ladegeschwindigkeit durch Verluste der Ladetechnik limitiert. Obendrein kosten sie ein gutes Stück mehr, bei klassischen Powerbanks bekommt man bereits unter 20 Euro Modelle mit 10.000 mAh und 20 Watt.

Folgende Artikel zu dem Thema sind außerdem empfehlenswert:

BESTENLISTE

Testsieger

Anker Maggo Powerbank 10k Slim

Anker Maggo Powerbank 10k Slim im Test: Edler Magnet-Akku mit Qi2-Support

Die Anker Maggo Powerbank 10k Slim verbindet elegantes Design mit guter Leistung: 10.000 mAh Kapazität und bis zu 30 Watt Ladeleistung – ein echter Allrounder im Premium-Segment. Wir haben sie getestet.

VORTEILE

  • gute Effizienz (70 Prozent)
  • hochwertiges Metallgehäuse mit edlem Design
  • sehr schlanke Bauform trotz 10.000 mAh

Die Anker Maggo Powerbank 10k Slim verbindet elegantes Design mit guter Leistung: 10.000 mAh Kapazität und bis zu 30 Watt Ladeleistung – ein echter Allrounder im Premium-Segment. Wir haben sie getestet.

Die Anker Maggo Powerbank 10k Slim hebt sich bereits auf den ersten Blick von herkömmlichen Energiespeichern ab: Mit ihrem edlen Metallgehäuse und der extrem flachen Bauform zielt sie klar auf designbewusste Nutzer, die keine Kompromisse bei der Optik eingehen möchten. Trotz der schlanken Maße von nur 104 x 70,6 x 14,7 mm bietet die Powerbank eine nominelle Kapazität von 10.000 mAh. Das ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass manch kompaktere Konkurrenzmodelle oft nur die Hälfte dieser Kapazität bereitstellen.

Mit ihren technischen Daten positioniert sich die Powerbank klar im Premium-Segment – was auch der Preis von 47 Euro (Code: ALZADAYS30DE) widerspiegelt. Doch kann die schicke Energiequelle auch in der Praxis überzeugen? Dieser Frage gehen wir im folgenden Test nach.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Anker Maggo Powerbank 10k Slim besticht durch ihre erstklassige Verarbeitung und sorgt bei uns beim ersten Anfassen direkt für einen Wow-Effekt. Das mattweiße Gehäuse ist vollständig aus Metall gefertigt und wird von einem chromfarbenen Metallstreifen an der Seite elegant eingerahmt. Die Oberseite fühlt sich wie eine Mischung aus Keramik und Metall an und vermittelt einen äußerst hochwertigen Eindruck. Diese Materialauswahl hebt die Powerbank deutlich von der Konkurrenz ab und rechtfertigt den Premium-Anspruch. Wem weiß nicht zusagt, der bekommt sie auch mit schwarzem Gehäuse.

Anker MagGo Powerbank 10k Slim: Gehäuse

Mit Abmessungen von nur 104 x 70,6 x 14,7 mm ist die Powerbank trotz ihrer beachtlichen Kapazität von 10.000 mAh erstaunlich kompakt. Zum Vergleich: Sie ist in etwa so schlank wie die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank, die nur 5.000 mAh bietet – also die Hälfte der Kapazität. Das Gewicht von 200 Gramm ist angesichts der Metallkonstruktion und der Kapazität absolut angemessen. Im Gegenteil, andere Powerbanks mit der Hälfte an Kapazität wiegen fast genau so viel.

Zur Ausstattung gehört eine praktische Ladestandsanzeige mit vier LEDs, die einen schnellen Überblick über die verbleibende Kapazität ermöglicht. Anker gewährt zudem eine großzügige Herstellergarantie von zwei Jahren, was das Vertrauen des Herstellers in die Qualität seines Produkts unterstreicht und dem Käufer zusätzliche Sicherheit bietet.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Anker Maggo Powerbank 10k Slim bietet eine durchdachte Auswahl an Anschlüssen und Ladeoptionen, die sie zu einem vielseitigen Begleiter machen. Zentral ist der USB-C-Port, der sowohl als Ein- als auch als Ausgang dient. Als Ausgang liefert er gute 30 Watt Ladeleistung, was ausreicht, um moderne Smartphones mit Schnellladefunktion zügig aufzuladen. Selbst kleinere Tablets und Notebooks mit geringem Energiebedarf können damit betrieben werden.

Anker MagGo Powerbank 10k Slim: USB-C-Anschluss

Mit 15 Watt kabelloser Ladeleistung liegt die Anker Maggo Powerbank im Durchschnitt, viele günstige Konkurrenzmodelle bieten jedoch oft nur 7,5 oder 10 Watt. Die magnetische Haftung durch MagSafe ist gut und sorgt dafür, dass kompatible iPhones (ab iPhone 12) sicher an der Powerbank haften und optimal ausgerichtet sind. Auch Android-Geräte mit Qi-Kompatibilität können kabellos geladen werden, profitieren jedoch nicht von der magnetischen Fixierung.

Zu beachten ist, dass die maximale Gesamtausgangsleistung auf 30 Watt begrenzt ist. Das bedeutet, wenn beide Ladeoptionen gleichzeitig genutzt werden, teilt sich die verfügbare Leistung entsprechend auf. In der Praxis ist dies jedoch selten ein Problem, da die meisten Nutzer ohnehin nur ein Gerät gleichzeitig laden.

Praxistest

Im alltäglichen Einsatz zeigt die Anker Maggo Powerbank 10k Slim ihre Stärken. Die kabellose Ladefunktion mit 15 Watt arbeitet zuverlässig und schnell. Bei einem iPhone 14 Pro können wir im Test um fast 30 Prozent nachladen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Effizienz der Powerbank. Mit einer nutzbaren Kapazität von 70 Prozent der angegebenen 10.000 mAh setzt die Anker Maggo Powerbank 10k Slim einen Maßstab in ihrer Klasse. Viele Konkurrenzprodukte erreichen oft nur 60 Prozent oder weniger. Diese überdurchschnittliche Effizienz bedeutet, dass mehr Energie tatsächlich bei den zu ladenden Geräten ankommt und weniger durch Umwandlungsverluste verloren geht.

Mit dieser Powerbank lässt sich also ein durchschnittliches Smartphone mit 4.000 mAh Akku etwa 1,75 Mal komplett aufladen – ein hervorragender Wert für eine 10.000 mAh Powerbank.

Preis

Mit einem Preis von 47 Euro (Code: ALZADAYS30DE) positioniert sich die Anker Maggo Powerbank 10k Slim eindeutig im Premium-Segment. Für diesen Preis erhält man jedoch ein Produkt, das in puncto Verarbeitung, Design und Leistung überzeugt. Die Kombination aus hochwertigen Materialien, schlankem Design und überdurchschnittlicher Effizienz rechtfertigt den gehobenen Preis.

Vergleichbare Powerbanks mit ähnlicher Kapazität und kabelloser Ladefunktion sind oft günstiger, können jedoch selten mit der exzellenten Verarbeitung und der hohen Effizienz der Anker-Powerbank mithalten.

Fazit

Die Anker Maggo Powerbank 10k Slim verbindet Leistung mit Stil. Die Kombination aus hochwertigem Metallgehäuse, schlankem Design und überdurchschnittlicher Effizienz hebt sie deutlich von der Masse ab. Mit 30 Watt Ladeleistung über USB-C und 15 Watt kabellos via Qi2/MagSafe bietet sie zudem ausreichend Power für den modernen Alltag.

Besonders hervorzuheben ist die nutzbare Kapazität von 70 Prozent der angegebenen 10.000 mAh – ein Wert, der viele Konkurrenzprodukte in den Schatten stellt. Der Preis von 49 Euro mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, ist aber angesichts der gebotenen Qualität und Leistung durchaus gerechtfertigt. Die Anker Maggo Powerbank 10k Slim richtet sich klar an anspruchsvolle Nutzer, die bereit sind, für Premium-Qualität etwas mehr zu investieren. Für diese Zielgruppe ist sie eine klare Empfehlung und zählt zu den besten Powerbanks ihrer Klasse.

Kapazitätssieger

Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials (20.000 mAh)

Starke Magsafe-Powerbank Verbatim Charge 'n' Go Essentials mit 20000 mAh im Test

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials bietet satte 20.000 mAh Kapazität, Qi2-Zertifizierung für 15 W Wireless-Charging und 35 W USB-C mit PPS-Unterstützung.

VORTEILE

  • riesige Kapazität
  • hervorragende Effizienz
  • Qi2-zertifiziert mit 15 W
  • USB-C mit 35 W und PPS-Support
  • hochwertiges Metallgehäuse

NACHTEILE

  • sehr schwer mit 351 Gramm
  • klobige Abmessungen

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials bietet satte 20.000 mAh Kapazität, Qi2-Zertifizierung für 15 W Wireless-Charging und 35 W USB-C mit PPS-Unterstützung.

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials gehört zu den kapazitätsstärksten MagSafe-Powerbanks am Markt. Mit satten 20.000 mAh oder 74 Wh bietet sie genug Energie für mehrere Smartphone-Ladungen. Das Besondere: Sie ist Qi2-zertifiziert und damit imstande, auch außerhalb des Apple-Universums mit 15 W kabellos zu laden. Die neuen Pixel-10-Smartphones profitieren beispielsweise von dieser Zertifizierung.

Verbatim ist vielen noch als Hersteller von CD- und DVD-Rohlingen bekannt. Das Unternehmen hat sich aber längst breiter aufgestellt und bietet heute verschiedene Speicher- und Ladelösungen an. Ob Verbatim auch bei Powerbanks überzeugen kann, zeigen wir im Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Metallgehäuse der Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials macht sofort einen hochwertigen Eindruck. Es ist in Schwarz oder Grün erhältlich. Die grüne Variante verzeiht Fingerabdrücke besser als die schwarze. Die Oberseite hat eine gummierte Ladefläche mit der typischen ringförmigen MagSafe-Aussparung. Das Metall sorgt nicht nur für Wertigkeit, sondern auch für gute Wärmeableitung beim Laden.

Mit Abmessungen von 104 x 69 x 29 mm und einem Gewicht von 351 Gramm ist die Powerbank ein echter Brocken. In Kombination mit einem Smartphone entsteht ein regelrechter Ziegelstein. Für die Hosentasche ist das Paket definitiv zu groß und schwer. Die 20.000 mAh an Kapazität fordern ihren Tribut. Im Inneren arbeitet ein Lithium-Polymer-Akku mit 74 Wh.

Die Verarbeitung ist tadellos. Spaltmaße gibt es keine, alle Komponenten sitzen fest. Eine LED-Ladestandsanzeige informiert über die verbleibende Kapazität. Pass-Through-Charging ermöglicht gleichzeitiges Laden von Powerbank und angeschlossenem Gerät.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Charge ’n‘ Go Essentials bietet einen USB-C-Port auf der Unterseite. Dieser arbeitet bidirektional mit bis zu 35 W. Beim Eingang unterstützt er Power Delivery 3.0 mit 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 2,01 A, 15 V bei 2,33 A und 20 V bei 1,75 A. Der Ausgang bietet dieselben Spannungsstufen mit minimal anderen Stromstärken: 12 V bei 2,91 A statt 2,01 A.

Besonders hervorzuheben ist die PPS-Unterstützung (Programmable Power Supply) mit 5,0 V bis 11 V bei 3 A. Das ist bei Powerbanks immer noch selten, und wenn, geben nur wenige Hersteller die genauen Spezifikationen an. Diese sind aber entscheidend, damit Käufer prüfen können, ob das eigene Smartphone diese unterstützt. Erforderlich ist das, damit moderne Smartphones optimal und schnellstmöglich aufladen. Zusätzlich sind Qualcomm Quick Charge 3.0 und Samsung AFC vorhanden.

Das kabellose Laden arbeitet mit 5 W, 7,5 W, 10 W oder maximal 15 W. Die Qi2-Zertifizierung garantiert dabei volle Kompatibilität mit aktuellen und zukünftigen Geräten.

Praxistest

Im Kapazitätstest zeigt die Verbatim herausragende Werte. Von den beworbenen 74 Wh konnten wir 64,49 Wh entnehmen. Das entspricht einer Effizienz von 87 Prozent. Bei normalen Powerbanks ohne Wireless-Funktion sind solche Werte gut, aber üblich. Bei MagSafe-Powerbanks ist das außergewöhnlich. Die meisten Konkurrenten erreichen nur 60 bis 70 Prozent Effizienz. Die Verbatim gehört damit zu den effizientesten MagSafe-Powerbanks überhaupt.

20.000 mAh reichen hier für etwa vier bis fünf komplette iPhone-Ladungen. Ein iPhone 15 Pro mit 3.274 mAh lädt die Powerbank theoretisch mehr als sechsmal auf. In der Praxis sind es durch Ladeverluste etwa vier volle Ladungen. Das kabellose Laden funktioniert zuverlässig mit 15 W bei kompatiblen Geräten. Die Magnete halten das Smartphone sicher, auch wenn das Gesamtgewicht hoch ist.

Die Wärmeentwicklung bleibt dank Metallgehäuse moderat. Selbst bei voller Belastung mit 35 W über USB-C wird die Powerbank nur handwarm. Die Pass-Through-Funktion arbeitet einwandfrei. Man kann die Powerbank laden und gleichzeitig ein Gerät mit Strom versorgen.

Preis

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials 20.000 mAh kostet aktuell 44 Euro, bei Amazon sind es 45 Euro.

Fazit

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials ist der Kapazitätssieger unter den MagSafe-Powerbanks. Mit 20.000 mAh bietet sie genug Energie für mehrere Tage. Die Effizienz von 87 Prozent setzt Maßstäbe in dieser Produktkategorie. Das Metallgehäuse wirkt hochwertig und leitet Wärme gut ab. Die Qi2-Zertifizierung macht sie zukunftssicher.

Der USB-C-Port mit 35 W und PPS-Unterstützung ist zeitgemäß. Für 44 Euro bekommt man hier sehr viel Powerbank. Einziger echter Nachteil ist Größe und Gewicht. Mit 351 Gramm plus Smartphone wird das Paket zum Ziegelstein. Für die Hosentasche ist die Kombination ungeeignet. Wer maximale Kapazität über Mobilität stellt, macht mit der Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials nichts falsch. Sie ist eine der besten MagSafe-Powerbanks am Markt.

Preis-Leistungs-Sieger

Iniu B7

Gute Magsafe Powerbank mit Standfuß zum Spottpreis: Iniu B7 im Test

Magsafe, integrierter Standfuß und starke 6000mAh für 20 Euro? Die Iniu B7 Magsafe Powerbank macht’s möglich. Wie gut der externe Akku im Praxistest abschneidet, zeigen wir hier.

VORTEILE

  • integrierter Standfuß
  • 20 W Ladeleistung über USB-C
  • kompaktes Format
  • unschlagbar günstiger Preis (aktuell 20 Euro)

NACHTEILE

  • Standfuß etwas frickelig zu benutzen

Magsafe, integrierter Standfuß und starke 6000mAh für 20 Euro? Die Iniu B7 Magsafe Powerbank macht’s möglich. Wie gut der externe Akku im Praxistest abschneidet, zeigen wir hier.

Bei der Iniu B7 Magsafe Powerbank stechen ein paar Dinge aber direkt ins Auge: Der integrierte Magsafe-Magnethalter, der ausklappbare Standfuß und der günstige Preis von nur 20 Euro. Da stellt sich die Frage: Kann die Powerbank auch im Praxistest überzeugen oder ist der niedrige Preis ein Alarmsignal? Wir haben es getestet.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Iniu B7 kommt in einem kompakten schwarzen Kunststoffgehäuse mit den Maßen 107,8 x 65 x 16,5 mm und einem Gewicht von 169 g. Die Verarbeitung ist tadellos, nichts knarzt oder wackelt.

An der Seite sitzen die Anschlüsse: Ein USB-C-Port mit 20 W Ausgangsleistung für kabelgebundenes Laden sowie ein USB-C-Eingang mit 15 W zum Aufladen der Powerbank selbst. Der USB-C-Port unterstützt den Standard Power Delivery (PD).

Auf der Vorderseite befindet sich eine Ladestandsanzeige mit 4 LEDs. Auf der Rückseite ist der magnetische Magsafe-Ladespot für kabelloses Laden von iPhones mit 7,5 W integriert. Außerdem lässt sich hier eine Lasche ausklappen, die als Standfuß zum Aufstellen des iPhones im Querformat dient. Das zeigt sich in der Praxis als etwas wackelig und ist mit einer gewissen Frickelei verbunden, bis man den richtigen Winkel erwischt. Die Aufstellung erscheint so nicht vollkommen vertrauenswürdig.

Praxistest

Im Praxistest konnte die Iniu B7 unser Testgerät um sehr gute 32 Prozent nachladen – ein ordentlicher Wert. Das kabellose Magsafe-Laden funktioniert zuverlässig, der magnetische Halt ist stark. Auch der Standfuß hält das iPhone sicher in Position, ohne zu wackeln. Insgesamt eine runde Sache!

Preis

Mit dem aktuellen Aktionspreis von nur 20 Euro ist die Iniu B7 Magsafe Powerbank ein Preis-Leistungs-Tipp. Zuletzt lag der Preis mit 10 Euro jedoch nochmal deutlich niedriger.

Fazit

Die Iniu B7 Magsafe Powerbank bietet eine Menge fürs Geld: 6000mAh Kapazität, 20W USB-C-Laden, 7,5W kabelloses Magsafe-Laden und einen integrierten Standfuß. Die Verarbeitung ist tadellos, die Leistung im Praxistest absolut überzeugend. Zum aktuellen Preis von 20 Euro ist sie eine klare Kaufempfehlung und unser Preis-Leistungs-Sieger!

Verbatim Charge 'n' Go im Test: Edle Magsafe-Powerbank mit Qi2 zum fairen Preis

Die Verbatim Charge ’n‘ Go punktet mit edlem Aluminium-Gehäuse und praktischem Standfuß. Die 10.000-mAh-Powerbank kostet 45 Euro und bietet kabelloses Laden.

VORTEILE

  • erstklassige Verarbeitung aus Aluminium und Glas
  • praktischer, stabiler Standfuß
  • 15 W kabelloses Laden

NACHTEILE

  • kein PPS
  • vergleichsweise teuer

Die Verbatim Charge ’n‘ Go punktet mit edlem Aluminium-Gehäuse und praktischem Standfuß. Die 10.000-mAh-Powerbank kostet 45 Euro und bietet kabelloses Laden.

Die Verbatim Charge ’n‘ Go liegt preislich im Bereich der Premium-Powerbanks. Mit 10.000 mAh Kapazität, kabellosem Laden und einem hochwertigen Aluminiumgehäuse sticht sie aus der Masse hervor. Der Hersteller Verbatim ist seit Jahrzehnten für Speichermedien bekannt und wagt sich nun verstärkt auf den Markt für mobiles Ladezubehör.

Das Besondere an der Charge ’n‘ Go: Sie kommt mit einem integrierten Standfuß, der das Smartphone während des kabellosen Ladens aufrecht hält. So kann man Videos schauen oder Videocalls führen, während der Akku lädt. Zum Preis von 45 Euro verspricht Verbatim eine besonders hochwertige Verarbeitung und durchdachte Features. Ob sich der Aufpreis lohnt, klären wir im Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Verarbeitung der Verbatim Charge ’n‘ Go ist erstklassig. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem Aluminium, das sich unfassbar hochwertig anfühlt. Die Auflagefläche für das Smartphone ist aus Glas gefertigt. Mit Abmessungen von 107 × 71 × 15,5 mm ist sie kompakt genug für die Hosentasche. Das Gewicht von 217,8 Gramm geht für eine 10.000-mAh-Powerbank mit Metallgehäuse in Ordnung.

Der integrierte Standfuß ist das Highlight. Er lässt sich ausklappen und hält das Smartphone sicher in Position. Die Mechanik ist stabil und bleibt fest in der gewählten Position. So kann man das Handy beim kabellosen Laden im Hoch- oder Querformat aufstellen.

Die Ladestandsanzeige zeigt per LED den verbleibenden Akkustand an. Als Akkutyp kommt ein Lithium-Polymer-Akku zum Einsatz. Die Kapazität beträgt 10.000 mAh oder 37 Wh. Leider ist das edle Gehäuse anfällig für Fingerabdrücke und Schmutz. Im Rucksack verkratzt die Oberfläche zudem schnell.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Verbatim Charge ’n‘ Go verfügt über einen USB-C-Port, der sowohl als Ein- als auch als Ausgang dient. Beim Laden der Powerbank nimmt er maximal 18 W auf (5 V bei 3 A oder 9 V bei 2 A). Als Ausgang liefert er bis zu 20 W mit Power Delivery 3.0. Die Spannungen variieren zwischen 5 V bei 3 A, 9 V bei 2,22 A und 12 V bei 1,67 A.

Das kabellose Laden funktioniert mit 5, 7,5, 10 oder maximal 15 W. Die Powerbank unterstützt Qualcomm Quick Charge 3.0, USB Power Delivery 3.0 und Samsung AFC. Pass-Through-Charging ist möglich – man kann also gleichzeitig die Powerbank laden und ein angeschlossenes Gerät mit Strom versorgen.

PPS (Programmable Power Supply) fehlt leider. Einige moderne Smartphones benötigen PPS für optimales Schnellladen per Kabel. Da die Powerbank primär für kabelloses Laden konzipiert ist, fällt das nicht so stark ins Gewicht. Trotzdem ist es bei einem 39-Euro-Gerät schade.

Praxistest

Im Test zeigt die Verbatim Charge ’n‘ Go eine ordentliche Performance. Die Effizienz liegt bei 75 Prozent – ein Wert im gehobenen Durchschnitt. Von den angegebenen 37 Wh kommen bei vollständiger Entladung etwa 27,8 Wh beim Endgerät an.

Das kabellose Laden funktioniert zuverlässig mit den vollen 15 W bei kompatiblen Geräten. In unserem Praxistest mit einem iPhone 13 Pro überzeugt sie. Das iPhone startete bei 30 Prozent Akkustand und erreichte nach 30 Minuten 64 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von 34 Prozentpunkten in einer halben Stunde – ein guter Wert für kabelloses Laden. Der Standfuß hält das Smartphone dabei sicher in Position, sodass man während des Ladens Videos schauen oder Videocalls führen kann.

Die Sicherheitsfeatures arbeiten einwandfrei. Das Gerät verfügt über Schutz vor Kurzschluss, Überstrom, Übertemperatur, Überladung und Überentladung. Die FOD-Funktion (Foreign Object Detection) erkennt Fremdkörper auf der kabellosen Ladefläche und unterbricht den Ladevorgang.

Preis

Mit 45 Euro für die schwarze Variante ist die Verbatim Charge ’n‘ Go schon vergleichsweise teuer für eine Magsafe-Powerbank. Dafür bietet sie ein extrem hochwertiges Gehäuse. Die Powerbank gibt es in fünf attraktiven Farben: Schwarz, Blau (unser Testmodell), Grau, Rose und Grün. Die anderen Farbvarianten kosten teilweise 1 bis 2 Euro mehr.

Fazit

Die Verbatim Charge ’n‘ Go ist eine hochwertig verarbeitete Powerbank mit durchdachten Details. Das Aluminium-Gehäuse sieht edel aus und fühlt sich wertig an. Der integrierte Standfuß ist hervorragend umgesetzt und macht die Powerbank zum praktischen Begleiter für Videocalls und Streaming. Mit 15 W kabellosem und 20 W kabelgebundenem Laden bietet sie solide Ladegeschwindigkeiten.

Das fehlende PPS ist bei einer primär für kabelloses Laden konzipierten Powerbank verschmerzbar, beim Preis von 45 Euro aber dennoch schade. Die Oberfläche ist anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer. Der Preis ist gehoben, aber für das extrem hochwertige Design noch fair. Wer aber eine möglichst günstige, funktionale Powerbank sucht, wird anderswo besser bedient. Bei der Charge ’n‘ Go hingegen ist man an der richtigen Stelle, wenn man Wert auf Optik und Haptik legt und den Standfuß zu schätzen weiß – hier bekommt man ein edles Stück Technik.

Schicke Magsafe-Powerbank mit integriertem USB-C-Kabel: Ecoflow Rapid im Test

Die Ecoflow Rapid kombiniert Qi2-Magsafe mit 15 W und integriertem USB-C-Kabel für 30 W. Die 5.000-mAh-Powerbank kostet 30 Euro.

VORTEILE

  • integriertes USB-C-Kabel für 30 W
  • kompakte Bauweise mit 180 Gramm
  • ausklappbarer Standfuß
  • gute Effizienz von 81 Prozent

Die Ecoflow Rapid kombiniert Qi2-Magsafe mit 15 W und integriertem USB-C-Kabel für 30 W. Die 5.000-mAh-Powerbank kostet 30 Euro.

Ecoflow kennen die meisten als Hersteller von Powerstations, Solarpanels und Batteriespeichern. Mit der Ecoflow Rapid 5000 mAh wagt sich das Unternehmen nun in den hart umkämpften Markt der Magsafe-Powerbanks. Das Besondere: Die kompakte Powerbank vereint Qi2-zertifiziertes kabelloses Laden mit 15 W und ein fest integriertes USB-C-Kabel für bis zu 30 W Ladeleistung.

Die Kapazität von 5.000 mAh (19,35 Wh) reicht für etwa eine volle iPhone-Ladung. Der Preis von 30 Euro verortet die Powerbank inzwischen im mittleren Preissegment. Ob sich der Kauf lohnt und wie sich die Ecoflow Rapid im Alltag schlägt, zeigen wir im Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Das schwarze Kunststoffgehäuse macht einen soliden Eindruck, wirkt schlicht und schick. Die gummierte Ladefläche sorgt für sicheren Halt des Smartphones. Der einzige Metallakzent findet sich am ausklappbaren Standfuß – hier hätte Ecoflow ruhig großzügiger sein können.

Das integrierte, kurze USB-C-Kabel ist clever in einer Aussparung verstaut und lässt sich bei Bedarf herausziehen. Es dient sowohl zum Laden der Powerbank als auch zum Aufladen anderer Geräte. Die LED-Ladestandsanzeige informiert über die verbleibende Kapazität. Mit 108 x 70 x 14 mm ist die Powerbank angenehm kompakt, die 180 g an Gewicht fallen in der Tasche kaum auf.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Ecoflow Rapid bietet einen USB-C-Port (Buchse) und das integrierte USB-C-Kabel (Stecker). Beide teilen sich die maximale Leistung von 30 W. Die typischen Ladespannungen liegen bei 5 V bei 3 A oder 9 V bei 3,3 A. Power Delivery 3.0 wird unterstützt, PPS wird nicht angegeben. Mit unserem PD-Listener erkennen wir aber einen flexiblen Spannungsraum zwischen 3,3 und 11 V bei 2,75 A.

Das kabellose Laden erfolgt per Qi2-Standard mit bis zu 15 W und ist Magsafe-kompatibel für iPhone 12 und neuer. Die Magnetfläche hält das Smartphone sicher in Position. Ein Energiesparmodus schaltet die Powerbank bei Nichtnutzung automatisch ab.

Praxistest

Im Test entlädt sich die 5.000-mAh-Powerbank von 100 auf 0 Prozent und gibt dabei 15,59 Wh ab. Das entspricht einer Effizienz von 81 Prozent – ein überdurchschnittlich guter Wert. Die meisten guten Konkurrenten liegen zwischen 65 und 75 Prozent.

Das kabellose Laden funktioniert mit iPhone 12 und neuer zuverlässig mit 15 W. Android-Smartphones laden mit maximal 15 W, sofern sie Qi2 unterstützen. Über das integrierte Kabel erreichen wir die versprochenen 30 W. Die Powerbank erwärmt sich beim kabellosen Laden deutlich – unsere Wärmebildkamera misst bis zu 45 Grad. Das ist noch im akzeptablen Bereich, aber spürbar warm.

Der ausklappbare Standfuß erweist sich als praktisch: Im Hochformat eignet er sich für Videocalls, im Querformat für Videos. Die Powerbank selbst lädt per USB-C mit 30 W in etwa 40 Minuten von 0 auf 100 Prozent.

Preis

Aktuell bekommt man die Ecoflow Rapid ab 30 Euro bei Amazon. Zum Testzeitpunkt am 19. September 2025 lag der Preis noch bei 47 Euro.

Fazit

Die Ecoflow Rapid 5000 mAh ist eine durchdachte Magsafe-Powerbank mit cleveren Details. Das integrierte USB-C-Kabel und der ausklappbare Standfuß erhöhen den Nutzwert deutlich. Die Effizienz von 81 Prozent überzeugt, ebenso das schnelle Qi2-Laden mit 15 W. Die Erwärmung auf bis zu 45 Grad beim kabellosen Laden ist noch akzeptabel.

Der wesentliche Kritikpunkt ist die fehlende PPS-Unterstützung, nachdem der Preis seit unserem Test im September 2025 deutlich gesunken ist. Die Verarbeitung ist solide, könnte aber noch etwas hochwertiger sein. Wer eine kompakte Magsafe-Powerbank mit integriertem Kabel sucht und den Preis verkraften kann, macht mit der Ecoflow Rapid nichts falsch – es ist eine sehr gute Powerbank.

Magsafe-Powerbank mit Qi2, 10.000 mAh, 30 W und Lüfter: Sharge Icemag 2 im Test

Die Sharge Icemag 2 fällt mit transparentem Gehäuse und RGB-Beleuchtung sofort auf. Die 10.000-mAh-Powerbank lädt kabellos mit 15 W und per USB-C mit 30 W.

VORTEILE

  • schickes Design mit RGB-Beleuchtung
  • hohe Effizienz von 76 Prozent
  • praktischer ausklappbarer Metallständer
  • Qi2-Standard mit 15W kabellos
  • Niedrigstrommodus für kleine Geräte

NACHTEILE

  • Lüfter deutlich hörbar
  • etwas teuer

Die Sharge Icemag 2 fällt mit transparentem Gehäuse und RGB-Beleuchtung sofort auf. Die 10.000-mAh-Powerbank lädt kabellos mit 15 W und per USB-C mit 30 W.

Die Sharge Icemag 2 hebt sich deutlich von der Masse ab. Während andere Hersteller auf schlichte Designs setzen, geht Sharge einen anderen Weg: Ein transparentes Fenster im unteren Viertel der Rückseite gibt den Blick auf die Technik frei. RGB-Beleuchtung und ein sichtbarer Lüfter machen die Powerbank zum Hingucker.

Mit 10.000 mAh Kapazität positioniert sich die Icemag 2 im beliebten Mittelfeld zwischen hohem Gewicht und zu geringer Kapazität. Sie unterstützt kabelloses Laden mit bis zu 15 Wüber Qi2 und lädt per USB-C mit maximal 30 W. Damit eignet sie sich für Smartphones und kleinere Tablets. Die magnetische Halterung macht sie besonders für iPhone-Nutzer interessant, funktioniert aber auch mit anderen Qi-kompatiblen Geräten.

Der integrierte Lüfter soll die Powerbank bei intensiver Nutzung kühlen. Mit 50 Euro bei Amazon liegt die Icemag 2 preislich im oberen Segment. Wir haben getestet, ob Design und Funktionalität den Preis rechtfertigen.

Ausstattung & Verarbeitung

Das auffälligste Merkmal der Icemag 2 ist das transparente Fenster im unteren Viertel der Rückseite. Durch die durchsichtige Abdeckung sieht man den integrierten Lüfter und Teile der Elektronik. Die RGB-Beleuchtung sorgt für zusätzliche Effekte, lässt sich aber nicht anpassen.

Die Verarbeitung des weißen Kunststoffgehäuses macht einen grundsätzlich wertigen Eindruck, sammelt aber bei uns schnell ein paar Schrammen bei der Mitnahme im Rucksack. Mit Abmessungen von 108 × 70,5 × 19,7 mm ist die Powerbank kompakt genug für die Hosentasche. Das Gewicht von 220 g geht für 10.000 mAh in Ordnung. Der ausklappbare Metallständer wirkt stabil und hält Smartphones sicher in Position.

Der integrierte Lüfter arbeitet dauerhaft und lässt sich nicht abschalten.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Icemag 2 verfügt über einen USB-C-Port und eine kabellose Ladefläche mit Qi2-Standard. Der USB-C-Anschluss dient sowohl als Ein- als auch Ausgang. Beim Laden der Powerbank nimmt sie maximal 30 W auf: 5 V bei 3 A, 9 V bei 3 A, 12 V bei 2,5 A, 15 V bei 2 A oder 20 V bei 1,5 A. Die gleichen Werte gelten für die Ausgangsleistung per USB-C.

Die kabellose Ladefunktion arbeitet mit 5, 7,5 oder 15 W. Dank Qi2-Standard haftet die Powerbank magnetisch am iPhone 12 und neuer. Die Abwärtskompatibilität zu älteren Qi-Standards ermöglicht das Laden anderer Smartphones, allerdings ohne magnetische Halterung und mit reduzierter Geschwindigkeit. Aktuell verfügen nur wenige Android-Geräte über integrierte Magnete – darunter ein HMD-Modell und die neuen Pixel-10-Smartphones.

Der Niedrigstrommodus eignet sich für kleine Geräte wie Bluetooth-Kopfhörer oder Smartwatches. Man aktiviert ihn per Doppelklick auf den Power-Button. Praktisch: Die Powerbank lädt zwei Geräte gleichzeitig – eins kabellos, das andere per USB-C. Die Leistung teilt sich dann entsprechend auf.

Mit 10.000 mAh oder 36 Whbietet die Icemag 2 genug Energie für etwa zwei iPhone-Ladungen. Die Nennkapazität beträgt 6.000 mAh bei 5 V bei 3 A.

Praxistest

Im Test zeigte die Icemag 2 solide Leistung. Im Kapazitätstest erreichte sie eine Effizienz von 76 Prozent – wir konnten 27,4 Wh entnehmen. In einem zweiten Durchlauf waren es sogar fast 31 Wh, also knapp 84 Prozent. Damit liegt sie über dem Durchschnitt vergleichbarer Powerbanks. Die Ladegeschwindigkeit ist flott, ein iPhone 13 Pro lädt in 30 Minuten beachtliche 36 Prozent nach. Der Lüfter erfüllt seinen Zweck nur teilweise – im Test erreichte das Gehäuse nach 90 Minuten Dauerlast trotzdem etwa 50 Grad Celsius. Bei einem Akkustand von 40 Prozent drosselte die Powerbank einmalig die Leistung, andere Modelle müssen hier häufiger herunterschalten. Zudem erzeugt er ein störendes, hochfrequentes Fiepen. Da er sich nicht abschalten lässt, nervt das Geräusch besonders in ruhigen Umgebungen.

Die magnetische Halterung funktioniert am iPhone tadellos und hält auch am neuen Pixel 10 Pro XL, wo Google erstmals ebenfalls Magnete integriert. Geräte ohne Magnete in Handy oder Hülle lädt die Powerbank zwar theoretisch auch, sie haftet dort aber nicht am Gehäuse. Der Metallständer hält Smartphones stabil und ermöglicht bequemes Videoschauen während des Ladens.

Preis

Die Sharge Icemag 2 ist am günstigsten bei Amazon, wo sie 50 Euro kostet. Bei Galaxus sind es 56 Euro. Damit gehört die Sharge Icemag 2 zu den teureren 10.000-mAh-Powerbanks. Vergleichbare Modelle ohne Design-Extras kosten oft nur 20 bis 30 Euro.

Fazit

Die Sharge Icemag 2 ist eine Powerbank für Design-Liebhaber. Das transparente Gehäuse mit RGB-Beleuchtung macht sie zum Hingucker, der praktische Metallständer erhöht den Nutzwert. Mit 76 Prozent Effizienz und 30 W USB-C-Leistung liefert sie solide Technik. Die Qi2-Unterstützung macht sie zur idealen Begleiterin für aktuelle Phones.

Der integrierte Lüfter enttäuscht jedoch. Seine Vorteile sind weitestgehend überschaubar, im Dauerlauf wird die Powerbank trotzdem bis zu 50 Grad heiß. Zumindest verzögert er im Vergleich zu lüfterlosen Modellen das Aufheizen. Das permanente hochfrequente Fiepen nervt in ruhigen Umgebungen.

Wer eine auffällige Powerbank mit Showeffekt sucht und das Lüftergeräusch verschmerzen kann, bekommt ein funktionales Gerät mit Hinguckerpotenzial. Alle anderen finden für die Hälfte des Preises technisch gleichwertige Alternativen ohne Design-Schnickschnack.

Torras Ostand im Test: Kabellose iPhone-Powerbank mit Magsafe & Standfuß

Mit der Torras Ostand laden iPhone-Nutzer das Smartphone mobil und kabellos. Ein praktischer Ständer ist ebenfalls integriert. Wie gut die Powerbank funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • schickes Design
  • Magsafe
  • praktischer und drehbarer Standfuß
  • kabellose Ladeleistung von 15 Watt

NACHTEILE

  • Ausführung mit 5000 mAh lädt kabellos nur mit 7,5 Watt
  • teurer als Konkurrenz

Mit der Torras Ostand laden iPhone-Nutzer das Smartphone mobil und kabellos. Ein praktischer Ständer ist ebenfalls integriert. Wie gut die Powerbank funktioniert, zeigt der Test.

Magsafe von Apple ist eine praktische Funktion von iPhones. Das kabellose Ladegerät wird hierbei durch Magnete am Smartphone fixiert. Kabelloses Laden über Magsafe funktioniert durch induktive Technologie, ähnlich wie der Qi-Standard, bei der Ladespulen im Smartphone und im Ladegerät Strom durch Induktion übertragen. Der Vorteil: Man benötigt kein Kabel, das man mitführen muss. Der Nachteil: Der Wirkungsgrad ist im Vergleich zu kabelgebundenen Lösungen geringer, zudem dauert das Laden länger und der Qi-Standard ermöglicht keine Datenübertragung.

Neben Apple bieten auch viele Drittanbieter entsprechendes Zubehör an. Einer davon ist Torras, der mit Produkten wie der iPhone-Schutzhüllen Torras Ostand (Testbericht) mit integriertem Ständer Powerbanks anbietet, die kompatibel zu Magsafe sind. Wir haben die Ostand-Powerbank von Torras getestet und zeigen, ob sich der Kauf lohnt.

Design & Verarbeitung

Die Powerbank ist hochwertig verarbeitet und sieht sehr schick aus. Optisch fügt sich das Modell so gut an das iPhone selbst. Verfügbar ist sie in den Farben Schwarz und Weiß. Fünf kleine LEDs informieren den Nutzer über den Ladestand, sobald man den seitlich im Gehäuse angebrachten Button drückt. Die Oberfläche fühlt sich angenehm an und zeigt keine Fingerabdrücke. Per Magsafe haftet die Powerbank sicher am iPhone.

Die Variante mit 5000 mAh ist mit 11,6 mm recht schlank und wiegt etwa 131 g. Die Länge beträgt rund 102 mm bei einer Breite von 70 mm. Etwas wuchtiger ist das Modell mit 10.000 mAh, das auf eine Dicke von 165 mm kommt bei sonst gleichen Ausmaßen. Das Gewicht liegt bei 205 g.

Gut gelöst ist der Standfuß. Diesen klappt man aus und dreht ihn auf Wunsch um 360 Grad. Dabei bleibt das Scharnier immer fest genug, um sich nicht unerwünscht zu verstellen.

Torras Ostand Powerbank für Magsafe

Ladeleistung & Akkukapazität

Zum Laden der Powerbank-Variante mit 5000 mAh dient ein USB-C-Anschluss mit einem Input von maximal 18 Watt, alternativ kann man diese auch kabellos per Qi mit 7,5 Watt laden. Der kabellose Output via Magsafe beträgt 7,5 Watt, per Kabel sind es 15 Watt. Damit lädt die Powerbank das iPhone in 30 Minuten um rund 20 Prozent. Das entspricht dem Durchschnitt für Magsafe-Powerbanks aus unseren Tests.

Das Modell mit 10.000 mAh bietet einen Input von 20 Watt und kann mit 15 Watt kabellos laden, per Kabel sind 20 Watt möglich. Schutz vor Hitze und Überladung sind vorhanden. Als Batteriezelle kommt LiCoO2 zum Einsatz.

Preis & Alternativen

Die Torras Ostand Powerbank für Magsafe kostete zuletzt in der Variante mit 5000 mAh rund 50 Euro, ist jetzt aber auf 30 Euro bei Amazon gefallen. Der regulär war bei 70 Euro. Erhältlich ist die Powerbank in Schwarz oder Weiß. Das Modell mit 10.000 mAh ist mit 55 Euro fast doppelt so teurer und entsprechend nicht zwingend vorzuziehen.

Fazit

Die Torras Ostand Powerbank für Magsafe ist ein sehr praktisches Accessoire, über das jeder iPhone-Besitzer nachdenken sollte. Die mobile Ladestation ist schick, gut verarbeitet und haftet fest per Magnet. Sehr praktisch ist der drehbare Standfuß zum Ausklappen, der es uns echt angetan hat. Dank kabellosem Laden muss man nicht unbedingt ein Ladekabel dabeihaben, auch wenn kabelgebundenes Laden schneller ist als drahtlos. Ungünstigerweise lädt das kleine Modell mit 5000 mAh per Magsafe langsamer als die große Variante. Das Produkt von Torras ist zudem hochpreisiger als bei der Konkurrenz, hinterlässt aber einen hochwertigen Eindruck.

Dünne & hochwertige Magsafe-Powerbank: Vonmählen Evergreen Mag mit Qi2 im Test

Die Vonmählen Evergreen Mag überzeugt mit edlem Aluminium-Gehäuse und Qi2-Zertifizierung als absolute Premium-Powerbank.

VORTEILE

  • hochwertiges Aluminium-Gehäuse
  • sehr flach mit nur 8,6 mm
  • Qi2-zertifiziert mit 15 W
  • überdurchschnittliche Effizienz

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • „nur“ 5000 mAh Kapazität
  • kürzere Akku-Lebensdauer durch LCO-Technologie

Die Vonmählen Evergreen Mag überzeugt mit edlem Aluminium-Gehäuse und Qi2-Zertifizierung als absolute Premium-Powerbank.

Der niedersächsische Hersteller Vonmählen ist bekannt für hochwertiges Zubehör mit besonderem Augenmerk auf Design und Materialien. Mit der Evergreen Mag hat man eine ansprechende Magsafe-Powerbank mit 5000 mAh Kapazität und Qi2-Standard mit 15 W. Mit nur 8,6 mm Bauhöhe gehört sie zu den flachsten Modellen dieser Kategorie.

Vonmählen setzt auf ein Aluminium-Gehäuse und eine Silikon-Auflagefläche. Das unterscheidet die Evergreen Mag von vielen Konkurrenten mit Kunststoffgehäuse. Der Preis liegt allerdings bei 45 Euro – deutlich über dem Durchschnitt. Zum Vergleich: Unser aktueller Testsieger von Anker bietet für weniger Geld bereits 10.000 mAh Kapazität.

Wir haben die Vonmählen Evergreen Mag im Praxistest geprüft und zeigen, ob sich der Aufpreis für das Premium-Modell lohnt. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Ausstattung & Verarbeitung

Beim Auspacken fällt sofort die hochwertige Materialauswahl auf. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist wahlweise in Silber (Weiß) oder Schwarz erhältlich. Die Auflagefläche für das Smartphone ist mit Silikon überzogen. Das verhindert Kratzer und sorgt für zusätzlichen Halt.

Die Verarbeitung ist tadellos. Spaltmaße gibt es praktisch keine, alle Übergänge sind sauber verarbeitet. Mit Abmessungen von 102 x 70 x 8,6 mm und einem Gewicht von 118 g bleibt die Powerbank angenehm kompakt und leicht.

Vonmählen verbaut einen LCO-Akku (Lithium-Kobalt-Oxid) mit 5000 mAh Kapazität. Dieser Akkutyp zeichnet sich durch eine höhere Energiedichte als klassische Li-Ionen-Akkus aus. Dadurch lässt sich der flache Formfaktor realisieren. Die Nennkapazität beträgt 19,25 Wh bei 3,85 Volt.

Vonmählen bewirbt den LCO-Akku als besonders sicher. Nach unserer Recherche ist diese Aussage mit Vorsicht zu genießen. LCO-Akkus haben eine niedrigere thermische Stabilität als andere Li-Ionen-Typen und eine kürzere Lebensdauer von etwa 500 bis 1000 Zyklen. Absolute Sicherheitsgarantien gibt es bei Lithium-Akkus grundsätzlich nicht.

Eine LED-Ladestandsanzeige informiert über den aktuellen Akkustand.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Vonmählen Evergreen Mag bietet zwei Lademöglichkeiten: kabellos über die Magsafe-kompatible Oberseite oder kabelgebunden über USB-C.

Über den kabellosen Ladestandard Qi2 liefert sie bis zu 15 W. Das entspricht dem Maximum, das aktuelle iPhones kabellos aufnehmen können. Die magnetische Befestigung hält das Smartphone sicher an der Powerbank. Auch während der Nutzung verrutscht nichts.

Der USB-C-Port arbeitet bidirektional. Er dient sowohl zum Aufladen der Powerbank als auch zur Stromabgabe an Endgeräte. Die maximale Ausgangsleistung beträgt 20 W. USB-Power-Delivery wird unterstützt.

Die Powerbank selbst lädt mit maximal 20 W über USB-C.

Praxistest

Im Praxistest haben wir die Vonmählen Evergreen Mag an verschiedenen Geräten getestet. An einem iPhone lädt sie in 30 Minuten etwa 13 Prozent nach. Das ist ein solider, wenn auch nicht berauschender Wert für kabelloses Laden mit 15 W.

Kabelgebunden über USB-C zeigt unser Messgerät eine Ausgangsleistung von knapp 19 W. Das entspricht nahezu der Herstellerangabe von 20 W.

Die Effizienz liegt bei unserer Messung bei 83 Prozent. Das ist ein überdurchschnittlicher Wert für eine Qi2-Powerbank. Von den 19,25 Wh Akkukapazität können wir 16,02 Wh tatsächlich nutzen. Während des Ladevorgangs wird die Powerbank etwas mehr als handwarm. Das ist für kabelloses Laden normal und unbedenklich. Die Aluminiumoberfläche leitet die Wärme gut ab.

Die magnetische Haftung funktioniert zuverlässig. Das iPhone sitzt fest an der Powerbank und lässt sich auch während des Ladens problemlos bedienen. Die Silikon-Auflagefläche verhindert Kratzer am Smartphone.

Mit 5000 mAh reicht die Kapazität für etwa eine vollständige iPhone-Ladung. Für längere Reisen ohne Steckdose empfehlen wir ein Modell mit höherer Kapazität.

Preis

Der größte Kritikpunkt der Vonmählen Evergreen Mag ist der Preis. Bei Cyberport kostet die Powerbank 45 Euro, bei Amazon sind es 50 Euro.

Die neben dem von uns getesteten Weiß (Silber) auch in Schwarz zu haben.

Fazit

Die Vonmählen Evergreen Mag ist eine hochwertig verarbeitete Qi2-Powerbank für designbewusste iPhone-Nutzer. Das Aluminium-Gehäuse fühlt sich deutlich wertiger an als die Kunststoff-Konkurrenz. Mit nur 8,6 mm Bauhöhe gehört sie zu den flachsten Modellen am Markt. Im Praxistest überzeugt die Powerbank mit guter Effizienz von 83 Prozent und zuverlässiger Ladeperformance. Die magnetische Haftung funktioniert einwandfrei, die Verarbeitung ist tadellos.

Der hohe Preis von 45 bis 50 Euro ist jedoch schwer zu rechtfertigen. Für das gleiche Geld bekommt man bei der Konkurrenz die doppelte Kapazität. Wer primär auf Funktionalität und Preis-Leistung achtet, ist mit anderen Modellen besser bedient.

Für Nutzer, die Wert auf Premium-Materialien und ein flaches Design legen, bleibt die Vonmählen Evergreen Mag dennoch eine interessante Option. Sie ist ein Nischenprodukt für designorientierte Käufer – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Magsafe-Powerbank ab 23 €: Verbatim Charge 'n' Go Essentials 5000 mAh im Test

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials 5000 mAh bietet zum Preis von 23 € kabelloses Laden mit Magsafe, einen USB-C-Port sowie ein wertiges Aluminiumgehäuse.

VORTEILE

  • hochwertiges Aluminiumgehäuse
  • gute Verarbeitung
  • fairer Preis

NACHTEILE

  • unterdurchschnittliche Effizienz
  • maximale Ausgangsleistung nur 20 W

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials 5000 mAh bietet zum Preis von 23 € kabelloses Laden mit Magsafe, einen USB-C-Port sowie ein wertiges Aluminiumgehäuse.

Verbatim ist vielen noch aus der CD- und DVD-Ära bekannt. Inzwischen hat sich der Hersteller auch im Bereich Ladeequipment etabliert. Mit der Charge ’n‘ Go Essentials 5000 mAh bietet Verbatim eine kompakte Magsafe-Powerbank, die magnetisch am Smartphone haftet und kabellos mit bis zu 15 W lädt.

Die Powerbank richtet sich an Nutzer, die ihr Smartphone unterwegs schnell und unkompliziert aufladen wollen. Dabei setzt Verbatim auf ein Aluminiumgehäuse, das sich hochwertig anfühlt. Mit 5.000 mAh Kapazität reicht der Akku für etwa eine vollständige Smartphone-Ladung. Neben dem kabellosen Laden gibt es einen USB-C-Port mit 20 W Ausgangsleistung.

Im Praxistest prüfen wir, ob die Powerbank hält, was Verbatim verspricht. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Ausstattung & Verarbeitung

Beim Auspacken fällt sofort das Aluminiumgehäuse auf. Es verleiht der Powerbank ein hochwertiges Feeling und unterscheidet sie von günstigeren Kunststoff-Modellen. Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck. Spaltmaße oder Verarbeitungsfehler sind nicht erkennbar.

Die Abmessungen betragen 104 × 64 × 11 mm bei einem Gewicht von 125,9 g. Die Powerbank ist damit flach genug, um bequem in der Hosentasche Platz zu finden. Wir haben die grüne Variante getestet, alternativ gibt es das Modell in Schwarz.

Die Kapazität liegt bei 5.000 mAh. Die Nennkapazität gibt Verbatim mit etwa 3.000 mAh an, bezogen auf den 5-V-Ausgang. Das entspricht etwa 18,5 Wh Brutto-Kapazität. Eine LED-Ladestandsanzeige informiert über den aktuellen Akkustand, ein Display mit Prozentanzeige wäre natürlich immer die schönere Lösung. Zudem unterstützt die Powerbank Pass-Through-Laden: Sie kann gleichzeitig geladen werden und ein angeschlossenes Gerät versorgen.

An Sicherheitsfunktionen bietet Verbatim FOD-Erkennung (Fremdkörpererkennung), Kurzschluss-, Überstrom-, Übertemperatur-, Überladespannungs- und Überentladespannungsschutz.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Charge ’n‘ Go Essentials verfügt über einen USB-C-Port und eine kabellose Ladefläche mit Magsafe-Kompatibilität. Der USB-C-Anschluss dient sowohl als Ein- als auch als Ausgang.

Als Eingang nimmt der USB-C-Port maximal 18 W auf (5 V bei 3 A oder 9 V bei 2 A). Als Ausgang liefert er bis zu 20 W mit folgenden Spezifikationen: 5 V bei 3 A, 9 V bei 2,22 A oder 12 V bei 1,67 A.

Das kabellose Laden erfolgt mit 5, 7,5, 10 oder 15 W – je nach angeschlossenem Gerät. Die maximale kabellose Ladeleistung beträgt 15 W.

An Ladestandards unterstützt die Verbatim-Powerbank PD 3.0, Quick Charge 3.0, Apple 2.4A, BC1.2, DCP und Samsung AFC. Damit ist sie mit den meisten aktuellen Smartphones kompatibel. Die maximale Gesamtausgangsleistung liegt bei 20 W.

Positiv fällt auf, dass Verbatim sehr ausführliche technische Daten bereitstellt. Viele Hersteller sparen hier und liefern nur unvollständige oder gar keine Angaben.

Praxistest

Im Praxistest haben wir die Powerbank über mehrere Tage mit verschiedenen Geräten getestet. Die magnetische Haftung am iPhone funktioniert zuverlässig. Die Powerbank sitzt fest und löst sich auch bei Bewegung nicht.

Bei der Effizienz zeigt sich ein durchwachsenes Bild. Von den 18,5 Wh Brutto-Kapazität konnten wir nur 12,3 Wh entnehmen. Das entspricht einer Effizienz von etwa 66 Prozent. Damit liegt die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials unter dem Durchschnitt vergleichbarer Modelle.

Bei längerer Last erwärmt sich die Powerbank außen auf bis zu 60 Grad Celsius, gemessen mit einer Wärmebildkamera. Das ist für die geringe Ausgangsleistung von maximal 20 W etwas hoch, liegt aber noch im akzeptablen Bereich. Die Arbeitstemperatur gibt Verbatim mit 0 bis 35 Grad an.

Preis

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials 5000 mAh kostet aktuell 23 Euro in der schwarzen Variante. Die grüne Version beginnt bei 25 Euro.

Fazit

Die Verbatim Charge ’n‘ Go Essentials 5000 mAh ist eine solide Magsafe-Powerbank mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Aluminiumgehäuse fühlt sich hochwertig an und die Verarbeitung überzeugt. Die Haftung am iPhone funktioniert zuverlässig. Mit USB-C und kabellosem Laden deckt sie die wichtigsten Anwendungsfälle ab.

Allerdings schwächelt die Powerbank bei der Effizienz. Nur 66 Prozent der Kapazität lassen sich tatsächlich nutzen. Auch die Erwärmung auf bis zu 60 Grad bei Last ist für die geringe Ausgangsleistung etwas hoch. Wer maximale Effizienz sucht, sollte sich nach Alternativen umsehen. Für 23 Euro bekommt man dennoch ein ordentliches Gesamtpaket.

ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank 5.000 mAh im Test: Kompakter MagSafe-Akku

Die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank kombiniert Magsafe-Kompatibilität mit einem praktischen Standfuß. Mit 15 W drahtloser Ladeleistung und kompaktem Design bietet sie solide Funktionalität für iPhone-Nutzer.

VORTEILE

  • besonders flach
  • hochwertiger, stabiler Metallständer
  • Starker, zuverlässiger Magnet
  • Qi2-zertifiziert mit 15 W Ladeleistung

NACHTEILE

  • schlechte Effizienz von nur 51 Prozent

Die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank kombiniert Magsafe-Kompatibilität mit einem praktischen Standfuß. Mit 15 W drahtloser Ladeleistung und kompaktem Design bietet sie solide Funktionalität für iPhone-Nutzer.

Die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank mit 5.000 mAh Kapazität versucht, sich durch ein besonders kompaktes Design und einen integrierten Metallständer von der Konkurrenz abzuheben. Mit der offiziellen Qi2-Zertifizierung verspricht sie zudem standardkonforme Ladegeschwindigkeiten von bis zu 15 W.

Der Hersteller ESR ist bereits für sein umfangreiches Smartphone-Zubehör bekannt und positioniert die MagSlim Powerbank im mittleren Preissegment. Mit einem Preis von 21 Euro ist sie inzwischen attraktiver und bietet einige durchdachte Features. Besonders der stabile Standfuß aus Metall macht sie interessant.

In unserem Test untersuchen wir, ob die Kombination aus Ladekapazität, Verarbeitung und zusätzlichen Funktionen den Preis rechtfertigt und für wen sich die Anschaffung lohnt.

Ausstattung & Verarbeitung

Die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank überzeugt auf den ersten Blick durch ihre kompakte Bauweise. Besonders die geringe Höhe fällt positiv auf – mit nur 15,24 mm Dicke trägt sie am Smartphone kaum auf. Das schwarze Kunststoffgehäuse (alternativ auch in Weiß erhältlich) macht einen durchweg hochwertigen und stabilen Eindruck. Alle Verbindungen sind sauber verarbeitet, die Oberfläche fühlt sich angenehm an.

Das Highlight der Powerbank ist zweifellos der integrierte Kickstand aus Metall. Der Standfuß ist nicht nur ein optisches Detail, sondern ein durchdachtes Feature mit echtem Mehrwert. Er lässt sich leicht ausklappen und hält dank eines straffen Mechanismus zuverlässig in der gewünschten Position. So kann das Smartphone sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden, was die Nutzung während des Ladens deutlich komfortabler macht.

Die magnetische Halterung der Powerbank ist beeindruckend stark. Im Test haftete sie fest am iPhone und ließ sich nicht durch leichte Berührungen oder Bewegungen lösen. Dies ist besonders wichtig für die Alltagstauglichkeit, da nichts frustrierender ist als eine Powerbank, die ständig vom Smartphone rutscht. Die ESR MagSlim bietet hier eine der besten Magnethalterungen in ihrer Preisklasse.

Die Ausstattung wird durch eine einfache LED-Anzeige für den Ladestand komplettiert. Mit der integrierten CryoBoost-Technologie verspricht ESR zudem eine intelligente Temperaturkontrolle durch NTC-Sensoren und KI-Algorithmen, die die Effizienz verbessern und Überhitzung verhindern soll.

Anschlüsse & Ladestandards

Die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank kommt mit einer überschaubaren, aber funktionalen Anschlussausstattung. Ein einzelner USB-C-Port dient sowohl zum Aufladen der Powerbank selbst als auch zum kabelgebundenen Laden angeschlossener Geräte. Dieser Port unterstützt eine maximale Ausgangsleistung von bis zu 20 W, was für das Aufladen der meisten Smartphones ausreichend ist. Im Vergleich zu anderen Modellen, wie von Verbatim oder Ecoflow ist die Ladeleistung per Kabel allerdings eher schwach.

ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank: LED-Ladeanzeige

Das Hauptmerkmal ist jedoch die drahtlose Ladefunktion mit Qi2-Zertifizierung. Die Powerbank unterstützt kabelloses Laden mit bis zu 15 W, was dem aktuellen Standard für schnelles drahtloses Laden entspricht. Die Powerbank ist kompatibel mit allen Magsafe- oder Qi2-fähigen Smartphones. So können auch Smartphones ohne integrierte Magsafe-Funktion mit entsprechenden magnetischen Hüllen verwendet werden.

In unserem Test erreichte die maximale Ausgangsleistung tatsächlich die angegebenen 15 W – sowohl bei ausschließlich drahtloser Nutzung als auch bei gleichzeitiger Verwendung des USB-C-Ports mit einer Gesamtleistung von 15 W.

Praxistest

Im Alltag macht die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank eine gute Figur. Der starke Magnet hält das iPhone zuverlässig fest, auch wenn man es in der Tasche trägt oder beim Telefonieren benutzt. Die geringe Bauhöhe sorgt dafür, dass die Powerbank nicht störend wirkt und das Smartphone weiterhin gut in der Hand liegt.

Der Kickstand erweist sich als praktisches Feature für verschiedene Szenarien. Beim Streaming von Videos oder während Videoanrufen kann das Smartphone bequem aufgestellt werden, während es gleichzeitig aufgeladen wird. Der Metallständer ist robust genug, um das Gerät in beiden Ausrichtungen sicher zu halten.

Die Ladegeschwindigkeit entspricht mit 15 W den Erwartungen für eine Magsafe-kompatible Powerbank. Ein iPhone 14 lädt damit in etwa 30 Minuten um rund 24 Prozent nach. Die gemessene Effizienz von 51 Prozent ist allerdings schlecht. In der Praxis bedeutet dies, dass die 5.000-mAh-Powerbank je nach Modell für etwa eine halbe bis dreiviertel Akkuladung eines iPhones ausreicht.

Die Temperaturentwicklung bleibt auch bei längerer Nutzung im grünen Bereich, was für die Wirksamkeit der beworbenen CryoBoost-Technologie spricht.

Preis

Mit einem Preis von 21 Euro (Coupon anwählen) positioniert sich die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank im niedrigen bis mittleren Preissegment für Magsafe-kompatible Powerbanks mit 5.000 mAh. Ursprünglich war ihr Preis bei über 30 Euro, was die Attraktivität schmälerte.

Fazit

Die ESR Qi2 MagSlim Kickstand Powerbank 5.000 mAh ist ein solides Produkt mit durchdachten Features. Besonders der stabile Metallständer und die kompakte Bauweise heben sie von vielen Konkurrenzprodukten ab. Die Verarbeitung ist hochwertig, der Magnet stark und zuverlässig.

Mit 15 W drahtloser Ladeleistung bietet sie eine solide, wenn auch nicht herausragende Leistung. Die Qi2-Zertifizierung sorgt für Kompatibilität und standardkonforme Ladegeschwindigkeiten.

Der Preis ist von 34 Euro inzwischen auf nur noch 21 Euro gesunken, was für eine 5.000-mAh-Powerbank mehr als angemessen ist. Hinzu kommen die Zusatzfunktionen und die hochwertige Verarbeitung. Leider aber ist die Effizienz von 51 Prozent deutlich unterdurchschnittlich. Für iPhone-Nutzer, die Wert auf ein kompaktes Design mit praktischem Standfuß legen, ist die ESR MagSlim dennoch aufgrund des Preises eine günstige Option.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Anker Mag-Go 10k

Baseus Magsafe-Powerbank 20000 mAh

Anker Powerwave Mag-Go 633

Baseus Airpow II Qi2 Magnetic Powerbank

Xlayer Magfix Pro 2-in-1

Anker Mag-Go 6,6k

Baseus Magsafe Powerbank 6000 mAh

UAG Ultra Slim

Ugreen Nexode Wireless 10.000 mAh

Iniu B43



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