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So krass senken AI Overviews die Klickrate


Ahrefs hat Daten aus dem Dezember 2025 analysiert und 300.000 Keywords auf Google ausgewählt. Dabei wurden 150.000 Keywords mit vorhandener AI Overview und 150.000 Keywords ohne herangezogen. Aggregierte Daten aus der Google Search Console sollten die durchschnittliche CTR im Monat als Basis bereitstellen und diese wurden mit vergleichbaren Werten aus dem Dezember 2023 vor dem Start der AI Overviews – verglichen. In diesem Vergleich zeigt sich, dass die Präsenz von AI Overviews inzwischen mit 58 Prozent weniger Klicks in Zusammenhang steht. Im Dezember 2023 lag zum Beispiel die durchschnittliche CTR für Keywords auf Position null ohne AI Overviews bei 0,076, im Dezember 2025 bei 0,039. Bei den Keywords, die 2025 eine AI Overview hervorbrachten, lag der Wert im Dezember 2025 bei 0,016. Im Dezember 2023 lag er noch bei 0,073 (ohne AI Overview).

CTR-Vergleich von 2023 und 2025 (Dezemberwerte) in Ahrefs’ Analyse: AI Overviews sorgen für weniger Klicks, © Ahrefs
CTR-Vergleich von 2023 und 2025 (Dezemberwerte) in Ahrefs’ Analyse: AI Overviews sorgen für weniger Klicks, © Ahrefs

Ahrefs nimmt den Abfall bei den Keywords ohne AI Overviews als Ausgangslage zur Ermittlung einer prognostizierten CTR für das andere Keyword Sample (mit AI Overviews), für den Fall, dass die KI-Übersichten nicht ausgerollt worden wären. Dann hätte sie bei 0,037 liegen sollen. Die Diskrepanz zum Wert 0,016 ist der Kern der Aussage, dass rund 58 Prozent weniger Klicks generiert werden. Das ist eine Berechnung, die auf konkreten Daten beruht, aber auch einige Eventualitäten miteinbezieht.

Allerdings ist aus verschiedenen Studien, die Ryan Law im Text zu seiner Analyse ebenfalls erwähnt, zu erkennen, dass KI-Übersichten die Klickrate senken. Auch wir haben schon mehrfach darüber berichtet. Und so schließt Law:

Regardless of your feelings about the utility and value of AI Overviews, it seems categorically true that they siphon away the majority of the clicks once available to top-ranking pages. Search is becoming zero-click.

Shift in der Suche: KI-Lösungen machen es Publishern schwer

Die Suche wird mehr und mehr zum Wettbewerb um Impressions und Sichtbarkeit auch ohne Traffic-Erweiterung. Diese Sichtbarkeit vermarkten Player wie Google und OpenAI inzwischen mithilfe ihrer Werbemodelle für ChatGPT, AI Overviews und den AI Mode.

Gleichzeitig gibt Google an, dass Publisher noch immer von der Entwicklung hin zu mehr KI-Lösungen in der Suche profitieren können. Das Unternehmen beschwichtigt Publisher mit dem Hinweis darauf, dass Engaged Clicks nachhaltigeren Traffic liefern könnten, wenn User durch KI-Ergebnisse bereits vorinformiert sind. Der SEO Traffic sinkt jedoch für viele, die sich zugleich fragen, ob sie für die Content-Aufnahme und -Verarbeitung durch Google und andere Dienste nicht entlohnt werden sollten. Erste Initiativen gibt es bereits, etwa Microsofts Publisher Content Marketplace, der zum Beispiel von der neuen KI-Suche Yahoo Scout unterstützt wird.

Doch das Ungleichgewicht zwischen riesigen Tech-Konzernen und ihrer immensen Marktmacht, die sie für die Content-Distribution nutzen, um damit über Werbung, Shopping-Integrationen und andere Touchpoints Gewinn zu machen, wächst weiter. Aktuell erwägt Google sogar, eine einheitliche Opt-out-Option für AI Overviews und den AI Mode für Seitenbetreiber:innen bereitzustellen. Diese würde wohl auf Kosten der Sichtbarkeit gehen; Cloudflare und Co. haben bereits andere Alternativen im Blick, die du in unserem Beitrag zum Thema erläutert findest.

Dass Google neuerdings auch mobil User direkt aus den AI Overviews in den AI Mode weiterleitet, dürfte Publishern indes langfristig noch weniger organischen Traffic bescheren.


Google:

Aus AI Overviews direkt in den AI Mode

Schwarzer Hintergrund mit dem Schriftzug „Hello, AI Mode“ – offizielles Ankündigungsbild von Google zum globalen Start des Search AI Mode.
© Google via Canva





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Initiative „Recht gegen Rechts“: Laut gegen Nazis e. V. sichert sich erneut Markenrechte an Neonazi-Code


Der Merch von Laut gegen Nazis e. V. deutet Nazi-Codes bewusst um, um sie aus ihrem rechten Kontext zu drängen.

Die Verbreitung von Code-Begriffen der Neonazi-Szene und die Normalisierung rechten Gedankenguts stoppen – das ist das Ziel der Initiative „Recht gegen Rechts“ von Laut gegen Nazis e. V. und Jung von Matt. Jetzt konnte sich der Verein die Markenrechte am Nazi-Code „ESSESS“ sichern.

Codes werden in der Neonazi-Szene häufig als Wiedererkennungszeichen verwendet, oder um strafrechtlich verbotene Inhalte zu verschlüsseln. U

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Drogeriemarkt: DM liefert mit eigenen Mitarbeitern einen bewegenden Dove-Moment


dm wirbt mit den eigenen Mitarbeitern

Mütter und junge Familien sind zwei der wichtigsten Zielgruppen von DM. Jetzt zeigt das Karlsruher Drogerieunternehmen in einer Social-Media-Kampagne, wie wichtig ihre Themen den eigenen Mitarbeitern sind. Die von Wongdoody kreierte Kampagne erinnert wohl nicht ganz zufällig an die Haltungskampagnen von Dove.

Wer einmal eine DM-Filiale besucht hat, weiß: Neben Wellness, Bio und Beauty sind Produkte rund um das Kind eine der stärksten – und

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Claude bleibt werbefrei: Anthropic attackiert OpenAI


Deshalb werden User auch künftig keine gesponserten Links im Chat sehen und auch die Konversationen sollen in keiner Weise durch Advertiser oder Dritten beeinflusst werden. Damit möchte sich das KI-Unternehmen von Erfahrungen in Social Media und klassischen Suchmaschinen absetzen, wo User bereits an die Mischung aus gesponserten und organischen Inhalten gewöhnt seien. Vielmehr strebe man an, mit Claude eine Kreations- und Arbeitsumgebung zu schaffen, die an klassische Werkzeuge und Kontexte der nicht-digitalen Welt erinnert:

Our experience of using the internet has made it easy to assume that advertising on the products we use is inevitable. But open a notebook, pick up a well-crafted tool, or stand in front of a clean chalkboard, and there are no ads in sight.

Anthropic möchte sich aber ebenfalls von der Konkurrenz absetzen, die entschieden hat, Ads in KI-Konversationen zu integrieren. Das ist zum einen Google, da der Suchmaschinenprimus längst Werbung in AI Overviews und ebenso im AI Mode – neuerdings mit exklusiven Angeboten für User – integriert. Zum anderen ist damit OpenAI gemeint. Denn OpenAI hat kürzlich den Start von Ads auf ChatGPT bekanntgegeben. Diese Ads sollen zunächst nach Impressions abgerechnet werden und nach Angaben von The Infor,ation 60 US-Dollar pro 1.000 Views kosten. Erste Test-Advertiser sollen mindestens 200.000 US-Dollar an Ausgaben bewilligen, wie OpenAI gegenüber Adweek bestätigte.

Was die Ads brisant macht und wie Sam Altman reagiert

Genau diese Werbeintegration lehnt Anthropic nicht nur ab, das Unternehmen führt sie mit den neuen Ads sogar ad absurdum. In zwei Video-Ads können die Zuschauer:innen zugespitzt zwei mögliche Konversationsthemen mit einer KI verfolgen, die mit Schauspieler:innen personifiziert werden. Wir sehen einen jungen Mann, der einen gut trainierten Sportler um Rat für ein Sixpack bittet, dann aber anstelle eines idealen Trainingsplans mit einer Werbung und Discount-Option konfrontiert wird und perplex erscheint.

Dann gibt es ein Video, in dem ein Mann in einem Therapie-Setting über die Kommunikation mit seiner Mutter sprechen möchte, ehe er von einer Frau über Dating-Optionen für Frauen im gehobenen Alter informiert wird.

Beide Ads sind mit dem Slogan untermalt: „Ads are coming to AI. But not to Claude.“ Der Hinweis auf Werbung im KI-Kontext geht ganz klar in Richtung OpenAI, selbst wenn Google, Perplexity, Microsoft und Co. ebenfalls AI-Werbung integrieren. Das lässt sich daran ablesen, dass OpenAIs CEO Sam Altman mit einem langen Post auf X auf diese Werbung reagiert hat. Altman schreibt, er habe die Ads lustig gefunden und gelacht. Zugleich kritisiert er aber, dass diese Darstellung von Werbung in einem KI-Chat überzogen, ja „unehrlich“ sei.

[…] Our most important principle for ads says that we won’t do exactly this; we would obviously never run ads in the way Anthropic depicts them. We are not stupid and we know our users would reject that.

Tatsächlich gibt OpenAI an, mit Werbung zunächst keine Gespräche direkt zu beeinflussen, sondern nur ergänzende Links am Fuß der Ergebnisse auf ChatGPT anzubieten. Dabei sollen sensible Themen ausgespart werden – wie etwa jenes, bei dem es um therapeutische Hilfe für die Kommunikation in der Familie geht. Außerdem wagt Altman im Post einen Gegenangriff und schreibt, es sei typisch für Anthropic, auf „Doppelzüngigkeit“ zu setzen, um mit einer irreführenden Ad auf hypothetische irreführende Ads hinzuweisen. Im Super Bowl aber hätte er es nicht erwartet. OpenAI selbst werde beim Super Bowl für Developer und Builder werben, die man mit der neuen Codex App bereits erfreut. Überdies sei es das Ziel des Unternehmens, KI-Lösungen für möglichst viele Menschen, auch kostenlos, anzubieten und nicht das Feld „einem autoritären Unternehmen“ zu überlassen – womöglich spielt er auf Google an. Auch Anthropic kritisiert er nochmals und schreibt, das Unternehmen biete ein „teures Produkt für reiche Leute“.

Besonders brisant ist im Zusammenhang dieser digitalen Auseinandersetzung nicht zuletzt, dass Anthropics CEO Dario Amodei einst als Forschungsdirektor bei OpenAI tätig war. Im KI-Wettbewerb 2026 müssen sich beide Unternehmen vor allem gegen Google behaupten. Anthropic aber wird gerade im Bereich Coding von vielen Usern geschätzt und bietet immer wieder neue Lösungen wie Claude Cowork und neuerdings eine Claude Agents SDK-Integration in Apples Xcode an. Die Spekulationen um den Start des Modells Claude 5 heizen den Markt zudem weiter an; einen Markt, in dem Unternehmen mithilfe von Werbung viel Geld umsetzen können. Aber nicht in Claude.


Im Browser, mit Ordnern, im Arbeitsalltag:

Claude Cowork übernimmt deine Aufgaben

Laptop auf einem Schreibtisch, Logo von Anthropic ist darauf zu sehen
© Anthropic (Änderungen vorgenommen via Canva)





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