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Verpasste Nutzer- und Umsatzziele: Selbst OpenAI zweifelt, ob KI-Ausgaben finanzierbar sind


Außerhalb der KI-Szene zweifeln ohnehin viele an den von OpenAI angestoßenen Investitionen für die KI-Infrastruktur. Weil laut einem Bericht des Wall Street Journal die internen Zielmarken für Nutzer- und Umsatzwachstum nicht erreicht worden sind, wächst nun auch innerhalb des Unternehmens die Unsicherheit.

Im Fokus steht erneut OpenAIs Chief Financial Officer Sarah Friar. Angesichts verfehlter Wachstumsziele sollen sie und andere Führungskräfte offen die Frage stellen, ob sich die geplanten Ausgaben für die nächsten Jahre finanzieren lassen.

2025 hat OpenAI die Umsatzmarke von 20 Milliarden US-Dollar geknackt. Bis 2030 soll dieser aber auf über 280 Milliarden US-Dollar pro Jahr ansteigen, heißt es in den Dokumenten, die laut CNBC potenziellen Investoren vorgelegt wurden. Nötig ist diese Entwicklung, um die massiven Investitionen auszugleichen. Bis 2030 plant das Unternehmen Ausgaben für die KI-Infrastruktur von insgesamt rund 600 Milliarden US-Dollar.

Interne Diskussionen über Börsengang

Friar soll in den letzten Wochen mehrfach Auseinandersetzungen mit Altman gehabt haben. Sie hatte Zweifel, ob sich der Börsengang bis Ende dieses Jahres realisieren lässt. Altman war mit dieser Haltung offenbar wenig glücklich. Medienberichten zufolge wurde Friar zuletzt von Gesprächsrunden in OpenAIs Führungsriege ausgeschlossen.

In der gemeinsamen Stellungnahme gegenüber dem Wall Street Journal erklären Altman und Friar nun aber, es gebe keinen Konflikt. Beide arbeiten daran, so viel Computing-Kapazitäten wie möglich zu erwerben.

OpenAI wollte 1 Milliarde ChatGPT-Nutzer bis Ende 2025

Die Zielmarke bei den Nutzern war laut dem Bericht des Wall Street Journal 1 Milliarde wöchentlich aktiver Nutzer bis Ende 2025. Diese Zahl hat OpenAI nicht erreicht. Im Februar lag man noch bei 900 Millionen wöchentlich aktiven Nutzern.

Umsatzziele hat OpenAI laut Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind, mehrfach verfehlt. Der Grund ist die Konkurrenz mit Anthropic. Im Geschäft mit Unternehmenskunden sind die Claude-Assistenten und Agenten wie Claude Code derzeit der Maßstab.

Computing-Kapazitäten sollen das Faustpfand gegen Anthropic sein

OpenAI plant aktuell die Aufholjagd. In internen Schreiben an Investoren verweist das Unternehmen auf die Vorteile bei den Computing-Kapazitäten, die man gegenüber Anthropic hat. Das soll perspektivisch helfen, die Marktlage vom hauseigenen Agenten Codex zu verbessern.

Hinzu kommen noch generell OpenAIs Pläne, um das Geschäft zu optimieren. ChatGPT soll gemeinsam mit dem Codex-Agenten und den Webbrowsing-Fähigkeiten zu einer Super-App umgebaut werden. Mit GPT-5.5 wurde nun auch das erste Modell vorgestellt, das sowohl für ChatGPT als auch für den Agenten läuft. Es gibt also keine separate Codex-Version mehr. Zudem wurden Projekte wie den KI-Videogenerator Sora eingestellt, um Ressourcen zu sparen.

Neben dem Wettrüsten mit Konkurrenten wie Anthropic hat OpenAI derzeit noch weitere Baustellen. Dazu zählt auch das Gerichtsverfahren gegen Elon Musk. In dieser Woche starten die Gerichtsverhandlungen. Gestern wurde bereits die Jury ernannt.



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In neuer Vorabversion: LibreOffice überrascht mit farbigem Ribbon-Design


In neuer Vorabversion: LibreOffice überrascht mit farbigem Ribbon-Design

Bild: The Document Foundation

Eine neue Nightly-Version von LibreOffice bietet eine Neuerung für das Ribbon-Design: Anwender können nun eine Hintergrundfarbe für die Oberfläche wählen, was an aktuelle Ausgaben von Microsoft Office erinnert. Die finale Version von LibreOffice 26.8 soll im August dieses Jahres erscheinen.

Standardmäßig nutzt LibreOffice für die Benutzeroberfläche eine klassische Icon-Ansicht, aber im Menü unter „Ansicht -> Benutzeroberfläche“ lässt sich auch ein Design mit Registerkarten aktivieren. Das Registerkarten-Design (Tabbed UI) funktioniert ähnlich wie das Ribbon-Design von Microsoft Office, bislang jedoch ohne anpassbare Hintergrundfarbe.

Farbiges Ribbon-Design für LibreOffice

Doch eine kürzlich veröffentlichte Nightly-Version von LibreOffice 26.8 ergänzt das Ribbon-Design erstmals um eine Farbauswahl, wie aus einem Screenshot des Mastodon-Accounts LibreOffice Design hervorgeht. Damit nähert sich die quelloffene Office-Suite in diesem Punkt Konkurrenzprodukten wie Microsoft Office oder OnlyOffice an, die seit längerem passende farbige Hintergründe je nach Anwendung nutzen.

Dabei ist standardmäßig ein blauer Hintergrund für das Ribbon-Design ausgewählt, wie OMG! Ubuntu berichtet. Doch ein neuer Dialog ermöglicht es, individuelle Farbgebungen zu wählen. So lässt sich die Hintergrundfarbe beispielsweise an die Icon-Farben von Writer (blau), Calc (grün), Impress (rot) und Draw (gelb) anpassen.

Die Hintergrundfarbe des Registerkarten-Designs von LibreOffice 26.8 lässt sich für jeden Programmbestandteil individuell anpassen.
Die Hintergrundfarbe des Registerkarten-Designs von LibreOffice 26.8 lässt sich für jeden Programmbestandteil individuell anpassen. (Bild: LibreOffice Design/Mastodon)

Aktuell ist die Farbauswahl der Ribbon-Oberfläche nur für die Nightly-Versionen von LibreOffice 26.8 für Windows und Linux verfügbar, während diese Funktion für die macOS-Variante aus Kompatibilitätsgründen noch deaktiviert ist. Ein Download wird hierbei über den Build-Server von LibreOffice angeboten, wo jeweils Versionen für x86- und ARM-Chips zur Verfügung stehen.

Auch interessant: Auf Nachfrage eines Mastodon-Nutzers erklärt LibreOffice Design auf Mastodon, dass für künftige Versionen zudem eine „nicht-native Benutzeroberfläche in Erwägung gezogen“ werde.

Downloads

  • LibreOffice

    4,5 Sterne

    LibreOffice ist ein freies Office-Paket für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen und mehr.

    • Version 26.2.4 Deutsch
    • Version 25.8.7 Community RC3 Deutsch
    • +4 weitere



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Keine GPUs, aber CPUs?: Nvidia gibt bei Vera für China Gas, solange es noch geht


Keine GPUs, aber CPUs?: Nvidia gibt bei Vera für China Gas, solange es noch geht

Nvidia gibt China als stets potenziell riesigen Absatzmarkt nicht auf. Mit voller Kraft wird nun die Vera-CPU beworben, Kunden im Reich der Mitte können dafür bereits Aufträge platzieren. Schon im August könnten laut Medienbericht die ersten davon umgesetzt werden – überraschend flott.

Der Verkauf von GPUs lag bei „Null“

Offiziell erklärte Nvidia zuletzt, der Verkauf nach China sei bei Null angelangt. Über den grauen und schwarzen Markt gelangen jedoch weiterhin Produkte ins Land. Doch grundsätzlich greifen die US-Handelsrestriktionen bei Nvidia in voller Härte, mit AI-Beschleunigern aus dem GPU-Bereich hat das Unternehmen auch absehbar wohl eher keine Chance mehr, obwohl theoretisch eine Exportlizenz für ältere Chips vorhanden ist. Die praktische Umsetzung scheitert neben den US-Bestimmungen auf der einen Seite jedoch auch an der Politik Chinas auf der anderen Seite.

Bei CPUs sind die Restriktionen schwächer

Anders sieht es jedoch bei Prozessoren aus. Auch hier gibt es Einschränkungen, diese sind aber bei langem nicht so restriktiv wie bei GPU – bisher zumindest noch nicht. Das nun zügige Voranschreiten von Nvidia in dem Bereich für den chinesischen Markt lässt erahnen, dass sich auch Nvidia in vielleicht gar nicht so ferner Zukunft auch in diesem Segment auf Anpassungen einstellt. Noch gibt es die aber nicht, deshalb können chinesische Kunden bereits jetzt ihre Bestellungen für Vera-Prozessoren aufgeben, die bereits im August geliefert werden könnten, heißt es seitens Reuters.

CPUs werden auch bei AI wieder gefragt

Prozessoren erleben einen lange nicht dagewesenen Boom in diesem Jahr. Die großen Hersteller wie AMD und Intel können die Nachfrage nicht stillen, Eigenkreationen auf Arm-Technologie florieren. Denn Prozessoren sind in gewissen Einsatzfällen auch im AI-Umfeld von sehr großem Nutzen – Stichwort Inferencing mit Reasoning-Modellen.

Nvidia hatte diese Anzeichen ebenfalls früh erkannt und stellte dafür die Vera-CPU in Dienst, kurz vor der Computex 2026 Mitte Mai kam dann bereits die Meldung, dass die Auslieferung gestartet sei.

Vera-CPU mit 88 Olympus-Kernen
Vera-CPU mit 88 Olympus-Kernen (Bild: Nvidia)

Nvidias Vera-CPU kann viel mehr als Vorgänger Grace

Nvidia hat die Vera-CPU auch deshalb breiter aufgestellt als den Vorgänger Grace. Grace war zuletzt „nur“ der GPU-Zuspieler auf der Platine Grace Blackwell alias GB200 (GB300 mit Blackwell Ultra). Die Vera-CPU kann diese Aufgabe für das Produkt Vera Rubin genau so übernehmen, bietet aber viel mehr Möglichkeiten, sodass die Prozessoren auch allein und zusammengeschaltet mit vielen weiteren Prozessoren sinnvoll eingesetzt werden können.

Vera bietet dafür 88 Custom-Arm-Kerne und erstmals auch SMT für insgesamt 176 Threads. Mit Partnern wie HPE wird dann die Skalierung realisiert: Für kommende Supercomputer wird HPE 16 CPUs pro GX240 Compute Blade und bis zu 40 dieser Blades in einem riesigen Rack bereitstellen. Oder anders ausgedrückt: Insgesamt 640 Prozessoren bieten in einem Serverschrank 56.320 Olympus-Arm-Kerne von Nvidia, die mit SMT 112.640 Threads bereitstellen.

HPE zur GTC 2026
HPE zur GTC 2026 (Bild: HPE)



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Dorfromantik: Legespiel erscheint am 25. Juni für macOS


Dorfromantik: Legespiel erscheint am 25. Juni für macOS

Bild: Toukana Interactive

Dorfromantik wurde Ende April fünf Jahre alt. Auf ein Jubiläums-Update mitsamt Medieval Biome Pack soll in knapp zwei Wochen die Veröffentlichung für macOS folgen. Bislang ist das virtuelle Puzzle- und Legespiel für den PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch erschienen.

Dorfromantik für Apple Silicon

Nach dem jüngst eingeführten Nachtmodus und Ranglisten handele es sich bei einer Mac-Version um einen weiteren häufig geäußerten Wunsch der Community, so Entwickler Toukana Interactive. Am 25. Juni 2026 soll es jetzt soweit sein, dann wird Dorfromantik via Steam auch auf macOS spielbar. Die Portierung sei in den vergangenen Monaten entstanden und benötige jetzt nur noch einige interne Tests und Feinschliff.

Dorfromantik läuft bald auf macOS mit Apple-Chips
Dorfromantik läuft bald auf macOS mit Apple-Chips (Bild: Toukana Interactive)

Konkrete Hardware-Voraussetzungen gibt es noch nicht, allerdings wird das Spiel zwingend Apple Silicon voraussetzen. Interessierte Spieler benötigen also einen Mac mit mindestens dem M1-Chip aus dem Jahr 2020. Mac-Modelle auf Intel-Basis werden nicht unterstützt.

Überraschungshit in der Pandemie

Mit Dorfromantik gelang Toukana im März 2021 ein Überraschungshit. Das digitale Puzzle- und Legespiel mit Carcassonne-Spielprinzip wurde von vier Studenten des Studiengangs Game Design an der HTW Berlin entwickelt und vom Land Brandenburg mit einer Förderung in Höhe von 110.000 Euro unterstützt. Nach dem Ende der Early-Access-Phase im April 2022 folgten im September 2022 eine Umsetzung für die Nintendo Switch sowie 2025 auch Fassungen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Aktuell laufen beim inzwischen neunköpfigen Team neben der macOS-Portierung außerdem die Arbeiten an einer Mobile-Version.

Hast du Dorfromantik gespielt?
  • Ja, ich spiele es auch immer noch ab und an.

  • Ja, vor einiger Zeit.

  • Nein, ich kannte das Spiel aber.

  • Nein, Dorfromantik war mir bis heute auch gar kein Begriff.

Nach Dorfromantik haben die Entwickler in Zusammenarbeit mit Kurzgesagt ein weiteres Strategiespiel veröffentlicht. Star Birds ist im September 2025 erschienen.



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