Apps & Mobile Entwicklung
Piratenspiel: Windrose ist ein voller Erfolg und Topseller auf Steam

Am Dienstag wurde das Piraten-Survival-Game Windrose veröffentlicht und es schlug ein wie eine Bombe. Nicht einmal eine Woche hat es gedauert bis die Marke von 1 Million verkauften Exemplaren fiel. Den Top-Seller auf Steam spielten zwischenzeitlich mehr als 220.000 Spieler gleichzeitig.
Schon die Demo von Windrose war ein voller Erfolg und führte dazu, dass mehr als eine Million Steam-User den Titel auf ihre Wunschliste packten. In etwa ebenso viele haben seit dem Release am 16. April inzwischen die Early-Access-Version von Windrose auf Steam gekauft. Am Sonntag meldete das Studio das Erreichen dieses Meilensteins. Außerdem wurde auf die das Überschreiten der Marke von 200.000 gleichzeitigen Spielern hingewiesen. Laut SteamDB waren es am Sonntag in der Spitze sogar 222.000 Spieler.
Anhand dieser Zahlen überrascht es nicht, dass Windrose aktuell auch ein Top-Seller auf Steam ist. Global liegt es beim Umsatz zwar noch hinter Counter-Strike 2 auf dem zweiten Platz, doch in Deutschland steht Windrose zur Stunde an der Spitze. Zum Auftakt kostet das Spiel 26,99 Euro statt regulär 29,99 Euro. Der Rabatt von 10 Prozent gilt aber nur noch bis Dienstagnachmittag.
Studio heißt jetzt Kraken Express
Parallel zur Veröffentlichung von Windrose gab das Studio bekannt, dass es nun nicht mehr unter Windrose Crew, sondern unter dem Namen Kraken Express firmiert: „Wir benennen unser Studio von Windrose Crew in Kraken Express um. Klingt einfach cooler – aber wir sind immer noch dieselben!“
Laut The Games Wiki umfasst das Team mit Hauptsitz in Usbekistan rund 60 Mitarbeiter. Früher, als das Spiel noch als Free-to-Play-MMO Crosswind geplant war, trug das Studio den Namen Crosswind Crew.
Entwicklung geht weiter
Wie es sich für das Early-Access-Programm gehört, wird nun noch weiter an dem Spiel gefeilt. Bereits am Sonntag gab es einen Patch, der unter anderem Verbindungsprobleme behob und Backups der Spielstände einführte.
Während wir weiter am Spiel feilen, lesen wir eure Reviews und Kommentare, schauen eure Videos und Streams – und manchmal verdrücken wir dabei sogar eine kleine Piratenträne vor Freude. Denn jetzt, wo das Spiel draußen ist, teilt ihr unseren Traum vom abenteuerlichen Freibeuterleben.
Und ja, wir wissen – da sind auch Wildschweine. Aber was euch nicht gegen den nächsten Baum schleudert, macht euch stärker, oder?
Danke, Kapitäne. Ihr seid unsere Inspiration auf dieser Reise – und YARRRRR, das wird eine aufregende Fahrt!
Kraken Express
Apps & Mobile Entwicklung
CB-Funk-Podcast #172: Jan berichtet „live“ von der Computex 2026 in Taipeh

Wolfgang, Nicolas und Jan waren diese Woche auf der Computex 2026 in Taipeh, Taiwan. Wie im letzten Jahr zieht Jan im Gespräch mit Fabian kurz vor dem Weg zum Flughafen ein Resümee – zwischen Toiletten und Mülleimern verschanzt im Flur des Messezentrums in Taipeh.
CB-Funk: Die einhundertzweiundsiebzigste Episode
War die Messe wegen der AI-Booms für Gamer und Heimanwender so „langweilig“, wie sie erwartet worden war? Blasen die Hersteller alle Trübsal, es sei denn, ihr Aktienkurs entwickelt sich so, wie Jensen Huang es zur Keynote allen AI-Teilhabern prophezeit hat? Was gab es überhaupt für Spieler und PC-Enthusiasten zu sehen? Und was sagt Fabian als Beobachter aus der Ferne dazu? Antworten gibt es im Podcast.
Zu den besprochenen Produkten gehören neben Nvidias CPU- bzw. APU-Debüt für Privatanwender, AMDs Neuauflage des Ryzen 7 5800X3D und nochmal der Radeon RX 9070 GRE (Test) auch eine traditionelle sowie eine gänzlich neuartige CPU-Wasserkühlung von Noctua. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer
CB-Funk lässt sich nicht nur über den in dieser Notiz eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und anhören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und ebenso auf YouTube.
An dieser Stelle folgt der obligatorische Hinweis: In die meisten Podcast-Player lässt sich CB-Funk außerdem via RSS einbinden. Die entsprechende URL lautet: https://computerbase.podigee.io/feed/opus.
Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
Apps & Mobile Entwicklung
Will kein MMO mehr sein: Dune: Awakening führt Einzelspieler-Modus ein

Das Survival-MMO Dune: Awakening (Technik-Test) will kein MMO mehr sein. Im September kommen ein Einzelspieler-Modus, das nächste Kampagnen-Kapitel und eine große Anzahl Neuerungen, die das Gameplay optimieren und erweitern. Parallel zum Riesen-Update startet das Spiel auf der PlayStation 5 und Xbox Series X|S.
Den MMO-Zusatz will das Sci-Fi-Spiel am 22. September zusammen mit dem Start auf Konsolen loswerden. Das hat durchaus Gründe, denn aktuell sind die Bewertungen des eigentlich gelungenen Titels auf Steam nur noch „ausgeglichen“. Fehlende Spieler, aber viele Bauten auf den Servern, das stört gerade. Nicht zuletzt stand ein Einzelspieler-Modus schon lange auf der Wunschliste von Käufern.
Der Einzelspieler-Modus kann ab Herbst beim Start eines neuen Spiels gewählt werden. Der Schwierigkeitsgrad ist auf drei Stufen oder über individuelle Settings einstellbar. Sie umfassen unter anderem Multiplikatoren für Ressourcen und Erfahrungspunkte, Änderungen an der Verfalls- und Abnutzungsrate oder eine Reduktion von Sandwürmern.
Andere Spieler sind dann logischerweise nicht zu sehen, die Tiefe Wüste, wo unter anderem Herausforderungen warten, wird zudem nicht zurückgesetzt und neu generiert. Auch eigene Gebäude bleiben dauerhaft erhalten. Der Endgame-Modus Landsraad simuliert andere Spieler dabei, damit er nutzbar bleibt. Wird ein Charakter für den Einzelspieler-Modus erstellt, kann er nur dort verwendet werden.
Um kooperativ mit Freunden zu spielen, lassen sich schon jetzt private Server für bis zu 40 Spieler erstellen. Auch dort lässt sich der Schwierigkeitsgrad selbst wählen. Crossplay wird möglich sein, ist aber auf den Windows Store und Xbox begrenzt.
Der Abschluss des Story-Bogens
Mit dem Update reicht Funcom zudem das Ende des ersten Story-Bogens nach, der die vor gut einem Jahr begonnene Geschichte abschließt. Sie lasse sich nun von Anfang bis Ende erleben, schreibt der Entwickler.
Seit Veröffentlichung hat das Survival-Spiel damit einen langen Bogen geschlagen. Schritt für Schritt wurden neue Inhalte und Endgame-Aktivitäten sowie neue Akte der Story nachgereicht. Mittlerweile sind alle Aktivitäten auch im PvE-Modus spielbar. Ein Einzelspieler-Modus erscheint als unvermeidliche Konsequenz dieser Entwicklung. Sie soll auch nach dem September weitergeführt werden. Für die Zukunft steht eine Eiswüste samt neuer Survival-Mechaniken auf der Roadmap.
Apps & Mobile Entwicklung
CEOs führender KI-Unternehmen: Brief soll KI-entwickelte biologische Waffen verhindern
Führende KI-Unternehmen, Wissenschaftler und Biosecurity-Experten fordern in einem offenen Brief neue gesetzliche Vorgaben für die Kontrolle synthetischer DNA und RNA. Anlass sind wachsende Sorgen, dass immer leistungsfähigere KI-Systeme die Hürden für die Entwicklung biologischer Waffen senken könnten.
Künstliche Intelligenz als Gefahrenquelle ausgemacht
Darüber berichtet das IT-Portal Wired. Zu den Unterzeichnern des an den US-Kongress gerichteten offenen Briefes zählen unter anderem Führungskräfte von Google DeepMind, OpenAI, Anthropic und Microsoft AI, darunter Demis Hassabis, Sam Altman, Dario Amodei und Mustafa Suleyman. Alle sprechen sich für gesetzliche Vorgaben aus, die Anbieter synthetischer DNA- und RNA-Sequenzen verpflichten sollen, sowohl Kunden als auch Bestellungen systematisch zu überprüfen.
Drastisch gesunkene Kosten als Problem
Initiiert wurde der Brief vom Institute for Progress (IFP) und der Foundation for American Innovation (FAI), zwei Non-Profit-Think-Tanks mit Sitz in Washington D.C. In dem veröffentlichten Schreiben warnen sie davor, dass die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz bestehende Wissensbarrieren für den Zugang zu biologischen Waffen deutlich senken könnte. Als besonders relevant heben die Initiatoren die Herstellung synthetischer DNA hervor. Seit den ersten Erfolgen in den 1950er-Jahren habe sich dieser Bereich grundlegend verändert, da heute zahlreiche Unternehmen weltweit genetische Sequenzen automatisiert produzieren und vertreiben. Zugleich sei die Technologie längst zu einem festen Bestandteil von Forschung, Medikamentenentwicklung und Diagnostik geworden und werde dort vielfältig konstruktiv eingesetzt. Einheitliche gesetzliche Vorgaben für Unternehmen existieren bislang jedoch nicht.
Zu den Unterzeichnern zählen außerdem Vertreter der Gensynthese-Unternehmen Twist Bioscience und Ansa Biotechnologies. Beide Unternehmen unterstützen bereits freiwillige Kontrollmaßnahmen im Rahmen des International Gene Synthesis Consortium. Darüber hinaus überprüfen zahlreiche Anbieter Bestellungen automatisiert auf sogenannte „Sequences of Concern“, also genetische Sequenzen mit potenziell gefährlichen Eigenschaften.
Nach Ansicht der Unterzeichner könnte künstliche Intelligenz sowohl die Kostenhürden als auch vor allem die Entwicklungszeiten drastisch reduzieren. Die Kombination aus günstiger werdender Gensynthese und leistungsfähigen KI-Systemen erhöhe das Risiko, dass gefährliche Toxine oder Krankheitserreger entwickelt werden könnten. Zwar werde darauf hingewiesen, dass für die praktische Umsetzung weiterhin biologische Fachkenntnisse erforderlich seien, dennoch könne KI die Recherche, Planung und Entwicklung erheblich erleichtern.
Alte Erreger könnten reaktiviert werden
Als Warnsignal verweisen die Verfasser des Briefes auf ein Experiment aus dem Jahr 2017, bei dem kanadische Forscher mithilfe bestellter DNA im Wert von lediglich 100.000 US-Dollar das ausgestorbene Horsepox-Virus rekonstruieren konnten. Vergleichbare Methoden könnten theoretisch auch bei gefährlicheren Erregern wie den Pocken eingesetzt werden. Gleichzeitig seien die Kosten für die DNA-Synthese in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken.
Hinzu komme, dass KI-Systeme laut dem Stanford-Mikrobiologen David Relman dabei helfen könnten, Anbieter mit unzureichenden Kontrollen zu identifizieren oder Bestellungen so anzupassen, dass bestehende Screening-Systeme umgangen werden. Zudem würden vorhandene Kontrollmechanismen immer wieder Schwachstellen aufweisen. So kam zuletzt eine Studie von Microsoft zu dem Ergebnis, dass KI-gestützte Protein-Design-Systeme potenziell gefährliche genetische Sequenzen erzeugen konnten, die von Screening-Programmen nicht erkannt werden.
Druck auf den US-Senat
Der Brief betont daher, dass nicht nur Gensynthese-Unternehmen, sondern auch Anbieter von KI-Systemen Verantwortung übernehmen müssten und zusätzliche Sicherheitsmechanismen erforderlich seien. Bereits unter der Biden-Regierung wurden Richtlinien eingeführt, nach denen staatlich geförderte Forschungseinrichtungen ausschließlich bei Anbietern bestellen dürfen, die entsprechende Prüfverfahren durchführen. Ein Anfang des Jahres im US-Senat eingebrachter parteiübergreifender Gesetzentwurf sieht vor, die Überprüfung von Kunden und Bestellungen für sämtliche in den USA tätigen Gensynthese-Anbieter verpflichtend zu machen.
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEnttäuschung für die Forschung: Asteroid 2024 YR₄ wird den Mond klar verfehlen
