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Sonos Play und Sonos Era 100 SL kommen


Sonos stellt zwei neue Lautsprecher vor. Doch zwischen Akku, Bluetooth und Mehrraum-Ton steckt noch eine andere Botschaft. Denn nicht nur das Produkt selbst fällt auf, sondern auch die Richtung, in die der Hersteller seine Produktwelt lenken will.

Mit dem neuen Sonos Play bringt Sonos einen Lautsprecher auf den Markt, der auffällig viele Rollen gleichzeitig übernehmen soll. Er ist als Einstieg ins Sonos-Multiroom-System gedacht, lässt sich aber ebenso mobil nutzen. Genau diese Doppelrolle macht das Gerät spannend. Der Sonos Play verbindet sich per WLAN mit dem Multiroom-System, kann mit anderen Lautsprechern gruppiert oder als Stereopaar genutzt werden. Gleichzeitig ist er mobil nutzbar, bietet 24 Stunden Akkulaufzeit, ein nach IP67 geschütztes Gehäuse und eine integrierte Powerbank. Damit will Sonos sichtbar zwei Welten zusammenführen: den klassischen Heimlautsprecher und das portable Gerät für unterwegs. Für zu Hause bekommt er mit einer kabellosen Ladestation einen festen Platz.

Sonos setzt wieder stärker auf das eigene System

Sonos ermöglicht es beim Play erstmals, mehrere kompatible Lautsprecher auch über eine Bluetooth-Verbindung direkt miteinander zu koppeln, wenn Ihr gerade nicht im WLAN seid. Bis zu drei weitere Sonos Play oder Move 2 lassen sich laut Hersteller so synchronisieren. Für ein Unternehmen, das sein Ökosystem traditionell stark über das Heimnetz definiert hat, ist das mehr als nur ein Detail.

Der Hersteller spricht ausdrücklich davon, sich wieder stärker auf das System zu konzentrieren, mit dem die Marke groß geworden ist. Der Sonos Play wird nicht als Einzelgänger inszeniert, sondern als Baustein, der das bestehende Setup erweitern soll – zu Hause, draußen und langfristig. Der amerikanische Hersteller betont mehrfach, dass neue Produkte bestehende Geräte nicht ersetzen, sondern das System mit der Zeit ausbauen sollen.

Technisch fällt der Sonos Play mit zwei angewinkelten Hochtönern, einem Mitteltöner, automatischem Trueplay sowie Bluetooth 5.3 und WLAN 6 solide aus, ist aber noch weg vom Highend. Beim Preis wird allerdings klar, dass Sonos den Lautsprecher trotz Vielseitigkeit nicht als billigen Massenartikel positioniert: In Europa soll er 349 Euro kosten und ab dem 31. März 2026 verfügbar sein.

Sonos Play im mobilen Einsatz
Sonos Play im mobilen Einsatz Bildquelle: Sonos

Der zweite neue Lautsprecher zeigt die Strategie noch deutlicher

Fast noch wichtiger für die Einordnung ist deshalb der zweite Neuzugang. Mit dem Era 100 SL bringt Sonos eine abgespeckte Variante des bekannten Era-Ansatzes. Das Gerät verzichtet auf Mikrofone, setzt auf ein reduziertes Funktionspaket und soll als einfacherer Einstieg in die Sonos-Welt dienen. Der Preis liegt bei 199 Euro. Damit ist er der dann günstigste aktuell verfügbare Lautsprecher des Herstellers. Die Version mit Mikrofon liegt bei 229 Euro.

Dass Sonos parallel einen portablen Premium-Einstieg und einen vereinfachten stationären Lautsprecher präsentiert, wirkt kaum zufällig. Beide Produkte zielen darauf ab, Hürden zu senken, aber ohne das Systemdenken aufzugeben. Der Era 100 SL ist das nüchterne Wohnzimmer-Modell, der Sonos Play die flexiblere und sichtbarere Produktbotschaft.

Technisch basiert die Sonos Era 100 SL auf der bekannten Era-100-Plattform, verzichtet aber bewusst auf eingebaute Mikrofone und konzentriert sich damit auf die Kernfunktionen. Im Inneren arbeiten drei Class-D-Verstärker, zwei angewinkelte Hochtöner für die Stereo-Trennung und ein Midwoofer für Mitten und Bass. Dazu kommen Trueplay zur Raumanpassung per kompatiblem iPhone, ein in der App regelbarer EQ sowie WiFi 6, Bluetooth 5.3, AirPlay 2 und USB-C für Line-in oder Ethernet per Adapter. Im Sonos-System lässt sich der Lautsprecher einzeln nutzen, als Stereopaar betreiben oder als Rear-Speaker ins Heimkino einbinden.

Sonos muss bei den Nutzern wieder Boden gutmachen. Mit der neuen App-Plattform im Rahmen der Einführung des Kopfhörers Sonos Ace hat man viel verbrannte Erde hinterlassen. Die Einführung von jetzt eher günstigen Endgeräten passt da ins Bild.



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Halo: Campaign Evolved: Ab Sommer zieht der Master Chief in neue Missionen


Halo: Campaign Evolved: Ab Sommer zieht der Master Chief in neue Missionen

Bild: Xbox Game Studios

Halo hat einen Termin. Das Remake des allerersten Serienteils für die allererste Xbox kommt im Sommer auf den PC und Konsolen – auch die von Sony. Der Umfang des Originals wird um drei neue Missionen ergänzt, die vor der eigentlichen Haupthandlung spielen. Worum es geht, zeigt Microsoft erstmals.

Der „New Missions Trailer“ vermittelt einen Eindruck von den drei neuen Missionen, die den Master Chief und Sgt. Johnson bei einem Einsatz hinter feindlichen Linien zeigen. Ein Jahr vor den Ereignissen in Halo entern beide ein Forschungsschiff der Covenant mit dem Ziel, dort Daten zu stehlen. Dort treffen sie auf neue Varianten bekannter Gegner, während ihnen im Kampf Waffen aus anderen Halo-Teilen zur Verfügung stehen. Zugleich gewährt der Trailer einen Blick auf die nun zeitgemäße Grafik auf Basis der Unreal Engine 5.

Neben der neuen Grafik bietet Campaign Evolved einen lokalen Splitscreen-Modus für zwei Spieler sowie einen kooperativen Online-Modus für vier Spieler, für den die Kampagne angepasst wurde. Das Ziel des Remakes ist es dabei, das Feeling des Klassikers zu bewahren, es aber in einem nach modernen Standards runden Spiel zu vermitteln. Campaign Evolved soll sich also so spielen, wie man es in Erinnerung hat, nicht wie es sich tatsächlich spielt.

Animationen und Vertonungen wurden dazu überarbeitet, die Kampagne geschliffen, damit sie sich flüssiger spielt, Wegfindung und Navigation verbessert. An vielen Stellen sollen Missionen angepasst und mit mehr Umgebungskontext versehen werden, um die Story präsent zu halten. Darüber hinaus können Spieler nun alle Waffen aufheben, Fahrzeuge stehlen, Herausforderungen zuschalten – und optional sprinten. Das ging in den ersten Halo-Teilen noch nicht.

Halo CE: Vorbesteller-Boni
Halo CE: Vorbesteller-Boni (Bild: Xbox Game Studios)
Halo CE: Inhalte der Premium Edition
Halo CE: Inhalte der Premium Edition (Bild: Xbox Game Studios)
Halo CE: Inhalte der Collectors Edition
Halo CE: Inhalte der Collectors Edition (Bild: Xbox Game Studios)

Plattformen, Termin und Editionen

Los geht es auf der Xbox, dem PC und der PlayStation 5 am 23. Juli für Käufer der Premium Edition für rund 80 Euro. Sie enthält zusätzliche Skins sowie die „Story & Art Collection“ in digitaler Form sowie ein digitales Spielhandbuch im Stil der Anleitung des ersten Halo. Darüber hinaus kann über HaloWaypoint eine Sammlerausgabe für 200 Euro bestellt werden, die eine rund 30 Zentimeter hohe Statue des Master Chief und einen LED-Chip von Cortana enthält. Käufer der 60 Euro teuren Standardversion müssen sich bis zum 28. Juli gedulden.



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Metro 2039: Neuer Gameplay-Trailer und ein genauerer Termin


Metro 2039: Neuer Gameplay-Trailer und ein genauerer Termin

Bild: 4A Games

Deep Silver zeigt nun einen neuen Gameplay-Trailer für Metro 2039 und konkretisiert den Termin: Die Fortsetzung der Shooter-Serie soll im Februar 2027 erscheinen. Damit geht auch dieser Publisher GTA 6 aus dem Weg.

Mitte April hatten 4A Games und Deep Silver Metro 2039 als echte Fortsetzung der postapokalyptischen Shooter-Serie angekündigt, die auf den Romanen von Dmitri Alexejewitsch Gluchowsk basiert. Der „Reveal“-Trailer zeigte bereits etwas Gameplay und kündigte das Spiel zugleich für „diesen Winter“ an.

Jetzt wird es konkreter: „Wir sind stolz darüber, euch wissen zu lassen, dass ihr das Spiel im Februar 2027 in euren Händen halten werdet“, heißt es in der Mitteilung.

Dass es eher das Ende des Winters wird, könnte eine strategische Entscheidung sein. Deep Silver könnte damit (wie so viele andere auch) dem Blockbuster GTA 6 aus dem Weg gehen wollen, der am 19. November 2026 erscheint.

Allerdings flüchten auch andere in den Februar des kommenden Jahres: Mit Tomb Raider: Legacy of Atlantis und Fable Reboot sind dies keineswegs Kleinkaliber.

Der neue Gameplay-Trailer

Der erste vollwertige Gameplay-Trailer zu Metro 2039 trägt den Titel „Hunter“. Damit ist der neue Bösewicht gemeint, der im Spiel auch als „Führer“ bezeichnet wird. Fans der Reihe dürfte Hunter ein Begriff sein, denn bei diesem handelt es sich um den allerersten Ranger des Sparta-Ordens. Dieser wird im neuen Teil zum skrupellosen Faschisten gemacht.

Der Trailer gibt auch einen Ausblick auf die Vielfalt der Schauplätze, einige neue Gegenstände und Waffen sowie auf neue Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden oder sich diese zunutze zu machen.



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Ascend 950DT: Huaweis AI-Chip mit eigenem HBM kommt bereits im August


Huaweis erster AI-Beschleuniger mit HBM3(e?)-Äquivalent könnte bereits im August dieses Jahres das Licht der Welt erblicken: der Ascend 950DT. Ursprünglich für das vierte Quartal geplant, könnten erste Kunden in China eventuell schon etwas früher darauf zurückgreifen. Details bleiben aber vage.

Da nur chinesische Medien von den Informationen rund um Huaweis Veranstaltung am 5. Juni in Shanghai berichten und Huaweis eigener Pressroom* erst heute einen nur sehr oberflächlichen Überblick liefert, ist die Informationslage vergleichsweise dünn.

Einig sind sich die Medien wie Guancha.cn und später Mydrivers als bekanntere Plattform dennoch darin: Huaweis neuer AI-Beschleuniger Ascend 950DT erscheint bereits im August.

Huawei Ascend 950 in zweierlei Ausführung

Vom Ascend 950, der auf dem altbekannten Ascend 910 in seinen diversen Varianten folgt, wird es dieses Jahr zwei Varianten geben. Die wichtigste Neuheit ist neben der Unterstützung für das FP8-Datenformat die Nutzung von HBM-Speicher, der nicht von Samsung zugekauft wird, sondern laut Huawei proprietär entwickelt wurde.

Die vorliegenden Daten lassen weiterhin nur bedingt Rückschlüsse zu: Der Ascend 950PR wird nur auf 128 GByte mit einer Bandbreite von 1,6 TByte/s setzen, was eher wenig ist und der HBM2(e)-Liga entspricht. Der Ascend 950DT erhöht sowohl bei der Kapazität auf 144 GByte und noch mehr bei der Bandbreite auf 4 TByte/s, hier könnte es sich dann um das Huawei-Pendant zu HBM3(e?) handeln.

Auf den Ascend 950DT setzt Huawei durchaus große Stücke, soll er doch viele größere Systeme antreiben. Die SuperPoDs werden bei Huawei so auch zu einem SuperCluster zusammengepackt. Darin sind in der neuen Generation 64 Atlas 950 SuperPoDs mit letztlich insgesamt 524.288 Chips verbaut.

Atlas 950 SuperPoD
Atlas 950 SuperPoD (Bild: IThome)
Atlas 950 SuperPoD
Atlas 950 SuperPoD (Bild: IThome)
Atlas 950 SuperCluster
Atlas 950 SuperCluster (Bild: IThome)

Angeblicher Aufbau abgelichtet

Mitte der letzten Woche sind mutmaßlich authentische Fotos des möglichen Chips in sozialen Medien aufgetaucht. Der Fokus dabei richtet sich insbesondere auf Huaweis genutzte HiZQ-2.0-Lösung als eine Art Custom-HBM, die mit nur vier Chips zu je 36 GB für in Summe 144 GByte sorgen können soll. Diese Chips an den beiden Seiten wiederum scheinen aber ein Art Dual-Die-Design zu sein. Große I/O-Dies wiederum flankieren die Compute-Chips in der Mitte von oben und unten. Das gesamte Chip-Design des angeblichen Huawei Ascend 950DT sieht letztlich extrem interessant aus, da hier auch noch Interposer und andere Dinge im Spiel sein dürften.

Angeblicher Huawei Ascend 950DT
Angeblicher Huawei Ascend 950DT (Bild: Zhihu)

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