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„Power Off“: BKA geht gegen DDoS-Angebote vor


Die „Power Off“ genannte Operation sollte Betreiber von Stresserdiensten, mit denen auch technisch weitgehend ahnungslose Nutzer verteilte Überlastungsangriffe buchen konnten, unter Druck setzen. So ein Distributed-Denial-of-Service (DDoS) legt durch viele gleichzeitige Zugriffe Dienste lahm. Bei der Operation gingen das Bundeskriminalamt, die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität und internationale Partner koordiniert vor, um Angebote auszuschalten und Tatbeteiligte zu erreichen. Die Zentralstelle ist Teil der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und bei solchen Verfahren in Deutschland oft federführend.

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Die „Stressoren“ werden dabei aus ganz unterschiedlichen Gründen gebucht. „Haktivistische Gruppierungen versuchen unsere Gesellschaft unter Druck zu setzen, Online-Gamer versprechen sich Wettbewerbsvorteile“, erklärt Carsten Meywirth, der beim BKA die Abteilung Cybercrime leitet. Der Leiter der ZIT Benjamin Krause sieht hier ein Muster: „Gerade jüngere Beschuldigte, unter anderem in der Gaming-Szene, nutzen häufig Stresserdienste als vermeintlich harmlosen Spaß oder um sich Vorteile in Spielen zu verschaffen.“ Das Stören fremder Systeme sei jedoch kein Spiel, sondern eine Straftat, betonen die Behörden.

Ein Verfahren in dem Zusammenhang richtet sich laut den deutschen Behörden gegen einen deutschen Staatsbürger, der im Ausland lebt und mit „Fluxstress“ sowie „Netdowner“ zwei der größten Angebote betrieben haben soll. Der Deutsche wurde in Thailand festgenommen, die deutschen Strafverfolger werfen ihm gewerbs- und bandenmäßiges Betreiben einer kriminellen Handelsplattform vor. Bei insgesamt 150 Maßnahmen und 16 Durchsuchungen in 21 Ländern seien in Polen nun zudem zwei mutmaßliche Administratoren und ein weiterer Tatbeteiligter festgenommen worden.

Seit 2019 versuchen die Strafverfolgungsbehörden den Verfolgungsdruck auf derartige „Crime-as-a-Service“-Angebote im Rahmen internationaler Aktionen zu erhöhen und setzen auch auf Abschreckung: Warnhinweise und direkter Kontakt zu Kunden der kriminellen Dienste gehören zum Instrumentarium der Ermittler. Vier Verhaftungen und 53 Domain-Takedowns listet die Website der Operation Power Off derzeit auf – die Behörden gehen davon aus, dass diese Zahlen nach dem heutigen Tag weiter steigen werden. Das Projekt besteht seit Jahren und richtet sich gegen verschiedene Cybercrime-Angebote, immer wieder auch gegen DDoS-Anbieter.


(cku)



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AMD bringt die Gaming-CPU Ryzen 7 5800X3D zurück


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AMD füllt wieder eine Lücke bei Mainboards mit der CPU-Fassung AM4: Nachdem der Chiphersteller AMD vor rund einem Jahr den Ryzen 7 5700X3D aus dem Programm genommen hatte, gab es hierzulande für die 2016 vorgestellte AM4-Plattform keine Desktop-CPUs mit Stapelcache mehr zu kaufen. Das ändert sich, denn der Ryzen 7 5800X3D feiert als 10th Anniversary Edition sein Comeback. Daran dürfte nicht nur das Jubiläum, sondern auch die hohen RAM-Preise Anteil haben.

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Durch die hohe Nachfrage bei KI-Hyperscalern haben sich die Speicherpreise für DDR5-RAM im Vergleich zum September 2025 vervierfacht, was vor allem die Kauflaune bei PC-Bastlern in den Keller gehen ließ. Mit dem Ryzen 7 5800X3D haben Gamer eine preiswerte Option, ihr vorhandenes AM4-System aufzurüsten, statt einen Desktop-PC mit teurem DDR5-RAM neu kaufen zu müssen. Vor allem 3D-Spiele profitieren von dem 96 MByte großen Level-3-Cache, der Zugriffe auf den vergleichsweise langsamen Arbeitsspeicher spart.


Balkendiagramm zeigt durchschnittliche FPS-Leistung von Ryzen-Prozessoren.

Balkendiagramm zeigt durchschnittliche FPS-Leistung von Ryzen-Prozessoren.

Vor allem für Ryzen-Prozessoren der ersten Generationen ist der Ryzen 7 5800X3D ein attraktives Upgrade.

(Bild: AMD)

An den technischen Daten gibt es keine Änderungen. Die acht CPU-Kerne mit Zen-3-Architektur takten mit bis zu 4,5 GHz (nominal 3,4 GHz) und verheizen bis zu 142 Watt (Thermal Design Power: 105 Watt). AMD verspricht im Vergleich zum Zen-2-Chip Ryzen 7 3700X ein Performanceplus von durchschnittlich 47 Prozent bei Spielen, zum Ryzen 7 5800X sollen es 16 Prozent sein. Der Ryzen 7 5800X3D ist ab dem 25. Juni für rund 360 Euro erhältlich. Zudem liefert AMD ein Wärmeleitpad Carbice Ice Pad mit Kohlenstoffnanoröhren mit, das die Wärmeleitpaste ersetzt.

Auch die aktuelle AM5-Plattform ergänzt der Chiphersteller um einen weiteren Achtkerner mit Stapelcache. Der Ryzen 7 7700X3D mit 120 Watt TDP (162 Watt PPT) kostet rund 300 Euro und sortiert sich damit zwischen dem Sechskerner Ryzen 5 7500X3D für 210 und dem Achtkerner Ryzen 7 7800X3D für 335 Euro ein. Im Vergleich zu letzterem taktet die neue Gaming-CPU im Turbo mit 4,5 GHz ein halbes Gigahertz langsamer. Der Basistakt des Ryzen 7 7700X3D liegt mit 4,0 GHz um 200 MHz tiefer.


Zeitstrahl zeigt die Langlebigkeit der AMD AM4 und AM5 Sockel bis 2029.

Zeitstrahl zeigt die Langlebigkeit der AMD AM4 und AM5 Sockel bis 2029.

Die aktuellen Desktop-CPU-Plattform AM5 will AMD mindestens bis 2029 mit neuen Prozessoren versorgen.

(Bild: AMD)

AMD kündigt zudem an, die Lebensdauer der seit 2022 erhältlichen AM5-Plattform um zwei weitere Jahre zu verlängern. Bislang sollte es mindestens bis einschließlich 2027 neue Prozessoren dafür geben, nun gilt das Versprechen bis Ende 2029. Für den bei AM5 verwendeten Speichertyp DDR5-RAM erweitert AMD das Speicherprofil EXPO für Overclocking-Module. DIMMs mit EXPO Ultra Low Latency unterstützen eine automatische Übertaktungsfunktion, was bei 3D-Spielen etwa vier Prozent bessere Bildraten bringen soll. Module mit EXPO ULL sollen ab Juni von mehreren Speicherherstellern erhältlich sein.

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Balkendiagramme vergleichen die Leistung von AMD EXPO mit JEDEC und AMD EXPO ULL.

Balkendiagramme vergleichen die Leistung von AMD EXPO mit JEDEC und AMD EXPO ULL.

Neue Speichermodule mit EXPO Ultra Low Latency sollen noch höhere Bildraten liefern.

(Bild: AMD)


(chh)



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Dell kontert MacBook Neo mit günstigem XPS 13


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Dell stellt sein bislang günstigstes XPS-Notebook vor, das preislich mit Apples MacBook Neo konkurriert. Bislang waren Dells XPS-Notebooks typische Vertreter der Edelklasse: schicke Vollmetallgehäuse, flotte Technik, viele Komfortfunktionen – aber auch sehr teuer. Das neue XPS 13 (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Urahn, der inzwischen auf 14 Zoll samt damit verbundener Bezeichnungsänderung angewachsen ist) soll anders sein. Die Preise beginnen bei 699 US-Dollar beziehungsweise (zeitlich zum Start des neuen Schuljahres begrenzt) bei 599 US-Dollar für Schüler und Studenten – und damit exakt auf dem Niveau der größeren MacBook-Neo-Variante mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 512-GByte-SSD. Womit dann auch gleich die Speicherausstattung eben jener Basisausstattung des XPS 13 genannt wäre …

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Mehr noch: Dell setzt sowohl beim Bildschirm als auch bei der Tastatur einen drauf. Das 13,4-Zoll-Display ist ein hochauflösender (2560 × 1600 Pixel) Touchscreen, der den DCI-P3-Farbraum vollständig abdeckt und mit bis zu 120 Hertz läuft. Das MacBook Neo schafft „nur“ sRGB und 60 Hertz. Die Tastatur bringt wiederum eine Beleuchtung mit – deren Fehler ist ein großer Knackpunkt des Neo. Beim XPS 13 übertragen beide USB-C-Buchsen bis zu 10 Gbit/s (USB 3.2 Gen 2), beim MacBook Neo nur eine. Einen Audioausgang baut Dell anders als Apple nicht ein.

Bei der Präsentation verglich Dells Chief Operating Officer Jeff Clarke das XPS 13 zwar fleißig mit dem MacBook Neo, gab aber im gleichen Atemzug an, dass die Entwicklung schon früher begonnen habe. Apples Vorstellung des Neos soll keinerlei Hardwareänderungen am XPS 13 hervorgerufen haben. Was er nicht sagte, war, ob Dell an den Preisen schrauben musste, um das Neo zu kontern: Ein in immerhin zwei Farben (Silber oder Grau) gefertigtes Vollmetallgehäuse, ein besserer Bildschirm und die Windows-Lizenz plus die anhaltende Speicherkrise dürften nicht allzu viel Marge übrig lassen.

Ein Blick ins Datenblatt offenbart, dass Dell das XPS 13 nicht wirklich als echten MacBook-Neo-Konter entworfen hat. Stattdessen überlappen sich beide nur bei der einen 699-US-Dollar-Konfiguration. Das Neo gibt es ansonsten nur schwächer bestückt, das XPS 13 hingegen auch noch deutlich besser – etwa mit 16 GByte Arbeitspeicher und noch größeren SSDs.



Das XPS 13 kommt serientypisch im Metallgehäuse.

(Bild: Dell)

Im Inneren werkeln Intels neue Einsteigerprozessoren Wildcat Lake alias Core 300, doch es wird auch teurere Ausstattungen mit Panther Lake alias Core Ultra 300 mit mehr CPU-Kernen und stärkerer GPU geben. Solche Varianten haben dann zwei USB-C-Buchsen mit Thunderbolt 4, bis zu 32 GByte Arbeitsspeicher – und ziemlich sicher vierstellige Preisschilder. Der oben erwähnte Bildschirm ist auch dann immer an Bord – was die Vermutung nährt, dass Dell gar keine Alternative anbieten kann, sondern auf Skaleneffekte hofft: Je mehr XPS 13 die Firma fertigen und verkaufen kann, desto besser amortisiert sich das teure Gehäuse. Bildschirm und Tastaturbeleuchtung sind als (teure) Nebeneffekte dann eben auch bei der allergünstigsten Ausstattungsvariante dabei.

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Deutsche Europreise oder Informationen zur hiesigen Verfügbarkeit lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Ebenso ist unklar, ob es auch hierzulande einen Bildungsrabatt geben wird.


(mue)



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Oversight Board von Meta bekommt weitere 13 Millionen US-Dollar


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Metas Oversight Board hat überraschend zusätzliche 13 Millionen US-Dollar von dem Internetkonzern bekommen. Damit sei der Betrieb des Aufsichtsgremiums bis 2028 gesichert, erklärte dessen Co-Chef Paolo Carozza in einer Stellungnahme. Darin versichert er auch, dass Meta bekräftigt habe, weiterhin mit der Einrichtung zusammenarbeiten zu wollen. Schwierige Fälle würden auch in Zukunft an das Board weitergeleitet und Beratung zu allgemeinen politischen Fragen angenommen. Zudem werde Meta weiterhin öffentlich auf Änderungsempfehlungen reagieren. Das Geld soll in den unwiderruflichen Treuhandfonds fließen. Die Summe hat unter anderem Reuters öffentlich gemacht.

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Bei dem Oversight Board handelt es sich um ein von Meta unabhängiges Gremium, bei dem sich Nutzerinnen und Nutzer über eine aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Löschung von Inhalten beschweren können. Das Gremium ist dabei als nächste Eskalationsebene gedacht, insbesondere für schwierige oder grundsätzliche Fälle. Auch Meta-Dienste wie Facebook selbst können dieses Oversight Board darum bitten, Entscheidungen des Unternehmens auf den Prüfstand zu stellen. Vor sechs Jahren wurden die ersten Mitglieder benannt, aktuell gehören ihm unter anderem der Journalist Alan Rusbridger und die dänische Politikerin Helle Thorning-Schmidt an.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters hat Meta zuletzt 2024 mindestens 30 Millionen US-Dollar für das Gremium zur Verfügung gestellt, die sollten dessen Betrieb bis 2027 sicherstellen. Nun gibt es für ein weiteres Jahr eine deutliche Aufstockung. Das Oversight Board hat immer wieder auch teils deutliche Kritik an Entscheidungen von Meta geübt. So hat das Gremium Anfang 2024 angemahnt, dass Metas Richtlinien für den Umgang mit KI-manipulierten Inhalten lediglich auf den Einsatz der Technik abzielen, dabei aber vernachlässigen, welche Wirkung Bilder haben können. Konkret ging es damals um ein angebliches Video des damaligen US-Präsidenten Joe Biden.


(mho)



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