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Shape of Dreams: Zendaya & Spike Jonze im Designlab › PAGE online


Es ist angesagt wie nie zuvor, mit den Sportschuhen der Schweizer Marke ON wie auf Wolken zu laufen. Und bald auch im Zendaya-Style, deren eigene Kollektion ein herrlich ungewöhnlicher und surrealer Spot von Spike Jonze (»Her«) ankündigt.

Shape of Dreams: Zendaya & Spike Jonze im Designlab › PAGE online

Lange hat ON auf einen ganz eigenen Kommunikations-Stil gesetzt. Wenn schon Werbung, dann mit sozialem Anspruch.

So rührte der Schweizer Sportbekleidungsbrand in Cannes das Publikum mit »The Right To Race«, der Geschichte des geflüchteten Läufers Dominic Lokinyomo Lobalus, zu Tränen.

Später folgte die Sportler:innen-Trilogie »Dream Together« – und mittlerweile kann man sagen: ON goes Hollywood.

Aber das keineswegs Mainstream, sondern ebenfalls mit einem besonderen Duo.

Wird am 16. April die ON-Kollektion von »Euphoria«-, von »Dune«- und aktuell »The Drama«-Star Zendaya gelauncht, wird das von einem Spot von Spike Jonze begleitet.

Von dem Regisseur gefeierter Indiefilme wie »Being John Malkovich«, »Adaption« und natürlich von dem visionären »Her«.

Mitten im Designprozess

Doch vom Spielfilm-Business scheint Spike Jonze sich verabschiedet zu haben. Hatte er zuletzt für Apple TV die Doku »Beastie Boys Story« gedreht, sorgt er seit längerem mit Werbespots für Furore.

Er lässt FKA twigs für Apple tanzen und Pedro Pascal in einem weiteren Spot gleich mit, inszeniert Gucci als Familiensaga und setzt Cannabis auf ganz eigene Art in Szene.

Und jetzt lässt er Zendaya träumen. Und das in weißer Szenerie, surreal und in einem »Dream Lab«.

»Shape of Dreams« führt mitten hinein in Zendayas kreative Träume, in eine imaginäre Designwelt, in der Gestaltung sichtbar wird – der Weg, den eine Idee über alle Umwege nimmt, Formen schrumpfen und sich verändern, Materialien wechseln und Silhouetten sich verändern, bis eine Idee schließlich ihren endgültigen Ausdruck findet.

In diesem Fall eine Kollektion, die aus Bekleidung und Schuhen besteht. Aus Basics, die unkompliziert sind, vielseitig und leicht zu tragen, wie es von Zendaya heißt.

Aber auch ein bisschen brav mit den gerippten Tops, Anoraks mit einem Farbblock, mit einem schmalen Midirock samt Kordelzug oder Bermudashorts. Und mit dem Cloudnova Moon, der statt mit Schnürsenkeln mit farblich abgesetzten, gekreuzten Gummis versehen ist.

Mit von der Design-Partie ist zudem der legendäre US-Stylist Law Roach, der ebenfalls in dem Spot zu sehen ist und der verantwortlich für Zendayas uniquen Stil ist, mit dem sie immer wieder Furore macht.

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Banane pellen: So eine Kampagne gegen Krebs gab es bisher nicht! › PAGE online


Mit Masturbation, einer wissenschaftlichen Studie und beherztem Humor gegen Prostata-Krebs: Die Agentur VML Health hat für die Krebsorganisation Fuck Cancer die umwerfende Aufklärungskampagne »Beat Cancer Off« entwickelt.

Banane pellen: So eine Kampagne gegen Krebs gab es bisher nicht! › PAGE online

Krebs ist ein sensibles Thema. Und der Grad, auf dem man zwischen Aufklärung und Angst balanciert, ein schmaler.

Oft flüchten Kampagnen in kühle Fakten, begleitet von warmen Farben und von zartem Gefühl. Oder in eine Aufklärungsästhetik, die so frugal wie die Einrichtung von Krankenhäusern ist und von Statistiken begleitet wird, die verunsichern.

Das alles lässt die jüngst gelaunchte »Beat Cancer Off«-Kampagne, die von der international aufgestellten Agentur VML für die gemeinnützige Organisation »Fuck Cancer« entwickelt wurde, weit hinter sich.

Denn sie traut sich was – und das basierend auf der Health Professionals Follow-up Study (HPFS), die eine der größten und am längsten laufenden ihrer Art ist. Und die Überraschendes belegt.

Nämlich, dass Männer, die mehr als 21 Mal im Monat ejakulieren, ihr Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, um 22 Prozent reduzieren können.

Und deswegen ruft sie dazu auf, öfter zu masturbieren. Heißt: die Banane zu pellen, Saft zu pressen, das Öl im Tank zu checken, die Kartoffeln zu stampfen oder den Elch zu melken.

Weil häufige Ejakulationen dazu beitragen, Chemikalien und potenzielle Karzinogene aus der Prostata zu »spülen«, Entzündungen und Kristallablagerungen in der Prostata reduzieren, das Immunsystem unterstützen und Stress sinken lassen.

Lustig, deftig und animiert

Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein Spot, in Szene gesetzt von Gustavo Leal und Faga Melo, die mit ihrem brasilianischen Produktionsstudio Dirty Work eine besondere Leidenschaft für Animation hegen.

In saftigen, knallbunten Bildern, die von den Regisseuren selbst und von Illustrator:innen wie Estela Carregalo, Fernando Molina, Paula Fernandes oder Lufe stammen, visualisieren Kampagne und Spot verschiedene Metaphern fürs Masturbieren.

Ringe am kleinen Finger fehlen dabei ebenso wenig wie stachelige Behaarung, schwungvolle Spritzer und ausdrucksvolle Gesichter, ist mit Anleihen an den Comci versehen, mit einem Hauch Philip Guston, prägnant und mitreißend und in wohl komponierten Farben.

In einem eigens komponierten Song im geflüsterten Crooner-Stil der 20er-Jahre, der über den Bildern liegt, werden diese zudem gesungen.

Gleichzeitig fordern Spot und Kampagne dazu auf, die »Beat Cancer Off«-Microsite zu besuchen und sich mit dem Thema und vor allem mit der Vorsorge zu beschäftigen.

Auf zur Vorsorge!

Dass Humor, ein aufmunternder Ton und jede Menge Optimismus der beste Weg sind, Menschen dazu zu bringen, sich mit einem eher unangenehmen Thema zu beschäftigen, sagt nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch die Statistik.

Und das ist gerade bei der Prostatakrebs-Vorsorge, die von Männern ungern in Anspruch genommen wird – und auch immer seltener, wie Zahlen belegen – umso wichtiger.

Schließlich ist Prostata-Krebs eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen bei Männern. Und das, obwohl die Krankheit bei frühzeitiger Erkennung sehr gut behandelbar ist.

Das alles wird mit einer Aufforderung kombiniert, die so freudvoll wie gesundheitsfördernd ist – und die geradeaus ist.

Gleichzeitig betont die Kampagne, dass Ejakulation natürlich keine Garantie gegen Prostata-Krebs ist und keine medizinische Untersuchung ersetzt.

Denn natürlich gilt: mit seinem Arzt zu sprechen und sich einer entsprechenden Vorsorgeuntersuchung zu unterziehen!

 

Alle Visuals © VML Health/Fuck Cancer

 

 

 

 



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Wie feiert man am besten sein Agentur-Jubiläum? So wie die Typonauten! › PAGE online


Vor 25 Jahren gründeten Ingo Krepinsky und Stefan Krömer ihre Designagentur Die Typonauten – in einer Zeit des Umbruchs, ganz so wie heute. Von ihren Projekten, Fonts und Erfahrungen erzählt »Oberflächlich mit Tiefgang« – und führt gleichzeitig durch die Geschichte der Markenkommunikation.

Wie feiert man am besten sein Agentur-Jubiläum? So wie die Typonauten! › PAGE online
B-Movie Retro / B-Movie Splatter: Font von Die Typonaten

Wie feiert man sein Jubiläum? Gemeinsam, mit Wegbegleiter:innen, Kolleg:innen, mit Auftraggebenden vielleicht und mit Freund:innen und Familie.

Oder gleich mit der gesamten Design-Community. Ganz so, wie die Bremer Designagentur Die Typonauten es gemacht hat.

Und das in einer Publikation, 300 Seiten stark, die durch die gesamte Agenturgeschichte führt.

Und die Projekte vorstellt, die vom Redesign der Bremer Fernwärme, dem Branding für den Verein Historische Fahrräder e.V. und dem Erscheinungsbild der Literaturwoche Bremen führen. Zu eigenen Schriften wie der Dimitri, der B-Movie Retro oder Oklahoma Pro, zu zahlreichen Preisen, Toprankings – und zu Unveröffentlichtem.

25 Jahre Designgeschichte

Die Idee zu dem Buch entstand »beim Kramen im Planschrank«, wie es von den Typonauten-Gründern Ingo Krepinsky und Stefan Krömer heißt. »Wir merkten, dass man doch viel vergisst – was bei einigen Dingen auch nicht wirklich schlimm ist«, so Krömer.

Und so reizte es sie, »eine Auswahl der guten und wichtigen Sachen zu treffen und diese sorgfältig zusammenzustellen«.

»Oberflächlich mit Tiefgang« haben sie ihren über 300 Seiten starken Rückblick genannt, der immer auch ihren Humor beweist – und auch die Geschichte des Kommunikationsdesigns selbst nachzeichnet. Und dabei auch den letzten großen Umbruch in der Designbranche zeigt, um 2000 herum, als QuarkXPress das dominierende Layoutprogramm war, wie die Typonauten sich erinnern und der Apple-Rechner der Standard.

Als das Digitale immer mehr Raum einnahm und Montagen, Repros und klassische Satzbetriebe ersetzte, Webdesign aufkam und Gestaltende erstmals auf den gesamten Produktionsprozess Einfluss nahmen.

Das war ein großer Transformationsprozess und das Berufsfeld veränderte sich, ganz so wie aktuell durch KI. Dem würde sie jetzt deshalb »vielleicht mit etwas mehr Gelassenheit als früher« begegnen, heißt es.

Leidenschaft für Typografie

Auch die eigene Entwicklung der Designagentur lässt sich anhand der Projekte verfolgen: von Buch- und anderen Printprojekten über die Gestaltung von Websites hin zu umfänglichen Kommunikationsprojekten und dem heutigen Schwerpunkt Energie- und Versorgungswirtschaft. Und auch dort ist die Transformation abzulesen. Und das vom Corporate Design über kampagnenstarke Markenkommunikation bis hin zu qualitätsgesichertem Dokumentenmanagement, wie Krepinsky sagt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Leidenschaft für Typografie, die schon in dem Agenturnamen zu finden ist und auch in dem Buch. Und das mit zahlreichen selbst gestalteten Schriften, die heute von ihnen auf dem Markt sind.

Was für eine Freude und eine Herausforderung Kommunikationsdesign ist, zieht sich durch das gesamte Buch, was es kann, was für eine Kraft es hat und welche Entwicklung es in den letzten 25 Jahren nahm.

Das legt auch ein umfangreiches Interview in dem Buch dar, das Antje Dohmann, Typofachfrau der PAGE, führte.

Und das alles ist natürlich besonders gestaltet: Leuchtend Gelb und mit einem Halbleinen-Hardcover, vierfacher Heißfolienprägung und Bohrung, mit Sonderfarben, auf ungestrichenem Feinpapier (Icon Classic smooth matt white 120 g; Design Offset naturweiß 160 g; säurefrei, alterungsbeständig), mit Fadenheftung, Kapitalband und dreiseitigem Farbschnitt.

Oberflächlich mit Tiefgang: Ingo Krepinsky, Stefan Krömer (die Typonauten GmbH), 304 Seiten, über 900 Abbildungen; Deutsch; 1. Auflage: limitiert und handnummeriert (300 Exemplare), 105 Euro, ISBN 978-3-00-085447-7
Erhältlich direkt bei Die Typonauten.



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tyyp – Nachhaltige Notizbücher aus Deutschland – Design Tagebuch


In Zeiten digitaler Flüchtigkeit erlebt das Notizbuch, als Ausdruck analoger Rückbesinnung, seit einigen Jahren eine stille Renaissance. In Berlin-Köpenick fertigt die Manufaktur tyyp nachhaltige Notizbücher und Schreibwaren. Die regional in höchster handwerklicher Qualität produzierten Notizbücher sind ein beständiger, langlebiger Begleiter, mit denen Kreativschaffende, seien Designer, Grafiker, Autoren oder Architekten, ihre Ideen festhalten und zu Papier bringen können. Für dt-Leser stehen drei Notizbücher nach Wahl bereit.

tyyp – nachhaltige Notizbücher, Quelle: typp

Hinter dem Label tyyp steht Kommunikationsdesigner Christoph Andrews, dessen Abschlussarbeit „Typographie als Objekt“ den Ausgangspunkt für die Unternehmensgründung bildete – und zugleich den gestalterischen Kern bis heute definiert.

tyyp-Notizbücher werden in Handarbeit in der eigenen Berliner Manufaktur gefertigt, häufig in kleinen Auflagen und mit modular aufgebauten Materialien. Dieses System ermöglicht Flexibilität, reduziert Ressourcenverbrauch und bleibt dennoch wirtschaftlich tragfähig – ein Ansatz, der im Spannungsfeld zwischen Designanspruch und Nachhaltigkeit konsequent wirkt.

„Ich liebe es, wenn Design nicht nur ‘gut aussieht’, sondern sich in der Hand richtig anfühlt – und im Alltag funktioniert.“

– Christoph Andrews –

Zum Produktsortiment gehören neben Notizbüchern, Jahreskalender, Notizblöcke sowie Sonderanfertigungen personalisierter Notizbücher, Präsentations- und Dokumentenmappen. Hinsichtlich der verwendeten Materialien verfolgt tyyp eine klare Linie: Recyclingpapiere, FSC- oder Blauer-Engel-zertifizierte Komponenten sowie langlebige Konstruktionen sollen die Nutzungsdauer erhöhen. Die Gestaltung folgt dabei einem bewusst zeitlosen Ansatz – minimalistisch, typografisch geprägt, funktional. Die Objekte treten nicht laut auf, sondern setzen auf Reduktion und Beständigkeit.

tyyp Logo, Quelle: tyypGestaltung, Produktion und Vertrieb werden bei tyyp als zusammenhängendes System verstanden. Dass Kunden von Unternehmen wie BMW oder öffentlichen Institutionen bis hin zu Privatnutzern reichen, zeigt, dass dieser leise, reduzierte Ansatz auch im Markt funktioniert.

tyyp ist ein gutes Beispiel für eine Generation kleiner Designmanufakturen, die nicht auf maximale Skalierung setzen, sondern auf Qualität, Transparenz und Haltung – und damit dem Notizbuch eine neue, zeitgemäße Relevanz verleihen.

tyyp – nachhaltige Notizbücher aus Deutschland, Quelle: tyyp

Verlosung

dt-Leser können jeweils eines von drei Notizbüchern gewinnen – Größe/Format und Farbe nach Wahl. Wer bis zum 18. April 20:00 Uhr einen Kommentar hinterlässt, nimmt an der Verlosung teil. (Hinweis: Mehrfachkommentieren unter Verwendung unterschiedlicher Mail-Adressen zieht den Ausschluss von der Verlosung nach sich!).

Alle dt-Leser können an der Verlosung teilnehmen. dt-Mitglieder, die an dieser Stelle einen Kommentar hinterlassen, haben eine dreimal höhere Gewinnchance.



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