Apps & Mobile Entwicklung
Portal 2: Community Edition: Modding-Optimierungen versprechen neues Leben

Die „Community Edition“ von Portal 2 soll dem Rätselspiel neues Leben einhauchen. Dazu nimmt sie unzählige technische Optimierungen vor. Sie sollen eine Plattform schaffen, mit der die Modding-Szene neue und größere Werke erstellen kann.
Ziel der über Steam verfügbaren Mod ist es, die „Art und Weise wie man Inhalte erstellt und spielt erheblich zu verbessern“. Technische Optimierungen sollen dies ermöglichen.
Bessere Engine
Den Engine-Unterbau stellt nun Strata Source. Dabei handelt es sich um einen stark modifizierten Branch der Engine aus Counter-Strike: Global Offensive. Sie bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich, darunter die Unterstützung von DirectX 11, physikabhängige Oberflächendarstellungen und bessere Lichtdarstellung inklusive Volumetric Lighting.
Bestehende Limitierungen im Hinblick auf die Größe der Level und Dateigrößen konnten entweder angehoben oder ganz entfernt werden. Gleichzeitig entfernt die Portierung auf eine 64-bit-Version der Source Engine Speicherbeschränkungen und damit eine potentielle Absturzursache.
Bessere Werkzeuge
Für Modder enthält die Community Edition ein neues Skript-System. AngelScript ähnelt C++ und soll Änderungen an Spielmechaniken erleichtern. Ergänzend kommt das Panorama-2-Framework aus der Source-2-Engine für das Nutzerinterface dazu. Das soll nicht nur das Nutzererlebnis verbessern, sondern auch die Erstellung eigener Nutzeroberflächen für Mods erleichtern. Ein Add-on-System sowie ein weiteres System für eigenständige Kampagnen soll zudem die Veröffentlichung eigener Werke bis hin zu ganzen Total Conversions erlauben, ohne an Limitierungen des DLC-Systems aus Portal 2 gebunden zu sein. Die Veröffentlichung ist eigenständig oder über den Steam Workshop möglich.
Basis des neuen Werkzeugkastens sind verbesserte Varianten der Source-Engine-Werkzeuge inklusive des Karten-Editors. Gameplay-Elemente wurden im gleichen Zuge angepasst, um neuen, Modding-freundlichen Features nicht im Weg zu stehen. Sie sind allerdings abwärtskompatibel mit dem Originalspiel sowie Portal-1-Mods.
Ähnliche Anforderungen
Aktuell befindet sich die Mod noch im Status einer offenen Beta. Das bedeutet aktuell nur, dass vor potentiellen Abstürzen und Fehlern gewarnt wird. Rezensionen zeichnen ein begeistertes Bild. Alleine aufgrund besserer Bildraten, kürzerer Ladezeiten und schickerer Grafik lohne sich das Upgrade.
Die Systemanforderungen bleiben niedrig. Es braucht lediglich ein modernes Betriebssystem sowie – im Prinzip – „einen PC“. Die Anforderungen an die Grafikkarte beschreiben fast jedes Modell ab der Radeon HD-7000- sowie GeForce-600-Serie, letztlich also quasi jede GPU der letzten zehn Jahre. Zumindest der Bedarf an Speicherplatz und Grafikanforderungen hängen allerdings auch von der Art der genutzten Mods ab, warnen die Entwickler.
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Im Test vor 15 Jahren: Scythes Mugen 3 war ein guter Allrounder für wenig Geld

Mit dem Scythe Mugen 3 (Test) stand im Juni 2011 die dritte Revision des beliebten CPU-Kühlers im Test. Das Resultat war ein rundum gelungener Kühler mit nur wenigen Mängeln zu einem fairen Preis von 30 bis 40 Euro.
Vier Kühltürme mit 48 Lamellen und sechs Heatpipes
Der Mugen 3 kam mit dem gewohnten Design mit mehreren Kühltürmen daher. Insgesamt war der Kühler in vier Kühltürme mit 48 Lamellen aufgeteilt. Für bessere Stabilität waren 18 der Lamellen miteinander verbunden. Der Lamellenabstand betrug knapp 1,9 mm und war damit prinzipiell auch für (semi-)passive Kühlung geeignet.
Die sechs 6-mm-Heatpipes transportierten die Abwärme von der Kupferbodenplatte an die Kühltürme. Die Abmessungen des Mugen 3 beliefen sich auf 130 × 108 × 158 mm (L × B × H) inklusive des mitgelieferten Slip-Stream-Lüfters mit PWM-Steuerung. Das Gewicht lag bei moderaten 840 Gramm inklusive des Lüfters.
- Scythe Mugen 3 Prozessorkühler (SCMG-3000)
- Towerkühler im 120-mm-Design
- Aluminiumlamellen, Kupferbasis (Dicke: 9 mm), Bodenplatte vernickelt
- Abmessungen komplett mit Serienlüfter: 130 × 108 × 158 mm (L × B × H)
- M.A.P.S.-Lamellenstruktur (Multiple Airflow Pass-Through Structure)
- 48 Lamellen, Abstand ca. 1,9 mm
- Gewicht komplett mit Lüfter: 840 Gramm
- Sechsfach-Ø6-mm-Heatpipe-Ausstattung in U-Biegung
- Einzelbelüftung: Scythe Slip-Stream PWM
- Abmessung: 120 × 120 × 25 mm
- Drehzahlbereich: 300 bis 1.600 U/min (PWM)
- Luftdurchsatz: 24,9 bis 149,7 m³/h
- Kabellänge: ca. 30 cm
- 4-Pin-Anschluss mit PWM-Signal, Sleeve Bearing
- Halterung per Drahtbügel
- Kompatibilität: AMD und Intel per Rückplattenverschraubung
- AMD AM2, AM2+, AM3
- Intel LGA 775, 1155, 1156, 1366
In puncto Kompatibilität wurden neben AMDs AM2(+) und AM3 auch Intels LGA 775, 1155, 1156 und 1366 unterstützt. Die Montage erfolgte über eine Rückplatte mit Direktverschraubung am Mainboard. Während die Installation des Kühlers aufgrund der rückseitigen Verschraubung etwas komplizierter als bei manchem Konkurrenten ausfiel, war sie auch für technisch unversierte Anwender in geringer Zeit zu erledigen. Bei der Verarbeitungsqualität gab es wenig zu bemängeln: Scythe lieferte durch die Bank weg eine gute Qualität ab.
Durchweg gute Leistung
Bei der Kühlleistung musste sich der Mugen 3 nicht verstecken. In allen drei Testszenarien mit unterschiedlich schnellen Lüftern auf einem Intel Core i7-920 platzierte der Kühler sich im guten Mittelfeld. Dabei konnte er zum einen den Mugen 2 konsequent hinter sich lassen und zum anderen hielt er einen sehr geringen Abstand zu den absolut besten Luftkühlern.
Auch mit der Serienbelüftung sah es für den Mugen 3 gut aus. In Anbetracht der angelegten Drehzahl fiel die erzielte Kühlleistung ebenfalls im guten Mittelfeld der Testkandidaten aus. Auch hier war der Mugen 3 durchgängig besser aufgestellt als der Vorgänger.
Fazit
Der Mugen 3 lieferte genau das ab, was viele Kunden von Scythe erwarteten: Einen durchweg guten Kühler, der sich keine großen Schwächen leistete und mit einem sehr attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis glänzte. Für 30 bis 40 Euro inklusive des 120-mm-Lüfters war der Mugen 3 deutlich günstiger als andere Kühler mit ähnlicher Kühlleistung. Kritik auf hohem Niveau gab es für die etwas umständliche Montage des Mugen 3, das hielt ComputerBase aber nicht davon ab, dem Mugen 3 eine Empfehlung auszusprechen.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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Anordnung der Trump-Administration: Anthropics Top-Modelle Fable 5 und Mythos weltweit gesperrt

Anthropic sperrt weltweit den Zugang zu den neuen Spitzenmodellen Fable 5 und Mythos. Vorausgegangen war eine Anordnung der US-Regierung. Unter Verweis auf die nationale Sicherheit sollte der Export der neuen Modelle untersagt werden, schreibt Anthropic im Blog.
Die Anordnung erreichte Anthropic gegen 17 Uhr amerikanischer Zeit. Die Auflage lautet eigentlich, Fable 5 und Mythos nicht mehr für nicht-amerikanische Nutzer bereitzustellen. Der Bann bezieht sich laut Anthropic aber explizit nicht nur auf das amerikanische Ausland, sondern auch auf ausländische Nutzer, die sich innerhalb der USA aufhalten.
Um die Einhaltung der Anordnung sicherzustellen, hat Anthropic die neuen Modelle für sämtliche Nutzer – also auch US-Bürger – abgeschaltet.
Fable 5 nicht mehr in Claude abrufbar
Die Umsetzung ist bereits aktiv. Noch befindet sich Fable 5 in der Modell-Auswahlliste des Claude-Assistenten, nutzen lässt es sich aber nicht. Erfahrungsberichte aus der Nacht zeigen, dass der Zugang plötzlich nicht mehr möglich war.
Möglicher Jailbreak als Grund
Ein Grund für die Exportkontroll-Anordnung der US-Regierung waren Hinweise auf einen möglichen Jailbreak, mit dem sich Sicherheitsvorkehrungen in Fable 5 umgehen lassen. Das Modell hat strikte Restriktionen, damit es etwa im Bereich Cyber-Sicherheit nicht verwendet wird, um Sicherheitslücken zu enttarnen.
Von dem Jailbreak hat Anthropic bislang in Gesprächen erfahren. Nach Einschätzung ist es kein universeller Jailbreak, mit dem sich sämtliche Sicherheitsvorgaben von Fable 5 umgehen lassen. Aufgrund kleinerer Schwachstellen im Modell sei es hingegen möglich, Cybersicherheitsfähigkieten in einem sehr engen Rahmen freizuschalten. Auf diese Weise lassen sich mit Fable 5 dann Schwachstellen in Code finden. Laut Anthropic handele es sich aber um alltägliche Fähigkeiten
These vulnerabilities all appear relatively simple, and we have found that other publicly-available models are able to discover them as well without requiring a bypass.
Anthropic
Weitere Details will Anthropic im Verlauf des Tages mitteilen.
Fable 5 als neue Modellklasse
Fable 5 und Mythos hat Anthropic in dieser Woche vorgestellt. Während Fable 5 eine eingeschränkte Variante des Modells für die Allgemeinheit ist, stand Mythos weiterhin nur ausgewählten Partnern im Bereich Cybersicherheit zur Verfügung. Insbesondere Mythos sorgte in den letzten Wochen für Aufsehen, weil es in der Lage ist, in bislang nicht bekanntem Ausmaß Sicherheitslücken zu entdecken.
Die Sicherheitsvorkehrungen waren bis dato aber so weitreichend, dass selbst alltägliche Aufgaben im Bereich Coding oder anderen Gebieten wie der Biologie blockiert worden sind. Kuriose Chat-Abbrüche kursierten in den letzten Tagen auf Social Media.
Für Anthropic und die Trump-Administration ist es der zweite Konflikt binnen weniger Monate. Ende Februar kam es zum Zerwürfnis, weil Anthropic dem Militär keine Modelle bereitstellen wollte, bei denen sämtliche Sicherheitsrichtlinien entfernt sind. Das amerikanische Verteidigungsministerium stufte Anthropic in der Folge als Lieferkettenrisiko ein. Den Fall verhandeln derzeit noch Gerichte.
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Alarmstufe Rot: Google schließt 28 teils kritische Lücken in Chrome 149

Google hat mit Chrome 149 ein Update für seinen Browser veröffentlicht. Die Entwickler schließen darin 28 Schwachstellen, die überwiegend als hochriskant eingestuft werden, teilweise aber sogar als kritisch gelten. Angesichts des Gefährdungspotenzials wird die zeitnahe Installation der neuen Version dringend empfohlen.
Mehrere Komponenten betroffen
Die entdeckten Sicherheitslücken in der Anwendung reichen von Use-after-free-Fehlern in verschiedenen Komponenten, bei denen weiterhin auf bereits freigegebene Speicherbereiche zugegriffen wird, über eine unzureichende Validierung nicht vertrauenswürdiger Eingaben im Bereich der Barrierefreiheit bis hin zu Fällen von Insufficient Policy Enforcement, bei denen Sicherheitsrichtlinien nicht konsequent genug durchgesetzt werden.
Die meisten dieser Schwachstellen werden als hochriskant eingestuft, fünf davon gelten sogar als kritisch und damit als besonders gefährlich. Angreifer könnten einige dieser Lücken ausnutzen, um schadhaften Code einzuschleusen und darüber sensible Daten abzugreifen oder im schlimmsten Fall die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System zu erlangen.
Weitere Informationen will Google wie üblich erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Dies geschieht aus Sicherheitsgründen, um Nutzern ausreichend Zeit für die Installation der neuen Version einzuräumen und Angreifern keine zusätzlichen Informationen für mögliche Angriffe bereitzustellen.
Eine detaillierte Übersicht der einzelnen Sicherheitslücken liefern die Release Notes.
Korrigierte Version ab sofort verfügbar
Aufgrund der Gefährdungslage wird die Installation des Updates dringend empfohlen. Google stellt dafür Chrome in Version 149.0.7827.114/.115 für Windows und macOS bereit, Linux-Nutzer erhalten Version 149.0.7827.114. Die meisten Nutzer dürften bereits eine entsprechende Update-Benachrichtigung erhalten haben, alternativ kann die neue Version wie gewohnt auch über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Auch für Android steht mit Version 149.0.7827.114 bereits eine korrigierte Chrome-Ausgabe über den Play Store zum Download bereit. Erfahrungsgemäß dürften bereinigte Versionen für iOS sowie Chromium-basierte Browser wie Microsofts Edge in den kommenden Tagen folgen.
Downloads
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3,0 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 149.0.7827.114/.115 Deutsch
- Version 150.0.7871.13 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
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