Connect with us

Künstliche Intelligenz

Tschechien will Alt-AKW bis zu 80 Jahre lang laufen lassen


Tschechien will sein ältestes Atomkraftwerk am Standort Dukovany bis zu 80 Jahre lang laufen. Das sei kein Ersatz für den geplanten Bau neuer Atomreaktoren, sondern eine „logische Ergänzung“, teilte Industrie- und Handelsminister Karel Havlicek in Prag mit. Die vier Reaktorblöcke des sowjetischen Typs WWER-440/213 gingen bereits in den Jahren 1985 bis 1987 ans Netz. Sie könnten damit bis in die Jahre 2065 bis 2067 Strom produzieren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Bisher habe man mit einer Betriebsdauer von 60 Jahren gerechnet, sagte der Vorstandsvorsitzende des teilstaatlichen Stromkonzerns CEZ, Daniel Benes. Doch aktuelle Wirtschafts- und Sicherheitsanalysen hätten gezeigt, dass man die Reaktorblöcke in Dukovany länger betreiben könne. „Jeden Tag stellen wir fest, dass sie in einem ausgezeichneten Zustand sind“, sagte Benes. Eine Vereinbarung über eine feste AKW-Laufzeit gibt es in Tschechien nicht.

Umweltschützer – vor allem aus dem nahen Österreich – halten die bestehende Anlage des Typs WWER 440/213 für veraltet. Diese Bauart wurde auch in den Blöcken 5 bis 8 des stillgelegten DDR-Atomkraftwerks Greifswald verwendet. Neben dem Weiterbetrieb der alten Reaktorblöcke plant Tschechien in Dukovany auch den Bau von zwei neuen. Den Zuschlag erhielt im vorigen Jahr der südkoreanische Energiekonzern KHNP. Dukovany liegt rund 100 Kilometer nördlich von Wien und rund 210 Kilometer östlich von Passau.


(mho)



Source link

Künstliche Intelligenz

IT Summit 2026: heise-Konferenz zu Digitaler Souveränität


Der IT Summit 2026 findet aAm 24. und 25. November in München statt. Die heise-Konferenz richtet sich an IT-Verantwortliche in Unternehmen und Behörden, die ihre Digitale Souveränität verbessern wollen. Im Vordergrund stehen konkrete Ansätze, wie Organisationen ihre IT unabhängiger aufstellen können.

Weiterlesen nach der Anzeige

Im Call for Proposals suchen wir bis zum 31.5. Erfahrungsberichte aus der Praxis, wie Unternehmen in Bereichen wie KI, Cloud oder Software digital souveräner geworden sind. Wie sind Sie Ihren Weg zur digitalen Unabhängigkeit angegangen? Wo gab es Schwierigkeiten, was erwies sich als einfacher als gedacht? Lassen Sie andere von Ihren Erfahrungen profitieren!

Schwerpunkte des IT Summit 2026 sind:

  • Souveräne & lokale KI: Implementierung lokaler LLMs, Einsatz von Open-Source-Modellen, Integration europäischer KI-Dienste in Geschäftsprozesse
  • Migrationsstrategien: Praxisberichte zum Umstieg von proprietärer auf Open-Source-Software und zum Umzug zu europäischen Cloud-Anbietern
  • Alternativen zu M365: Büro-Workflows ohne Microsoft-Lock-in
  • Strategien für KMU: Besondere Herausforderungen bei kleinen und mittleren Unternehmen
  • Souveräne Security: Ansätze zur Abwehr aktueller Angriffstechniken ohne Abhängigkeit von außereuropäischen Anbietern
  • Agentic AI & Automatisierung: Souveräne Lösungen für autonome Workflows und effiziente Prozessgestaltung
  • Strategie & Recht: Lizenzen und Wege aus der „Lock-in“-Falle

Vorschläge für Vorträge (45 Minuten inklusive 5 Minuten Fragen&Antworten) können Sie über die Website des IT Summit by heise einreichen. Hier finden Sie auch das Programm des letztjährigen IT-Summit.


(odi)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Jubiläum: Apple Retail Stores seit 25 Jahren im Geschäft


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

In dieser Woche hat Apple ohne Party oder öffentliche Erwähnung ein für den Konzern relevantes Jubiläum gefeiert: Die Ladenkette des iPhone-Herstellers, die Apple Retail Stores, wurde 25 Jahre alt. Die ersten beiden Geschäfte waren im Mai 2001 an Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten eröffnet worden, inzwischen hat der Konzern über 500 Stores auf der ganzen Welt. Seit der Einführung durch den damaligen CEO Steve Jobs hat sich also einiges getan, wobei zumindest in Deutschland mit seinen bislang 16 Läden der Ausbau stockt – aktuell sind keine weiteren Store-Projekte bekannt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die ersten beiden Apple Retail Stores, die in Shoppingzentren errichtet wurden, existieren heute noch immer: Es handelt sich um Tysons Corner Center in McLean, Virginia (wenn auch der Store innerhalb der Mall vor einigen Jahren umgezogen ist) sowie Glendale Galleria in Kalifornien (Los Angeles County). Die Idee hinter den Läden war, alle Apple-Produkte an einem Ort so zu präsentieren, wie sich das Apple vorstellte – und nicht etwa in einer hinteren Ecke eines Elektronikladens. Hinzu kam eine Konzentration auf den Bereich Service: Schon die ersten beiden Stores hatten eine „Genius Bar“, an der die Kundschaft Fragen zu ihren Produkten stellen sowie Reparaturen veranlassen konnte.

Nicht mehr vorhanden ist hingegen die „Hotline“ nach Cupertino: Ein rotes Telefon, das Mitarbeiter verwenden konnten, um im Apple-Hauptquartier jemanden finden zu können, falls eine Frage einmal vor Ort nicht beantwortet werden konnte. Die Einteilung der Stores war zu Beginn etwas anders als heute: Sie wurden in Heim- und Pro-Produkte sowie „Lösungen“ unterteilt. Es gab aber auch schon einen Präsentationsbereich für Workshops. Zudem führte Apple diverses Zubehör für den Mac. iPhone, iPad oder iPod gab es zum Zeitpunkt der Einführung der Läden noch nicht. Dafür teilte Steve Jobs bei seiner Präsentation stolz mit, man führe über 300 Top-Softwaretitel auf CD und in Pappverpackungen.

Ein Blick auf die heutige Retail-Liste zeigt, wie weitläufig das Verkaufsnetz inzwischen geworden ist. Bis Ende 2025 waren es insgesamt 540 Läden, wovon etwas weniger als die Hälfte (268) außerhalb der USA steht: Apple ist von Australien bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten vertreten. In Europa sind Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Italien, Spanien, Belgien, Schweden und Großbritannien dabei. Auf dem Kontinent stockte der Ausbau allerdings zuletzt.

So ist derzeit unklar, ob neben den sechzehn Stores in Deutschland weitere hinzukommen – von aktuellen Projekten ist derzeit in der Gerüchteküche nichts bekannt. Zuletzt kamen unter anderem ein Store in Hannover (2014) sowie ein zweiter Laden in Berlin (2021) hinzu, der den chronisch überlaufenen Kudamm-Store entlastete. Weltweit hatte Apple unter anderem zuletzt in Indien ausgebaut. Der Konzern ist bekannt dafür, seine Läden zu architektonischen Highlights zu machen, arbeitet unter anderem mit Architekten wie Norman Foster zusammen oder renoviert historische Bauten. Spektakulär sind unter anderem der Apple Store in Chicago direkt am Chicago River oder der Laden, den der Konzern in die Grand Central Terminal in New York integriert hat. Ebenfalls in New York befindet sich der berühmte „Cube“ mit unterirdischen Geschäftsräumen.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Forscher nutzen Vakuumprozess zur Herstellung von effizienten Tandemsolarzellen


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Valencia hat es erreicht, mittels eines Vakuumprozesses dünne Perowskit-Schichten zur Herstellung von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen großflächig, gleichmäßig und schnell aufzubringen. Der Herstellungsprozess von solchen Solarzellen, die einen Wirkungsgrad von bis zu 24,3 Prozent erzielen, kann für die industrielle Fertigung so nahezu beliebig skaliert werden.

Weiterlesen nach der Anzeige

In Tandem-Solarzellen werden die Halbleiter Perowskit und Silizium dazu genutzt, um verschiedene Wellenbereiche des Sonnenlichts bei der Photovoltaik zu nutzen. Die obere Perowskit-Schicht nimmt kurzwelliges Licht auf, die untere Siliziumschicht langwelliges. Durch diese Kombination können Tandemsolarzellen einen höheren Wirkungsgrad erreichen. Die Herstellung ist jedoch nicht ganz einfach. Die Perowskit-Schicht muss bei der Produktion sehr dünn, gleichmäßig und großflächig aufgebracht werden. Zugleich muss das schnell und zuverlässig funktionieren, um den Herstellungsprozess skalieren zu können.

Die Forscher des KIT und der Universität Valencia nutzen ein schnelles Vakuumverfahren auf Basis der Close-Space-Sublimation (CSS), um dies zu erreichen. Zusammengefasst haben sie die Forschungsergebnisse in der Studie „Close-space sublimation as a versatile deposition process for efficient perovskite silicon tandem solar cells“, die in Nature Energy erschienen ist. Dabei werden Ausgangsstoffe verdampft, die auf die Siliziumzelle in nur wenigen Millimetern Entfernung von der Materialquelle treffen. Sie reagieren dort zu einer Perowskit-Schicht. Pro Beschichtung werden nur geringe Mengen des Ausgangsmaterials benötigt, betonen die Wissenschaftler. Das Quellmaterial kann auch weiterverwendet werden.

„Mit der Close-Space-Sublimation konnten wir auch die anspruchsvollen organischen Ausgangsmaterialien ohne Lösungsmittel und in kurzer Zeit auf Silizium aufbringen“, erläutert Sofia Chozas-Barrientos, eine der beteiligten Wissenschaftlerinnen von der Universität Valencia. „Im Experiment war die Umwandlung nach zehn Minuten abgeschlossen – für ein Vakuumverfahren ist das ein wichtiger Fortschritt.“

Damit die Perowskit-Schicht auch die gewünschten Wellenlängen aufnehmen kann, muss die Bandlücke in der oberen Teilzelle größer sein, um die richtigen Lichtanteile absorbieren und transmittieren zu können. Dadurch können die Perowskit- und die Siliziumschicht optimal aufeinander abgestimmt werden. Um das zu erreichen, nutzten die Forscher als organische Ausgangsquelle Methylammoniumiodid und Methylammoniumbromid. Über das Verhältnis dieser beiden Stoffe kann der Bromanteil im fertigen Material gesteuert werden, der das Erreichen der benötigten Bandlücke von 1,64 Elektronenvolt garantiert. Zuvor waren Versuche mit einer bromhaltigen anorganischen Vorläuferschicht gescheitert, da bei der Umwandlung in Perowskit der notwendige Anteil im Material nicht erreicht werden konnte.

Die Wissenschaftler erprobten das CSS-Verfahren auf Siliziumoberflächen unterschiedlicher Struktur von glatter über nano- bis zu mikrostrukturierter Oberfläche. Denn bei einem industriellen Fertigungsprozess muss die Perowskit-Schicht auf unterschiedlichen Oberflächenstrukturen haften können. Die Forscher stellten fest, dass das auf allen drei Strukturarten gleichmäßig funktionierte, ohne dass Anpassungen nötig waren. Die so gefertigten Tandemsolarzellen aus Perowskit und Silizium erzielten Wirkungsgrade von 23,5 Prozent auf glatten Oberflächen, 23,7 Prozent auf nano- und 24,3 Prozent auf mikrostrukturierten Siliziumzellen.

Wichtig für den industriellen Prozess ist die gleichmäßige Haftung auf nano- und mikrostrukturierten Siliziumzellen. Erst dadurch sei ein industrieller Fertigungsprozess in der Praxis möglich.

Weiterlesen nach der Anzeige


(olb)



Source link

Weiterlesen

Beliebt