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Wie gut ist Pragmata?: Mensch-Maschine-Action ist frisch und gut

Mit Pragmata wagt Capcom, vom Blockbuster-Standardformat abzuweichen. Der Mut zu einem innovativem Kampfsystem wird mit einem ungewöhnlichen Spiel belohnt. Mensch und Maschine werden darin eine echte Einheit, die man beide gleichzeitig steuert. Das ist nicht nur anders, sondern auch richtig gut.
Im Kern von Pragmata stehen Mensch und Roboter, die gemeinsam dem Mysterium einer entvölkerten Raumstation auf den Grund gehen. Der Twist liegt im Gameplay: Spieler steuern beide Protagonisten gleichzeitig. Astronaut Hugh Williams ist in seinem Raumanzug derjenige mit Waffen, Androide Diana diejenige, die Feinde durch Lösen kleiner Rätselspiele hacken kann. Und das muss man, um in Kämpfen siegen zu können, und zwar gleichzeitig: Bewegen, ausweichen, schießen und hacken.
Was schräg klingt, funktioniert, wie Rezensionen einhellig verraten. In der absoluten Mehrheit braucht es nicht einmal lange, bis das System „Klick“ macht, auch wenn bisweilen angemerkt wird, dass die ersten Stunden im Vergleich mit dem, was danach kommt, fast schon ein wenig langweilig wirken können. Was auch gesagt wird: Es ist vor allem das Kampfsystem, das Pragmata trägt und über den Spielverlauf frisch hält. Wie lang der ist, schwankt: Tester nennen Zahlen zwischen 8 und 30 Stunden, die meisten sind nach etwa 10 bis 15 fertig.
Fesseln kann Pragmata darüber hinaus mit der exzellent inszenierten Dynamik zwischen Hugh und Diana. Inhaltlich sei sie zwar recht oberflächlich, lässt sich einhellig lesen, sie berühre aber auf emotionaler Ebene, heißt es unter anderem beim Game Informer. Die Story selbst wird demgegenüber als mittelmäßig beschrieben, sie kann nicht überraschen – und auch der Gegenspieler bleibt nicht im Kopf. Für GamePro fällt zudem das Ende in der Qualität ab, die Seite bemängelt daneben einige Last-Gen-Spielelemente. Beim Sterben werde man in den zentralen Hub zurückversetzt und müsse zwei Ladebildschirme abwarten, bis man wieder zurück im Geschehen sei.
Fazit
Diese Kritikpunkte sind am Ende aber vor allem Kleinigkeiten. Pragmata ist in der Spitze „wahrscheinlich eines der besten Capcom-Spiele aller Zeiten“ (Destructoid). Ob es zündet, hängt zwar unter anderem laut GamePro davon ab, ob der Gameplay-Mix gefällt, das Risiko erscheint aber gering: Er hat es allen Testern, was der Metacritic-Schnitt von 86 Punkten eindrucksvoll unterstreicht. Pragmata ist nicht nur erfrischend anders, es scheint auch ausnehmend gelungen zu sein.
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Ja sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt
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Ich leihe es mir aus
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
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Nein
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Qualcomm Dragonfly im Datacenter: Schon wieder verstreicht eine Computex (fast) ohne Neuheiten

Déjà-vu!? Qualcomm nutzt die Computex 2026 um wieder um das Thema Datacenter drumherum zu sprechen. Also wie vor einem Jahr – zumindest fast. Denn während das Unternehmen weiter nicht über Produkte und technische Details spricht, gibt es wenigstens den neuen Brand: Dragonfly.
Nach einem HP Dragonfly gibt es zukünftig also Qualcomm Dragonfly im IT-Bereich. Die kreativen Köpfe mussten hierfür vermutlich nur wenige Überstunden schieben, steht der Name bei HP immerhin für ein Notebook, bei Qualcomm ganz anders für das zukünftige Portfolio an Datacenterprodukten.
Erneut war die Datacentersparte im Rahmen der Messe in Taiwan Qualcomm nur eine ganz kurze Zeit wert. Diese reichte immerhin für die Namensgebung, auf das an der Seite der Tribüne stehende Rack inklusive neuem Logo ging CEO Christiano Amon aber gar nicht weiter ein.
Zum MWC 2026 in diesem Jahr hatte Qualcomm bereits sein Rack erstmals gezeigt. Das Qualcomm AI200 Rack setzt auf AMD-Epyc-Prozessoren und die eigenen neuen AI-Beschleuniger AI200 mit 768 GB LPDDR5.
Heute nichts, am 24. Juni alles!?
Erneut verwies letztlich Qualcomm auch heute auf einen späteren Termin, den 24. Juni 2026 will das Unternehmen nutzen, um mehr zu sagen und auch eine Roadmap für das Datencenter zu präsentieren. Vor einem Jahr an gleicher Stelle wollte man aber auch ganz schnell mit zusätzlichen Informationen nachlegen – gekommen ist dabei aber gar nichts. Von dem vor über einem Jahr angedeuteten Prozessor weiß man heute von offizieller Seite noch genau so wenig wie im letzten Jahr.
Damals hieß es, dass es sich um eine CPU mit rund 80 Oryon-Kernen handelt – das könnte nun, ein Jahr später, für ein Produkt vermutlich erst im nächsten oder übernächsten Jahr dann doch schon wieder ganz anders aussehen. Die Konkurrenz und Eigenentwicklungen im Arm-Bereich haben stark zugenommen und sind weit voran geschritten, vor allem die Vera-CPU von Nvidia als Lösung für (theoretisch) Jedermann ist der neue Platzhirsch hier, den es im Arm-Bereich zu schlagen gilt. Mittlerweile sind die Chef-CPU-Architekten gegangen, am Ende könnte es deshalb durchaus eine Überraschung geben.
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AMD EXPO ULL: AMDs RAM-OC-Standard bekommt Ultra-Low-Latency-Mode

Moderner Arbeitsspeicher und dann auch noch besonders schneller ist aktuell kein beliebtes Thema. Zur Computex hat AMD nichtsdestoweniger neue, besonders schnelle Module mit AMD EXPO angekündigt. Schon „bald“ sollen DDR-Speicherriegel mit EXPO Ultra Low Latency (ULL) für noch niedrigere Latenzen sorgen.
„Bis zu 4 Prozent mehr FPS“ im Vergleich zu Modulen, die nur EXPO bieten, sollen mit den EXPO-ULL-Modulen möglich sein.
Der Zugewinn durch die für besonders niedrige Latenzen ausgelegten Module wird, auch mit Blick auf die Speicherunabhängigkeit der X3D-Prozessoren, kein Thema für den Ottonormalnutzer sein – erst recht nicht in Zeiten, in denen DDR5 ohnehin sehr teuer und sehr schneller DDR5 quasi unbezahlbar ist. Umso besser, dass AMD Ryzen mit 3D V-Cache (X3D) für eine extrem hohe Gaming-Leistung auch gar nicht auf besonders schnellen RAM angewiesen sind.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von AMD unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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ROG NUC 16 Edition 20: Mini-PC mit Intel, RTX 5090 und 128 GB CSODIMM-6400

Das Sondermodell ROG NUC 16 Edition 20 zum ROG-Jubiläum in diesem Jahr setzt das bekannte Motto um: Klotzen statt kleckern! Und so packt das Unternehmen Asus in den Mini-PC bekannter Bauart alles, was man heutzutage auf so kleinem Raum doch unterbringen kann, gekrönt von einer RTX 5090 Laptop GPU mit 175 Watt.
Einen ROG NUC 16 gibt es eigentlich schon, die Top-Ausstattung endet bisher bei einer RTX 5080 mit 16 GByte VRAM. Die in der Sonderedition verbaute RTX 5090 bringt stets 24 GByte GDDR7 mit, mit 175 Watt läuft sie zudem „unlimitiert“.
Ebenfalls nahezu unlimitiert fällt der Speicherausbau aus. 128 GByte in Form von nur zwei Modulen zu verbauen, ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe für sich, soll es dann auch noch CSODIMM nach DDR5-6400-Standard sein, wird es extrem übersichtlich. Als Prozessor verbaut Asus dafür nur das aktuell schnellste mobile Produkt von Intel, den Core Ultra 9 290HX Plus mit einer TDP von bis zu 75 Watt.
Die Explosionsdarstellung des ROG NUC 16 auf der Messe offenbart etwas mehr, wie es im Inneren aussieht – das ist bei der Sonderedition im Großen und Ganzen ähnlich. Verbaut sind insgesamt drei Lüfter, zwei kümmern sich primär um CPU und GPU, ein weiterer sorgt dafür, dass RAM und SSD keinen Hitzetod an der Oberseite sterben. Apropos SSD: Zwei davon finden im Mini-PC ihren Platz, eine davon gern als modernste PCIe-Gen5-Lösung.
Zur weiteren Ausstattung aller ROG-NUC-16-Modelle inklusive der Sonderedition zählt Killer-WiFi von Intel, LAN ironischerweise als 2,5-Gbit/s-Lösung von Realtek. Weiterhin gibt es Thunderbolt 4 und einige USB-Anschlüsse diverser Leistungsstufen, dazu je zweimal DisplayPort und HDMI. Für die Antriebskraft sorgt ein 380-Watt-Netzteil, das extern angeschlossen ist.
Einen Preis nennt Asus noch nicht, auch keinen exakten Termin. Als Orientierung könnte der ROG NUC 15 mit Core Ultra 7 275HX und RTX 5080 dienen, der ab 2.849 Euro verfügbar ist. Da die Sonderedition nun mehr bietet – inklusive 64 GByte RAM – wird der Preis wohl deutlich darüber rangieren.
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