Digital Business & Startups
+++ Venture Capital +++ DTCP +++ DefenseTech +++ Ampeers Energy +++ Born +++ Impacc
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Venture Capital: Es geht weiter aufwärts +++ DTCP setzt auf DefenseTech +++ Rettung für Ampeers Energy +++ Überflieger Born ist weiter auf Expansionskurs +++ So wandelt Impacc Spenden in Beteiligungen um +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 20. Januar).
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#STARTUPTICKER
Venture Capital
+++ Aufwärtstrend! Startups aus Deutschland konnten 2025 knapp 8,4 Milliarden Euro Risikokapital einsammeln – das zeigt das Startup-Barometer der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY. „Nachdem die Investitionen in Jungunternehmen 2022 und 2023 im Vergleich zum Rekordjahr 2021 deutlich eingebrochen waren, markiert 2025 damit das zweite Jahr in Folge mit einem deutlichen Plus. Allerdings ist die Anzahl der Finanzierungsrunden bereits im vierten Jahr in Folge rückläufig: 716 Deals bedeuten 5 % weniger Abschlüsse als 2024 (755)“, heißt es in der Analyse. Bei der Zahl der reinen Investmentrunden liegt Berlin (218) vorn. Die Startups aus der Hauptstadt sammelten 2025 rund 2,7 Milliarden Euro ein. Jungfirmen aus Bayern kommen aber auf insgesamt 3,3 Milliarden Euro (148 Investments). Wichtiger als dieses aufgesetzte regionale Kräftemessen ist aber der insgesamt positive Trend in Deutschland. Die Zahlen sind längst besser als die anhaltende schlechte Stimmung. Mehr über das Startup-Barometer
DTCP
+++ Souveräne Investments! Der Hamburger Venture-Capital-Geber DTCP legt mit „Project Liberty“ einen Fonds rund um das Boomthema DefenseTech auf. Das Zielvolumen des achten Fonds von DTCP liegt bei 500 Millionen Euro. „Ziel ist es, das Wachstum leistungsfähiger europäischer Defence-Tech- und Dual-Use-Unternehmen zu unterstützen und damit einen Beitrag zur technologischen Handlungsfähigkeit und sicherheitspolitischen Resilienz Europas zu leisten“, heißt es in einer Presseaussendung. DTCP, 2015 gegründet, verwaltet inzwischen 3 Milliarde Euro. In den vergangenen Jahren investierte das Team in über 50 Unternehmen. Zu den Hits im Portfolio des Geldgebers zählte zuletzt Cognigy (Exit an NICE für 955 Millionen). Mit dem Project Liberty-Fonds möchte das DTCP-Team nun in bis zu 30 Unternehmen aus den Segmenten DefenceTech und Dual-Use investieren (Series A bis C). Geplant sind Investments von durchschnittlich 20 Millionen Euro. Mehr über DTCP
Ampeers Energy
+++ Rettung für Ampeers Energy. Das insolvente Münchner Unternehmer Ampeers Energy kann weitermachen. „Die neue Gesellschaft wird weiterhin von den bisherigen Geschäftsführern Karsten Schmidt und Tobias Müller geführt. Im Zuge der Neuausrichtung wird die Geschäftsführung durch Maurizio Lindemann erweitert, der das Leitungsteam um seine operative und strategische Erfahrung ergänzt“, teilt das Unternehmen mit. Im Zuge der Rettung fließt „ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag durch unabhängige Finanzinvestoren in das Unternehmen“. Details dazu gibt es leider keine. Das Unternehmen, 2019 gegründet, entwickelt ein Software-basiertes System für das Energiemanagement von Immobilien. Das Solarunternehmen SolarEdge und Co. investierten zuletzt eine zweistellige Millionensumme in das Unternehmen. Das Unternehmen Sistems und die österreichische Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) investierten zuvor bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in Ampeers Energy. Insgesamt flossen bis Ende 2024 rund 23 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Ampeers Energy
Born
+++ Lesenswert: Das Berliner Games-Startup Born (früher als Slay bekannt) ist weiter auf Expansionskurs. Um die Expansion voranzutreiben, ist Gründer Fabian Kamberi Anfang des Jahres sogar nach New York gezogen. „Die USA seien das Epizentrum der Welt, wenn es um soziale Apps gehe, begründete Kamberi den Schritt“, heißt es im Handelsblatt. Die Jungfirma sammelte in den vergangenen Jahren bereits 25 Millionen US-Dollar ein – unter anderem vom bekannten amerikanischen Investor Accel. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma, 2022 von Fabian Kamberi, Jannis Ringwald und Stefan Quernhorst gegründet, gehören unter anderem Tencent, Laton Ventures, 20VC, Ilkka Paananen, Scott Belsky, Fußball-Weltmeister Mario Götze, Kevin Weil (Scribble Ventures) und der Musiker Alex Pall (The Chainsmokers). Born setzt auf Social Gaming – darunter das Spiel Pengu. (Handelsblatt) Mehr über Born
Impacc
+++ Impacc aus Hamburger wandelt Spenden in Beteiligungen an afrikanischen Startups um. „Wir wissen mittlerweile, dass es noch viele unternehmerisch denkende Menschen gibt, die skalierende Spenden interessant finden“, sagt Gründer Till Wahnbaeck. Mehr über Impacc
Startup-Radar
+++ Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: ONOX, aimed analytics, Recarbox, FORMIC und showroom.fm. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Sinpex erhält 10 Millionen +++ Finanzspritze für Lovinn +++ ClickHouse kauft Langfuse +++ DTCP legt DefenseTech-Fonds auf (500 Millionen) +++ Ananda verkündet First Closing (73 Millionen) +++ Vanagon legt ersten Fonds auf (20 Millionen). Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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Digital Business & Startups
Terralayr sammelt 192 Millionen ein – Orbem streicht 55,5 Millionen ein – one.five erhält 14 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Batteriespeicher-Startup Terralayr sammelt 192 Millionen ein +++ Orbem streicht 55,5 Millionen ein +++ one.five erhält 14 Millionen +++ GeneralMind sammelt 12 Millionen ein +++ Cancilico bekommt 2,5 Millionen +++ Finanzspritze für Fintalo +++

Im #DealMonitor für den 20. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
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INVESTMENTS
Terralayr
+++ Der französische Investor Eurazeo sowie die Altinvestoren RIVE Private Investment, Creandum, Norrsken VC, Earlybird Venture Capital und Picus Capital investieren 192 Millionen Euro in Terralayr. „This milestone transactions in the European BESS sector enables us to provide that flexibility at scale“, teilt das Team zum Investment mit. Das Schweizer Startup mit Sitz in Zug, das 2023 vom Chronext-Gründer Philipp Man gegründet wurde, kümmert sich um „Infrastruktur für die kurz-, mittel- und langfristige Speicherung von Energie“. Das Motto dabei lautet: „Tomorrow’s Energy System. Today.“ Creandum, Earlybird, Norrsken, Picus Capital und RIVE Private Investment investierten zuletzt 77 Millionen (Fremd- und Eigenkapital) in die Jungfirma. Mehr über Terralayr
Orbem
+++ Der niederländische Deeptech-Investor Innovation Industries, der französische Venture-Capital-geber Supernova Invest sowie Altinvestoren wie General Catalyst, 83North, The Venture Collective und Possible Ventures investieren 55,5 Millionen Euro in Orbem. Das Startup aus München, 2019 von Maria Laparidou, Miguel Molina und Pedro Gome als Spin-off der Technischen Universität München gegründet, kombiniert Magnetresonanztomographie (MRT) mit künstlicher Intelligenz, um Probleme zu lösen. „Mit Orbems KI-Innovation für das Scannen von biologischen Materialien lassen sich mehrere Branchen transformieren, darunter die Landwirtschaft, das Baugewerbe und das Gesundheitswesen“, teilt das Team mit. 83North, La Famiglia, The Venture Collective, Possible Ventures sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Hanno Renner, Roman Schumacher, Jonas Rieke, Rubin Ritter, Michael Wax, Erik Muttersbach, Michael Ardelt, Alexander Hüttenbrink, Oliver Trinchera und Bastian Nominacher investierten zuletzt 30 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in Orbem. Das frische Kapital soll unter anderem in die US-Expansion fließen. Innovation Industries hält nun rund 7,8 % on Orbem. Supernova ist mit 2,5 % an Bord. Auf 83North entfallen 16,3 %. Mehr über Orbem
one.five
+++ Dr. Hans Riegel Holding (HARIBO), der türkische Investor 212 NexT, SymbiaVC, der Investmentarm der Barbara Peifer Privatstiftung, Btomorrow Ventures aus London, KIMPA Impact, Zubi Capital, Speedinvest, Planet A, Green Generation Fund, Climentum Capital, Revent und WEPA Ventures investieren 14 Millionen Euro in one.five. Das Hamburger GreenTech, 2020 von Martin Weber und Claire Hae-Min Gusko gegründet, möchte sich als „Vorreiter für KI-gestützte moderne Verpackungslösungen“ etablieren. „The fresh capital will be used to further expand one.five’s proprietary AI platform and data foundation, enabling companies across the packaging value chain to develop successful packaging products faster and with significantly higher market success rates“, teilt das Team mit. Planet A Ventures, Speedinvest, Green Generation Fund, Climentum Capital, Revent und Wepa Ventures investierten zuletzt 10,5 Millionen Euro in die Jungfirma. Dr. Hans Riegel Holding hält derzeit 6 % am Unternehmen. Mehr über one.five
GeneralMind
+++ Der Schweizer Venture Capitalist Lakestar, Leo Capital aus Singapur, der Berliner Geldgeber Lucid Capital, Heliad, BOOOM aus München sowie die Business Angels Alexander Kudlich, Jens Urbaniak, Samir Sood und Vishal Lugani investieren 12 Millionen US-Dollar in GeneralMind. Das Startup aus Berlin, 2025 vom Razor Group-Team rund um Tushar Ahluwalia, Shrestha Chowdhury und Oliver Dlugosch sowie Lennart von Hardenberg, Nishrit Shrivastava und Sergiu Soima gegründet, positioniert sich als „KI-Autopilot zur Automatisierung operativer Prozesse in Industrie und Handel“. Der „Autopilot“ der Jungfirma übernimmt bei die „digitale Zettelwirtschaft entlang komplexer Lieferketten, indem er automatisiert manuelle, repetitive Abläufe zwischen E-Mail, Excel und ERP-Systemen autonom ausführt“. Das Unternehmen nennt die Investmentrunde ein der „größten bekannten europäischen Pre-Seed Runden der letzten Jahre“. Das Investment folgt „weniger als sechs Monate nach der Aufnahme der Geschäftstätigkeit“. Mehr über GeneralMind
Cancilico
+++ Der Bonner Frühphasen-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF), TGFS – Technologiegründerfonds Sachsen, GEDAD, das Investitionsvehikel der Familie Ehninger, und die ROI Verwaltungsgesellschaft (Roland Oetker) investieren 2,5 Millionen Euro in Cancilico. Das Startup aus Dresden, 2023 von Markus Badstübner, Moritz Middeke, Sebastian Riechert und Jan Eckardt gegründet, hat sich vorgenommen, den Bereich der bildbasierten klinischen Diagnostik mittels Künstlicher Intelligenz zu revolutionieren. Mehr über Cancilico
Fintalo
+++ Techstars und Business Angels investieren 500.000 US-Dollar in Fintalo. Das Münchner B2B-Startup, 2024 von Marius Fischer, Philipp Zirn und Jakob Wilhelm gegründet, positioniert sich als „All-in-One-Infrastruktur für modernes Investment Banking“. Das Team möchte dabei vor allem „die Kommunikation zwischen allen Beteiligten – von der Kontaktaufnahme bis hin zur Unterzeichnung von NDAs sowie von Dokumenten verbessern“.
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5 neue Startups: Zeeg, Autonomyo, Omnilex, Adwerk, OneGuard
#Brandneu
Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Zeeg, Autonomyo, Omnilex, Adwerk und OneGuard.

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.
Zeeg
Zeeg aus Berlin, von Mohammad Moghaddas und Florian Horbach auf die Beine gestellt, hat ein KI-gestütztes Terminbuchungs-CRM im Angebot. „Aus jeder Terminbuchung wird automatisch ein vollständiger Eintrag im CRM erstellt, inklusive aller Kontaktdaten, Unternehmensinformationen und Interaktionshistorie“, heißt es zum Konzept.
Autonomyo
Das MedTech Autonomyo aus Lausanne, von Fabian Bischof, Amalric Ortlieb und René Trost an den Start gebracht, setzt auf Heimrehabilitation nach einem Schlaganfall. „In Kombination mit dem tragbaren Exoskelett und der digitalen Rehabilitationsplattform von Autonomyo können Patient:innen täglich, sicher und kostengünstig trainieren – egal, wo sie sich befinden“, s0 das Startup.
Omnilex
Die Jungfirma Omnilex aus Zürich positioniert sich als „KI für die Rechtspraxis“. Das Team um die Gründer Marco Henri, Ari Jordan, Ismael Seck und Etienne Salimbeni verspricht dabei: „Omnilex significantly reduces research efforts and collaborative complexity, enabling your in-house legal professionals to have the strategic role they’re trained for.“
Adwerk
Hinter Adwerk aus Münster, von Christian Siever ins Leben gerufen, steckt „eine Bild- und Videoproduktionsplattform der nächsten Generation“. Diese erstellt für Werbeagenturen und interne Design Teams mit Hilfe von Crowd Intelligence „die besten Workflows für die Medienproduktion“.
OneGuard
Bei OneGuard aus Dietmannsried, von Lukas Deward aus der Taufe gehoben, dreht sich alles um Alters- und Identitätsprüfung. „OneGuard is a powerful age verification solution that helps e-commerce businesses comply with age restrictions while providing a seamless user experience“, teilt das Unternehmen mit.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
WELCOME TO STARTUPLAND

SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland
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KI-Nation Deutschland? „Wir leben erst am Anfang der Dystopie“
Aus dem 19. Stockwerk des Axel-Springer-Hauses sieht man über das ganze Digital-Berlin: In unmittelbarer Nähe der „Rocket Tower“ am Checkpoint Charlie, wo die Firma der Samwer-Brüder ihren Hauptsitz hat. Im Schatten des Fernsehturms am Alexanderplatz das Voltaire Gebäude, da sitzt N26. Im Stream-Tower an der Warschauer Brücke im Osten: Zalando. Daneben überragt das im Sommer 2025 bezogene EDGE East Side Hochhaus alle anderen. Mieter von Berlin höchstem Bürogebäude? Amazon.
Mit dieser Aussicht wollen wir über dir Lage der „KI-Nation“ Deutschland sprechen. Wollen wissen, ob man die Bundesrepublik überhaupt so bezeichnen kann – und will. Dazu treffen Theorie und Praxis aufeinander: Fabian Westerheide ist Gründer, Investor und einer von Deutschlands KI-Vordenkern. 2015 gründete er mit seiner Frau Veronika „Rise of AI“, eine jährlich stattfindende Konferenz und ein Netzwerk, das KI-Forscher und Unternehmer zusammenbringt. 2023 brachte er den AI.Fund an den Start und 2024 veröffentliche er sein Buch „Die KI-Nation. Zwischen Dystopie und Utopie“. Westerheide beschäftigt sich praktisch den ganzen Tag mit KI.
Thomas Jarzombek ist seit 2025 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Seine Aufgabe ist es da – neben vielen anderen – KI in die praktische Umsetzung zu bringen, Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft, bei Unternehmen aber auch Behörden umzusetzen. Gute Gedanken über KI generell sind für ihn quasi nur der Anfang – er beschäftigt sich viel mehr, was nötig ist – was aber auch wegen – damit KI auch etwas bringt.
Kennen sich, mögen sich, sind dennoch nicht einer Meinung
Die beiden Männer kennen sich zehn Jahren. Jarzombek, seit 2009 im Bundestag, war von 2019 bis 2021 Beauftragter des damaligen Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Startups, außerdem hat er in den späten Neunzigern selbst eine IT-Firma in Düsseldorf gegründet und aufgebaut.
In seiner aktuellen Funktion, und eben auch in dieser Zeit, ist KI ein wesentliches Thema für ihn – das von der Politik aber noch nicht gut genug angegangen wird, findet zumindest Fabian Westerheide.
Wir haben die beiden Männer, die dieselben Problem aus unterschiedlichen Postionen heraus überdenken und anpacken zu einem Streitgespräch eingeladen.
Ist Deutschland eine „KI-Nation“? Das ist ein Wort, das du, Fabian, als Titel für dein 2024 erschienenes Buch gewählt hast – und es ist ein Begriff, der so auch im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung steht: „Wir etablieren Deutschland als KI-Nation“, heißt es dort. Wo stehen wir bei diesem Vorhaben, Thomas? Ist gar schon vollbracht?
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