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Rockstar-Hack: GTA Online setzt über eine Million Euro am Tag um

Live-Service-Spiele sind für Publisher die goldene Zukunft, aller hochkarätigen Fehlschläge zum Trotz. Warum zeigen die von Hackern bei Rockstar erbeuteten Finanzdaten: GTA Online setzt trotz seines Alters durchschnittlich umgerechnet mehr als eine Million Euro pro Tag um. Die Zahlen untermauen aber noch mehr als das.
Nachdem Hacker Daten von Rockstar erbeutet hatten, forderten sie eigentlich ein Lösegeld, um eine Veröffentlichung zu verhindern. Das Material sei jedoch „nicht wesentlich“, ließ Rockstar verlauten, GTA 6 nicht betroffen. Gezahlt wurde nichts, die Daten liegen nun im Netz.
Irre Summen
Analysiert hat sie unter anderem User „Lexiture“ aus dem dem GTA-Forum. Demnach hat Rockstar mit GTA Online zwischen September und April 2026 im Schnitt 9,5 Millionen US-Dollar pro Woche umgesetzt, auf das Jahr geschätzt rund 500 Millionen US-Dollar (~423 Millionen Euro), und das, obwohl GTA Online bereits 13 Jahre auf dem Buckel hat. Pro Tag fließen damit 1,15 Millionen Euro in die Kassen des Unternehmens, wenn die Zahlen korrekt sind.
Das erklärt, warum sich Rockstar mit GTA 6 Zeit lassen und enorme Entwicklungskosten stemmen kann. Man hat schlicht noch ein gut laufendes Produkt. Die Zahlen belegen außerdem noch einmal deutlich, warum die Weiterentwicklung von Red Dead Online eingestellt wurde. Dessen wöchentlicher Umsatz lag zwischen Juni 2024 und April 2026, also in einem größeren Zeitraum, durchschnittlich bei nur 500.000 US-Dollar oder 26,4 Millionen US-Dollar im Jahr. Insgesamt ist das viel Geld, im Vergleich jedoch extrem wenig.
Die wenigsten zahlen
Das meiste Geld stammt dabei aus den USA: Dort wird sechsmal so viel Umsatz wie im nachfolgenden Land, dem Vereinigten Königreich, erzeugt. Geld wird außerdem in Deutschland ausgegeben, das auf Platz drei liegt, hier allerdings nur noch ein Zehntel so viel wie in den USA. Drei Viertel des Geldes stammt zudem aus dem Verkauf von Shark Cards, also Spielwährung, das Abo GTA+ macht nur ein Viertel der Summen aus. Dabei zahlen nur die wenigsten Spieler, lediglich etwa vier Prozent geben Geld aus.
Interessant ist außerdem, welche Plattform das Geld einbringt. Bei den aktiven Spielern liegen PlayStation 4 und, mit weitem Abstand die PlayStation 5, an der Spitze. Die aktuelle Sony-Konsole generiert außerdem die höchsten Umsätze. Microsoft-Plattformen sind deutlich abgeschlagen. Und der PC? Hat zwar nur etwas weniger wöchentlich aktive Spieler als die Xbox One, aber auch diejenigen, die am wenigsten investieren. Hier erzeugt jeder aktive Nutzer nur 0,30 Cent Umsatz, auf der PlayStation 5 sind es 1,29 Euro. Die Frage, warum mit einer PC-Version von GTA 6 erst zeitverzögert zu rechnen ist, beantwortet sich dadurch von selbst.
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Asus ROG Mainboards: Enthusiast trifft auf Ultra-Enthusiast
Asus präsentiert zur Computex 2026 zwei neue Mainboards für den Sockel AM5. Keines der beiden spricht preisbewusste Käufer an, kommen sie doch beide aus der Crosshair-Serie des Herstellers, die üblicherweise die Speerspitze des Portfolios darstellt. Beide Sondereditionen sollen vor allem über ihre Optik punkten.
Das ROG Crosshair 2006 geht optisch zu den Anfängen zurück
Bereits vor zwei Wochen zeigte Asus die Sonderedition ROG Crosshair 2006 vorab und zog damit viel Aufmerksamkeit auf sich.
Während es sich auf technischer Seite „nur“ um ein Crosshair X870E Dark Hero handelt, ist es vor allem das Erscheinungsbild, das nostalgische Käufer ansprechen soll. Kupfer-Optik und RAM-Slots in blauem und weißen Plastik wecken Assoziationen zum namensgebenden Jahr 2006 und erinnern explizit an das erste Crosshair-Mainboard für den Sockel AM2. Auch das ursprüngliche ROG-Logo findet seinen Weg auf die Platine im Retro-Look.
Mit 20+2+2 Power Stages, hochwertigen Kondensatoren, fünf M.2 Slots, WiFi 7, sowohl 5 Gbit als auch 10 Gbit LAN sowie den Q‑Design-Komfortfunktionen für den Zusammenbau ist das Mainboard bereits üppig ausgestattet. Hinzu kommt noch ein 2 Zoll großes OLED-Display mit exklusiven Animationen für das Sondermodell. Wem das alles nicht reicht, der bekommt von Asus auf der Computex aber noch einen saftigeren Brocken vorgesetzt.
Das ROG Crosshair X870E Edition 20 geht noch eine Spur weiter
Mit dem ROG Crosshair X870E Edition 20 wird eines der teuersten AM5-Boards des Herstellers in Schwarz und Gold neu aufgelegt. Als Basis wurde augenscheinlich das ROG Crosshair X870E Glacial herangezogen, wie der Aufbau der Kühlkörper und die Abdeckungen verraten. Dieses Luxusbrett im E-ATX-Format rangiert sogar noch über der „Extreme“-Variante des X870E Crosshair und schlägt im Preisvergleich mit über 1.000 Euro zu Buche.
Die technische Basis ist praktisch schon als Overkill zu bezeichnen: Die Spannungsversorgung setzt auf ein 24+2+2 Phasendesign, das selbst extrem übertaktete 16-Kerner mit stabiler Spannung versorgen soll. Es sollen bis zu neun M.2 SSDs Verwendung finden, wobei wie beim Glacial hier von der Nutzung einer Adapterkarte für den PCIe-Slot auszugehen ist.
Der besondere Clou der Jubiläumsedition: Das Board kommt von Haus aus mit einer integrierten AIO-Kühlung, die mit einem Vollkupferblock sowohl CPU als auch Spannungswandler kühlt. Wie das Bild zeigt, wird sie von einem geradezu gigantischen Display bedeckt. Selbst vor dem Hintergrund eines E-ATX-Boards wirkt die ROG Ryujin 360 Edition 20 riesig.
Es handelt sich hierbei tatsächlich um zwei 6,67 Zoll große Displays, die zu einer Einheit vereint wurden. Die Displayeinheit ist schwenkbar und soll zusammen mit der Astral GeForce RTX 5090 Edition 20 synchronisierbar sein.
Asus bleibt Preise und ein Releasedatum schuldig
Zu keinem der beiden Boards gibt es konkrete Informationen in Bezug auf Preis oder Marktstart. Bei den „Edition 20“-Produkten spricht Asus vage von „im Verlauf des Jahres 2026“. Für das Crosshair 2006 gibt es keine weitere Aussage, aber ein Marktstart vor dem Crosshair X870E Edition 20 scheint wahrscheinlich.
Bezüglich der Preise werden sich beide Boards mit Sicherheit oberhalb der Platinen einfinden, auf denen sie basieren. Das Crosshair X870E Dark Hero (als Basis für das Crosshair 2006) ist ab ab 675 Euro zu finden. Das Crosshair X870E Glacial (als Basis für das Crosshair 20 Edition) hingegen startet ab 1.043 Euro
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OLED-Monitore der Zukunft: LG lockt mit HDR True Black 1000, 220 ppi, BFI und DFR 2.0

Auf der Computex will LG ein OLED-Display für Spieler zeigen, das erstmals die Anforderungen des VESA-Standards DisplayHDR True Black 1000 erfüllen soll. Das bedeutet mindestens 1.000 cd/m² in der Bildmitte. In der Spitze soll das OLED-Panel sogar 2.000 cd/m² bieten. Außerdem gibt es 5K OLED mit 220 ppi zu sehen.
Erstmals True Black 1000 für Monitore
Während allmählich die ersten OLED-Monitore mit DisplayHDR True Black 600 auf den Markt kommen, gibt es die nächsthöhere Stufe DisplayHDR True Black 1000 bisher nur bei Notebook-Displays.
Die Zahlen stehen für die Mindestanforderung bei der Helligkeit für einen Bereich von 8 Prozent der Bildfläche im Zentrum des Displays. True Black 600 verlangt entsprechend nach 600 cd/m². Für True Black 1000 müssen es gleich 1.000 cd/m² sein. Der Sprung ist also riesig und wurde von Monitoren bisher nicht genommen. Auch für die ganze Bildfläche steigt die Mindestanforderung bei der Helligkeit: 500 cd/m² müssen es dort sein, während True Black 600 nur 350 cd/m² verlangt. Die nachfolgend eingebettete Tabelle der VESA liefert noch mehr Details.
Bislang liegt allerdings nur die knappe Beschreibung aus der öffentlichen Ankündigung von LG Display vor, die eben auch von einer Spitzenhelligkeit (peak) von 2.000 cd/m² spricht. Das dürfte punktuell, also für einen winzigen Teil der Bildfläche, gelten. Nicht einmal Angaben zu Größe und Auflösung werden gemacht.
Moreover, LG Display will present a next-generation zone featuring panels such as a Gaming OLED that reaches the level of the DisplayHDR True Black 1000 standard set by the Video Electronics Standards Association (VESA), delivering accurate color reproduction as intended by content creators. The panel reaches peak brightness of 2,000 nits, offering highly vivid visuals based on enhanced contrast.
LG Display
Ein 27″-OLED-Panel mit 5K und 220 ppi
Ein weiterer Blick in die Zukunft ist das 27″-OLED-Panel mit 5K-Auflösung und 220 ppi Bildpunktdichte. Damit dürften 5.120 × 2.880 Pixel gemeint sein, die bei einer Diagonale von 27 Zoll eben gerundet 220 ppi bedeuten.
Bei LCD gibt es 220 ppi schon, etwa in Form des Asus ProArt PA27JCV. Für einen OLED-Monitor wäre das aber eine neue Bestmarke. Allerdings arbeitet auch der Konkurrent Samsung Display daran und hatte bereits zur CES 2025 ein QD-OLED-Panel mit 5K auf 27 Zoll und 220 ppi präsentiert.
Letztlich dürfte sich die Herstellung der winzigen OLED-Pixel noch so schwer gestalten, dass es bisher zu keiner Markteinführung kam.
Black Frame Insertion (BFI) für OLED
In der Pressemitteilung beschreibt LG Display außerdem den zukünftigen Einsatz der Technik Black Frame Insertion (BFI) für OLED. Im LCD-Bereich wird BFI schon länger eingesetzt. Dabei werden zwischen den eigentlichen Bildern (Frames) schwarze Zwischenbilder eingefügt. Das soll vor allem die Bewegungsunschärfe bei LCDs reduzieren. LG spricht jetzt im Kontext OLED davon, dass BFI dafür sorgt, dass „Inhalte mit extrem hoher Bildwiederholrate flüssig wiedergegeben werden, ohne dass eine High-End-Grafikkarte nötig ist“.
DFR 2.0, ein verbesserter Dual Mode?
Die inzwischen verbreitete Dual-Mode-Technik, bei der von der nativen Auflösung auf eine geringere Auflösung mit stark erhöhter Bildwiederholrate umgeschaltet werden kann, nennt LG Display Dynamic Frequency & Resolution (DFR). Zur Computex soll es einen Ausblick auf DFR 2.0 geben. Was sich dahinter verbirgt, bleibt vorerst unklar.
ComputerBase konnte die Neuheiten von LG Display vor Ort noch nicht in Augenschein nehmen. Sobald Bildmaterial vorliegt, wird es an dieser Stelle ergänzt.
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Für Schüler und Studenten: Dell bringt neues XPS 13 ab 799 Euro nach Deutschland

Dell bringt das neue XPS 13 für Schüler und Studenten ab 799 Euro nach Deutschland. Bislang stand noch nicht fest, ob Dells für Nordamerika angekündigter „Back to School“-Rabatt auch hierzulande zum Tragen kommen wird. In den USA wird die Antwort auf das Apple MacBook Neo inklusive Rabatt ab 599 US-Dollar vor Steuern angeboten.
Rabattaktion läuft bis 31. Oktober
Das geht aus einer deutschen Pressemitteilung hervor, die die deutsche Pressestelle heute der nächtlichen Ankündigung des neuen XPS 13 im Rahmen der Computex nachgereicht hat. Demnach gilt das Angebot für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende von Hochschulen bis zum 31. Oktober dieses Jahres. Dell stellt aber klar, dass Studenten oder Auszubildende ab 16 Jahren an Hochschulen, Universitäten oder vergleichbaren Bildungseinrichtungen das ganze Jahr über Anspruch auf einen Studentenrabatt haben. Lediglich Schüler sind nach der Frist davon ausgeschlossen.
Exklusives Angebot für Schülerinnen und Schüler sowie an Studierende von Hochschulen. Angebot gültig bis 31.10.2026. Jeder Student oder Auszubildende ab 16 Jahren an Hochschulen, Universitäten oder vergleichbaren Bildungseinrichtungen hat das ganze Jahr über Anspruch auf einen Studentenrabatt.
Dell
Regulärer Preis bleibt unbekannt
Den regulären Preis des XPS 13 hat Dell Deutschland hingegen weiterhin nicht bekannt gegeben. „Die Preise werden zum Marktstart bekanntgegeben“, heißt es vom Hersteller. Dieser ist für den weiteren Sommer geplant. Für die USA hatte Dell einen regulären Preis von 699 US-Dollar vor Steuern genannt, während das „Back to School“-Angebot bei 599 US-Dollar startet.
Das MacBook Neo bleibt günstiger
Das MacBook Neo kostet in den USA ebenfalls 599 US-Dollar – ohne Rabatte. Der Preis für den Bildungssektor liegt hingegen bei lediglich 499 US-Dollar vor Steuern. In Deutschland belaufen sich die Startpreise auf 699 Euro respektive 599 Euro. Mit Rabatt muss man für das neue XPS 13 somit 200 Euro mehr als bei Apple auf den Tisch legen.
XPS 13 soll besseres Gesamtpaket bieten
Dell brüstet sich beim XPS 13 hingegen mit einem besseren Gesamtpaket und umfangreicheren Upgrade-Optionen. Das Notebook lässt sich mit Intel Wildcat Lake und Panther Lake bestücken, der RAM reicht von 8 GB bis 32 GB und die SSD kann maximal 1 TB groß sein. Darüber hinaus verbaut Dell ein bis zu 120 Hz schnelles 13,4-Zoll-Display mit 2.560 × 1.600 Pixeln, 100 Prozent DCI-P3 und Touch-Unterstützung. Alle weiteren Details sind dem Artikel zur Ankündigung des XPS 13 zu entnehmen.
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