Connect with us

Künstliche Intelligenz

Tiefeinsteiger-E-Bike Ado Air One Pro im Test: Blinker, Riemen & Auto-Schaltung


Das Ado Air One Pro kombiniert Carbonriemen, automatische 2-Gang-Schaltung und Blinker in einem kompakten Tiefeinsteiger mit 20-Zoll-Rädern.

Das Ado Air One Pro ist ein ungewöhnliches E-Bike. Mit seinen 20-Zoll-Rädern, dem extralangen Gepäckträger und dem tiefen Einstieg erinnert es weniger an ein klassisches City-Bike als an ein kompaktes Lastenrad für den urbanen Alltag. Manche nennen es liebevoll „Dackel“ – lang und flach. Andere finden die unkonventionelle Optik dagegen weniger charmant.

Das Konzept richtet sich an Stadtbewohner, die mehr transportieren wollen als nur sich selbst. Über das optionale MIK-System lassen sich Kindersitze, Taschen und weiteres Zubehör modular anbringen. Die Zuladung von 150 kg unterstreicht den Lastentransport-Anspruch. Zum Vergleich: Das Himiway City Pedelec (Testbericht) schafft genauso wie das Eleglide C1 (Testbericht) 120 kg. Mit 200 kg Zuladung bietet das Engwe LE20 (Testbericht) noch mehr Ladekapazität, ist dafür aber auch größer.

Technisch setzt das Ado Air One Pro auf zeitgemäße Komponenten: einen wartungsarmen Carbonriemen-Antrieb, eine automatische 2-Gang-Schaltung im Bafang-Nabenmotor mit Drehmomentsensor, integrierte Blinker und hydraulische Scheibenbremsen. Ein 370-Wh-Akku in der Sattelstütze versorgt das System mit Energie. Das Paket gibt es für 1799 Euro – mit dem Gutscheincode MOHAMEDDIAEDDIN690 sinkt der Preis auf 1709 Euro. Ob das kompakte Lastentier im Alltag überzeugt, zeigt unser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Das Ado Air One Pro kommt größtenteils vormontiert. Lenker, vorderes Schutzblech, vorderer Gepäckträger, Frontlicht und Vorderrad müssen angebracht werden. Anschließend folgen das Aufpumpen der Reifen und das Nachziehen aller Schrauben – das übliche Ritual. Das beiliegende Werkzeug reicht für die grundlegende Montage aus. Wir empfehlen dennoch einen Akkuschrauber. Das spart Zeit und Nerven. In etwa 60 Minuten steht das E-Bike fahrbereit da.

Optisch polarisiert das Ado Air One Pro. Der Tiefeinsteiger-Aluminiumrahmen wirkt clean und elegant, die interne Kabelführung und der Carbonriemen sorgen für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild. Die schlanke Silhouette profitiert vom Akku in der Sattelstütze – kein klobiger Kasten am Unterrohr. Das blasse Grün unseres Testmodells gefällt uns gut, das dezente Ado-Logo auf dem Rahmen ist kaum sichtbar. Alternativ gibt es die Farbe Moonlight Gray.

Die Proportionen spalten allerdings die Gemüter. Durch die 20-Zoll-Räder und den langen Radstand wirkt das E-Bike gedrungen – besagter „Dackel-Look“. Geschmackssache, aber funktional durchdacht: Die kleinen Räder machen das Bike agil, der lange Radstand bietet Platz für den üppigen Gepäckträger.

Die Schweißnähte sind sauber verschliffen, die Rahmenverarbeitung überzeugt für diese Preisklasse. Der Carbonriemen verspricht Wartungsfreiheit bis zu 30.000 km – ein Vorteil gegenüber klassischen Ketten. Diesen Riemen haben wir bereits beim Ado Air 30 Ultra (Testbericht) zu schätzen gelernt. Hydraulische Scheibenbremsen, IPX7-Zertifizierung und Metallschutzbleche runden die solide Ausstattung ab. Je nach montiertem Zubehör wiegt das E-Bike zwischen 25 kg und 31 kg – kein Leichtgewicht, aber angesichts der robusten Bauweise und der hohen Zuladung von 150 kg nachvollziehbar.

Ado Air One Pro Bilder

Lenker & Display

Die Inbetriebnahme erfolgt dreistufig: E-Bike-Kabel mit dem Akku verbinden, Akku per Knopf unter dem Sattel einschalten, dann die Power-Taste an der Bedieneinheit mit gut 5 s ungewöhnlich lange drücken.

Das 2,4-Zoll-IPS-Farbdisplay überzeugt. Es zeigt Geschwindigkeit mit einer Nachkommastelle, Akkustand, Unterstützungsstufe, Tages- und Gesamtkilometer übersichtlich an. Wer sein E-Bike mit der App verbunden hat, bekommt zudem die Uhrzeit angezeigt. Die Ablesbarkeit bei Sonnenlicht ist gut – ein Pluspunkt gegenüber manch günstigerem LC-Display, wie es etwa das Eleglide C1 (Testbericht) mit seinem 1,8-Zoll-LCD verwendet.

Das Ado Air One Pro bietet zwei übergeordnete Fahrmodi: ECO (energiesparend) und SPORT (etwa 30 Prozent stärker). Innerhalb beider Modi stehen drei Unterstützungsstufen zur Verfügung. Der Wechsel zwischen ECO und SPORT erfordert allerdings eine etwas kryptische Tastenkombination: Power-Taste zweimal schnell drücken, dann einmal die Plus-Taste. Ohne Anleitung kommt darauf niemand – hier hätte Ado eine einfachere Lösung finden müssen.

Ado Air One Pro Bilder

Unterhalb der Bedieneinheit sitzt ein Kippschalter für die Blinker. Die restliche Bedienung ist selbsterklärend. Die Ado Smart App für iOS und Android bietet grundlegende Funktionen: Fahrdaten auslesen und zwischen ECO und SPORT wechseln. GPS-Tracking fehlt – hier sind Konkurrenten wie das Engwe N1 Air ST (Testbericht) mit integriertem Mobilfunkmodul und Echtzeit-Ortung deutlich weiter.

Licht & Blinker

Das Frontlicht mit 30 Lux und E-Mark-Zertifizierung (IPX5) reicht aus, um im Verkehr gesehen zu werden. Für die Ausleuchtung dunkler Feldwege fehlt es jedoch an Leuchtkraft. Das Vorderlicht sitzt unter dem Frontträger und dreht nicht mit dem Lenker mit – in Kurven leuchtet es also geradeaus weiter.

Die integrierten Blinker im Rücklicht kennen wir bereits vom Ado Air 30 Ultra. Auch hier gilt: praktisch, aber bei Tageslicht kaum sichtbar. Der Blinker gibt kein akustisches Signal von sich und schaltet sich nicht automatisch ab. So passiert es leicht, dass man vergisst, ihn auszuschalten. Unser Tipp bleibt derselbe: Tagsüber mit Handzeichen abbiegen, nachts den Blinker nutzen. Eine Bremslichtfunktion fehlt. Das Licht schaltet sich über das Display ein und aus – einen Dämmerungssensor gibt es nicht.

Ado Air One Pro Bilder

Fahren

Das Herzstück des Ado Air One Pro ist der Bafang-Nabenmotor mit 250 Watt und maximal 50 Nm Drehmoment. Er arbeitet erfreulich leise und kräftig. Der integrierte Drehmomentsensor reagiert direkt auf den Pedaldruck und liefert eine natürliche Unterstützung – ein deutlicher Unterschied zu billigen Pedalsensoren, die erst nach einer halben Umdrehung ansprechen. Im Vergleich zum Ado Air 30 Ultra (Testbericht) mit 40 Nm bietet das Air One Pro sogar 10 Nm mehr Drehmoment.

Die automatische 2-Gang-Schaltung im Motor erfordert kein manuelles Eingreifen. Die Übersetzung ist gut gewählt und fühlt sich meist sehr natürlich an. Das Konzept kennen wir bereits vom Ado Air 30 Ultra mit seiner 3-Gang-Automatik. Beim Air One Pro mit nur zwei Gängen ist die Philosophie dieselbe: Kopf ausschalten und fahren. Die Beschleunigung setzt weich und rund ein – ideal für den Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt.

Ado Air One Pro Bilder

Allerdings zeigt die Automatik bei stärkeren Steigungen ihre Grenzen. Da kein manueller Gangwechsel möglich ist, fehlt die Option, bewusst einen niedrigeren Gang zu wählen. Wer regelmäßig steile Anstiege bewältigen muss, ist mit einem Mittelmotor-E-Bike wie dem Touroll MA2 (Testbericht) mit 70 Nm und manueller 7-Gang-Schaltung besser bedient.

Die hydraulischen Tektro-Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben packen zuverlässig zu. Sie bieten gute Dosierbarkeit und bringen das E-Bike jederzeit sicher zum Stehen.

Ergonomie & Fahrgefühl

Die aufrechte Sitzposition sorgt für gute Übersicht im Verkehr. Der Lenker lässt sich sowohl in der Höhe als auch im Abstand zum Fahrer anpassen. Der Sattel geht erfreulich weit nach oben – dadurch eignet sich das E-Bike auch für große Menschen um die zwei Meter. Das ist bei chinesischen E-Bikes eine echte Seltenheit. Zum Vergleich: Das Engwe N1 Pro (Testbericht) bietet nur eine Einheitsgröße, die wir maximal für Fahrer bis 1,75 Meter empfehlen.

Die 20-Zoll-Räder mit breiten 2,4-Zoll-Reifen machen das E-Bike agil und wendig in der Stadt. Die Kehrseite: Kleine Räder sind anfälliger für Unebenheiten wie Pflastersteine oder Bordsteinkanten. Hier hilft die Federgabel mit Lockout-Funktion. Auf glattem Asphalt kann die Federung arretiert werden, auf holprigen Wegen federt sie Stöße ab.

Ado Air One Pro Bilder

Unser Tipp: Die breiten Reifen nicht zu prall aufpumpen. Mit etwas reduziertem Luftdruck federn sie Unebenheiten besser ab und erhöhen den Komfort spürbar. Das Fahrgefühl ist insgesamt entspannt und kontrolliert – genau richtig für den urbanen Einsatz.

Akku

Der 370-Wh-Akku (37V, 10Ah) sitzt elegant in der Sattelstütze integriert und lässt sich zum Laden entnehmen. Das ist praktisch, wenn das E-Bike im Keller steht, der Akku aber in der Wohnung geladen werden soll. Die Ladezeit beträgt 4 bis 6 Stunden.

Ado gibt eine maximale Reichweite von 100 km an – gemessen unter den üblichen Idealbedingungen mit leichtem Fahrer, perfektem Wetter und ebener Strecke. In der Praxis sind je nach Fahrergewicht, Modus und Gelände 30 bis 50 km realistisch. Wer den SPORT-Modus bevorzugt, viel Gepäck transportiert oder hügeliges Terrain befährt, landet eher am unteren Ende. Für die tägliche Pendelstrecke von 15 bis 20 km reicht das locker. Für lange Touren oder Fahrten mit viel Zuladung wird die Kapazität allerdings knapp. Größere Akkus bieten etwa das Engwe P275 ST (Testbericht) mit fast 700 Wh, das Eleglide C1 (Testbericht) mit 522 Wh oder das Engwe LE20 (Testbericht) mit 920 Wh, das optional mit einem weiteren Akku ausgestattet werden kann.

Preis

Das Ado Air One Pro kostet regulär 1799 Euro. Mit dem Gutscheincode MOHAMEDDIAEDDIN690 sinkt der Preis auf 1709 Euro. Für ein E-Bike mit Carbonriemen, automatischer 2-Gang-Schaltung, Drehmomentsensor, Blinkern und hydraulischen Scheibenbremsen ist das ein faires Angebot.

Fazit

Das Ado Air One Pro besetzt eine interessante Nische: Es ist kein klassisches City-E-Bike und kein vollwertiges Lastenrad, sondern ein kompakter Hybrid für den urbanen Alltag. Der extralange Gepäckträger, die hohe Zuladung von 150 kg und das modulare Zubehörsystem machen es zum praktischen Begleiter für Einkäufe, Kindertransport und tägliches Pendeln.

Technisch überzeugt das E-Bike mit seinem wartungsarmen Carbonriemen, der automatischen 2-Gang-Schaltung und dem kräftigen Drehmomentsensor. Die hydraulischen Bremsen packen zuverlässig zu, die Federgabel erhöht den Komfort auf holprigen Wegen. Besonders erfreulich: Die flexible Ergonomie passt auch großen Fahrern um die zwei Meter.

Schwächen zeigen sich beim Akku mit nur 370 Wh, der für lange Touren mit viel Gepäck knapp wird. Die Blinker sind bei Tageslicht kaum sichtbar, die App bietet kein GPS-Tracking und der Moduswechsel zwischen ECO und SPORT erfordert eine unnötig komplizierte Tastenkombination. Auch die polarisierende Optik ist nicht jedermanns Sache.

Wer ein kompaktes, agiles E-Bike für den Stadtverkehr mit echtem Transportnutzen sucht, findet im Ado Air One Pro einen durchdachten Begleiter – sofern man mit dem Dackel-Look leben kann.



Source link

Künstliche Intelligenz

Überraschende Studie: Leben im All vielleicht deutlicher seltener als angenommen


Erst im Oktober 1995 hat die Nasa mit 51 Pegasi b den allerersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist. Mittlerweile sind über 6.000 Exoplaneten bekannt. Tausende weitere Kandidaten warten auf eine Bestätigung.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Nasa rechnet damit, dass sich Milliarden von Exoplaneten im Universum tummeln. Auf den meisten der Planeten außerhalb unseres Sonnensystems wäre aufgrund extremer Bedingungen kein Leben möglich. Aber 70 der bisher bekannten Exoplaneten bieten habitable Bedingungen, also gute Voraussetzungen für Leben, so wie wir es kennen. Oder doch nicht?

Die Studie eines Forschungsteams um Craig Walton und Maria Schönbächler von der ETH Zürich beschreibt eine neue Grundvoraussetzung für Leben im Universum, die dessen Existenz noch deutlich weniger wahrscheinlich macht als bisher gedacht. Demnach kommt es nämlich nicht nur darauf an, dass moderate Temperaturen herrschen und flüssiges Wasser vorhanden ist.

Wichtig ist den Modellrechnungen der Forscher zufolge zunächst, dass der Planet sein Dasein als flüssige Gesteinskugel beginnt, wie der Standard schreibt. Im Laufe der Zeit sinken dann schwere Elemente wie Eisen ins Zentrum, leichtere Gesteine treiben oben und erstarren zur Kruste.

Damit Leben entstehen kann, müssen die dafür notwendigen chemischen Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff während der Formung des Planeten an die Oberfläche wandern. Und zwar – und das ist die neue Erkenntnis des Forschungsteams – nicht einfach irgendwie.

Weiterlesen nach der Anzeige

Entscheidend ist der Mix der Elemente und hierbei vor allem die Menge des Sauerstoffs. Ist davon zu wenig vorhanden, bindet sich das Element Phosphor an das Metall im Kern und verbleibt dort. Kommt zu viel Sauerstoff vor, dann bleibt das Phosphor zwar in den oberen Schichten. Dafür kann dann der Stickstoff leichter in die Atmosphäre entweichen.

Das Problem: Der Korridor für die genau richtige Sauerstoffkonzentration, um Phosphor und Stickstoff auf der Oberfläche eines Planeten zu halten, ist extrem schmal. Die Erde hatte demnach in puncto Entstehung des Lebens einfach viel Glück mit dem Elemente-Mix.

Die Erkenntnisse des Forschungsteams könnten damit für die weitere Suche nach Leben im All von entscheidender Bedeutung sein. Denn auch Planeten, die in einer als habitabel geltenden Zone liegen, könnten für Leben ungeeignet sein.

ETH-Forscher Walton zufolge sollten sich die Bemühungen auf Sonnensysteme konzentrieren, bei denen der Stern unserer Sonne ähnlich ist. Die chemische Zusammensetzung der Sterne lässt nämlich Rückschlüsse auf die Lebensfreundlichkeit des Planetensystems zu, was die vorhandenen Elemente angeht.

Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

21 statt 10 Tonnen Nutzlast: Ariane 6 vor erstem Start mit vier Boostern


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Europas stärkste Trägerrakete soll am Donnerstagabend erstmals in einer Version mit vier Boostern starten und damit noch einmal deutlich leistungsfähiger sein. Daran hat die Europäische Weltraumagentur ESA jetzt erinnert und ergänzt, dass auf dem Flug mit der Bezeichnung VA267 insgesamt 32 Satelliten für Amazons Internetprojekt Leo ins All gebracht werden sollen. Dank der vier Booster kann die dreistufige Trägerrakete dabei nun 21,6 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn befördern, in der Konfiguration mit zwei Boostern sind es lediglich 10,3 Tonnen. Während die schon fünfmal zum Einsatz gekommen ist, muss die Leistungsfähigkeit der neuen Variante jetzt erstmals unter realen Flugbedingungen nachgewiesen werden.

Weiterlesen nach der Anzeige


Blueprints der Ariane 6

Blueprints der Ariane 6

Vergleich der Konfigurationen

(Bild: ESA)

Die Ariane 6 ist das Nachfolgemodell der Ariane 5, die seit 1996 im Einsatz war und 2023 zum letzten Mal gestartet ist. Die Arbeiten an der Rakete haben sich unter anderem wegen der Coronapandemie stark verzögert, erst am 9. Juli 2024 hat sie deshalb ihren Jungfernflug absolviert. Wenn sie abhebt, werden zuerst die Booster gezündet, danach die Hauptstufe und zuletzt die Oberstufe. Die Anzahl der Booster und die Länge der Raketenspitze können die Verantwortlichen je nach Mission anpassen. Zuletzt waren am 17. Dezember mit der zweistufigen Variante zwei neue Navigationssatelliten für das Galileo-Netzwerk gestartet worden. Der Start am Donnerstag ist jetzt der erste von insgesamt 18, die Amazon vor vier Jahren für sein Satelliteninternet gebucht hat, das damals noch Project Kuiper hieß.

Die ESA erklärt zudem, dass die Rakete für Start VA267 die bislang höchste Ariane 6 ist. Wenn sie zusammengebaut auf der Startrampe steht, wird sie demnach 62 m hoch sein. 20 m davon entfallen auf die Nutzlastverkleidung, die die 32 Internetsatelliten bis zum Erreichen des Weltraums schützen wird. Die hat einen Durchmesser von 5,4 m und könnte auch „vier aufeinanderstehende Giraffen“ befördern, wie die Weltraumagentur noch schreibt. Der Start von Europas Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana soll zwischen 17:45 und 18:13 Uhr MEZ am Donnerstag erfolgen; der Hersteller Arianespace plant einen Livestream auf YouTube.


(mho)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Wegen Visa-Restriktionen: US-Techjobs boomen in Indien


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nachdem die US-Regierung die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte im vergangenen Jahr deutlich erschwert hat, stellen große Techkonzerne diese zunehmend in ihren Herkunftsländern ein. Besonders stark wächst das Personal in Indien, wo Amazon, Apple, Google, Meta und Microsoft ihre Neueinstellungen zuletzt deutlich ausgeweitet haben.

Weiterlesen nach der Anzeige

Allein im Jahr 2025 sollen diese Unternehmen rund 33.000 neue Beschäftigte eingestellt haben, was einem Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In diesem Jahr wird ein noch stärkerer Anstieg erwartet, schreibt die US-Techpublikation Rest of World.

Aktuell sind mehr als 4000 Stellen vakant, von denen lediglich 15 Prozent Einstiegspositionen mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung betreffen. Fast die Hälfte entfällt auf Positionen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, einschließlich maschinelles Lernen, Cloud und Cybersicherheit.

Ein zentraler Knotenpunkt der US-Techindustrie ist die indische Stadt Bengaluru, wo Google seine größte Belegschaft außerhalb der USA unterhält. Bloomberg zufolge prüft Googles Muttergesellschaft Alphabet die Anmietung von Büroflächen für bis zu 20.000 Beschäftigte, was den aktuellen Personalbestand in Indien mehr als verdoppeln würde.

Microsoft betreibt in Bengaluru sein größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum außerhalb der USA. Sowohl für Microsoft als auch Amazon ist Indien inzwischen der zweitwichtigste Arbeitsmarkt. Die beiden Unternehmen wollen dort im Laufe dieses Jahrzehnts zusammengerechnet mehr als 50 Milliarden US-Dollar in KI-Entwicklung und neue Stellen investieren, berichtet Rest of World.

Auch Apple weitet sein Engagement in Indien aus. Nachdem China nicht zuletzt durch Apple zum weltweit wichtigsten Standort für die Elektronikfertigung aufgestiegen ist, verfolgt der Konzern nun ein ähnliches Ziel in Indien. Erst kürzlich kündigte Apple den Aufbau eines Bildungszentrums in Bengaluru an, um dort neue Entwickler und Ingenieure zu rekrutieren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der zunehmende Personalaufbau in Indien dürfte auch eine Reaktion auf verschärfte Regeln beim US-Arbeitsvisum H-1B sein, das hoch qualifizierten Fachkräften erlaubt, bis zu sechs Jahre in den USA zu arbeiten. Die US-Regierung erhöhte die Gebühren für neue Visa im vergangenen Jahr auf 100.000 US-Dollar pro Antrag und verschärfte zugleich die Prüfungen, etwa durch die detaillierte Auswertung von Lebensläufen, Online-Profilen und Social-Media-Aktivitäten. Damit sollten US-Unternehmen dazu gebracht werden, bevorzugt Absolventen amerikanischer Universitäten einzustellen.

Diese Strategie scheint jedoch eine gegenteilige Wirkung zu entfalten. Von dieser Entwicklung profitiert Indien ganz besonders, da dort bereits große Entwicklungszentren bestehen und hochqualifizierte Fachkräfte ohne Visa-Hürden verfügbar sind. Wie gefragt indische Fachkräfte sind, zeigen Zahlen aus dem Jahr 2024: Demnach entfielen 71 Prozent der vergebenen H-1B-Visa auf Indien und 11,7 Prozent auf China.


(tobe)



Source link

Weiterlesen

Beliebt