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Rheinmetall-Tochter Blohm+Voss baut Überwasserdrohnen | heise online


Überwasserdrohnen für zivile und militärische Anwendungen baut Blohm+Voss. Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat angekündigt, dass auf der Hamburger Werft die Serienfertigung des Unmanned Surface Vessel (USV) Kraken K3 Scout angelaufen ist.

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Kraken K3 Scout ist 8,50 Meter lang und knapp 2 Meter breit. Als Antrieb dient ein Dieselmotor, der das Boot auf maximal 55 Knoten, knapp 102 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Bei einer Geschwindigkeit von 25 Knoten (etwa 46 Kilometer pro Stunde) soll die Reichweite 650 Seemeilen, etwa 1200 Kilometer betragen.

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Kraken K3 Scout

Das unbemannte Überwasserfahrzeug kann für militärische oder zivile Zwecke ausgestattet werden. Die Einsätze sollen, ja nach Mission, bis zu 30 Tage dauern. Dabei wird das USV ferngesteuert. In Zukunft soll es aber operieren können.

Je nach Ausstattung kann es laut Rheinmetall „zur Überwachung von Seegebieten, zum Schutz kritischer Infrastruktur oder als Waffenträger für militärische Operationen eingesetzt werden.“

Auch der Transport von Menschen und Material soll möglich sein. Die maximale Zuladung beträgt 600 Kilogramm, die maximale Verdrängung 2,5 Tonnen. Für die Nutzlasten stehen zwei unterschiedlich ausgelegte Bereiche zur Verfügung.

Blohm+Voss werde zunächst rund 200 Stück der USVs pro Jahr bauen, sagte Tim Wagner, Chef von Rheinmetall Naval Systems. „Je nach Auftragslage können wir die Produktion auf bis zu 1000 Einheiten jährlich hochfahren.“

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Kraken K3 Scout wurde von dem britischen Unternehmen Kraken Technology entwickelt. Das Unternehmen stellte das USV im vergangenen Jahr vor. Für die Serienfertigung haben Kraken Technology und Rheinmetall im vergangenen Jahr das Joint Venture Rheinmetall Kraken GmbH gegründet. Blohm+Voss wurde von der Bremer Lürssen Werft übernommen. 2025 kaufte Rheinmetall die Marinesparte von Lürssen, zu der neben weiteren Werften auch Blohm+Voss gehört.


(wpl)



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Marvell: Bericht über Verhandlungen mit Google zur Entwicklung zweier KI-Chips


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der US-Konzern Google befindet sich in Gesprächen mit dem Chipdesigner Marvell Technology über die Entwicklung zweier neuer Chips, die KI-Modelle effizienter ausführen sollen. Das berichtete am Sonntag das Techportal The Information mit Verweis auf zwei Personen, die mit den Gesprächen direkt vertraut sind.

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Dem Bericht zufolge könnte der mögliche Deal zwei unterschiedliche Chips umfassen: eine Speicherverarbeitungseinheit als Ergänzung zu Googles Tensor Processing Unit (TPU) und eine neue TPU zur effizienteren Ausführung von KI-Modellen.

Googles mögliche Kooperation mit Marvell deutet laut dem Finanzportal Finanzen.net auf eine Doppelstrategie hin. Die konzerneigenen TPUs sollen technologisch weiterentwickelt und die Chips stärker als eigenständige Cloud-Produkte positioniert werden.

Parallel dazu versuche Google, den Absatz seiner eigenen KI-Hardware über Partnerschaften mit anderen Cloud-Anbietern und Großkunden auszuweiten. Gerade erst wurde bekannt, dass Anthropic im großen Stil Googles TPUs einsetzen will, um auf ihnen seine Claude-Modelle laufen zu lassen.

Bislang arbeitet Google bei der Chipentwicklung vor allem mit dem US-Halbleiterkonzern Broadcom zusammen. Laut The Information strebt die Alphabet-Tochter angesichts der stark steigenden Nachfrage nach ihren Chips aber eine Diversifizierung der Lieferantenbeziehungen zu Broadcom an. Das liegt im Trend. Infolge des zunehmenden Wettbewerbs im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) versuchen Tech-Konzerne wie eben Google oder auch Meta ihre Abhängigkeit von externen Chipherstellern zu verringern und zunehmend eigene Chips zu entwickeln.

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Für Marvell wäre eine Zusammenarbeit mit Google hingegen ein weiterer prestigeträchtiger Auftrag. Nach dem Bekanntwerden der Gespräche mit Google legte der Kurs der Marvell-Aktie laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters an den Börsen stark zu.

Ende März investierte bereits der US-Chip-Konzern Nividia zwei Milliarden US-Dollar in Marvell. Beide Unternehmen gehen zudem eine strategische Partnerschaft ein. Diese soll Kunden, die auf Nvidia-Architekturen aufbauen, die Nutzung der von Marvell entwickelten, kundenspezifischen KI-Chips in Kombination mit Nvidias Netzwerkkomponenten und Prozessoren erleichtern. Marvell positioniert sich seit einigen Jahren gezielt als Anbieter solch maßgeschneiderter Spezialchips für Hyperscaler. Die Nachfrage nach solchen kundenspezifischen Lösungen wächst rasant, wie das Interesse von Nvidia und nun auch Google zeigt.


(akn)



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Google Gemini weitet Zugriff auf El Salvadors Gesundheitssystem aus


El Salvadors Präsident Nayib Bukele startet in seinem Land ein neues Tech-Experiment. In einer landesweiten Radio- und Fernsehansprache kündigte er in der vergangenen Woche die Ausweitung eines KI-gestützten Telemedizinprogramms zur Versorgung und Nachsorge von Menschen mit chronischen Erkrankungen an. Laut Bukele beginnt nunmehr die nächste Etappe des Programms.

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„Dies ist die zweite Phase, die sich auf Patienten mit chronischen Erkrankungen konzentriert … wir befinden uns auf einem neuen Niveau; wir sprechen über Diabetes, Bluthochdruck, Nierenerkrankungen“, so Bukele. Er sei „sehr begeistert, denn wir schaffen das beste Gesundheitssystem der Welt“.

Im Mittelpunkt des Programms steht die mobile Smartphone-Anwendung „DoctorSV“. Die Regierung hatte diese im November 2025 eingeführt. Es handelt sich um eine Plattform, die Videokonsultationen mit Ärzten, elektronische Rezepte und eine digitale Patientenakte integriert. Künftig soll sie auch die Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und hohem Cholesterinspiegel überwachen. Das in Zusammenarbeit mit dem US-Konzern Google entwickelte System nutzt Googles KI-Agenten Gemini. Ein bedeutender Teil der Verwaltung des öffentlichen Gesundheitssystems El Salvadors wird also an ein KI-System von Google übergeben.

Die Ankündigung erfolgt, nachdem die Regierung erst im vergangenen Jahr 7.700 Beschäftigte im Gesundheitswesen entlassen hat, darunter Allgemeinmediziner, Fachärzte, Internisten, Pflegekräfte und Mitarbeiter der Primärversorgung, und dafür viel Kritik einstecken musste.

Bei seinem Auftritt wurde Bukele von Guy Nae, Direktor von Google Cloud für den öffentlichen Sektor in Lateinamerika, sowie mehreren salvadorianischen Gesundheitsexperten begleitet. Einer von ihnen, der Facharzt Edgardo Von Euw, erläuterte, dass das Programm darauf abzielt, Menschen mit chronischen Erkrankungen zu identifizieren. „Künstliche Intelligenz wird dabei eine große Hilfe sein, da sie die in den Krankenakten vorhandenen Risikofaktoren auswertet.“

Im Wesentlichen funktioniert das Programm so, dass jeder Salvadorianer die DoctorSV-App herunterladen, eine Patientenakte anlegen und seine Symptome in ein Formular eingeben kann. Das System wertet die Daten aus und vereinbart dann einen Termin mit einem Arzt, der die Diagnose stellt. Anschließend empfiehlt die KI die notwendigen Untersuchungen und überwacht die Behandlung – sowohl bei gelegentlichen Konsultationen als auch bei chronischen Erkrankungen.

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Die Regierung von El Salvador und Google Cloud hatten im Sommer 2023 eine Vereinbarung über sieben Jahre öffentlich gemacht, die „das Land auf seinem Weg zu einem Technologiezentrum in Zentralamerika unterstützen“ soll. Bukeles Regierungspartei Nuevas Ideas (NI) verabschiedete kurz darauf eine Verordnung, wonach der Staat El Salvador mindestens 500 Millionen US-Dollar für die Umsetzung dieser „strategischen Allianz“ mit Google bereitstellen muss. Die Projektdetails allerdings blieben vertraulich.

Präsident Bukele setzt nicht nur im Bereich Gesundheitswesen auf globale Tech-Konzerne. Ende vergangenen Jahres vereinbarte er mit X-Chef Elon Musk den Einsatz des KI-Chatbots Grok in El Salvadors öffentlichen Schulen, um das weltweit erste landesweite KI-gestützte Bildungsprogramm zu starten.

Zuvor hatte El Salvador im September 2021 als erstes Land der Welt Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Die Regierung versprach einen besseren Zugang zu Zahlungssystemen für Arme, leichtere Rücküberweisungen von Auslandssalvadorianern und mehr ausländische Investitionen. Nichts von alledem trat ein; nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung nutzte die Kryptowährung als Zahlungsmittel. Kritiker hingegen warnten wegen der großen Volatilität des Bitcoins von Beginn an vor Gefahren für die währungspolitische Stabilität, fehlender Transparenz und möglicher Geldwäsche. Anfang 2025 hob El Salvadors Parlament auf Druck des Internationalen Währungsfonds IWF die Anerkennung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel wieder auf. Dennoch hält das Land weiterhin große Bitcoin-Reserven.


(akn)



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Illegale Preisabsprachen: Kalifornien untermauert Vorwürfe gegen Amazon


Der US-Onlineversandhändler Amazon soll Levi’s und andere namhafte Marken zu Preisabsprachen gezwungen haben. Das geht aus am Montag freigegebenen Gerichtsdokumenten hervor, über die unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Die mutmaßlichen Absprachen beeinflussten wiederum die Preise für eine Vielzahl von Waren auf den Websites von US-Einzelhändlern wie Walmart, Home Depot und anderen.

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Die nun bekannt gewordenen Dokumente sind Teil einer im Jahr 2022 eingereichten Kartellklage des US-Bundesstaats Kalifornien gegen Amazon. Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta beschuldigt in der Klage (PDFPDF) Amazon, Drittanbietern Knebelverträge aufzuzwingen, die es ihnen verbieten, ihre Waren günstiger auf anderen Handelsplattformen zu verkaufen. Amazon nutze seine Marktmacht dazu, Endkundenpreise in die Höhe zu treiben, um seine Gewinnmargen zu schützen, so der Vorwurf. Der Prozessbeginn ist für Januar 2027 geplant.

Kalifornien beantragte im Februar bei einem Gericht in San Francisco, Amazon die als Preisabsprachen bezeichneten Praktiken bis zum Prozessauftakt zu untersagen. Die nun veröffentlichte Akte ist eine Version dieses Antrags, in der die zuvor geschwärzten internen Dokumente entfernt wurden.

Das Dokument zeigt, wie Amazon Marken mutmaßlich unter Druck setzte, andere Händler zu Preiserhöhungen zu bewegen. „Die im Rahmen der Beweisaufnahme gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass Amazon, seine Lieferanten und konkurrierende Einzelhändler Preisabsprachen treffen“, heißt es da. „Immer wieder, über Jahre und Produktkategorien hinweg, kontaktiert Amazon seine Lieferanten und weist sie an, die Preise auf den Websites der Konkurrenz zu manipulieren. Sollten die Lieferanten dieser Anweisung nicht Folge leisten, drohen sie mit schwerwiegenden Konsequenzen.“ Den Gerichtsdokumenten zufolge ließen sich Händler von Amazons Verhandlungsmacht einschüchtern und stimmten aus Angst vor Strafen Preiserhöhungen auf konkurrierenden Websites zu.

„So explizit und eklatant wird Preisabsprache selten schriftlich festgehalten“, sagte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta gegenüber der US-Tageszeitung New York Times.

Die Akte dokumentiert die Geschäftspraktiken von Amazon mehr als einem Dutzend Fälle, in denen Amazon-Mitarbeiter Lieferanten kontaktierten, nachdem sie Produkte mit niedrigeren Preisen auf konkurrierenden Websites entdeckt hatten. Amazon versuchte demnach auf diese Weise, sich die besten Preise für eine breite Palette an Produkten zu sichern, darunter Levi’s-Bekleidung, Dünger, Augentropfen, tragbare Generatoren und Audio-Equipment.

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Amazon sieht sich zudem einer Klage wegen Kartellrechtsverstößen in mehreren Fällen durch die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) und 17 US-Bundesstaaten gegenüber. Sie beschuldigen den Online-Händler der Benachteiligung von Drittverkäufern auf seiner Plattform Amazon Marketplace und der Aufrechterhaltung eines illegalen Monopols im Online-Handel durch die Bevorzugung eigener Produkte. Laut der Klage habe dies zu „künstlich überhöhten Preisen“ geführt.

Zudem wurde Amazon vorgeworfen, Kunden unwissentlich mittels sogenannter „Dark Pattern“-Technik zum Abschluss eines Amazon Prime-Abos verleitet und die Kündigung des kostenpflichtigen Dienstes für US-Kunden erschwert zu haben. Im Fall der untergeschobenen Prime-Abos einigte sich die FTC mit Amazon im September. Der Onlinehandelsriese sowie zwei verantwortliche Amazon-Manager akzeptieren einen Vergleich, in dessen Rahmen der Konzern eine Milliarde US-Dollar Strafe zahlt. Zusätzlich muss Amazon 1,5 Milliarden US-Dollar an übervorteilte US-Kunden zurückzahlen.

Die noch offenen FTC-Klagen sollen ab März verhandelt werden. Auch deshalb werde der Fall in Kalifornien laut der Nachrichtenagentur Bloomberg mit besonderer Spannung erwartet, da er ab Januar kommenden Jahres noch vor den anderen Verfahren verhandelt wird. Jedes dieser Verfahren könnte zur Zerschlagung von Amazons Einzelhandelsgeschäft führen, so Bloomberg.


(akn)



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