Künstliche Intelligenz
Top 5: Der beste Handwärmer mit Akku – Wärme auf Knopfdruck ab 10 Euro
Hand- und Taschenwärmer gibt es in unterschiedlichster Form. Wir zeigen die besten elektrischen Modelle aus unseren Tests und geben praktische Tipps für den Kauf.
Bei niedrigen Temperaturen hilft das Zwiebelsystem. Bei Handschuhen funktioniert das allerdings miserabel. Wer seine Hände freihalten oder nicht in dicke Skihandschuhe stecken will, der benötigt eine andere Lösung gegen ständig eisige Finger.
Eine Möglichkeit sind sogenannte Hand- und Taschenwärmer. In der Vergangenheit handelte es sich dabei um echte Taschenöfen, welche mit Feuerzeugbenzin oder Kohlestab betrieben wurden. Die Methode funktioniert noch heute, die Nutzung von fossilen Brennstoffen ist aber weder komfortabel noch zeitgemäß und kann theoretisch sogar gefährlich sein. Moderne Taschenwärmer setzen stattdessen auf ein Thermopad und alternativ auf Akku-Power und Heizdrähte.
Die elektrische Mini-Heizung ist per USB-Kabel wiederaufladbar und verspricht wohltuende Wärme bei Outdoor-Aktivitäten. USB-Handwärmer bekommt man längst nicht nur bei chinesischen Onlinehändlern wie Aliexpress oder Banggood. Auch bei Ebay und Amazon sind zahlreiche Modelle ab 10 Euro erhältlich.
Abgesehen von der einfachen und geruchsfreien Anwendung bietet diese tragbare Variante aber noch weitere Vorteile. So lässt sich der interne Akku anzapfen, um damit etwa das Smartphone zu laden. Zudem ist die Temperatur hier in mehreren Stufen (zwischen 45 und 50 bis 65 Grad) regulierbar. Wer die kompakten Geräte nicht gleichzeitig als Powerbank verwendet, erreicht Akkulaufzeiten von acht Stunden und mehr – je nach Modell und gewählter Wärmestufe.
In der Praxis haben wir für den Ratgeber einige Geräte dieser Kategorie verglichen und dabei wichtige praktische Unterschiede festgestellt. So sind etwa viele der in der Vergangenheit getesteten Geräte mittlerweile nicht mehr verfügbar. Wer im Zweifel Garantieansprüche nutzen will, sollte deshalb besser zu einem der wenigen Markenhersteller wie Ocoopa greifen.
Welches ist der beste elektronische Hand- und Taschenwärmer?
Testsieger ist das Modell Ocoopa UT4 Young für rund 20 Euro. Der UT4 Young überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung, ultrakompaktem Format und kurzer Aufheizzeit. Das macht ihn als aus unserer Sicht zum aktuell besten Handwärmer.
Technologiesieger ist der Taschenwärmer von Rorry ab 13 Euro bei Amazon. Den Titel hat das Gerät der USB-Ladestation sowie der Rundumheizung mit vier Stufen zu verdanken.
Preis-Leistungs-Sieger ist der Handwärmer von Easyacc für nur 10 Euro. Die kompakte Taschenheizung im Aluminiumgehäuse heizt schnell und gleichmäßig. Dank integrierter Powerbank-Funktion lässt sich damit auch das Handy aufladen.
Was haben wir bei den Tests festgestellt?
Das Positive vorweg: Die Lieferung klappte immer problemlos und alle Geräte sorgen für angenehme Wärme. Sämtliche Handwärmer haben im Test perfekt funktioniert und sowohl unsere USB-Gadgets geladen als auch unsere Finger gewärmt. Beides gleichzeitig hat ebenfalls funktioniert, ist aber unpraktisch. Im Vergleich zu Handwärmekissen benötigt die Akku-Variante deutlich länger, um auf Temperatur zu kommen. Nach einigen Minuten ist die Wärme dann aber vergleichbar und steht auch deutlich länger zur Verfügung.
Beim Blick auf das üppige Angebot etwa bei Amazon fällt sofort auf, dass es hier einzelne Handwärmer und Handwärmer-Sets gibt. Ein einzelner Taschenwärmer ist zwar besser als keiner, für zwei Hände wollen wir aber lieber auch zwei Wärmequellen. Einzelgeräte für über 30 Euro wären uns im Doppelpack zu teuer.
Bei genauer Betrachtung fallen dann noch weitere Unterschiede auf. Los geht es mit den Ladekabeln. Einige der USB-Taschenöfen verwenden den alten Micro-USB-Port, die Mehrheit setzt inzwischen auf USB-C. Mittlerweile sind auch Modelle mit Ladeschale oder Lade- und Transport-Case verfügbar. Das Laden durch Einsetzen in die Station ist bequem, dauert im Zweifel aber länger oder funktioniert auch gar nicht, wie wir feststellen mussten.
Da die Handwärmer auch bei Schneefall nutzbar sein sollten, finden wir mit einer Schutzhaube abgedeckte USB-Ports am besten, wie beim Modell UT2s von Ocoopa. Leider verfügen nur sehr wenige Handwärmer über verdeckte Anschlüsse. Im Zweifel helfen hier aber günstige Silikon-Stöpsel für USB-Ports zum Nachrüsten.
Einige Handwärmer zeigen den Betriebszustand per Display an, andere nutzen RGB-Beleuchtung. Am häufigsten signalisieren kleine LEDs den Status – das reicht in der Praxis aus.
Wichtiger ist die Platzierung der Bedientaste. Alle Modelle werden per kurzem oder langem Druck auf einen einzelnen Taster gesteuert. Dieser sollte gut erreichbar sein, sich aber nicht versehentlich auslösen – sonst ist der Akku im Ernstfall leer. Zwar bemerkt man ein unbeabsichtigtes Einschalten in der Hosentasche recht schnell, dennoch lohnt es sich, auf eine geschickte Tastenplatzierung zu achten. Besonders praktisch: Bei einigen Split-Geräten ist die Taste erst nach dem Trennen der Hälften zugänglich – eine Fehleingabe in der Tasche ist damit ausgeschlossen.
Bei den Sets zwischen 10 und 40 Euro sind entweder zwei einzelne Handwärmer enthalten oder teilbare Varianten. Die Idee einer kompakten Lösung mit Split-Gerät gefällt uns zu Testbeginn deutlich besser. In der Praxis dreht sich das Bild dann aber schnell. Viele der magnetisch haftenden Handwärmer heizen nämlich meist nur an der Außenseite auf. Hängen die beiden Einzelmodule zusammen, ist das unerheblich. Wer die Geräte aber trennt, hat immer eine ungleichmäßige Wärmeentwicklung. Im Gegenzug ist die geteilte Taschenheizung dann meistens flach und passt bequem in die Handschuhe.
Handwärme-Pads
Ebenfalls empfehlenswert finden wir die bekannteren Handwärme-Pads oder Gel-Heizkissen, die es schon seit einigen Jahren gibt. Letztlich handelt es sich um weiche durchsichtige Beutel mit einem darin enthaltenen Feststoff, einem sogenannten Latentwärmespeicher. Legt man die Beutel in kochendes Wasser, beginnt der Inhalt (vornehmlich Natriumacetat-Trihydrat) zu schmelzen, bis nach einigen Minuten nur noch durchsichtiges Gel und ein rundes Stahlplättchen im Inneren zu sehen sind. Nach dem Abkühlen der Flüssigkeit ist das Wärme-Pad dann sofort einsatzbereit.
Biegt man das Plättchen durch, startet der Prozess und der Inhalt verfestigt sich innerhalb von Sekunden. Die Temperatur des Beutels steigt rapide um etwa 50 Grad und hält diese für 30 bis 40 Minuten. Zwar ist auch nach einer Stunde noch leichte Restwärme vorhanden, für richtig warme Finger ist das aber nicht mehr ausreichend. Hier lohnt es sich, für längere Touren mehrere der kompakten und günstigen Wärmekissen mitzunehmen.
Wieder zu Hause angekommen, reichen 10 Minuten im Wasserbad aus und die Wärme-Pads sind für den nächsten Einsatz bereit. Wer die Beutel pfleglich behandelt, kann sie erfahrungsgemäß für viele Jahre nutzen. Abgesehen von der einfachen Handhabung und der überschaubaren Kosten, überzeugt hier auch der Formfaktor. Kein anderer Handwärmer eignet sich besser als eine unauffällige Wärmequelle im Handschuh. Solche Wärmepads bekommt man bereits für wenige Euro.
Taschenofen mit Benzin oder Kohle
Am ältesten sind kleine aus Metall gefertigte Taschenöfen, welche mit einem schwelenden Holzkohlestäbchen oder einem kleinen Brennkopf und Feuerzeugbenzin betrieben werden.
Im Vergleich der beiden Varianten sehen wir die Kohlestab-Heizer minimal im Vorteil. Hierbei handelt es sich um eine kleine Metalldose, welche mit nicht brennbarem Glasfasermaterial ausgekleidet ist. Im Inneren wird ein glimmendes Holzkohlestäbchen platziert, welches die Dose aufheizt. An besonders kalten Tagen kann man das Stäbchen auf beiden Seiten anzünden, was zwar die Brenndauer halbiert, aber zu höheren Temperaturen führt. Wie herum die Dose gehalten wird, spielt keine Rolle. Die Brenndauer beträgt etwa zwei bis vier Stunden.
Anders ist das bei der Benzin-Variante. Diese ähnelt einem Benzinfeuerzeug. Statt einer offenen Flamme kommt hier aber ein vor sich hin glimmender Brennkopf zum Einsatz. Dieser Brennkopf ist zwar durch eine Abdeckung geschützt, trotzdem muss man diesen Taschenofen immer aufrecht halten. Verschiedene Heizstufen, wie beim Kohlestäbchen, gibt es hier nicht. Dafür ist die Brenndauer dieser Methode mit bis zu 20 Stunden sehr hoch.
Der Vorteil der Old-School-Variante ist die Unabhängigkeit vom Stromnetz, zumindest so lange man ausreichend Verbrauchsmaterial in Form von Benzin, Brennköpfen und Kohlestäbchen vorrätig hat. Von den laufenden Kosten abgesehen finden wir aber zwei weitere Punkte deutlich problematischer. Zum einen besteht ein Geruchsproblem. Zwar riecht beim Nachfüllen nur das Benzin, während der Verbrennung sind aber beide Methoden ungeeignet für empfindliche Nasen. Zum anderen ist da der Sicherheitsaspekt, schließlich hat man kaum Einfluss auf die Temperatur und einfach so ausmachen kann man diese Öfen nicht.
Beim Markenmodell von Zippo findet sich etwa folgender Hinweis:
Einmal gezündet, gibt es keine sichere Möglichkeit, den Heizvorgang zu stoppen. Falls erforderlich, lege den Handwärmer in den mitgelieferten Stoffschutzbeutel und lege ihn auf eine feuerfeste Unterlage, bis der Brennstoff verbraucht ist und der Handwärmer sich kühl anfühlt.
Als kleine Erinnerung: Wir sprechen von bis zu 20 Stunden Brenndauer! Taschenwärmer mit Benzin oder Kohlestab bekommt man für rund 5 Euro.
Fazit
Kalte Tage bedeuten nicht automatisch auch kalte Hände – ein wiederverwendbarer Taschenwärmer schafft bequem Abhilfe. Wer sich nicht gleich die Finger verbrennen will, muss auch nicht zu Kohlestab oder Benzinbrenner greifen. Wärmekissen und elektrische Handwärmer sind günstige, einfache und saubere Wärmequellen für warme Hände unterwegs. Sie sind wiederverwendbar und sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet.
Wer ohnehin schon eine Powerbank nutzt, sollte diese einfach gegen eine Variante mit integrierter Heizung tauschen. Doch selbst ohne diese Extrafunktion ist die Akku-Variante unsere Kaufempfehlung. Unser Fazit lautet: günstig, klein, praktisch und wirkungsvoll. Ordentliche magnetische Handwärmer mit Powerbank-Funktion gibt es im Doppelpack schon ab knapp 10 Euro, unser Testsieger kostet rund 20 Euro.
Die Gel-Wärmekissen sind noch schneller auf Temperatur, halten diese aber deutlich kürzer als alle anderen Varianten. Dafür überzeugt der günstige Preis. Wer längere Zeiträume überbrücken will, benötigt dann eben mehrere Kissen. Wer viele Kissen hat, kann diese dann aber auch mit Freunden und Familie teilen – praktisch und empfehlenswert.
Taschenöfen mit Kohlestab oder Benzinbrenner sind aus unserer Sicht primär etwas für Nostalgiker oder Survival-Fans. Zum einen sind da der unangenehme Geruch und das mäßig komfortable Handling und zum anderen sind Brenneinheit oder Kohlestäbchen, anders als Stromanschluss oder heißes Wasser, nicht an jeder Ecke erhältlich.
Künstliche Intelligenz
Nutzer können KI-Anfragen bald in Chrome speichern für schnelle erneute Nutzung
Google führt mit „Skills“ eine neue Browser-Funktion für KI-Nutzer in Chrome ein. Anwender können damit oft genutzte KI-Anfragen direkt im Browser speichern, um diese schnell und einfach erneut abzurufen, statt diese nochmals eintippen zu müssen. Damit werden nützliche KI-Befehle in Chrome zu 1-Klick-Tools, wie Google es nennt. Zunächst wird diese Funktion im englischsprachigen Chrome eingeführt, weitere Sprachen dürften folgen.
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Letzten Herbst hatte Google sein KI-Modell Gemini in Chrome integriert, wodurch dieser zum KI-Browser wurde. Auch dies war zunächst auf die USA und englischsprachige Anfragen beschränkt. Damit bekommt Chrome eine Seitenleiste, in der Gemini etwa angewiesen werden kann, Texte zusammenzufassen oder Daten zu vergleichen. Das ist sogar über mehrere Tabs hinweg möglich, denn Gemini weiß, welche Tabs geöffnet sind und hat Zugriff auf diese Inhalte.
Erweiterung von Gemini in Chrome
Diese Fähigkeit macht sich auch die neue KI-Funktion zunutze, denn eines der von Google genannten Beispiele für Skills ist der Vergleich von Produktdaten beim Shopping in mehreren Tabs. Zudem hätten Tester der Funktion oft nachgefragte KI-Prompts zur Berechnung von Protein-Makronährstoffen in Rezepten und die Suche nach wichtigen Informationen in längeren Dokumenten als Skills abgespeichert, weil sie diese Anfragen oft verwenden würden.
„Bisher bedeutete das Wiederholen einer KI-Aufgabe, etwa die Abfrage von Zutatenaustausch für ein veganes Rezept, dass man dieselbe Eingabeaufforderung auf jeder neuen Seite erneut eingeben musste“, schreibt Chrome-Produktmanagerin Hafsah Ismail im Google-Blogbeitrag. „Um dies zu vereinfachen, führen wir die Funktion Skills in Chrome ein. Damit können Sie Ihre hilfreichsten KI-Abfragen speichern, wiederverwenden und mit einem einzigen Klick ausführen.“
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Skills-Beispiele direkt von Google
Die Speicherung von KI-Prompts erfolgt direkt im Chat-Fenster, sodass auch vergangene KI-Anfragen aus dem Verlauf noch zur schnellen Wiederverwendung gespeichert werden können. Um gespeicherte KI-Befehle erneut abzurufen, genügt ein Schrägstrich (/) oder ein Klick auf das Plus-Symbol, so Google. Gespeicherte Skills sollen jederzeit geändert werden können. Wenn Nutzer ihr Google-Konto in Chrome verwenden, werden die gespeicherten KI-Prompts auch auf anderen Systemen abrufbar sein.

(Bild: Google)
Google stellt bereits eine Reihe von Skills zur Verfügung, die Nutzer ausprobieren und auch für eigene Zwecke anpassen können. Dazu gehören KI-Befehle zur Modifizierung von Rezepten durch Vorschläge für proteinreiche Alternativen, zur Hilfe bei der Auswahl von Geschenken, zur Anpassung von Texten auf das Vokabular und Sprachmuster einer Figur oder zur Dramatisierung einer Geschichte, etwa im Stil einer Filmvorschau.
Agentische Befehle nur mit Bestätigung
Google verspricht, die für Gemini in Chrome verwendeten Schutzmaßnahmen hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz auch für Skills zu nutzen. KI-Anfragen, die zu Aktionen wie einem neuen Kalendereintrag oder dem Versand einer E-Mail führen, lässt sich der Browser deshalb vom Anwender explizit bestätigen.
Skills für Gemini in Chrome wird derzeit in den USA für Nutzer von Windows, Mac und ChromeOS ausgerollt, die als Browser-Sprache US-Englisch eingestellt haben. Zu weiteren Sprachversionen und Ländern macht Google bislang keine Angaben.
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(fds)
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Blue Origin baut System zur Gewinnung von Sauerstoff aus Regolith
Sauerstoff aus Mondstaub: Das US-Raumfahrtunternehmen Blue Origin hat nach eigenen Angaben eine Technik entwickelt, um aus dem Regolith Sauerstoff zu gewinnen. Damit könnten künftig Mondbewohner Atemluft oder Raketentreibstoff herstellen.
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Air Pioneer heißt das Gerät, das das von Amazon-Gründer Jeff Bezos gegründete Blue Origin entwickelt hat. Es ist modular aufgebaut und besteht aus zwei Komponenten: einem Reaktor und einem Reinigungssystem. Das System arbeitet mit Elektrolyse. Das bedeutet, es spaltet das Material mithilfe von elektrischem Strom in seine Bestandteile. Zum Betrieb benötigt es etwa ein Megawatt.
Im ersten Schritt wird der Sand im Reaktor bei einer Temperatur von etwa 1600 Grad Celsius geschmolzen. Der Strom wird dann durch die Schmelze geleitet, wodurch Sauerstoff sowie weitere Gase freigesetzt werden. Die Gase werden durch das Reinigungssystem geleitet und in medizinischen Sauerstoff und Treibstoffsauerstoff gewandelt, teilte Blue Origin über den Kurznachrichtendienst X mit. So werde aus Mondstaub Atemluft.
Regolith hat nützliche Bestandteile und schlechte Eigenschaften
Regolith ist ein sehr feiner, scharfkantiger Sand, der der Raumfahrtindustrie Kopfzerbrechen bereitet: Er ist elektrostatisch und haftet an allem, was eine elektrische Ladung hat. Zudem ist er sehr abrasiv und beschädigt alles, womit er in Kontakt kommt.
Der Sand besteht zu einem großen Anteil aus Oxiden, vor allem Silizium- und Aluminiumoxid. Sauerstoff macht dabei knapp die Hälfte des Regoliths aus. Daneben enthält er auch weitere Stoffe wie Eisen.
Bei der Elektrolyse wandert der negativ geladene Sauerstoff zu der einen, die die positiv geladenen Teilchen wie Metalle oder Silizium zu der anderen Elektrode. Letztere lassen sich mit dem Air Pioneer ebenfalls gewinnen, etwa um aus dem Silizium Solarzellen herzustellen. Die Idee, Sauerstoff aus Regolith zu gewinnen, ist schon einige Jahre alt: Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus etwa versuchte sich daran.
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„Weniger Masse von der Erde zu transportieren, senkt die Kosten für eine Mondbasis“, schreibt Blue Origin in einem weiteren X-Posting. „Um eine kostengünstige und nachhaltige Präsenz auf dem Mond zu errichten, müssen wir lernen, Vorhandenes zu nutzen.“
(wpl)
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Neue Demo des Flipper One: Tech-Gadget hat DisplayPort und Ethernet-Buchse
Es gibt neue Lebenszeichen vom Flipper One. Nachdem Entwickler Pavel Zhovner zuletzt aufgrund der explodierenden Speicherpreise Zweifel an der Umsetzbarkeit seines Projekts geäußert hatte, zeigt er nun im Video einen funktionierenden Prototyp.
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Anders als das Vorgänger-Gadget Flipper Zero (der mittlerweile einige Nachahmer gefunden hat) ist der Flipper One ein vollständiger Linux-PC, der, so Zhovner, zur Not auch als Ersatz für einen Desktop-PC dienen kann. Dazu unterstützt der Flipper One DisplayPort und Ethernet – letzteres sogar über einen fest eingebauten Port. Der „One“ ist also kein Nachfolger, sondern ein eigenständiges Gerät mit breiterem Anwendungsfeld.
In der Video-Demonstration, die wohl in Zhovners Büro stattfindet, zeigt er das kantige Gerät in Betrieb – das LC-Display leuchtet im Retro-Bernsteinstil des Vorgängers, das Gehäuse ist schwarz. Nach dem Anschluss an die Netzwerkdose in der Wand erhält der Flipper One IPv4- und IPv6-Adressen per DHCP und kann gemäß seinem Aufdruck als „Wifi Router“ fürs Smartphone dienen.

Flipper One in Betrieb als Ethernet-Adapter
(Bild: Telegram / Zhovner Hub)
Kabel-Ethernet am Smartphone
Doch das sei nicht der Sinn der Vorführung, erklärt Zhovners Stimme. Er wolle „niedrige Latenz“ und die „maximale Geschwindigkeit, die ein Ethernet-Kabel liefert“, so der Tüftler. Und schließt sein iPhone per USB-C-Kabel an den Flipper One an. Dieser emuliert über die USB-Schnittstelle seinerseits einen Ethernet-Adapter, der im Speedtest respektable 730 MBit/s abliefert.
Ob und wann der RK3576-basierte und mit Linux ausgestattete Flipper One erscheint, ist nach wie vor unklar – ebenso der Preis des Geräts.
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(generiert mit Whisper aus dem russischen Originalton des Videos mit Anpassungen durch die Redaktion)
[00:00.400 –> 00:11.860] Manchmal bastelt man einfach so rum und plötzlich entdeckt man einen Ethernet-Port in der Wand und denkt: „Verdammt, da muss es richtig cooles Internet geben, ich wünschte, ich könnte es von dort aus nutzen.“
[00:12.160 –> 00:14.780] Und alles, was man hat, ist sein Handy.
[00:15.400 –> 00:19.420] Wie schließt man sein Handy an diesen Ethernet-Port an? Wie bekommt man von dort aus Internet?
[00:20.180 –> 00:23.760] Kein Problem, Flipper One eilt zur Hilfe.
[00:23.760 –> 00:30.140] Also nehmen wir den Flipper und verbinden das Ethernet hier und da.
[00:31.180 –> 00:36.060] Hoppla! Mal sehen, was wir auf dem Bildschirm haben. Warten wir.
[00:38.560 –> 00:43.900] Hoppla! Wir haben eine IP-Adresse und sogar IPv6, eine richtige Adresse.
[00:44.760 –> 00:48.940] Jetzt könnten wir das Internet von hier aus einfach per WLAN verteilen, oder?
[00:48.940 –> 00:55.520] Aber das ist nicht so toll, denn wir würden alle Vorteile von Kabel-Ethernet verlieren.
[00:56.140 –> 01:00.180] Geringe Latenz, die volle Geschwindigkeit, die Kabel bietet.
[01:01.020 –> 01:12.000] Um diese Vorteile zu nutzen, können wir Flipper direkt über ein Ethernet- oder USB-Kabel mit dem Telefon verbinden.
[01:12.000 –> 01:15.780] Flipper kann nämlich einen Ethernet-Adapter emulieren.
[01:16.140 –> 01:19.660] Wenn ich es mit dem Telefon verbinde, wird Ethernet angezeigt.
[01:20.320 –> 01:23.600] Es emuliert also Ethernet über dieses USB-Kabel.
[01:24.080 –> 01:26.740] Und Sie sehen, dass WLAN auf meinem Telefon deaktiviert ist.
[01:27.900 –> 01:29.800] Flugmodus – keine Wirkung.
[01:30.500 –> 01:32.900] Gehen wir zu Speedtest.
[01:35.040 –> 01:36.460] Und testen wir die Geschwindigkeit.
[01:40.920 –> 01:41.520] Peng!
[01:42.000 –> 01:43.420] Nicht schlecht, oder?
[01:44.580 –> 01:47.260] Du kannst die Internetverbindung deines Computers auch auf die gleiche Weise teilen,
[01:48.620 –> 01:52.000] wenn du keinen USB-Ethernet-Adapter zur Hand hast.
[01:54.000 –> 01:55.240] Cool, finde ich.
(cku)
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