Apps & Mobile Entwicklung
So benutzt Ihr das iPhone-Feature im Alltag
Das Verstehen Eurer Umgebung wird in den nächsten Jahren ein immer wichtigerer Aspekt für kommende AI-Features. Einen Anfang in diese Richtung macht Visual Intelligence auf dem iPhone. Die Funktionen können schon heute im Alltag sehr hilfreich sein.
Die Gerüchte rund um Apples AI-Pläne mehren sich. Dazu gehört auch die zukünftige Hardware des Unternehmens. Einen Aspekt der Meldungen haben die Berichte aber gemein: Der iPhone-Hersteller will unter anderem mithilfe von Kameras Eure Umgebung besser verstehen. So ist etwa die Rede von einem Anhänger und AirPods mit integrierter Kamera. Hinzu kommen angebliche Smart Glasses, die nicht nur Fotos und Videos aufnehmen können, sondern zusätzlich Eure Umgebung analysieren. Das alles soll dabei helfen, Euch bessere Antworten auf etwaige Fragen geben zu können.
Dank Sensoren, die unter anderem Distanzen messen können, kann eine Navigations-App präzisere Angaben machen. Ein besseres Verständnis der Umgebung könnte dafür sorgen, dass Ihr Anweisungen wie „an der pinken Litfaßsäule in 20 Metern bitte links abbiegen“ bekommt.
Was ist Apples Visual Intelligence?
Das alles ist aktuell noch Zukunftsmusik. Schon heute könnt Ihr jedoch erste Vorboten dieser Technik selbst auf dem iPhone ausprobieren. Seit iOS 18 ist Visual Intelligence Teil des Smartphones. Mittlerweile ist die Funktion auch in Deutschland verfügbar.
Voraussetzung ist ein iPhone, das mit Apple Intelligence kompatibel ist und diese AI-Funktionen auch in den Einstellungen aktiviert sind. Ihr braucht also ein iPhone 15 Pro oder neuer. Bei aktuellen Smartphone-Modellen wird Visual Intelligence über einen langen Druck der Kamerasteuerung aktiviert. Auf Geräten ohne diese Seitentaste, müsst Ihr es über das Kontrollzentrum oder den Action Button öffnen.
Nach der Aktivierung von Visual Intelligence seht Ihr zunächst eine bunte Animation, die an Siri erinnert, gefolgt von einer Kamerasicht mit drei Bedienelementen: „Fragen“, einem Auslöser für die Kamera und ein „Suchen“-Symbol. Über „Fragen“ könnt Ihr beliebige Fragen zum aufgenommenen Bild an ChatGPT senden. „Suchen“ schickt das Foto an Google, um weitere Informationen zu erhalten. Nach der Aufnahme eines Bildes seht Ihr viele automatische Features, die vom jeweiligen Schnappschuss abhängen.
Eine weitere Möglichkeit zur Aktivierung von Visual Intelligence ist die Aufnahme eines Bildschirmfotos. Hilfreich dann, wenn es um ein bereits aufgenommenes Bild aus der Fotos-App geht oder um Dinge, die Ihr in einer App seht. Bildschirmfotos nehmt Ihr durch gleichzeitiges Drücken der „Lauter“-Taste und Seitentaste auf der anderen Seite des iPhones auf. Auch hier werden Euch je nach Inhalt einige der folgenden Optionen angezeigt.
Details zu einem Event
Ein Beispiel ist das Fotografieren eines Posters, das Ihr unterwegs gesehen habt. Sind auf dem Poster beispielsweise ein Datum und Ort genannt, bietet Euch Visual Intelligence die Möglichkeit zum Anlegen eines Kalendereintrags an.

Werden Telefonnummern oder Webseiten erkannt, könnt Ihr diese ebenfalls direkt per Fingertipp aufrufen. Je nachdem, in welchem Zusammenhang Visual Intelligence Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Postanschriften erkennt, kann Euch das System anbieten, diese in einem Kontakt zu speichern. Erkannte Adressen lassen sich darüber hinaus direkt in der Karten-App öffnen.
Textfunktionen in Visual Intelligence
Wenn Ihr Fotos von längeren Texten macht, bietet Euch Visual Intelligence unter anderem an, den Text mithilfe von AI zusammenzufassen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit, den Text vom Smartphone laut vorlesen zu lassen. Damit verwandelt sich das Smartphone in eine praktische Bedienungshilfe.

Sofern der Text nicht in Eurer Sprache ist, bietet Euch Visual Intelligence an, diesen zu übersetzen. Die übersetzten Texte erscheinen dann direkt dort, wo die Originaltexte zu sehen waren. Hilfreich zum Beispiel dann, wenn Ihr im Urlaub das Menü im Restaurant nicht versteht.
Sind auf dem Foto QR-Codes zu sehen, werden diese ebenfalls von Visual Intelligence erkannt. Für QR-Codes genügt es aber schon, wenn Ihr diese in der normalen Kamera-App anvisiert.
ChatGPT und Google-Suche
Teil von iOS 18 und iOS 26 ist die bereits angesprochene Integration von ChatGPT als Helfer für viele AI-Anwendungen. Diese sind auch in Visual Intelligence zu finden. Wenn Ihr ein Foto geschossen habt, könnt Ihr durch Tippen der „Fragen“-Option jede erdenkliche Frage zu diesem Bild stellen. Ihr habt ein Restaurant im Sucher? Dann könnt Ihr zum Beispiel nach den angebotenen Speisen oder den Öffnungszeiten fragen.

Wenn Ihr Euren ChatGPT-Login in den Einstellungen mit dem iPhone verknüpft habt, werden diese Anfragen inklusive des Fotos auch in der eigenständigen ChatGPT-App angezeigt.
Die zweite Option ist „Suchen“. Dabei wird das Bild an Google übermittelt, um nach ähnlichen Motiven zu recherchieren. Wenn Ihr mit dem Finger einen bestimmten Bildausschnitt markiert, wird nur dieser Bereich berücksichtigt. Das erinnert stark an die von Android bekannte Funktion „Circle to Search“.
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Die neuen Samsung-Handys sind da
Alle Jahre wieder sprechen wir früh im neuen Jahr über die neuen Samsung-Handys, die uns durchs Jahr begleiten. In der Casa Casi dreht sich heute also alles umd das Samsung Galaxy S26 Ultra und seine kleineren Brüder S26 und S26+.
Richtig fies, meine Arbeitskollegen! Ich spreche in der Casa Casi heute mit Stefan und Timo, die jeweils auf Reisen sind. Timo ist als unser Smartphone-Experte jetzt schon nach Barcelona geflogen, wo bekanntlich der MWC bald startet. Und Stefan war direkt bei Samsungs Unpacked-Event in San Francisco und mir somit aus Kalifornien zugeschaltet.
Das nicht ganz so große Produktfeuerwerk
Ganz ehrlich: Mir fehlte vorab ein wenig die Fantasie, welchen großen Aufhänger Samsung für seine neuen Smartphones wählen würde – also jenseits von KI. Und in der Tat liegt der Fokus bei der Galaxy-S26-Reihe auf den neuen KI-Features, die Samsung zusammen mit Google entweder neu erdacht oder verbessert hat.
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Aber tatsächlich tut sich auch bei der Hardware immer noch was: Der Akku lädt plötzlich mit schwindelerregenden 60 W (okay, ich sollte mir den Zynismus verkneifen). Außerdem erhält das Display ein wirklich praktisches Update, das verhindert, dass Euch Euer Sitznachbar oder der Typ, der neben Euch in der U-Bahn steht, frech aufs Display starrt. Wie dieses „Privacy-Display“ funktioniert, erklären mir und Euch meine beiden Experten im Podcast.
Die Zeit der fetten Produktevents ist vorbei, oder?
Trotzdem muss ich zugeben, dass ich ein klitzekleines bisschen unterwältigt bin. Dabei möchte ich Samsung gar keinen Vorwurf machen. Ja, Unternehmen wie Xiaomi präsentieren sich weniger geizig, was neue Hardware bei neuen Flaggschiff-Modellen angeht. Aber im Grunde ist das Smartphone auserzählt. Der Akku hält ein bisschen länger, das Display ist ein bisschen heller, der Prozessor ein wenig flotter oder effizienter. Das sind nun mal die Updates, die uns erwarten.
Von daher glaube ich, dass Samsung durchaus alles richtig macht, wenn man voll auf die Software-Schiene setzt. Nicht zuletzt haben die Koreaner mit der Galaxy AI den Erzfeind Apple mächtig unter Druck gesetzt.
Wenn Euch interessiert, was Stefan und Timo sonst noch zu den neuen Samsung-Handys zu sagen haben, solltet Ihr dringend in unsere Podcast-Folge reinhören. Wie immer freuen wir uns riesig über ein bisschen Podcast-Liebe. Teilt die Folge, empfehlt uns weiter, vergebt Sterne, wo es geht – und schreibt uns Euer Feedback. Viel Spaß mit der 182. Ausgabe der Casa Casi!
Show Notes 182:
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Amazon, Nvidia und SoftBank: OpenAI erhält 110 Mrd. Dollar bei Finanzierungsrunde

OpenAI hat die lang erwartete Finanzierungsrunde abgeschlossen und sammelt insgesamt 110 Milliarden US-Dollar ein. Von Amazon stammen voraussichtlich 50 Milliarden US-Dollar, jeweils 30 Milliarden kommen von Nvidia und SoftBank. Mit Amazon geht OpenAI auch eine strategische Partnerschaft ein.
Weitere Investoren werden im Verlauf der Finanzierungsrunde erwartet. Die Bewertung vor dieser Runde („pre-money“) lag laut OpenAI bei 730 Milliarden US-Dollar.
Mit den 110 Milliarden US-Dollar verzeichnet OpenAI einen Rekord. Es ist die größte Summe, die ein Unternehmen bislang bei einer privaten Finanzierungsrunde eingenommen hat. Der alte Bestwert lag bei 40 Milliarden US-Dollar, die OpenAI im März 2025 erhalten hatte.
Volle Summe von Amazon noch nicht gesichert
Interessant ist vor allem die strategische Partnerschaft mit Amazon. Der AWS-Konzern zahlt zunächst aber nur 15 Milliarden US-Dollar, weitere 35 Milliarden US-Dollar sollen in den nächsten Monaten folgen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Im Rahmen des Abkommens werden OpenAIs Modelle in Amazons GenAI-Plattform Bedrock integriert. AWS wird zudem der exklusive externe Cloud-Anbieter für Frontier – das ist OpenAIs Plattform, über die Unternehmen die KI-Agenten erstellen, betreiben und verwalten können. OpenAI erhält zudem Trainium-Kapazitäten in Höhe von 2 Gigawatt und will angepasste Modelle für Amazon entwickeln.
Bereits im November hatten OpenAI und Amazon ein Abkommen mit einem Wert von 38 Milliarden US-Dollar angekündigt. Dieses wird erweitert. OpenAI verpflichtet sich nun, in den nächsten acht Jahren zusätzliche AWS-Dienste in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar zu nutzen. Der Einsatz der Trainium-Chips ist Teil dieses Deals.
Nvidia ist an Bord
Ursprünglich stand ein Abkommen in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar zwischen OpenAI und Nvidia im Raum. Dass es final auf 30 Milliarden US-Dollar hinausläuft, hatte sich aber in den letzten Tagen bereits abgezeichnet.
Das Abkommen beinhaltet Systeme mit einer Leistung von 3 Gigawatt für Inferenzberechnung – also den Betrieb der KI-Dienste – sowie 2 Gigawatt an Trainingsleistung auf kommenden Vera-Rubin-Systemen.
Partnerschaft mit Microsoft bleibt bestehen
Wer in der Finanzierungsrunde fehlt, ist Microsoft. In einer Mitteilung erklärt der Konzern aber, dass die enge Partnerschaft mit OpenAI weiterhin bestehen bleibe. Unberührt bleiben sowohl die Lizenzvereinbarungen rund um OpenAIs Modelle als auch die Umsatzbeteiligung.
Microsoft Azure bleibt auch der exklusive Cloud-Anbieter für die Standard-API. Wenn Nutzer also über die API auf Modelle von OpenAI zugreifen, laufen diese in Azure – unabhängig davon, ob der Zugang bei OpenAI oder Microsoft gekauft wird.
ChatGPT hat 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer
Gemeinsam mit den Investmentzahlen verkündete OpenAI neue Nutzungsstatistiken. So kommt ChatGPT mittlerweile auf 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer – im Oktober wurde bereits die Marke von 800 Millionen Nutzern erreicht. Bei den privaten Nutzern werden mittlerweile mehr als 50 Millionen Abonnenten verzeichnet, im Unternehmensgeschäft kommt OpenAI auf über 9 Millionen Abonnenten. OpenAIs Agenten-Lösung Codex kommt mittlerweile auf 1,6 Millionen wöchentlich aktive Nutzer.
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Das Galaxy S26 kommt! Diese Hülle ist das perfekte Zubehör
Ihr könnt es nicht abwarten, das neue Galaxy S26 (Ultra) in den Händen zu halten? Damit euer neues Smartphone auch möglichst lange überlebt, solltet Ihr zusätzlich zum Handy auch die passende Hülle kaufen. Und ein Modell punktet hier mit coolen Extras.
Wer über 1.000 Euro für ein neues Smartphone wie das Galaxy S26 Ultra ausgibt, sollte auf keinen Fall beim Case sparen. Robuste Modelle verhindern Schäden – doch Handyhüllen können mittlerweile so viel mehr. Wir stellen Euch hier ein Spezial-Modell zum Galaxy S26 Ultra vor, welches auch einen 360°-Standfuß bietet, durch den das Smartphone mit magnetischem Zubehör kompatibel ist.
High-End-Case fürs Galaxy S26 Ultra: Mit magnetischem Standfuß und mehr
Zuerst die wichtigste Info: Neben den weiteren Vorteilen ist die neue Ostand Q3 Air Hülle natürlich auch robust und sichert so Euer Galaxy S26 Ultra effektiv vor Stürzen. Hersteller Torras setzt bereits hier auf eine Besonderheit: Und zwar besitzt das Case die sogenannte „Air Pro-Tech“. Diese Luftpolster-Struktur auf der Rückseite soll alle vier Ecken des Smartphones schützen und die Aufprallenergie beim Sturz abfedern. Laut Hersteller um bis zu 98 Prozent aus einer Höhe von bis zu 3,5 Metern. Auch die oft anfälligen Kameralinsen bekommen einen besonderen Schutz durch das Case.
Das ist bereits praktisch, richtig cool sind aber die weiteren Extras. So ist die Hülle mit magnetischem Zubehör kompatibel, wodurch sich Ladestationen und andere Gadgets direkt am Handy befestigen lassen. Und dann wäre da noch der integrierte, magnetische, um 360° drehbare „Ostand“.
Der Hersteller Torras hat sich auf diese Art der Handyhüllen spezialisiert. Dementsprechend ist der Standfuß aus robustem Aluminium (in Luft- und Raumfahrtqualität) gefertigt und lässt Euch Euer Galaxy S26 komfortabel aufstellen. Besonders praktisch: Er besitzt vier „Quick-Stop“-Positionen, an denen der Standfuß einrastet, wodurch sich das Smartphone etwa besonders schnell horizontal zum Streamen hinstellen lässt. Wenn Ihr den Standfuß gerade nicht nutzt, verschwindet er im Case – und das soll dank der sogenannten „True 180° Flip“-Funktion besonders fix und leicht gehen.
Die Ostand Q3 Air Hülle für das Galaxy S26 Ultra ist in drei verschiedenen Farben (Schwarz, Lila und Gletscher Blau) erhältlich und kostet nach UVP 65,99 Euro.
Alternative in Leder-Optik ebenfalls mit Standfuß und Co.
Wer auf den Schutz via Luftpolster verzichten kann und eher eine stylische – aber trotzdem noch robuste wie funktionale – Hülle für sein neues Galaxy S26 Ultra sucht, kann alternativ einen Blick auf das Ostand Q3 VegSkin Case werfen. Dieses ist aus „Vegan-Leder“ – also Bio-Silikongewebe – gefertigt und bietet so eine lederähnliche Optik und Haptik. Der 360°-Standfuß mit all seinen Vorteilen kommt hier ebenfalls zum Einsatz, genauso wie die Unterstützung von magnetischem Zubehör.

Farblich habt Ihr hier die Wahl zwischen Schwarz, Braun und Lila. Der Preispunkt liegt währenddessen bei 59,99 Euro. Abschließend kann gesagt werden: Q3 Air ist eine gute Wahl, wenn es um den Schutz Eures neuen Smartphones für Outdoor- oder Action-Aktivitäten geht. Die Q3 VegSkin hingegen fokussiert sich auf cleane Optik und Komfort im Alltag.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Torras.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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