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Warhammer 40K: Dawn of War 4: Entwickler zeigen klassischen RTS-Multiplayer

Im Herbst geht die düstere Echtzeit-Strategie in die nächste Runde. Deep Silver zeigt jetzt, was vom Multiplayer zu erwarten ist. Der war in noch keinem Dawn of War identisch. Teil 4 knüpft wieder an den ersten Teil an und orientiert sich an klassischer Echtzeit-Strategie mit Basisbau.
In zwei Videos präsentieren die Entwickler von King Art Games (Iron Harvest) alle vier zum Start im Spiel enthaltenen Fraktionen und ihre Besonderheiten. Der erste Blick verrät: Partien können auf kleineren Karten in einer Viertelstunde vorüber sein und versprechen schnelles Hin und Her. Der Fokus bleibt auf der taktischen Ebene. Das unterstreicht das Forschungssystem. Upgrades kosten keine Ressourcen, sondern nur Zeit.
Was in der Kampagne, dem Kreuzzug-Modus und für die ersten DLCs geplant ist, hatte das Studio bereits enthüllt.
Necrons & Adeptus Mechanicus
Im ersten Match treten Necrons gegen den Adeptus Mechanicus an. Necrons bewegen sich wie in den Vorgängern sehr langsam, können durch eine Wiederbelebungs-Mechanik aber Angriffe lange aufrechterhalten. Um die Geschwindigkeit ein Stück zu kompensieren, dürfen sie Truppen in eine strategische Reserve versetzen, die sich zu jedem auf dem Schlachtfeld gebauten Pylon oder der Über-Einheit, dem Monolithen, teleportiert. Zusätzlich verstärken sie sich durch den Ausbau ihrer „Power Matrix“. Spielerisch funktioniert sie wie der Schleim, mit dem Zerg in StarCraft den Boden bedecken, und erlaubt den Bau neuer Gebäude sowie deren Teleportation.
Truppen des Adeptus Mechanicus profitieren von der Vernetzung ihrer Gebäude, um starke Defensivpositionen aufzubauen. Vernetzte Gebäude bekommen Boni auf ihre Schlagkraft und können günstiger oder schneller produzieren. Darüber hinaus setzt die Fraktion auf Auspex, eine Art Radar, das selbst im Nebel des Krieges Truppenkonzentrationen (zeitverzögert) anzeigt. Ihre Schlagkraft liegt im Fernkampf.
Space Marines & Orks
Space Marines und Orks spielen sich klassischer. Orks sind die Masse-statt-Klasse-Partei, die auf Ausbreitung setzt. Jede Einheit kann Gebäude konstruieren, die Feinde mit Waffen aufs Korn nehmen. Space Marines sind das Gegenteil. Sie setzen auf kleine, aber sehr starke Trupps, die sich individuell mit Upgrades versehen lassen. Verstärkungen können bei Bedarf zurückgestellt und aus dem Orbit auf dem Schlachtfeld abgeworfen werden.
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Alte Spiele, neuer (Mond-)preis: Call of Duty: Black Ops 1 und 2 auf PlayStation 4 und 5

Call of Duty: Black Ops 1 und 2 gibt es endlich auf der PlayStation 4 und 5. Der Preis für die Klassiker ist aber extrem. Sie kosten so viel wie ein modernes Triple-A-Spiel, wurden aber 2010 und 2012 das erste Mal veröffentlicht. Kein Wunder, dass Activision um den Launch kein großes Aufheben macht.
Wer die beiden alten Titel spielen wollte, konnte dies bislang nur auf dem PC sowie über Abwärtskompatibilität auf der Xbox One und Series X|S tun. Besitzer einer modernen PlayStation haben diese Möglichkeit nun ebenfalls, müssen für den Luxus aber kräftig zahlen: Rund 40 Euro kostet jeder der beiden Titel für sich genommen.
So entsteht der Vollpreis
Dank ein wenig Zahlen-Magie klingt der Preis auf den ersten Blick nicht einmal völlig absurd, auch wenn es nur eine unveränderte Portierung des Oldies zum Remaster-Preis gibt. Der Trick hierbei ist die Unterteilung. Für 40 Euro bekommen Käufer nur das Basisspiel, der Season Pass mit allen Multiplayer-Karten und den vollständigen Zombie-Modus kostet jeweils rund 30 Euro zusätzlich. Black Ops 1 und 2 kosten also als komplettes Spiel 70 Euro.
Ein wenig relativiert sich der Preis noch durch das aktuelle Einführungsangebot, das den Preis des Basisspiels auf 20 Euro halbiert und den des Season Passes auf 10 Euro senkt. Einen Haken braucht es auch hier: Den Rabatt gibt es zwar noch bis zum 6. August, aber nur für PlayStation-Plus-Kunden. Für eine Serie, die massive Preisreduzierungen selbst bei uralten Ablegern als Regel kaum kennt, wäre das für hartgesottene Fans fast noch zu verkraften. Dabei bleibt es aber nicht.
Selbst dafür gibt es nicht einmal eine saubere Portierung. Laut Digital Foundry laufen die Spiele selbst auf der PlayStation 5 in 1080p mit 60 FPS. Das ist zwar mehr als auf der Xbox, da dort das Original in Originalauflösung gerendert wird, aber deutlich unterhalb der Möglichkeiten, die die neuere Hardware bietet. FOV-Slider oder andere Einstellungsmöglichkeiten spart sich das Spiel ebenfalls, berichten Nutzer, genauso wie ein paar Spielmodi. Die Aufsplittung von Spiel und Season Pass hat zudem Folgen, denn wer den Season Pass besitzt, kann nur mit Season-Pass-Besitzern spielen, und zwar nur mit denen auf der PlayStation. Diese Gruppe wird bei der potentiell sehr kleinen Spielerzahl überschaubar bleiben.
Hauptsache Discs weg
Auch wenn in diesem Fall Activision die Partei ist, die Preise und Produkt(-qualität) bestimmt, zeigt der Fall noch einmal auf, welche Risiken die Digital-only-Zukunft von Sony hat. Abwärtskompatibilität liegt, anders als auf dem PC, in den Händen der Anbieter. Es gibt nur einen Store, ein Angebot und einen Preis. Zumindest gilt das, solange es den Store überhaupt gibt. Den für die PlayStation 3 hatte Sony fast parallel zum Tod der PlayStation-Discs geschlossen.
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KI-Infrastruktur in Deutschland: Mehr Gewerbesteuer soll Akzeptanz für Rechenzentren erkaufen

Proteste gegen neue Rechenzentren-Projekte sind Teil des KI-Widerstands, auch in Deutschland wehren sich Anwohner gegen solche Bauvorhaben. Die Bundesregierung will nun den Ausbau beschleunigen und vor Ort für mehr Akzeptanz werben. Der Hebel: Kommunen sollen stärker bei der Gewerbesteuer profitieren.
Das geht aus den Reformplänen hervor, auf die sich CDU/CSU und SPD Anfang Juli verständigt hatten. Im Papier heißt es unter Abschnitt 12:
Rechenzentren-Projekte müssen interessant für Kommunen vor Ort sein. Aufgrund der Gewerbesteuer-Systematik profitieren sie kaum von der Ansiedlung eines Rechenzentrums. Es bedarf deshalb einer Regelung, die den Zerlegungsmaßstab für den Gewerbesteuer-Messbetrag bei Rechenzentren alternativ zum Standardfall regelt.
Was heißt das in der Praxis? ComputerBase hat bei der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen nachgefragt. Diese arbeitet unter dem Dach des Internetwirtschaftsverbands Eco.
Arbeitslöhne entscheiden über Verteilung der Gewerbesteuer
Hat ein Unternehmen Standorte in mehreren Kommunen, teilt sich die Gewerbesteuer nach den jeweils vor Ort gezahlten Arbeitslöhnen – das ist der von der Bundesregierung genannte Zerlegungsmaßstab. Das Problem bei Rechenzentren: Dort arbeiten wenige Menschen. „Befinden sich personalintensive Unternehmensbereiche an anderen Standorten, kann deshalb trotz hoher lokaler Investitionen nur ein geringer Anteil der Gewerbesteuer am Rechenzentrumsstandort verbleiben“, heißt es in der Mitteilung der Allianz.
Kommunen profitieren trotz hohen Aufwands nur wenig. Wenig überraschend also, dass es vergleichsweise einfach ist, lokalen Protest zu mobilisieren.
Wer Infrastruktur ermöglicht, soll als Standort profitieren
Die Allianz begrüßt daher die Maßnahmen der Bundesregierung. „Wer Digitalisierung, KI, moderne Verwaltung und industrielle Wettbewerbsfähigkeit will, muss auch die Standorte stärken, an denen diese Infrastruktur entsteht“, sagt Volker Ludwig, Sprecher der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen. Wichtig ist nach Ansicht der Allianz aber, dass vorhandenes Steueraufkommen zugunsten der jeweiligen Kommunen umverteilt wird.
„Kommunen stellen für Rechenzentren Flächen, Energieanschlüsse, Genehmigungsprozesse und Akzeptanz bereit“, sagt Ludwig. Daher sollten sie auch besonders profitieren, wenn Unternehmen sich ansiedeln.
Zusätzliche Steuern für Rechenzentrenbetreiber lehnt die Allianz ab. Standortkosten sollen sich durch eine Reform bei der Gewerbesteueraufteilung nicht verändern. Wie die Allianz bei der Glasfasermesse Fiberdays im März erklärte, sind hohe Energiekosten in Deutschland ohnehin ein Aspekt, der den Ausbau erschwert. Weitere Probleme sind demnach der Strommangel und komplexe Regulierungen.
Windkraftregeln als Vorbild
Als Vorbild taugen die Regeln für Windenergieanlagen. Dort ist nicht allein das Personal am Standort entscheidend, sondern die installierte Leistung der Anlage, heißt es in der Mitteilung der Allianz. Das Verhältnis von Arbeitslöhnen zur Standortleistung liegt dem Gesetz zufolge bei 1 zu 9. Ein vergleichbares Prinzip sollte laut Allianz auch für Rechenzentren geprüft werden.
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Speicherkrise: iPhone 18 Pro Max soll im Schnitt 200 US-Dollar mehr kosten

Nach den Preiserhöhungen für MacBook, iPad, HomePod und Apple TV stehen höhere Preise aufgrund der Speicherkrise auch dem iPhone 18 Pro Max bevor, dessen Vorstellung für Anfang September erwartet wird. Im Schnitt sollen die Preise des Topmodells um 200 US-Dollar steigen, mit 1 TB Speicher sogar um 300 US-Dollar.
Das geht aus einer Analyse von Counterpoint Research hervor, die eine prognostizierte Bill of Materials (BOM), also eine vollständige Stückliste aller Bauteile, Materialien und Komponenten, die benötigt werden, um ein Produkt herzustellen, für das iPhone 18 Pro Max mit 1 TB Speicher veröffentlicht haben. Der Übeltäter auch diesmal: der Speicher.
Fünffache Kosten für den Speicher
Die massive Kostensteigerung ergibt sich beinahe ausschließlich über Preissteigerungen für DRAM und NAND. Dem Balkendiagramm zufolge soll der Preis für 12 GB DRAM von bislang 30 US-Dollar im iPhone 17 Pro Max auf 140 US-Dollar im iPhone 18 Pro Max steigen. Für 1 TB NAND rechnet Counterpoint Research mit einer Kostensteigerung von 60 auf 290 US-Dollar. Die Gesamtkosten allein für den Speicher würden demnach von zuvor 90 US-Dollar auf künftig 430 US-Dollar steigen – fast das Fünffache.
Die Bill of Materials beschreibt die Kosten für Apple, nicht für den Verbraucher. Die Marktforscher gehen davon aus, dass das iPhone 18 Pro Max den Endkunden im Schnitt 200 US-Dollar mehr kosten wird, für das 1-TB-Modell wird mit einem Preisaufschlag von 300 US-Dollar gerechnet. Zur Erinnerung: Apple bietet ausschließlich für das iPhone Pro Max zusätzlich eine Konfiguration mit 2 TB an.
Erster Apple-Prozessor aus 2-nm-Fertigung
Teurer soll allerdings auch der erstmals in 2 nm bei TSMC gefertigte Prozessor ausfallen. Für den A20 Pro sei mit Kosten von 135 anstelle von 100 US-Dollar zu rechnen. Auch die Kamera könnte laut Counterpoint Research marginal teurer werden, doch sei hier nur mit rund 5 US-Dollar Differenz zu rechnen. Gerüchten zufolge soll die neue Hauptkamera auf einen 1/1,12 Zoll großen Sensor mit entsprechend angepasster Optik und variabler Blende wechseln, was zu der genannten Kostensteigerung führe.
70 Prozent höhere Bill of Materials
Für Display und weitere Bauteile könnten hingegen etwas niedrigere Preise angesetzt werden, auch hier können kleinere Unterschiede von 5 US-Dollar aber nicht die gigantischen Sprünge aufseiten des Speichers abfedern. Insgesamt belaufe sich die Bill of Materials des iPhone 18 Pro Max mit 12 GB/1 TB deshalb auf circa 915 US-Dollar gegenüber 540 US-Dollar, die noch für das iPhone 17 Pro Max zusammenkamen – ein Plus von 70 Prozent.
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