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Apps & Mobile Entwicklung

Trotz Google-Deal: Intern nutzt Apple vor allem Claude von Anthropic


Während Apple für die neue Siri auf Google Gemini setzt, sollen Mitarbeiter intern hauptsächlich Anthropic Claude nutzen. Ursprünglich soll das Modell deswegen auch für die neue Siri angedacht worden sein, doch Anthropic soll zu viel von Apple verlangt, die „Notlage“ regelrecht ausgenutzt haben – der Deal scheiterte.

Die neue Siri mit Gemini könnte Gerüchten zufolge bereits diesen Monat in der Beta starten. Der bekannte Reporter Marc Gurman von Bloomberg hat nun in einem Beitrag mit TBPN über X aus dem Nähkästchen geplaudert und beschreibt, wie stark die internen Prozesse im Konzern jedoch nicht auf Googles Gemini, sondern auf Anthropics Claude bauen. Claude soll demnach tief in den Produktionsprozess von Apples Mitarbeitern verankert sein.

Apple runs on Anthropic at this point. Anthropic is powering a lot of the stuff Apple’s doing internally in terms of product development and a lot of their internal tools.

Marc Gurman

Ähnlich wie das Custom-Gemini-Modell für Endkunden sollen auch Anthropic-Modelle auf den eigenen KI-Servern von Apple laufen. Interne Programme, aber auch Produktentwicklungsprozesse sollen so auf das KI-Modell von Anthropic vertrauen. Interne Daten des iPhone-Konzerns landen damit nicht bei Anthropic.

Gemini ist günstiger als Claude

Während der Konzern nach außen immer wieder betont, dass Gemini vor allem wegen seiner Leistung ausgewählt wurde, hat Gurman bereits vor einigen Monaten betont, dass Claude auch zu teuer für Apples Planungen war.

Gurman geht jetzt noch detaillierter auf den von Anthropic vorgeschlagenen Deal ein: Nicht nur 1,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr, wie früher berichtet, sondern „mehrere Milliarden pro Jahr“ soll das Unternehmen verlangt haben. Das Unternehmen soll sogar erwartet haben, dass die Zuwendungen sich jedes Jahr verdoppeln. Gurman spricht deshalb auch davon, dass Anthropic die „Notlage“ von Apple (auf der Suche nach einem KI-Partner, um die KI-Siri zu retten) ausgenutzt haben soll.

Apple actually was going to rebuild Siri around Claude. But Anthropic was holding them over a barrel. They wanted a ton of money from them, several billion dollars a year, and at a price that doubled on an annual basis for the next three years.

Marc Gurman

Zum Vergleich: Laut Gerüchten soll Google im Jahr rund eine Milliarde US-Dollar erhalten, wobei Analysten den mehrjährigen Vertrag auch mit fünf Milliarden US-Dollar bewertet haben. Auch wenn Gemini, wie Apple richtig betont, generell als starkes Modell gilt, spielte der finanzielle Aspekt wohl eine größere Rolle als bislang gedacht.



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Gefahr für Millionen Kinder: OpenAI-Mitarbeiter sehen Ero­tik-Modus weiterhin kritisch


Gefahr für Millionen Kinder: OpenAI-Mitarbeiter sehen Ero­tik-Modus weiterhin kritisch

Bild: OpenAI

Mitarbeiter von OpenAI sehen beim geplanten Erotik-Modus für ChatGPT Kinder weiterhin nicht ausreichend geschützt. Aus ihrer Sicht besteht die berechtigte Gefahr, dass Millionen Minderjährige mit nicht jugendfreien Inhalten konfrontiert werden. Insbesondere die Altersüberprüfung gilt als problematisch.

Angekündigt, bevor Probleme ausgeräumt wurden

Bereits vor rund einem halben Jahr hatte OpenAI-CEO Sam Altman erste Pläne für einen speziellen ChatGPT-Modus für erwachsene Nutzer öffentlich gemacht, der auch eine Erotik-Funktion umfassen sollte. Ursprünglich war ein Start im Dezember des vergangenen Jahres vorgesehen, der jedoch immer wieder verschoben wurde. Offiziell verwies das Unternehmen dabei vor allem auf Schwierigkeiten bei der Altersverifikation. Diese soll in etwa 12 Prozent der Fälle Kinder und Jugendliche fälschlicherweise als Erwachsene eingestuft haben. Angesichts von rund 100 Millionen Nutzer unter 18 Jahren, die ChatGPT wöchentlich verwenden, würde dies im gleichen Zeitraum bedeuten, dass Millionen Minderjährige Zugriff auf ungeeignete Inhalte erhalten könnten. Neue Berichte legen nun nahe, dass dies nur ein Teil der Hintergründe gewesen sein soll.

Experten waren nicht erfreut

Als Altman die neuen Funktionen ankündigte, waren selbst interne Mitarbeiter zuvor nicht über die Veröffentlichung informiert worden. Die Mitteilung traf sowohl die Belegschaft als auch Führungskräfte völlig unvorbereitet, was offenbar auch zum Scheitern des ursprünglich geplanten Starts im Dezember beitrug.

Nachdem sich OpenAI im September des vergangenen Jahres mit dem Vorwurf konfrontiert sah, ChatGPT und andere KI-Assistenten könnten zu Selbstverletzungen oder Suiziden bei Jugendlichen beigetragen haben, wurde ein Expertenrat mit Psychologen und Neurowissenschaftlern ins Leben gerufen. Dieser sollte eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung sicherstellen. Von Beginn an sprach sich das Gremium gegen einen Erwachsenen-Modus aus und reagierte entsprechend kritisch darauf, dass das Unternehmen das Vorhaben ungeachtet dieser Bedenken weiter verfolgte.

Große Gefahr der Abhängigkeit

Die größte Sorge der Experten bestand darin, dass Jugendliche eine emotionale Überabhängigkeit vom Chatbot entwickeln könnten. Als Beleg verwiesen sie unter anderem auf Fälle, in denen Nutzer sich nach intensiven Bindungen an eine KI das Leben genommen hatten. In diesem Zusammenhang wurde die Befürchtung geäußert, ChatGPT könnte sich zu einem „sexy Selbstmord-Coach“ entwickeln.

Modus soll eingeschränkt werden

OpenAI hat den Starttermin inzwischen auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Unternehmen erklärte, dass zusätzliche Zeit erforderlich sei, um die bestehenden Probleme zu lösen. Auch die geplanten Funktionen wurden nachträglich eingeschränkt: Der Modus soll sich nun ausschließlich auf Text beschränken, während die Generierung erotischer Bilder, Videos oder Stimmen ausgeschlossen wird. Zudem sollen die Modelle gezielt so trainiert werden, dass sie Nutzer davon abhalten, ausschließlich Beziehungen zum Chatbot aufzubauen. Stattdessen sollen sie dazu angehalten und ermutigt werden, zwischenmenschliche Beziehungen in der realen Welt zu pflegen.



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AI-Slop-Kritik an DLSS 5: Jensen Huang: „Spieler liegen mit ihrer Kritik völlig falsch“


Die Ankündigung von DLSS 5 zu Beginn von Nvidias GTC-2026-Keynote kam überraschend. Und sie ging – vielleicht überraschend für Nvidia – mit einiger Kritik einher. Diese reichte von einer Gefahr für klassisches Artwork bis zum Vorwurf „billigen AI Slop“. Doch laut Nvidia-CEO Jensen Huang liegen die Kritiker damit völlig falsch.

DLSS 5 soll ab Herbst dieses Jahres „Computer-Grafik zum Leben erwecken“. Gesetzt wird dabei auf das Neural Rendering, also das Rendering mittels Generative AI. Bis dato bedient sich DLSS der von der Spiele-Engine bereitgestellten Grafik, skaliert sie mittels AI hoch (Super Resolution) oder fügt mittels AI künstliche Zwischenbilder hinzu.

Handcrafted Rendering mit Generative AI

Nvidia machte zur Ankündigung klar, dass beim „3D Guided Neural Rendering“ von DLSS 5 die Grafik, wie sie von der Engine des Spiels vorgegeben wird, nur noch als strukturierte Basis für den Einsatz von Neural Rendering diene. Effekte müssen nicht mehr gerendert oder als Texturen im Speicher abgelegt werden, sondern werden über Neural Shader auf den KI-Kernen der Grafikkarte in Echtzeit erzeugt. Eine Kombination aus „handcrafted rendering“ mit Generative AI soll sicherstellen, dass die Grafik nach festen Vorgaben des Spiels bzw. Publishers erzeugt wird, während reine Gen-AI-Grafiken nur schwer zu kontrollieren sind.

Viele negative Reaktionen zur Ankündigung

Dennoch fielen im Nachgang nicht wenige Reaktionen zur visuellen Qualität von DLSS 5 eher negativ aus. Nicht weil die Effekte von schlechter Qualität sind, sondern weil Nvidia vorgeworfen wurde, das Artwork und vor allem die Charaktere der Künstler nicht zu respektieren, sie über die eigentliche Absicht hinaus zu verändern, einen Beauty-Filter darauf anzuwenden oder diese schlichtweg mittels „AI Slop“ zu verfremden.

Spieler liegen mit ihrer Kritik völlig falsch

Auf entsprechende Aussagen von Spielern reagierte Nvidia-CEO Jensen Huang im Rahmen einer Q&A-Runde mit Journalisten, an der auch ComputerBase teilgenommen hat, mit Unverständnis. Zunächst einmal erklärte er, dass die Kritiker völlig falschliegen würden. „Well, first of all, they’re completely wrong“, sagte Huang. Es folgte eine Erläuterung: DLSS 5 verknüpfe die Steuerbarkeit der Geometrie, Texturen und aller weiteren Aspekte des Spiels mit Generative AI, so Huang. Alles liege weiterhin im Ermessen des Künstlers, die Generative AI könne derart feinteilig reguliert werden, dass sie dem eigenen künstlerischen Stil entspreche.

Wir bringen die Technologie hervor, wir kreieren aber nicht die Kunst“, sagte Huang. DLSS 5 werde über die Geometrie gesteuert und über die Ground Truth des Spiels eingeschränkt. Es handele sich nicht um ein Postprocessing für jeden Frame, sondern um generative Kontrolle auf dem Geometrielevel. Damit begegnete er der Kritik eines Filters. Alles liege in direkter Kontrolle der Spieleentwickler. DLSS 5 sei gänzlich anders als einfach nur auf das Spiel angesetzte Generative AI.

Nvidia will Absicht des Künstlers sicherstellen

Wie sichergestellt werden soll, dass das finale Bild der Absicht des Künstlers entspricht, hatte Nvidia zuvor mit FAQ versucht zu erklären. Das soll auf zwei Arten geschehen:

  • Indem die Farb- und Bewegungsvektoren des Spiels für jedes Frame in das Modell eingespeist werden, wodurch die Ausgabe im ursprünglichen 3D-Inhalt verankert bleibt.
  • Indem Entwicklern detaillierte Steuerungsmöglichkeiten wie Intensität und Farbkorrektur zur Verfügung gestellt werden. Künstler können damit Mischung (Blending), Kontrast, Sättigung und Gamma anpassen und festlegen, wo und wie Verbesserungen angewendet werden, um die einzigartige Ästhetik des Spiels zu erhalten.

DLSS 5 kommt bereits diesen Herbst

DLSS 5 soll ab Herbst dieses Jahres für zahlreiche Spiele angeboten werden. Es gibt noch keine Minimum-Spezifikationen. Die Demos von Nvidia liefen auf zwei GeForce RTX 5090, wobei eine Grafikkarte dem klassischen Rendering und eine dem Neural Rendering zugewiesen war. DLSS 5 arbeitet mit bestehenden Technologien wie DLSS Super Resolution, Ray Reconstruction, Frame Generation und Multi Frame Generation zusammen.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in San Jose, Kalifornien erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und fünf Hotelübernachtungen wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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WiFi 7 BE6500 Router: Devolos Wi-Fi-7-Router mit Mesh starten in den Verkauf


WiFi 7 BE6500 Router: Devolos Wi-Fi-7-Router mit Mesh starten in den Verkauf

Bild: Devolo

Zur IFA 2025 hatte Devolo zwei neue Router und passende Mesh-WLAN-Systeme mit Wi-Fi 7 angekündigt. Die ersten Dualband-Modelle mit bis zu 6.500 Mbit/s starten nun in den Handel. Das Tri-Band-System für bis zu 9.300 Mbit/s soll in Kürze folgen.

Der Mesh-Router WiFi 7 BE6500 soll vor allem Nutzer von Glasfaser-Anschlüssen ansprechen, da er hinter einem Modem betrieben werden muss. Router und Mesh-Systeme unterstützen den Wi-Fi-7-Standard (802.11be), was bei Devolo auch bedeutet, dass alle drei Funkbänder mit 2,4, 5 und 6 GHz unterstützt werden. Zwei dieser Frequenzbänder können gleichzeitig aktiviert sein, entweder 2,4 und 5 GHz oder 2,4 und 6 GHz. Mit der Unterstützung für Multi-Link Operation (MLO) können Daten über zwei Frequenzen gleichzeitig übertragen werden.

Für den kabelgebundenen Anschluss von Geräten über LAN verfügen die Devolo-Router über einen 2,5-GbE-Port und drei 1-GbE-Anschlüsse. Wird der WiFi 7 BE6500 als Router mit einem Modem verbunden, ist hierfür der 2,5-GbE-Anschluss vorgesehen.

devolo WiFi 7 BE6500 3-Pack
devolo WiFi 7 BE6500 3-Pack (Bild: Devolo)
devolo WiFi 7 BE6500
devolo WiFi 7 BE6500 (Bild: Devolo)

Die 2er- und 3er-Mesh-Kits werden bereits vorkonfiguriert ausgeliefert, so dass ein Gerät als Router und das andere als Repeater eingestellt ist. Über die Devolo-Home-Network-App und die Webanwendung kann der Betriebsmodus aber jederzeit neu eingestellt werden.

Die wichtigsten Spezifikationen im Überblick
  • Maximale WLAN-Geschwindigkeit: 6.500 Mbit/s
  • Frequenzbänder: 2,4, 5 und 6 GHz
  • Dualband-Radio: 2,4 + 5 oder 2,4 + 6 GHz
  • Antennenanzahl: 4
  • Maximale Kanalbreite: 320 MHz
  • WLAN-Features: Multi-Link Operation, Multi-RU Puncturing, 4K-QAM, Access Point Steering, Band Steering, bidirektionales Multi-User-MIMO, OFDMA
  • WLAN-Standards: 802.11 a/b/g/n/ac/ax/be
  • WLAN-Sicherheit: WPA 2 und WPA 3
  • LAN-Anschlüsse: 1 × 2,5 Gbit/s (WAN, LAN), 3 × 1 Gbit/s (LAN)
  • Software-Extras: Firewall, Black List, QoS, Gäste-WLAN
  • Geplante Updates: VPN, WiFi-Zeitsteuerung, Parental Control, White List
devolo WiFi 7 BE6500 Router
devolo WiFi 7 BE6500 Router (Bild: Devolo)
devolo WiFi 7 BE6500 2-Pack
devolo WiFi 7 BE6500 2-Pack (Bild: Devolo)
devolo WiFi 7 BE6500 3-Pack
devolo WiFi 7 BE6500 3-Pack (Bild: Devolo)

Auch WiFi 7 BE9300 Tri-Band startet in Kürze

In wenigen Wochen soll zudem das Devolo WiFi 7 BE9300 Tri-Band-System als Router und als Mesh-Kit verfügbar sein. Es bietet noch einmal eine höhere Geschwindigkeit von bis zu 9.300 Mbit/s, indem simultan alle drei Frequenzbänder genutzt werden können.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen Devolo WLAN 7 Mesh-Systeme und der Router sind ab sofort erhältlich. Devolo gewährt auf alle Produkte drei Jahre Garantie.



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