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Vision Meta Turismo: Kias Konzept für eine neue Ära der Elektromobilität


Kia ist in der Vergangenheit nicht immer durch designerische Glücksgriffe aufgefallen. Dass die Südkoreaner auch anders können, beweisen sie mit dem Sportwagen Vision Meta Turismo, der auf der Designwoche in Mailand vorgestellt wird.

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Kia-Studie Vision Meta Turismo

Kia-Studie Vision Meta Turismo

Designphilosophie „Opposites United“

(Bild: Kia)

Der Vision Meta Turismo ist eine viersitzige Sportlimousine, mit der sich Kia offensichtlich eine neue, digital-affine Zielgruppe erschließen will. „Diese Studie verkörpert die Kia-Vision einer Zukunft, in der es bei Mobilität nicht nur um das Reiseziel geht, sondern darum, menschenzentrierte Räume zu schaffen, die unsere Kunden auf bisher nicht vorstellbare Weise fesseln, anregen und inspirieren“, beschreibt Designchef Karim Habib das Konzept.

Das Design der Karosserie folgt laut Kia einer „Opposites United“-Philosophie: Sie kombiniere „weich gezeichnete Oberflächen mit technischer Geometrie“. Das Ergebnis ist eine Sportlimousine, die von der Form her an ein Tesla-Model 3 erinnert, deren eckige Formen und scharfe Abbrüche hingegen eher an die Designsprache von Lamborghini erinnern.


Interieur des Vision Meta Turismo

Interieur des Vision Meta Turismo

„Lounge-ähnliches“ Interieur des Vision Meta Turismo

(Bild: Kia)

Das „Lounge-ähnliche Interieur“ ist sehr luftig gestaltet: Die Kabine reicht weit nach vorn –„Cab-forward“-Architektur nennt Kia das Konzept – und bietet viel Platz, der lange Radstand trägt dazu ebenso bei wie die gegenläufig öffnenden Türen ohne B-Säule dazwischen. Große Fenster und ein gläsernes Dach sorgen für viel Licht. So dürfte auch bei geschlossenem Dach ein Cabrio-Feeling aufkommen.

Die Vordersitze erinnern an Schalensitze. Der Beifahrersitz lässt sich um 180 Grad drehen, sodass die Person darauf sich – Stichwort Lounge – den Insassen im Fond zuwenden kann. Das geht nur, wenn das Fahrzeug geparkt ist.

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Die Bedienelemente sind futuristisch: Auf eine Instrumentenanzeige haben die Designer weitgehend verzichtet. Auf dem Lenkrad gibt es lediglich ein relativ kleines Kombiinstrument. Stattdessen gibt es ein großzügig gestaltetes Head-up-Display über die ganze Breite der Windschutzscheibe.

Die Lenksäule fährt Fahrtantritt erst einmal aus. Das Lenkrad selbst erinnert eher an einen Game-Controller als ein konventionelles Lenkrad. Auch andere Bedienelemente und Features scheinen aus der Welt der Games zu kommen: Neben dem Fahrersitz befindet sich ein Joystick, mit dem sich Gangwechsel simulieren lassen. Dazu passend werden Vibrationen und virtuelle Motorgeräusche erzeugt.

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The Kia Vision Meta Turismo | Design Film

Kia macht das Lenkrad nach eigenen Angaben zur zentralen Schnittstelle, über die drei verschiedene digitale Erlebnismodi aktiviert werden können: Speedster bringt die Gamification in den Straßenverkehr: Der Modus sei „darauf ausgerichtet, das Erlebnis von Geschwindigkeit beim sportlichen Fahren so zu vermitteln, dass der Fahrer es tatsächlich spüren und nicht nur an Zahlen ablesen kann“, visuelle und Soundeffekte inklusive. Dreamer ist für den Stadtverkehr gedacht und soll die Außenwelt mit Elementen der virtuellen Realität verschmelzen.

Der Modus Gamer macht schließlich aus dem Fahrzeug ein Spielgerät, mit dem sich virtuelle Rennen fahren lassen. Aktiviert werden kann er nur, wenn das Fahrzeug steht.

Über die technische Ausstattung macht Kia keine Angaben, außer dass das Fahrzeug mit einem elektrischen Antriebsstrang ausgestattet ist. Die Südkoreaner präsentieren ihre Konzeptstudie „für eine neue Ära der Elektromobilität“ zusammen mit weiteren Elektrofahrzeugstudien im Salone dei Tessuti im Mailand. Ob der Vision Meta Turismo je in Serie geht, ist nicht bekannt.


(wpl)



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Warner-Aktionäre billigen Kauf durch Paramount


Aktionäre des Medienriesen Warner Bros. Discovery haben der Übernahme durch den Hollywood-Rivalen Paramount zugestimmt. Der etwa 110 Milliarden Dollar schwere Deal nimmt damit eine wichtige Hürde, die Freigabe durch Regulierungsbehörden steht aber noch aus. Nach vorläufiger Auszählung sei die Transaktion mit „überwältigender“ Mehrheit gebilligt worden, teilte der Warner-Konzern mit. Die Zustimmung galt bereits als sicher.

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Ursprünglich wollte Netflix das Studio- und Streaming-Geschäft von Warner kaufen. Paramount stach den Streaming-Marktführer jedoch mit einem höheren Angebot für das gesamte Unternehmen samt der Fernsehsender wie unter anderem CNN aus.

Paramount, das im vergangenen Jahr von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison übernommen wurde, besserte das Gebot für den Konzern Warner Bros. Discovery von 30 auf 31 Dollar pro Aktie nach. Der Warner-Verwaltungsrat entschied danach, dass das Angebot der zuvor bereits angenommenen Offerte von Netflix überlegen ist. Netflix wollte nicht mehr nachlegen.

Paramount wird von Larry Ellisons Sohn, dem Filmproduzenten David Ellison geführt. Er will mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery an Gewicht in Hollywood gewinnen. Paramount gehört zu den kleineren Playern der Branche. Zu Warner gehören derweil unter anderem das DC-Superhelden-Universum mit Superman und Batman, Filmreihen wie „Harry Potter“ sowie ein starkes Streaming-Geschäft auf Basis des Bezahlsenders HBO.

In dem Bieterkampf geht es auch um das Schicksal des Nachrichtensenders CNN, bei dem oft kritisch über US-Präsident Donald Trump berichtet wird. Trump sagte im Dezember, es müsse sichergestellt werden, dass CNN bei einem Deal auf jeden Fall den Besitzer wechsele.

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Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. Unbegründet ist die Sorge nicht: Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS schlug seit der Übernahme durch die Ellisons zum Teil einen freundlichen Ton gegenüber der Trump-Regierung an.


(mho)



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Schnelle Überwasserdrohne von Saildrone soll U-Boote jagen


Das US-Unternehmen Saildrone hat ein neues autonomes Wasserfahrzeug vorgestellt. Ursprünglich waren die unbemannten Überwasserdrohnen auf Forschungszwecke spezialisiert. Zunehmend werden sie aber auch vom Militär genutzt. Die neue ist eigens dafür entwickelt worden und soll in erster Linie zur U-Bootbekämpfung eingesetzt werden.

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Spectre ist bisher größte Überwasserdrohne (Unmanned Surface Vehicle, USV) von Saildrone: Der Rumpf, der aus Aluminium besteht, ist 52 Meter lang. Das USV wiege 250 Tonnen und könne mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Knoten, knapp 56 Kilometer pro Stunde (km/h), durchs Wasser pflügen, teilte das US-Unternehmen mit.

Saildrones – der Name legt es nahe – bewegten sich ursprünglich mit Windkraft übers Wasser, wobei der Antrieb dabei kein konventionelles Segel, sondern ein starrer Flügel aus einem Verbundwerkstoff ist. Bei der Spectre Silent Endurance ist dieser etwa 43 Meter hoch.

Hinzu kommt ein leiser Elektromotor. Er schafft immerhin 12 Knoten (gut 22 km/h). Die Reichweite der Spectre Silent Endurance im elektrischen Betrieb bei dieser Geschwindigkeit gibt das Unternehmen mit 8000 Seemeilen, knapp 15.000 Kilometer, an.

Die neueren, größeren Modelle stattet Saildrone alternativ mit einem Dieselantrieb. Bei der Spectre Stealth Strike hat dieser eine Leistung von 5000 PS. Damit schafft die Drohne mit der Zuladung von 25 Tonnen und vollen Tanks noch 27 Knoten (50 km/h). Ist die Diesel-betriebene Spectre mit 25 Knoten (46 km/h) bei 25 Tonnen Beladung unterwegs, soll sie mit einer Tankladung knapp bei ruhiger See 3300 Seemeilen schaffen, das sind über 6000 Kilometer.

Die Ladung wird in einer verschließbaren Bucht am Heck der Spectre verstaut. Dort ist Platz für zwei 40-Fuß-Container oder fünf 20-Fuß-Container. Die maximale Nutzlastkapazität beträgt über 70 Tonnen.

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Die Spectre ist vor allem für die U-Bootbekämpfung konzipiert. So kann sie etwa mit verschiedenen Schleppsonarsystemen ausgestattet werden, um Unterwasserfahrzeuge zu orten, während sie selbst im Segel- oder Elektrobetrieb kaum zu hören ist. Zudem hat die Spectre nur eine sehr geringe akustische Signatur.

Andere Einsatzmöglichkeiten sind etwa die Aufklärung über Wasser, elektronische Kriegsführung oder Minenlegen. Schließlich kann Spectre auch mit zwei Raketenstartgeräten ausgestattet werden.


(wpl)



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Sozialgerichte kämpfen mit KI-Klagen – oft zum Bürgergeld


Eine Welle von Eilverfahren vor allem zum Bürgergeld und zur Arbeitslosenversicherung belastet die nordrhein-westfälischen Sozialgerichte. Die Klagen im einstweiligen Rechtsschutz seien bei den acht NRW-Sozialgerichten 2025 sprunghaft um mehr als 55 Prozent auf 7615 gestiegen, sagte der Präsident des Landessozialgerichtes (LSG), Jens Blüggel, bei der Jahres-Pressekonferenz in Essen. Im laufenden Jahr gehe dies ungebremst weiter.

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Die Klagewelle spiegele teils die aktuelle konjunkturelle Entwicklung wider. Eine Ursache sei sicher aber auch, dass Kläger ohne anwaltliche Vertretung mit KI-Hilfe erstellte Schriftsätze einreichten. Diese seien oft sehr lang und enthielten eine Vielzahl oft nicht zielführender Anträge und Verweise auf Rechtsprechung, die es teilweise gar nicht gebe, so das Gericht. Es handele sich dabei um einen bundesweiten Trend.

So habe es mehrfach „Untätigkeitsbeschwerden“ beim NRW-LSG über angeblich zu lange Verfahrenszeiten bei Sozialgerichten gegeben, berichtete die LSG-Vizepräsidentin Dörte Bergmann – offenbar KI-halluziniert, denn eine solche Beschwerdemöglichkeit existiere gar nicht.

KI-Schriftsätze seien schon äußerlich oft an ihren Untergliederungen mit zahlreichen Einzelpunkten zu erkennen. In Sozialgerichtsprozessen stießen Richter bei ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Beratung von Klägern neuerdings gelegentlich auf die Antwort: „Die KI sagt aber das und das“, so Bergmann.

Hintergrund sei auch die seit Jahren sinkende Anzahl von Sozialrechtsanwälten angesichts der vergleichsweise geringen Vergütung in diesem Gebiet, sagte Blüggel. „Die Bürger helfen sich selbst mit KI.“ Um die Rechtslage bei überlangen Schriftsätzen schneller zu bearbeiten, teste die NRW-Sozialgerichtsbarkeit selbst KI-Lösungen. Dafür bestünden aber äußerst strikte Datenschutzauflagen, betonte Blüggel.

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Für das Inkrafttreten der Bürgergeld-Reform zur neuen Grundsicherung zum 1. Juli rechnet das LSG mit weiteren Prozessen. Ansatzpunkte könnten die härteren Sanktionen bei Terminversäumnissen, die schärferen Kontrollen vorhandenen Vermögens und die Auflagen zur Angemessenheit der Wohnungen sein, sagte Blüggel. Die NRW-Sozialgerichte hätten für 2027 bereits größeren Personalbedarf angemeldet.

In der NRW-Sozialgerichtsbarkeit gibt es aktuell 340 Richterstellen, wie Blüggel sagte. Etwa jedes vierte Sozialgerichtsverfahren in Deutschland wird in NRW entschieden. Die Verfahrensdauer lag bei den NRW-Sozialgerichten 2025 bei 15,6 Monaten, im Eilverfahren bei 1,3 Monaten. Besonders dringende Verfahren etwa um Stromsperren für Familien mit Kindern oder kompletten Leistungsentzug bei Verstößen würden aber noch schneller behandelt, sagte Blüggel.


(mho)



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