Künstliche Intelligenz
Wie KI-gestützte Dokumentengeneration Cloud-Design-Prozesse vereinfacht
Ein neues Cloud-Migrationsprojekt mit fünfzehn Anwendungen beginnt. Für jede dieser Anwendungen erstellen die Cloud-Architekten mit den Applikationsverantwortlichen ein eigenes Designdokument – ein strukturiertes Architektur- und Migrationsdokument, das die Istsituation beschreibt, die Sollarchitektur definiert, Schnittstellen dokumentiert, den Migrationspfad beschreibt und Complianceanforderungen berücksichtigt. Das Dokument dient als Planungsgrundlage für den weiteren Aufbau der Cloud-Infrastruktur. Für jedes Dokument setzen Cloud-Architektinnen oder -Designer mit den Applikationsverantwortlichen diverse Reviews an, die viel Zeit kosten.
Ein solches Dokument umfasst typischerweise vierzig bis sechzig Seiten. Anwendungsverantwortliche stellen den Cloud-Architektinnen und -Architekten Informationen aus verschiedensten Quellen bereit: bestehende Systembeschreibungen, Architekturdiagramme, Schnittstellendokumentationen, Compliancevorgaben und Infrastrukturstandards. Ohne KI-Unterstützung benötigen sie drei bis fünf Arbeitstage für das Designkonzept. Hochgerechnet auf fünfzehn Anwendungen sind das 45 bis 75 Personentage, nur um die Dokumentation zu erstellen. Der Aufwand für die Reviews ist hier noch nicht eingerechnet.
- Dokumentation bremst den Cloud-Design-Prozess aus.
- Ein Multiagentensystem verringert den Zeitaufwand für die Dokumentation von mehreren Tagen auf wenige Stunden. Es lässt sich auf andere Dokumenttypen und Branchen übertragen.
- Die Zusammenarbeit von Mensch und KI bringt die besten Ergebnisse.
- Das Beispiel einer Cloud-Migration zeigt spezialisierte Agenten, Prompt-Engineering-Techniken, Tokenmanagement, Validierungsstrategien und Konfigurationsmanagement.

Marc Schiffer arbeitet als Senior-IT-Projektmanager in einer internationalen Versicherung mit Schwerpunkt IT-Infrastruktur und Cloud. Er hat langjährige Erfahrung in der Anwendungsentwicklung.
Hinzu kommt, dass die Qualität der Dokumentation stark variiert, je nachdem, wer sie erstellt. Manche Cloud-Architekten sind detailverliebt und produzieren äußerst umfangreiche Dokumente, andere fassen sich kurz, aber lassen wichtige Aspekte aus. In der Folge erstellen sie inkonsistente Dokumentationen, die bei Audits oder späteren Projekten zu Problemen führen. Häufig übersehen die Verantwortlichen zudem Inkonsistenzen bei umfangreichen Dokumenten.
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Künstliche Intelligenz
Mac mini und Mac Studio: Apple kann bestimmte RAM-Konfigurationen nicht liefern
Wer sich aktuell für einen Mac Studio oder einen Mac mini M4 interessiert, erhält bei Apple nicht alle üblichen RAM-Varianten. Diese werden, sobald man sie in Apples Online-Laden selektiert, als „derzeit nicht verfügbar“ gelistet. Gründe gibt Apple nicht an, Beobachter glauben allerdings an Auswirkungen der aktuellen Speicherkrise. Schon zuvor hatte es bestimmte Gerätevarianten nur mit Verzögerung gegeben, zudem hatte Apple bereits im März die 512-GByte-RAM-Variante des Mac Studio ersatzlos gestrichen. Doch nun sind auch eigentlich scheinbar „normale“ Konfigurationen betroffen.
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Doppelter RAM beim Mac mini M4 nicht zu haben
Wer etwa ein 32-GByte-Modell des Mac mini M4 möchte, bekommt die temporäre Nichtlieferbarkeit angezeigt, auch in den meisten Ladengeschäften gibt es die Hardware nicht. Gleiches gilt etwa für die 64-GByte-Version des Mac mini M4 Pro. Beim Mac Studio müssen Interessierte unter anderem auf die 128-GByte-Variante des M4 Max verzichten. Auch hier heißt es nur: „derzeit nicht verfügbar“.
Apple macht keine Angaben dazu, warum die Verfügbarkeiten so sind, wie sie sind – auch nicht, wann sich die Situation verbessert. Hilfreich kann nur sein, einen Blick in den heise-Preisvergleich zu werfen, um alternative Händler aufzutun. Hier sieht die Verfügbarkeit oft noch besser aus, zudem sind die Preise üblicherweise niedriger als beim Hersteller selbst.
Kommen bald neue Modelle?
Neben der Möglichkeit, dass Apple von der RAM-Krise betroffen ist, könnte es noch eine weitere Erklärung geben: Die Tatsache, dass der Konzern neue Baureihen von Mac mini und Mac Studio vorbereitet. Allerdings werden in diesem Fall üblicherweise Konfigurationen als verspätet gelistet, nicht jedoch als gar nicht verfügbar. Dennoch stehen neue Modelle auf Apples Liste – der Mac mini M4 erschien im November 2024, der Mac Studio M4 Max und M3 Ultra im März 2025.
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Beide Maschinen könnten von Apple auf den M5 gebracht werden, dieser steckt bereits im MacBook Pro und MacBook Air. Zuletzt hatten sich die RAM-Preise etwas stabilisiert. Apple lässt seine Speicherchips direkt in den von TSMC hergestellten SoCs verbauen, benötigt aber die Zulieferung unter anderem von Samsung.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Honor, Oppo, Xiaomi im Vergleich: High-End-Smartphones aus China
Bessere Kameras, stärkere Akkus, die nicht dicker auftragen: Unternehmen aus China machen den beiden Großen, Apple und Samsung, mächtig Feuer unter dem Hintern. Sie treiben die technische Entwicklung von Smartphones stärker voran als die beiden Marktführer, die zuletzt verstärkt sanfte Modellpflege betrieben haben. Die Konkurrenz aus dem fernen Osten macht klar: Ausentwickelt sind Smartphones nicht.
Das aktuelle Topsmartphone von Honor ist das Magic8 Pro, das im Januar auf den Markt kam. Die Preisempfehlung des Händlers dafür beträgt 1300 Euro. Von Oppo kommt das Find X9 Pro, das nur wenige Händler in Deutschland anbieten. Der Preis liegt ebenfalls bei knapp 1300 Euro. Mit dem Xiaomi 17 Ultra (Test) komplettiert das teuerste Smartphone das Testfeld, schon in der kleinsten Speichergröße kostet es 1449 Euro. Alle drei haben 512 GByte internen, nicht erweiterbaren Speicher. Das Xiaomi 17 Ultra gibt es auch mit 1 TByte Speicherplatz für einen Aufpreis von 200 Euro.
Besonders auffällig ist der technische Vorsprung bei den Akkus. Bei Honor, Oppo und Xiaomi liefern sie mit einem Stromspeichervermögen zwischen 6000 und 7500 mAh weit höhere Werte als die herkömmlichen von iPhones, Pixels und Galaxys. Das Beste daran: Es macht sie nicht zu dicken, schweren Brocken. Möglich wird das durch eine neue Akkugeneration, deren Anode aus einem Silizium-Kohlenstoff-Verbundwerkstoff besteht statt aus reinem Graphit. Solche Akkus haben eine höhere Energiedichte als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus, können also bei gleicher Größe mehr Energie speichern.
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Smartphonemarkt: Apple überholt Samsung im ersten Quartal 2026
Die weltweiten Smartphone-Auslieferungen gingen im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent zurück. Ursache hierfür sind exorbitant steigende Kosten bei DRAM- und NAND-Speichern, die Lieferketten beeinträchtigen und die Kosten für Hersteller in die Höhe treiben. Zudem war die Verbraucherstimmung laut den Marktforschern Counterpoint Research angesichts der Spannungen im Nahen Osten weiterhin schwach.
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Nach der von Counterpoint vorgelegten Analyse zu den Absatzzahlen des ersten Quartals 2026 – bei Apple sind es Schätzungen, da der Hersteller keine Zahlen zum iPhone-Absatz veröffentlicht – konnte in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur Apple mit seinen iPhones Marktanteile gutmachen. Die restlichen Hersteller unter den Top 5, zu denen Samsung, Xiaomi, Oppo (inklusive OnePlus und Realme) und Vivo gehören, verzeichneten rückläufige Absatzzahlen. Durch diese Entwicklung führte Apple mit einem Marktanteil von 21 Prozent zum ersten Mal das erste Quartal an. Apple verzeichnete ein Wachstum von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während Samsung um 6 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2025 verlor und sich mit 20 Prozent einen Prozentpunkt hinter Apple positionierte.
Counterpoint erklärt Apples Wachstum mit einer starken Nachfrage nach der iPhone-17-Serie, aber auch einem „proaktiven Lieferkettenmanagement“ angesichts der Speicherengpässe und einer verbesserten Performance in China. Zudem seien Apples aggressive Eintauschprogramme in Verbindung mit einer starken Kundenbindung weitere Wachstumsfaktoren.

In den Top 5 konnte nur Apple im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegen.
(Bild: Counterpoint Research)
Samsungs Absatzzahlen sanken laut dem Marktforscher im ersten Quartal, da die Marke mit einer schwächeren Nachfrage im Massenmarktsegment kämpfe; zudem seien die Topmodelle der S-Klasse in diesem Jahr später als in den vergangenen Jahren eingeführt worden. Jedoch bleibe die anfängliche Dynamik der S26-Serie stark. Das Galaxy-S26-Ultra-Modell verzeichnet dabei die größte Beliebtheit, so Counterpoint. Besonders stark traf es Xiaomi, das mit einem Minus von 19 Prozent den größten Einbruch unter den Top-5-Herstellern verbuchte (Marktanteil: 12 Prozent).
Speicherknappheit bremst die Branche
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Counterpoints Senior Analyst Shilpi Jain sagt, der Rückgang der Smartphone-Auslieferungen sei in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Speicherhersteller KI-Rechenzentren Vorrang vor Unterhaltungselektronik einräumen. Dies schmälere die Margen der Hersteller und zwinge sie dazu, die gestiegenen Materialkosten direkt an die Verbraucher weiterzugeben.
Jain weiter: „Der Mangel an Speicherchips und die steigenden Kosten haben vor allem die preissensiblen Segmente getroffen, wie beispielsweise Geräte der Einstiegs- und Mittelklasse, die solchen Angebots- und Nachfragedruck am stärksten ausgesetzt sind.“ Derweil könnten Hersteller von Premium-Geräten wie Apple diesen Belastungen relativ gut entgegenwirken, während „volumenorientierte chinesische Marken“ stärkere Einbußen verzeichneten.
Starkes Wachstum von Google und Nothing
Während in den Top 5 eher rückläufige Zahlen zu beobachten sind, macht Counterpoint darauf aufmerksam, dass kleinere Marken im ersten Quartal dennoch gesund zulegen: Die Marktforscher heben hier Google und Nothing hervor, die zwischen Januar und März 2026 ein Wachstum von 14 beziehungsweise 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichneten.
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„Die Pixel-Produktreihe von Google baut ihre Präsenz in wichtigen reifen Märkten aus, wobei die AI-Fähigkeiten, die computergestützte Fotografie und die übersichtliche, benutzerfreundliche Software der Marke helfen, Marktanteile zu gewinnen“, so Counterpoint. Nothing profitiere derweil „von seinem unverwechselbaren Design, seiner Nischenpositionierung und der wachsenden Bekanntheit bei den Verbrauchern“, heißt es. Vor allem die kürzlich vorgestellten Nothing-Modelle Phone (4a) und (4a) Pro stießen bei den Verbrauchern laut Counterpoint „auf große Resonanz und beschleunigten das Wachstum der Marke weiter“.
Aufgrund der anhaltenden Speicherengpässe, die wohl bis Ende 2027 andauern werden, prognostiziert Counterpoint für das Jahr 2026 düstere Aussichten. Die Marktforscher erwarten, dass Hersteller daher „Wert vor Menge stellen, Konfigurationsaktualisierungen vornehmen, Modelle mit geringen Margen aus dem Sortiment nehmen und generalüberholte Geräte einsetzen, um preisbewusste Nutzer zu binden“. Im Lichte der erwarteten weiteren Premiumisierung des Marktes, bei gleichzeitigem Margendruck, dürften Unternehmen in den kommenden Quartalen stärker auf Software, den Ausbau ihres Ökosystems und Dienstleistungen setzen, um Wachstum zu erzielen, meint Counterpoint.
(afl)
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