Künstliche Intelligenz
Wie man mit Spectre Cloud-Systeme angreift
Angriffe auf Lücken wie Spectre prägen seit Anfang 2018 die Sicherheitsforschung. Doch nach anfänglich großer Aufregung in der IT-Sicherheits-Community fragen sich heute viele, ob die kontinuierlich erscheinenden neuen Varianten noch praktische Relevanz haben oder rein akademische Experimente sind.
Spectre ist eine architektonische Schwachstelle moderner Prozessoren. Die beherrschen „spekulative Befehlsausführung“, bei der die CPU rät, welcher Befehl wohl als Nächstes kommt, und damit beginnt, diesen auszuführen, bevor die Befehlsfolge feststeht. Das dient der Leistungsoptimierung, kann aber von Angriffen wie Spectre ausgenutzt werden: Mit Code, der die Sprungvorhersage gezielt manipuliert, veranlassen Angreifer die CPU dazu, sensible Daten aus geschützten Speicherbereichen vorübergehend zu verarbeiten und über Seitenkanäle wie den CPU-Cache preiszugeben.
- Spectre ist ein jahrealtes, aber immer noch viel untersuchtes Architekturproblem.
- Angriffe lassen sich nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auch praktisch auf produktiv genutzter Hardware durchführen.
- Gegenmaßnahmen kosten Geld oder Leistung oder beides, was ihre Umsetzung einschränkt.
Nun liegt in Szenarien, die eine lokale Code-Ausführung erfordern, oft bereits eine kritische Kompromittierung vor, und der darauf aufbauende Angriff ist sinnlos. Ihre volle Schlagkraft entfalten solche Angriffe jedoch in Cloudumgebungen. Hier teilen sich durch Virtualisierung verschiedene Mandanten dieselbe physische Hardware. Theoretisch gewährleistet die Virtualisierung eine strikte Trennung dieser Workloads. In der Praxis demonstrierten Forscher jedoch wiederholt, dass die Isolation durch Cache-Timing-Seitenkanäle unterlaufen werden kann. Dies ermöglicht es, sensible Informationen über VM-Grenzen hinweg aus eigentlich isolierten Instanzen zu extrahieren.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wie man mit Spectre Cloud-Systeme angreift“.
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Künstliche Intelligenz
Digital Health: DMEA findet ab 2027 in München statt
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Die Digital-Health-Messe DMEA findet ab April 2027 auf dem Gelände der Messe München statt. Das haben der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) und die Messe München bekannt gegeben. Europas Treffpunkt für die digitale Gesundheitsversorgung wechselt damit nach mehreren Jahren von Berlin in die bayerische Landeshauptstadt. Ziel der Kooperation ist es, die DMEA weiter wachsen zu lassen und internationaler auszurichten. Als Termin ist der 13. bis 15. April 2027 vorgesehen. Der neue Standort soll laut den Veranstaltern insbesondere Raum für weiteres Wachstum sowie neue Veranstaltungs- und Kongressformate bieten.
„Epizentrum der digitalen Gesundheitsversorgung“
„Mit diesem Messestandort schaffen wir nichts weniger als das Epizentrum der digitalen Gesundheitsversorgung in Europa. Industrie, Forschung und Selbstverwaltung bündeln hier ihre Kompetenzen gezielt zum Vorteil der Kunden und Patienten – für Innovationen, die Standards setzen und Märkte entscheidend wie nachhaltig prägen“, sagt Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender des bvitg.
Nach Angaben des bvitg ist der Standortwechsel eine Reaktion auf die dynamische Entwicklung der Messe in den vergangenen Jahren. Die DMEA habe sich von einer nationalen Leitveranstaltung zu einem zunehmend europäischen Branchentreff entwickelt. München biete hierfür eine leistungsfähige Messe- und Kongressinfrastruktur sowie eine hervorragende internationale Erreichbarkeit. Der Standortwechsel soll die DMEA als zentralen Marktplatz für digitale Gesundheitslösungen weiter stärken.
München gilt laut Veranstaltern als einer der bedeutendsten Technologie- und Gesundheitsstandorte Europas mit einer hohen Dichte an Kliniken, Forschungseinrichtungen, Universitäten, MedTech-Unternehmen und Start-ups. Diese Nähe zu Wissenschaft und Industrie soll künftig stärker in das Messe- und Kongressprogramm integriert werden. Die inhaltliche Ausrichtung der DMEA bleibe dabei unverändert. Auch am neuen Standort soll die enge Verzahnung von Politik, Industrie, Forschung und Anwendern im Mittelpunkt stehen.
Smart Health Conference in Berlin
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In Berlin soll die entstehende Lücke durch eine neue Veranstaltung geschlossen werden. Die Messe Berlin will gemeinsam mit dem Branchenverband Bitkom die Smart Health Conference für 2027 ausrichten. Sie soll im bisherigen Zeitfenster der DMEA stattfinden und sich als neue, ebenfalls international ausgerichtete Plattform für Digital Health positionieren.
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(mack)
Künstliche Intelligenz
Disney setzt auf Freizeitpark-Chef D’Amaro als neuen Boss
Der US-Entertainmentriese Walt Disney hat sich für einen Nachfolger für Konzernchef Bog Iger entschieden. Der Freizeitpark-Spartenchef Josh D’Amaro wird den Staffelstab von Iger mit der Hauptversammlung am 18. März übernehmen, wie das Unternehmen mitteilte.
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Mit der Berufung des Managers endet eine dreijährige Suche nach einer geeigneten Nachfolge für Iger. D’Amaro leitet mit den Themenparks den seit 2020 gewinnträchtigsten Geschäftszweig des Konzerns, zu dem auch die Kreuzfahrten gehören. Iger wird noch beratend bis zum Jahresende für Walt Disney aktiv sein.
Disney hatte den langjährigen Konzernlenker Iger 2022 zurück an die Spitze des Unternehmens geholt. Der Manager übernahm das Ruder in einem schwierigen Moment für Disney und auch die gesamte Unterhaltungsbranche. Der Konzern musste der gesunkenen Ausgabebereitschaft der Verbraucher in Zeiten hoher Inflation Rechnung tragen. Zugleich sinken die Erlöse im Kabel-TV mit Sendern wie ABC in den USA. Zudem fuhr das Streaming-Geschäft damals trotz starken Wachstums Verluste ein.
(dahe)
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iX-Workshop: Einführung in die SAP Business Technology Platform (BTP)
Die SAP Business Technology Platform (SAP BTP) von SAP unterstützt Unternehmen beim Umstieg in die Cloud und bei der Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse. Sie stellt eine Vielzahl von Tools und Diensten für die Entwicklung von Anwendungen, die Integration von Daten und Prozessen, das Datenmanagement sowie Analysen und maschinelles Lernen bereit.
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Der Cyber-Resiliance-Act (CRA)
Der Cyber-Resiliance-Act (CRA) wird in Europa neue Maßstabe setzen: Zukünftig müssen alle Produkte mit digitalen Elementen Cybersecurity-Anforderungen erfüllen. Produktprüfungen und Zertifizierung stehen daher vor einem Umbruch, um sich auf ein neues europäisches System einzustellen. Der Workshop Einführung in die SAP Business Technology Platform (BTP) beleuchtet, wie man sich als Hersteller auf den CRA vorbereiten kann und konzentriert sich dabei auf die Inhalte der beiden relevanten Normteile, der IEC 62443-4-1 mit den SDL-Anforderungen und der IEC 62443-4-2 mit den technischen Sicherheitsanforderungen.
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Februar 26.02.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr |
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Mai 13.05.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 15. Apr. 2026 |
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September 23.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 26. Aug. 2026 |
Drei komplexe Übungen
Sie werden nicht nur die Grundlagen von SAP BTP erlernen, sondern auch konkrete Erfahrungen sammeln. In praktischen Übungen entwickeln Sie Anwendungen mit der SAP BTP Extension Suite und integrieren Schnittstellen mit der Integration Suite. Abschließend automatisieren Sie einen Geschäftsprozess mit SAP Build – von der Identifikation bis zur Optimierung.
Ihre Trainerin Sophie-Marie Lück ist Senior SAP BTP Beraterin und Entwicklerin bei der Rewion GmbH. Seit 2018 unterstützt sie mittelständische und große Unternehmen unterschiedlichster Branchen bei der Optimierung und Integration ihrer Geschäftsprozesse in das SAP-Kernsystem.

(ilk)
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