Apps & Mobile Entwicklung
Sony Bravia 9 II und Bravia 7 II: Fernseher mit neuem True-RGB-LED starten ab 2.000 Euro
Vor mehr als einem Jahr hat Sony True RGB für künftige Fernseher angekündigt. Nun kommen die ersten Modelle mit der neuen LED-Hintergrundbeleuchtung, die jede der drei Farben R (Rot), G (Grün) und B (Blau) einzeln ansteuern und so jede RGB-Farbe darstellen kann, auf den Markt.
Neue RGB-LEDs für mehr Farbvolumen, Klarheit und Helligkeit
Den Anfang machen der Sony Bravia 9 II, das neue True-RGB-Flaggschiff mit einer Diagonalen von 65 bis zu 115 Zoll, sowie der Sony Bravia 7 II, ein leicht darunter platzierter True-RGB-Fernseher in Größen von 50 bis 98 Zoll. Der Bravia 8 II und Bravia 8 mit OLED bleiben mit 55 und 65 Zoll im Programm.
Sony bezeichnet die Ansteuerung der True-RGB-Technologie in den Bravia-Fernsehern als „proprietäres RGB Backlight Master Drive Pro“. Die Technologie steuert rote, grüne und blaue LEDs unabhängig voneinander, wodurch die neuen True-RGB-Modelle ein größeres Farbvolumen erreichen. Gleichzeitig soll die Farbdarstellung präziser ausfallen – auch aus breiten Betrachtungswinkeln und selbst in hellen Räumen. Im Vergleich zu Mini-LED-QLED wie beim Bravia 9 sei das Farbvolumen zwei Mal größer, im Vergleich zu QD-OLED vom Bravia 8 II sogar vier Mal so groß, erklärt Sony. Bei Mini-LED- und QLED-Fernsehern werden die Farben durch den LCD-Layer generiert, bei Sonys True-RGB-Technik werden Farben hingegen durch die RGB-LEDs selbst und einen LCD-Layer erzeugt. Dies soll den Einfluss der LCD-Struktur auf die Farbwiedergabe bei seitlichem Blickwinkel erheblich reduzieren.
Über die Details zur neuen Technik hat ComputerBase zur IFA 2025 und zur Ankündigung vor einem Jahr berichtet.
Unsere neue True RGB Technologie stellt einen Durchbruch dar, der die Präzision individuell gesteuerter RGB-LEDs mit den besten Eigenschaften von Mini-LED und OLED kombiniert und den Zuschauer*innen reinere Farben, höhere Helligkeit und eine Bildgenauigkeit bietet, die in jedem Raum beeindruckt.
Yoshihiro Ono, Leiter der Home Entertainment Business Unit bei der Sony Corporation
Unterschiede Bravia 9 II und Bravia 7 II
Der Bravia 9 II bietet im Vergleich zum Bravia 7 II „Luminance Booster Pro“, was für eine größere Anzahl von LEDs steht, was unter anderem zu einer höheren Maximalhelligkeit des Displays führt. Gleichzeitig wird das Blooming durch feinere Abstufungen reduziert. Einzelheiten zu den technischen Spezifikationen wie der Anzahl der LEDs je nach Diagonale liegen ComputerBase vorab aber noch nicht vor.
Die nur beim Bravia 9 II zum Einsatz kommende „Immersive Black Screen Pro Technologie“ soll hingegen selbst in hellen Räumen für weniger Reflexionen und gute Schwarzwerte sorgen. Hierbei handelt es sich um eine speziell entwickelte, blendfreie und reflexionsarme Bildschirmbeschichtung, für deren Entwicklung man auch Sony Pictures Entertainment einbezogen hat. Sony hat die neue Nanostruktur zum Patent angemeldet.
Zudem bieten sowohl der Bravia 9 II als auch der Bravia 7 II mit „Acoustic Multi-Audio+“ nach oben gerichtete Beam-Hochtöner, die den Raumklang verbessern sollen. Beide Modelle bieten zudem Voice Zoom 3, was durch künstliche Intelligenz unterstützt die Sprachverständlichkeit verbessern soll.
Ein neuer TV-Ständer namens „Mirage Stand“ soll das Bild schweben und die Kabel verschwinden lassen, wofür ein optischer Effekt genutzt wird, der den Standfuß durchsichtig erscheinen lässt. Beim Bravia 9 II ist dieser Standfuß in Chrome gehalten, beim Bravia 7 II in Silber.
Neben zahlreichen vordefinierten Bildmodi wie „My Cinema“, bei dem Bild und Ton bei der ersten Wiedergabe an die Räumlichkeiten angepasst werden, und der „Ambient Optimization“, die Einstellungen kontinuierlich an Raum und Sitzposition anpasst, bieten beide Modelle auch Unterstützung für Dolby Vision, Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced und „Studio Calibrated“-Modi für Plattformen wie Netflix, Prime Video und Sony Pictures Core.
Preise und Verfügbarkeit
Zum Verkaufsstart der neuen True-RGB-Modelle bietet Sony ein Bundle-Angebot an: Beim Kauf eines Bravia 9 II oder Bravia 7 II erhalten Kunden eine Bravia Theatre Bar 7 + Sub 7 im Kit gratis dazu.
Der Bravia 9 II kann ab heute unter anderem bei Sony vorbestellt werden.
Die unverbindlichen Preisempfehlungen:
- Bravia 9 II 65″: 3.499 Euro
- Bravia 9 II 75″: 3.999 Euro
- Bravia 9 II 85″: 5.099 Euro
- Bravia 9 II 115″: 24.999 Euro
Auch der Bravia 7 II kann ab heute unter anderem bei Sony vorbestellt werden.
Die unverbindlichen Preisempfehlungen:
- Bravia 7 II 50″: 1.999 Euro
- Bravia 7 II 55″: 2.149 Euro
- Bravia 7 II 65″: 2.499 Euro
- Bravia 7 II 75″: 3.049 Euro
- Bravia 7 II 85″: 3.599 Euro
- Bravia 7 II 98″: 6.299 Euro
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Sony unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Linux-Desktopumgebung mit Update: KDE Plasma 6.8 mit Audio bei Bildschirmaufnahmen und mehr
Die Desktopumgebung KDE Plasma 6.8 ist derzeit in Arbeit und wird mit der App Spectacle erstmals ermöglichen, bei Bildschirmaufnahmen auch Audiosignale aufzuzeichnen. Zudem haben die Entwickler den Systemmonitor erweitert und zahlreiche Verbesserungen an der Benutzeroberfläche umgesetzt.
Das KDE-Entwicklerteam möchte Plasma 6.8 im Oktober dieses Jahres veröffentlichen und hat jetzt neue Funktionen vorgestellt, die in das finale Release dieser Linux-Desktopumgebung Einzug finden werden. Anwender dürfen sich unter anderem auf neue App-Funktionen, besseren Theming-Support, UI-Optimierungen und Fehlerbehebungen freuen.
Entwickler mit Neuigkeiten für Plasma 6.8
Die Arbeiten an der nächsten Version von KDE Plasma sind in vollem Gange, wobei die Entwickler Nate Graham und John Veness auch diese Woche wieder einen spannenden Einblick in die Neuerungen dieser Desktopumgebung gewähren können. Demnach wird das Bildschirmaufnahme-Tool Spectacle in Plasma 6.8 die Audioausgabe des Systems sowie des Mikrofons einzeln oder zeitgleich aufzeichnen können.
Doch damit nicht genug: Auch der System-Monitor hat eine Überarbeitung erfahren und stellt nun die Nutzung des Videospeichers anders dar. So wie es bereits bei der Anzeige des Arbeitsspeichers möglich ist, erfolgt eine prozentuale Darstellung der VRAM-Auslastung nun in Prozent. Zuvor wurde die VRAM-Auslastung lediglich als Zahl in GB/MB angezeigt (z. B. 1,3 GB).
Wichtige UI-Verbesserungen im Überblick
Ferner haben die KDE-Entwickler eine ganze Reihe an Optimierungen der Benutzeroberfläche von Plasma 6.8 umgesetzt: So nutzen Comboboxen jetzt das aktuell ausgewählte Theme, während bei diesem UI-Element zuvor grundsätzlich das Breeze-Theme vom System verwendet wurde. Außerdem entfällt eine Animation bei der Auswahl dieses Menü-Elements, wie es standardmäßig bei anderen Bestandteilen der Benutzeroberfläche der Fall ist.
Auch gut: Die Konfigurationsseite für den Remote-Desktop in den Systemeinstellungen wird jetzt auch bei kleinen oder sehr schmalen Fenstergrößen korrekt angezeigt, statt Darstellungsfehler aufzuweisen. Zudem haben die Entwickler die Funktion zur Meldung von Fehlern auch auf Konfigurationsseiten erweitert, die nicht unmittelbar vom KDE-Plasma-Team stammen. Dadurch können nun auch Drittanbieter über diese Funktion Fehlerberichte erhalten.
Des Weiteren funktioniert das automatische Anmelden im Plasma Login Manager jetzt auch, wenn der System- und Dienste-Manager systemd in einer älteren Version verwendet wird. Und schließlich sprechen externe Monitore in Plasma 6.8 jetzt zügiger auf Änderungen der Helligkeit und Farbe über das zugehörige Widget der Desktopumgebung an.
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Nintendo Switch 2: Stellenanzeige macht Hoffnung auf VRR-Support im TV-Modus

Nintendo sucht derzeit einen erfahrenen Display-Ingenieur für „aktuelle und zukünftige Produkte“. Besonders die Anforderung von VRR-Kenntnissen macht Hoffnung, dass die Switch 2 in Zukunft variable Bildwiederholraten im TV-Modus unterstützen könnte.
Der neuen Stellenanzeige von Nintendo Technology Development zufolge wird ein Senior-Entwickler für den Display-Bereich am Standort Redmond in den USA gesucht. Zu den Aufgaben gehört die Arbeit am Display-Treiber-Stack und die Erforschung und Umsetzung von neuen Funktionen und Technologien für „weit verbreitete Spielkonsolen“.
Gewünschte VRR-Kenntnisse machen hellhörig
Dabei sind unter anderem fünf oder mehr Jahre passende Berufserfahrung, Kenntnisse von Display-Standards und Spezifikationen sowie ein Abschluss in Computer Engineering, Informatik oder Elektrotechnik notwendig. Doch insbesondere eine als wünschenswert aufgeführte Qualifikation der Ausschreibung führt aktuell zu Spekulationen: „Kenntnisse von Display-Technologien wie HDR und VRR“ ist dort zu finden.
Dadurch stellt sich die Frage, ob Nintendo künftig den VRR-Support für den TV-Modus der Switch 2 oder möglicher Nachfolger erweitern könnte. Derzeit unterstützt die Switch 2 nur im Handheld-Modus eine variable Bildwiederholrate (VRR), aber nicht beim Spielen über einen TV-Bildschirm im Dock. Während Nintendo in den technischen Spezifikationen der Switch 2 von VRR bis zu 120 Hertz sowie HDR10-Unterstützung für das 7,9 Zoll große LCD-Display mit 1080p-Auflösung schreibt, findet sich bei der HDMI-Ausgabe im TV-Modus nur HDR10-Support sowie Unterstützung von 60 FPS bei 4K-Auflösung und 120 FPS bei 1080p- und 1440p.
Interessanterweise kann das Dock der Switch 2 bei Anschluss an kompatible PC-Gaming-Handhelds jedoch ein 4K-Signal mit 120 Hertz inklusive VRR ausgeben, wie The Verge schreibt. Zudem entfernte Nintendo vor dem Konsolen-Release einen Hinweis auf VRR-Support im TV-Modus. Ob es dabei lediglich um einen Fehler handelte oder die Switch 2 ursprünglich VRR im Docked-Modus unterstützen sollte, bleibt jedoch unklar.
Bislang keine offizielle Bestätigung für VRR im TV-Modus der Switch 2
Angemerkt werden muss außerdem, dass die Kenntnisse von VRR in der Stellenausschreibung kein gesicherter Beleg für einen kommenden VRR-Support der Nintendo Switch 2 ist. Darüber hinaus sind die VRR-Kenntnisse nicht verpflichtend, sondern lediglich unter den gewünschten Anforderungen zu finden. Trotzdem bleibt es spannend zu beobachten, wie sich die Situation um die VRR-Unterstützung der Switch 2 im TV-Modus in der nächsten Zeit entwickeln wird.
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Marktanalyse zeigt: Steam mit neuem Verkaufsrekord im ersten Halbjahr 2026

Steam hat im ersten Halbjahr 2026 fast fünfmal so viel Umsatz gemacht wie im gleichen Zeitraum rund zehn Jahre zuvor. Demnach hat Valves Gaming-Plattform in den ersten sechs Monaten dieses Jahr bereits mehr als 11,1 Milliarden US-Dollar umgesetzt, wie aus einer neuen Marktanalyse hervorgeht.
Xbox und PlayStation sind in der letzten Zeit vor allem wegen Sparmaßnahmen, Entlassungen und Studioschließungen in den Schlagzeilen. Ganz anders sieht es hingegen bei der PC-Plattform Steam aus: Hier steigt der Umsatz pro Halbjahr konstant an und erreicht im ersten Halbjahr 2026 laut den Experten von Alinea Analytics einen neuen Rekordwert.
Steam erreicht 11,1 Milliarden US-Dollar Umsatz im 1. Halbjahr 2026
So hat Valves PC-Gaming-Plattform in der ersten Jahreshälfte 2026 einen Umsatz von 11,1 Milliarden US-Dollar erreicht, was umgerechnet 9,7 Milliarden Euro entspricht. Damit steigt der Umsatz bezogen auf das zweite Halbjahr 2025 um rund 8 Prozent und verglichen mit dem ersten Halbjahr 2025 um 14,5 Prozent. Im Hinblick auf das zweite Halbjahr 2022 ist sogar eine Umsatzsteigerung von 91,4 Prozent zu verzeichnen.
Auch eine Übersicht des Wachstums von Steam innerhalb der letzten zehn Jahre zeichnet ein ähnliches Bild: Demnach hat Steam bereits im ersten Halbjahr 2026 mehr (Brutto-)Umsatz gemacht als im gesamten Jahr 2020. Zudem hat sich der Umsatz von Valves Gaming-Plattform 2025 verglichen mit 2017 fast vervierfacht, von 5,5 Milliarden US-Dollar auf ungefähr 20 Milliarden US-Dollar. Allgemein ist somit ein sichtbarer Aufwärtstrend beim Umsatz seit 2017 zu erkennen.
Die umsatzstärksten Spiele 2026 auf Steam
Auf dem ersten Platz der bestverkauften Spiele der ersten Jahreshälfte 2026 landet Forza Horizon 6 mit 197,7 Millionen US-Dollar bei aktuell bereits 3,5 Millionen verkauften Einheiten laut Alinea Analytics. Darauf folgt mit Resident Evil Requiem der jüngste Ableger von Capcoms bekannter Horror-Reihe auf Platz zwei mit knappem Abstand (194,5 Millionen US-Dollar Umsatz, 3,4 Millionen verkaufte Einheiten). Der dritte Platz des Siegertreppchens geht schließlich an das Open-World-Abenteuer Crimson Desert, das seit der Veröffentlichung Mitte März 2026 einen Umsatz vom 190 Millionen US-Dollar generiert hat.
Mit Slay the Spire 2 folgt ein Indie-Überraschungserfolg auf dem nächsten Platz: Der Roguelike-Deckbuilder hat sich schon 7,1 Millionen Mal auf Steam verkauft und überholt damit Resident Evil Requiem und Forza Horizon 6 deutlich. Doch bei einem Verkaufspreis von 25 US-Dollar beziehungsweise 22,99 Euro schafft das Early-Access-Spiel „nur“ 141,7 Millionen US-Dollar Umsatz. Das Unterwasser-Survival-Adventure Subnautica 2 schafft hingegen einen Umsatz 133,6 Millionen US-Dollar auf Steam (Platz 5). Und der sechste Platz gilt dem gefeierten Multiplayer-Versteckspiel Meccha Chameleon, das auf Steam nur 6 US-Dollar respektive rund 6 Euro kostet, aber als bislang bestverkauftes Spiel 2026 auf Steam dadurch 71,3 Millionen US-Dollar umgesetzt hat.
Umsatz durch „alte“ Spiele steigt weiter an
Ebenfalls fällt jedoch auf, dass ein immer größerer Teil der Umsätze auf Steam aus Spieleverkäufen von Titeln aus den Vorjahren stammt. So kam im ersten Halbjahr 2024 bereits 71 Prozent des Umsatzes aus Spielen, die in den Vorjahren veröffentlicht wurden. In der ersten Jahreshälfte 2025 kletterte dieser Wert auf 73 Prozent. Und im ersten Halbjahr 2026 generierten Spiele mit Release vor 2026 indes 79 Prozent des Steam-Umsatzes, während nur 21 Prozent des Umsatzes aus Veröffentlichungen des Jahres 2026 stammten.
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