Connect with us

Künstliche Intelligenz

Top 10: Die beste Wärmebildkamera für das Handy im Test – Hikmicro, Flir & Co.


Wärmeverluste, Lecks und Störungen aufspüren: Wir zeigen die besten Wärmebildkamera-Adapter für das Smartphone.

Eine besonders einfache und platzsparende Lösung ist eine kompakte Wärmebildkamera, die die direkt ans Smartphone angeschlossen wird. Diese Modelle dienen als Dongle und ermöglichen eine kostengünstige Thermografie ohne separates Gerät. So lassen sich Wärmebrücken, elektrische Probleme und Wasserlecks schnell und zuverlässig aufspüren.

Im Vergleich zu klassischen Wärmebildkameras sind diese Nachrüstlösungen preiswerter und handlicher, weil das Smartphone zugleich Anzeige und Steuerung übernimmt. Dennoch liefern sie eine ausreichend hohe Bildqualität für viele Einsatzbereiche. Gerade für Heimwerker, Energieberater oder Techniker, die punktuell Messungen vornehmen, sind sie ideal. Durch die einfache Anbindung an das Smartphone wird die thermische Analyse nicht nur günstiger, sondern auch flexibler.

Welche ist die beste Wärmebildkamera für das Handy?

Testsieger ist die Wärmebildkamera Hikmicro Mini 2 V2 Plus ab 250 Euro. Als USB-C-Dongle ist sie schnell installiert und benötigt kaum Platz, zudem bietet sie eine manuell verstellbare Fokuslinse.

KURZÜBERSICHT

Die Hikmicro Mini 2 Plus V2 ist eine leistungsstarke und vielseitige Wärmebildkamera für Smartphones, die mit einem Preis von rund 250 Euro auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Das macht den Adapter zu unserem Testsieger. Im Vergleich zum Vorgänger punktet sie mit der Kompatibilität zu Android- und iOS-Geräten. Größte Besonderheit ist der manuell verstellbare Fokus der Linse.

VORTEILE

  • kompaktes Design
  • manuell einstellbarer Fokus für präzisere Bilder
  • hohe thermische Empfindlichkeit und Bildqualität
  • Kompatibilität zu iOS und Android

NACHTEILE

  • nur IP40-Zertifizierung (eingeschränkte Robustheit)

Die Thermal Master P3 ist ein kompakter Wärmebild-Adapter für Smartphones, der mit einer Auflösung von 512 × 384 Pixeln und einem Temperaturbereich von –20 bis 550 °C überzeugt. Die Bedienung über die App gelingt einfach. Dank des beiliegenden USB-C-auf-Lightning-Adapters funktioniert sie auch mit iPhones. Die P3 bietet eine starke Leistung zum fairen Preis direkt beim Hersteller aus China für 238 Euro (Code HEISE10P3) oder bei Amazon für 269 Euro (Code: BESTCAM10).

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • fairer Preis
  • praktisches Case
  • hohe Auflösung

NACHTEILE

  • Temperaturanzeige nicht immer ablesbar
  • keine IP-Zertifizierung

Die Thermal Master P1 bietet starke Wärmebildleistung im kompakten Smartphone-Format – ideal für Hauskontrollen und Technik-Checks. Reichweite und Details sind begrenzt, doch für die mobile Anwendung im Haushalt reicht sie aus.

Aktuell kostet der Adapter mit dem Code HEISE95P1 rund 141 Euro beim Hersteller oder mit dem Code BESTCAM10 etwa 148 Euro bei Amazon.

VORTEILE

  • sehr kompakte Maße und geringes Gewicht
  • schnelle Verbindung zum Smartphone, sofort einsatzbereit
  • gute thermische Auflösung für Preis und Größe
  • App mit vielen Zusatzfunktionen wie Spot-Messung und Farbpaletten

NACHTEILE

  • begrenzte Reichweite
  • Kunststoffgehäuse wirkt weniger robust
  • App gelegentlich mit kleinen Verzögerungen
  • keine optische Vergrößerung, rein digital

Ratgeber

Wofür benötigt man eine Wärmebildkamera?

Eine Wärmebildkamera kann im Haushalt vielfältig eingesetzt werden, um verschiedene Aspekte der Gebäude- und Haushaltsüberwachung zu verbessern. Folgende Anwendungsbereiche sind denkbar:

  • Energieeffizienz: Wärmelecks in Wänden, Fenstern und Türen finden.
  • Elektrogeräteüberwachung: Früherkennung von Überhitzung oder Funktionsstörungen in Elektrogeräten.
  • Heizung: Diagnose von Heizungsanlagen für Effizienzsteigerungen und gleichmäßige Wärmeverteilung.
  • Rohrleitungen und Wasserlecks: Aufspüren von undichten Stellen in Rohrleitungen und Identifizierung von Wasserschäden in der Gebäudestruktur.
  • Schädlingsbekämpfung: Suche nach Verstecken von Schädlingen, da diese oft als Wärmequellen erscheinen.

Ferner können Wärmebildkameras interessant sein für Naturfreunde, Jäger oder Förster, die nachts Tiere ausfindig machen wollen.

Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Infiray P2 Pro

Eine Wärmebildkamera erfasst die Infrarotstrahlung, die von Objekten emittiert wird. Das Prinzip basiert auf der Tatsache, dass alle Objekte mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (–273 Grad Celsius oder 0 Kelvin) Infrarotstrahlung abgeben. Damit ist es möglich, die Wärme einer Oberfläche zu erkennen. Oft nennt man eine solche Linse einfach nur Infrarotkamera. Hier ist aber zwischen Wärmebild- und Nachtsichtkameras zu unterscheiden. Wärmebildkameras erfassen Temperaturunterschiede, während Nachtsichtgeräte Restlicht oder Infrarotlicht verwenden, um Bilder bei Dunkelheit sichtbar zu machen.

Beide Technologien haben unterschiedliche Anwendungen und ergänzen sich in verschiedenen Szenarien. Eine Wärmebildkamera soll primär Temperaturunterschiede von Oberflächen darstellen, während die Nachtsichtkamera die Sichtbarkeit bei völliger Dunkelheit durch vorhandenes Licht sowie reflektiertes Infrarotlicht gewährleistet. Letzteres kommt bei Überwachungskameras mit Nachtsicht (Bestenliste) zum Einsatz.

Das Bild einer Wärmebildkamera ist farbig dargestellt – man nennt das auch eine Pseudofarbdarstellung. Da Temperaturen selbst keine Farben haben, hilft die farbige Darstellung dem menschlichen Auge, Unterschiede einfacher zu erkennen. Das erleichtert die schnelle Identifikation von Unterschieden beim Temperaturbereich und Hotspots. Sie ist auch für den Benutzer leichter zu verstehen als eine Darstellung in Graustufen.

Warum ist thermische Empfindlichkeit so wichtig?

Ein zentrales Qualitätsmerkmal von Wärmebildkameras ist die sogenannte thermische Empfindlichkeit, auch bekannt als NETD (Noise Equivalent Temperature Difference). Dieser Wert gibt an, wie klein der Temperaturunterschied sein darf, den die Kamera noch zuverlässig erkennen kann.

Je niedriger der NETD-Wert (Beispiel: <40 mK), desto empfindlicher ist die Kamera – sie kann also feinere Temperaturunterschiede darstellen. Diesen Wert erreichen alle Adapter aus dieser Bestenliste annähernd. Das ist besonders wichtig bei der Detektion von kleinen Wärmelecks, leichten Überhitzungen oder in der präzisen Energieberatung. Kameras mit höherer thermischer Empfindlichkeit liefern klarere, kontrastreichere Bilder, insbesondere bei geringen Differenzen oder ungünstigen Umgebungsbedingungen.

Je nach Modell liegt der erfassbare Temperaturbereich meist zwischen –20 °C und +400 °C, was für typische Anwendungen im Haushalt, der Gebäudethermografie oder bei technischen Prüfungen vollkommen ausreichend ist. Manche Kameras messen auch darüber hinaus bis über 550 °C, was für industrielle Anwendungen relevant sein kann.

Auflösung und Bildqualität

Die Wärmebildkameras dieser Bestenliste bieten Sensorauflösungen von 160 × 120 bis 256 × 192 Pixel. Modelle wie die Infiray P2 Pro oder Topdon TC002C Duo liefern dadurch mehr Details als günstigere Einsteigervarianten. Eine höhere Auflösung erleichtert die Erkennung feiner Temperaturunterschiede, etwa bei der Lecksuche oder Elektrodiagnose.

Einige Geräte werben mit Auflösungen bis zu 512 × 384 Pixel. Dabei handelt es sich jedoch vornehmlich um digital hochgerechnete Werte. Durch Interpolation und digitales Nachschärfen wird das Bild optisch verbessert, die tatsächliche Sensorauflösung bleibt jedoch geringer. Für den Anwender wirkt das Bild dennoch schärfer und detailreicher.

Unterstützende Technologien

Zur weiteren Bildoptimierung setzen Hersteller auf Funktionen zur Bildoptimierung. Flir nutzt zum Beispiel MSX (Multi-Spectral Dynamic Imaging). Dabei werden sichtbare Konturen aus dem Kamerabild mit dem Wärmebild kombiniert. So erscheinen Gebäudestrukturen, Kanten oder Beschriftungen deutlich klarer, ohne die Temperaturmessung zu beeinflussen.

Solche Technologien sind besonders hilfreich bei geringen Temperaturunterschieden oder schwachem Kontrast – etwa bei schlecht isolierten Fenstern oder verdeckten Leitungen. Sie verbessern die Lesbarkeit des Wärmebildes erheblich, selbst bei begrenzter Auflösung.

Welches Handy hat eine Wärmebildkamera?

Zahlreiche Outdoor-Handys (Bestenliste) verfügen neben einer Nachtsichtkamera auch über eine Wärmebildkamera. Teilweise gilt das auch in Kombination mit einer IR-Linse für Nachtsicht, wie einige der Modelle aus unseren Tests zeigen.

Ulefone Armor 28 Ultra

Fazit

Eine Wärmebildkamera ist sehr praktisch. So erkennt man damit zu Hause schneller eine schwache Isolierung, ein Leck in einer Wasserleitung oder Geräte, die möglicherweise zu überhitzen drohen. Zudem kann man damit in der Dunkelheit Säugetiere aufspüren.

Eine vergleichsweise preiswerte Möglichkeit ergibt sich mit einem Wärmebildkameramodul zum Nachrüsten. Das Modul wird einfach ins Smartphone gesteckt und per App genutzt. Diese Lösung ist zudem platzsparend.

Eine Alternative wären Outdoor-Smartphones mit eingebauter Wärmebildkamera. Stand-alone-Lösungen bieten mehr Komfort und oft eine höhere Genauigkeit, sind aber häufig teurer.

Weitere passende Artikel:

BESTENLISTE

Hikmicro Mini 2 Plus V2 im Test: Die beste Wärmebildkamera fürs Handy

Als kompakte Handy-Wärmebildkamera mit manuellem Fokus sowie Kompatibilität zu iOS und Android richtet sich die Hikmicro Mini 2 Plus V2 an Profis und Heimwerker.

VORTEILE

  • kompaktes Design
  • manuell einstellbarer Fokus für präzisere Bilder
  • hohe thermische Empfindlichkeit und Bildqualität
  • Kompatibilität zu iOS und Android

NACHTEILE

  • nur IP40-Zertifizierung (eingeschränkte Robustheit)

Als kompakte Handy-Wärmebildkamera mit manuellem Fokus sowie Kompatibilität zu iOS und Android richtet sich die Hikmicro Mini 2 Plus V2 an Profis und Heimwerker.

Die Hikmicro Mini 2 Plus V2 ist eine kompakte und vielseitige Smartphone-Wärmebildkamera, die als Nachfolger der Mini 2 V2 mit zusätzlichen Funktionen und einem optimierten Design überzeugt. Besonders hervorzuheben ist die manuell einstellbare Fokuslinse.

Die Kamera ist dank eines mitgelieferten Lightning-zu-Typ-C-Adapters sowohl mit der neuesten iPhone-Serie als auch mit älteren iPhone-Modellen und Android-Geräten kompatibel. In diesem Testbericht zeigen wir, ob die Verbesserungen das Gerät zu einer lohnenden Investition machen.

Design & Lieferumfang

Die Hikmicro Mini 2 Plus V2 besticht durch ihr nahezu quadratisches Design, das kompakt und portabel ist und eine hochwertige Verarbeitung bietet. Die Wärmebildkamera wird über USB-C mit Android-Smartphones verbunden, während für iPhones ein USB-C-auf-Lightning-Adapter im Lieferumfang enthalten ist. Zusätzlich werden ein 60 cm langes Verlängerungskabel und eine praktische Aufbewahrungstasche mitgeliefert. Optisch erinnert der Adapter durch die manuell einstellbare Fokuslinse an eine Miniaturkamera. Die Abmessungen betragen kompakte 26,6 × 26,6 × 25 mm bei einem Gewicht von lediglich 24 g.

App & Funktionen

Die Hikmicro-Viewer-App, verfügbar für Android und iOS, ermöglicht eine intuitive Steuerung der Kamera und bietet professionelle Einstellungen wie die Anpassung des Emissionsgrades und der Reichweite. Diese Funktionen erlauben es, präzise Wärmebilder und Temperaturmessungen von verschiedenen Oberflächen aufzunehmen. Nach dem Anschließen startet die App automatisch und bietet Zugriff auf den Auto- und manuellen Modus. Der manuelle Fokus der Plus V2 ist ein entscheidender Vorteil, der exakte Anpassungen erlaubt, um scharfe und detailreiche Wärmebilder zu erhalten.

Die Bildverbesserungstechnologie Super-IR liefert klare und kontrastreiche Aufnahmen in Echtzeit sowie als Fotos und Videos. Konturen mithilfe einer optischen Linse, wie es die MSX-Technologie von Flir bietet, zeigt die Wärmebildkamera leider nicht an. Allerdings kann man ein kleines Vorschaubild der Handykamera einblenden, um besser zu erkennen, welche Bereiche das Wärmebild gerade anzeigt. In der App stehen zudem zahlreiche Farbprofile für die Darstellung der Wärmesignaturen zur Auswahl.

Bildqualität

Mit einer Sensorauflösung von 256 × 192 Pixeln und einer thermischen Empfindlichkeit von unter 40 mK liefert die Mini 2 Plus V2 gestochen scharfe Wärmebilder. Der Temperaturbereich reicht von -20 bis 350 Grad Celsius, und die Genauigkeit liegt bei ±2 °C. Die neue manuelle Fokuslinse verbessert die Detailschärfe erheblich und macht die Kamera ideal für Anwendungen wie HLK-Inspektionen, die Behebung von Isolationsproblemen und Automobiltests. Die Kamera kann Objekte aus einer Entfernung von 7 cm bis 10 m und selbst kleinste Details von nur 0,5 mm Größe erkennen, wie elektronische Bauteile oder mechanische Geräte.

Technische Daten

Auflösung 256 x 192 Pixel
Brennweite 6,9 mm
Sichtfeld 25° x 18,8°
Temperaturbereich -20°C bis 400°C
PCB-Genauigkeit ±2°C
Kompatibilität Android 7.0+ und iOS 14+
Anschlüsse USB-C, Lightning iOS
Maße 26,60 mm x 26,60 mm x 25 mm
Gewicht 24 g

Preis

Am günstigsten ist die Hikmicro Mini 2 Plus V2 derzeit bei Galaxus für rund 250 Euro.

Fazit

Die Hikmicro Mini 2 Plus V2 überzeugt als leistungsstarke und vielseitige Wärmebildkamera für Smartphones. Die Einführung des manuellen Fokus bietet eine deutliche Verbesserung in der Bildqualität, während die Kompatibilität mit Android- und iOS-Geräten die Flexibilität erhöht. Das kompakte Design, die intuitive App-Bedienung und die Super-IR-Bildverbesserung machen die Kamera zu einem praktischen Werkzeug für professionelle und private Anwendungen.

Der geringfügig höhere Preis wird durch die zusätzlichen Funktionen gerechtfertigt, sodass die Mini 2 Plus V2 eine hervorragende Wahl für alle ist, die Wert auf präzise Wärmebildaufnahmen legen.

Thermal Master P3 im Test: Wärmebildkamera für Android-Handy & iPhone überzeugt

Mit der Thermal Master P3 wird nahezu jedes Smartphone zur Wärmebildkamera – einschließlich iPhones. Wie gut das funktioniert, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • fairer Preis
  • praktisches Case
  • hohe Auflösung

NACHTEILE

  • Temperaturanzeige nicht immer ablesbar
  • keine IP-Zertifizierung

Mit der Thermal Master P3 wird nahezu jedes Smartphone zur Wärmebildkamera – einschließlich iPhones. Wie gut das funktioniert, zeigt unser Test.

Ein Wärmebildkamera-Adapter fürs Smartphone bietet eine kostengünstige und zugleich mobile Lösung für private wie auch professionelle Einsätze. Vorteilhaft: Das vorhandene Display dient als Sucher, während der Adapter über den USB-C-Anschluss lediglich die Wärmebildoptik beisteuert. So lassen sich im Haushalt etwa Wärmebrücken, überlastete Leitungen oder Feuchtstellen schnell aufspüren.

Die neue Thermal Master P3 tritt die Nachfolge der P2 an und bringt eine entscheidende Neuerung: Erstmals funktioniert sie nicht nur mit Android-Geräten, sondern dank des mitgelieferten USB-C-auf-Lightning-Adapters auch mit iPhones.

Design & Lieferumfang

Mit ihren Maßen von 59 × 27 × 17,2 mm gehört die Thermal Master P3 zu den kompaktesten Wärmebild-Adaptern. Sie ist kaum größer als ein Daumen und verschwindet mühelos in der Hosentasche. Das Metallgehäuse wirkt robust und hochwertig verarbeitet. Eine IP-Zertifizierung fehlt – wasserdicht ist die Kamera damit nicht.

Zum Lieferumfang zählen neben dem Adapter ein stabiles Transport-Case samt Trageschlaufe. Praktisch ist die beigelegte USB-C-Verlängerung, dank der sich die Kamera auch dann bequem nutzen lässt, wenn ein direkter Anschluss am Smartphone etwa durch eine dicke Schutzhülle erschwert wäre. Neu hinzugekommen ist außerdem ein Lightning-Adapter, durch den die Thermal Master P3 nicht nur mit Android-Geräten, sondern auch mit aktuellen wie älteren iPhone-Modellen kompatibel ist.

App & Funktionen

Um die Thermal Master P3 nutzen zu können, ist die App Temp Master erforderlich. Sie steht sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store bereit. Auf der Verpackung und in der mehrsprachigen Anleitung findet sich zusätzlich ein QR-Code, der jedoch direkt auf eine APK-Datei verweist – ein Weg, der eher erfahrenen Android-Nutzern vorbehalten bleibt. iPhone-Besitzer landen über den QR-Code bei einer Dropbox-Adresse. In beiden Fällen empfiehlt es sich, stattdessen einfach manuell in den offiziellen Stores nach Temp Master zu suchen.

Nach der Installation genügt es, den Adapter ins Smartphone zu stecken. Die App fordert Zugriff auf Kamera und Speicher, um Fotos und Videos abspeichern zu können. Die Bedienoberfläche ist klar strukturiert und mit selbsterklärenden Symbolen versehen. Ein Fingertipp auf den Button „Kamera“ aktiviert das Wärmebild innerhalb weniger Sekunden.

Zur Auswahl stehen insgesamt zwölf Farbpaletten, die Temperaturunterschiede wahlweise dezent monochrom oder in kontrastreichen Farbtönen darstellen. Am oberen Bildschirmrand lassen sich drei Temperaturbereiche einstellen: –20 bis 150 °C, 100 bis 550 °C oder eine automatische Anpassung. Damit deckt die P3 sowohl typische Haushaltsanwendungen wie Heizungs- oder Fensterkontrollen als auch professionelle Einsätze im Handwerk oder in der Technik ab.

Besonders nützlich ist die Punkt- und Flächenmessung direkt im Bild. Anwender tippen auf beliebige Bildbereiche, um deren Temperatur auszulesen, oder zeichnen Formen wie Rechtecke, Linien oder Kreise. Die App errechnet daraufhin die höchste, niedrigste und durchschnittliche Temperatur innerhalb der markierten Zone. Allerdings lassen sich maximal drei Messbereiche gleichzeitig anlegen.

Bildqualität

Die Thermal Master P3 erzeugt Wärmebilder mit einer ungewöhnlich hohen Auflösung von 512 × 384 Pixeln. Allerdings sind die Aufnahmen per Software hochskaliert, der verbaute Infrarotsensor selbst liefert eine native Auflösung von 256 × 192 Pixeln. Im Vergleich zu einfachen Smartphone-Adaptern mit lediglich 80 × 60 oder 206 × 156 Pixeln wirkt das Wärmebild damit deutlich schärfer und detailreicher.

Besonders bei kleinen Temperaturunterschieden – etwa feinen Rissen in der Dämmung oder Leitungen hinter Trockenbauwänden – macht sich die höhere Pixeldichte bemerkbar. In der praktischen Nutzung erscheinen Wärmequellen klar voneinander abgegrenzt, sodass sich mehrere Objekte im Bild problemlos unterscheiden lassen. Tests im Innenraum zeigten unter anderem deutlich erkennbare Wärmebrücken an Fenstern und Heizkörpern. Im Außenbereich reicht die Bildqualität aus, um auch auf mittlere Distanz Tiere oder warme Motorblöcke zu identifizieren.

Die Bildwiederholrate von 25 Hz sorgt für ein flüssiges Livebild nahezu ohne Verzögerungen. Damit lässt sich die Kamera auch in Bewegung gut nutzen, etwa beim Abgehen einer Gebäudefassade oder bei Suchaktionen im Dunkeln. Bei schnellen Schwenks zeigt sich ein leichtes Nachziehen, das im Alltag jedoch kaum stört.

Auch die Farbpaletten beeinflussen die Ablesbarkeit: Während kontrastreiche „Rainbow“-Darstellungen Unterschiede sofort sichtbar machen, bieten monochrome Modi wie „White Hot“ oder „Black Hot“ eine nüchterne, gut interpretierbare Ansicht – ideal für den professionellen Einsatz.

Technische Daten

IR-Auflösung 512 x 384 Pixel
Messgenauigkeit (PCB) ±2°C
Bildwiederholrate 25 Hz
FOV 40° x 30.2°
NETD ≤35mK
Messbereich -20 ℃ bis 600 ℃
Produktgröße 59 x 27 x 17,2 mm
Produktgewicht 26,3 g
Wasserdichtigkeit keine

Preis

Der Thermal Master P3 Wärmebildkamera-Adapter kostet direkt beim Hersteller mit dem Rabatt-Code HEISE10P3 rund 238 Euro statt 279 Euro. Weil der Anbieter nicht in der EU ansässig ist, sind Regelungen zum europäischen Käuferschutz nicht bindend. Der Hersteller gewährt jedoch zwei Jahre Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht. Für eine Rücksendung können allerdings zusätzliche Versandkosten anfallen.

Alternativ ist der Wärmebildkamera-Adapter fürs Smartphone auch bei Amazon für 269 Euro (Code: BESTCAM10) statt 349 Euro erhältlich.

Fazit

Die Thermal Master P3 überzeugt als extrem kompakter Wärmebild-Adapter für Smartphones mit einer für ihre Klasse außergewöhnlich hohen Auflösung von 512 × 384 Pixeln, auch wenn diese per Software hochskaliert wird. Im Alltag liefert sie detailreiche Bilder und deckt mit –20 bis 550 °C einen breiten Temperaturbereich ab. Die Bedienung über die Temp-Master-App gelingt weitgehend intuitiv, kleinere Schwächen bei der Darstellung fallen kaum ins Gewicht.

Ein echter Fortschritt gegenüber der Vorgängerin ist der mitgelieferte USB-C-auf-Lightning-Adapter, der die Nutzung erstmals auch auf iPhones ermöglicht. Für schnelle Checks am Haus, die Kontrolle von elektrischen Installationen oder den Outdoor-Einsatz bietet die P3 eine solide Leistung zu einem fairen Preis.

Abstriche gibt es lediglich bei der fehlenden IP-Zertifizierung und der Abhängigkeit vom Smartphone-Akku. Insgesamt präsentiert sich die Thermal Master P3 jedoch als vielseitiger, empfehlenswerter Einstieg in die Wärmebildtechnik – sowohl für private Anwender als auch für Handwerker und Technikbegeisterte.

Thermal Master P1 im Test: Kompakte und günstige Wärmebildkamera fürs Smartphone

Die Thermal Master P1 macht das Smartphone zur Wärmebildkamera – kompakt, schnell, stark, aber auch mit Schwächen im Test.

VORTEILE

  • sehr kompakte Maße und geringes Gewicht
  • schnelle Verbindung zum Smartphone, sofort einsatzbereit
  • gute thermische Auflösung für Preis und Größe
  • App mit vielen Zusatzfunktionen wie Spot-Messung und Farbpaletten

NACHTEILE

  • begrenzte Reichweite
  • Kunststoffgehäuse wirkt weniger robust
  • App gelegentlich mit kleinen Verzögerungen
  • keine optische Vergrößerung, rein digital

Die Thermal Master P1 macht das Smartphone zur Wärmebildkamera – kompakt, schnell, stark, aber auch mit Schwächen im Test.

Wärmebildtechnik hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Was früher sperrige Spezialgeräte waren, passt heute in jede Jackentasche – und genau hier setzt die Thermal Master P1 an. Die kompakte Smartphone-Kamera macht Temperaturunterschiede präzise sichtbar – sei es beim Aufspüren von Wärmebrücken im Haus oder beim nächtlichen Beobachten von Tieren im Garten. Im Test zeigt sich: Die P1 beeindruckt mit viel Leistung für ihre Größe, richtet sich aber klar an Nutzer, die eine mobile und unkomplizierte Lösung suchen.

Design

Die Thermal Master P1 ist bewusst minimalistisch gestaltet: ein kleines Modul, kaum größer als ein USB-Stick, das direkt in den USB-C-Anschluss des Smartphones gesteckt wird. Mit unter 20 g fällt sie beim Transport kaum auf und verschwindet problemlos in Jacke, Rucksack oder Hosentasche. Das matte Kunststoffgehäuse ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke und wirkt dennoch robust.

Praktisch: Das Modul wird in einer stabilen Transportbox geliefert, die das Objektiv schützt und Platz für das mitgelieferte 50-cm-USB-C-Verlängerungskabel bietet. Die Box ist gepolstert und robust, bringt zwar etwas Volumen mit, passt aber dennoch bequem in die Tasche oder den Rucksack.

Der USB-C-Stecker ist oben angebracht und ausreichend lang, um auch bei dickeren Smartphone-Hüllen zu passen. Ist das Case besonders massiv, schafft das Verlängerungskabel Abhilfe.

Steuerung & Bedienung

Die Steuerung der Thermal Master P1 erfolgt vollständig über die App, die sich schnell installieren lässt und sofort nach dem Einstecken der Kamera startet – praktisch, wenn es schnell gehen muss. Am iPhone erscheint dabei ein kurzes Pop-up, das auf das Zubehör verweist und den App-Start anbietet.

Das Menü ist übersichtlich aufgebaut: Das Livebild zeigt Temperaturspitzen, Schwellenwerte können gesetzt und Farbpaletten gewechselt werden. Besonders nützlich ist die Spot-Messung, die an jedem Punkt des Bildes präzise Temperaturwerte liefert – ideal für Hauskontrollen, etwa bei Fußbodenheizungen oder Leitungen.

In der Praxis reagiert die App zügig, nur beim Wechsel der Farbpaletten treten gelegentlich kleine Verzögerungen auf. Nach etwa zehn Sekunden ist die Kamera betriebsbereit – im Vergleich zu professionellen Geräten ein ausgezeichneter Wert.

Die App bietet zudem zahlreiche Optionen für Kontrastanpassungen, um Wärmequellen deutlicher hervorzuheben. Bereiche lassen sich gezielt markieren, inklusive automatischer Durchschnittstemperatur-Berechnung. Standardmäßig werden Punktmessungen für die heißesten, kältesten und mittleren Bereiche angezeigt.

Ein echtes Plus der Smartphone-Lösung: Screenshots und Videos können direkt gespeichert oder geteilt werden. Die Bedienung bleibt intuitiv – auch für Einsteiger. Klar ist jedoch: Ihre Stärke liegt in der mobilen, unkomplizierten Nutzung, weniger im professionellen Dauereinsatz.

Kamera & Bildqualität

Die Thermal Master P1 nutzt einen Wärmebildsensor mit 160 × 120 Pixeln (12 µm) und gibt das Bild dank interner Optimierung mit effektiven 320 × 240 Pixeln aus. Das klingt überschaubar, reicht in der Praxis aber völlig aus. Der Temperaturbereich von –20 °C bis 600 °C deckt Hausinspektionen ebenso ab wie technische Prüfungen. Mit 25 Hz Bildfrequenz wirkt das Live-Bild angenehm flüssig.

Im Test überzeugt die P1 mit solider Bildqualität: Wärmequellen werden klar erfasst, Temperaturverläufe sauber dargestellt. Besonders im Nah- und Mittelbereich spielt sie ihre Stärken aus – etwa beim Aufspüren von Wärmebrücken, Prüfen von Fußbodenheizungen oder Kontrollieren von Fenstern und Türen. Auch zur schnellen Orientierung im Garten oder Revier eignet sie sich gut.

Zwölf abgestimmte Farbpaletten ermöglichen je nach Bedarf stärkeren Kontrast oder neutrale Darstellung. Der digitale Zoom bis 15-fach hilft bei der Orientierung, bringt aber keine echten Detailgewinne – bei hoher Vergrößerung verpixelt das Bild. Für Wildbeobachtung auf größere Distanzen ist die P1 daher nur eingeschränkt geeignet.

Die Thermal Master P1 bietet starke Alltagsleistung, stößt aber an natürliche Grenzen. Reichweite und Detailtiefe sind begrenzt, da eine optische Vergrößerung fehlt. Für präzise Beobachtungen auf Distanz ist sie daher weniger geeignet.

Das leichte Kunststoffgehäuse ist praktisch, aber nicht für rauen Outdoor-Einsatz ausgelegt. Da die Kamera ihren Strom direkt aus dem Smartphone zieht, sinkt die Akkulaufzeit bei längerer Nutzung spürbar – ein Kompromiss, der Gewicht spart.

Im Alltag fiel gelegentlich auf, dass die App nach dem Einstecken kurz benötigt, bis korrekte Messwerte erscheinen. Kein ernster Mangel, aber bei schnellen Einsätzen etwas lästig.

Preis

Die Thermal Master P1 kostet direkt beim Hersteller nur 149 Euro. Der Hersteller gewährt zwei Jahre Garantie und eine 30-tägige Rückgabemöglichkeit. Mit dem Code HEISE95P1 gibt es dauerhaft einen Rabatt von 5 Prozent, damit kostet der Adapter dann rund 141 Euro. Mit dem Code BESTCAM10 sind es knapp 148 Euro bei Amazon.

Damit ist die Thermal Master P1 günstiger als viele vollwertige Handgeräte, bietet aber eine ähnliche Grundfunktion. Preislich liegt sie im Einstiegsbereich moderner Wärmebildtechnik.

Fazit

Die Thermal Master P1 zeigt eindrucksvoll, wie viel Leistung inzwischen in einem kompakten Smartphone-Modul steckt. Sie ist schnell einsatzbereit, liefert im Nah- und Mittelbereich eine überzeugende Wärmebilddarstellung und eignet sich bestens für Hauskontrollen, technische Prüfungen oder kurze Outdoor-Einsätze.

Grenzen bestehen bei Reichweite und Detailtiefe, und auch die Abhängigkeit vom Smartphone-Akku bleibt ein Kompromiss. Wer jedoch eine handliche, leichte und unkomplizierte Wärmebildkamera sucht, bekommt mit der P1 ein starkes Gesamtpaket zu einem fairen Preis – ideal für alle, die keine Profi-Ausrüstung benötigen, aber dennoch zuverlässige Ergebnisse erwarten.

Hikmicro Mini 2 V2 im Test: Wärmebildkamera für Android und iPhone

Mit der Hikmicro Mini 2 V2 rüsten Android- und iPhone-Nutzer ihre Handys mit einer Wärmebildkamera nach. Wie gut das funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • kompaktes Design
  • hohe Sensorauflösung (256 × 192 Pixel)
  • für Android und iPhone
  • unkomplizierte Bedienung

NACHTEILE

  • keine Konturen auf Wärmebild sichtbar
  • nur IP40-Zertifizierung

Mit der Hikmicro Mini 2 V2 rüsten Android- und iPhone-Nutzer ihre Handys mit einer Wärmebildkamera nach. Wie gut das funktioniert, zeigt der Test.

Die Hikmicro Mini 2 V2 ist eine kompakte und vielseitige Wärmebildkamera, die als Nachfolger der beliebten Hikmicro Mini 2 entwickelt wurde. Sie bietet nun erstmals eine plattformübergreifende Kompatibilität und eignet sich sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones. Mit neuen Funktionen und verbesserter Hardware setzt die Mini 2 V2 neue Maßstäbe in der mobilen Wärmebildtechnologie. In diesem Testbericht untersuchen wir, wie gut sich die Kamera im Alltag schlägt und ob sie die Erwartungen erfüllt.

Design & Lieferumfang

Die Hikmicro Mini 2 V2 bleibt ihrer kompakten Bauweise treu. Als Dongle konzipiert, wird sie über einen USB-C-Anschluss mit Android-Smartphones oder über den mitgelieferten USB-C-auf-Lightning-Adapter mit iPhones verbunden. Die Kamera misst 17,6 × 12,08 × 6,88 cm und ist mit 440 g angenehm leicht und portabel. Zum Lieferumfang gehören die Wärmebildkamera selbst, ein USB-C-auf-Lightning-Adapter, ein 60 cm langes Verlängerungskabel sowie eine praktische Aufbewahrungstasche. Die Verarbeitung der Kamera ist hochwertig, und das mitgelieferte Zubehör sorgt für zusätzliche Flexibilität, insbesondere bei der Nutzung mit unterschiedlichen Geräten.

App & Funktionen

Die Bedienung erfolgt über die Hikmicro Viewer-App, die sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store verfügbar ist. Nach dem Anschluss der Kamera startet die App automatisch und bietet eine intuitive Bedienoberfläche. Der Auto-Modus erleichtert den Einstieg, während der manuelle Modus mit einem Hand-Symbol das Anpassen der Temperaturgrenzwerte erlaubt.

Ein Highlight ist die neue plattformübergreifende Funktionalität, die die Nutzung der Kamera auf verschiedenen Gerätetypen möglich macht. Wie beim Vorgänger fehlt zwar eine optische Kamera für Bildüberlagerungen, doch optional kann das Bild der Smartphone-Kamera eingeblendet werden, das jedoch nicht mit den IR-Aufnahmen gespeichert wird. Fotos und Videos können direkt in der App aufgenommen werden.

Bildqualität

Die Hikmicro Mini 2 V2 überzeugt mit ihrer hohen Sensorauflösung von 256 × 192 Pixeln, die detailreiche Wärmebilder liefert. Der verbaute VOx-Detektor (Vanadium Oxide) deckt einen breiten Temperaturbereich von -20 bis 350 Grad Celsius ab und misst mit einer Genauigkeit von rund 2 Grad Celsius. Die thermische Empfindlichkeit von unter 40 mK (Millikelvin) ermöglicht die Erkennung kleinster Temperaturunterschiede.

In der Praxis punktet die Kamera mit ordentlichen Aufnahmen und einer schnellen Reaktionszeit, was sie ideal für Anwendungen wie die Suche nach Wärmebrücken, Temperaturprüfung und Outdoor-Abenteuer macht.

Technische Daten

Sensorauflösung 256 × 192 Pixel
Temperaturbereich -20 bis 350 °C
Genauigkeit ±2 °C
Thermische Empfindlichkeit <40 mK
Sichtfeld 50° × 37,2°
Produktabmessungen 17,6 × 12,08 × 6,88 cm
Artikelgewicht 440 g
Enthaltene Komponenten USB-C-auf-Lightning-Adapter, Verlängerungskabel, Transport-Case

Preis

Die Hikmicro Mini 2 V2 ist mit einem Preis von 259 Euro etwas teurer als ihr Vorgänger, bietet jedoch durch die erweiterte Kompatibilität und das verbesserte Zubehör ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Aktuell kostet das Modell bei Amazon 214 Euro.

Fazit

Die Hikmicro Mini 2 V2 überzeugt mit kompaktem Design, hochwertiger Verarbeitung und Kompatibilität für iOS und Android. Ihre hohe Sensorauflösung und die ausgezeichnete thermische Empfindlichkeit ermöglichen detailreiche und präzise Wärmebilder, was sie zu einer vielseitigen Lösung für Anwendungen wie Lecksuche, Temperaturprüfungen oder Outdoor-Abenteuer macht. Durch das Fehlen einer optischen Kamera gibt es keine Bildüberlagerung wie bei Wärmebildkameras von Flir. Dennoch ist die Mini 2 V2 eine exzellente Wahl für alle, die eine portable und leistungsstarke Wärmebildkamera suchen.

Wärmebildkamera für Handy im Test: Topdon TC002C Duo für iOS & Android

Die Topdon TC002C Duo erhöht per Software die Auflösung und unterstützt Android sowie iOS. Wie sich die Wärmebildkamera in der Praxis schlägt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • verbesserte Bildschärfe durch Software
  • kompatibel zu iOS & Android
  • praktisches Case für Transport
  • solide App

NACHTEILE

  • keine zusätzliche optische Linse für Konturen
  • eingeschränkte Kompatibilität mit einigen Samsung-Handys
  • KI-Feature benötigt Registrierung
  • teuer

Die Topdon TC002C Duo erhöht per Software die Auflösung und unterstützt Android sowie iOS. Wie sich die Wärmebildkamera in der Praxis schlägt, zeigt der Test.

Die Wärmebildkamera von Topdon wird als kompakter Adapter über den USB-C-Anschluss direkt mit dem Smartphone verbunden. Über die zugehörige App erscheint das Wärmebild in Echtzeit auf dem Handy. Im Unterschied zur Topdon TC002C unterstützt das Duo-Modell neben iOS auch Android.

Ein Wärmebildkamera-Adapter eignet sich hervorragend, um im Haushalt gezielt nach Wärmeverlusten durch mangelhafte Isolierung oder Kältebrücken zu suchen. Auch Warmwasserleitungen oder Stromkabel lassen sich damit zuverlässig lokalisieren. Für Tierbeobachter und Jäger bietet die Kamera ebenfalls Vorteile – sie hilft dabei, Tiere bei Dunkelheit oder in unübersichtlichem Gelände besser zu erkennen.

Im Vergleich zu klassischen Handheld-Wärmebildkameras ist ein Smartphone-Adapter deutlich kompakter. Aufnahmen lassen sich zudem direkt in der Cloud speichern und einfach weiterverarbeiten.

Die Topdon TC002C Duo bietet dank softwaregestützter Bildverarbeitung eine verbesserte Detaildarstellung über die native Sensorauflösung hinaus. Wie gut der Wärmebildadapter ab 264 Euro abschneidet, zeigt unser Testbericht.

Design & Lieferumfang

Die TC002C Duo präsentiert sich im typischen Topdon-Design: auffällig breit und mit markanten, achteckigen Kanten. Mit Abmessungen von rund 42 × 14 × 71 mm und einem Gewicht von knapp 30 g ist der Adapter etwa so breit wie ein Smartphone mit über 6,4 Zoll Bildschirmdiagonale. Er lässt sich gut an der Unterseite eines Smartphones anbringen, fällt jedoch deutlich größer aus als vergleichbare Adapter der Konkurrenz.

Zum Lieferumfang gehört ein praktisches Case mit Reißverschluss für den sicheren Transport. Darin befinden sich nützliche Extras – etwa ein Verlängerungskabel mit Lightning-Anschluss für ältere iPhones sowie ein USB-C-auf-USB-C-Kabel inklusive Adapter auf USB-A, falls man die Kamera an einen Windows-Laptop anschließen will. Außerdem liegt ein Brillenputztuch bei, um die Linse sauber zu halten.

Bei einigen Geräten von Samsung scheint es Kompatibilitätsprobleme zu geben. Laut der Produktseite auf Amazon betrifft folgende Modelle: Samsung Galaxy A15, Galaxy S23, Galaxy A55 sowie Galaxy S10.

App & Funktionen

Für die Nutzung der TC002C Duo ist die Topinfrared-App von Topdon erforderlich, die sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store verfügbar ist. Nach dem Einstecken des Adapters und dem Starten der App wählt man auf dem Homescreen die Kamera aus und aktiviert anschließend die Wärmebildkamera.

Über den Reiter „Foto machen“ lassen sich direkt Wärmebilder aufnehmen. Standardmäßig erfolgt die Darstellung im Hochformat, das auch für die Temperaturanzeige optimiert ist. Zwar lässt sich das Bild in den Einstellungen drehen, dies betrifft jedoch das gesamte Bild – was in der Praxis wenig hilfreich ist. Auch Videoaufzeichnungen sind mit der App möglich.

Am unteren Bildschirmrand befinden sich mehrere Symbole. Hier lässt sich unter anderem ein Fadenkreuz mit Temperaturanzeige am Messpunkt einblenden. Zudem stehen bis zu zehn verschiedene Farbpaletten zur Auswahl – je nach Anwendungsfall und persönlicher Vorliebe.

Zusätzlich lässt sich die thermische Empfindlichkeit anpassen. Standardmäßig ist der Temperaturbereich auf –20 bis 150 °C eingestellt. Alternativ kann man auf einen erweiterten Bereich von 150 bis 550 °C umschalten oder eine automatische Skalierung aktivieren.

Optional lässt sich das Livebild der Smartphone-Kamera über das Wärmebild legen, um zusätzliche Orientierung zu bieten. Allerdings liegen die beiden Aufnahmen nicht exakt plan übereinander, da die Kamera des Smartphones deutlich höher sitzt als der Wärmebildsensor. Eine zweite optische Linse an der Wärmebildkamera hätte hier helfen können – wie sie etwa einige Konkurrenzmodelle oder die Topdon TC001 Plus bieten. Sie erzeugt Konturen, die eine bessere Ausrichtung ermöglichen.

Der Wärmebildadapter unterstützt auch Windows. Um die Kamera nutzen zu können, benötigt man die passende Software, die bei Topdon heruntergeladen werden kann. In der Anleitung ist zusätzlich ein QR-Code verlinkt.

Ein besonderes Feature ist die integrierte KI-Erkennung, die über einen separaten Reiter neben „Foto machen“ erreichbar ist. Für die Nutzung ist eine Registrierung bei Topdon erforderlich. Die ersten 100 Erkennungen sind kostenlos, danach muss ein Kontingent erworben werden. Derzeit ist das jedoch nicht möglich, da sich die Funktion in einer Testphase befindet.

Die KI soll bei der Erkennung von Schädlingen, Wärmelecks oder besonders heißen Stellen in elektrischen Schaltungen unterstützen. In unserem Test konnte die KI insbesondere ein mögliches Leck in der Küche identifizieren. Beim ersten Versuch erfolgte die Antwort allerdings auf Chinesisch – erst nach Rückfrage erhielten wir eine deutsche Antwort mit dem Hinweis auf ein potenzielles Leck. Der praktische Mehrwert dieser Funktion hält sich derzeit noch in Grenzen.

Bildqualität

Zum Einsatz kommt eine von Topdon entwickelte Technologie namens TISR, die die wahrgenommene Auflösung von Wärmebildern verbessern soll. Die native Sensorauflösung beträgt lediglich 256 × 192 Pixel. Durch die Bildverarbeitung mit Algorithmen zur Kontrastverstärkung und Rauschunterdrückung erzeugt TISR detailreichere Bilder. So entsteht der Eindruck einer Auflösung von 512 × 384 Pixeln – ohne dass sich die physikalische Sensorauflösung ändert.

Die TISR-Funktion lässt sich manuell über ein Symbol oben rechts im Bildschirm aktivieren. Der Mehrwert hielt sich in unseren Augen jedoch in Grenzen. Die Bildqualität ist dennoch ziemlich gut und muss sich vor der Konkurrenz kaum verstecken. In den meisten Fällen lässt sich gut erkennen, was sich vor der Linse befindet.

Lediglich klarere Konturen – wie sie mithilfe einer zweiten optischen Linse eingeblendet werden könnten – haben wir etwas vermisst. Insgesamt eignet sich der Wärmebildadapter aber gut für den Hausgebrauch zur Lecksuche, Prüfung von Schaltkreisen sowie auch zur nächtlichen Tiersuche. Im Test ließ sich damit problemlos eine feuchte Stelle in der Küche aufspüren, die auf ein kleines Wasserleck hingewiesen hat.

Technische Daten

Auflösung 256 x 192 Pixel
Bildfrequenz 25 Hz
Blickfeld 56° × 42°
Temperaturbereich -20 °C bis 550 °C
Genauigkeit ± 2 °C (-20 °C bis 150 °C)
NETD <40 mK
FOV 50 ° x 37,2 °
Kompatibilität Android, iOS, Windows
Anschlüsse USB-C; Adapter für USB-A und Lighnting
Maße 71 × 42 × 14 mm
Gewicht 30 g

Preis

Der Wärmebildadapter Topdon TC002C Duo kostet bei Amazon regulär 310 Euro – mit einem Coupon im Wert von 30 Euro sinkt der Preis aktuell auf 264 Euro.

Fazit

Die Topdon TC002C Duo ist ein kompakter Wärmebildadapter für iOS-, Android- und sogar Windows-Geräte. Die Bildqualität ist ziemlich gut und mit der Konkurrenz vergleichbar. Zwar sorgt die TISR-Technologie für etwas schärfere Bilder, eine spürbare Verdopplung der Auflösung konnten wir im Test jedoch nicht feststellen.

Eine zweite optische Linse zur Konturendarstellung – wie sie das Schwestermodell TC001 Plus bietet – fehlt. Dadurch wirken die Wärmebilder weniger strukturiert. Die integrierte KI zur Erkennung von Lecks oder Schädlingen ist ein spannender Ansatz, wirkt aktuell aber noch unausgereift. Trotz kleiner Schwächen eignet sich die TC002C Duo gut für den Einsatz im Haushalt, im Garten oder zur nächtlichen Tiersuche.

Topdon TC001 Plus im Test: Schnelle & genaue Wärmebildkamera fürs Android-Handy

Die Topdon TC001 Plus macht aus dem Smartphone eine Wärmebildkamera – mit erstaunlicher Präzision. Ob der Adapter im Alltag überzeugt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • gute App
  • ordentliche Bildqualität
  • schnelle Erstellung von Aufnahmen

NACHTEILE

  • nur für Android
  • wuchtiger als Konkurrenzmodelle
  • mäßige Windows-Software

Die Topdon TC001 Plus macht aus dem Smartphone eine Wärmebildkamera – mit erstaunlicher Präzision. Ob der Adapter im Alltag überzeugt, zeigt der Test.

Die Topdon TC001 Plus mit Dual-Objektiv verwandelt ein Android-Smartphone in eine vollwertige Wärmebildkamera. Der kompakte Adapter wird per USB-C angeschlossen und ist ausschließlich mit Android-Geräten kompatibel. Mit einem Preis von rund 330 Euro positioniert sich die TC001 Plus als vergleichsweise günstige Alternative zu klassischen Stand-alone-Wärmebildkameras und verspricht dennoch präzise, schnelle und zuverlässige Messergebnisse.

Wie gut sich der kleine Aufsatz im Alltag schlägt und wo seine Stärken und Schwächen liegen, klärt der folgende Testbericht.

Design & Lieferumfang

Der Topdon TC001 Plus ist rechteckig gebaut und misst 71 × 42 × 14 mm – in etwa so breit wie ein Smartphone mit 6,7-Zoll-Display. Die Höhe entspricht etwa zwei Fingerbreiten, die Dicke ungefähr einem Finger. Die Topdon ist damit also kompakt und auch leicht, verglichen mit den Modellen von Hikmicro oder Infiray aber etwas wuchtiger.

Der Anschluss erfolgt über einen USB-C-Stecker. Auf der Rückseite sitzen eine Kameraoptik sowie ein Thermografie-Sensor. Beide Module erzeugen im Zusammenspiel ein überlagertes Bild mit sichtbaren Konturen und farbcodierter Wärmesignatur. Die Verarbeitung wirkt solide und hochwertig.

Zum Lieferumfang zählen ein Hartschalenetui mit Reißverschluss, ein USB-C-Verlängerungskabel sowie ein USB-C-auf-USB-A-Adapter – letzterer ist nützlich, wenn die Wärmebildkamera an einem Windows-Notebook betrieben werden soll. Ein Mikrofasertuch zur Reinigung der Linsen liegt ebenfalls bei.

App & Funktionen

Für die Nutzung der Wärmebildkamera zum Nachrüsten dient die App Topinfrared aus dem Google Play Store. Nach der Installation stöpselt man den Adapter einfach ein und gewährt dem Android-System die Verbindung mit dem USB-Gerät. Die Bedienung der App erfolgt intuitiv. Das TC001 Plus eignet sich nur für Android. Wer ein iPhone nutzen möchte, benötigt das Modell ‎TC002 und TC002C.

Nach dem Einstecken des Kameraadapters startet die App mit der Schaltfläche „Wärmebildkamera aktivieren“. Danach legt der Nutzer die Emissionsparameter fest – etwa die Umgebungstemperatur und die Entfernung zum Messobjekt.

Sobald die Werte eingegeben sind, zeigt die App das Wärmebild an. Über den ersten Reiter können Nutzer direkt ein Foto aufnehmen. Weitere Reiter am unteren Bildschirmrand erlauben feinere Einstellungsmöglichkeiten. Man wählt unter anderem aus, ob das System die höchste und niedrigste Temperatur im Bild anzeigen soll. Zusätzlich stehen mehrere Farbpaletten zur Verfügung, um Temperaturunterschiede unterschiedlich darzustellen.

Der Nutzer entscheidet auch, ob die App ein Overlay aus beiden Linsen erstellt. Man kann das Wärmebild in den Vordergrund rücken und die Konturen aus der normalen Kamera darüberlegen – oder umgekehrt. Auf Wunsch zeigt die App nur das Infrarotbild oder das normale Kamerabild an.

Die App erlaubt außerdem, Temperaturschwellen für Warnmeldungen festzulegen, etwa wenn eine bestimmte Temperatur überschritten wird. Zusätzlich bietet die Software Feineinstellungen für Kontrast, Bildschärfe und Farbverläufe. Den Temperaturbereich wählt man entweder manuell für die Bereiche –20 bis 150 °C und 150 bis 550 °C oder man aktiviert die automatische Bereichserkennung.

Die TC001 Plus funktioniert nicht nur mit Android-Geräten. Über den mitgelieferten Adapter lässt sich die Kamera auch mit einem Windows-PC verbinden. Die passende Software stellt der Hersteller auf seiner Website bereit. Leider wollte diese in unserem Test aber nicht starten. Nach Rückfrage beim Hersteller wurde uns eine andere Software für die TC004 SE empfohlen (Top View 1.1), mit der es dann funktionierte.

Bildqualität

Die maximale Auflösung des Wärmebilds liegt bei 256 × 192 Pixel – ein Wert, den viele preiswerte Geräte in unseren Tests ebenfalls erreichen. Zwar klingt das zunächst nach wenig, in der Praxis lassen sich damit jedoch problemlos Temperaturunterschiede an verschiedenen Oberflächen erkennen. Dank des Dual-Objektivs bleiben zudem die Konturen der erfassten Objekte gut sichtbar, was die Orientierung im Bild deutlich erleichtert.

Im direkten Vergleich kann das Modell von Topdon mit anderen Adaptern dieser Preisklasse – etwa von Infiray, Hikmicro oder Thermal Master – gut mithalten. Die Bildqualität reicht für typische Anwendungen im Hobby- und Heimwerkbereich völlig aus.

Auch ein Einsatz im professionellen Umfeld ist grundsätzlich möglich – primär aufgrund der umfangreichen Analysefunktionen der zugehörigen App. Sie bietet zahlreiche Werkzeuge zur Temperaturauswertung und erlaubt eine präzise Anpassung an verschiedene Anwendungsszenarien.

Technische Daten

Auflösung 256 x 192 Pixel
Bildfrequenz 25 Hz
Blickfeld 56° × 42°
Temperaturbereich -20 °C bis 550 °C
Genauigkeit ± 1 °C (-20 °C bis 150 °C)
±2 °C (110 °C bis 550 °C)
Kompatibilität Android ab Version 6.0
Anschlüsse USB-C
Maße 71 × 42 × 14 mm
Gewicht 28 g

Preis

Die Topdon TC001 Plus Wärmebildkamera kostet bei Amazon regulär 330 Euro. Aktuell ist die Wärmebildkamera zum Nachrüsten für 270 Euro zu haben.

Fazit

Die TC001 Plus von Topdon überzeugt mit solider Verarbeitung, praxisgerechter Bildqualität und einer funktionsreichen App. Die Auflösung reicht für typische Anwendungen im privaten und semiprofessionellen Bereich aus. Stärken liegen vorrangig in der einfachen Handhabung und den umfangreichen Analysefunktionen. Besitzer eines Android-Smartphones erhalten für einen erschwinglichen Preis so eine gute Wärmebildkamera.

Im direkten Vergleich mit anderen Adaptern der Einstiegsklasse bietet das Modell ein ausgewogenes Gesamtpaket zu einem angemessenen Preis. Es fällt etwas größer aus als die Adapter von Thermal Master, Hikmicro oder Infiray, ist jedoch nicht zu wuchtig. Eine Kaufempfehlung können wir daher bedenkenlos aussprechen.

Infiray P2 Pro im Test: Kompakte Wärmebildkamera für Smartphones

Die Infiray P2 Pro ist eine kompakte Wärmebildkamera für Smartphones. Im Test prüfen wir die Bildqualität und den Bedienkomfort.

VORTEILE

  • kompaktes & leichtes Design
  • hohe Sensorauflösung (256 × 192)
  • breiter Temperaturmessbereich (-20 bis 600 °C)
  • einfache Bedienung per App

NACHTEILE

  • etwas höherer Preis
  • keine IP-Zertifizierung
  • nur als Variante für Android oder iOS verfügbar

Die Infiray P2 Pro ist eine kompakte Wärmebildkamera für Smartphones. Im Test prüfen wir die Bildqualität und den Bedienkomfort.

Die Infiray P2 Pro ist ein kompaktes Wärmebildkameramodul, das speziell für den Einsatz mit Smartphones entwickelt wurde. Mit ihrem geringen Gewicht und den kleinen Abmessungen richtet sich die Kamera an Nutzer, die eine tragbare und unkomplizierte Lösung für thermografische Anwendungen suchen. Wir haben die Variante für Android getestet, es gibt aber auch eine gesonderte Ausführung mit Lightning-Anschluss für ältere Smartphones.

Design & Lieferumfang

Die Infiray P2 Pro ist als kleines Kameramodul konzipiert, das per USB-C an Android-Smartphones angeschlossen wird. Mit Abmessungen von 27 × 18 × 9,8 mm und einem Gewicht von nur 9 g ist die Kamera sehr kompakt und leicht.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Kameramodul auch ein magnetisches Makroobjektiv zum Aufstecken für Nahaufnahmen sowie ein USB-C-Verlängerungskabel. Damit lässt sich die Kamera auch etwas weiter entfernt vom Smartphone nutzen.

App & Funktionen

Die Einrichtung der Infiray P2 Pro gestaltet sich denkbar einfach: Nach dem Herunterladen der App „P2 Pro“ aus dem Google Play Store wird das Kameramodul eingesteckt und ist sofort einsatzbereit.

Die App bietet zehn farbige und zwei schwarz-weiße Paletten zur Darstellung der Wärmebilder. Der Modus „Eisenrot“ hebt unter anderem wärmere Bereiche in leuchtendem Orange hervor, während kühlere Umgebungen in Blau- und Violetttönen erscheinen. Das Kamerabild dient zugleich als Infrarot-Thermometer. Zusätzlich lässt sich die Ansicht der Smartphone-Kamera in einem kleinen Overlay-Fenster über das Wärmebild legen. Ein Temperaturalarm ist ebenfalls einstellbar.

Bildqualität

Die Infiray P2 Pro arbeitet mit einem VOx-Sensor mit einer Auflösung von 256 × 192 Pixeln. Das Objektiv hat eine Brennweite von 3,2 mm und bietet ein Sichtfeld von 56° x 42,2°. Der Temperaturmessbereich liegt zwischen -20 und 600 °C bei einer Genauigkeit von ±2 °C oder ±2 Prozent. Die thermische Empfindlichkeit (NETD) wird mit ≤ 50 mK bei 25 °C angegeben. Die Bildwiederholrate beträgt 25 Hz.

In der Praxis liefert die Kamera detailreiche Wärmebilder mit guter Bildqualität. Kleinste Temperaturunterschiede werden dank der hohen thermischen Empfindlichkeit zuverlässig dargestellt.

Technische Daten

Auflösung 256 x 192 Pixel
Brennweite 3,2 mm
Sichtfeld 56° x 42,2°
Temperaturbereich -20°C bis 600°C
Genauigkeit ±2°C
Messmethode Punkt-/Linien-/Flächentemperaturmessung
Kompatibilität Android 6.0 und höher
Anschlüsse USB-C
Maße B27 mm x H18 mm x T9,80 mm
Gewicht 9 g

Preis

Die Infiray P2 Pro für Android mit USB-C kostet aktuell 249 Euro. Etwas günstiger ist die Variante für iOS ab 201 Euro. Damit liegt die Infiray P2 Pro preislich im Mittelfeld kompakter Wärmebildkameras zum Nachrüsten für Smartphones.

Fazit

Die Infiray P2 Pro ist eine leistungsstarke und vielseitige Wärmebildkamera im Kompaktformat für Android-Smartphones. Die Einrichtung und Bedienung über die App gestalten sich sehr einfach und intuitiv. Mit ihrer hohen Sensorauflösung von 256 × 192 Pixeln und der thermischen Empfindlichkeit von ≤ 50 mK liefert die Kamera detailreiche Wärmebilder. Der Temperaturmessbereich von -20 bis 600 °C fällt deutlich weiter aus als bei der Konkurrenz.

Praktische Features wie die Vielzahl an Farbpaletten, das Infrarot-Thermometer, die Bildüberlagerung und der Temperaturalarm runden das Gesamtpaket ab. Das magnetische Makroobjektiv und das USB-C-Verlängerungskabel sind nützliches Zubehör. Insgesamt ist die Infiray P2 Pro eine empfehlenswerte Wahl für alle, die eine kompakte, leistungsstarke und einfach zu bedienende Wärmebildkamera für ihr Android-Smartphone suchen. Der etwas höhere Preis im Vergleich zu einigen Mitbewerbern ist angesichts der gebotenen Leistung und Vielseitigkeit gerechtfertigt.

Thermal Master P2 im Test: Winzige Wärmebildkamera fürs Handy überzeugt

Mit der Thermal Master P2 lässt sich eine Wärmebildkamera einfach per Adapter für ein Android-Smartphone nachrüsten. Wie das funktioniert, zeigt dieser Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • fairer Preis
  • praktisches Case
  • hohe Auflösung

NACHTEILE

  • Temperaturanzeige nicht immer ablesbar
  • keine IP-Zertifizierung
  • nur für Android

Mit der Thermal Master P2 lässt sich eine Wärmebildkamera einfach per Adapter für ein Android-Smartphone nachrüsten. Wie das funktioniert, zeigt dieser Test.

Ein Wärmebildkamera-Adapter für Smartphones bietet eine preiswerte und mobile Lösung für private sowie gewerbliche Anwendungen. Die Ersparnis ergibt sich daraus, dass der Adapter das vorhandene Display des Smartphones nutzt und lediglich die Wärmebildlinse über den USB-C-Anschluss zuschaltet. Im Haushalt hilft eine Wärmebildkamera etwa, Wärmelecks, überhitzte Leitungen und Feuchtigkeitsprobleme zu identifizieren.

Die Thermal Master P2 ist sehr kompakt und kommt in einem praktischen Case zum Käufer. Wir haben den Wärmbildkamera-Adapter getestet.

Design & Lieferumfang

Die Thermal Master P2 gehört zu den kleinsten Wärmebildkameras zum Nachrüsten fürs Smartphone, die wir bisher getestet haben. Die Abmessungen betragen gerade einmal 27 × 18 × 9,8 mm. Das ist in etwa so lang wie ein halber Daumen bei einem mittelgroßen Mann. Die Verarbeitung des Adapters aus Metall wirkt sehr hochwertig. Als Anschluss dient ein USB-C-Stecker.

Der Hersteller legt ein schickes Case bei, in dem man die winzige Wärmebildkamera transportieren kann. Zum Lieferumfang gehört auch ein Karabinerhaken für das Case sowie eine Kabelverlängerung mit USB-C. Eine IP-Zertifizierung gibt es allerdings nicht, damit ist die Kamera also nicht wasserfest.

App & Funktionen

Um die P2 nutzen zu können, müssen Anwender die App Temp Master aus dem Google Play Store herunterladen. In der ausführlichen Anleitung in mehreren Sprachen steht auch ein QR-Code für die App, dieser führt jedoch direkt auf eine APK-Datei. Die Installation von Anwendungen außerhalb des Play Stores empfehlen wir nur versierten Nutzern.

Nach der Installation startet man die App und stöpselt den Wärmebild-Adapter ins Handy ein. Die App benötigt den Zugriff auf die Kamera sowie den Speicher für Fotos. Die App ist mit selbsterklärenden Icons übersichtlich gestaltet. Um das Wärmebild zu sehen, wählt man den Button „Camera“. Bis das Kamerabild sichtbar ist, vergehen etwa 3 Sekunden.

Es stehen zwölf verschiedene Farbprofile zur Auswahl, die entweder in Monochrom oder in kräftigen Farben die einzelnen Wärmeunterschiede optisch verdeutlichen. Auf der oberen Seite des Interfaces wechseln Nutzer zwischen den Temperaturbereichen –20 °C bis 150 °C sowie 100 °C bis 600 °C.

Es ist zudem möglich, die Temperatur bestimmter Stellen auf dem Kamerabild anzuzeigen. Hierzu stehen verschiedene Formen zur Auswahl. Man wählt etwa per Finger die gewünschten Stellen auf dem Bild, die Temperatur wird dort dann angezeigt. Oder man zieht eine Linie, ein Rechteck oder einen Kreis. Die App zeigt dann jeweils die höchste, niedrigste und durchschnittliche Temperatur in dem gewählten Bereich an. Allerdings ist die Schrift recht gleich und an einigen Stellen des Bildes aufgrund der weißen Schrift nicht immer ablesbar.

Technische Daten

Die technischen Daten können sich wirklich sehen lassen. Die Auflösung von 512 × 384 Pixeln ist relativ hoch für eine Wärmebildkamera. Zudem deckt das Gerät eine hohe Spannweite an Temperaturen von –20 °C bis 600 °C.

IR-Auflösung 512 x 384 Pixel
Messgenauigkeit (PCB) ±1,5°C
Bildwiederholrate 25 Hz
FOV 56° x 42.2°
NETD ≤40mK @25 ℃
Messbereich -20 ℃ bis 600 ℃
Produktgröße 27 x 18 x 9.8 mm
Produktgewicht 9.7 g
Wasserdichtigkeit keine

Preis

Aktuell kostet der Thermal Master P2 Wärmebildkamera-Adapter bei Amazon mit dem Code BESTCAM10 rund 198 Euro.

Fazit

Die Thermal Master P2 überzeugt im Test als äußerst kompakte und leistungsstarke Wärmebildkamera für Android-Smartphones. Mit ihren geringen Abmessungen und dem praktischen Zubehör-Case ist sie gut für den mobilen Einsatz gerüstet, sei es im Haushalt zur Identifikation von Wärmelecks und Feuchtigkeitsproblemen oder in gewerblichen Bereichen wie der Gebäudewartung. Die Verarbeitung des Adapters ist hochwertig, und der Anschluss über USB-C funktioniert zuverlässig.

Die zugehörige App ist benutzerfreundlich und ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme. Dazu kommen zwölf Farbprofile und eine Temperaturmessung mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Besonders hervorzuheben ist die hohe Auflösung von 512 × 384 Pixeln und der breite Temperaturbereich von –20 °C bis 600 °C, was die Thermal Master P2 zu einem flexiblen und leistungsstarken Werkzeug macht.

Der Adapter bietet zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere angesichts der gebotenen Ausstattung und der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Insgesamt stellt die Thermal Master P2 eine exzellente Wahl für alle dar, die eine kompakte, leicht zu handhabende und dennoch leistungsstarke Wärmebildkamera für ihr Smartphone suchen.

Flir One Edge Pro im Test: Kabellose Wärmebildkamera für Smartphones

Die Flir One Edge Pro ist eine vollkommen drahtlose Wärmebildkamera für den Betrieb im Zusammenspiel mit einem Smartphone. Was das Gerät leistet, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Konturen dank MSX-Technologie
  • robust und für Baustellen geeignet
  • IP54
  • für iOS und Android

NACHTEILE

  • teuer
  • Verbindung baut langsam auf
  • kurze Akkulaufzeit
  • mäßige Auflösung

Die Flir One Edge Pro ist eine vollkommen drahtlose Wärmebildkamera für den Betrieb im Zusammenspiel mit einem Smartphone. Was das Gerät leistet, zeigt der Test.

Nachrüstbare Wärmebildkameras für Smartphones, wie die Flir One Edge Pro, bieten eine portable Möglichkeit, thermische Daten in verschiedensten Anwendungen zu erfassen. Diese Geräte ermöglichen es Nutzern, präzise Temperaturunterschiede zu erkennen, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, und dies direkt auf ihrem Smartphone-Display darzustellen.

Der Flir One Edge Pro hebt sich durch seine drahtlose Konnektivität und seine Flexibilität hervor. Anstatt direkt an das Smartphone angeschlossen zu werden, kommuniziert er drahtlos per WLAN mit dem Handy – und zwar mit iOS als auch Android. Dadurch bietet er eine flexible Anwendung, denn die Kamera kann unabhängig vom Smartphone verwendet oder bei Bedarf dennoch über eine Klammer auf der Rückseite des Mobilgeräts befestigt werden.

Dank Sensoren und App können sowohl Profis als auch Hobbyanwender schnell und einfach Wärmebilder aufnehmen – sei es zur Diagnose von elektrischen Problemen, zur Gebäudeinspektion oder zur präventiven Wartung. Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, zeigt dieser Test.

Design

Der Flir One Edge Pro nutzt ein L-förmiges Design mit einer gummierten Oberfläche und einem federbelasteten Metallclip, um es darüber an ein Mobilgerät zu klemmen. Die Edge ist mit einer Klammer nach ober herausziehbar, um die Wärmebildkamera an einem Smartphone oder sogar Tablet zu befestigen. Das funktioniert und hält gut. Man kann die Kamera aber auch unabhängig vom Smartphone nutzen und in der Hand halten, das Display dient dann zur Ansicht oder zum Fotografieren der Wärmebildaufnahme.

Die Wärmebildkamera ist robust und damit auch für Baustellen geeignet. Laut Hersteller übersteht es den Sturz auf harten Untergrund aus rund zwei Metern Höhe. Verglichen mit Lösungen zum Anstecken ist das Edge aber deutlich größer und schwerer (Abmessungen: 149 × 38 × 35 mm, Gewicht: 153 g). Komplett wasserdicht ist die Kamera nicht, aber mit IP54 zumindest spritzwassergeschützt.

Ausstattung

Im Gehäuse ist ein Akku integriert, zum Aufladen steht ein USB-C-Anschluss parat. Flir gibt eine Akkulaufzeit von 2,5 Stunden an, im Test hielt die Kamera aber deutlich kürzer durch.

Ein großer Vorteil: Das Gerät funktioniert sowohl mit iOS als auch Android. Für die Kopplung über WLAN benötigt man die App Flir One. Die App ist solide und bietet verschiedene Anzeigeoptionen und Verbindungsmöglichkeiten zum Cloud-Speicherdienst von Flir. Ein Infrarotthermometer ist in der App verfügbar, zudem stehen verschiedene Farbpaletten zur Auswahl für die Darstellung der unterschiedlichen warmen und kalten Bereiche. Zudem kann man den gewünschten Emissionsgrad festlegen. Der Koppelvorgang dauert allerdings immer recht lang. Ferner kommt es auch zu Verzögerungen in der Bildübertragung.

Dank der MSX-Technologie, die visuelle und Wärmedaten kombiniert, liefert die Flir One Edge Pro zusätzlich Konturen zu den Wärmebildaufnahmen. Dies erleichtert das Erkennen von Strukturen und physikalischen Details, die bei reinen Wärmebildern oft verloren gehen. Die IR-Auflösung beträgt allerdings nur 160 × 120 Pixel, das ist niedriger als bei der Konkurrenz – insbesondere zu dem Preis. Trotz der Konturen durch die MSX-Technologie sind die Aufnahmen wenig detailliert und scharf. Der Messbereich reicht von –20 bis 400 Grad Celsius.

Technische Daten

IR-Auflösung 160 × 120 Pixel
Thermische Empfindlichkeit 70 mK
Bildwiederholrate 8,7 Hz
Messbereich -20 bis 400 ℃
Produktgröße 149 mm × 38 mm × 35 mm
Produktgewicht 153 g
Wasserdichtigkeit IP54

Preis

Die Flir One Edge Pro ist mit 320 Euro eher kostspielig im Vergleich zu einfachen Nachrüst-Dongles mit Wärmebild. Ein vergleichbares Gerät ist uns aber bisher nicht untergekommen.

Fazit

Mit dem Flir One Edge Pro erstellt man schnell und einfach Wärmebildaufnahmen oder prüft Temperaturunterschiede. Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, Wärmebilder unabhängig von der Smartphone-Position aufzunehmen und den Bildschirm zur Fernsteuerung zu nutzen. Dies ist besonders nützlich an schwer zugänglichen Stellen. Die zentrale Platzierung der Linse auf der Rückseite des Smartphones sorgt zudem für eine gewohnt intuitive Handhabung beim Fotografieren.

Allerdings hat der Flir One Edge Pro auch einige Nachteile. Er benötigt eine eigene Stromversorgung, und der Akku hält bei durchgehender Nutzung nur etwas über zwei Stunden. Die lange Kopplungszeit und die Notwendigkeit, nach längeren Pausen erneut zu koppeln, können den Nutzer zudem frustrieren.

Auch die Größe des Geräts macht es weniger handlich und schwerer zu verstauen als kompakte Dongle-Lösungen. Für den privaten Gebrauch ist der Flir One Edge Pro angesichts des hohen Preises weniger geeignet und richtet sich vorrangig an professionelle Anwender, die die zusätzlichen Funktionen und die robuste Bauweise zu schätzen wissen.

Hikmicro Mini E im Test: Günstige Wärmebildkamera fürs Handy

Als günstiges Einsteigermodell rüstet die Hikmicro Mini E eine Wärmebildkamera für das Android-Smartphone oder iPhone nach. Wie gut das gelingt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • günstig
  • kompakt
  • für iOS und Android (inkl. Lightning-Adapter & USB-C)

NACHTEILE

  • niedrige Auflösung
  • quadratisches Bildformat

Als günstiges Einsteigermodell rüstet die Hikmicro Mini E eine Wärmebildkamera für das Android-Smartphone oder iPhone nach. Wie gut das gelingt, zeigt der Test.

Die Hikmicro Mini E ist eine kompakte und günstige Smartphone-Wärmebildkamera, die im Vergleich zur Mini V2 eine niedrigere Auflösung bietet, dafür aber einen attraktiven Preis von 106 Euro. Sie eignet sich besonders für einfache Anwendungen wie das Aufspüren von Wärmebrücken, Warmwasserleitungen oder die Tierbeobachtung bei Nacht.

Dank des mitgelieferten Lightning-zu-Typ-C-Adapters ist die Kamera sowohl mit der neuesten iPhone-Serie und Android-Geräten als auch mit älteren iPhone-Modellen kompatibel. In diesem Testbericht zeigen wir, ob das Modell trotz der geringeren Auflösung eine sinnvolle Alternative für preisbewusste Nutzer darstellt.

Design & Lieferumfang

Die Mini E gleicht in ihrer kompakten Bauweise weitgehend den anderen Modellen von Hikmicro. Als Dongle konzipiert, wird sie über einen USB-C-Anschluss mit Android-Smartphones oder iPhones ab Version 15 oder über den mitgelieferten USB-C-auf-Lightning-Adapter mit älteren iPhones verbunden.

Dank der kompakten Abmessungen von 41,56 × 34,03 × 10,79 mm passt die Kamera problemlos in eine Jackentasche. Zum Lieferumfang gehören die Wärmebildkamera selbst, ein USB-C-auf-Lightning-Adapter, eine kompakte Verlängerung als Adapter sowie ein 60 cm langes Verlängerungskabel und eine Aufbewahrungstasche. Das Case misst 17,5 × 12,3 × 7,2 cm und ist mit 430 g recht leicht und portabel.

Die Verarbeitung der Kamera ist hochwertig. Das Gehäuse der Mini E besteht aus robustem Kunststoff mit einer griffigen Oberfläche, die sicheren Halt gewährleistet. Das Design ist funktional und auf eine einfache Handhabung ausgelegt. Der USB-C-Anschluss ist stabil verbaut, um eine zuverlässige Verbindung zum Smartphone zu gewährleisten.

App & Funktionen

Die Hikmicro Viewer-App dient als zentrale Steuerung für die Mini E und ermöglicht es, das Wärmebild der Kamera direkt auf dem Smartphone zu betrachten. Zudem können Fotos und Videos aufgezeichnet und gespeichert werden. Die App ist sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store verfügbar. Nach dem Anschluss der Mini E startet die App automatisch und bietet eine intuitive Bedienoberfläche. Bei der ersten Nutzung führt sie den Nutzer durch die wichtigsten Funktionen.

Der Startbildschirm zeigt eine Übersicht der jeweils verbundenen Adapter, einschließlich verfügbarer Firmware-Updates, die bei Bedarf direkt installiert werden können. In unserem Test war die Mini E bereits mit aktueller Software ausgestattet. Zusätzlich bietet die App eine Mediathek für aufgenommene Bilder und Videos sowie Einstellungsoptionen in einem separaten Reiter.

Hikmicro Mini E: Testaufnahme

Die Live-Ansicht umfasst eine automatische Kalibrierung, während der manuelle Modus mit einem Handsymbol das Anpassen der Temperaturgrenzwerte ermöglicht. Zudem gibt es eine optionale Integration der Smartphone-Kamera – allerdings wird das Bild nicht zusammen mit den IR-Aufnahmen gespeichert. Insgesamt stehen 15 Farbpaletten zur Auswahl.

Im Test überzeugte die Mini E durch ihre schnelle Inbetriebnahme. Die App ist binnen Sekunden einsatzbereit und stabil in der Verbindung. Auf Wunsch lassen sich insbesondere die maximale oder minimale Temperatur eines bestimmten Bereichs anzeigen. Lediglich wirkt die deutsche Übersetzung stellenweise unausgereift.

Bildqualität

Anders als bei der Mini V2 und Mini V2 Plus ist die Auflösung der Mini E mit 96 × 96 Pixeln deutlich niedriger. Zudem kommt das Bild in einem ungewöhnlichen, quadratischen Format. Dadurch fällt die Detailgenauigkeit spürbar geringer aus als bei den Mini-V2-Modellen. Für eine grobe Einschätzung reicht das aus, für detaillierte Analysen ist jedoch ein Gerät mit höherer Auflösung erforderlich. Zum Aufspüren von Wärmebrücken im Haus oder zur nächtlichen Tierbeobachtung im Wald ist die Darstellung in der Regel dennoch ausreichend.

Preis

Die UVP liegt bei 140 Euro. Die Hikmicro Mini E kostet derzeit aber nur 106 Euro bei Amazon.

Fazit

Die Hikmicro Mini E ist eine kompakte und preiswerte Wärmebildkamera für Smartphones, die sich besonders für einfache Anwendungen wie das Aufspüren von Wärmebrücken im Haushalt eignet oder als Spaß bei der nächtlichen Tiersuche. Dank der schnellen Inbetriebnahme und der verlässlichen App-Verbindung ist sie intuitiv nutzbar. Allerdings müssen Nutzer aufgrund der niedrigen Auflösung und des quadratischen Bildformats Abstriche bei der Detailgenauigkeit machen. Wer eine günstige und portable Lösung für grundlegende Wärmebildanalysen sucht, findet in der Mini E dennoch eine solide Option.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Hikimicro Mini 2

Tooltop T7S+

Youruixing YXP256

Mustool M2

Hikmicro Minix

Bilderstrecke: Hikmicro Minix

Hikmicro Minix – Aufnahmen



Source link

Künstliche Intelligenz

Wegen Visa-Restriktionen: US-Techjobs boomen in Indien


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Nachdem die US-Regierung die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte im vergangenen Jahr deutlich erschwert hat, stellen große Techkonzerne diese zunehmend in ihren Herkunftsländern ein. Besonders stark wächst das Personal in Indien, wo Amazon, Apple, Google, Meta und Microsoft ihre Neueinstellungen zuletzt deutlich ausgeweitet haben.

Weiterlesen nach der Anzeige

Allein im Jahr 2025 sollen diese Unternehmen rund 33.000 neue Beschäftigte eingestellt haben, was einem Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In diesem Jahr wird ein noch stärkerer Anstieg erwartet, schreibt die US-Techpublikation Rest of World.

Aktuell sind mehr als 4000 Stellen vakant, von denen lediglich 15 Prozent Einstiegspositionen mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung betreffen. Fast die Hälfte entfällt auf Positionen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, einschließlich maschinelles Lernen, Cloud und Cybersicherheit.

Ein zentraler Knotenpunkt der US-Techindustrie ist die indische Stadt Bengaluru, wo Google seine größte Belegschaft außerhalb der USA unterhält. Bloomberg zufolge prüft Googles Muttergesellschaft Alphabet die Anmietung von Büroflächen für bis zu 20.000 Beschäftigte, was den aktuellen Personalbestand in Indien mehr als verdoppeln würde.

Microsoft betreibt in Bengaluru sein größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum außerhalb der USA. Sowohl für Microsoft als auch Amazon ist Indien inzwischen der zweitwichtigste Arbeitsmarkt. Die beiden Unternehmen wollen dort im Laufe dieses Jahrzehnts zusammengerechnet mehr als 50 Milliarden US-Dollar in KI-Entwicklung und neue Stellen investieren, berichtet Rest of World.

Auch Apple weitet sein Engagement in Indien aus. Nachdem China nicht zuletzt durch Apple zum weltweit wichtigsten Standort für die Elektronikfertigung aufgestiegen ist, verfolgt der Konzern nun ein ähnliches Ziel in Indien. Erst kürzlich kündigte Apple den Aufbau eines Bildungszentrums in Bengaluru an, um dort neue Entwickler und Ingenieure zu rekrutieren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der zunehmende Personalaufbau in Indien dürfte auch eine Reaktion auf verschärfte Regeln beim US-Arbeitsvisum H-1B sein, das hoch qualifizierten Fachkräften erlaubt, bis zu sechs Jahre in den USA zu arbeiten. Die US-Regierung erhöhte die Gebühren für neue Visa im vergangenen Jahr auf 100.000 US-Dollar pro Antrag und verschärfte zugleich die Prüfungen, etwa durch die detaillierte Auswertung von Lebensläufen, Online-Profilen und Social-Media-Aktivitäten. Damit sollten US-Unternehmen dazu gebracht werden, bevorzugt Absolventen amerikanischer Universitäten einzustellen.

Diese Strategie scheint jedoch eine gegenteilige Wirkung zu entfalten. Von dieser Entwicklung profitiert Indien ganz besonders, da dort bereits große Entwicklungszentren bestehen und hochqualifizierte Fachkräfte ohne Visa-Hürden verfügbar sind. Wie gefragt indische Fachkräfte sind, zeigen Zahlen aus dem Jahr 2024: Demnach entfielen 71 Prozent der vergebenen H-1B-Visa auf Indien und 11,7 Prozent auf China.


(tobe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Warner-Wettbieten: Paramount zu weiteren Zahlungen für Warner-Deal bereit


Im Bieterwettstreit um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers gibt der Konkurrent Paramount nicht auf und ist zu weiteren Milliardenzahlungen bereit. So bot Paramount an, die Zahlung von 2,8 Milliarden US-Dollar (2,35 Mrd Euro) zu übernehmen, die Warner an Netflix bei einer Auflösung des bereits vereinbarten Übernahmedeals mit dem Streaming-Riesen überweisen müsste.

Weiterlesen nach der Anzeige

Paramount demonstriert in der Firmenmitteilung auch Zuversicht, schnell eine Zustimmung der Behörden für eine Warner-Übernahme bekommen zu können. Den Aktionären wurde eine Zahlung von 25 US-Cent pro Aktie für jedes Quartal nach Ende dieses Jahres versprochen, in dem der Deal nicht abgeschlossen ist. Das wären 650 Millionen Dollar pro Vierteljahr, wie der Gründer der am Paramount-Gebot beteiligten Investmentfirma Redbird Capital Partners, Gerry Cardinale, dem Wall Street Journal sagte.

Netflix will für knapp 83 Milliarden Dollar das Studio- und Streaming-Geschäft von Warner Brothers übernehmen. Die TV-Sender wie CNN sollen dabei in ein eigenständiges Unternehmen abgespalten werden. Der Rivale Paramount bietet derweil 108,4 Milliarden Dollar für den gesamten heutigen Konzern Warner Bros. Discovery samt den Fernsehsendern. Der Warner-Verwaltungsrat entschied sich für das Netflix-Gebot. Paramount wandte sich danach direkt an die Aktionäre. Der Ausgang des Bieterwettstreits ist noch offen.

Zudem will Paramount eine anstehende Umschichtung der Warner-Schulden garantieren und damit verbundene Kosten von 1,5 Milliarden Dollar übernehmen. Ein Ziel des Vorgehens ist, den Warner-Verwaltungsrat an den Verhandlungstisch zu zwingen, wie Cardinale im US-Sender CNBC deutlich machte. Es gehe darum, nach und nach Warner-Einwände gegen das Paramount-Gebot auszuräumen, sagte Cardinale. Er verwies darauf, dass Warner Bros. Discovery den offiziellen Firmensitz im Bundesstaat Delaware hat, wodurch das Unternehmen verpflichtet sei, jedes potenziell bessere Angebot zu prüfen.

In der Bieterschlacht geht es auch um das Schicksal des Nachrichtensenders CNN, bei dem oft kritisch über US-Präsident Donald Trump berichtet wird. Trump sagte im Dezember, es müsse sichergestellt werden, dass CNN bei einem Deal auf jeden Fall den Besitzer wechselt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch

Paramount wurde im vergangenen Jahr von der Familie des als Trump-Unterstützer bekannten Tech-Milliardärs Larry Ellison gekauft. Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS schlug seit der Übernahme durch die Ellisons zum Teil einen freundlichen Ton gegenüber der Trump-Regierung an. Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. Beim Netflix-Deal soll CNN zusammen mit anderen TV-Sendern von Warner Bros. Discovery abgespalten werden.


(fds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Etappensieg für WhatsApp: EuGH ebnet Weg gegen Datenschutz-Millionenbußgelder


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das juristische Tauziehen um eines der bislang höchsten Bußgelder in der Geschichte der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat eine entscheidende Wende erfahren. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Dienstag den Weg für WhatsApp freigemacht, sich direkt gegen die Vorgaben des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA) zur Wehr zu setzen. Damit hoben die obersten Richter eine vorangegangene Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union (EuG) auf, das eine entsprechende Nichtigkeitsklage des Messenger-Dienstes Ende 2022 noch als unzulässig abgewiesen hatte.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Fall hat seinen Ursprung in einer Untersuchung der irischen Datenschutzkommission (DPC) aus dem Jahr 2018, die Unregelmäßigkeiten bei der Transparenz und der Information von Nutzern bei WhatsApp prüfen sollte. Während die irischen Kontrolleure ursprünglich ein moderates Bußgeld im Bereich von 30 Millionen bis 50 Millionen Euro im Auge hatten, regte sich unter den europäischen Partnerbehörden Widerstand.

Da sich kein Konsens abzeichnete, schalteten die beteiligten Aufsichtsbehörden den EDSA ein. Dieser erließ 2021 schließlich einen verbindlichen Beschluss, der die DPC dazu zwang, die geplanten Maßnahmen drastisch zu verschärfen. Das Resultat war eine Rekordstrafe von 225 Millionen Euro, die WhatsApp schließlich auferlegt wurde. Der EDSA warf der Meta-Tochter Intransparenz beim Teilen von Daten mit Facebook – einer weiteren Konzernsparte – vor.

Lesen Sie auch

Bisher vertrat das erstinstanzliche EU-Gericht die Auffassung, dass WhatsApp lediglich den finalen Bescheid der irischen Behörde vor einem nationalen Gericht anfechten könne. Den EDSA-Beschluss werteten die Richter auf dieser Ebene als bloße Zwischenmaßnahme ohne direkte Außenwirkung für den Konzern. Dieser Argumentation folgte der EuGH nun ausdrücklich nicht. In seinem Urteil in der Rechtssache C-97/23 P stellte der Gerichtshof fest, dass ein solcher Beschluss sehr wohl eine anfechtbare Handlung darstellt, da er von einer Einrichtung der EU stammt und darauf abzielt, Rechtswirkungen gegenüber Dritten zu entfalten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Mit dieser Entscheidung folgten die Luxemburger Richter weitgehend der Empfehlung der Generalanwältin Tamara Ćapeta vom März 2025. Besonders bedeutsam ist die Feststellung des Gerichtshofs, dass WhatsApp von der Entscheidung des Datenschutzausschusses unmittelbar betroffen ist. Da der Beschluss für die nationalen Behörden verbindlich ist und diesen keinerlei Ermessensspielraum lässt, ändere er die Rechtslage des betroffenen Unternehmens in qualifizierter Weise. Ein Sprecher von WhatsApp begrüßte das Urteil und betonte, dass der EDSA als nicht gewählte Instanz gegenüber den EU-Gerichten voll rechenschaftspflichtig sein müsse.

Die Tragweite dieser Entscheidung reicht weit über den Einzelfall hinaus. Das Urteil dürfte einen Stau von weiteren Klagen auflösen, die derzeit beim EuG anhängig sind. In vielen dieser Fälle, die oft den Mutterkonzern Meta betreffen, geht es um Milliardenbeträge. Durch die Bestätigung, dass der EDSA direkt verklagt werden kann, eröffnen sich für Tech-Konzerne neue juristische Flanken, um gegen die strengen Auslegungen der europäischen Datenschützer vorzugehen.

Für WhatsApp bedeutet der Erfolg in Luxemburg allerdings noch nicht das Ende des Bußgeldverfahrens. Der EuGH hat die Rechtssache nun zur Entscheidung in der Sache an die niedere Instanz zurückverwiesen. Die muss jetzt inhaltlich prüfen, ob WhatsApp tatsächlich gegen die Transparenzpflichten der DSGVO verstoßen hat und ob die Höhe der verhängten Strafe rechtmäßig ist. Der EDSA erklärte, das Urteil zur Kenntnis genommen zu haben und bereit zu sein, seine Entscheidung in der Sache vor Gericht zu verteidigen.


(afl)



Source link

Weiterlesen

Beliebt