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Künstliche Intelligenz

Top 5: Der beste Handwärmer mit Akku – Wärme auf Knopfdruck ab 10 Euro


Hand- und Taschenwärmer gibt es in unterschiedlichster Form. Wir zeigen die besten elektrischen Modelle aus unseren Tests und geben praktische Tipps für den Kauf.

Bei niedrigen Temperaturen hilft das Zwiebelsystem. Bei Handschuhen funktioniert das allerdings miserabel. Wer seine Hände freihalten oder nicht in dicke Skihandschuhe stecken will, der benötigt eine andere Lösung gegen ständig eisige Finger.

Eine Möglichkeit sind sogenannte Hand- und Taschenwärmer. In der Vergangenheit handelte es sich dabei um echte Taschenöfen, welche mit Feuerzeugbenzin oder Kohlestab betrieben wurden. Die Methode funktioniert noch heute, die Nutzung von fossilen Brennstoffen ist aber weder komfortabel noch zeitgemäß und kann theoretisch sogar gefährlich sein. Moderne Taschenwärmer setzen stattdessen auf ein Thermopad und alternativ auf Akku-Power und Heizdrähte.

Die elektrische Mini-Heizung ist per USB-Kabel wiederaufladbar und verspricht wohltuende Wärme bei Outdoor-Aktivitäten. USB-Handwärmer bekommt man längst nicht nur bei chinesischen Onlinehändlern wie Aliexpress oder Banggood. Auch bei Ebay und Amazon sind zahlreiche Modelle ab 10 Euro erhältlich.

Abgesehen von der einfachen und geruchsfreien Anwendung bietet diese tragbare Variante aber noch weitere Vorteile. So lässt sich der interne Akku anzapfen, um damit etwa das Smartphone zu laden. Zudem ist die Temperatur hier in mehreren Stufen (zwischen 45 und 50 bis 65 Grad) regulierbar. Wer die kompakten Geräte nicht gleichzeitig als Powerbank verwendet, erreicht Akkulaufzeiten von acht Stunden und mehr – je nach Modell und gewählter Wärmestufe.

In der Praxis haben wir für den Ratgeber einige Geräte dieser Kategorie verglichen und dabei wichtige praktische Unterschiede festgestellt. So sind etwa viele der in der Vergangenheit getesteten Geräte mittlerweile nicht mehr verfügbar. Wer im Zweifel Garantieansprüche nutzen will, sollte deshalb besser zu einem der wenigen Markenhersteller wie Ocoopa greifen.

Vier elektronische Hand- und Taschenwärmer neben zwei klassischen Wärme-Pads.

Welches ist der beste elektronische Hand- und Taschenwärmer?

Testsieger ist das Modell Ocoopa UT4 Young für rund 20 Euro. Der UT4 Young überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung, ultrakompaktem Format und kurzer Aufheizzeit. Das macht ihn als aus unserer Sicht zum aktuell besten Handwärmer.

Technologiesieger ist der Taschenwärmer von Rorry ab 13 Euro bei Amazon. Den Titel hat das Gerät der USB-Ladestation sowie der Rundumheizung mit vier Stufen zu verdanken.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Handwärmer von Easyacc für nur 10 Euro. Die kompakte Taschenheizung im Aluminiumgehäuse heizt schnell und gleichmäßig. Dank integrierter Powerbank-Funktion lässt sich damit auch das Handy aufladen.

KURZÜBERSICHT

Der Ocoopa UT4 Young überzeugt mit ultrakompaktem Kartenformat, schneller Aufheizzeit und drei Heizstufen. Die maximale Heizleistung liegt unter einigen Konkurrenten, reicht im Alltag aber aus. IP34-Schutz und bis zu acht Stunden Akkulaufzeit runden das Paket ab.

Wer einen unauffälligen, leichten Handwärmer für den täglichen Einsatz sucht, findet im UT4 Young eine solide Wahl für aktuell faire 20 Euro.

VORTEILE

  • kompakt und leicht
  • kurze Aufheizzeit und drei Heizstufen
  • magnetische Kopplung der beiden Hälften
  • IP34-Schutz gegen Feuchtigkeit

NACHTEILE

  • maximale Temperatur niedriger als bei manchen Konkurrenten
  • keine Powerbankfunktion
  • für große Hände möglicherweise zu klein

Der Handwärmer von Rorry bietet ab 10 Euro ein starkes Gesamtpaket, allerdings ist er derzeit nur bei Amazon verfügbar. 360-Grad-Rundumheizung, vier Heizstufen und das kompakte Aluminiumgehäuse überzeugen. Vier bis fünf Stunden Laufzeit auf mittlerer Stufe sind für diese Klasse gut. Die Ladestation ist praktisch, per USB-C lädt das Gerät noch schneller.

VORTEILE

  • 360°-Rundumheizung
  • vier Heizstufen bis 60 °C
  • magnetische Verbindung der beiden Einzelteile
  • Ladestation im Lieferumfang enthalten

NACHTEILE

  • beworbene 24-Stunden-Laufzeit wird nicht erreicht
  • Ladestation lädt langsam
  • keine Powerbankfunktion
  • für große Hände möglicherweise zu klein
  • keine Abdeckungen für die USB-C-Ports

Der Easyacc-Handwärmer liefert im Test ein rundes Gesamtpaket: Drei Heizstufen bis 55 °C, schnelles Aufheizen und beidseitige Wärmeabgabe überzeugen im Praxiseinsatz. Dazu kommen praktische Extras wie die Powerbankfunktion, klappbare Karabinerhaken und das magnetische Design.

Wer unterwegs warme Hände und eine Lademöglichkeit fürs Smartphone sucht, bekommt mit dem Doppelpack ab rund 10 Euro eine empfehlenswerte und günstige Lösung.

VORTEILE

  • schnelles Aufheizen
  • beidseitig beheizte Oberfläche
  • Powerbankfunktion
  • magnetisches Design

NACHTEILE

  • maximale Temperatur von 55 °C liegt im Mittelfeld
  • Ladezeit von vier Stunden vergleichsweise lang

Ratgeber

Was haben wir bei den Tests festgestellt?

Das Positive vorweg: Die Lieferung klappte immer problemlos und alle Geräte sorgen für angenehme Wärme. Sämtliche Handwärmer haben im Test perfekt funktioniert und sowohl unsere USB-Gadgets geladen als auch unsere Finger gewärmt. Beides gleichzeitig hat ebenfalls funktioniert, ist aber unpraktisch. Im Vergleich zu Handwärmekissen benötigt die Akku-Variante deutlich länger, um auf Temperatur zu kommen. Nach einigen Minuten ist die Wärme dann aber vergleichbar und steht auch deutlich länger zur Verfügung.

Das Wärmebild zeigt den Unterschied zwischen gewärmter und kalter Hand.

Beim Blick auf das üppige Angebot etwa bei Amazon fällt sofort auf, dass es hier einzelne Handwärmer und Handwärmer-Sets gibt. Ein einzelner Taschenwärmer ist zwar besser als keiner, für zwei Hände wollen wir aber lieber auch zwei Wärmequellen. Einzelgeräte für über 30 Euro wären uns im Doppelpack zu teuer.

Bei genauer Betrachtung fallen dann noch weitere Unterschiede auf. Los geht es mit den Ladekabeln. Einige der USB-Taschenöfen verwenden den alten Micro-USB-Port, die Mehrheit setzt inzwischen auf USB-C. Mittlerweile sind auch Modelle mit Ladeschale oder Lade- und Transport-Case verfügbar. Das Laden durch Einsetzen in die Station ist bequem, dauert im Zweifel aber länger oder funktioniert auch gar nicht, wie wir feststellen mussten.

Da die Handwärmer auch bei Schneefall nutzbar sein sollten, finden wir mit einer Schutzhaube abgedeckte USB-Ports am besten, wie beim Modell UT2s von Ocoopa. Leider verfügen nur sehr wenige Handwärmer über verdeckte Anschlüsse. Im Zweifel helfen hier aber günstige Silikon-Stöpsel für USB-Ports zum Nachrüsten.

Einige Handwärmer zeigen den Betriebszustand per Display an, andere nutzen RGB-Beleuchtung. Am häufigsten signalisieren kleine LEDs den Status – das reicht in der Praxis aus.

Wichtiger ist die Platzierung der Bedientaste. Alle Modelle werden per kurzem oder langem Druck auf einen einzelnen Taster gesteuert. Dieser sollte gut erreichbar sein, sich aber nicht versehentlich auslösen – sonst ist der Akku im Ernstfall leer. Zwar bemerkt man ein unbeabsichtigtes Einschalten in der Hosentasche recht schnell, dennoch lohnt es sich, auf eine geschickte Tastenplatzierung zu achten. Besonders praktisch: Bei einigen Split-Geräten ist die Taste erst nach dem Trennen der Hälften zugänglich – eine Fehleingabe in der Tasche ist damit ausgeschlossen.

Die Wärmeentwicklung ist nach wenigen Sekunden spürbar.

Bei den Sets zwischen 10 und 40 Euro sind entweder zwei einzelne Handwärmer enthalten oder teilbare Varianten. Die Idee einer kompakten Lösung mit Split-Gerät gefällt uns zu Testbeginn deutlich besser. In der Praxis dreht sich das Bild dann aber schnell. Viele der magnetisch haftenden Handwärmer heizen nämlich meist nur an der Außenseite auf. Hängen die beiden Einzelmodule zusammen, ist das unerheblich. Wer die Geräte aber trennt, hat immer eine ungleichmäßige Wärmeentwicklung. Im Gegenzug ist die geteilte Taschenheizung dann meistens flach und passt bequem in die Handschuhe.

Handwärme-Pads

Ebenfalls empfehlenswert finden wir die bekannteren Handwärme-Pads oder Gel-Heizkissen, die es schon seit einigen Jahren gibt. Letztlich handelt es sich um weiche durchsichtige Beutel mit einem darin enthaltenen Feststoff, einem sogenannten Latentwärmespeicher. Legt man die Beutel in kochendes Wasser, beginnt der Inhalt (vornehmlich Natriumacetat-Trihydrat) zu schmelzen, bis nach einigen Minuten nur noch durchsichtiges Gel und ein rundes Stahlplättchen im Inneren zu sehen sind. Nach dem Abkühlen der Flüssigkeit ist das Wärme-Pad dann sofort einsatzbereit.

Biegt man das Plättchen durch, startet der Prozess und der Inhalt verfestigt sich innerhalb von Sekunden. Die Temperatur des Beutels steigt rapide um etwa 50 Grad und hält diese für 30 bis 40 Minuten. Zwar ist auch nach einer Stunde noch leichte Restwärme vorhanden, für richtig warme Finger ist das aber nicht mehr ausreichend. Hier lohnt es sich, für längere Touren mehrere der kompakten und günstigen Wärmekissen mitzunehmen.

Hand- und Taschenwärmer

Wieder zu Hause angekommen, reichen 10 Minuten im Wasserbad aus und die Wärme-Pads sind für den nächsten Einsatz bereit. Wer die Beutel pfleglich behandelt, kann sie erfahrungsgemäß für viele Jahre nutzen. Abgesehen von der einfachen Handhabung und der überschaubaren Kosten, überzeugt hier auch der Formfaktor. Kein anderer Handwärmer eignet sich besser als eine unauffällige Wärmequelle im Handschuh. Solche Wärmepads bekommt man bereits für wenige Euro.

Taschenofen mit Benzin oder Kohle

Am ältesten sind kleine aus Metall gefertigte Taschenöfen, welche mit einem schwelenden Holzkohlestäbchen oder einem kleinen Brennkopf und Feuerzeugbenzin betrieben werden.

Im Vergleich der beiden Varianten sehen wir die Kohlestab-Heizer minimal im Vorteil. Hierbei handelt es sich um eine kleine Metalldose, welche mit nicht brennbarem Glasfasermaterial ausgekleidet ist. Im Inneren wird ein glimmendes Holzkohlestäbchen platziert, welches die Dose aufheizt. An besonders kalten Tagen kann man das Stäbchen auf beiden Seiten anzünden, was zwar die Brenndauer halbiert, aber zu höheren Temperaturen führt. Wie herum die Dose gehalten wird, spielt keine Rolle. Die Brenndauer beträgt etwa zwei bis vier Stunden.

Anders ist das bei der Benzin-Variante. Diese ähnelt einem Benzinfeuerzeug. Statt einer offenen Flamme kommt hier aber ein vor sich hin glimmender Brennkopf zum Einsatz. Dieser Brennkopf ist zwar durch eine Abdeckung geschützt, trotzdem muss man diesen Taschenofen immer aufrecht halten. Verschiedene Heizstufen, wie beim Kohlestäbchen, gibt es hier nicht. Dafür ist die Brenndauer dieser Methode mit bis zu 20 Stunden sehr hoch.

Der Vorteil der Old-School-Variante ist die Unabhängigkeit vom Stromnetz, zumindest so lange man ausreichend Verbrauchsmaterial in Form von Benzin, Brennköpfen und Kohlestäbchen vorrätig hat. Von den laufenden Kosten abgesehen finden wir aber zwei weitere Punkte deutlich problematischer. Zum einen besteht ein Geruchsproblem. Zwar riecht beim Nachfüllen nur das Benzin, während der Verbrennung sind aber beide Methoden ungeeignet für empfindliche Nasen. Zum anderen ist da der Sicherheitsaspekt, schließlich hat man kaum Einfluss auf die Temperatur und einfach so ausmachen kann man diese Öfen nicht.

Beim Markenmodell von Zippo findet sich etwa folgender Hinweis:

Einmal gezündet, gibt es keine sichere Möglichkeit, den Heizvorgang zu stoppen. Falls erforderlich, lege den Handwärmer in den mitgelieferten Stoffschutzbeutel und lege ihn auf eine feuerfeste Unterlage, bis der Brennstoff verbraucht ist und der Handwärmer sich kühl anfühlt.

Als kleine Erinnerung: Wir sprechen von bis zu 20 Stunden Brenndauer! Taschenwärmer mit Benzin oder Kohlestab bekommt man für rund 5 Euro.

Fazit

Kalte Tage bedeuten nicht automatisch auch kalte Hände – ein wiederverwendbarer Taschenwärmer schafft bequem Abhilfe. Wer sich nicht gleich die Finger verbrennen will, muss auch nicht zu Kohlestab oder Benzinbrenner greifen. Wärmekissen und elektrische Handwärmer sind günstige, einfache und saubere Wärmequellen für warme Hände unterwegs. Sie sind wiederverwendbar und sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet.

Wer ohnehin schon eine Powerbank nutzt, sollte diese einfach gegen eine Variante mit integrierter Heizung tauschen. Doch selbst ohne diese Extrafunktion ist die Akku-Variante unsere Kaufempfehlung. Unser Fazit lautet: günstig, klein, praktisch und wirkungsvoll. Ordentliche magnetische Handwärmer mit Powerbank-Funktion gibt es im Doppelpack schon ab knapp 10 Euro, unser Testsieger kostet rund 20 Euro.

Die Gel-Wärmekissen sind noch schneller auf Temperatur, halten diese aber deutlich kürzer als alle anderen Varianten. Dafür überzeugt der günstige Preis. Wer längere Zeiträume überbrücken will, benötigt dann eben mehrere Kissen. Wer viele Kissen hat, kann diese dann aber auch mit Freunden und Familie teilen – praktisch und empfehlenswert.

Taschenöfen mit Kohlestab oder Benzinbrenner sind aus unserer Sicht primär etwas für Nostalgiker oder Survival-Fans. Zum einen sind da der unangenehme Geruch und das mäßig komfortable Handling und zum anderen sind Brenneinheit oder Kohlestäbchen, anders als Stromanschluss oder heißes Wasser, nicht an jeder Ecke erhältlich.

BESTENLISTE

Ocoopa UT4 Young im Test: Kompakter Handwärmer passt in jeden Handschuh

Der Ocoopa UT4 Young ist ein magnetischer USB-Handwärmer im Doppelpack mit je 5000 mAh, drei Heizstufen und IP34-Schutz. Wir haben ihn getestet.

VORTEILE

  • kompakt und leicht
  • kurze Aufheizzeit und drei Heizstufen
  • magnetische Kopplung der beiden Hälften
  • IP34-Schutz gegen Feuchtigkeit

NACHTEILE

  • maximale Temperatur niedriger als bei manchen Konkurrenten
  • keine Powerbankfunktion
  • für große Hände möglicherweise zu klein

Der Ocoopa UT4 Young ist ein magnetischer USB-Handwärmer im Doppelpack mit je 5000 mAh, drei Heizstufen und IP34-Schutz. Wir haben ihn getestet.

Bei niedrigen Temperaturen helfen mehrere Schichten Kleidung, um nicht zu frieren. Bei Handschuhen funktioniert das allerdings nicht so einfach. Wer seine Hände nicht in dicke Fäustlinge stecken will, benötigt eine andere Lösung – etwa einen elektrischen Handwärmer. Moderne Taschenwärmer setzen auf per USB aufladbare Lithium-Ionen-Akkus und integrierte Heizelemente.

Der Ocoopa UT4 Young verspricht mit seinem ultrakompakten Design, magnetischer Kopplung und drei Heizstufen einen besonders alltagstauglichen Begleiter. Was das Modell für nur 20 Euro kann, zeigt dieser Testbericht.

Ausstattung und Praxistest

Der Ocoopa UT4 Young fällt durch sein sehr kompaktes Format auf. Mit Abmessungen von nur 4,8 × 7,6 × 1,5 cm und einem Gewicht von gerade einmal 65 Gramm pro Einheit passt er problemlos in Handschuhe, Jacken- oder Hosentaschen. Das flache, abgerundete Gehäuse liegt angenehm in der Hand.

Jeder der beiden Handwärmer verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku mit 5000 mAh. Drei Heizstufen stehen zur Wahl: Sanft liefert 37 bis 42 °C, Gemütlich erreicht 43 bis 47 °C und Heiß schafft 48 bis 52 °C. Die maximale Temperatur liegt damit etwas niedriger als bei manchen Konkurrenzprodukten, die bis zu 55 und 60 °C erreichen. Direkt auf der Haut reicht die Leistung allerdings völlig aus – mehr wäre auf Dauer sogar unangenehm.

Auch die Aufheizzeit überzeugt: Bereits nach wenigen Sekunden wird die Oberfläche spürbar warm. Auf der niedrigsten Stufe hält der Akku laut Hersteller bis zu acht Stunden durch – erfahrungsgemäß ist es in der Praxis etwas weniger. Bei maximaler Temperatur sind zweieinhalb bis drei Stunden realistisch. Für Tagesausflüge ist das knapp ausreichend.

Leider heizt sich bei diesem Modell nur die nicht magnetische Außenseite auf. Dank der kompakten Bauform verteilt sich die Wärme zwar sehr gleichmäßig, trotzdem wäre uns eine rundum laufende Heizspule lieber gewesen. Wer die Taschenheizer in die Handschuhe steckt, hat dadurch allerdings keinen Nachteil.

Die beiden Hälften haften magnetisch aneinander und lassen sich so als kompaktes Paket transportieren oder einzeln nutzen – ein Wärmer pro Hand. Der IP34-Schutz samt Abdeckung vor dem USB-Port schützt vor Spritzwasser und Feuchtigkeit; leichter Regen oder Schneefall stellen kein Problem dar. Den Handwärmer gibt es in verschiedenen Farben und Mustern.

Preis

Im Doppelpack kostet des Ocoopa UT4 Young regulär knapp 30 Euro, womit dieses Modell klar zur gehobenen Preisklasse gehört. Aktuell ist der flache Taschenofen bei Amazon auf 20 Euro reduziert – ein fairer Preis.

Fazit

Der Ocoopa UT4 Young überzeugt mit seinem ultrakompakten Kartenformat und der schnellen Aufheizzeit. Die magnetische Kopplung der beiden Hälften ist praktisch und macht den Transport unkompliziert. Drei Heizstufen bieten ausreichend Flexibilität für verschiedene Temperaturen.

Die maximale Heizleistung von rund 50 °C liegt zwar unter dem Wert einiger Konkurrenten, reicht im Alltag aber vollkommen aus. Der IP34-Schutz und die lange Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden runden das Paket ab. Wer einen unauffälligen, leichten Handwärmer für den täglichen Einsatz sucht, findet im UT4 Young eine solide Wahl.

Warme Finger für 10 €: USB-Handwärmer mit Akku und Ladestation von Rorry im Test

Der elektrische Handwärmer von Rorry verspricht warme Finger auf Knopfdruck und ist dabei sogar günstiger als ein Paar Handschuhe.

VORTEILE

  • 360°-Rundumheizung
  • vier Heizstufen bis 60 °C
  • magnetische Verbindung der beiden Einzelteile
  • Ladestation im Lieferumfang enthalten

NACHTEILE

  • beworbene 24-Stunden-Laufzeit wird nicht erreicht
  • Ladestation lädt langsam
  • keine Powerbankfunktion
  • für große Hände möglicherweise zu klein
  • keine Abdeckungen für die USB-C-Ports

Der elektrische Handwärmer von Rorry verspricht warme Finger auf Knopfdruck und ist dabei sogar günstiger als ein Paar Handschuhe.

Das kompakte Set kommt als magnetisches Doppelpack mit insgesamt 10.000 mAh, vier Heizstufen und 360-Grad-Rundumheizung. Die blaue Variante ist bei Amazon aktuell für nur 10 Euro statt 20 Euro erhältlich. Was der USB-Taschenofen mit Akku und Ladestation in der Praxis leistet, zeigt unser Test.

Ausstattung und Praxistest

Das Set von Rorry besteht aus zwei zylindrischen Einzelteilen, die sich magnetisch verbinden lassen. Die starke Magnetverbindung hält die beiden Teile zuverlässig zusammen und erleichtert so die Aufbewahrung und den Transport. Getrennt genutzt, lassen sich dann beide Hände gleichzeitig wärmen oder man teilt den Handwärmer mit Freunden oder Familie.

Das Gehäuse besteht laut Hersteller aus einer Aluminiumlegierung in Flugzeugqualität, die Wärme gut leitet und langlebig sein soll. Die Haptik ist auf jeden Fall hochwertig. Die kompakte, lippenstiftgroße Bauform passt problemlos in Hosen- oder Jackentaschen. Zum Einschieben in die Handschuhe ist das Modell aber weniger geeignet. Zum Lieferumfang gehören neben den Handwärmern zwei USB-C-Kabel, eine USB-Ladestation und eine Anleitung.

Die Bedienung der kleinen USB-Heizer ist intuitiv: Drei Sekunden lang drücken und das Gerät schaltet sich ein – die grüne LED leuchtet auf. Jeder weitere Tastendruck schaltet eine Heizstufe höher, was anhand oranger LEDs dargestellt wird. Durch langes Drücken schaltet sich das Gerät wieder aus.

Jeder der beiden Handwärmer hat eine Kapazität von 5000 mAh, zusammen ergibt das 10.000 mAh, was mit den Mitbewerbern vergleichbar ist. Insgesamt vier Heizstufen stehen zur Verfügung, die Maximaltemperatur liegt bei 60 Grad Celsius, was für uns sogar schon einen Ticken zu heiß ist. Damit wird dieses Modell noch wärmer als etwa die Konkurrenz von Ocoopa.

Die zylindrische Bauform bietet zudem eine echte 360-Grad-Rundumheizung – im Gegensatz zu flachen Designs, wo oft nur eine Seite beheizt ist, bleiben hier keine Finger kalt. Laut Hersteller erreicht das Gerät seine Betriebstemperatur in nur drei Sekunden. In der Praxis erwärmt sich das Gehäuse tatsächlich schon nach wenigen Sekunden – bis die maximalen 60 Grad erreicht sind, vergehen allerdings rund zwei Minuten.

Geladen werden die Handteile entweder direkt per USB-C-Kabel oder über die mitgelieferte USB-Ladestation. Die Ladestation ist bequemer, benötigt aber mit knapp sechs Stunden deutlich länger. Per USB-C-Direktanschluss dauert der Ladevorgang nur etwa 3,5 bis 4 Stunden.

Der Hersteller verspricht auf der Produktseite bis zu 24 Stunden Wärme – diesen Wert erreicht das Set im Test aber nicht mal annähernd, auch nicht bei nacheinander eingesetzten Handwärmern. In der Praxis messen wir bei mittlerer Heizstufe rund vier bis fünf Stunden Akkulaufzeit. Das ist angesichts der kompakten Größe völlig akzeptabel und mit anderen Modellen dieser Klasse vergleichbar.

Preis

Regulär kostet der in Blau, Lila, Rosa, Schwarz und Silber erhältliche Handwärmer von Rorry 20 Euro. Dieser Preis ist zwar teurer als manche Mitbewerber, wir halten die Kosten aber für angemessen. Die Variante im blauen Gehäuse ist bei Amazon bis einschließlich 25.02.2026 auf 10 Euro reduziert – hier heißt es zuschlagen.

Fazit

Der Handwärmer von Rorry bietet ein solides Gesamtpaket zum fairen Preis. Die 360-Grad-Rundumheizung, vier Heizstufen und das kompakte Aluminiumgehäuse überzeugen im Alltag. Vier bis fünf Stunden Laufzeit auf mittlerer Stufe sind für diese Geräteklasse angemessen. Die mitgelieferte Ladestation ist ein praktisches Extra, auch wenn das Laden per USB-C deutlich schneller geht.

Handwärmer von Easyacc im Test: Taschenheizung mit Powerbank für 10 Euro

Der elektrische Handwärmer von Easyacc kommt im Doppelpack, bietet drei Heizstufen, ist magnetisch koppelbar und eignet sich auch als Powerbank mit 10.000 mAh.

VORTEILE

  • schnelles Aufheizen
  • beidseitig beheizte Oberfläche
  • Powerbankfunktion
  • magnetisches Design

NACHTEILE

  • maximale Temperatur von 55 °C liegt im Mittelfeld
  • Ladezeit von vier Stunden vergleichsweise lang

Der elektrische Handwärmer von Easyacc kommt im Doppelpack, bietet drei Heizstufen, ist magnetisch koppelbar und eignet sich auch als Powerbank mit 10.000 mAh.

Bei niedrigen Temperaturen hilft meist schon das Zwiebelsystem, um nicht zu frieren. Für die Hände funktioniert das Zwiebelprinzip allerdings kaum. Wer seine Hände freihalten oder nicht in dicke Handschuhe stecken will, benötigt eine andere Lösung gegen eisige Finger.

Eine vielversprechende Möglichkeit sind elektrische Handwärmer mit Lithium-Ionen-Akku und Heizelement. Easyacc bietet einen solchen elektrischen Handwärmer für aktuell nur 10 Euro im Doppelpack an. Das Set besteht aus zwei Einzelteilen, die magnetisch aneinander haften. Wir haben den zweiteiligen Taschenofen im Alltag getestet.

Ausstattung und Praxistest

Die beiden Teile des Handwärmers verfügen über je einen USB-C-Anschluss auf der Unterseite, einen ausklappbaren Haken auf der Oberseite und Bedientasten plus Status-LEDs auf der magnetischen Innenseite. Das Gehäuse besteht aus ABS-Kunststoff mit einer einteiligen Metallschale, die für gleichmäßige Wärmeleitung rundum sorgt. So sind beide Seiten beheizt, was in der Praxis eine gute Wärmeverteilung ergibt – bei manchen Mitbewerbern wird nur ein Teil des Handwärmers wirklich warm. Mit Maßen von 9,35 × 6,4 × 3,1 cm passt jedes Teil problemlos in eine Hosentasche – zum Einschieben in Handschuhe sind sie wegen der Form aber nicht geeignet.

Der Easyacc-Handwärmer bietet drei Heizstufen. Diese erreichen 45, 50 und 55 °C – manche Konkurrenten erreichen sogar über 60 °C, was uns persönlich allerdings schon zu warm ist. Nach dem Einschalten heizt das Gerät laut Hersteller in etwa drei Sekunden auf. Das können wir im Test bestätigen – spürbare Wärme ist nahezu sofort vorhanden. Bis die endgültige Temperatur erreicht wird, vergehen allerdings etwa zwei bis drei Minuten. Eine dreistufige LED-Anzeige stellt die gewählte Stufe und den Akkustand dar.

Die beiden Teile des Taschenofens halten magnetisch zusammen. Das erleichtert die Aufbewahrung und verhindert, dass ein Teil verloren geht. Im Einsatz trennt man sie und hält je einen in jeder Hand. Bei Nichtbenutzung kommen der mitgelieferte Stoffbeutel oder die beiden ausklappbaren Karabinerhaken zum Einsatz. Über die USB-C-Anschlüsse lassen sich nicht nur die internen Akkus, sondern auch Smartphones und Tablets mit maximal 5V/2A aufladen – die Powerbankfunktion ist ein praktischer Bonus.

Die vollständige Ladezeit des Handwärmers beträgt rund vier Stunden. Die Akkulaufzeit liegt im Test bei mittlerer Temperatur bei rund vier bis fünf Stunden. Bei niedriger Einstellung sind bis zu sechs Stunden möglich. Auf der höchsten Stufe sinkt die Nutzungsdauer auf etwa zweieinhalb bis drei Stunden. Für einen Tagesausflug ist das knapp bemessen. Für einen Spaziergang, einen Ausflug mit dem Kinderwagen oder eine ausgiebige Gassirunde reicht die Akkulaufzeit aber allemal.

Im Lieferumfang befinden sich zwei Handwärmer, zwei Schlüsselbänder zum Anhängen an den Rucksack, zwei USB-A- auf USB-C-Kabel, ein USB-A auf USB-C-Adapter, ein Stoffbeutel und eine Anleitung.

Preis

Der elektrische Handwärmer von Easyacc kostet regulär 12 Euro und gehört damit zu den günstigen elektrischen Taschenöfen. Aktuell ist der Doppelpack bei Amazon auf 10 Euro reduziert und so ist dieser Handwärmer ein echter Preis-Tipp.

Fazit

Der Easyacc-Handwärmer liefert im Test ein rundes Gesamtpaket zu einem fairen Preis. Die drei Heizstufen bis 55 °C, das schnelle Aufheizen und die beidseitige Wärmeabgabe überzeugen im Praxiseinsatz. Die Powerbankfunktion, die klappbaren Karabinerhaken und das magnetische Design sind praktische Extras.

Zwar liegt die maximale Heiztemperatur nur im Mittelfeld, in der Praxis ist das aber mehr als ausreichend. Wer unterwegs warme Hände benötigt und gleichzeitig eine Lademöglichkeit für sein Smartphone sucht, erhält mit dem Easyacc-Set eine empfehlenswerte und günstige Lösung.

Elektrischer Handwärmer von Cozome im Test: Kompaktes Doppelpack mit Akku

Der Handwärmer von Cozome kommt im Doppelpack, ist leicht und bietet fünf Heizstufen bis 55 °C. Wir zeigen, ob er sich lohnt.

VORTEILE

  • sehr leicht und kompakt (55 g pro Stück)
  • schnelles Aufheizen und fünf Heizstufen bis 55 °C
  • Doppelpack mit Verbindungsmechanismus

NACHTEILE

  • nur einseitige Wärmeabgabe
  • keine Powerbankfunktion
  • Herstellerangabe zur Laufzeit (bis 13 Stunden) in der Praxis nicht erreichbar

Der Handwärmer von Cozome kommt im Doppelpack, ist leicht und bietet fünf Heizstufen bis 55 °C. Wir zeigen, ob er sich lohnt.

Gegen kalte Hände hilft das Zwiebelprinzip nur bedingt – dicke Handschuhe schränken die Bewegungsfreiheit ein. Eine Alternative sind elektrische Taschenwärmer. Früher nutzte man dafür Taschenöfen mit Feuerzeugbenzin oder Kohlestab – funktioniert noch heute, ist aber weder komfortabel noch zeitgemäß. Moderne Taschenwärmer setzen stattdessen auf Akku-Power und Heizdrähte.

Zu letzterer Kategorie gehört der elektrische Handwärmer von Cozome für 17 Euro. In diesem Test muss er zeigen, was er kann.

Ausstattung und Praxistest

Der zweiteilige Cozome-Handwärmer wiegt pro Stück nur 55 g – leichter als ein Smartphone. Mit einem Durchmesser von 65 mm und einer Stärke von etwa 15 mm sind die beiden Teile des Handwärmers sehr kompakt. Der flache Formfaktor ist geeignet, um die Handwärmer etwa in einen Handschuh zu stecken. Die beiden Einzelteile lassen sich auf der Rückseite ineinanderschieben und bilden dann eine kompakte Einheit. Das erleichtert Transport und Aufbewahrung.

Insgesamt fünf Temperaturbereiche stehen bei diesem Taschenofen zur Wahl, viele Mitbewerber bieten lediglich drei Heizstufen. Die Handwärmer erreichen je nach Einstellung 37 bis 40 °C, 40 bis 43 °C, 43 bis 47 °C, 47 bis 51 °C und 51 bis 55 °C. In der Praxis nutzen wir meist die zweite bis vierte Stufe, da uns die 40 °C zu wenig, 55 °C fast schon zu viel sind.

Das Gehäuse wird bereits nach wenigen Sekunden nach dem Einschalten spürbar warm. Bis die maximale Temperatur erreicht ist, vergehen etwa zwei Minuten. Die Wärme entfaltet sich allerdings nur auf den Außenseiten – die Rückseiten, über die sich die beiden Teile verbinden, bleiben leider kühl. Das ist weniger gleichmäßig als bei Modellen mit umlaufenden Heizelementen, stört aber nicht, wenn die Taschenheizer etwa in Handschuhen genutzt werden.

Die internen Lithium-Ionen-Akkus bieten insgesamt 4000 mAh (2 × 2000 mAh). Der Hersteller gibt eine sehr optimistische Nutzungsdauer von 3 bis 15 Stunden an. In der Praxis sind bei Nutzung der mittleren Stufen eher 5 bis 6 Stunden realistisch. Für kurze Spaziergänge ist das mehr als genug. Selbst für Tagesausflüge ist die Kapazität ausreichend, zumindest, wenn man das Gerät nicht dauernd auf voller Stufe betreibt. Die Ladezeit über den USB-C-Anschluss beträgt im Test rund 3 Stunden und 40 Minuten, was sich mit der Herstellerangabe deckt. Auch das Laden per USB-C mit PD funktioniert. Eine integrierte Powerbankfunktion bietet das Gerät jedoch nicht.

Der Handwärmer besteht aus ABS-Kunststoff und nutzt Lithium-Ionen-Zellen. Er hat laut Hersteller die CE-, FCC- und RoHS-Zertifizierung bestanden. Ein integriertes Schutzsystem verhindert Überlastung und Kurzschlüsse. Im Lieferumfang befinden sich die zwei Handwärmer, zwei Schlüsselbänder, zwei USB-A-auf-USB-C-Kabel und eine Anleitung.

Preis

Im Doppelpack ist der Handwärmer von Cozome bei Amazon für 17 Euro erhältlich. Damit liegt der Preis im mittleren Segment für elektrische Handwärmer.

Fazit

Der elektrische Handwärmer von Cozome überzeugt durch sein geringes Gewicht, den praktischen Doppelpack und die fünf Heizstufen. Die Aufheizzeit ist kurz, die Bedienung einfach.

Dass nur die Außenseite heizt, fällt in der Praxis auf, stört aber nicht gravierend. Die Akkulaufzeit reicht für den Alltagseinsatz aus. Richtig praktisch: einen Handwärmer in jeden Handschuh – oder einen an die Begleitung weitergeben. Als wiederverwendbare Alternative zu Einweg-Wärmekissen ist das Set eine klare Kaufempfehlung für alle, die im Winter warme Hände benötigen.

Ocoopa UT2s im Test: Magnetischer Handwärmer mit Powerbank

Gegen kalte Finger hilft im Winter der Ocoopa UT2s: Wir zeigen, wie sich der elektrische USB-Handwärmer aus Aluminium im Alltag schlägt.

VORTEILE

  • Wertiges Aluminium-Gehäuse
  • Über sieben Stunden Akkulaufzeit bei niedriger Stufe
  • Integrierte Powerbankfunktion mit USB-C
  • kurze Aufheizzeit

NACHTEILE

  • maximale Temperatur niedriger als bei manchen Konkurrenten
  • für große Hände möglicherweise zu klein
  • günstigere Alternativen auch im eigenen Hersteller-Sortiment

Gegen kalte Finger hilft im Winter der Ocoopa UT2s: Wir zeigen, wie sich der elektrische USB-Handwärmer aus Aluminium im Alltag schlägt.

Der Ocoopa UT2s ist ein wiederverwendbarer USB-Handwärmer mit Aluminium-Gehäuse, vier Heizstufen und integrierter Powerbank. Der Hersteller verspricht eine maximale Temperatur von 58 Grad Celsius und bis zu acht Stunden Laufzeit – wir haben das im Praxistest überprüft.

Bei Kälte schützen Handschuhe vor dem Auskühlen der Hände – sind die Finger aber einmal kalt, helfen sie nur noch begrenzt. Elektrische Handwärmer wie der Ocoopa UT2s schaffen hier Abhilfe: Wie Gel-Wärmepads sind sie wiederverwendbar, halten aber deutlich länger warm und sind bequemer in der Nutzung. Mit seinem magnetischen Doppelpack und mehreren Heizstufen will das Modell ein besonders alltagstauglicher Begleiter sein. Was es in der Praxis tatsächlich leistet, zeigt dieser Testbericht.

Ausstattung und Praxistest

Der Ocoopa UT2s fällt durch sein hochwertiges Aluminium-Gehäuse auf. Das Material verleiht dem Handwärmer eine wertige Haptik und sieht ansprechend aus. Mit einem Gewicht von 227 Gramm liegt das Gerät kompakt in der Hand. Wer große Hände hat, könnte den geteilten Handwärmer allerdings als etwas zu klein empfinden.

Insgesamt vier einstellbare Heizstufen decken einen Temperaturbereich von 38 bis 58 Grad Celsius ab, was mit den Mitbewerbern vergleichbar ist. Die Aufheizzeit bis zum Erreichen der maximalen Temperatur beträgt nur 1 bis 2 Minuten, ein ordentliches Ergebnis. Bis man die erste Wärme spürt, vergehen nur einige Sekunden.

Auf der niedrigsten Stufe hält der Akku laut Hersteller bis zu acht Stunden durch – in der Praxis kommen wir bei Minustemperaturen auf immerhin knapp über sieben Stunden. Ein hervorragender Wert und genug für einen langen Tag im Freien. Bei maximaler Wärme sinkt die Nutzungsdauer dann auf etwa drei bis vier Stunden, was durchschnittlich ist.

Beim Ocoopa UT2s bleibt die magnetische Innenseite deutlich kühler.

Leider heizt sich bei diesem Modell nur die nichtmagnetische Außenseite auf. Dank der kompakten Bauform verteilt sich die Wärme zwar einigermaßen gleichmäßig, trotzdem bleiben die Innenseiten spürbar kälter. Hier wäre uns eine rundum laufende Heizspule deutlich lieber. Wegen der Bauform eignen sich diese Handwärmer weniger zum Einschieben in den Handschuh.

Der UT2s dient im Notfall auch als kompakte Powerbank und lädt unterwegs Smartphones oder andere USB-Geräte. Ein IP34-Schutz samt Abdeckung vor dem USB-Port schützt vor Spritzwasser und Feuchtigkeit; leichter Regen oder Schneefall stellen kein Problem dar. Die Tasten lassen sich nicht versehentlich drücken – ein Pluspunkt im Alltag.

Preis

Den Handwärmer Ocoopa UT2s gibt es in verschiedenen Farben und Mustern ab etwa 33 Euro. Hinsichtlich der Verarbeitung und erfahrungsgemäß guten Alltagstauglichkeit finden wir den Preis in Ordnung. Mit Blick auf andere Handwärmer ist das Modell mittlerweile allerdings zu teuer.

Fazit

Der Ocoopa UT2s überzeugt mit seiner hochwertigen Verarbeitung, kurzer Aufheizzeit und langer Nutzungsdauer. Vier Heizstufen bieten ausreichend Flexibilität, die magnetische Kopplung der beiden Hälften ist praktisch und macht den Transport unkompliziert.

Schade, dass Ocoopa keine rundum laufenden Heizspulen einsetzt – die Wärme verteilt sich dadurch ungleichmäßig. Zudem ist der Preis vergleichsweise hoch: Selbst andere Handwärmer desselben Herstellers sind bei ähnlicher Leistung deutlich günstiger.



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Künstliche Intelligenz

Nutzer können KI-Anfragen bald in Chrome speichern für schnelle erneute Nutzung


Google führt mit „Skills“ eine neue Browser-Funktion für KI-Nutzer in Chrome ein. Anwender können damit oft genutzte KI-Anfragen direkt im Browser speichern, um diese schnell und einfach erneut abzurufen, statt diese nochmals eintippen zu müssen. Damit werden nützliche KI-Befehle in Chrome zu 1-Klick-Tools, wie Google es nennt. Zunächst wird diese Funktion im englischsprachigen Chrome eingeführt, weitere Sprachen dürften folgen.

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Letzten Herbst hatte Google sein KI-Modell Gemini in Chrome integriert, wodurch dieser zum KI-Browser wurde. Auch dies war zunächst auf die USA und englischsprachige Anfragen beschränkt. Damit bekommt Chrome eine Seitenleiste, in der Gemini etwa angewiesen werden kann, Texte zusammenzufassen oder Daten zu vergleichen. Das ist sogar über mehrere Tabs hinweg möglich, denn Gemini weiß, welche Tabs geöffnet sind und hat Zugriff auf diese Inhalte.

Diese Fähigkeit macht sich auch die neue KI-Funktion zunutze, denn eines der von Google genannten Beispiele für Skills ist der Vergleich von Produktdaten beim Shopping in mehreren Tabs. Zudem hätten Tester der Funktion oft nachgefragte KI-Prompts zur Berechnung von Protein-Makronährstoffen in Rezepten und die Suche nach wichtigen Informationen in längeren Dokumenten als Skills abgespeichert, weil sie diese Anfragen oft verwenden würden.

„Bisher bedeutete das Wiederholen einer KI-Aufgabe, etwa die Abfrage von Zutatenaustausch für ein veganes Rezept, dass man dieselbe Eingabeaufforderung auf jeder neuen Seite erneut eingeben musste“, schreibt Chrome-Produktmanagerin Hafsah Ismail im Google-Blogbeitrag. „Um dies zu vereinfachen, führen wir die Funktion Skills in Chrome ein. Damit können Sie Ihre hilfreichsten KI-Abfragen speichern, wiederverwenden und mit einem einzigen Klick ausführen.“

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Die Speicherung von KI-Prompts erfolgt direkt im Chat-Fenster, sodass auch vergangene KI-Anfragen aus dem Verlauf noch zur schnellen Wiederverwendung gespeichert werden können. Um gespeicherte KI-Befehle erneut abzurufen, genügt ein Schrägstrich (/) oder ein Klick auf das Plus-Symbol, so Google. Gespeicherte Skills sollen jederzeit geändert werden können. Wenn Nutzer ihr Google-Konto in Chrome verwenden, werden die gespeicherten KI-Prompts auch auf anderen Systemen abrufbar sein.


Google-Demo von Skills für Gemini in Chrome

Google-Demo von Skills für Gemini in Chrome

(Bild: Google)

Google stellt bereits eine Reihe von Skills zur Verfügung, die Nutzer ausprobieren und auch für eigene Zwecke anpassen können. Dazu gehören KI-Befehle zur Modifizierung von Rezepten durch Vorschläge für proteinreiche Alternativen, zur Hilfe bei der Auswahl von Geschenken, zur Anpassung von Texten auf das Vokabular und Sprachmuster einer Figur oder zur Dramatisierung einer Geschichte, etwa im Stil einer Filmvorschau.

Google verspricht, die für Gemini in Chrome verwendeten Schutzmaßnahmen hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz auch für Skills zu nutzen. KI-Anfragen, die zu Aktionen wie einem neuen Kalendereintrag oder dem Versand einer E-Mail führen, lässt sich der Browser deshalb vom Anwender explizit bestätigen.

Skills für Gemini in Chrome wird derzeit in den USA für Nutzer von Windows, Mac und ChromeOS ausgerollt, die als Browser-Sprache US-Englisch eingestellt haben. Zu weiteren Sprachversionen und Ländern macht Google bislang keine Angaben.

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(fds)



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Künstliche Intelligenz

Blue Origin baut System zur Gewinnung von Sauerstoff aus Regolith


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Sauerstoff aus Mondstaub: Das US-Raumfahrtunternehmen Blue Origin hat nach eigenen Angaben eine Technik entwickelt, um aus dem Regolith Sauerstoff zu gewinnen. Damit könnten künftig Mondbewohner Atemluft oder Raketentreibstoff herstellen.

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Air Pioneer heißt das Gerät, das das von Amazon-Gründer Jeff Bezos gegründete Blue Origin entwickelt hat. Es ist modular aufgebaut und besteht aus zwei Komponenten: einem Reaktor und einem Reinigungssystem. Das System arbeitet mit Elektrolyse. Das bedeutet, es spaltet das Material mithilfe von elektrischem Strom in seine Bestandteile. Zum Betrieb benötigt es etwa ein Megawatt.

Im ersten Schritt wird der Sand im Reaktor bei einer Temperatur von etwa 1600 Grad Celsius geschmolzen. Der Strom wird dann durch die Schmelze geleitet, wodurch Sauerstoff sowie weitere Gase freigesetzt werden. Die Gase werden durch das Reinigungssystem geleitet und in medizinischen Sauerstoff und Treibstoffsauerstoff gewandelt, teilte Blue Origin über den Kurznachrichtendienst X mit. So werde aus Mondstaub Atemluft.

Regolith ist ein sehr feiner, scharfkantiger Sand, der der Raumfahrtindustrie Kopfzerbrechen bereitet: Er ist elektrostatisch und haftet an allem, was eine elektrische Ladung hat. Zudem ist er sehr abrasiv und beschädigt alles, womit er in Kontakt kommt.

Der Sand besteht zu einem großen Anteil aus Oxiden, vor allem Silizium- und Aluminiumoxid. Sauerstoff macht dabei knapp die Hälfte des Regoliths aus. Daneben enthält er auch weitere Stoffe wie Eisen.

Bei der Elektrolyse wandert der negativ geladene Sauerstoff zu der einen, die die positiv geladenen Teilchen wie Metalle oder Silizium zu der anderen Elektrode. Letztere lassen sich mit dem Air Pioneer ebenfalls gewinnen, etwa um aus dem Silizium Solarzellen herzustellen. Die Idee, Sauerstoff aus Regolith zu gewinnen, ist schon einige Jahre alt: Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus etwa versuchte sich daran.

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„Weniger Masse von der Erde zu transportieren, senkt die Kosten für eine Mondbasis“, schreibt Blue Origin in einem weiteren X-Posting. „Um eine kostengünstige und nachhaltige Präsenz auf dem Mond zu errichten, müssen wir lernen, Vorhandenes zu nutzen.“


(wpl)



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Künstliche Intelligenz

Neue Demo des Flipper One: Tech-Gadget hat DisplayPort und Ethernet-Buchse


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Es gibt neue Lebenszeichen vom Flipper One. Nachdem Entwickler Pavel Zhovner zuletzt aufgrund der explodierenden Speicherpreise Zweifel an der Umsetzbarkeit seines Projekts geäußert hatte, zeigt er nun im Video einen funktionierenden Prototyp.

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Anders als das Vorgänger-Gadget Flipper Zero (der mittlerweile einige Nachahmer gefunden hat) ist der Flipper One ein vollständiger Linux-PC, der, so Zhovner, zur Not auch als Ersatz für einen Desktop-PC dienen kann. Dazu unterstützt der Flipper One DisplayPort und Ethernet – letzteres sogar über einen fest eingebauten Port. Der „One“ ist also kein Nachfolger, sondern ein eigenständiges Gerät mit breiterem Anwendungsfeld.

In der Video-Demonstration, die wohl in Zhovners Büro stattfindet, zeigt er das kantige Gerät in Betrieb – das LC-Display leuchtet im Retro-Bernsteinstil des Vorgängers, das Gehäuse ist schwarz. Nach dem Anschluss an die Netzwerkdose in der Wand erhält der Flipper One IPv4- und IPv6-Adressen per DHCP und kann gemäß seinem Aufdruck als „Wifi Router“ fürs Smartphone dienen.


Flipper One in Betrieb

Flipper One in Betrieb

Flipper One in Betrieb als Ethernet-Adapter

(Bild: Telegram / Zhovner Hub)

Doch das sei nicht der Sinn der Vorführung, erklärt Zhovners Stimme. Er wolle „niedrige Latenz“ und die „maximale Geschwindigkeit, die ein Ethernet-Kabel liefert“, so der Tüftler. Und schließt sein iPhone per USB-C-Kabel an den Flipper One an. Dieser emuliert über die USB-Schnittstelle seinerseits einen Ethernet-Adapter, der im Speedtest respektable 730 MBit/s abliefert.

Ob und wann der RK3576-basierte und mit Linux ausgestattete Flipper One erscheint, ist nach wie vor unklar – ebenso der Preis des Geräts.

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(generiert mit Whisper aus dem russischen Originalton des Videos mit Anpassungen durch die Redaktion)

[00:00.400 –> 00:11.860] Manchmal bastelt man einfach so rum und plötzlich entdeckt man einen Ethernet-Port in der Wand und denkt: „Verdammt, da muss es richtig cooles Internet geben, ich wünschte, ich könnte es von dort aus nutzen.“
[00:12.160 –> 00:14.780] Und alles, was man hat, ist sein Handy.
[00:15.400 –> 00:19.420] Wie schließt man sein Handy an diesen Ethernet-Port an? Wie bekommt man von dort aus Internet?
[00:20.180 –> 00:23.760] Kein Problem, Flipper One eilt zur Hilfe.
[00:23.760 –> 00:30.140] Also nehmen wir den Flipper und verbinden das Ethernet hier und da.
[00:31.180 –> 00:36.060] Hoppla! Mal sehen, was wir auf dem Bildschirm haben. Warten wir.
[00:38.560 –> 00:43.900] Hoppla! Wir haben eine IP-Adresse und sogar IPv6, eine richtige Adresse.
[00:44.760 –> 00:48.940] Jetzt könnten wir das Internet von hier aus einfach per WLAN verteilen, oder?
[00:48.940 –> 00:55.520] Aber das ist nicht so toll, denn wir würden alle Vorteile von Kabel-Ethernet verlieren.
[00:56.140 –> 01:00.180] Geringe Latenz, die volle Geschwindigkeit, die Kabel bietet.
[01:01.020 –> 01:12.000] Um diese Vorteile zu nutzen, können wir Flipper direkt über ein Ethernet- oder USB-Kabel mit dem Telefon verbinden.
[01:12.000 –> 01:15.780] Flipper kann nämlich einen Ethernet-Adapter emulieren.
[01:16.140 –> 01:19.660] Wenn ich es mit dem Telefon verbinde, wird Ethernet angezeigt.
[01:20.320 –> 01:23.600] Es emuliert also Ethernet über dieses USB-Kabel.
[01:24.080 –> 01:26.740] Und Sie sehen, dass WLAN auf meinem Telefon deaktiviert ist.
[01:27.900 –> 01:29.800] Flugmodus – keine Wirkung.
[01:30.500 –> 01:32.900] Gehen wir zu Speedtest.
[01:35.040 –> 01:36.460] Und testen wir die Geschwindigkeit.
[01:40.920 –> 01:41.520] Peng!
[01:42.000 –> 01:43.420] Nicht schlecht, oder?
[01:44.580 –> 01:47.260] Du kannst die Internetverbindung deines Computers auch auf die gleiche Weise teilen,
[01:48.620 –> 01:52.000] wenn du keinen USB-Ethernet-Adapter zur Hand hast.
[01:54.000 –> 01:55.240] Cool, finde ich.


(cku)



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