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+++ Reiner AI +++ Ananda Impact Ventures +++ Diginex +++ Plan A +++ USA +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Studydrive-Gründer enthüllen ihr neues Startup Reiner AI +++ Ananda Impact Ventures trumpft mit fünften Fonds auf +++ Ein spannender Exit: Diginex übernimmt Plan A +++ Umfrage: USA verlieren deutlich an Attraktivität +++

+++ Reiner AI +++ Ananda Impact Ventures +++ Diginex +++ Plan A +++ USA +++

+++ #StartupTicker +++ Studydrive-Gründer enthüllen ihr neues Startup Reiner AI +++ Ananda Impact Ventures trumpft mit fünften Fonds auf +++ Ein spannender Exit: Diginex übernimmt Plan A +++ Umfrage: USA verlieren deutlich an Attraktivität +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 21. Januar).

#STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
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#STARTUPTICKER

Reiner AI
+++ Neustart! Schon seit längerer Zeit arbeiten die beiden Studydrive-Gründer Sven Gasper und Philipp Mackeprang – wie im Sommer berichtet – an Reiner AI, einer KI-Plattform für Engineering-, Planungs- und Architekturteams. Nun steht der Startschuss des Unternehmens kurz bevor! „Our platform combines a domain-specific AI designed to understand norms, technical standards, and real planning logic with workflow agents that support teams across all project phases. Documentation-heavy and process-driven tasks are automated, freeing teams to focus on quality, value creation, and more projects“, heißt es zur Idee. Schon vor dem Start investierte der Münchner Investor HV Capital in das Kölner Startup Reiner AI. HV Capital hält derzeit 17 % am Unternehmen. Die Firmengründer Gasper und Mackeprang gründeten 2013 das HR-Startup Studydrive, eine „Lernplattform für Studierende“. Seit Anfang 2019 gehört die Plattform zur Jobplattform StepStone. Mehr über Reiner AI

Ananda Impact Ventures
+++ Eine gute Nachricht mit ordentlich Impact! Der Münchner Early-Stage-Investor Ananda Impact Ventures verkündet das First Closing seines fünften Fonds (73 Millionen Euro). Geplant waren 50 Millionen. Auch in schwierigen Zeiten können etablierte VCs somit Millionen einsammeln. Die bisherige Summe ist „zugleich das größte First Closing in der 16-jährigen Firmengeschichte“ des Impact-Investors. Ananda Impact Ventures, 2009 von Johannes Weber und Florian Erber gegründet, investiert in „visionäre Gründer:innen, die skalierbare Lösungen in Bereichen wie Klima, Gesundheit, Biodiversität und soziale Inklusion entwickeln“. In den vergangenen Jahren investierte Ananda in rund 50 aufstrebende Unternehmen – darunter Jua, Differential Bio, Klim, Ovom, Quantistry, Resourcify und OroraTech. Initial investiert Ananda zwischen 1,5 und 3,5 Millionen. „In sechzehn Jahren und vier Fonds hat Ananda gezeigt, dass Impact Investing funktioniert – einschließlich der erfolgreichen Rückführung des ersten Fonds an die Investor:innen“, teilt der Investor mit. Insgesamt verwaltet das Ananda-Team derzeit 270 Millionen. Im vierten Fonds waren 108 Millionen. Mehr über Ananada Impact Ventures

Plan A
+++ Ein spannender Exit in einem überfülltem Segment! Das englische Sustainability-Unternehmen Diginex übernimmt das Berliner ClimateTech Plan A. „Diginex, which is listed on NASDAQ, will pay the shareholders of Plan A €3m in cash, plus shares in Diginex worth €52m, in exchange for 100% ownership of the startup“ – berichtet Sifted zur Übernahme. Die Jungfirma, 2017 von Lubomila Jordanova und Nathan Bonnisseau gegründet, möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. Die KI-gesteuerte SaaS-Plattform des Startups unterstützt Unternehmen etwa „bei der Sammlung, Verarbeitung und Analyse von Emissions- und ESG-Daten, erstellt Reduktions- und ESG-Optimierungspläne und automatisiert Reportings“. Lightspeed Venture Partners, Visa, Deutsche Bank, Opera Tech Ventures, der Investmentableger von BNP Paribas, mehrere Business Angels und Altinvestoren wie HV Capital investierten zuletzt 27 Millionen US-Dollar in Plan A. Zuvor flossen rund 13 Millionen in die Jungfirma. Lightspeed hielt zuletzt rund 13 % am Unternehmen. Auf HV Capital entfielen 12 % und auf Keen Venture Partners 11 %. Klingt nach einem guten, weil strategischem Exit – vor allem, weil da draußen so viele Unternehmen mit ähnlichen Modellen unterwegs sind. Da macht es Sinn, größere Einheiten zu bilden, um so vielleicht weitere Investoren zu überzeugen Mehr über Plan A

USA Bürokratieabbau IPOs
+++ Deutschland statt USA! Die USA verlieren für deutsche Top-Gründerinnen und Gründer deutlich an Attraktivität. „Nur 7 % würden sich aktuell für die USA entscheiden, wenn sie noch einmal gründen würden, vor einem Jahr waren es noch dreimal so viele (24 %). Eine Mehrheit von 57 % würde dagegen wieder in Deutschland gründen, nach 47 % im Vorjahr“, heißt es im Unicorn Report 2026 von Bitkom. Die wichtigste Forderung von Unicorn-Gründer an die Politik ist weiter „ein deutlicher Bürokratieabbau“ (79 %).  Auch das Thema IPOs wird in der Umfrage untersucht: „8 von 10 (79 %) erwarten in diesem Jahr mindestens einen Börsengang eines Milliarden-Startups. Allerdings glauben nur 29 %, dass dieser an einer deutschen Börse stattfinden wird“. (Bitkom)

better ventures
+++ „Deutschland braucht gerade jetzt Macher:innen mit unternehmerischem Weitblick und Haltung. Wir müssen weg von kurzfristiger Rendite-Denken hin zu langfristiger Wertgenerierung. Mut und Aktion sind wichtiger denn je“, sagt Tina Dreimann von better ventures. Mehr über better ventures

Startup-Radar
+++ Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Zeeg, Autonomyo, Omnilex, Adwerk und OneGuard. Mehr im Startup-Radar

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Batteriespeicher-Startup Terralayr sammelt 192 Millionen ein +++ Orbem streicht 55,5 Millionen ein +++ one.five erhält 14 Millionen +++ GeneralMind sammelt 12 Millionen ein +++ Cancilico bekommt 2,5 Millionen +++ Finanzspritze für Fintalo. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Revolut fährt mit Audi in die Formel 1 – und will 100 Millionen Kunden knacken


Das Fintech wird nicht nur Hauptsponsor, sondern auch die Bank des Audi-Teams – und nutzt die Formel 1 als Hebel für globales Wachstum.

Revolut fährt mit Audi in die Formel 1 – und will 100 Millionen Kunden knacken

2030 wollen sie Champion werden: So sieht das Fahrzeug von Audi und Revolut aus.
Revolut

Als Audi und Revolut am Dienstag in Berlin ihr gemeinsames Formel-1-Team vorstellten, wurde schnell klar: Beide Seiten verbinden große Erwartungen mit dem Projekt. Für Audi ist es der erste Auftritt in der Königsklasse des Motorsports. Für das britische Fintech die bislang größte Marketingoffensive seiner Unternehmensgeschichte.

Auf dem silbernen Auto mit lava-roten Elementen prangt also künftig prominent der Name Revolut. Am Steuer sitzen der erfahrene deutsche Fahrer Nico Hülkenberg, der in seine 15. Formel-1-Saison startet, sowie das brasilianische Nachwuchstalent Gabriel Bortoleto.

Revolut tritt nicht nur als Markenpartner auf, sondern ist auch operativ in den Rennstall eingebunden. Das Fintech übernimmt die Rolle der Geschäftsbank für das Audi-Team.

„Das Audi-Team arbeitet mit Revolut Business – wir sind die Bank, über die das gesamte Team läuft“, sagt Antoine Le Nel, Chief Growth and Marketing Officer von Revolut, gegenüber Gründerszene. Dazu gehören unter anderem Gehaltszahlungen, Treasury-Management, internationaler Zahlungsverkehr, Fremdwährungsprozesse sowie die Kontrolle von Ausgaben. Auch der Verkauf von Fanartikeln ist angebunden: Über Revolut Pay können Fans direkt bezahlen.

Die strategischen Motive

Hinter dem Einstieg stehen für das Fintech mehrere übergeordnete Ziele, so Le Nel.

Zum einen will Revolut stärker als vollwertige Bank wahrgenommen werden – nicht nur als App für Zahlungen oder Reisen. Dass ein Großkonzern wie Audi Finanzprozesse über Revolut abwickelt, soll diese Wahrnehmung stützen. Gleichzeitig soll das Geschäft mit Firmenkunden ausgebaut werden. Bisher wird Revolut vor allem als B2C-Produkt wahrgenommen, künftig will das Unternehmen stärker im Business-Banking wachsen – von Startups bis hin zu größeren Unternehmen.

Zweitens zielt der Deal auf internationale Expansion. Revolut ist derzeit in 39 Ländern aktiv, die Formel 1 erreicht hingegen nahezu alle Weltmärkte. In neuen Regionen soll die Präsenz im Motorsport den Markteintritt erleichtern. Le Nel nennt Kolumbien als Beispiel: Dort will Revolut bald starten – und hofft, dass die Marke durch die Formel-1-Präsenz bereits vor dem Markteintritt bekannt ist.

Wachstumsziel: 100 Millionen Kunden

Revolut zählt aktuell rund 70 Millionen Nutzer weltweit. Die zusätzliche Sichtbarkeit durch die Formel 1 soll dieses Wachstum weiter beschleunigen. Ziel seien 100 Millionen Kunden bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027.





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„Wir nennen sie EU Inc.“ – Startup-Szene bejubelt Von der Leyen


Gründung in 48 Stunden, eine für die ganze EU gültige und gleiche Unternehmensform: Was Gründer seit Monaten fordern, wird auf dem Weltwirtschaftsforum manifestiert

„Wir nennen sie EU Inc.“ – Startup-Szene bejubelt Von der Leyen

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen bei Ihrer Rede beim World Economic Forum in Davos am Dienstag.
picture alliance / Xinhua News Agency | Lian Yi

Sie hat’s gesagt, alle haben es gehört: „Das ultimative Ziel ist die Schaffung einer neuen, wirklich europäischen Unternehmensstruktur. Wir nennen sie EU Inc.“

Auf allerhöchstem Parkett, vor der Weltbühne, sprach die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aus, was Gründerinnen und Gründer, Investorinnen und Investoren in Europa seit Jahren schon sagen und machte damit die Umsetzung ihres großen Vorhaben ein Stück weiter Wirklichkeit.

We will soon put forward our 28th regime. The ultimate aim is to create a new truly European company structure. We call it EU Inc., with a single and simple set of rules that will apply seamlessly all over our Union. So that business can operate across Member States much more easily. Our entrepreneurs, the innovative companies, will be able to register a company in any Member State within 48 hours – fully online.

„Wir nennen sie EU Inc.“ – Startup-Szene bejubelt Von der Leyen

Ursula von der Leyen

EU-Kommissionspräsidentin

Ihr Versprechen: Firmengründer sollen neue Unternehmen in der EU künftig innerhalb von 48 Stunden online anmelden können. Es soll eine paneuropäische Unternehmensform geben. Gültig und gleich in allen Ländern der EU. Was die Arbeit über Grenzen hinweg so viel einfach machen würde. „Wir brauchen ein einziges und einfaches Regelwerk, das nahtlos überall in unserer Union gilt. Damit Unternehmen viel einfacher in allen Mitgliedstaaten tätig sein können“, sagte von der Leyen in Davos. Der konkrete Vorschlag der Kommission dafür soll im März vorgestellt werden. 

Reaktionen von Gründerinnen und Gründer: Yeah!

Die europäische Gründerszene überschlägt sich vor Freude: „EU Inc could be a big step for Europe – it’s why I’ve proudly supported its introduction and I’m celebrating today’s news“, schrieb etwa der Gründer des schwedischen Unicorns Lovable, Oskar Osika auf Linkedin.

Auch aus Deutschland kommen viele begeisterte Töne. Anna Alex, Gründerin (Outfittery, Planetly, Gala Earth) und Investorin, jubelte: „Europa ist der PERFEKTE Kontinent – endlich auch für Unternehmen!“ Niklas Hanitsch, Gründer und CEO von Secjur, schrieb, dass ihn die Erwähnung der EU Inc so glücklich mache, weil diese Neuerung wirklich einen Unterschied machen werde.

Persion-Gründer Hanno Renner, seit Monaten ein lautstarker Unterstützer der Initiative zur EU Inc., veröffentliche anlässlich der Von der Leyen-Rede einen langen und leidenschaftlichen Post über die Wichtigkeit europäischer Souveränität und seine Überzeugung, warum man Bullies – sei es aus Washington oder Moskau – tapfer gegenüber treten müsse.

Wer und was steckt hinter Idee?

„Das Coolste daran?“ schreibt der Litauische Unternehmer und Investor Linus Beliunas. „Das kam nicht von einem Think Tank. Es begann 2024 als eine Petition von der Basis. Über 13.000 Gründer und Investoren haben sie unterschrieben. Europa hat zugehört.“

Und das ist soweit richtig zusammengefasst: Eine Gruppe führender europäischer Gründerinnen, Gründer und VCs hatte sich 2024 erstmals in einem offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger der EU gewandt, in dem sie die Schaffung einer einheitlichen, paneuropäischen Rechtsform forderte. Die sogenannte EU Inc. soll es Unternehmen erleichtern, in den 27 EU-Mitgliedstaaten zu agieren und zu wachsen.

Zu den Unterstützern der Initiative gehörten seither wie gesagt Personio-Frontmann Hanno Renner, aber auch DeepL-Mitgründer Jarek Kutylowski, die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Startup Verbands Verena Pausder sowie ihr Amtsvorgänger und Investor Christian Miele. Auch bekannte Investoren etwa von Seedcamp und Index Ventures beteiligten sich. Viele bekundeten ihre Unterstützung auch durch das stolze Tragen von EU Inc.-Merch. Etliche Bilder von Gründerinnen und Gründern mit blauen EU Inc.-Caps fluteten LinkedIn.

Im Zentrum des Vorschlags stand die Einführung einer EU Inc. als rechtliche Struktur. Die sollte einheitliche Regeln für Unternehmen bieten, die in der gesamten EU gelten. „Eine standardisierte paneuropäische EU Inc.-Unternehmensstruktur ist für europäische Startups unerlässlich“, hieß es in der Online-Petition für die Initiative. Und weiter: „Es geht nicht darum, das Silicon Valley zu imitieren. Es geht darum, unsere einzigartigen europäischen Stärken auszubauen: unsere Vielfalt, unseren dezentralen Talentpool und unsere einzigartigen Startup-Hubs.“

Bekannte Barrieren für europäische Startups

Ergebnisse, die sich die Initiatoren von der neuen Gesellschaftsform versprachen, waren insbesondere eine schnellere Skalierung, mehr Markterfolge sowie einen stärkeren Zufluss von internationalem Kapital. Auch bei der Schaffung eines einheitlichen Rahmenwerks für Mitarbeiterbeteiligungen erhofften sich die Unterstützer Fortschritte. Zwar gibt es in den meisten EU-Ländern entsprechende Regelungen, doch diese unterscheiden sich zum Teil signifikant – was Unternehmen, die mehrere Standorte betreiben, oft vor Probleme stellt.

Ziel: Europäische Startups global wettbewerbsfähiger machen

Die Initiatoren des Vorschlags sahen die Schaffung einer einheitlichen Unternehmensstruktur als Lösung für langjährige Probleme im europäischen Startup-Ökosystem. Seit Jahren beklagen Unternehmen die Marktfragmentierung in Europa. Startups, die in der EU expandieren möchten, stehen vor der Herausforderung, sich an 27 unterschiedliche Steuer-, Handels- und Arbeitsgesetze anzupassen.

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Auch Investitionen über Landesgrenzen hinweg sind aufgrund steuerlicher und rechtlicher Hürden kompliziert. Diese Bedingungen erschweren es europäischen Startups zu skalieren, und lassen die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Regionen, etwa den USA, zurückfallen.

Die Schaffung eines EU Inc. sollte nach dem Willen der Gründer und Investoren dazu beitragen, dass europäische Startups schneller wachsen, mehr Kapital anziehen und bessere Chancen auf nachhaltigen Erfolg haben. Durch die Vereinheitlichung des Rechtsrahmens könnten Hemmnisse, die durch unterschiedliche nationale Regelungen entstehen, abgebaut werden.

Wo stehen wir

Das Europäische Parlament ist, stand jetzt im Januar 2026, grundsätzlich für ein solches Vorgehen. Es verabschiedete mit großer Mehrheit eine Reihe von Empfehlungen. Eine von ihnen sieht vor, eine neue Rechtsform für nicht börsennotierte Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu schaffen. Die sogenannte Einheitliche Europäische Gesellschaft (S.EU) solle künftig komplett digital innerhalb von 48 Stunden registriert werden können, mit einem Mindeststammkapital von einem Euro. 

Für börsennotierte Unternehmen besteht mit der Europäischen Gesellschaft (Societas Europaea, SE) bereits eine Rechtsform, die alternativ zu nationalen Regelungen genutzt werden kann.

mit Material von dpa, Alex Hofmann und Kim Torster





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Die nächsten Unicorns entstehen genau jetzt


#Interview

„Cybersicherheit ist das Nervensystem der digitalen Wirtschaft“, sagt Giovanni Canetta Roeder, Gründer des Geldgebers Planven. „Europa hat alles, was es braucht, um global mitzuspielen – was oft fehlt, ist einfach Kapital mit Überzeugung“, führt er aus.

„Die nächsten Unicorns entstehen genau jetzt“

Der Zürcher Investor Planven steht extrem auf B2B-Themen! „Als VC mit über 300 Millionen US-Dollar AUM wollen wir europäische Technologie auf die Weltbühne bringen“, sagt Giovanni Canetta Roeder, Founder und Managing Partner des Geldgebers.

Das Planven-Team steht insbesondere auf Themen wie Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz, HealthTech und vertikale SaaS-Lösungen. „Unsere Mission ist einfach: globale Tech-Champions, made in Europe“, sagt Roeder.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Investor einmal ausführlich über das Trendthema Cybersecurity.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Planven erklären?
Als VC mit über 300 Millionen US-Dollar AUM wollen wir europäische Technologie auf die Weltbühne bringen. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir auf B2B-Software spezialisiert – mit Schwerpunkten in Cybersicherheit, Künstlicher Intelligenz, Healthtech und vertikalen SaaS-Lösungen. Unsere Mission ist einfach: globale Tech-Champions, made in Europe. Ein gutes Beispiel ist Nozomi Networks, hier waren wir der erste und größte Investor. Das Unternehmen wurde dieses Jahr für eine Milliarde Dollar von Mitsubishi Electric übernommen – einer der größten Exits im europäischen Cybersecurity-Sektor überhaupt. Zu unserem Portfolio gehören auch Via Transportation (IPO bei vier Milliarden Dollar), sowie wachstumsstarke Deeptech- und B2B-SaaS-Player wie Blue Voyant und Ibex. Europa hat alles, was es braucht, um global mitzuspielen – was oft fehlt, ist einfach Kapital mit Überzeugung und langfristiger Perspektive.

Warum setzt Ihr gerade auf Cybersecurity?
Weil Cybersicherheit das Nervensystem der digitalen Wirtschaft ist. Heute ist jedes Unternehmen ein Tech-Unternehmen – und damit auch ein potenzielles Ziel. Wir haben früh erkannt, dass Cybersecurity nicht einfach IT-Hygiene ist, sondern zur kritischen Infrastruktur wird. Deshalb haben wir Firmen wie Nozomi Networks schon unterstützt, als sie noch ein kleines swiss-italian Startup waren. Und: Cybersicherheit ist eine europäische Stärke. Wir haben klare Regulierung, reife Unternehmenskulturen und exzellente technische Expertise. Unser Netzwerk reicht von CISOs großer Firmen wie Logitech, MSC Cruises und Johnson Matthey bis hin zu Beratern wie dem ehemaligen Direktor des Mossad und Gründer von XM Cyber. Das verschafft unseren Portfoliofirmen einen echten Wettbewerbsvorteil.

Hinkt Europa beim Thema Cybersecurity – wie oft gesagt – tatsächlich noch hinterher?
Diese Wahrnehmung ist längst überholt. Europa hat heute erstklassige Ingenieure, hervorragende Forschungseinrichtungen und Founder mit internationaler Perspektive. Was häufig fehlt, sind Investoren, die Deeptech wirklich verstehen – und wissen, wie man globale Go-to-Market-Strategien aufbaut. Und genau hier setzen wir an. Unser Team kommt aus Investmentbanking, Private Equity und Führungsrollen in globalen Tech-Unternehmen. Wir kombinieren finanzielle Disziplin mit Unternehmergeist. Europa muss nicht das Silicon Valley kopieren. Wir müssen strategisch, international und langfristig denken – dann gewinnen wir.

Was rätst Du europäischen Gründerinnen und Gründern im Bereich Cybersecurity und B2B-SaaS?
Erstens: Denkt global ab Tag eins. Baut nicht für eine Region – baut für die Welt.
Zweitens: Umgebt euch mit Menschen, die Dinge voranbringen. Am Ende zählt nicht, was auf dem Whiteboard steht, sondern was ihr umsetzt. Und drittens: Vertrauen ist entscheidend. In der Cybersicherheit ist Glaubwürdigkeit euer größtes Kapital. Und noch ein Punkt: Geduld. Die größten Erfolge entstehen nicht aus Hype, sondern aus langfristiger Überzeugung.

Du hast in Investmentbanking, Industrie und Wissenschaft gearbeitet. Wie prägt das deine VC-Strategie?
Am Ende geht es darum, Muster zu erkennen – und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Meine Jahre im Investmentbanking haben mich darin geschult, präzise zu arbeiten. Die Leitung eines Industrieunternehmens mit 500 Millionen US-Dollar Umsatz hat mir gezeigt, was es heißt, Verantwortung zu tragen und Dinge wirklich umzusetzen. Und aus der Wissenschaft – insbesondere aus der Spieltheorie – habe ich gelernt, strategisch zu denken, auch wenn nicht alle Variablen direkt greifbar sind. Venture Capital vereint all das. Es braucht Verständnis für Zahlen, Daten und Fakten, Intuition und gutes Timing. Bei Planven geht es uns nicht um kurzfristige Trends, sondern um Technologien, die langfristig Bestand haben und neue Maßstäbe setzen.

Was steht als Nächstes bei Planven und in Europas Tech-Szene an?
Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Blütephase für europäisches Venture Capital – insbesondere in den Bereichen Cybersicherheit, Healthtech und angewandte KI. Mit Planven wollen wir weiterhin Gründerinnen und Gründer unterstützen, die tiefes technologisches Know-how mit echter globaler Ambition verbinden. Die nächsten europäischen Unicorns entstehen genau jetzt – durch Fokus, Disziplin und langfristige Vision. Unsere Aufgabe als Investoren ist es, dafür zu sorgen, dass diese Gründer in Europa bleiben, um von hier aus globale Champions aufzubauen.

WELCOME TO STARTUPLAND


SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland

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Foto (oben): Planven



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