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TRYX Turris 620 CPU-Kühler mit Display im Test


Newcomer TRYX hat zuletzt mit All-in-One-Wasserkühlern mit großen, teils gebogenen LC-Displays für Aufmerksamkeit gesorgt. Es folgte der Gehäuse-Markt, jetzt stehen CPU-Luftkühler an. Auch der TRYX Turris 620 bietet ein Display für die Individualisierung und wirbt mit einer Kühlleistung auf NH-D15-Niveau. Die Premiere im Test.

Der TRYX Turris 620 im Überblick

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Kühler mit vernickelter Kupferbodenplatte und sechs 6-mm-Heatpipes, dessen zwei 120-mm-Lüfter in auf den Kühler abgestimmten Rahmen mit Schienensystem stecken. Damit lässt sich der Lüfter über den RAM-Slots auf Wunsch um 10 mm anheben und der mittlere Lüfter für die Montage des Kühlers einfach entfernen.

Der TRYX Turris 620 auf dem Testsystem der Redaktion

Auf dem Kühler sitzt ein magnetisch befestigter Deckel mit Spiegel und 5-Zoll-IPS-Display, das beliebige Bilder und bis zu 500 MB große Videos einzeln, in zufälliger Reihenfolge oder in Schleife abspielen kann.

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß
Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß

Das Display ist das Aushängeschild

Die Kombination von Kühler und Display gehört zum Markenkern von TRYX und soll Kunden, vorrangig Gamer, dazu befähigen, ihre Einzigartigkeit auch über die Individualisierung am Gaming-PC Ausdruck zu verleihen. Wer kein Display auf dem Kühler haben mag, ist hier definitiv raus.

TRYX’s mission is to empower individuals and allow gamers to define their uniqueness. „Empower Your Possibilities“ is the value we aspire to offer our users through our products.

GIF Nicht genug vom DLSS-5-Shitstorm? Auf Wunsch läuft Nvidias PR-Video auf dem TRYX Turris 620 in Dauerschleife

TRYX ist dabei bei Weitem nicht der erste Hersteller, der einen Luftkühler mit einem Display ausstattet. Der Preisvergleich kennt zahlreiche „Alternativen“. Spielt allerdings auch die Größe des Displays eine Rolle, bleibt nur der Thermalright Peerless Assassin 120 Vision MAX übrig, den es schon ab unter 60 Euro gibt. Sein Display ist ebenfalls fünf Zoll groß, nutzt aber nicht das 16:9-Format (480 × 854 Pixel) und kann nicht mit beliebigem Material bespielt werden. Das ist das Alleinstellungsmerkmal des TRYX Turris 620.

Auch kühlen soll der Kühler gut

Der Turris 620 soll aber nicht nur gut aussehen und sich an verschiedene Vorlieben anpassen lassen, er soll auch extrem leise sein und eine Kühlleistung zwischen Noctua NH-D15 G1 und NH-D15 G2 aufweisen.

Der TRYX Turris 620 neben dem Noctua NH-D15 G2
Der TRYX Turris 620 neben dem Noctua NH-D15 G2

Der UVP spiegelt diesen Anspruch wider: 139,90 Euro verlangt TRYX sowohl in schwarzer als auch in weißer Variante, was Mitte März 2026 dem Marktpreis des NH-D15 G2 entspricht. TRYX gewährt auf den Kühler selbst sechs Jahre Garantie und auf das Display drei Jahre.

Weitere Details zum TRYX Turris 620 halten die News zur Ankündigung und die nachfolgenden technischen Eckdaten bereit:

  • Turris 620: Tryx‘ erster CPU-Luftkühler hat zwei Türme und ein 5″-Display

Technische Daten

Die vernickelte Kupferbodenplatte des TRYX Turris 620
Die vernickelte Kupferbodenplatte des TRYX Turris 620

Testergebnisse

Testsystem und Testmethodik

Getestet hat ComputerBase den Turris 620 wie zuletzt auch die Luftkühler be quiet! Pure Rock Pro 3, Arctic Freezer 36 A-RGB Black, Noctua NH-D15 G2 und Noctua NH-D15S (Test) auf einem Core i9-13900K im Sockel LGA 1700.

Der Testparcours beinhaltet Messungen bei 150 und 253 Watt TDP unter konstanter Last in einem vollautomatisierten (!) Verfahren über den gesamten Drehzahl- und Lautstärke-Bereich eines Kühlers von 31 dB (an der Grenze zu unhörbar) bis zur maximalen Lautstärke in 1-dB-Schritten.

Dazu wird im ersten Schritt ermittelt, bei welcher Drehzahl die Kühler welche Lautstärke erreichen. Gemessen wird aus 15 cm Abstand im 45-Grad-Winkel zur Kühleroberfläche („von schräg oben“).

Im Anschluss wird die Lüfterdrehzahl auf beiden TDP-Profilen alle 10 Minuten von 31 dB ausgehend bis zum Maximum erhöht und dabei die Telemetrie mitgeschnitten. Das Ergebnis wird im Anschluss als Delta zur ebenfalls kontinuierlich ermittelten Raumtemperatur abgebildet. Als Wärmeleitpaste kommt bei jedem Kühler die gleiche Menge Thermal Grizzly Kryonaut zum Einsatz.

Installation und Konfiguration

Der Turris 620 kann auf AMD Sockel AM4 und AM5 sowie auf Intel Sockel LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auf Sockel LGA 1954) installiert werden. Auf AMD-Plattformen nutzt er das Retention-Modul des Sockels, auf Intel-Sockeln ohne Standard-Mounting-Kit wird eine eigene Halterung mit Backplate installiert.

Wie das gelingt, geht aus dem auch in Papierform beiliegenden Handbuch eindeutig hervor. Etwas fummelig kann das Verschrauben der vier Buchsen unter den Bügeln auf der Backplate sein, weil sie keine Fassung für Schraubendreher haben – die Muttern zum Befestigen der Bügel auf diesen Buchsen hingegen schon. Ein Schraubendreher liegt bei.

Das Mounting-Kit für LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auch LGA 1954)
Das Mounting-Kit für LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auch LGA 1954)

Der Kühler selbst wird, nachdem der magnetisch befestigte Display-Spiegel-Deckel und der zentrale Lüfter über sein Schienensystem entfernt wurden, auf diese Halterung geschraubt.

Dabei kann über die Kühler-Halterung der Offset zum Retention-Modul eingestellt werden, je nachdem, welcher Sockel verwendet wird. Ab Werk ist LGA 1700/AM4 konfiguriert, für LGA 1851 wird auf „U“ (Core Ultra) und für Sockel AM5 auf „A“ (AMD) umgestellt.

  • Standard: Intel LGA 1700 / AMD AM4
  • U: Intel LGA 1851
  • A: AMD AM5
Über die Halteklammer des Kühlers lässt sich ein plattformspezifischer Offset einstellen
Über die Halteklammer des Kühlers lässt sich ein plattformspezifischer Offset einstellen

Warum der Display-Deckel nicht den ganzen Kühler überspannt, wird klar, sobald der Kühler beziehungsweise der Lüfter mit zu hohen RAM-Modulen ins Gehege kommt: Dann kann der äußere Lüfter über sein Schienensystem um 10 mm angehoben werden (55 mm statt 45 mm Platz für RAM). Für den zentralen Lüfter gilt das logischerweise nicht, was dem so angepassten Kühler eine sehr asymmetrische Statur verleiht.

Braucht der RAM mehr als 45 mm Platz unter dem Kühler, lässt sich der äußere Lüfter um 10 mm anheben

Zum Abschluss werden beide Lüfter separat oder über die beiliegende Kabelpeitsche mit einem 4-Pin-PWM-Anschluss und das Display mit einem internen USB-Anschluss verbunden. Auch an der Peitsche laufen die Lüfter mit einem 50-U/min-Offset um Vibrationen infolge von Resonanzen zu verhindern.

Der Deckel mit Display und Spiegel wird magnetisch arretiert, Strom und Daten fließen über Federkontakte
Der Deckel mit Display und Spiegel wird magnetisch arretiert, Strom und Daten fließen über Federkontakte

Das Display und die Software

Das 5-Zoll-IPS-Display (1.280 × 720, 500 Nits, 60 Hz, hohe Blickwinkel) ist das Herzstück des Kühlers. Wie die AiO-Kühler der Panorama- und der Stage-Serie werden auch der Turris 620 und damit dessen Display über TRYX‘ Kanali Software konfiguriert und mit Firmware-Updates versorgt.

TRYX‘ Kanali-Software ist auch in deutsch verfügbar

Neben vordefinierten, auf Wunsch zufällig oder in Schleife laufenden Videos können Nutzer auch eigene Bilder und Videos auf dem Display ablegen. Unterstützt werden Dateien mit bis zu 500 MB Größe in den Formaten:

Videos, die der App hinzugefügt wurden, können in der App selbst noch zugeschnitten werden (Crop). Das funktionierte einwandfrei. Es gibt auch eine Funktion, um direkt aus der App Videos auf dem Desktop an frei definierbarer Stelle aufzunehmen. An anderer Stelle hakt es in der aktuellen Software-Version 2.1.0 allerdings noch.

Zwei der Standard-Video-Loops des TRYX Turris 620

So wurde ein fehlerfreies Video (H.265, MP4, < 500 MB) nach dem Zuschnitt in der App sowohl in der App als auch auf dem Kühler falsch dargestellt – der Encoding-Prozess lief reproduzierbar fehlerhaft ab. Andere Videos funktionierten hingegen einwandfrei.

Der Kühler kommt mit einer Auswahl an Videos, die sich anbieten, es können aber auch eigene Bilder und Videos auf dem Display abgespielt werden

Ein weiteres Problem auf dem Testsystem betraf die Möglichkeit, bis zu drei Telemetriedaten über dem Video am rechten Rand, zentral oder am linken Rand einblenden zu lassen. Zwar ließen sich die drei gewünschten Kennzahlen auswählen, mehr als eine „0“ gab es aber nicht zu sehen. Das Problem soll in Spracheinstellung beziehungsweise dem dazu passenden Zahlenformat in Windows liegen, hier gilt es offensichtlich noch einmal an der Lokalisierung der App zu arbeiten.

Noch nicht fehlerfrei: Nach dem Croppen und Encodieren eines kompatiblen Videos in der App ist die Video-Datei defekt, in einem weiteren Versuch mit einer anderen MP5-Quelldatei gelingt das Einbinden problemlos

Alles in allem liefert die App das, was sie verspricht, und mit der Möglichkeit zur Individualisierung inklusive Bildschirmaufnahme und Zuschnitt von Videos potenziell einen echten Mehrwert, aktuell hakt es aber noch. Aber wie sieht es jetzt mit der Kühlleistung aus?

Direkt aus der App können auch Screen-Capturings erstellt werden
Direkt aus der App können auch Screen-Capturings erstellt werden

Lautstärke über PWM/Drehzahl

Der Turris dreht laut Datenblatt mit maximal 1.850 U/min, im Test erzielt wurden bei 100 Prozent PWM allerdings nur 1.700 U/min. Für 120-mm-Lüfter ist das vergleichsweise niedrig. Die Anlaufdrehzahl liegt bei circa 340 U/min (19 % PWM und niedriger). 31 dB(A) liegen bei 850 U/min (50 % PWM) an.

Drehzahl über PWM (31 bis max. dB(A))

06001.2001.8002.4003.000Umdrehungen pro Minute (UPM)

404550556065707580859095101PWM (%)

In der Disziplin Lautstärke über PWM (und damit Drehzahl) liegt der Turris 620 mit den beiden anderen 120-mm-Lüftern im Testfeld, be quiet! Pure Rock Pro 3 und Arctic Freezer 36 A-RGB, ab circa 70 Prozent PWM quasi gleich auf. Maximal werden 48 dB(A) erreicht, was weniger als beim NH-D15 G2 ist, der bei 100 Prozent PWM auf 54 dB(A) kommt. Aber das lässt die Kühlleistung außen vor.

Lautstärke über PWM (31 bis max. dB(A))

0102030405060dB(A)

404550556065707580859095101PWM (%)

Kühlleistung bei 150 Watt TDP

Laut TRYX wurde der Turris für aktuelle Sockel von AMD (AM5) und Intel (LGA 1851) optimiert, getestet wurde er allerdings auf LGA 1700 – und mit der dafür passenden Offset-Einstellung (LGA1700/AM4) wird der Turris auch geliefert.

Den 150-Watt-Testlauf erledigt der Turris auch bei 50 % PWM (850 U/min, 31 dB(A)) weit unterhalb der kritischen Temperatur des Core i9-13900K (Achtung, im Diagramm findet sich die Temperatur-Differenz zwischen CPU-Temperatur und Umgebungstemperatur).

Der Kühler liegt dabei lautstärkenormiert mit dem NH-D15S mit einem Lüfter und dem be quiet! Pure Rock Pro 3 in etwa gleich auf, Noctua NH-D15G2 und Arctic Freezer 36 A-RGB liegen in Front.

Kühlleistung über Lautstärke (ΔT, 150 Watt TDP)

303642485460Kelvin

3031323334353637383940414243444546474849505152535455dB(A)

150 Watt TDP lassen sich mit dem TRYX Turris 620 also leise bis flüsterleise problemlos kühlen. Zur thermischen Drosselung kommt es im (offenen) Testaufbau auch bei gemessenen 31 dB(A) nicht.

Thermal-Throttling bei 150 Watt TDP

Kühlleistung 253 Watt TDP

Wird die TDP auf 253 Watt erhöht, wird der Abstand zum NH-D15 G2 größer, der Turris 620 schwimmt dahinter im Feld der restlichen Testteilnehmer. Absetzen kann er sich auch von den kleineren Modellen in der Konkurrenz nicht.

Bei 31 bis 35 dB(A) reicht die Kühlleistung nicht, um die CPU vom thermischen Drosseln zu bewahren, das ist bei NH-D15S und Arctic Freezer 36 A-RGB aber ebenfalls der Fall. Der be quiet! Pure Rock 3 Pro benötigt sogar noch 1 dB(A) mehr Lautstärke um die CPU vom Heruntertakten abzuhalten.

Kühlleistung über Lautstärke (ΔT, 253 Watt TDP)

606570758085Kelvin

3031323334353637383940414243444546474849505152535455dB(A)

Der NH-D15 G2 zeigt in diesem Testlauf seine Stärke. Kommt es darauf an, kühlt er deutlich besser als der Turris 620.

Thermal-Throttling bei 253 Watt TDP

So hört sich der Kühler an

Zur Einordnung von Kühlleistung und Lautstärke fehlt allerdings noch die Charakteristik der Geräuschemissionen. Die nachfolgende Aufnahme zeigt den Verlauf über folgende Betriebsmodi:

  • 00:00 – 00:10: < 30 dB(A), min. U/min
  • 00:10 – 00:20: 31 dB(A)
  • 00:20 – 00:30: 35 dB(A)
  • 00:30 – 00:40: 40 dB(A)
  • 00:40 – 00:50: 45 dB(A)
  • 00:50 – 00:60: 48 dB(A), max. U/min

Der Turris 620 zeichnet sich durch eine hohe Laufruhe aus: Bei einer festgelegten Drehzahl bleibt die Geräuschcharakteristik unverändert. Ein von anderen Kühlern bekanntes „Pumpen“ gibt es nicht.

Dabei stechen beim Turris 620 früh die Motoren der Lüfter aus dem Betriebsgeräusch heraus, während das Luftrauschen weniger stark ausgeprägt ist.

TRYX Turris 620: min. Drehzahl (340 U/min) über 31, 35, 40, 45 bis 48 dB(A) (max. 1.700 U/min)

Aufnahme weiterer Kühler (anderes Verfahren, anderes Mikrofon)

Fazit

Benötigt ein CPU-Kühler um die Funktion „Kühlen“ zu erfüllen ein konfigurierbares 5-Zoll-IPS-Display auf dem Deckel? Nein, natürlich nicht. Doch wer seinen PC auch über ein Display beziehungsweise dessen Inhalt auf dem CPU-Kühler individualisieren will, der findet im Turris jetzt ein weiteres, umfassend anpassbares Angebot. Wer hingegen kein Display will, ist hier fehl am Platz – so wie viele Nutzer, die kein Braun mögen, bei den braunen Produkten des großen Konkurrenten.

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß
Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß

Dessen NH-D15 G2 stellt in Sachen Kühlleistung definitiv die stärkere Alternative dar. Turris liegt zwar nicht falsch, wenn der Abstand zum G2 mit „nur ca. 3 °C“ beziffert wird (im Test der Redaktion sind es eher 4 °C). Aber genau genommen sind das Welten in diesem Segment. Es gibt am Markt unzählige Kühler, die gleich gut kühlen und ein Bruchteil kosten – wie zum Beispiel der ebenfalls im Test enthaltene Arctic Freezer 36 A-RGB (ab 33 Euro).

Auch der Turris 620 kühlt unterm Strich ausreichend gut, der Geräuschpegel ist der Kühlleistung angemessen und die Charakteristik mit Fokus auf die Lüfter-Motoren, aber sehr gleichmäßigem Lauf angenehm. Kühlleistung ist dennoch nicht das Argument für den Turris 620. Es ist in Zeiten, in denen X3D-Gaming-Prozessoren keine 100 Watt im CPU-Limit verbrauchen, aber vielleicht auch nicht mehr so relevant. Viel eher soll der Turris 620 die Luft-Kühler-Alternative zu den ganzen Display-Deckel-AIOs sein.

GIF Nicht genug vom DLSS-5-Shitstorm? Auf Wunsch läuft Nvidias PR-Video auf dem TRYX Turris 620 in Dauerschleife

Gerade deshalb gilt es für TRYX die aktuell noch vorhandenen Probleme mit der Software (2.1.0) schnellstmöglich aus der Welt zu räumen. Das Display ist nicht nur Kern der Marke, sondern auch das entscheidende Merkmal des Turris 620, über dessen Einzigartigkeit der hohe Preis von 139,90 Euro gerechtfertigt werden muss. Wer mit Premium wirbt und Premium verlangt, muss auch Premium liefern.

Nutzen kann man den Turris 620 jetzt schon, aber Telemetriedaten eventuell erst nach Umstellungen des Zahlenformats in Windows ausgeben zu können, was an anderer Stelle im Alltag zu großen Problemen führt, darf nicht sein. Auch das In-App-Encoding muss sich TRYX noch einmal ansehen, damit ein Video, das die App akzeptiert, nach dem In-App-Zuschnitt im In-App-Encoding nicht zerlegt wird.

Ob das Gesamtpaket auf dieser Basis knapp 140 Euro wert ist, liegt dann immer noch – und dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes – im Auge des Betrachters. Aktuell ist der TRYX Turris 620 exklusiv bei Caseking verfügbar:

  • Kühlleistung/Lautstärke ausgewogen
  • Verarbeitungsqualität
  • Display (Auflösung, Helligkeit, Blickwinkel)
  • Lieferumfang und Anleitung
  • 6 Jahre Garantie (3 Jahre Display)
  • Kanali-Software noch nicht fehlerfrei
  • Keine Web-App
  • Lüfter proprietär, kein Ersatz außerhalb Garantie

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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SwitchBot revolutioniert das Smart Home mit diesem Gadget


Sci-Fi wird jetzt Realität: Der SwitchBot KI Hub könnte den Smart-Home-Markt aufrütteln. Das neue Gadget ermöglicht nämlich dank OpenClaw-Unterstützung eine ganzheitliche Lösung für Euer intelligentes Zuhause – und das zu einem richtig spannenden Preis.

KI-basierte Lösungen für das Smart Home gibt es zahlreich. Allerdings unterliegen diese häufig einigen Restriktionen oder sind so umständlich einzurichten, dass Ihr besser einen Informatik-Abschluss an einer Hochschule Eurer Wahl vorweisen solltet. Das Ganze soll sich mit dem SwitchBot KI Hub ändern. Dank nahtloser OpenClaw-Unterstützung kann das Gerät nicht nur unzählige Automatisierungen vornehmen, sondern bietet auch Zugang zu Edge-AI-Computing und Vision-Language-Modellen. Warum OpenClaw eine wichtige Neuerung darstellt und was Euch der ganze Spaß kosten soll, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

SwitchBot und OpenClaw: Die perfekte Symbiose?

Falls Euch OpenClaw (noch) nichts sagt, ändern wir das jetzt: Hierbei handelt es sich um ein Open-Source-Framework für autonome KI-Agenten. Der SwitchBot KI Hub unterstützt also eine offene Softwareplattform, die nicht nur frei zugänglich ist, sondern stetig von zahlreichen Entwicklern verbessert wird. Die Symbiose der beiden bedeutet, dass Ihr ein flexibles Framework in Verbindung mit einem KI Hub erhaltet, der Euer Smart Home steuert.

Ein Chat mit OpenClaw
Dank OpenClaw könnt Ihr ganz natürlich mit Eurem Smart Home kommunizieren. Bildquelle: SwitchBot

In der Praxis könnt Ihr somit auf verschiedene Large-Language-Modelle zugreifen, welche direkt über beliebte Chat-Apps, wie etwa WhatsApp, bedient werden können. Schreibt Ihr beispielsweise, dass Ihr jetzt einen Film schauen möchtet, werden die Vorhänge zugezogen, das Licht gedimmt und gleichzeitig der Fernseher angeschaltet – alles mit einer einzigen Automatisierung. Als Schaltzentrale ermöglicht das Gadget zusätzlich die Anbindung zahlreicher smarter Geräte. So habt Ihr etwa die Möglichkeit, Eure SwitchBot-Videotürklingel zu verbinden, wodurch Personen direkt erkannt werden. Daraufhin erhaltet Ihr eine Chat-Nachricht und könnt dann entscheiden, ob Ihr die Tür öffnen möchtet. Das lokale NVR-System unterstützt bis zu acht Kameras, eine geräteinterne Gesichtserkennung, kostenlose lokale Videoaufzeichnung auf bis zu 16 TB und eine hausweite Überwachung.

Eine KI erkennt, ob der Besitzer aufsteht und nimmt Automatisierungen vor
Dank einer lernfähigen KI kann der Hub dazulernen. Bildquelle: SwitchBot

Die Möglichkeiten des KI Hub sind enorm und dank Matter-Kompatibilität auch mit externen Geräten kombinierbar. Mit der dialogbasierten Steuerung könnt Ihr das Gadget zudem ohne besondere Befehle bedienen: Ihr möchtet zocken? Dann schreibt es im Chat und das Gerät versteht, welche Automatisierung jetzt greifen sollte. Da es sich zudem um eine lernfähige KI handelt, kann das Gerät auch proaktiv unterstützen, bisherige Verhaltensmuster analysieren und somit Vorschläge ableiten.

Kosten und Verfügbarkeit des SwitchBot KI Hubs

Was klingt, wie aus einem Sci-Fi-Film, wird dank dem SwitchBot KI Hub jetzt zur Realität. Das Gerät ist bereits seit einigen Wochen erhältlich, konnte zum Release jedoch nicht auf alle Funktionen zugreifen. Das ändert sich nun: SwitchBot hat sowohl die OpenClaw-Integration als auch die Unterstützung von SwitchBot-Skills mittlerweile erfolgreich implementiert. Wer nun denkt, dass eine solche KI-Lösung gleich eine halbe Niere kostet, liegt völlig daneben. Der Hersteller ist bekannt für sein äußerst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und beweist dies mit dem KI Hub erneut.

Nur 259,99 Euro verlangt der Hersteller für die ganzheitliche Smart-Home-Lösung. Erhältlich ist das Gerät im offiziellen SwitchBot-Shop und mit dem Code MKMK15 spart Ihr für kurze Zeit zusätzlich 15 Prozent, wodurch der Preis auf 221 Euro purzelt.

Könnt Ihr mit einem solchen Gerät etwas anfangen? Welche Automatisierung würdet Ihr Euch zuerst einrichten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!





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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit SwitchBot.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.



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Tower Semi & Nuvoton: Fabriktausch und Ausbau für mehr Photonics-Chips für Nvidia


Tower Semi & Nuvoton: Fabriktausch und Ausbau für mehr Photonics-Chips für Nvidia

Tower Semiconductor wird nach einem Fabriktausch mit Nuvoton die 300-mm-Fertigung in Japan ausbauen. Vor allem auf Silicon-Photonics-Lösungen setzt man. Optische Verbindungen haben einen großen Zukunftsmarkt, vor allem im Datacenter -und damit auch im AI-Geschäft. Schnell könne man so die Kapazität vervierfachen, erklärt Tower.

Unter der Bezeichnung TPSCo betreiben Tower Semiconductor aus Israel (51 % Anteil) und Nuvoton (49 % Anteil) bereits seit vielen Jahren erfolgreich ein Joint Venture, das eine 300-mm-Wafer-Fabrik (Fab 7) und zwei 200-mm-Anlagen in Japan für die Produktion nutzt.

Tower Semiconductor hat in den letzten Jahren viel Know-how im Bereich der Fertigung von optischen Lösungen und dem gesamten Thema Silicon Photonics gesammelt, kann dazu aber auch viele klassische Bereiche in der Chipherstellung abdecken. Das hatte das Unternehmen bereits vor einigen Jahren so interessant gemacht, dass Intel sie übernehmen wollte. Dies scheiterte am Ende jedoch, Tower Semiconductor stand wieder allein da und sucht nun seinen eigenen Weg.

Co-Packaged-Optics ist in Zukunft ein großes Thema
Co-Packaged-Optics ist in Zukunft ein großes Thema (Bild: IDTechEx)

Mehr Silicon Photonics für Nvidia?

Optische Verbindungen sind ein Bereich, den das Unternehmen bedienen will. Diese werden für die Skalierung von Servern, Racks und mehr stetig weiter in den Fokus gerückt. In Zukunft soll zudem Co-Packaged-Optics (CPO) direkt auf dem Chip dafür sorgen, dass eine sehr schnelle, aber sparsame Datenverbindung realisiert werden kann.

Daran ist nahezu jedes große Unternehmen interessiert und hat auch bereits entsprechende Produkte geplant – unter anderem Nvidia –, nun müssen die Auftragsfertiger mitziehen. Tower Semiconductor hatte im Februar dieses Jahres bestätigt, Lieferant für Nvidia bei kommenden Lösungen zu sein.

Strom sparen mit CPO
Strom sparen mit CPO (Bild: Nvidia)

Die Konkurrenz schläft zudem nicht. Globalfoundries geht hier den gleichen Weg und hatte im vergangenen Jahr Advanced Micro Foundry (AMF) gekauft, einen Spezialisten für Silicon Photonics. Und auch TSMC ist zuletzt viel aktiver in dem Umfeld geworden.

Tower Semiconductor braucht für die Skalierung der Produktion mehr Platz. Und so einigt sich das Unternehmen mit Nuvoton, dass sie die alleinige Kontrolle über die 300-mm-Fab in Japan übernehmen und direkt eine Erweiterung installieren. Nuvoton bekommt im Gegenzug eine 200-mm-Fab für sich allein, was ohnehin in vielen Fällen etwas besser zu der Produktpalette passt. Kunden sollen von der Umstellung letztlich nichts merken und werden wie gewohnt weiter bedient.

Tower Semiconductor hat mit Fab 7 viel vor. Nach einem anvisierten Ausbau soll sich die Kapazität der Anlage zügig vervierfachen. Da die ersten Photonics-Lösungen bereits direkt aus der Anlage geliefert werden und vollständig bei den Endkunden qualifiziert sind, hofft Tower Semiconductor, schnell weitere Aufträge abarbeiten zu können und so auch neue Kundschaft zu gewinnen.



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Samsung muss Strafe an Galaxy-Besitzer wegen heimlicher Drosselung zahlen


Ein jahrelanger Rechtsstreit um Samsungs Game Optimization Service hat endlich ein Ende gefunden. Galaxy-Besitzer sollen eine Entschädigung erhalten, nachdem ein Gericht gegen die heimliche Drosselung durch das Unternehmen entschieden hat.

Samsung hat im Laufe der Jahre verschiedene Tools entwickelt, um die Leistung seiner Galaxy-Geräte zu optimieren. Eine dieser Ergänzungen war der Gaming Optimization Service, kurz GOS. Bei seiner Einführung wurden die Nutzer jedoch gezwungen, die Funktion zu nutzen, ohne dass sie sich dagegen entscheiden konnten. Das führte schließlich zu einer Sammelklage, die Samsung nun beigelegt hat, indem es angewiesen wurde, Tausende von Nutzern zu entschädigen.

GOS wurde ursprünglich entwickelt, um die Wärmeabgabe in der Galaxy-S22-Serie, die vom Snapdragon 8 Gen 1-SoC angetrieben wurde, in Grenzen zu halten. Um eine Überhitzung zu vermeiden, drosselte der Dienst den Prozessor und reduzierte die Grafikleistung bei Spielen und anderen ressourcenintensiven Aufgaben.

Die Funktion war höchst umstritten, als sich herausstellte, dass die Drosselung zwar für Tausende von Standard-Apps galt, aber bei Benchmark-Tests selektiv deaktiviert wurde, um das Telefon leistungsfähiger erscheinen zu lassen, als es war.

Jahre später änderte Samsung das GOS schließlich so, dass die Nutzer das Tool manuell aktivieren oder deaktivieren und zwischen verschiedenen Leistungsmodi wählen konnten.

Galaxy-S22-Nutzer werden von Samsung bezahlt

Die Sammelklage wurde 2022 von 1.882 Verbrauchern in Südkorea eingereicht. In der Klage wurde Samsung vorgeworfen, verbraucherfeindliche Praktiken angewandt zu haben, indem es die Leistung der Galaxy-S22-Serie heimlich gedrosselt und die Käufer nicht über diese Funktion informiert habe. Die Kläger argumentierten, dass dieser Mangel an Transparenz zu einer erheblichen Verschlechterung des Nutzererlebnisses führte.

Nun, vier Jahre nach Beginn der Kontroverse, wurde der Fall am 18. März durch einen erzwungenen gerichtlichen Vergleich abgeschlossen, über den zuerst von The Chosun Daily (via SamMobile) berichtet wurde. Dies geschah, nachdem keine freiwillige Einigung zwischen den beiden Parteien erzielt werden konnte. Ursprünglich verlangten die betroffenen Nutzer rund 300.000 KRW, also etwa 173 Euro Schadensersatz für jeden Einzelnen. Der Richter hat Samsung zwar zur Zahlung an die Kläger verurteilt, der endgültige Vergleichsbetrag wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Wenn ihr euch fragt, ob ihr auch eine Auszahlung bekommen könnt, werdet ihr möglicherweise enttäuscht. Die Klage bezieht sich nur auf die Verbraucher, die an der Klage in Südkorea beteiligt waren.

Sollten Marken das Recht haben, Funktionalitäten einzuschränken?

Dies ist eines von mehreren öffentlichkeitswirksamen Verbraucherdebakeln im Zusammenhang mit Leistungsbeschränkungen für Smartphones. Ein berühmtes Beispiel ist das „Batterygate“ von Apple, bei dem das Unternehmen zugab, iPhones zu verlangsamen, um den Akku zu schonen. Dieser Rechtsstreit wurde 2020 mit einem 500-Millionen-Dollar-Vergleich abgeschlossen, während die Ermittlungen auf staatlicher Ebene erst letztes Jahr beendet wurden.

Diese Fälle heizen die Diskussion über Benutzerautonomie und Verbraucherrechte weiter an. Viele argumentieren, dass die Besitzer selbst entscheiden sollten, wie ihre Geräte funktionieren, und nicht die Hersteller.

Was ist eure Meinung dazu? Sollten die Hersteller den Nutzern die volle Kontrolle über ihre Geräte geben, auch wenn dadurch das Risiko einer Überhitzung besteht?



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