Künstliche Intelligenz
Spotify führt SongDNA als Beta ein: Neue Wege zur Musikentdeckung
Die neue Beta-Funktion SongDNA steht Premium-Nutzerinnen und -Nutzern ab sofort weltweit in den mobilen Spotify-Apps zum Ausprobieren zur Verfügung. Mit dem Feature sollen sie das „komplexe Netzwerk aus Menschen und kreativen Verbindungen hinter der Musik, die sie lieben“, erkunden können.
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Wer mit wem?
Spotifys neue SongDNA-Funktion liefert tiefergehende Informationen darüber, wer an der Entstehung eines Songs beteiligt war – einschließlich der Songwriter, Produzenten, Samples und Interpolationen (Abwandlungen in Samples). Die Funktion soll auch dazu in der Lage sein, Coverversionen, zu denen ein Song inspiriert hat, anzuzeigen.
Zudem können sich Nutzer jeden Künstler in der interaktiven Ansicht ansehen, um herauszufinden, mit welchen anderen Künstlern sie zusammengearbeitet haben. So könne man Spotify zufolge etwa „Verbindungen zwischen den Titeln nachgehen und sehen, wie sich Künstler, Epochen und Genres überschneiden – so bekommst du ein tieferes Verständnis dafür, wie das, was du gerade hörst, entstanden ist“. SongDNA ergänzt die bestehende Funktion „Über den Song“.
Informationen von Künstlern und der Community
Um sich die Funktion anzeigen zu lassen, muss man in der mobilen App die „Now Playing“-Ansicht öffnen und anschließend von unten nach oben wischen. Unterhalb der Songtextanzeige ist SongDNA zu finden. Ein Tap darauf öffnet eine neue Ansicht, in der man nun horizontal durch die Mitwirkenden scrollen kann. Unterhalb dieser Übersicht zeigt die App außerdem noch, in welchen Songs Samples des Liedes genutzt wurden und welche Künstler es gecovert haben.
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(Bild: Spotify)
Für Spotify-Nutzer könnte die neue Funktion möglicherweise dazu beitragen, den eigenen Musikhorizont abseits der üblichen Algorithmen zu erweitern und zu erfahren, in welchen anderen Projekten die Musiker und Produzenten der Lieblingsbands noch mitgewirkt haben.
Laut Spotify basieren die Informationen von SongDNA auf einer Kombination aus Informationen, die das Unternehmen von Künstlern und ihren Teams erhalten hat und aus Daten aus der Community – auch Daten der von Spotify Ende 2025 übernommenen Musikdatenbank WhoSampled werden einbezogen. Spotify plant, die Funktion in der Beta-Phase weiterzuentwickeln. Im Zuge dessen können „berechtigte Künstler- und Label-Teams die Bestandteile von SongDNA in der Funktion Spotify for Artists einsehen und verwalten, um sicherzustellen, dass sie direkten Einfluss darauf haben, wie ihre musikalische Geschichte erzählt wird“, heißt es weiter.
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(afl)
Künstliche Intelligenz
Video, Foto, Siri: Was Apple für seine Kamera-App in iOS 27 plant
Apple erweitert einem Bericht zufolge die Möglichkeiten, mit KI die Umgebung zu erkunden: Dazu soll die in iOS integrierte Kamera-App mit der nächsten großen Betriebssystemversion erstmals einen „Siri-Modus“ erhalten. Die Funktion ähnelt offenbar der bekannten Visual Intelligence (deutscher Begriff: „visuelle Intelligenz“), die man jetzt schon flott mit iPhones, die über einen Knopf zur Kamerasteuerung verfügen, aufrufen kann. In iOS 27 soll man die Kamera-App neben dem Foto-, Video-, Portrait- oder Panorama-Modus auch in den besagten Siri-Modus schalten können, schreibt Bloomberg. Der Auslöseknopf verwandelt sich dann in das Apple-Intelligence-Logo.
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Visual Intelligence prominenter platziert
Sinn der Sache ist offenbar, Visual Intelligence prominenter zu platzieren. Apple verwendet derzeit eine Mischung an lokaler KI, Google-Suche sowie Features von OpenAI ChatGPT, um den Dienst zu betreiben. So kann man etwa Konzerte und andere Termine auslesen und ans iPhone übertragen, Gegenstände bei Google suchen, Objekte wie Tiere und Pflanzen erkennen oder sich von ChatGPT über die fotografierten Inhalte informieren lassen. Ob all diese Features auch im Siri-Modus in der Kamera-App bereitstehen, ist noch unklar – die Wahrscheinlichkeit ist aber groß.
Geplant sind aber auch neue Funktionen. So soll das System Nährwerttabellen erkennen und auswerten können. Bereits bekannt ist außerdem, dass mithilfe von Visual Intelligence auch Tickets und Mitgliedskarten in Apple Wallet sowie Kontakte etwa aus Visitenkarten erstellt werden können, letzteres wohl auch im Siri-Modus.
Wohl die beliebteste Apple-Intelligence-Funktion
Das Visual-Intelligence-Feature gehört aktuell zu den beliebtesten Funktionen von Apple Intelligence. Im Gegensatz zu den eher unterdurchschnittlichen Bild- und Textgeneratoren (Image Playground und Writing Tools), die Apple implementiert hat, bietet die Funktion echten Mehrwert im Alltag – insbesondere bei Geräten mit Kamerasteuerung. Entsprechend sinnvoll erscheint es, dass Apple die Funktion weiter in den Mittelpunkt rückt.
iOS 27 wird im kommenden Monat auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2026 vorgestellt. Das Betriebssystem dürfte dann, sollte Apple wie gewohnt vorgehen, im September zusammen mit neuen iPhone-Modellen auf den Markt kommen. Weiteren Berichten zufolge will Apple in iOS 27 auch die KI-gestützten Fotowerkzeuge verbessern, unter anderem mit einer Fill- und Enhance-Funktion. Außerdem ist ein Reframing von Spatial-Fotos angedacht, also ein KI-gestützter Perspektivwechsel für 3D-Aufnahmen. Siri soll zudem erstmals als eigene App erscheinen.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Makey:Lab jetzt erhältlich: Das Innovations-Labor für junge Erfinder
Makey:Lab richtet sich an junge Tüftler, Einsteiger und Bildungseinrichtungen, die Technik nicht nur benutzen, sondern selbst verstehen und gestalten wollen. Im Mittelpunkt stehen eigene vernetzte Geräte, Sensorik und praxisnahes Lernen. Die Grundlagen des Programmierens werden nicht abstrakt vermittelt, sondern direkt über praktische Projekte aus der eigenen Lebenswelt entdeckt.
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Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und langjähriger Projektarbeit im Bildungsbereich, stellt Makey:Lab vor allem eines in den Mittelpunkt: Lernen durch Machen. Makey:Lab versteht sich als „Innovations-Labor für junge Erfinder“ – ein Werkzeug, das Neugier fördern und Menschen dabei unterstützen soll, eigene Ideen praktisch umzusetzen. Statt trockener Übungen entstehen Wetterstationen, Umweltmessgeräte, digitale Helfer oder vernetzte Alltagsprojekte. Auch eigene Robotik- und Automatisierungsprojekte lassen sich mit Makey:Lab umsetzen.

Makey:Lab ist nun im Heise-Shop erhältlich.
Das System basiert auf einem ESP32-Mikrocontroller und verbindet Hardware, Sensorik und Software mit einem umfangreichen Playbook voller Projekte, Erklärungen und Experimente. Die Hardware ist dabei bereits vollständig aufgebaut, verlötet und sofort einsatzbereit – statt eines klassischen Bausatzes ermöglicht Makey:Lab den direkten Einstieg in eigene Projekte. Im Zentrum steht dabei die „IoT-Werkstatt“, eine visuelle Entwicklungsumgebung mit grafischen Programmierblöcken, die den Einstieg in Elektronik, Sensorik und vernetzte IoT-Anwendungen besonders niedrigschwellig gestaltet. Vom ersten eigenen Experiment bis hin zu komplexeren IoT-, Umwelt- und Automatisierungsprojekten wächst das System mit den Fähigkeiten seiner Nutzer. So lassen sich beispielsweise Gasteilchen in der Luft messen (VOC-Werte), um den Reifegrad von Früchten zu bestimmen, oder Messwerte und Warnmeldungen direkt vom Makey:Lab per WhatsApp auf das Smartphone senden.

Makey:Lab Playbook Seite 1
Heranwachsende entdecken digitale Werkzeuge kreativ, selbstbestimmt und im eigenen Tempo. Eltern erhalten eine Möglichkeit, Interesse an Innovation, Kreativität und eigenständigem Lernen ihrer Kinder gezielt zu fördern. Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen profitieren von einem praxisnahen System, das projektorientiertes Lernen unterstützt und moderne Zukunftsthemen greifbar vermittelt. Die IoT-Werkstatt wird an der Hochschule Trier unter anderem zur Ingenieursausbildung eingesetzt. Gleichzeitig eignet sich Makey:Lab auch für Makerspaces, Projektgruppen, Berufsschulen, Auszubildende und technische Berufseinsteiger oder einfach für autodidaktisches Lernen zu Hause.

Das Set besteht aus der Makey:Lab Platine, einem USB-Datenkabel und dem Playbook.
Makey:Lab ist ab sofort für 119,90 Euro im heise-Shop erhältlich. Für Bildungseinrichtungen, Makerspaces und Projektgruppen stehen bereits passende Mehrfach- und Klassenset-Lösungen zur Verfügung, Anfragen bitte per Mail. Eine speziell auf Schulen zugeschnittene EDU-Version mit ergänzenden Unterrichts- und Begleitmaterialien befindet sich ebenfalls bereits in Vorbereitung.
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(pan)
Künstliche Intelligenz
Counterpoint-Zahlen: Apple wächst bei Smartphones am schnellsten, iPhone 17 vorn
Das Research-Unternehmen Counterpoint hat seine Smartphone-Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt. Sie zeigen, dass es Apple gelungen ist, seine Marktposition weiter zu stärken – bei einem insgesamt beim Absatz schwächelnden Markt. Der US-Hersteller ist demnach in zwei Kategorien vorne: sowohl beim Wachstum als auch bei den Einzelverkäufen.
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Apple hält Preise relativ stabil, wächst trotzdem
Laut den Counterpoint-Analysten, die sich auf Markterhebungen stützen, gingen die Stückzahlen, die von Januar bis März weltweit verkauft wurden, zurück. Dass es dennoch zu einem Umsatzplus von acht Prozent im Jahresvergleich kam, lag an der aktuellen Komponenteninflation insbesondere bei DRAM und NAND.
So stieg der durchschnittliche Verkaufspreis auf einen Rekordwert von 399 US-Dollar, ein Plus von 12 Prozent. Apple wuchs mit Abstand am stärksten, mit dem laut Counterpoint bislang höchsten Umsatz. Das Plus lag im Jahresvergleich bei 22 Prozent, obwohl der iPhone-Konzern seine Preise relativ stabil gehalten hatte. Bei der Umsatzverteilung kam Apple nun auf 48 Prozent, gefolgt von Samsung mit 18 Prozent. Oppo, Xiaomi und Vivo landeten bei 6, 5 und 4 Prozent. Apples durchschnittlicher Verkaufspreis pro iPhone liegt nun bei 908 Dollar. Im Vorjahresvergleichsquartal lag dieser noch bei 816 Dollar.
iPhone 17 ist beliebtestes Smartphone der Welt
In einer weiteren Counterpoint-Untersuchung, die nach Modellen aufschlüsselt, zeigt sich, dass das iPhone 17 weltweit das beliebteste Smartphone ist. Die gesamte Top Ten der beliebtesten Modelle kommt auf 25 Prozent Gesamtanteil, das iPhone 17 allein auf sechs Prozent. Danach folgen iPhone 17 Pro Max und iPhone 17 Pro sowie auf Platz 6 noch das iPhone 16. Rang 4 und 5 belegten Samsung Galaxy A07 in der 4G-Version sowie A17 in der 5G-Variante. In der Top Ten sind ansonsten noch drei weitere Galaxys vertreten (A56, A36, A17 4G, Rang 7 bis 9) und mit dem Redmi A5 ein einziges Xiaomi-Gerät.
Laut Counterpoint war das iPhone 17 aufgrund seiner technischen Verbesserungen beliebt, darunter der höheren Speicherausstattung in der Einsteigervariante, der höheren Kameraauflösung und aufgrund des verbesserten Displays. Zu bedenken bleibt, dass beliebte China-Handys von Anbietern wie Huawei in westlichen Ländern nicht oder nur eingeschränkt offeriert werden.
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(bsc)
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