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Künstliche Intelligenz

Page Match: Spotify synchronisiert Buch und Hörbuch


Spotify erleichtert Nutzern den Wechsel zwischen einem Buch und einem Hörbuch: Mit dem Feature Page Match können Nutzer ein Foto der zuletzt gelesenen Stelle in ihrem Buch machen. Spotify setzt dann das passende Hörbuch an der richtigen Stelle fort. Das funktioniert sowohl mit gedruckten Büchern als auch mit E-Books.

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Grundsätzlich sollen alle Spotify-Nutzer Zugang zu der neuen Funktion bekommen, schreibt das Unternehmen in der Ankündigung der neuen Funktion. Page Match wird aktuell verteilt und soll bis Ende Februar bei allen Usern auf iOS- und Android-Geräten ankommen. Vorerst funktioniert Page Match aber nur bei englischsprachigen Titeln. Ob und wann andere Sprachen folgen, verrät Spotify derzeit nicht.

Page Match erlaubt es einerseits, von einem Buch in ein Hörbuch zu springen. Dazu öffnet man in der Spotify-App ein unterstütztes Audiobook und drückt auf den Page-Match-Button. Nun muss man der Kamera die Zugriffsberechtigung geben und die aktuelle Seite im Buch oder auf dem E-Reader scannen. Danach kann man in der Spotify-App entweder direkt weiterhören oder ein digitales Lesezeichen für die gewählte Stelle hinterlegen.

Aber auch andersherum funktioniert Page Match: Dazu wählt man in der Spotify-App nach dem Hören eines Hörbuchs den Page-Match-Button aus und wählt „Scan to read“. Dann muss man eine Buchseite scannen, damit sich Page Match orientieren kann, schreibt Spotify. Anschließend soll Spotify dabei helfen, die richtige Stelle im Buch zu finden, indem es zum Umblättern auffordert.

Damit das klappt, müssen Nutzer sowohl das Hörbuch als auch eine lesbare Form des Buchs besitzen. Das Page-Match-Feature ist für Personen praktisch, die öfter zwischen Lesen und Hören desselben Buchs wechseln – beispielsweise, weil sie abends im Bett lieber lesen, beim Sport aber über das Audiobook weiterhören wollen.

Spotify hat Hörbücher im vergangenen Sommer in das Angebot integriert. Premium-Abonnenten können 12 Stunden Hörbuch pro Monat hören. Wer mehr möchte, kann die Zusatzoption „Hörbücher+“ für 9 Euro im Monat abonnieren, die weitere 15 Stunden pro Monat freischaltet.

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(dahe)



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Künstliche Intelligenz

Albanien hebt Tiktok-Sperre auf | heise online


Albanien hat die vor weniger als einem Jahr verhängte Sperre der Video-Plattform TikTok aufgehoben. Wie albanische Medien berichteten, beschloss die Regierung von Ministerpräsident Edi Rama das Ende des TikTok-Verbots am vergangenen Dienstag.

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Die Zugangssperre sollte ursprünglich ein Jahr lang gelten und war am 13. März vergangenen Jahres in Kraft getreten. Konstruktive Gespräche mit Eigentümervertretern der chinesischen Plattform haben Rama zufolge aber zu einer vorzeitigen Aufhebung der Sperrung geführt. Das erklärte der albanische Ministerpräsident dem Nachrichtenportal politico.eu im vergangenen Dezember. Die Sperre betrachtet er aber als wirksam – erst durch diese Maßnahme sei eine Kontaktaufnahme seitens TikTok zustande gekommen. Infolge der Gespräche seien zudem weitere Sicherheitsfeatures eingeführt worden. Über deren Einzelheiten gab Rama keine weiteren Auskünfte.

Die Sperrung von TikTok in Albanien war Analysen des nordmazedonischen Datenanalyseunternehmens Pikasa Analytics zufolge allerdings weitestgehend wirkungslos. In der ersten Woche nach der offiziellen Sperrung ging die Anzahl an auf TikTok veröffentlichten Beiträgen im Vergleich zur Vorwoche um lediglich 3,3 Prozent zurück. Die Menge aller Videoaufrufe auf der Plattform stieg im Vergleich zur Woche vor der Blockierung sogar um 14 Prozent an.

Laut Pikasa umging der Großteil der albanischen TikTok-Nutzer die Plattformsperre mit VPN-Diensten oder anderen Anwendungen, mit denen sich Geoblocking-Methoden aushebeln lassen.

Die Diskussionen über mögliche schädliche Wirkungen von TikTok kamen in Albanien auf, nachdem Ende 2024 ein 14-jähriger Schüler bei einer Messerstecherei getötet worden war. Die beiden beteiligten Gruppen Jugendlicher sollen sich auf TikTok gegenseitig angefeindet und zu der am Ende tödlichen Zusammenkunft verabredet haben.

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Ein TikTok-Sprecher hatte diesen Hergang gegenüber heise online damals dementiert. Man habe keine Hinweise darauf gefunden, dass der Täter und das Opfer TikTok-Konten besessen hätten. Vielmehr seien die Videos der Streitigkeiten auf anderen Plattformen veröffentlicht worden.


(rah)



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Apples KI-Motoren: Das können die aktuellen M-Chips bei lokalen LLMs & Co.


Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Apples Geräte beim Thema KI kaum eine Rolle spielen. Denn viel „Intelligenz“ versprühen sie mit den derzeitigen Betriebssystemen bislang nicht. Dabei ist es bald zwei Jahre her, dass der Konzern eine neue und intelligentere Siri versprochen hatte.

Doch daraus wurde bis heute nichts, und das inzwischen verfügbare Apple Intelligence bleibt hinter den Erwartungen zurück.

2026 soll Siri dann endlich so weit sein. Google und andere Hersteller sind mit der KI-Integration in Android samt intelligenterer Sprachassistenz schon weiter. Was insbesondere auf Macs möglich ist, zeigt etwa Claude mit dem Model Context Protocol (MCP), welches KI-Modelle mit Apps und lokalen Datenquellen verzahnt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Apples KI-Motoren: Das können die aktuellen M-Chips bei lokalen LLMs & Co.“.
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KI verdrängt Einstiegsjobs: Diesen Preis zahlen Firmen für ihre Einsparmaßnahmen


Immer mehr Unternehmen übertragen Aufgaben, die früher von Berufsanfängern übernommen wurden, auf KI-Systeme. Die Folgen sind nicht nur für junge Akademiker spürbar. Auch erfahrene Fachkräfte leiden zunehmend unter der neuen Arbeitssituation. Fast Company hat mit einem Softwareentwickler gesprochen, der diesen Wandel selbst miterlebt hat.

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Der 33-jährige Entwickler Isaac, der gegenüber Fast Company nur unter einem Pseudonym sprechen wollte, arbeitet seit vier Jahren bei einem großen Tech-Unternehmen. Anfang 2025 stellte er fest, dass immer weniger Einstiegspositionen ausgeschrieben wurden. Tätigkeiten wie das Schreiben und Testen von Code, die Fehlerbehebung oder die Mitarbeit an Entwicklungsprojekten, die zuvor von Junioringenieuren erledigt wurden, landeten zunehmend bei erfahreneren Mitarbeitern – offenbar in der Erwartung, dass KI den zusätzlichen Arbeitsaufwand kompensieren könne.

Zwar habe KI die Geschwindigkeit bei der Entwicklung von Code und neuen Features erhöht, so Isaac. Gleichzeitig fehlten jetzt aber Mitarbeiter, die Aufgaben wie Design, Testing oder die Abstimmung mit Stakeholdern übernehmen könnten – Bereiche, in denen KI bislang keine Hilfe sei. „Die älteren Mitarbeiter sind ausgebrannt, und wenn sie gehen, gibt es keine Eile, sie zu ersetzen, denn ‚die KI wird das schon machen‘!“, berichtet der Entwickler. Er selbst sucht inzwischen nach einer neuen Stelle, bevorzugt bei einem kleineren Tech-Unternehmen.

Der Wandel auf dem Arbeitsmarkt ist inzwischen klar erkennbar. Noch vor wenigen Jahren bemühten sich viele US-Unternehmen gezielt um die Gen Z: Sie investierten in aufwendige Kampagnen, um Nähe zu jungen Menschen zu demonstrieren, und warben mit flexiblen Arbeitszeiten sowie Wellness-Angeboten um Nachwuchstalente. Teilweise holten Unternehmen sogar Vertreter der Gen Z in ihre Führungsgremien, um ihnen Einfluss auf Unternehmenskultur und -strategie zu geben. Mit dem rasanten Aufstieg von KI hat sich das allerdings grundlegend verändert.

Praktika, Einstiegsjobs und Juniorpositionen sind schon seit mehreren Jahren rückläufig – nicht zuletzt aufgrund von Kostendruck und Sparmaßnahmen. Laut einer Auswertung von Kickresume suchen in den USA rund 58 Prozent der Absolventen auch ein Jahr nach ihrem Abschluss noch nach ihrem ersten Job. In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild: So hat eine Stepstone-Analyse ergeben, dass die Zahl der ausgeschriebenen Einstiegsstellen im ersten Quartal 2025 45 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt lag.

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„Während es in den Fachberufen eine stetige Einstellung oder sogar ein Wachstum gibt, sehen wir einen deutlichen Rückgang der offenen Stellen für Berufseinsteiger in den Bereichen Technik, Kundenservice und Vertrieb“, sagt Mona Mourshed, Gründerin der gemeinnützigen Organisation Generation, die sich für berufliche Entwicklung einsetzt. Der Negativtrend könnte sich weiterhin fortsetzen: Laut einer Auswertung der British Standards Institution geben zwei Fünftel der weltweit führenden Unternehmen an, schon Einstiegspositionen aufgrund von Effizienzgewinnen durch KI reduziert zu haben. Weitere 43 Prozent erwarten das auch für 2026.

Eine Asana-Studie weist zusätzlich auf die wachsende „Effizienzillusion“ hin: Zwar setzen 77 Prozent der Beschäftigten schon KI-Agenten ein und gehen davon aus, dass ihnen künftig noch mehr Aufgaben übertragen werden. Gleichzeitig halten aber fast zwei Drittel von ihnen die Tools für unzuverlässig und mehr als die Hälfte gibt an, dass KI-Agenten mit Sicherheit falsche oder irreführende Informationen liefern. Die Folge: Fachkräfte verbringen immer mehr Zeit damit, KI-Fehler zu korrigieren, während kaum neue Talente nachrücken, die systematisch angelernt werden können. Angesichts des Renteneintritts der Babyboomer wirkt diese Entwicklung besonders problematisch.

Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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