Connect with us

Künstliche Intelligenz

Sapperlot: Deutsche Telekom mietet fremde Glasfaseranschlüsse mit Bitstrom


Die Deutsche Telekom bucht Bitstrom-Vorleistungen der regionalen Glasfaser-Netzbetreiber e.discom und Wemacom. Beide betreiben Anschlussnetze in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs. Danke Open Access möchte die Telekom über die fremden Anschlussleitungen Kunden für ihre eigenen Glasfasertarife gewinnen.

Weiterlesen nach der Anzeige


Auf einer Landkarte Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns sind die Ausbaugebiete Wemacoms orange und die Ausbaugebiete e.discoms grün markiert.

Auf einer Landkarte Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns sind die Ausbaugebiete Wemacoms orange und die Ausbaugebiete e.discoms grün markiert.

Die Glasfaser-Ausbaugebiete Wemacoms und e.discoms, in denen die Deutsche Telekom fortan Bistrom-Zugänge zukauft.

(Bild: Deutsche Telekom)

Dieser Schritt ist für die Deutsche Telekom ungewöhnlich, setzt sie doch in aller Regel auf eigene Anschlussleitungen oder die Miete von Fasern. Mitbewerber kritisieren schon lange den Überbau vulgo Doppelausbau durch die Telekom, also das parallele Verlegen eigener Leitungen neben bereits bestehende Kabeln anderer Netzbetreiber. Im Nordosten Deutschlands wagt der Marktführer jetzt ein anderes Modell: Bei Bitstrom kümmert sich der Eigentümer der Leitung um den Datenfluss des Kunden; dieser Datenfluss wird dann regional oder zentral an den vermarktenden Anbieter (hier die Telekom) übergeben, der sich, vereinfacht gesagt, um die Vermittlung ins Internet und die Abrechnung mit dem Endkunden kümmert.

Die Bekanntgabe der langfristigen Verträge auf der Messe Nørd 2026 in Rostock sorgte am Mittwoch für rundum glückliche Gesichter. Nicht nur die beteiligten Netzbetreiber streuten einander Blumen, auch die Politik trat an: „Kooperationen im Glasfaserausbau sind ein wichtiger Baustein für ein modernes und leistungsfähiges digitales Infrastrukturangebot in Mecklenburg-Vorpommerns Unternehmen und Haushalten”, weiß Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau in Mecklenburg-Vorpommern (SPD). Er erkennt „ein wichtiges Signal für den gemeinsamen Weg beim Ausbau leistungsfähiger Glasfasernetze und für die digitale Zukunft unseres Landes”.

Ein „wichtiges Signal” sieht auch der IKT-Verband VATM (Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt), zu dessen Mitgliedern e.discom zählt. „(Die Kooperation) zeigt: Der Bitstrom-Einkauf der Telekom bei alternativen Anbietern funktioniert. Wir begrüßen dies ausdrücklich und erwarten, dass die Telekom diesen Weg nun bundesweit geht und die Bitstrom-Angebote der Wettbewerber in ganz Deutschland nutzt”, kommentiert VATM-Geschäftsführer Frederic Ufer.

Sonst lehne die Telekom die Nutzung von Open Acess nämlich ab, „teils mit fadenscheinigen Begründungen”. Auch der Branchenverband BREKO (Bundesverband Breitbandkommunikation) fordert bundesweites Engagement der Telekom über Bitstrom, weil dies allen diene: Kunden hätten mehr Auswahl, die Netzbetreiber bessere Auslastung und die Telekom mehr Kunden. „Diese Win-win-Situation entsteht aber nur bei fairen Kooperationen. Bitstrom-Vorleistungen, wie sie die Telekom bei e.discom und Wemacom einkauft, sind dafür die passende technische Grundlage. Denn anders als das bisher von der Telekom bevorzugte Fasermietmodell ermöglicht Bitstrom eine ausgewogenere Verteilung von Wertschöpfung und Investitionsrisiko zwischen Netzbetreiber und Diensteanbieter.”

Aus Sicht Rodrigo Diehls, Chef der Telekom Deutschland GmbH, laufen die Verbände eine offene Tür ein: „Die Telekom steht für langfristige Kooperationen. Jeden dritten Glasfaseranschluss bauen wir mit Partnern.”

Weiterlesen nach der Anzeige

e.discom erreicht rund 80.000 Haushalte und Unternehmen, vorwiegend in Brandenburg und zu einem kleinen Anteil in Vorpommern. Ihnen stehen die Telekom-Glasfasertarife sofort zur Auswahl.

Wemacom hat sogar 140.000 potenzielle Kunden erschlossen, vorwiegend in Mecklenburg und zu einem geringen Teil im Nordwesten Brandenburgs. Über Wemacom wird die Telekom voraussichtlich Ende des Jahres in den Markt einsteigen.

Insgesamt haben die beiden regionalen Netzbetreiber Glasfaseranschlüsse (FTTH) in rund 400 Kommunen. Wie die Deutsche Telekom betont, wurden diese Anschlüsse „meist staatlich gefördert” gelegt.


(ds)



Source link

Künstliche Intelligenz

OpenAI beendet Entwicklung des KI-Browsers Atlas


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Im Zuge der Ankündigung seiner GPT-5.6-Familie hat OpenAI angekündigt, seinen KI-gestützten Browser Atlas zum 9. August einzustellen. Einige Funktionen des Browsers verteilt das Unternehmen auf die ChatGPT-Desktop-App sowie die Chrome-Erweiterung.

Weiterlesen nach der Anzeige

Weniger als ein Jahr nach Vorstellung von ChatGPT Atlas im Oktober 2025 hat OpenAI sein Browserprojekt beendet. Damit gibt das Unternehmen den Plan auf, eine KI-unterstützte Alternative zum Beispiel zum Chrome-Browser anzubieten, während andere Unternehmen wie Perplexity mit Comet und The Browser Company mit Dia den Wettstreit um KI-basierte Browser fortführen.

Hintergrund für das Aus von Atlas ist nach Informationen von TechCrunch die Ansage von OpenAI-CEO für Anwendungen, Fidji Simo: Sie sagte im März 2026 gegenüber dem Wall Street Journal, OpenAI werde „Nebenprojekte“ zurückfahren, um Kosten zu sparen. Das Unternehmen werde sich verstärkt auf die Programmierung und Unternehmensanwender fokussieren, hieß es damals. Diese Anweisung hatte bereits zur Folge, dass das KI-Unternehmen sein Tool zur KI-gestützten Videogenerierung, Sora, einstampfte.

Laut OpenAI sollen unter anderem die agentischen Funktionen des Atlas-Browsers, die für Nutzerinnen und Nutzer Aufgaben erledigen können, in Umgebungen integriert werden, in denen Nutzer bereits arbeiten. So integriert das Unternehmen zum einen Funktionen in eine ChatGPT-Erweiterung für Chrome. Diese soll ChatGPT etwa Zugriff auf den Kontext der gerade angezeigten Seite gewähren und es den Nutzern ermöglichen, Fragen zu Webseiten zu stellen, Inhalte zusammenzufassen oder längere Aufgaben direkt im Browser auszuführen. Damit positioniert OpenAI das Tool als direkte Konkurrenz zu Googles Gemini-Integration in Chrome, die einige der gleichen Funktionen erfüllt. Hierzulande steht die Gemini-Integration noch nicht zur Verfügung.

Lesen Sie auch

Überdies bohrt OpenAI seine ChatGPT-Desktop-App auf: Sie soll der Ankündigung des Unternehmens zufolge einen leistungsfähigeren Browser erhalten, mit dem Nutzer Websites durchsuchen, Dateien herunterladen und mit Webseiten interagieren können, ohne ChatGPT verlassen zu müssen. Ferner erhält die App Unterstützung für mehrere Tabs, einen Passwortmanager mit Autofill sowie eine umfassende Authentifizierungsunterstützung inklusive Gerätepasswörtern und Enterprise-SSO sowie eine Download-Option.

Weiterlesen nach der Anzeige

Überdies zieht ein separater Cloud-Browser in die App ein, der remote auf den Servern von OpenAI läuft und als Plattform dient, auf der die Agenten der App Aufgaben im Auftrag des Nutzers ausführen können, erläutert James Sun von OpenAI auf X. Laut Sun zieht auch die Coding-Plattform Codex in die Desktop-App ein. Mit dem Aus von Atlas und der Erweiterung der Desktop-App liefert OpenAI letztlich eine „Super-App“, über die im März 2026 zuerst das WSJ berichtete.


(afl)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Sparpläne bei Volkswagen: Zunächst wird die Modellpalette halbiert


Volkswagen streicht seine Modellpalette deutlich zusammen. Die Zahl der Modelle im Konzern solle schrittweise um bis zu 50 Prozent schrumpfen, die Anzahl möglicher Ausstattungsoptionen um bis zu 75 Prozent sinken, kündigte der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg an.

Weiterlesen nach der Anzeige

Europas größter Autohersteller begründete den Vorstoß damit, dass er sich auf die attraktivsten Marktsegmente konzentrieren wolle. Damit würden Investitionen und Entwicklungsressourcen auf Produkte und Technologien fokussiert, die den größten Mehrwert für Kundinnen und Kunden sowie den höchsten Wertbeitrag für den Konzern lieferten, hieß es. Konzernchef Oliver Blume sagt, die weltweite Produktionskapazität solle von 12 auf 9 Millionen Fahrzeuge sinken.


Update

10.07.2026,

09:49

Uhr

Nach der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zu möglichen weiteren Einsparungen bekräftigt Konzernchef Oliver Blume das Ziel, den Autobauer neu auszurichten. Der Vorstand treibe die Transformation weiter voran, teilte Blume in einem Statement mit. „Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf.“

Blume sprach von der „umfassendsten Neuausrichtung der Konzerngeschichte“. Der Vorstand übernehme damit „Verantwortung für die nachhaltige Zukunft des Unternehmens – in einer Zeit, in der die Automobilindustrie weltweit stark unter Druck steht. Wir begrenzen Risiken, erschließen neue Chancen aus eigener Stärke und setzen ein klares Zeichen für Aufbruch am Wirtschaftsstandort Deutschland.“

„Präsenz auf den großen Weltmärkten stärken“

Finanzvorstand Arno Antlitz ergänzte: „Wir wollen weiterhin in begeisternde Elektrofahrzeuge und neueste Softwarelösungen für unsere Kunden investieren, gleichzeitig unsere Verbrennerfahrzeuge technologisch wettbewerbsfähig halten und unsere Präsenz auf den großen Weltmärkten stärken.“ Dafür müsse der Konzern konsequent Kosten senken, Konzernsynergien heben, Komplexität reduzieren und so die Ertragskraft nachhaltig steigern, betonte Antlitz: „Der Zukunftsplan ist dafür ein starker Hebel.“

Angaben zu einem möglichen Stellenabbau und Werksschließungen, über die Medien zuvor berichtet hatten, machte Volkswagen nicht. Der VW-Aufsichtsrat war am Nachmittag zusammengekommen, um über neue Sparpläne für den Konzern zu beraten. Beschlüsse gab es dazu nicht.

An mehr als einem Dutzend Standorten gab es Proteste gegen die Sparpläne. In Wolfsburg kamen rund 500 Personen zu einer Kundgebung. Mit Tröten und Sirenen zogen sie vor das Vorstandshochhaus. Dort kam danach der Aufsichtsrat zusammen. Auch in dem Kontrollgremium treffen sehr unterschiedliche Vorstellungen aufeinander.

Konzernchef Oliver Blume hatte bereits im Frühjahr angekündigt, an einem neuen „Zielbild 2030“ für den Konzern zu arbeiten und dabei auch den Sparkurs deutlich verschärfen zu wollen. Laut dem Branchenblatt Manager Magazin könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Volkswagen-Werken in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Dem Magazin Spiegel zufolge könnte die Fahrzeugproduktion dort bis Ende 2034 auslaufen: Ab 2031 zunächst in Zwickau und Emden, 2032 bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover und 2034 bei Audi in Neckarsulm, steht dort zu lesen.

Hintergrund zu den Abbau-Plänen bei VW

Vor der Aufsichtsratssitzung sagte ein Sprecher: „Die genauen Inhalte des Zukunftsplans und die damit verbundenen notwendigen Maßnahmen werden heute zwischen Aufsichtsrat und Vorstand der Volkswagen AG erörtert.“ Dabei gehe es unter anderem darum, Komplexität zu reduzieren, Beteiligung zu straffen, Entwicklung und Produktion regionaler auszurichten: „Und ja, wir werden auch Überkapazitäten abbauen müssen.“

Weiterlesen nach der Anzeige

Die IG Metall will Widerstand gegen „Brutalo-Pläne der Konzernspitze“ leisten, wie sie mitteilt. „Im ganzen Land haben die Kolleginnen und Kollegen heute die klare Ansage gemacht: So nicht!“, sagte Gewerkschafts-Chefin Christiane Benner. „Sie haben geackert, sie haben Zugeständnisse gemacht. Statt sich diese Leistung zum Vorbild zu nehmen, konfrontiert der Vorstand die Beschäftigten mit neuen Abbauplänen. Die Wut und Verunsicherung, die dadurch entsteht, ist verständlicherweise groß.“ Sie halte es „für absolut unverantwortlich, wie im Moment mit der Zukunft der Menschen gespielt wird, wie Angst geschürt wird“, sagte Benner bei der Kundgebung in Wolfsburg. „Dass vier Werke in Deutschland geschlossen werden, das dürfen wir als IG Metall nicht mitmachen. Das werden wir nicht akzeptieren.“

Betriebsratschefin Daniela Cavallo forderte den Vorstand auf: „Schluss mit diesen Verunsicherungen. Wir brauchen Klarheit für die Belegschaft. Wir brauchen einen umfassenden Plan.“ Und das beinhalte eben nicht, dass eine Sanierung nur mit Personalabbau und Standortschließungen möglich sei.

Heute fiel der Protest noch vergleichsweise klein aus. Laut IG Metall handelt es sich bei allen Aktionen aber nicht um einen Arbeitskampf, sondern um Informations- oder Protestveranstaltungen. Die Gewerkschaft kündigte aber an, „den Druck in der zweiten Jahreshälfte notfalls weiter zu erhöhen, sollte der Vorstand an seinen Plänen festhalten“. VW riskiere „einen Großkonflikt, der sich gewaschen hat“, warnte Niedersachsens IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger.

Den Auftakt der Proteste hatte am Morgen Osnabrück gemacht, wo sich etwa 70 Vertrauensleute und Betriebsräte nach IG-Metall-Angaben vor dem Werkstor versammelten. Die Beschäftigten warteten nun schon seit zwei Jahren auf eine Entscheidung, wie es mit dem Werk weitergehen solle, sagte der örtliche IG-Metall-Chef Stephan Soldanski. „Wir können uns sehr gut vorstellen, wie sich die Beschäftigten fühlen, wo spekuliert wird, was als Nächstes schließen soll.“

Den größten Zuspruch meldete die IG Metall in Emden: Die Gewerkschaft sprach von rund 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit Trillerpfeifen, Fahnen und Bannern protestierten sie gegen die Sparpläne und die drohende Schließung ihres Standortes. Bei einer Aktion vor dem Werkstor kamen zum Schichtwechsel von Früh- und Spätschicht zahlreiche VW-Beschäftigte und auch Gewerkschafter anderer Unternehmen zusammen.

In Ingolstadt versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben am Audi-Stammsitz rund 250 bis 300 Menschen zu einem Flashmob. Wenn der Konzern glaube, der Belegschaft Abbaupläne über die Presse mitteilen zu können, sei dies die Antwort – und nur ein kleiner Vorgeschmack, sagte ein Sprecher.

In Zuffenhausen protestierten laut Gewerkschaft spontan 250 Porsche-Beschäftigte. Geplant war für sie eigentlich nur ein Autokorso in Stuttgart, an dem rund 200 Fahrzeuge teilnahmen. Weitere Aktionen waren in Neckarsulm, Braunschweig, Stuttgart, Hannover, Kassel, Chemnitz, Dresden, Zwickau, Leipzig, München, Nürnberg und Salzgitter geplant.

Die Lage im Aufsichtsrat ist kompliziert, und aus Sicht der Beschäftigten gar nicht mal so schlecht. Denn neben den Arbeitnehmervertretern hat sich auch das Land Niedersachsen bereits ablehnend zu den Plänen geäußert. Werksschließungen seien keine Zukunftsstrategie, so Niedersachsens Vize-Regierungschefin Julia Willie Hamburg (Grüne).

Das Land ist mit 20 Prozent an VW beteiligt, Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) und dessen Stellvertreterin Willie Hamburg sitzen dort im Aufsichtsrat. Zusammen mit den zehn Arbeitnehmervertretern sind sie in der Mehrheit, derzeit sogar deutlich, denn einer der eigentlich zehn Sitze der Kapitaleigner ist unbesetzt.

Dass die Vorschläge des Vorstands unverändert eine Mehrheit finden, gilt daher als nahezu ausgeschlossen. Zudem sind Kampfabstimmungen im VW-Kontrollorgan bisher die absolute Ausnahme. In aller Regel wird diskutiert, bis sich alle Seiten einig sind.

Bis 2030 hat VW bereits den Abbau von konzernweit 50.000 Stellen in Deutschland angekündigt. 35.000 Jobs sollen bei der Kernmarke wegfallen, der Rest bei Töchtern wie Audi und Porsche. Blume begründet die Ausweitung der Sparpläne mit den sich verschärfenden Rahmenbedingungen. Zölle, Kriege, geopolitische Spannungen und härter werdende Konkurrenz sorgten für Gegenwind, so der Konzernchef.

Das bisherige Geschäftsmodell von Volkswagen, in Europa zu entwickeln und zu produzieren und weltweit zu verkaufen, funktioniere daher nicht mehr. Der Konzern müsse sich neu aufstellen und die Kosten weiter senken.

Mehr über den Auto-Großkonzern Volkswagen


(fpi)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

VW-Chef: „Intelligentere Lösungen“ als Werksschließungen


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Im Ringen um die Zukunft von Volkswagen sieht Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Alternativen zu Fabrikschließungen. „Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen“, sagte Blume der „Bild am Sonntag“.

Weiterlesen nach der Anzeige

Ein Sparprogramm an den deutschen Produktionsstandorten zeige bereits Wirkung: „Unsere Fabrikkosten in Deutschland konnten wir allein im vergangenen Jahr um durchschnittlich 20 Prozent verbessern. Ein starker Fortschritt“, sagte er.

Die Äußerungen kommen wenige Tage nach der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag, bei der Blume einem Medienbericht zufolge mit einem weitergehenden Sparpaket gescheitert sein soll. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“, die sich auf Konzernkreise beruft, stimmten die Vertreter der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gegen das Paket.

Was konkret im abgelehnten Sparpaket steht, ist bisher nur aus Berichten bekannt. Laut „Manager Magazin“ könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Laut „Bild“ könnten es sogar 120.000 sein. Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland sind dabei von Schließung bedroht: Hannover, Emden, Zwickau und das Audi-Werk in Neckarsulm.

Lesen Sie auch


(nen)



Source link

Weiterlesen

Beliebt